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[00:00:02]

Dieser Podcast wird präsentiert von ärzte ohne Grenzen. Im neuen Podcast Notaufnahme nehmen Ana de Scheme und Christian Katzer die Hörerinnen und Hörer mit auf eine Reise in die Einsatzgebiete von ärzte ohne Grenzen, mit persönlichen Geschichten und exklusiven Einblicken in das Leben und die Arbeit der Nothelfer und Helfer vor Ort. Notaufnahme. Der Podcast von ärzte ohne Grenzen ist jetzt überall verfügbar, wo es Podcasts gibt.

[00:00:36]

Eigentlich ist YouTubern sie aber eigentlich auf Fernsehmoderatorin und eigentlich auch Bestsellerautorin die ist die bekannteste deutsche Wissenschaftsjournalisten und Wissenschafters Influenza.

[00:00:48]

Ich glaube, das Problem mit der Gleichstellung generell ist Wir können nicht immer nur alle powern. Es müssen auch die Frauen typische Männerberufe machen. Die Frauen müssen die Führungsposition absolut. Aber das heißt auch, dass Männer da weg müssen. Das Leben. Das moderne Leben, das wir heute haben, geht nicht ohne Kunststoffe. Und die Innovation muss in den Kunststoffen sein. Seit Breaking Bad hat sich das ein bisschen geändert, seitdem wird man immer gefragt, ob man denn wirklich Crystal Meth kochen kann.

[00:01:20]

Wie unglaublich rassistisch Trump auch ist, Für mich fühlt es sich an, als würde ich gerade eine demokratie. zuschauen, wie sie zerbröckelt. Nein, es geht nicht, dass Krankenkassen Globuli bezahlen. Ich fühle mich hier wieder zu Hause, weil ich dann wieder komplett von Kartoffeln umgeben weiß.

[00:01:48]

Und deswegen kann es theoretisch auch passieren, dass vor zwei Jahren ein neues Influenzavirus kommt. Um Gottes willen.

[00:02:02]

Der prominenteste Experte ist ja nicht automatisch der Kompetenteste oder der Verlässlichste oder der differenziert düste.

[00:02:22]

Hallo, hier ist alles gesagt, der unendliche Podcast von Zeit ONLINE und Zeit-Magazin. Und ich hab mal nachgezählt. Also ich hab mich immer verrechnet, wenn ich mich im Leben verrechnen musste. Aber ich glaube, es ist die dreißigste Folge. Nein.

[00:02:34]

Doch, ich glaube schon. Und zu Gast ist heute in der 30. Folge der meist gewünschte Gast von Alles gesagt, nämlich Miti Kim.

[00:02:45]

Herzlich willkommen! Danke für die Einladung.

[00:02:48]

Herzlich willkommen! Wir freuen uns sehr. Jochen Die Stimme von Jochen Wegner übrigens Hallo, und das andere ist die Stimme von Christoph Armen. Christoph Amend ist, was viele nicht wissen, Herausgeber der Weltkunst und ansonsten auch Chefredakteur des ZEITmagazins.

[00:03:04]

Aber er kann jetzt auch hoodies kaufen, von der Weltkunst aber nur in Klammern gesagt. Außerdem hat der Gastgeber von alles gesagt.

[00:03:11]

Der Kordon kann das bin ich einen neuen, redaktionell Roboter geknotet. Ich kann nur sagen Ich habe ihn heute ausprobiert. Schreiben Sie uns, wenn Sie irgendetwas von uns wollen, an unsere E-Mail-Adresse. Alles gesagt, zeit.de. Da gibt's eigentlich mittlerweile alles. Also es gibt Speisen, Getränke, Wikipedia, Backshop, einfach alles, oder?

[00:03:31]

Der Kristol spricht ein bisschen in Rätseln. Wenn man an alles zeit.de schreibt, kann man sich über uns beschweren, weil wir wieder ins Mikrofon gegessen haben. Man kann Gäste vorschlagen. So kommt es, dass Tee wahnsinnig oft vorgeschlagen wurde. Und dann gab es immer die Frage nach Bahrs Karstens Kaffeemühle, die wir mal erwähnt hatten. Das steht da, der Link auf alle Speisen, die jemals in diesem Podcast gegessen wurden. Ein ganz lieber Hörer von uns protokolliert hat und der Link auf den Sexshop genau da sind.

[00:03:59]

Das ist eigentlich Mörz. Wir sagen aber hier ist weg. Da kann man ein Baby, Strampler zum Beispiel bestellen, mit dem alles gesagt.

[00:04:08]

Ja, das wird mir jetzt noch.

[00:04:10]

Produktion Pfuhl Artists Recherche, Vincent Mang und Hannah Schraven. Und jetzt gehts los, und mein Team muss. Wir haben vorhin beschlossen, uns zu duzen. Mei, die muss, bevor es losgeht. Weil Sie unseren Podcast noch nie gehört hat, cleggs ausführlich ein Schlusswort wählen. Das ist das Wort. Wenn das unser Gast ausspricht, endet der Podcast exakt hinter diesem Wort mit der Musik. Hast du dir schon einmal überlegt?

[00:04:40]

Ich habe mich entschieden für Orang-Utan.

[00:04:42]

Klaus Das ist ein sehr gutes. Grüße gehen raus an Helge Schneider, den ich nicht kenne, leider. Aber trotz allem. Das Schlusswort ist. Das kann ich jetzt nicht nochmal wiederholen.

[00:04:56]

Leider nein. Wir hatten schon mal zwölf Minuten in In Kürze Rekord aufstellen und Jochen bist. unseren Gast nochmal ausführlicher vorstellen.

[00:05:08]

Freunde der Sonne, nehmt euch ein T. Ich stelle mich nun bei Kim vor. Die ist die bekannteste deutsche Wissenschaftsjournalisten, habe ich mir überlegt. Ich habe lange nachgedacht, und ich glaube, es stimmt. Ich kenne niemanden, der so populär ist und jetzt einfach nicht.

[00:05:24]

Genau. Also definitiv. Wenn man jetzt eine Straßenumfrage macht, bist du die bekannteste Wissenschaftsjournalisten, die es gibt in Deutschland. Sie ist aber auch eigentlich YouTubern. Sie ist aber eigentlich auch Fernsehmoderatorin und eigentlich auch Bestsellerautorin und so eine Art Wissenschafts Influenza und vielleicht auch mal Wissenschafters Kommunikatoren gewesen. Und was der Unterschied zwischen diesen ganzen Begriffen ist, darauf kommen wir vielleicht noch ein bisschen Zeit haben mit diesem Podcast. So, und jetzt kommt Wikipedia für Anfänger. Ich sage jetzt Fakten über dich.

[00:05:56]

In der Regel sagt unser Gast irgendwann meistens Stimmt nicht, weil es irgendwo falsch geschrieben war. Zum Beispiel gab es unterschiedliche Quellen zu deinem Geburtsort. Ich bin mir aber sicher, ob jetzt korrekt 87, geboren in Südhessen, in Hessen, genau Heppenheim.

[00:06:12]

Ich möchte an dieser Stelle erwähnen, dass auch Christoph Hesse ist, allerdings Nordhessen, Mittelhessen, Hesse.

[00:06:20]

Und zwar aus Lang, Gönners, Loesch, Butzbach. Das ist ungefähr eine Stunde weg von Heppenheim. Sodann haben wir das geklärt. Ja, aber ich habe Bettelheim.

[00:06:28]

Wobei ich mir sagen lassen, das sei inzwischen nicht mehr. Nein, irgendwie lerne ich ich.

[00:06:38]

Ich schaue wenig Sport deswegen aber genau heim. Wir kennen aber auch ihn kenne ich nicht.

[00:06:45]

Aufgewachsen aber in Hemmersbach, und das ist der bessere Teil. Das ist nämlich bei Mannheim. Das ist nur eine Stunde nördlich von meinem Geburtsort, also da, wo ich aufgewachsen bin, in Bretten, in Baden, wo es viel netter ist. Die Eltern kommen aus Vietnam. Ich erzähle später was dazu, was das bedeutet. Meine Schwiegereltern kommen nämlich auch aus Vietnam. Der Vater ist Chemiker, bei der BASF war er, war bei der Ruda auch Chemiker.

[00:07:14]

Sie studierte natürlich auch in Mainz am Empty. In Harvard und am Fraunhofer-Institut für angewandte Forschung und in Potsdam promoviert unter anderem auch wenn ich das richtig kapiert, dabei die Promotion auch mit einem Jahr in Harvard verbunden. Genau. Und dann kam der entscheidende Moment. Du hast in Harvard angefangen, irgendwie nein oder imitieren gefangen. Mit so einem Video Kanal auf YouTube.

[00:07:44]

Genau das ist das letzte Jahr der Forschung.

[00:07:48]

Hab ich in Boston in Harvard gemacht, das er als Teil meiner provoziert. Und dort hab ich tatsächlich mit YouTube angefangen.

[00:07:56]

Ich hab mir das nicht ganz durch geguckt, aber die ersten 100 folgen locker. Ich fand das sehr lustig, weil es wird Breakdance. Es gibt meine Lieblings Volkes, die über das Laufen und so weiter so mit meinem Mann.

[00:08:09]

Ja, da kommt nämlich ein weiterer ans Blitzsauber. Ganz bezaubernd.

[00:08:15]

Guckt euch an, wo sie. Am Anfang so. Ich weiß gar nicht. Eher lustige Details aus der Wissenschaft und wie ist es denn so im Labor? Menschen machen Breakdance und so vorgestellt hat, und irgendwann wurde es offensichtlich immer ernster. Und dann gab es plötzlich Kontakt zu Funk, ein Angebot von Funk, dem jungen Angebot von ARD und ZDF. Ich möchte an dieser Stelle des Klausen, dass Zeit ONLINE im Auftrag von Funk gemeinsam mit Funk eine Co-Produktion für ein Format auf YouTube macht.

[00:08:46]

Schön schlau hieß das. Jetzt heißt aber Maile und Beile kennt jeder. Eigentlich fast jeder. Spätestens das muss man so sagen. Vorher war es so sehr bekannt. Jetzt bist du extrem bekannt seit Coruña. Du warst eigentlich ein Kind bekommen. Was in Babypause kam, ist wieder und hast ein Drittel Rizzo abgeräumt. Also 6,3 Millionen Abrufe mit einem einzigen Video. Beitrag Coruña geht gerade erst los. Hat wirklich jeder gesehen? Und ich habe ihn heute Morgen nochmal gesehen.

[00:09:15]

Bin immer noch begeistert davon. Dazu später. Sie moderiert aber auch im Fernsehen Terra X. Lesch Moment, das ist ein Videoformat Terra X, Lesch und Co. Aber Quarks ist ein Fernfahrer. Mal genau, mal alle machen ja heute Fernsehen und die Fernseh Formate haben dann wieder Spin offs als Video. Es gibt ein Bestseller, natürlich auch der auf Platz zweimal mal war, aber immer noch auf Platz 12 finde ich das richtig habe. Komisch, alles chemisch hab ich auch gelesen, sehr lustig.

[00:09:43]

So ist verheiratet mit eben jenem Havard Forscher, den sie, weiß ich nicht, wahrscheinlich in Harvard kennengelernt hat. Keine Ahnung, oder? Sagte dazu mir in Mainz. Tschuldigung, echt ist beiden Zusammenarbeit gekommen.

[00:09:54]

Wir haben uns damals im Studium kennengelernt, weil Matthias mein Mann war, damals während des Studiums, noch vor der Doktorarbeit. Aber Empathie ist immer Tiefgang für einen Forschungsaufenthalt. Und das fand ich sehr interessant und sollte wissen, wie man das denn schafft und ob ich das nicht auch machen kann. Hab ihn dann gefragt, und darüber kamen wir dann zusammen, und deswegen waren wir auch so oft dort, weil ich es ihm natürlich nachgemacht habe. Ich war dann ein Jahr später auch in Boston, also auch am Empty, und dann waren wir beide dann immer wieder dort, weil das so am einfachsten war, möglichst wenig Fernbeziehung zu führen.

[00:10:36]

Verstehe.

[00:10:38]

Das war, in Wahrheit gab es romantische Gründe für die Kinder.

[00:10:42]

Genauso war es. Freund sprang ja auch kurz durchs Bild, mit einem sehr professionell tragischste. Ich kann es nur, weil ich auch gerade ein Baby bekommen habe, und der ist jetzt zu Hause.

[00:10:54]

Du machst du aber genau, der ist in Elternzeit, und ich arbeite er.

[00:10:59]

Christoph Ich glaub, das wars. Ich wollte ich nicht unterbrechen.

[00:11:02]

Doch war das für Ihr Wundt in Darmstadt in Frankfurt? Inzwischen ja. Ach, Quatsch. Also, ich hatte nur noch Darmstadt notiert. Ach so süß. Eine Million Mal ausgezeichnet Wissenschaftsjournalisten des Jahres Grimme ONLINE Award. Georg von Holtzbrinck Preis für Wissenschaftsjournalismus. Hans-Joachim Friedrichs Preis Den Rest spare ich mir. Alles, was man? Nein, es gibt einen, den ich sehr lustig finde.

[00:11:23]

In Wien wird Wember, der wirklich sehr gut dotierte Heinz Oberhummer, Wort für Wissenschaftskommunikation verliehen, und neben den 20 000 Euro gibt es ein Parkas Alpaka, Quod alpaka Code.

[00:11:38]

Und wir sind sehr gespannt, was du mit dem Alpaka kut. Dann machen wir es.

[00:11:43]

Und Heinz Oberhummer waren ja Sache.

[00:11:47]

Ich wollte nur sagen, dass er ein ganz toller Wissenschaftskommunikation Physiker war. Und mit seinem Tod wurde der Heinz Oberhummer Award ins Leben gerufen. Wie kommen wir weiter zu fördern? Und er hatte damals schon bevor Alpakas Kol wurden, sag ich mal schon Alpakas gehabt, und die Familie hat immer noch Alpakas, und deswegen ist es Jeffreys auch mit einem Glas Alpaka dotiert frisch abgefüllte österreichische Alpakas.

[00:12:18]

Christoph und ich reden ja nie darüber, was wir machen. Außer, wer anfängt heute. Christoph Und ich hatte mir eine erste Frage aufgeschrieben, die nämlich ganz trivial, weil ich immer noch unter dem Eindruck deines Videos stehe Wie gehts uns eigentlich gerade?

[00:12:36]

Also wie geht es uns jeweils individuell?

[00:12:39]

Oder wie geht es Joy Schland? Wie geht es Deutschland, du? Du hast dich sehr dezidiert einen gewissen Ansatz.

[00:12:47]

Das erklärt sich ausgesprochen Macht euch nichts vor. Flüchtende Cerf ist doch Quatsch. Wir müssen runter von der ganzen Kurve. Und bist du zufrieden mit dem aktuellen Geschehen im Lande?

[00:13:02]

Ich bin insgesamt sehr zufrieden, weil wir haben es ja. Ich hätte nicht gedacht, dass wir es so gut schaffen. Ich bin sogar positiv, überrascht sogar. Aber wir müssen einfach. Wir dürfen nicht aufhören, glaube ich, darauf zu schauen, was sonst? Los ist oder nicht nur auf USA und Brasilien, sondern auch die Länder, wo jetzt zweite Welle losgehen Israel zum Beispiel. Es ist ja jetzt sowohl typisch deutsch als auch typisch Wissenschaftler, immer auf Probleme hinzuweisen.

[00:13:32]

Das mache ich auch immer gerne.

[00:13:34]

Aber ich bin total froh und dankbar, in Deutschland zu leben. Und wir haben das bisher sehr gut gemacht. Und ich bin immer so ein bisschen nervös. Wenn ich dann so manche Bilder sehe von jetzt irgendwie mal wieder dicht gedrängten Menschen und hoffe einfach nur, dass, wenn dann doch noch irgendwo neue Ausbruch kommt, dass man dann auch schnell reagiert und das nicht laufen lässt. Das alles Schöne gut. Ich freue mich auch, dass wir jetzt wieder mehr Freiheiten haben.

[00:14:03]

Ich hoffe nur, dass immer noch klar ist, dass wir immer noch in diesem Ausnahmezustand sind. In der ganzen Welt.

[00:14:10]

Man kann das manchmal vergessen. Ja, ich denke auch. Vielleicht ist es in Frankfurt anders. Aber gut bei mir persönlich. Es ist natürlich ein Segen, jetzt ein kleines Baby zu haben. Man ist ja als junge, frische Eltern ohnehin sehr sozial distanziert. Es ist ja nicht so, dass wir jetzt auch so essen gehen könnten, wenn kein Girona wäre und so weiter. Und natürlich würden wir gerne Freunde sehen und treffen. Aber selbst das ist ja immer ein bisschen anstrengend, weil man ja eigentlich gar nicht.

[00:14:43]

Man trifft sich zwar, man redet ja eigentlich gar nicht miteinander, sondern immer nur mit oder über das Baby.

[00:14:48]

Das, das kennen wir noch von der Zeit, wo wir noch kein Baby hatten. Und insofern fällt es uns jetzt überhaupt nicht schwer, Kontakt reduziert zu leben. Jetzt kommt noch hinzu, dass wir seit kurzem meine Eltern wiedersehen, die sich auch total freuen, dass ihr Enkelkind wiedersehen. Und einfach auch zu ihrem Schutz sind wir da sehr streng. Aber wie gesagt, es fällt uns relativ leicht durch die gesamte private Situation.

[00:15:13]

Das heißt jetzt praktisch. Frage Ihr seid, ihr habt euch komplett isoliert bis auf die Großeltern des Babys.

[00:15:21]

Also, wir haben. Ich habe beruflich hat immer mal wieder Andrée, der dann unter den entsprechenden Schutzmaßnahmen stattfindet. Aber ich habe tatsächlich seither noch keine Freunde getroffen privat. Was wir manchmal machen, sind Skype, Abendessen, Dates, wo wir dann gemeinsam versuchen, dasselbe zu kochen, dann zusammen essen. Ja, ich habe tatsächlich so wie ich meine Meyn. Mein Vater ist jetzt also, oder? Meine Eltern sind beide in dem Risikogruppen Alter, beide auch mit Vorerkrankungen.

[00:15:59]

Und ja, da darf auch.

[00:16:03]

In der Hinsicht fällt es mir ein bisschen leichter, da die Disziplin zu haben. Ich glaube, wenn wir jetzt wir jetzt nicht die Situation hätten oder wenn jetzt die Risikogruppen anders verteilt wären, dann wären wir vielleicht auch ein bisschen entspannter und würden schneller vergessen.

[00:16:18]

Klar, wir nehmen die Folge ja auf am 10. Juli. Wahnsinnig viele Leute, die ich gerade so treffe, sagen eigentlich Ja, es ist gerade eigentlich ganz in Ordnung, ganz okay, alles. Aber kommt denn eigentlich eine zweite Welle, oder was kommt denn jetzt noch auf uns zu?

[00:16:34]

Was soll ich jetzt?

[00:16:36]

Na klar. Ich sag mal so zwei werden sind möglich. Das sehen wir jetzt leider schon. Deswegen immer wieder ins Ausland schauen, nie vergessen. Also nicht in der eigenen. Das wäre ein Fehler, da nur aufs eigene Land zu schauen. Man kann ja immer gucken, dieses Virus ist das das gleiche überall. Aber das muss ja nicht sein. Also ich denke, wir können das auch vermeiden. Und darauf hoffe ich jetzt immer noch.

[00:17:02]

Also, ich darf mir berichten, ich bin vielleicht nicht ganz so streng. Trotz Baby und Großeltern.

[00:17:07]

Ich war mal draußen, war sogar einmal Essen, und zwar mit Cristo. Seit neulich vor ein paar Tagen ist ich bin ehrlich gesagt, permanent schockiert. Es ist natürlich auch Berlin, und die Berliner sind ja immer so ein bisschen weiß ich nicht so genau. Nicht so streng, wie bei uns in Baden wäre oder wo. Ich weiß es da alle etwas gesitteter. Aber hier kann man komplett vergessen, wenn man an den falschen Ort gerät. Das Coruna gab, es ist wie immer.

[00:17:39]

Alle Leute hocken aufeinander. An der Spree, in den Restaurants. Ab und zu kommt mir jemand mit einer Maske vorbei. Außer da muss halt streng durchgesetzt werden. Supermärkte? Ganz entspannt. Und man vergisst dann selbst, dass es ja nicht eigentlich nicht entspannend ist. Und ist das nicht die größte Gefahr, dass man so runterfährt irgendwie lieben?

[00:18:05]

Wir wissen ja inzwischen mehr. Wir wissen ja, dass draußen die Gefahr deutlich geringer ist. Und das ist ja auch alles gut. Aber so, wie du sagst Es ist natürlich gefährlich, wenn wir jetzt irgendwann den Herbst reingehen und uns einfach schon dran gewöhnt haben, wer einfach im Kopf schon da sind. Die Pandemie ist jetzt vorbei. Ich glaube vieles. Die Psychologie spielt hier eine riesige Rolle. Und das erhöht natürlich das Risiko für eine eventuelle zweite Welle. Klar.

[00:18:32]

Andererseits denkt man auch Okay, es ist jetzt Sommer.

[00:18:34]

Wie lange kann man eigentlich menschlich so konzentriert sein im Leben Stunden. Es ist vielleicht auch menschlich, draußen zu sein, oder?

[00:18:44]

Nee, ich denke auch jede Freiheit, die man sich nehmen kann, sollte man ja unbedingt nehmen.

[00:18:51]

Ich glaube, viele wissenschaftliche Stimmen wurden bisher sehr stark missverstanden. Wissenschaftliche Stimmen, die gewarnt haben, so wie ich auch, dass es gar nicht darum. Das ist gar nicht daran liegen, dass wir aus dem Grund lockt und total geil finden. Natürlich nicht. Wer findet das schon? Ich glaube, es ist eher die Frage, denke ich langfristig. Und was? Im Sinne von 1 2 Jahren oder denke ich jetzt kurzfristig? Und dann ist ja klar Ich denke auch, dass wir einfach Ausdauer brauchen.

[00:19:23]

Und dazu gehört eben auch, dass wir ja nicht die ganze Zeit uns einschliessen. Es hält ja kein Mensch so lange aus, weil ich denke natürlich ihn jetzt nur in ein, zwei Jahren. Ich hatte schon letztes Jahr Lesungen, die ich noch anstehen hatte, abgesagt wegen der Schwangerschaft. Dann würden die ohnehin schon mal in dieses Jahr verschoben. Jetzt wurden die nochmal verschoben, jetzt sind die Ende des Jahres, Anfang nächsten Jahres, und ich denke schon die ganze Zeit.

[00:19:47]

Naja, ich denke ja nicht, dass das klappt.

[00:19:51]

Müssen wir uns eigentlich darauf einstellen, dass die neue Wirklichkeit ist, also sozusagen ja, das nächste Virus auch in zwei Jahren wieder auftauchen kann, das eigentlich alles gar nicht mehr so wird wie vorher?

[00:20:04]

Also rein theoretisch keine Pandemie immer passieren. Ist irgendjemand?

[00:20:11]

Ich wurde jetzt schon zwei, dreimal gefragt, weil ich letztes Jahr ein Video über Grippe gemacht habe und die Grippeimpfung. Ob das sinnvoll ist? Kurze Zusammenfassung ist sinnvoll für gewisse Risikogruppen sehr junge, sehr alte Schwangere.

[00:20:25]

Aber können wir das beibehalten für diese Folge des podcaster? Auch wenn es, wenn es wissenschaftliche wichtige Erkenntnisse gibt, die sogenannten squads gelernt haben, dass du ganz kurz diese Zusammenfassung mache. Es ist ein sehr guter Vorschlag.

[00:20:43]

Na und? Da hab ich auch gesagt, dass sowas wie der Influenza Pandemie wirklich? Es gibt ja die saisonale Grippe, aber das ist immer wieder auch eine eine Pandemie Grippewelle geben kann. Das ist nur eine Frage, der Zeit ist, weil wir es können. Sich immer neue Viren können immer neue Viren entstehen, immer erst mal in Tieren als Hosts. Und die können aber immer an irgendeinem Punkt auf den Menschen überspringen und auf ein sehr und vorbereitetes Immunsystem stoßen die jetzt eben auch.

[00:21:15]

Und dann ist es nur eine Frage der Zeit, und da würde ich jetzt schon zwei, dreimal gefragt. Boah, ist das nicht gruselig, dass du dieses Video gemacht hast und das quasi schon so vorausgesagt hast? Aber das ist jetzt für jemanden, der sich generell mit Viren beschäftigt, nichts Neues.

[00:21:30]

Deswegen theoretisch könnte natürlich Bill Gates Effekt Was wird? Naja, Bill Gates.

[00:21:37]

Es gab ja diese irritierende Situation, dass der Mann der Talk aufgenommen hat über Pandemien.

[00:21:42]

Ach so, ja, schon lange bevor er heute mal in der Situation bei bestimmten Leuten geführt hat.

[00:21:49]

Dabei war es halt einfach Allgemeinwissen, dass das passieren kann.

[00:21:53]

Genau deswegen kann es theoretisch auch passieren, dass jetzt zwei Jahre neues Influenza-Virus kommt.

[00:21:59]

Um Gottes willen, aber wahrscheinlich nicht, der das Gute wäre. Dann wären wir gut vorbereitet, weil es ja so faszinierend wie zeit sensitiv so Maßnahmen sind bei einer Pandemie. Das heißt, wenn man ganz am Anfang. Dann kann es sich um wenige Wochen oder teilweise Tage, Wochen oder vielleicht Monat handeln. Wenn man dann bestimmte Maßnahmen einfach entsprechend früher ein führt, kommt man viel besser durch. Wenn man das einmal Content hat, sag ich mal das Virus, dann kann man dann auch mit relativ hoher Freiheit dann auch den Rest.

[00:22:35]

Wigan, wie man im Englischen sagt er. Ich habe bis heute nicht verstanden, warum Deutschland so gut weggekommen ist im Vergleich. Das muss man. Man muss ja jeden Morgen aufstehen. Nichts festa, nichts verstanden.

[00:22:50]

Das finde ich interessant. Wie ich bin.

[00:22:54]

Also ich bin jeden Morgen dankbar, wenn ich aufstehe, dass ich in einem Land lebe, das nicht so hart getroffen worden ist. Als Nachrichten Journalist muss ich mir immer angucken, was überall sonst los ist. Das ist ja haarsträubend. Nämlich ganz genau das. Ich sage mal Drei Wochen vor dem deutschen Lock down hat kein Mensch daran geglaubt, dass es so etwas jemals geben könnte. Und ich werde es nie vergessen. Wir saßen so einer Planungs runde und haben gesagt Leute, es ist komplett verrückt, das wird nicht passieren.

[00:23:24]

Aber nur mal angenommen, wir gehen alle nach Hause. Machen wir das eigentlich? Ich weiß genau, dass mich alle angeguckt haben. Wieso? Ja, der Jochen, was will der da jetzt? Das ist jetzt ein lustiges Management. Spielchen oder was? Ich weiß genau, dass ich selber nicht daran geglaubt habe. Und ich glaube auch in der Regierung nicht. War man so mal gucken und wie wir diese Kurve gekriegt haben, ist mir. Ich verstehe es schon, dass wir bestimmt alles richtig gemacht haben oder vieles richtig gemacht haben, noch mit Halbwissen gute Entscheidungen getroffen haben.

[00:23:58]

Wir haben aber auch wahnsinnig Glück gehabt.

[00:24:01]

Ich habe das subjektiv ganz anders wahrgenommen. Mich als Wissenschaftlerin, ehemalige und jetzt so Vollzeit, Wissenschafts, Kommunikatoren, Journalistin bin ich es ja so schmerzhaft gewohnt, dass. Der Großteil der sogenannten breiten öffentlichkeit nicht auf die Wissenschaft hört oder sich nicht so sehr dafür interessiert. Und ich hatte das so aus der Babypause heraus beobachtet. Ich erinnere mich an diese Werz, so dass wir noch im Team, also im Mühlegg Team, immer wieder telefoniert und fanden.

[00:24:38]

Bei aller Sorge total toll und hoffnungsvoll, dass Wissenschaft jetzt so viel Aufmerksamkeit bekommt und dass alle irgendwie mitgehen und das doch wirklich ein seltsam großer Konsens besteht. Also nicht nur ich meine es gar nicht ein Wissenschaftler Konsens, sondern auch, was politisch kommt?

[00:24:57]

Ja, politisch in der Regel innerhalb der Regierung. Und auch was. Mein Gefühl, was so in der Bevölkerung los war, ist natürlich immer sehr, sehr subjektiv. Aber ja, ich, ich dachte die ganze Zeit.

[00:25:09]

Zum Glück ist das jetzt gerade so und dachte noch er, dann ist ja Deutschland.

[00:25:15]

Vielleicht doch. Deutschland ist er vielleicht doch ein sehr wissenschafts affin? Könnte es sein, dass weil ich erinnere mich auch immer diese Zeit zu erinnern, die gerade einmal im März, die Zeit vor Coruna, das war ja eine andere Epoche.

[00:25:33]

Und dass plötzlich diese Bilder aus Italien kamen, dass man plötzlich eine Ich weiß noch, dass sie plötzlich diese Fernsehbilder sah und die Fotos und die Geschichten las und dachte Das ist eine Wirklichkeit, auf die laufen wir jetzt geradezu.

[00:25:49]

Glaubst du, dass das auch eine Rolle gespielt haben könnte? Ich glaube, das hat eine große Rolle gespielt. So hab ich das auch wahrgenommen. Das. Es hat mich wirklich. Ich habe gespürt, dass die Bilder von Italien uns alle emotional sehr stark getroffen haben, aber ich, ich war auch keine Panik, unbedingt zu spüren.

[00:26:13]

Aber man hat sich Sorgen gemacht, und ich glaube, das war genau richtig. Und es haben ja alle irgendwie auch total gut mitgemacht. Bei all den Maßnahmen, die der sogenannte lock down, also die eigentliche Kontaktsperre, die kam mir erst ganz am Schluss. Die Schulschließungen, Kitas waren ja größtenteils schon vorher, da kam ja schon einiges auf uns zu oder wurde schon einiges verlangt. Und da jetzt alle mit. Umso mehr ist es jetzt krass für mich zu sehen, dass es natürlich auch nicht unbedingt repräsentativ, aber das so etwas wie eine Maske, ja das jetzt wirklich nur eine Convenience ist, also dass man das jetzt irgendwie als Unterdrückung wahrnimmt.

[00:26:53]

Das ist jetzt schon krass. Aber natürlich ist es, die Zeit spielt immer eine Rolle. Das ist ja irgendwie ein dynamischer Prozess, und ich glaube, wenn irgendwas vielleicht schiefgelaufen ist, dann ist es vielleicht genau diese Kommunikation oder das uns vielleicht so gut gelungen ist, klarzumachen, dass es sich wirklich hier um ein, zwei Jahre handelt. Und es geht jetzt hier nicht um irgendwie um die nächsten paar Wochen.

[00:27:18]

Klar, wenn man jetzt jemandem verspricht, halten wir noch ein bisschen durch, dann nehmen wir locker und auf. Danach ist alles wie vorher. Dann kann ich sogar verstehen, dass man genervt ist, dass man jetzt mit der Maske rumlaufen muss.

[00:27:28]

Aber wenn von Anfang an klar war, dass ist es ja sowieso nicht vorbei, dann ist das doch wirklich ein sehr kleines übel, sag ich mal..

[00:27:37]

Vielleicht bleibt mal weiter in dieser Rolle. Ich bin dankbar und wundere mich. Also ein Grund, den Christoph schon genannt hat, sehe ich auch ganz stark. Darin finde ich mich auch extrem. Ich weiß, ich habe mit einem Virologen ich sage jetzt nicht, mit wem, weil ich darf, denke ich mal privat telefoniert an dem Wochenende, wo es in Italien losging und der Rief Ansagte, das wars so, jetzt geht's los.

[00:28:01]

Jetzt ist es daher Veganer. Jetzt haben wir es bald. Wieso? Hey, das sind doch nur 1000 Leute. Ich weiß nicht. Das waren ganz wenige Fälle. Naja, und okay, was ich jetzt ernst nehmen. Und dann gab es eine zweite Situation. Wo unsere eine von unseren Daten Wissenschaftlerin ist, werde ich nie vergessen. Nachricht geschickt hat. Wir müssen jetzt nach Hause. Das war, glaube ich, ein Mittwoch. Jochen Diese Daten, die wir hier sehen, wir müssen sofort nach Hause.

[00:28:31]

Und dann sind wir quasi innerhalb von 24 Stunden gegangen. Und bis kurz vorher dachte ich Ach naja, man konnte das auch bei den Abstract Entscheidungsträgern merken, wie das so diffundiert ist. Ich glaube, dass eine Physiker Kanzlerin das schon relativ schnell verstanden hat, aber da ist ja ein. Das ist ja politisch für Sie kaum umsetzbar. Die muss mit allen Ländern kommunizieren, dass das alles funktioniert. So ein kleines Weltwunder. Und dass das Land so synchron war.

[00:29:03]

Plötzlich für einen Moment muss man ja sagen. Das war auch für mich ein kleines Wunder. Und ich frage mich Und ich rede hier die ganze Welt. Aber was ich sagen wollte Du warst ja viel in USA und hast dort bei den wirklich an den besten Wissenschaftseinrichtungen, die es gibt, gearbeitet. Und eigentlich blicken wir immer, wenn es um Wissenschaft geht, in die USA. Und das ausgerechnet dieses Land, zu dem wir aufblicken wie zu keinem anderen. Was Wissenschaft betrifft, ist so versemmelt.

[00:29:36]

Das ist schon auch wieder bestürzend. Diese alternative Realität, die man da beobachten kann, macht mich noch dankbarer.

[00:29:43]

Ne absolut. Und ich mir fehlen. Ich kann gar nicht in Worten ausdrücken, wie ich diese Situation in USA wahrnehme. Naja, wie du sagst, man schaut in vielen Dingen, glaub ich, habe man immer ich so ich rede schon in der Vergangenheit hat man zur USA geschaut.

[00:29:59]

Es ist ja so Das westliche Land auch. Unsere ganze Medienkultur ist natürlich extrem stark.

[00:30:04]

Aus den USA geprägt, und ich bin einfach so Ich glaube, mein Mann und ich, wir reden alle zwei, drei Tage, sagen wir zueinander. Gott sei Dank leben wir da gerade durch. Ich finde es auch. Es ist schon fast schmerzhaft, irgendwo zuzusehen, weil es natürlich so viel mit dieser Regierung zu tun hat und mit den knallharten Falschinformation, die ist.

[00:30:36]

Es gibt ja diesen Effekt, selbst wenn, selbst wenn viele sagen Ja, das ist ja so Outreach, die glauben das ja alle auch nicht unbedingt, aber sie finden ihn trotzdem gut. Aber es gibt ja diesen psychologischen Effekt, auch dass man, wenn man irgendwas immer wieder hört, dass es sich entweder relativiert oder man es dann doch irgendwie glaubt. Das ist so ein erschreckendes Warnzeichen dafür, dass wir jetzt wirklich. In einem neuen Zeitalter sind in diesem Informationszeitalter sind und man sagt, es sind jetzt nicht nur Kriege mit Waffen, sondern es sind auch wirklich Informationen, die im Zweifelsfall Menschenleben kosten.

[00:31:11]

Oder die, die ich sage mal, die direkten gesundheitlichen Folgen der Pandemie sind das eine. Aber ich finde es so erschreckend, dass gerade mit dem Land passiert, wie unglaublich tief gespalten es ist. Ich habe das damals schon festgestellt, somit erstaunt und einfach. Das ist die Tatsache, dass es nur zwei Parteien gibt und dass man privat nein, ich weiß. Beim Eberts waren das natürlich vor allem Libris, als dass man auf gar keinen Fall mit Republican irgendwie befreundet sein kann.

[00:31:37]

Das fand ich schon irgendwie krass. Aber auch jetzt auch. Wie? Wie unglaublich rassistisch Trump auch ist sowie wie unglaublich, was für ein Schaden, der glaube ich, gar nicht zu beziffern ist oder wohl gar noch gar nicht absehbar ist, wie stark das dem Land noch schaden wird. Ich bin. Ja, ich bin so entsetzt, dass ich gar nicht weiß, wie ich das ausdrücken sollte. Es ist für mich, fühlte sich an, als würde ich gerade eine demokratie.

[00:32:06]

zuschauen, wie sie zerbröckelt.

[00:32:09]

Und ich wollte eine Frage dazu noch bei Ich viel später stellen.

[00:32:13]

Aber ist das nicht, was wir da sehen, so eine Art Ende der Aufklärung also sozusagen. Du hast gesagt, es ist das sprachs vom Informationszeitalter, also dass Informationen jetzt wichtig werden. Aber wenn wir was haben, dann ist so Information. Also ich. Ich kann deine Doktorarbeit im Internet schnell angucken. Ich kann jeden Prep Print schnell mal angucken. Also wenn etwas so toll fließt wie noch nie. Dann valide Informationen. Aber die Bewertung dieser Informationen ist kaputtgegangen an vielen Stellen.

[00:32:47]

Das ist sozusagen zuvor aufklärerisch, also sozusagen, dass man durch die Kraft des eigenen Geistes etwas erkennen kann und Vertrauen in sich selbst hat und sozusagen Instrumente hat. Ist es nicht das, was verloren geht? Du hast einen YouTube-Kanal ziemlich genau da angefangen, als das Wort von der von den alternativen Fakten aufkam. Und das ist ja das anti wissenschaftlich. Was man eigentlich denken kann, das zeigen die Fakten, auch Alternativen.

[00:33:18]

Und da ist diese Denkweise. Ist es doch, oder nicht?

[00:33:21]

Oder du sagst, es ist die Zeit der Aufklärer. Jetzt also, bei allem Frust muss man das ja auch positiv sehen. Also bei allem Frust, den ich natürlich auch verspüre Ich habe ihn in den letzten Wochen so etwas wie eine Ich habe. Ich habe damals, als ich angefangen habe, sie mit Wissenschaftskommunikation und nicht sehr viel Zeit, immer mehr Zeit damit verbracht hat, über Wissenschaft zu reden und ich nun nicht nur Wissenschaft zu machen.

[00:33:51]

Das kam schon aus dem Frust heraus, weil ich irgendwie festgestellt habe Es kann doch nicht sein, dass Menschen, die irgendwie Fakten als optionale oder als Meinung missverstehen. Da muss man doch irgendwas machen. Da bin ich irgendwie ein Frustration erstmal durchlaufen und hab auch ein bisschen Trost und Sinn gefunden in der Arbeit, die ich jetzt mache, und bin auch seit jeher sehr glücklich mit dieser Arbeit, weil ich die eben auch sehr, sehr als sehr sinnvoll empfinde, und hatte jetzt in den letzten Monaten tatsächlich nochmal so einen kleinen Downer.

[00:34:23]

Ich dachte, wo ich doch mal so glaube ich, nach dieser, dieser positiven Stimmung, von der ich vorhin erzählt habe, wo ich sage, wie cool, guck mal, wie jetzt gerade alle auf Wissenschaft schauen.

[00:34:36]

Danach wieder ein bisschen enttäuscht war, weil ich dachte OK, ist ja schön und gut, wenn jetzt hier politische Entscheidungen getroffen werden, die jetzt nicht zum Beispiel den Virologen und epidemiologischen Empfehlungen folgen. Aber dann dann sag doch wenigstens, erklärt es doch wenig mit der Politik und versucht nicht einfach, die Wissenschaft zu verdrehen dafür. Das war schon alles so ziemlich neu, frustrierend für mich. Aber inzwischen bin ich jetzt schon wieder an einem Punkt, wo ich daraus wieder sehr viel Motivation schöpfe.

[00:35:08]

Ich sage jetzt erst recht, jetzt brauchen wir umso mehr Aufklärung. Was würdest du denn sagen?

[00:35:16]

Was unterscheidet dann zum Beispiel auch die öffentlichkeit in Deutschland von den USA? Ich frage das deshalb auch, weil ich gerade vorhin ein Porträt gelesen, das jetzt in der Financial Times erscheint, über den Drosten Amerikas.

[00:35:27]

Herr Dr. V1, der gesagt hat Ja, also ich zitiere ihn aus meinem Gedächtnis. Sie wissen ja, dass ich immer sehr bei den Fakten bleibe und auch sehr deutlich sage, wenn etwas schiefläuft und auch politisch schiefläuft. Und das ist wahrscheinlich auch der Grund, warum ich in den letzten Wochen seltener im Fernsehen zu sehen bin.

[00:35:49]

Was ja eine interessante Aussage ist. Das ist. Ich bin da, hab ich auch irgendwie in den letzten seit der Pandemie fiel meine Meinung geändert oder zumindest mein Blickwinkel, weil letztes Jahr. Da war es ja noch einfacher. Da hab ich mich immer beschwert, dass nicht genug Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der öffentlichkeit sind. Und jetzt ist er. Das ist ja wirklich unglaublich. Zu was für Medien personas jetzt alle Wissenschaftlerinnen, Wissenschaftler vor allem natürlich aus der Virologie jetzt hochstilisiert werden.

[00:36:25]

Dass sich auch mit ihnen beschäftigt?

[00:36:27]

Einem eigenen Ja, wo ich denke ja so mein Wunsch erfüllt.

[00:36:32]

Jetzt gibt's aber direkt fünf neue Probleme.

[00:36:37]

Ich denke auch, eigentlich wüsste ich, müsste man sämtliche Wissenschaftskommunikation Seminare nach diesem Jahr umschreiben?

[00:36:45]

Nee, nur als Beispiel Ich habe, ich bin freie Dozentin am Narvik. Das ist das Nationale Institut für Wissenschaftskommunikation in Karlsruhe. Und was wir machen, ist.

[00:36:56]

Wir geben also hauptsächlich Seminare zwei, drei, vier Tage lang. Wir fahren an verschiedene Unis. Das sind meistens Promovierende, die dann diese Seminare buchen und versuchen, den Leuten verschiedene Tools an die Hand zu geben, wie sie ihre Wissenschaft, eine breite öffentlichkeit kommunizieren wollen.

[00:37:15]

Und in sehr vielen dieser Seminare ist es eigentlich die Hauptarbeit für mich, über überhaupt die Leute dazu zu kriegen, dass sie überhaupt einsehen, dass sie kommunizieren müssen. Und ich kann ich sehr gut nachvollziehen, weil ich ja selbst im Labor war. Ich weiß, was dafür gar keine Zeit hat. Du musst deine Forschung machen, du stehst unter Druck, und in der Regel hat man auch ein Più. In der Regel hat man Doktorvater oder Mutter, die dann auch ganz schön Druck macht, er uns gar nicht gerne sieht, wenn man nebenbei noch etwas anderes macht als die Forschung.

[00:37:45]

Und man hat auch nichts davon. Es kostet Zeit. Man kann sich nicht auf den Kiwi schreiben, das bringt einem überhaupt nichts.

[00:37:53]

Wenn man jetzt nicht zufällig von Funk oder so ein Text fährt, und das heißt oft kam ich gar nicht oder komme ich gar nicht dazu, die eigentliche Seminar Inhalte an man zu Prey oder an die Frau, sondern muss erst einmal Motivations Arbeit leisten.

[00:38:11]

Und ich glaube, das ist etwas ganz anderes, weil jetzt sieht man Jetzt muss sich niemand mehr erklären, warum es so wichtig ist zu kommunizieren. Und ich glaube, jetzt sind dann wiederum viele verunsichert, weil sie sagen Ich will aber keine Morddrohung kriegen.

[00:38:27]

Da sitzen ganz andere Dimension, wie Christian Drosten ich wohl gerade sagen, weil zufällig kenne ich die Geschäftsführerin des Narvik ziemlich gut. Und das ist ja explodiert. Die Nachfrage dort an dem Institut. Die Wissenschaftlern erklären, dass sie meinen, einen Fachausdruck, wie man kommunizieren kann. Das ist ja quasi exponentiell gewachsen, aber schon vor Coruna. Also, es gibt offensichtlich ein Umdenkprozess, dass es mehr Leute braucht wie dich, nämlich jemand, der eigentlich im Labor ist und dann sagt Ach, ich mache mal einen YouTube-Kanal.

[00:38:59]

Es ist ja völlig verrückt eigentlich.

[00:39:02]

Na ja, und ich denke, dass das Hauptproblem ist, nicht die fehlende Motivation, oder? Es stimmt auch nicht, dass sich Wissenschaftler reden nicht gescheit ausdrücken können. Es gibt genug Leute, die gut kommunizieren können, und die, dass die daran Spaß haben und die da auch eine Leidenschaft haben oder dass auch aus einem Idealismus heraus machen, aus demselben, aus dem sie auch ihre Forschung machen. Es sind, glaube ich, wirklich die Rahmenbedingungen, die fehlen da viel.

[00:39:30]

Einfach wirklich. Der Beruf des Wissenschaftlers, der beinhaltet Wissenschaftskommunikation bisher nicht. Und es muss irgendeine Art und Weise geben. Das fängt schon bei bei Forschungsgeldern an. Das gibt es immer mehr. Dass man zum Beispiel, wenn man so ein Topf Geld beantragt, dass man da noch mal ein extra Töpfchen für Kommunikation mit beantragen kann. Aber es müsste eigentlich noch viel weiter gehen. Es müsste irgendwie wirklich, dass man bei jedem Grand Purpose müsste man eigentlich sowas ausfüllen. Wo dann?

[00:40:05]

Wo haben Sie in den letzten Jahren mit welchem Impact Ihre Arbeit öffentlich kommuniziert? Warum ist das so wichtig?

[00:40:14]

Ja, weil es sonst keiner macht. Ich weiß wirklich wissen. Ich glaube, wir müssen. Wir sind uns, glaube ich, jetzt seit der Idee alle einig, dass wissenschaftliche Aufklärung unglaublich wichtig ist. Und wir können uns nicht nur auf Wissenschaftsjournalisten oder Wissenschafts Kommunikatoren, die jetzt keine Experten sind, verlassen. Also ich kann natürlich natürlich weiß jemand Studie liest und so weiter, und ich kann guten Wissenschaftsjournalismus machen. Aber ich bin ja jetzt nie die Expertin, außer für Polyurethan Gele, wo ich jetzt den Tag der Arbeit gemacht habe.

[00:40:46]

Aber ich glaube, den Leuten ist nicht klar, was für wie ungewöhnlich das zum Beispiel ist. Sich die Zeit nimmt, es zu machen, das ist, weil eigentlich dankt es einem niemand. Oder man muss auch ganz ehrlich sagen Wenn ja, wenn man. Wenn ich jetzt als Wissenschaftlerin in der Talkshow gehe, kann ich fast nur verlieren. Das Beste, was mir passieren kann, ist, dass ich nicht missverstanden werde oder dass es am nächsten Tag die Bild nicht aufbläst.

[00:41:13]

Völlig falsch. Man ist es natürlich. Die Medienlandschaft ist, weiß ich, sehr dankbar für so komplexe wissenschaftliche Inhalte.

[00:41:23]

Und doch ist es wichtig, und man muss den wirklich den Wissenschaftlerinnen Incentives geben, das zu machen.

[00:41:31]

Es reicht nicht, was man sagt. Oh, das ist aber wichtig. Das ist wichtig für die Gesellschaft. Und oh, wie toll, dass ihr das macht. Das ist ähnlich, wie das ist, wenn sich die systemrelevanten Berufe jetzt nicht viel von dem Applaus kaufen können. Dasselbe gilt auch für die Wissenschaftskommunikation. Das muss irgendwie bezahlt werden. Es muss Ressourcen dafür geben. Aber es muss auch das Prestige innerhalb Academia innerhalb der Wissenschaft haben.

[00:41:57]

Es muss wirklich nicht etwas sein, was, was Forschende nebenbei machen als Hobby, wenn sie denn dürfen. Wenn sie die Zeit bekommen, sondern es muss wirklich etwas sein, das man die Option hat, sich nicht nur über Publikationen zu profilieren, sondern auch durch Visco. Also ich finde es nicht sinnvoll zu sagen, dass jeder kommunizieren muss, um ein guter Wissenschaftler zu sein.

[00:42:19]

Weil natürlich. Manches bietet sich nicht so an, sei es jetzt Grundlagenforschung. Und natürlich muss man auch ein gewisser Typ dafür sein. Man sollte es nicht müssen. Aber es sollte die Option geben, dass man sich mit guter Wissenschaftskommunikation, genauso dass sich auf den Lebenslauf schreiben kann wie eine Veröffentlichung. Und erst dann werden wir auch noch mehr Leute haben, weil ich sehe das auch ganz oft in den Seminaren. Dass dann Leute zu mir sagt Ja, aber ich kann ja jetzt keinen YouTube-Kanal machen.

[00:42:52]

Also, das geht natürlich nicht. Das stimmt. Und ich bin ja. Ich kann den Leuten schlicht sagen Mach doch einfach das, was ich gemacht habe. Ich weiß ja auch, dass es hinter meiner Karriere steht.

[00:43:05]

Ich kann das jetzt nicht grundsätzlich empfehlen. Ich hatte einfach verdammt viel Glück her.

[00:43:10]

Wobei ich, weil ich gehört habe, dass die Frage gestellt bekommst Was machst du außer dem YouTube-Kanal noch? Was machen Sie beruflich?

[00:43:19]

Es hat sich verbessert, inzwischen aber Anfragen? Genau, dachten auch alle so. Aber E-Dur mit der Forschung? Die Forschung ist das, was du eigentlich, Maxine? Und hör bloß nicht auf. Das ist ja das eigentlich Wichtige, das gerade Christian Drosten erwähnt.

[00:43:37]

Warst du überrascht oder bist du überrascht davon, dass der ist wahrscheinlich die Persönlichkeit des Jahres in Deutschland geworden, dass der so ein Medienstar wird. Der Podcast macht, der Anfang täglich lief und überall Gehör fand, bis hin zu, wie es meistens so ist, wenn Menschen sehr berühmt werden, sehr einflussreich werden. Gibts da wieder die Gegner? Ist ja auch ein normaler Ablauf. Warst du überrascht davon? Du kann es wahrscheinlich ja vorher schon. Ich?

[00:44:05]

Nein. Ich kannte Christian Drosten vor dich, weil die die Virologie jetzt auch nicht unbedingt so ein riesen Drießen Fachgebiet ist. Und ich hab den Podcast wahrscheinlich früher entdeckt als alles andere.

[00:44:20]

Und hab mir schon gedacht, wenn der keine Preise irgendwann gewinnt, dann weiß ich auch nicht. Aber ich bin selbst erschlagen von der Medienpräsenz, die jetzt Virologe oder Epidemiologen bekommen, und aber finde es irgendwie auch nachvollziehbar. Da kommen wir vielleicht zurück auf klugerweise. Ich wollte mich auf den Anfang meines, meines ersten YouTube Kanals, der da ja hieß, das Second Life of Scientists. Der startete mit der gleichnamigen Serie, die vorher erwähnt hat, nämlich. Das war so eine ganz kleine Portrait Series mit fünf Folgen, wo ich einfach Freunde von mir in Boston porträtiert habe.

[00:45:09]

Die Wissenschaftlerinnen oder Wissenschaftler sind. Aber es sollte eben nicht um ihre Forschung gehen. Es sollte um alles gehen, was sie sonst so machen. Es sollte dieses geheime Leben aufgedeckt werden, von dem niemand was weiß. Weil Wissenschaftlerinnen sind, die haben, haben die auch noch ein Leben außerhalb des Labors. Also haben sie auch Hobbys oder gar Freunde? Das wollte ich.

[00:45:31]

Das war so die Grundidee. ANTWORT Ja, genau das wollte ich ja. Stellt euch vor, die haben ein Leben und sogar auch Freunde und sind auch irgendwie sympathische Menschen.

[00:45:46]

Menschen, die man vielleicht sogar sein möchte, mit denen man sich vielleicht sogar identifizieren kann. Ich hatte nicht das. Ich fand nicht, dass Wissenschaft an sich, dass es Wissenschaft an sich, irgendwie an Respekt oder Coolness oder wie auch immer fehlt. Es war schon so immer, wenn ich jetzt auf einer Party damals erzählte, dass ich Chemikerin bin. Da hat man vielleicht nicht gesagt, aber es war schon so.. Respekt. Toll, toll, wichtig. Super, dass du das machst.

[00:46:15]

Aber niemand will ja ne Chemikerin sein.

[00:46:18]

Ich jemand Breaking Bad erwähnt? Ja, genau.

[00:46:21]

Seit Breaking Bad hat sich das ein bisschen geändert. Cooler geworden.

[00:46:25]

Seitdem wird man immer gefragt, ob man denn wirklich Crystal Meth kochen kann. Aber dann hört es auch da auf.

[00:46:31]

Aber mir ich habe damals gedacht, was für eine Nische das fehlt Wissenschaft als Menschen.

[00:46:39]

Und es war meine überzeugung, dass das auch das Problem der Wissenschaft ist, dass die so gesichtslos ist und so trocken und abstrakt.

[00:46:48]

Und weil, wenn man sich überlegt, dass viele junge Schülerinnen und Schüler dann zum Beispiel sein können Ach, ich könnte ja niemals Physikerin werden, das ist sehr viel zu schwer. Aber denkste, du kannst Beyoncé werden? Ja, das wissen ja auch alle, dass sie das nicht werden können. Und trotzdem ist sie ein Vorbild. Warum gibt es das nicht? Das hat natürlich etwas mit Personenkult zu tun. Und in abgeschwächter Form. Personenkult im Ausmaß von Beyoncé passt natürlich nicht zur Wissenschaft.

[00:47:17]

Aber ein bisschen was davon brauchen wir als Menschen, glaube ich.

[00:47:21]

Was im meisten Drosten haben wir ja jetzt auch wahrscheinlich. Das ist auch irgendwie nachvollziehbar, dass das Drosten als Person jetzt so durch die Decke gegangen ist. Und natürlich tut es mir unglaublich leid, was er alles erleiden muss. Und es ist so unmöglich und unglaublich, dass er, der einfach nur für wissenschaftliche Fakten steht, dann Morddrohungen bekommt. Und gleichzeitig ist es so wichtig, dass er als Person mit einem Gesicht, als Mensch in der öffentlichkeit steht. Denn wenn er das nicht wäre, dann wäre auch der Podcast nicht so erfolgreich.

[00:47:56]

Und dann wäre Deutschland, ist meine überzeugung, auch viel schlechter aufgeklärt. Ich denke wirklich, das gehört zusammen. Ist das ein Glücksfall?

[00:48:04]

Ich glaube, du hast es auch gesagt. Aber um auf meinen Anfang Oktober zurückzukommen Absolut haben wir Glück gehabt. Wir haben T. Als führende Wissenschafts Kommunikatoren im Spiel gehabt, die bestimmte Leute abgeholt hat. Ich glaube, dass solche Dinge extrem wichtig sind. Und dann haben wir diesen Virologen, der zufälligerweise Experte für das ist, was gerade passiert, wo es auf der ganzen Welt halt eine Handvoll gibt.

[00:48:30]

Ja, viele glauben, viele glauben, jeder hatten Virologen zuhause.

[00:48:34]

Und alles, alles wird alles, was man, was es gibt, wird wissenschaftlich erforscht. Das stimmt auch schon fast. Aber natürlich gibt es größere und kleinere Forschungsgebiete. Natürlich ist auch Forschung methodisch sehr unterschiedlich, in das praktische Leben halt übertragbar. Und ich glaube, dass viele denken Ja, bei der nächsten Krise suche wir uns einfach den nächsten entsprechenden trossen. Oder vielleicht auch schon gesagt So was ist eigentlich mit der Klimakrise. Wer ist denn jetzt der Klima? Drosten?

[00:49:07]

Aber ich glaube ich schon einsehen, dass die Causa Rostende wirklich etwas ziemlich Einzigartiges ist. Und da sich das Glück hängt. Aber das will ich noch mal ganz kurz darauf zurückkommen, wirklich mit diesen Rahmenbedingungen zusammen, dass man es für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler nicht attraktiv macht, zu kommunizieren? Ich denke ja. Hoffentlich trägt das Ganze auch dazu bei, dass hier ein Umdenken stattfindet innerhalb der Wissenschaft.

[00:49:36]

Wie kurz ein eine These einbauen? Du hast vorhin Biopsie erwähnt. Ich denke, die ganze hängt noch nach, weil andere Sicht. Ich bin Physiker, und ich habe das auch abgeschlossen. Auch ganz ok. Also, ich habe eine Eins im Diplom gemacht und habe danach nie wieder einen Physik Buch aufgeschlagen. Ich bin aber ein kompletter Idiot.

[00:50:00]

Ich sitze im Hörsaal mit fünf Leuten, und ich weiß, dass 80 Prozent des Raums. Obwohl ich damals ganz gut abgeschnitten habe. Viel schlauer sind als ich. Und nirgendwo erfährst du das so brutal, wie wenn du Biopsien werden willst. Oder Physiker oder Chemiker. Noch schlimmer Chemie. Das Letzte Das ist halt viel krasser als viele andere Studiengänge.

[00:50:23]

Und den Eindruck zu erwecken, dass man könnte jetzt Virologe werden, weil, ja, kann ich mir das vorstellen? Es sieht doch gut aus im Fernsehen. Ich bin jetzt auch Virologe, während ich glaube, das ist ein riesen Missverständnis, weil am Ende was du gefragt, ist es scheißegal, wie deine Frisur ist. Du musst diese fucking Gleichung jetzt kapieren, und du kapierst sie nicht. Und ich, das finde ich, diese gewisse Brutalität, die das hat.

[00:50:48]

Es gibt da jetzt noch nicht alle an sich, nicht so raus mogeln.

[00:50:51]

Also erstens müssen wir nicht alle sowieso studieren und auch nicht an Naturwissenschaften. Und das ist auch ein Missverständnis, glaube ich, dass bei gerade bei Naturwissenschaften sehr stark ist. Bei anderen Wissenschaften? Das tut mir dann auch leid, da denken dann irgendwie alle, sie sind Soziologen oder Psychologen, weil wir denken da, die können auch was dazu sagen, hab ich mir auch schon mal Gedanken gemacht.

[00:51:17]

Und bei den Naturwissenschaften es genau andersherum, dass man an Deck. Dazu kann ich jetzt gar nix sagen. Das hab ich ja nicht studiert. Ich denke schon, dass man der Witz ist, dass ich damals mich tatsächlich für ein naturwissenschaftliches Studium entschieden habe.

[00:51:33]

Der Hauptgrund war, dass ich dachte, das kann ich später nicht irgendwann als Hobby machen. Wenn ich das jetzt nicht studiere, werde ich nie wieder etwas mit Naturwissenschaften zu tun haben. Das sind eigentlich total traurig. Warum, meine ich nicht.

[00:51:47]

Also ich hoffe, dass ich mit meinem YouTube-Kanal zum Beispiel dazu beitragen kann, dass nicht studieren muss, sich trotzdem damit beschäftigen kann in seiner Freizeit. Und das ist das Schöne an den Wissenschaften. Insgesamt ist ja diese Meta-Ebene des kritischen und wissenschaftlichen Denkens. Das vereint das ja alles. Und nicht nur das. Wenn ich jetzt Spaß daran habe, irgendwie einen chemischen Zusammenhang zu verstehen, wenn ich irgendwie Spaß daran finde, mich sowas rein zu Fuchses und danach belohnt werde mit irgendeiner coolen Erkenntnis, mit irgendwem, meint Blow, dann finde ich auch generell Spaß.

[00:52:18]

Ankommt ja an allgemein komplexeren Zusammenhängen. Und ich denke sowas wie eine bessere naturwissenschaftliche oder meinetwegen auch generell wissenschaftliche Allgemeinbildung. Die wird die TUD einer Gesellschaft gut. Also ich finde es einfach. Ich finde es wichtig, sich mit Wissenschaft zu beschäftigen, wie zu welchem Niveau auch immer. Und dass man eben nicht studieren muss, weil das ist eine Hürde.

[00:52:48]

Das wäre ja schade. Das wäre ja schlimm, wenn jetzt erst mal alle Chemie studieren müssten, bevor sie sich irgendwie damit auseinandersetzen können.

[00:52:55]

Du hast den Drosten über so eine Nachricht zu den Drosten Podcast erwähnt, als sozusagen ein Ort, wo man zum ersten Mal oder zum ersten Mal MillionenMenschen gelernt haben, wie Wissenschaft wirklich funktioniert, dass man sich so voran tastet und auch nicht so genau weiß. Und ich hatte immer das Gefühl, auch wenn dieser ganzen Coruna Zeit. Das hält man ja im Hirn nicht aus. Als normaler Mensch. Wenn man das hört. Man will doch wissen Wo ist der Zündschlüssel für das Auto?

[00:53:29]

Wo ist der Knopf, der jetzt zu drücken ist? Und dann erklärte er mir eine Stunde lang im Grunde Ich weiß es ja auch nicht.

[00:53:37]

Aber der Niveau, der Witz ist ja das betrifft aber alle Lebenslagen.

[00:53:44]

Es gibt keinen Bereich unseres Lebens, der jetzt weniger kompliziert wäre als jetzt die Virologie.

[00:53:52]

Diese all diese einfachen Antworten, die wir gerne hätten, die sind doch, wenn wir ehrlich sind, sowieso eine Illusion. Denn ich finde zum Beispiel alles, was mit Politik zu tun hat. Da gibt's natürlich einen viel breiteren Zugang. Also zumindest jeder, der sich jetzt für gebildet hält, beschäftigt sich ja mit Politik und würde sagen Ja, ich kenn mich schon so ein bisschen aus. Aber ja, ich weiß aber natürlich nicht, was die drei Hauptsätze der Thermodynamik sind.

[00:54:21]

Das geht ja zu weit. Das ist ja irgendwie abgespecktes IAC Wissen. Warum eigentlich? Ich finde Politik genauso komplex und eigentlich noch viel komplizierter als viele naturwissenschaftlichen Zusammenhänge, weil das Schöne an Wissenschaft gerade Naturwissenschaften ist. Man kann Sachen messen, ja, es gibt, man kann sogar den Sicherheitsbereich messen, man kann Fehler, Bereich bestimmen und so weiter.

[00:54:45]

Man kann ganz klar sagen Das weiß ich, das weiß ich nicht. Das wird ja viel, viel komplizierter, wenn es so bald politisch wird, wo ich dann sage auch jetzt, wenn ich in sämtlichen Interviews, die ich jetzt in letzter Zeit war, oder auch mal in der Polit Talkshow, denke ich, was für eine dankbare Rolle ich hab auf der Wissenschaft, das ist ja total easy.

[00:55:07]

Ich kann mich ja einfach auf auf Sachen berufen, und ich kann auch ganz ichweiß sagen ganz klar okay, das weiß man, das weiß man nicht.

[00:55:14]

Das ist ja für mich unkompliziert. Im Vergleich zu der Komplexität der echten Welt oder der gesamten Welt ist es komplizierter.

[00:55:25]

Daraus das richtige Handeln abzuleiten?

[00:55:27]

Ja, natürlich, weil ich glaube, der Michael Hermann hat irgendwann mal in so einem kurzen, aber sehr guten Interview mit dem heute journal glaube ich, gesagt. Aus epidemiologische Sicht ist natürlich jede Lockerung falsch.

[00:55:46]

Es ist ja so, kann man dann einfach so sagen. Das stimmt dann einfach. Und die Abwägungen, das sind das Komplizierte. Und ich glaube, das wurde auch missverstanden von vielen Menschen, die dann irgendwie zu viel hatten von der Wissenschaft oder dann auch genervt waren, bis hin zu erbost, weil da Missverstandene. Das, dass die Wissenschaft diese Abwägung nicht machen möchte. Aber das stimmt ja nicht, sondern es tut doch einfach mal gut, das was man sicher weiß, einfach so zu sagen.

[00:56:16]

Und das ist jetzt mal eine Basis. Und die schwierigen Abwägungen? Die, die bestehen ja nach wie vor.

[00:56:24]

Was ist der Unterschied zwischen Wissenschaftsjournalismus und Wissens oder Wissenschaftskommunikation?

[00:56:32]

Ja, das ist eine sehr gute Frage. Ich habe den Unterschied vor Corona nicht so gut nachvollziehen können.

[00:56:39]

Ich habe wahrgenommen. Ich habe es meiner in meiner Bubble so wahrgenommen, dass der Wissenschaftsjournalismus immer sehr betont hat, sich sehr gerne abgegrenzt hat von der Wissenschaftskommunikation, die manchmal auch fälschlicherweise vereinfacht als Wissenschaftspreis dargestellt wurde. So im Sinne von Wir können doch nicht den Forschenden selbst die Kommunikation überlassen, weil natürlich wollen die Forschung so gut wie möglich verkaufen. Wir brauchen eine sachliche Einordnung von außen, also den Wissenschaftsjournalismus.

[00:57:13]

Das wäre ja jetzt in Politik. Journalismus ist die Rollenverteilung ja easy. Politik Journalisten gucken das, schauen halt kritisch auf Politikerinnen und Politiker.

[00:57:23]

Aber das ist ganz ehrlich, weil der Wissenschaft nicht mehr so einfach, weil eben diese Fach Expertise wirklich dadurch zu steigen. Das kann sich ja. Das kann sich ja kein Wissenschaftsjournalist zutrauen. Das heißt, wir sind im Journalismus dann doch gewissermaßen abhängig von den Expertinnen und Experten. Und man muss noch hinzu sagen Idealerweise ja, natürlich. In der Politik hat jeder eine politische Agenda, man ist auch Mitglied einer Partei. Es gibt immer irgendwelche Interessenskonflikte. Die Wissenschaft ist ja zumindest von der Idee her vom Prinzip sehr frei.

[00:58:00]

Das heißt jetzt nicht, dass das Wissenschaftlerin irgendwie automatisch immer total korrekt sind. Aber das ist ja doch ein wesentlicher Unterschied. Ich dachte immer Ja, eigentlich Wissenschaftskommunikation, Wissenschaft, Journalismus. Die Grenzen sind sehr schwammig, und es geht doch eigentlich Hand in Hand. Wir müssen uns irgendwie als als Einheit verstehen.

[00:58:19]

Und jetzt finde ich super spannend, wo Wissenschaftler so präsent sind in den Medien. Und was? Was für eine riesige Verantwortung, die haben wir vorher. Was hat wirklich, wenn du irgendwann mal was einem Zeitungsinterview gesagt hast, dann hat Zeit im Zweifelsfall dann niemand mitbekommen.

[00:58:37]

Aber jetzt, wenn du in allen Toblerone viele Leserinnen und Leser wer kriegt, ist er wahnsinnig, kriegt es ja selbst mit. Ich muss ja ganz viele Talkshows anfragen, einfach absagen. Derzeit hauptsächlich aus logistischen Gründen, wegen dem Baby. Aber das ist ja der Hammer. Also erstmal wusste er Es gab ja lange wochenlang so eine Prioritätenliste.

[00:59:03]

Erstmal Virologe oder Virologen.

[00:59:06]

Platz 2 Epidemiologen, die nicht?

[00:59:09]

Gut, dann halt die Wissenschaftsjournalisten Never ever hava so viel. Und dann muss man schon wirklich was, wo man sagt Oh krass. In der Verkürzung wird man natürlich auch oft missverstanden. Natürlich gibts dann auch mal Experten, die einfach gerne mal in der Talkshow sitzen oder sich gerne mal reden hören oder sitzen. Das ist ja nicht auszuschließen, nur weil jemand der prominenteste Experte ist, ja nicht automatisch der Kompetenteste oder der Verlässlichste oder der differenziert ist. Und das dann, da hab ich gedacht Oh, das ist ja interessant, dass jetzt eine ganz neue Aufgabe von Wissenschaftsjournalismus dies in dieser Dimension noch nicht gab, dass man wirklich sagen muss hier, dass man auch kritisch die Experten vielleicht nicht in ihrer Expertise bewerten kann.

[00:59:57]

Aber in der Art und Weise, wie sie kommunizieren und das auch einordnen für das breitere Publikum?

[01:00:05]

Das war ja ein interessantes, oder? Ist ja immer noch ein interessantes Phänomen dieses Jahr, dass es eben plötzlich mehrere Experten auf einem Gebiet gab Virologen Christian Drosten, Alexander Kekulé, Streeck, die plötzlich auftauchten in der öffentlichkeit.

[01:00:23]

Und das ist eben meine Frage Sind die so weit auseinander? Oder sind die da auch unter diesem Brennglas von Medien so weit auseinander gerückt worden?

[01:00:35]

Meistens ist es tatsächlich so, dass die Medien das Zusammenspiel, muss man sagen. Die Medien bauschen immer gerne vieles auf und und kontrastierend natürlich gerne. Aber es liegt auch so Wissen in der Art der Wissenschaft immer nur auf Prob. Wissenschaft ist ja nicht lösungsorientiert, sondern problemorientiert. Und diese ständige Betonung von dem, was wir eben noch nicht wissen, und dieses Problem, das ist uns natürlich sehr. Ein getriggert, und das ist ja auch wichtig im wissenschaftlichen Arbeiten.

[01:01:10]

Aber wird dann vielleicht auch von den Medien falsch aufgestapelt? Auch da muss man vielleicht auch draus lernen, dass man auch als in der Wissenschaftskommunikation oder aus der Wissenschaft heraus. Auch immer öfter mal Konsens kommuniziert und nicht nur betont. Was war, was man nicht weiß? Aber ich glaube, das ist auch so ein bisschen gewachsen. Ich glaube, jeder, der mal schlechte Erfahrungen gemacht hat mit der Presse sieht. Wissenschafters hatte ich damals auch schon mitbekommen, dass man halt in der Regel so falsch verstanden wird, dass man keine aromatik irgendwie einen interessanten Hinweis gefunden und dann der Zeitungsartikel dazu ist so Epsilon heilt Krebs.

[01:01:53]

Das will man natürlich nicht, das ist, so der Klassiker, ein Missverständnis und deswegen, glaube ich, haben jetzt ist man da sehr vorsichtig geworden und versucht jetzt zu betonen, was. Nichts, was das jetzt nicht heißt und was man auch noch nicht weiß. Und das führt natürlich dazu, das vermeintliche, so konträre Positionen zwischen verschiedene Experten vielleicht gar nicht so 180 Grad zueinander stehen, sondern dass es einfach einzelne Aspekte sind, in denen sie sich nun mal uneinig sind.

[01:02:25]

Aber ist es so, dass alle Wissenschaftler diese armen, unschuldigen Lämmchen sind, die auf der Schlachtbank der Medien landen?

[01:02:33]

Oder gibt es nicht auch etwas, das ich ne, das weiß ich ja genau. Das hätte ich letztes Jahr noch gedacht.

[01:02:40]

Da fand ich noch die Armen, das sind die Armen, diese blöden Medien.

[01:02:45]

Diese reinen Wissenschaftler. Ja, immer dieselben, dieser Journalismus, diese Presse. Aber tatsächlich war das eher meine Meinung. Noch vor der von denen muss ich wirklich zugeben.

[01:02:56]

Und jetzt sehe ich ein, dass diese Teil teilweise wirklich problematisch, weil es passiert ist.

[01:03:06]

Ja so ein Spannungsfeld. Man merkt ja schon, was die bösen Medien toll finden.

[01:03:12]

Ja, zum Beispiel Widerspruch? Genau. Also findet sich plötzlich ein Experte, findet viel mehr Aufmerksamkeit, wenn er sagt Nein, nein. Es gibt bei mir eine Differenz zu Drosten. Wo wir jetzt genau die Differenz. Ich weiß auch nicht so genau. Das ist mir zum Beispiel aufgefallen. Das konnte man toll studieren, weil wie ein Brennglas auf diesen Leuten war, wie man es sonst halt selten hat. Aber Aufmerksamkeits konntest, indem man sich befindet, wenn man den, will man dieses Spiel mitspielt, gerät man automatisch vom.

[01:03:46]

Wird man vom Lämmchen vielleicht zum kleinen Wölkchen?

[01:03:51]

Ja, ich denke, das Spiel ist reich. Gutes Wort. Es gibt ja irgendwie gewisse Regeln oder Spielarten in den Medien, und das ist für uns.

[01:04:00]

Die in den Medien sind irgendwie ganz normal, und ich glaube, es war einfach noch nie so, dass Wissenschaft so stark in den Medien vertreten war, sodass sich das auch noch nicht beobachten konnte.

[01:04:10]

Aber eigentlich ist natürlich ganz logisch und auch nur menschlich, dass man, dass es auch unter Wissenschaftlern, die eigentlich sachlich sein sollen, Menschen gibt, die gerne Aufmerksamkeit haben und im Zweifelsfall dann natürlich auch zuspitzen.

[01:04:27]

Du hast ja in dem Beitrag, in dem du dich mit den drei berühmten Virologen, die wir jetzt schon mal angesprochen haben, gerade beschäftigt hast. Auch Christian Drosten in sehr vielen Dingen unterstützt oder gut gefunden, wie er sich verhalten hat. Aber du hast ihn auch kritisiert. Was war dein Punkt der Kritiker nehmen?

[01:04:45]

Das war vor allem ich glaube inzwischen. Inzwischen ist auch ein bisschen anders bei ihm, aber am Anfang war es tatsächlich so, dass er. Na ja, das ist teilweise so erbost war über die Art und Weise, wie die Medien mit ihm umgehen, dass er. Als Konsequenz müsse, müsse man sich notfalls zurückziehen.

[01:05:08]

Und das geht natürlich nicht.

[01:05:11]

Nee, sagen wir so, das kann ich für jeden individuell total nachvollziehen. Und ich hätte es eben jetzt persönlich gar nicht krumm. Genau wo. Ich hätte es nur sehr gut zu gut nachvollziehen können, wenn ihm das zu bunt geworden wäre.

[01:05:22]

Der gesagt hat So wisst ihr was, ihr könnt mich alle mal. Ich habe wirklich hat.

[01:05:27]

Er hat wirklich Besseres zu tun, und das hat schon auch so, dass man auch gelegentlich mal gesagt. Besonders in den letzten Wochen.

[01:05:35]

Ich hatte ja eigentlich auch und wie gesagt, wir haben Glück, dass er das überhaupt macht.

[01:05:41]

Aber ich muss auch mal wieder was lesen. Ich muss auch mal wieder was lesen übers Wochenende.

[01:05:47]

Aber ich weiß es natürlich nicht gut, dass er dann mit dieser Reichweite und natürlich auch mit dieser Inspiration, die er ist, für viele Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler selbst mehr zu kommunizieren, dann einfach so Sachen sagt wie Ja, da muss er die Wissenschaft, hat er gesagt, geordnet zurücktreten. Da kann er natürlich nur für sich sprechen, im Zweifelsfall, weil es ist doch ganz klar, dass das, was er macht, unglaublich wichtig ist. Und auch seine überbetonung von Wissenschaft und Politik ja so überhaupt nichts miteinander zu tun haben darf, fand ich ja irgendwie richtig.

[01:06:20]

Natürlich sind Wissenschaftler keine politischen Entscheidungsträger, aber die Wissenschaft ist natürlich eine extrem wichtige politische Entscheidungs Basis. Oder? Ich finde es ja immer ein Luxus, wenn man ein politisches Problem hat, z.B. die Pandemie oder der Klimawandel, wo es wissenschaftliche, wo es überhaupt eine wissenschaftliche Entscheidungs Basis gibt. Es ist natürlich nicht die einzige, aber man kann ja froh sein, wenn es überhaupt Fakten gibt, über die man, die man schon mal einbeziehen kann, in überlegung und darf.

[01:06:53]

Hatte ich auch.

[01:06:54]

Na, das ist natürlich, das ist eine Utopie, oder? Das ist etwas, das man theoretisch trennen kann. Aber in der Realität geht es erstens gar nicht. Und also Wozu haben wir Wissenschaft als sachliche Instanz? Wenn die nie der Politik oder im echten Leben ankommt, sag ich mal.

[01:07:13]

Einer größeren öffentlichkeit außerhalb deiner Fans für die Funk Formate und YouTube Format bist du in diesem Jahr auch bekannt geworden durch einen Auftritt in den Tagesthemen. Du hast einen sehr zu einem sehr wichtigen Zeitpunkt während der Pandemie, den Tagesthemen Kommentar gesprochen zu Herden, emol zu der natürlichen durch Seuche.

[01:07:36]

Was keine gute Idee ist.

[01:07:38]

Genau kannst du mal erklären, wie dieser Kommentar Auftrag zu dir kam? Ich würde da ganz gern mal kurz, mal hinter die Kulissen blicken.

[01:07:45]

Also es ist ja überhaupt nicht selbstverständlich, und deswegen gabs da eben auch so eine große Aufmerksamkeit.

[01:07:50]

Dass du jetzt diesen Kommentar sprichst, ja.

[01:07:55]

Also ich glaube, vor allem für die all diejenigen, die mich nur von mayrleb kennen. Was, was viele, die. Sehr häufig schaut, wissen gar nicht, dass ich auch im Fernsehen bin, weil ich immer mal wieder lese, oder? Da werden wir Fotos zugeschickt.

[01:08:13]

Wie auf dem Fernseher bin ich klüger. Herzlichen Glückwunsch. Und ich glaube, für die war das wirklich total Obermayer.

[01:08:25]

Blow Und aber einfach dadurch, dass ich beim WDR bin und da auch natürlich mit dem so genannten Programm Bereich 1 zu tun, habe ja der jetzt nicht die Wirtschaft erweitert.

[01:08:38]

Politik und Nachrichten wurde ich gefragt, ob ich denn generell zur Verfügung stehen würde. Als für einen wissenschaftlichen Kommentar habe ich natürlich sofort Ja gesagt habe.

[01:08:51]

Und als es zu der Zeit, als ich dann als mein Kommentar Wann war das denn? In der zweiten Aprilwoche, glaube ich, habe ich auf jeden Fall nach Köln zugerufen zu WDR. Also falls, falls mal irgendwer die nächsten Wochen folgende Themen hat, hier ein paar Themen auf meiner Liste, wie ich gesagt habe, da würde ich gerne schon was dazu sagen. Wenn ich die Chance bekäme, dann könnte ich an mich denken.

[01:09:23]

Das heißt, du hast von dir aus schon gedacht OK. Ich bringe mich. Ich werfe meinen sogenannten Hut in den Ring.

[01:09:29]

Nein, es war schon so, dass vom WDR und auch Ellen nie zu mir gesagt hat Ja, ich habe dich. Wir haben sehr gerne mehr wissenschaftliche und auch gerne mehr jüngere und auch weibliche Stimmen bei den Tagesthemen. Und es kam auf jeden Fall vom WDR, bisher von ihr. Aber ich habe dann einfach nochmal zugerufen, weicher gerade aus der Babypause raus war und natürlich auch Ellen als selbst Mutter. Einfach so rücksichtsvoll war und da nicht direkt angeklopft gesagt hat So, wie sieht's eigentlich aus?

[01:10:03]

Sondern was dann? Halt so beidseitig und habe mich sehr gefreut, als ich dann den Zuschlag bekommen habe.

[01:10:12]

So muss man das sehen und ist es an demselben, nur dass man es einmal, ich es einfach nur für unsere Zuhörerinnen und Zuhörer einmal nachvollziehbar machen.

[01:10:23]

Sowas gibts so eine Konferenz natürlich überhaupt, über die die Tagesthemen an dem Tag und dann um zwischen zwei, halb drei, wird dann auch der Kommentar besprochen.

[01:10:35]

Dann geht es erstmal darum, zu welchem Thema der Kommentar überhaupt, und dann wird geguckt Wer macht den dann? Also erst das Thema und dann dann Wer macht es? Und dann ist es Sitzen da halt verschieden.

[01:10:51]

So steht es mir zumindest vor verschiede Hierarchen der ARD zusammen und werfen dann ihre Hüte in den Ring. Und dann hab ich an dem Tag halt um halb drei Bescheid bekommen. Also wenn du was zu Herrn Immunität sage oder noch nicht mal das war halt so. Ich glaube, die haben ja die kuroda Themen der Tagesthemen gesagt und haben immer gesagt Ja, wenn du jetzt dazu etwas sagen willst, dann bloß durch Okay, ich komme, ich fahr nach Köln.

[01:11:22]

Ja, ich hab halt zuhause, oder hab ich inzwischen. Aber ich hatte zu dem Zeitpunkt kein Green Screen, sonst hätte ich das tatsächlich sogar von zuhause aus machen können. Aber hab dann halt schnell was geschrieben. Dann noch Mann und Baby eingepackt, und dann sind wir noch schnell nach Köln gefahren, in so ein Corona improvisiertes Screens, Screens, Studio. Ja, und dann war ich abends wieder zu Hause, kurz sogar noch sehen wir im Fernsehen.

[01:11:51]

Sag mal, was du beschreibst, ist ja im Grunde eine große Synchronität, die ja auch am Anfang quasi alles durchdrungen hat. Alle sind im Gleichklang. Die YouTuber sind in den Tagesthemen, überall meinen alle ähnliches. Und wenn sich mal ein paar Virologen minimal unterscheiden, dann sind es wirklich granulate. Aber alle ziehen so an einem Strang. Und dann gibt es aber Planet B, der unheimlich viel Aufmerksamkeit bekommt, vielleicht gar nicht so groß ist, wenn man den aktuellen Umfragen glauben darf.

[01:12:26]

Ich glaube, Thomas de Maizière hat es auch wenn. Jetzt gab es aber nochmal neu, die immer wieder bestätigen Eigentlich sind alle recht zufrieden. Also wirklich große Teile der Bevölkerung haben jetzt keine Sorgen. Das ist schon alles in Ordnung läuft. Aber es gibt trotzdem diesen Planet B, wo wir. Sozusagen hinters Licht geführt werden. Ein großer Plot existiert unsere Bürgerrechte eingeschränkt werden, was sie werden, aber aus völlig anderen Motiven, und da stehen ganz dunkle Machenschaften dahinter und so weiter.

[01:13:00]

Also wir sind wieder bei der Post Aufklärung. Wieso ist das so?

[01:13:07]

Ich arbeite im Internet. Aber ist das Internet schuld, dass es heute so viel Aufmerksamkeit hat? Ist es das einfach? Und früher hat man halt seltsame Bücher gekauft, und jetzt gibts halt. Jetzt gibt's halt dieses YouTube, in dem du übrigens arbeitest.

[01:13:21]

Ja, natürlich. Das Internet macht einiges einfacher. Ich würde nicht sagen. Also ich glaube schon, dass es schon immer Verschwörungstheorien gab. Und übrigens auch immer, wenn es Krisen gab. Oh ja. Aber natürlich macht das Internet einiges einfacher. Und des Internets? Ich glaube, früher haben sich vielleicht schon bessere Verschwörungstheorien durchgesetzt.

[01:13:45]

Wir setzen sich auch wirklich richtig dumme und absurde Verschwörungstheorien durch. Nicht weil die Leute das überzeugend finden, sondern einfach nur aus Unterhaltung. Das ist letztendlich ein bisschen. Ja, das finde ich natürlich sehr. Und das ist doch ganz schwierig, weil auch wir auf dem Kanal beim Beile immer mal wieder überlegen Sollen wir nicht irgendwas mal da, die Banken oder aufklärend, warum das nicht so ist? Und ganz oft kommen wir immer zu dem Schluss Nee, dann, da schenken wir den so viel Reichweite.

[01:14:17]

Das ist ja so und so ein Quatsch. Die meisten Leute sind doch eh nur aus aus Spaß in den Telegrammen.

[01:14:23]

Gruppen bei den Demos, wo wir jetzt als mutlose unsere Reporter sehr oft unterwegs waren, gab es eine interessante Mischung. Es gab tatsächlich Leute, die authentisch das geglaubt haben. Leute, die gerne kommer. Leute, die vielleicht gerne Rabatz gemacht haben. Es gab auch Leute, und das ist ganz toll auch von vielen Journalisten inzwischen rausgebracht worden, die wirklich ein Problem mit den Maßnahmen hatten und deswegen sich denen angeschlossen haben. Das war eine ganz traurige, vielleicht aber auch verständliche Mischung aus Menschen, aber getrieben von Leuten, die Unsinn erzählen.

[01:14:58]

Das tut einem so weh. Mir hat das ein bisschen wehgetan im Herzen, dass der ältere Herr, der erzählt, dass er seine Frau nicht mehr sehen kann, auf derselben Demo, ist wie ein kompletter Irrer, sag ich mal, ne, aber da sehen wir, wie wie unglaublich wichtig Aufmerksamkeit ist heutzutage.

[01:15:16]

Also wie viel, wie viel Macht oder auch notfalls Empowerment, welche Power, sondern Empowerment das auch gibt. Und wenn man keine Möglichkeit hat, gehört zu werden, dass dann so eine Demo, so die doch das Beste ist, was man, was man hat. Und ich wette, dass er doch bestimmt auch nochmal einfach so Schaulustige dabei, oder? Wie muss man sich das vorstellen bei so einer Demo?

[01:15:41]

Ja, aber die waren ja zum Teil. In Stuttgart war das ja schon richtig groß. Und das waren jetzt nicht nur Schaulustige, die zwei Leuten zugeguckt haben, sondern das war schon eine große Menge von Menschen mit sicherlich unterschiedlichsten Motiven, aber eben auch schwierig, wenn man meint, dass es auch so eine Schwierigkeit, wenn man über warum wir auch meistens uns dann zurückhalten, auch wenn es unter den Nägeln juckt.

[01:16:07]

Also nicht über Verschwörungstheorien zu sprechen? Man möchte natürlich, das sind, glaube ich, ganz wenige, die das wirklich glauben. Und dann? Da ist man natürlich dazu geneigt, sich irgendwie auch darüber lustig zu machen. Manches ist auch so absurd, da muss man euch, das kann man auch gar nicht ernst nehmen. Und dann ist natürlich die Gefahr, dass viele, die ja immer so ein bisschen Fünkchen Wahrheit irgendwo dran oder bestimmte Aspekte stimmt, dann sogar.

[01:16:34]

Und. Und viele leiden natürlich gerade unglaublich unter Coruña, direkt wie auch indirekt, dass wir uns jetzt. Ich glaube, alle, die jetzt oder wie wir jetzt hier zusammensitzen, aus einer privilegierten Situation heraus, das vielleicht gar nicht auf dem Schirm haben können. Und dann glaube ich schon, dass man so Leute ein bisschen. Abstoßen kann, wenn man die nicht ernst nimmt und sich irgendwie darüber lustig macht und dann sind da ich viele dabei, die ernsthafte Anliegen haben und dann erst recht denken, dass sie keine Chance haben.

[01:17:09]

Ich nehme wahr, oder es war ja so, dass das auch du sozusagen immer mal wieder von den von den Verschwörungstheoretikern ins Visier genommen wurde. Du Verarbeitetes. Naja, die suchen halt Reichweite. Wenn ich darauf reagiere, haben sie noch mehr Aufmerksamkeit, und ich bin ja gewissermaßen noch aufgestiegen.

[01:17:28]

Also letztes Jahr zum Beispiel. Ich habe es ja immer mal wieder so, dass man mit gewissen Themen manche Gruppen verärgert. Also paradox letztes Jahr oder noch das Jahr davor? Es gibt ja jetzt gerade zum Beispiel ganz viele angebliche Heilmittel, die Hochkonjunktur haben, die vor Corona schützen. Eins davon ist Das läuft entweder unter MS die Marieke Mini Resolution oder chlordioxid cbl. Das ist, chemisch gesehen, ist das ein Bleichmittel oder sehr, sehr, sehr verdünnt ist es ein Desinfektionsmittel und entsprechend auch hilfreich gegen auch Viren und Bakterien so auf der Haut.

[01:18:06]

Aber man sollte es natürlich nicht in höheren Dosen zu sich nehmen, was man aber angeblich soll. Und da haben wir vor einer Weile ein Video gemacht, und da hieß es noch Da haben die Ganzen so viele Anhänger, haben da noch versucht, mich so kleinzureden. Salad habe doch keine Ahnung. Die hat doch schon wieder so eine Sache, ist zum Beispiel. Ein Bestandteil dieser Lösung ist Natriumchlorid mit Tee, was etwas anderes ist als Nation chlorid mit dem, was unser Kochsalz ist.

[01:18:34]

Und dann kann das ja, die hat es doch schon wieder nicht verstanden hat.

[01:18:37]

Das stimmt wieder Najem Chlorid und Chlorid verwechselt und so ist die größte Beleidigung oder das man dir das mal sagen kann, die ich nicht verstanden.

[01:18:45]

Nee, das war noch. Und jetzt bin ich hier aufgestiegen in den mächtigen Kreis. Jetzt wo bin ich ja selbst Teil der Verschwörung.

[01:18:51]

Jetzt bin ich jetzt nicht mehr zu dumm, sondern jetzt bin ich so schlau, dass man das Ganze ganz vorsichtig sein muss, weil wir ja, nimmst du das denn wahr, dass du auf diesen Seiten auftaucht?

[01:19:03]

Ich habe dann auch mal ein bisschen gelesen, da heißt es dann gleich am Empty studiert. Das hat natürlich vielleicht gar nichts zu sagen.

[01:19:10]

Es muss nichts zu sagen haben, aber es könnte ja eventuell auch Kontakte gegeben haben.

[01:19:17]

Ich bin unglaublich gut darin. Also sehr wenig über mich zu lesen. Generell so bei uns zu Hause herrscht seit jeher auch ein absolutes May Verbot Video Verbot. Also wenn ich in der Nähe bin. Matthias kann gerne die Sachen schauen, wenn ich nicht da bin. Ich kriegt die absolute Kriese, wenn ich irgendwie noch meine Stimme höre oder mein Gesicht irgendwo noch sehen muss. Ich hab doch vielleicht so ein bisschen Overkill, weil ich ja auch meine YouTube-Videos selber schneide und alles habe.

[01:19:47]

Und wenn man ja, und wenn man, wenn man genau nach, wenn man sich mal meine Social-Media-Kanäle anschaut, auch ziemlich schnell feststellen, dass ich da sehr inaktiv bin. Ich gehe, ab und zu poste ich was, und dann ist die App auch schon wieder zu. Also ich krieg wirklich sehr, sehr wenig mit. Die interessantesten Sachen, die kriege ich dann vielleicht noch über Freunde oder oder auch mein Wannenbad.

[01:20:12]

Also hast du gesehen, dass die oder der das über das oder wie auch immer.

[01:20:17]

Und ich beschäftige mich generell halt nicht so viel damit. Und mir ist das, wie es ist, einfach so generell sehr egal, was irgendjemand jetzt über mich zu sagen hat. Was krass war, nur war, dass ich irgendwann so ein Schaubild gesehen hab von mir in so eine Verschwörung Schnitzwerk, das übrigens sehr schmeichelhaft war. Also war natürlich Bill Gates und sich und meint mein echter Pir Eisermann, echter Betreuer damals, aber immer auch drauf, der die Wissenschaft da gar nicht so schlecht recherchiert.

[01:20:54]

Und mein Mann war da auch drauf. Wo ich sogar oki.

[01:20:58]

Das ist jetzt ein bisschen komisch.

[01:21:03]

Aber warum sollte ich genau weiß, was er damit umgehen soll? Und dann hat er irgendwann habe ich auch gesagt Ja, weißt du.

[01:21:14]

Ich glaube, man kann ja nicht gewinnen gegen Verschwörungstheoretiker, weil diese diese insgesamt, die Argumentation ja so immer aufgeht. Also, wenn man etwas sagt, was in die Theorie passt, dann ist das eine Bestätigung. Und wenn man etwas sagt, wenn man etwas die Banken will oder etwas, sagt das nicht da, dann ist man, lügt man und weil man Teil der Verschwörung ist. Es gibt keine Möglichkeit, dagegen zu gewinnen, und da denke ich auch nur.

[01:21:41]

Ja, man vergisst ja irgendwie auch alles. Ich würde generell für mich persönlich nicht so viel Aufmerksamkeit geben.

[01:21:49]

Wieso verarbeitet das? So gut, weil ich glaube, weil ich mich nicht so viel damit beschäftige, ist auch ein Mann.

[01:22:00]

Mein Mann und ich sind uns einig Wenn wir jetzt um getauschten Beruf hätten, dann wird überhaupt nicht darauf klarkommen auf den ganzen Rummel. Ich bin wirklich einfach extrem gut darin, mein Handy wegzulegen, oder? Neuerdings hab ich jetzt angefangen, weil es bei mir sitzt. Also, ich hatte schon immer ein sehr volles E-Mail-Postfach und so aber jetzt vor allem soll ich zurückgekommen bin. Ich hab mich dann einfach. Ich gehe okay, jetzt ist ich. Ich war dann völlig überfordert, konnte dann die kam nicht mehr hinterher.

[01:22:31]

Da hab ich mir einfach eingerichtet, dass ich leider nicht alle E-Mails lesen kann, und hat mein Handy einfach in Flugmodus geschaltet.

[01:22:38]

Tagsüber knallhart, das ziehst du einfach durch. Bis heute. Wozu ist man freier? Das finde ich. Möchte, ich bin. Ich arbeite. Aber es ist wirklich so Ich schaffe auch sonst die Arbeit gar nicht. Ich bin so durchgetaktet, ich kann auch gar nicht immer. Wenn ich dann noch ständig irgendwie telefonieren würde, würde ich das wirklich gar nicht schaffen. Gerade jetzt mit dem Baby bin ich natürlich besonders motiviert, dann auch nicht zu verschleppen, weil ich hab.

[01:23:07]

Ich habe sonst keine Phobos, also viehhof missing out. Das kenne ich eigentlich gar nicht. Bisher aber muss ich sagen, weil die Babyschale jetzt fast sechs Monate alt. Und ich kriegt jetzt schon die Krise, weil ich jeden Tag denke die Zeit. Ich würde sie gerne festhalten. Die Zeit vergeht so schnell, sie wächst viel zu schnell, und ich bin die ganze Zeit so bitter. Süßes Gefühl. Ich tauche ständig Videos und Fotos von mir, von den ersten Wochen und denke dann so oft dieses Babys weg.

[01:23:37]

Das gibt's nicht mehr. Sie kommt nie wieder.

[01:23:40]

Und das hat natürlich jetzt auch nochmal irgendwie meine Prioritäten umgelenkt. Und meine Tochter hilft mir einfach unglaublich dabei, jetzt noch stärker abzuschalten.

[01:23:51]

Bei dem Rummel, der sich ja jetzt nochmal erhöht hat, weil ich so schön beschrieben hast, wie deine öffentliche Rolle sie jetzt nochmal verändert hat. In den letzten letzten Jahr gab es dann Momente, in denen du das klar wurde.

[01:24:08]

Ich erinnere mich noch sehr gut an 2018, das war schon sehr, sehr verrücktes Jahr, wo? Wir, ich und wir bei Mailath ganz viele Preise gewonnen haben. Der erste Große war der Grimme ONLINE Award.

[01:24:25]

Und da war ich an einem Punkt, wo ich, so dachte ich es so nach zwei oder drei oder zwei, drei Jahren. So, jetzt habe ich mehr erreicht, als ich je gedacht habe. Und ich? Jetzt kann es ja eigentlich nur noch bergab gehen. Also mehr als das brauche ich auch nicht mehr. Oder auch? Man ist ja, gerade wenn man auf so einer Plattform wie YouTube ist, sehr verleitet dazu, ständig nach den Zahlen zu schauen.

[01:24:53]

Ständig. Es gibt ja sehr ausführliche YouTube Analytics, wo man, wenn man wollte, jedes Video da stundenlang analysieren könnte, was jetzt genau gut gelaufen ist und was nicht, um das zu optimieren. Das machen wir schon seit 2008 nicht mehr. Wussten, letztens hat jemand bei einem Interview irgendwas gefragt. Was du, der Zuschauer Demographie, der irgendetwas, was Ihnen YouTube oder wie viele Zuschauer, wie viele Abonnenten wir gewonnen haben in den letzten Monaten? Ich wusste es nicht und musste nachschauen.

[01:25:28]

Und das Studio bei YouTube hat inzwischen geändert, und ich halte auf die Schnelle drauf klar gekommen, weil ich nicht mehr gefunden habe, wo was steht, und hab dann gemerkt So lange hab ich hier nicht mehr rein geschaut. Und das ist gleichzeitig wahrscheinlich auch der Trick so im Nachhinein, weil man sich natürlich davon frei macht und sich nur auf die Inhalte konzentriert, während die ja automatisch besser und bin davon überzeugt, dass das am Ende auch das ist, was, was die Leute dann sehen wollen oder hören wollen.

[01:26:02]

Das erinnert mich total an, wieso auch in diesem Podcast war und genau das gesagt hat. Sein erfolgreichstes Video. Oder eben? Er sagt Viele der erfolgreichen Videos waren ungeplant erfolgreich. Er hat sich eher mit dem Inhalt beschäftigt als damit, ob er jetzt damit Geld verdient oder viele Menschen erreicht. Und das sei das Geheimnis.

[01:26:26]

Also, ich habe ein Bild aus meinen Analytics, hab ich sehr gut vor Augen, weil ich das auch in Vorträgen öfter benutze. Der Kanal maile Peake am Anfang schön schlau ist.

[01:26:39]

Ich weiß, dass es ein schwieriger Name. Deswegen haben wir auch irgendwann geändert. Aber es war auch ein anderes Konzept damals. Wir wollten.

[01:26:47]

Warum eigentlich? Schön schlau? Warum hieß es schön schlau? Es gab so ein Video. Video endete mit so einem Schön schlau, so ganz schön schlau. Das war dann auch so der allgemeine Ton. Das waren so Snackbar, Alltagswissen, dass man sich vielleicht bei der nächsten WG Party erzählt. So haben uns das vorgestellt. Vielleicht ja Studierende als Zielgruppe. Ach, das ist sehr interessant, waren aber wahr. Es war ein sehr, ein wenig selbstbewusstes Konzept, weil wir dachten Ja, niemand will mehr als drei Minuten Wissenschafts Video schauen.

[01:27:23]

Deswegen müssen wir das kurz halten. Wir müssen irgendwie alltags Bezug haben, und wir haben uns einen abgebrochen, irgendwie mit Analytics und aber auch mit klassische Sachen.

[01:27:34]

Wenn jetzt Oktoberfest ist, da müssen wir was zu Bier machen. Und wenn jetzt Valentinstag ist, dann müssen wir was zu küssen machen. Irgendwie müssen wir auch versuchen, auf verschiedene Trends aufzuspringen. Und dann ist was Interessantes passiert. In der Zeit, wo ich auf meinem alten Kanal Websites so gut wie gar nichts hochgeladen habe, hat er uns irgendwann überholt.

[01:27:54]

Zahlen technisch, obwohl gern noch bespielt würde. Dann haben wir gesagt Okay, das ist irgendwie entmutigend. Aber die gute Nachricht ist Es liegt nicht an mir.

[01:28:06]

Und dann haben wir zusammen jetzt auch bei Funk und haben dann festgestellt Wir glauben, ich muss auf diesem Kanal einfach mehr das machen, was ich einfach möchte. Also ich muss einfach nochmal das, worauf ich Lust habe. Denn genauso war der alte Kanal der Hobby Kanal. Da hatte ich ja gar keine Zeit, um irgendwas anderes zu machen, was ich nicht unbedingt Lust hat. Der einzige Grund, warum dein Video hoch ging, und das war ein paar Monate bevor dann Filip offiziell umbenannt wurde, war genau das der übergang von 2017 zu 18, und man sieht dann in den Analytics, dass das komplette Jahr 2017 die Wiese so vor sich hin dümpeln, auf ganz niedrigem Niveau.

[01:28:48]

Und dann, ab Januar 2018, geht es einfach stetig nach oben. Und das ist jetzt erstmal nur eine Korrelation, ist klar.

[01:29:01]

Ich bin total davon überzeugt, dass der beste unique selling point man selbst ist.

[01:29:07]

Wie würdest du denn diesen unique selling point beschreiben?

[01:29:12]

Also ich bin natürlich Wissenschaftlerin, auch wenn ich nicht mehr als Wissenschaftlerin arbeitet, bin ich einfach durch und durch und deswegen ich. Ich möchte zum Beispiel immer ganz genau wissen. Und deswegen erkläre ich dann auch immer möglichst genau Wir haben ja inzwischen nur noch über 20 Minuten lange Videos. Das ist so der neue STANDARD jetzt bei Maile. Und es gibt offensichtlich genug Leute, die es auch genau wissen wollen. Und gleichzeitig Ja, ich. Ich fand Wissenschaft noch nie irgendwie.

[01:29:46]

Ich habe nicht verstanden, warum Wissenschaft jetzt gleichzeitig etwas Ernstes ist. Weil Wissenschaft ist für mich erst mal so, gerade auch Chemie zum Beispiel, etwas total neee ist. Lebensnahen und Naturwissenschaften? Ja, da steckt die Natur drin. In dem Wort schon. Das ist ja so lebens. Wissen. Das ist für mich war das noch nie was Trockenes oder Ernstes oder Abstraktes. Und deswegen liebe ich Naturwissenschaften auch, und ich glaube, das spürt man wahrscheinlich. Also ich kann das einfach gut transportieren, weil ich es wirklich so spüre.

[01:30:18]

Und woher kommt diese Liebe?

[01:30:20]

Ja, ich würde jetzt sagen, ich kann ja gar nicht verstehen, wie man das nicht lieben kann, oder?

[01:30:27]

Das ist vielleicht auch meine überzeugung dem, was ich tue, das ich denke, ich krieg euch noch alle. Es kann ja wohl nicht sein, dass ihr das nicht interessant findet. Kommen. Das ist doch objektiv gesehen interessant.

[01:30:38]

Ja, ich denke schon. Natürlich hat mein Vater, glaube ich, wieder mit zu tun. Ich wollte damals fast schon keine Chemikerin werden. Ehrlich gesagt war ja mein, mein Papa und mein Bruder schon Chemiker, und ich hatte es schon das Bedürfnis, da meinen eigenen Weg zu gehen. Und dann wurde es doch die Chemie. Aber das liegt auch daran, dass Chemie für mich schon immer so lebensnah war.

[01:31:07]

Und ich? Ich habe das gar nicht gemerkt, wenn mein Papa mir damals irgendwas Chemisches oder auch Physik physisch Physikalisches erklärt hat. Der hat mir ständig irgendwelche Sachen erklärt, und für mich war das ebenso der Weisheit alles. Der Chemiker weiß alles. Das war für mich so Lebens Wissen oder auch ganz natürlich.

[01:31:27]

Ein Beispiel Erinnern aus deiner Kindheit. Naja, was mein Papa immer noch gerne macht. Also schon immer gerne gemacht hat, ist so Supermarkt schmökern.

[01:31:36]

Was heißt das? Also, ich kenne ein Kapitel in meinem Buch, fängt so an im Wissen, dass wir fragen aber trotzdem Was ist was an was?

[01:31:47]

Was für ein Bild habt ihr vor Augen, wenn er einen Chemiker denkt? Eines meiner ersten Bilder ist mein Papa, wie er in einem Super vor einem Supermarktregal steht und Inhaltsstoffe liest. David konnte er immer sehr viel Zeit vertrödeln. Er ist auch wirklich so, dass zum Beispiel mein Papa schnell zum Supermarkt ist, um eine Tüte Milch zu kaufen. Meine Mama und ich uns dann irgendwann gefragt Wo ist der eigentlich? Leider.

[01:32:15]

In einem Roman von Thomas Mann versuchen wir.

[01:32:19]

Aber am schlimmsten Was immer im Drogeriemarkt, weil mein Papa selbst jahrelang auch in der kosmetischen Forschung hat. Er hat so Materialien entwickelt, die dann wirklich in Shampoos und Haarspray, Spülungen und so reinkommen. Das fand ich dann natürlich dann in der Pubertät besonders spannend und hatte mir ganz viel dazu erklärt. Und er kann auch unglaublich gut kochen. Also, meine Eltern können beide sehr gut kochen. Nur mein Papa hat auch gerne. Meine Mama macht es nur aus Liebe.

[01:32:52]

Sie müsste jetzt weg, wenn sie will. Er lässt sich auch gerne bekochen. Aber mein Papa macht das richtig gerne, der auch immer. Nach einem anstrengenden Arbeitstag hat er auch so gerne abgeschaltet in der Küche, und ich bin genauso inzwischen und hat schon immer gesagt Ja, wer nicht gut kochen kann es auch. Kein guter Chemiker oder Chemiker können gut kochen, und wer nicht gut kochen kann. Deswegen war die Chemie zumindest für mich nie so eine Art Schulfach oder sogar so etwas wie eine Wissenschaft.

[01:33:25]

Ich habe das einfach mit. Mit all diesem spannenden Wissen und auch praktischen Wissen verbunden.

[01:33:34]

Eine Frage habe ich zu deiner, zu deinen Eltern. Ich habe schon das Kloster. Meine Schwiegereltern stammen beide aus Vietnam, und bei uns in der Familie gibt es schon die Debatte, sozusagen. Einerseits ist es ein krasses Klischee, aber man merkt es dann doch, dass die Kinder, also auch meine Liebste, z.B. eine gewisse Art von Erziehung genossen haben. Und wenn man ein bisschen länger drüber redet? Es ist schon das Klischee, ist jedenfalls bei uns auch ein bisschen erfüllt.

[01:34:00]

Also alle Kinder haben Musik gemacht, alle Kinder waren sehr gut in der Schule, und es war selbstverständlich, dass man mit einer. 1 bis 2 nach Hause kommt das, kann die Augenbraue nach oben gehen, so du hingegen hast mal betont, das wäre überhaupt kein Ding gewesen. Jedenfalls hab ich das so verstanden.

[01:34:22]

Anmerkung Du bist selbst zu strebsam gewesen, was du Javas und hätte es eher versucht, das zu verheimlichen vor deinen Freunden, das du jetzt heimlich noch etwas lernst, oder? Das sehe ich ganz interessant. Also, wie war es wirklich?

[01:34:37]

Es ist ganz klar, dass mein Eltern bildet, weil mir das Wichtigste. Genau.

[01:34:43]

Und zum Beispiel? Mein Bruder und ich durften. Man darf ja auch als vietnamesisches Kind das Kind vietnamesischer Eltern. Darf man ja auch, wenn man irgendwann 50 ist, im Zweifelsfall Sachen noch nicht.

[01:34:57]

Wenn die Eltern für immer badische Kinder geht es übrigens.

[01:35:03]

Aber wir durften damals nicht neben dem Studium irgendwas jobben, was jetzt uns irgendwie Zeit vom Studieren weggenommen hat. Also ich habe immer irgendwelche übungen gegeben, also irgendwie Hiwi Jobs gemacht. Aber ich hätte jetzt nicht kellnern gehen dürfen, weil dafür haben ja meine Eltern schon die ganze Zeit so hart gearbeitet, eben dafür, dass ich das nicht machen muss. Und wenn ich Zeit habe, dann sollte ich die dann wenigstens schön mit irgendwelchen Freizeitaktivitäten verbringen.

[01:35:36]

Das war schon sehr wichtig, aber das war, dann hättest du das gerne mal gemacht, als Kellnerin gejobbt.

[01:35:44]

Also, ich will. Mir ist das Privileg sehr bewusst, oder? Ich bin da sehr dankbar und fand das natürlich hatte. Also, ich habe meinen Eltern hab ich ein sehr, sehr schönes. Sehr, sehr schöne Kindheit, sehr schönes Studium noch gehabt, sodass meine Eltern das finanzieren. Die haben es dann finanziert, und die haben uns jetzt auch nicht verwöhnt, sodass die uns dann jeden Monat jetzt irgendwie einen Batzen Geld hingelegt haben. Aber wenn das Geld dann zu Ende, also aufgebraucht war, dann haben wir noch so war das linke Recht kommt ganz praktisch ganz praktisch.

[01:36:25]

Das Geld ist schon wieder zu Ende gegangen, und ich glaub, ich hab das Beste, die beste Form von Privileg Reich. Ich beobachtetes bei meinen deutsch deutschen Freunden. So nenne ich das mal weit, jetzt ohne Migrationshintergrund, die auch so privilegiert aufgewachsen sind, aber deren Eltern jetzt vielleicht nicht so hart auf oder aus Vietnam kamen. Und dann hier die Sprache nicht Kottmann, das so hart dafür gearbeitet haben. Extrem viel verzichtet haben sie auch die ganze Zeit, und mir war immer sehr bewusst, dass das Geld nicht von nichts, nicht von irgendwo her kommt.

[01:36:59]

Mir war z.B. auch bewusst, dass das ich in die Schule gehen darf, dass das totales Privileg ist, weil meine Mama immer Zeta das ist bei ihr damals halt keine Schulpflicht gab und dass Eltern viel Geld dafür investiert haben in z.B. Nachhilfe und so. Weil sie unbedingt wollten, dass die Kinder da eine gute Bildung genießen. Das alles. Das heißt, ich bin sehr privilegiert aufgewachsen, aber weiß fühle mich nicht schlecht, weil ich, obwohl ich ja selber, obwohl meine Eltern ja so viel dafür gemacht haben.

[01:37:31]

Aber trotzdem war ich diesen direkten Bezug noch dazu habe, denke ich, irgendwie so Ja, das ist jetzt irgendwie. Das haben meine Eltern irgendwie auch verdient. Was ich meine, wenn ich manchmal so dran denke, so wie ich, dass das Studium jetzt irgendwie auch machen konnte. Das war ja auch für meine Eltern total schön und gut zu sehen. Das haben sie auch verdient, das ich jetzt so ein quasi privilegiertes Leben hab.

[01:37:56]

Aber es muss doch einen richtig schlimmen Moment in eurer Beziehung gegeben haben, nämlich als du mit diesen wahnsinnig tollen Studium und dem tollen Jobangebot von CF nicht den vorgeschriebenen oder den vorgezeichneten, dem vorgezeichneten Weg eingeschlagen ist. Ein Abgrund. Wie absurd! Ich muss kurz ausholen, wenn ich in diesen Podcast wo sonst zu meinen Eltern? Die sind. Ich fand, als ich so 12 oder so fand ich meine Eltern total streng, weil ich dann jetzt von in der Reinsch mit meinen Freunden.

[01:38:39]

Manche mussten dann 12C, jetzt das Falsche. Irgendwann als ich weiß gar nicht mehr, wann, wann, in welchem Alter darf man so bis zwölf bei Freunden bleiben?

[01:38:47]

Das ist sehr unterschiedlich, je nach Familie. Wenn ich das mal sagen.

[01:38:51]

Aber wenn es um 11 13 Uhr im Freundeskreis, wenn es immer so zwischen elf bis zwei war, soll die, denen halt die Kinder wieder nach Hause mussten, haben es meine Eltern immer unten orientiert.

[01:39:07]

Die waren schon so, dass sie sagen, wir können jetzt nicht einfach die Mei ihrem sozialen Leben entreißen. Das war auch immer wichtig. Aber wir können jetzt auch durch eine. Wenn andere deutsche Kinder um elf nach Hause müssen, dann muss sie es auch so sehen.

[01:39:23]

Aber wir sind ja unter uns.

[01:39:26]

Gibt's da mal? Gab es da manchmal Momente, wo du dann gesagt hast, dich übernachte noch bei meiner guten Freundin Christine, und wir gehen auch ganz früh ins Bett?

[01:39:37]

Ja, ja, ich hab. Ich hab ganz oft so ich habe. In meiner Jugend habe ich schon öfter mal so angelogen oder irgendwas gemacht. Aber ich habe auch erst im Nachhinein festgestellt, dass die eigentlich auch so gar nicht so streng waren, dann auch im Nachhinein noch mehr von anderen Familien mitbekommen hab, auch deutsch deutschen Familien in Anführungsstrichen. Und inzwischen würde ich sagen Meine Eltern sind sehr, also überhaupt nicht traditionell vietnamesisch, also vor allem meine, meine Mama nicht, und die hatte das Sagen hier zuhause.

[01:40:12]

Und vor allem meine Mama, der war das Allerwichtigste. Also viel, viel, viel wichtiger als die Bildung war natürlich immer die Sicherheit. Und die hat sie, macht sich auch heute immer vor allem Sorgen. Und ich muss zum Beispiel hab. Ich hab sehr engen Kontakt mit meiner Mama, aber der ist vor allem seit wir WhatsApp benutzen, zum Beispiel wirklich. Das beschränkt sich manchmal darauf, dass ich einfach jeden Tag ein Lebenszeichen gebe. Das möchte ich wissen.

[01:40:36]

Dann ist sie auch zufrieden. Die muss auch gar nicht. Die sind gar nicht anhänglich oder so. Meine Eltern müssen jetzt nicht jeden Tag eine Stunde mit telefonieren. Aber sie müssen unbedingt wissen, dass es mir und natürlich auch erweitert. Mein Mann und natürlich auch dem Baby immer gut geht zu jeder Zeit eine Anekdote. Als wenn eine als 21 wurde, hab ich meine Kommilitonen vom Studium nach Hemmersbach eingeladen, weil ich in Mainz hemmersbach. Es ja nicht so weit weg.

[01:41:02]

Und dann sind wir ins Miramar nach Weinheim Erlebnisbad Und dann, als wir die Tür an mein 21. Geburtstag meiner Mama von all meinen Kommilitonen Miti nicht tauchen, ja, aber nicht tauchen, weil es sehr viel zu gefährlich war, nicht aber es zu lachen.

[01:41:27]

Oder was da peinlich an diesem Punkt. In welchem Alter erreicht man die Souveränität, dass ab dem man? Ab dem Studium konnte ich darüber wirklich, glaube ich. Ich habe es heute noch nicht erreicht.

[01:41:39]

Mama, was gibt's so?

[01:41:45]

Es gibt so eine E-Mail, die ich extra so extra gespeichert habe, weil ich die so süß finde. Ich habe in den USA, also mitten in der Nacht.

[01:41:53]

Ich bin aufgewacht und habe eine E-Mail bekommen mit dem Betreff Vorsicht, Biene, weil meine Mama. Es war Sommer, meine Mama hielt irgendwie gelesen hat, dass jemand, dass irgendjemand eine Biene in eine Dose oder geflogen ist. Und dann hat man sie geschluckt, und dann ist irgendwie etwas ganz Schlimmes passiert. Und weil sie mir das dann inzwischen einfach per WhatsApp diesen Artikel weiterleiten wird, weil sie halt da da halt mich nicht erreicht, nicht sofort erreichen konnte, aber es unbedingt loswerden musste.

[01:42:26]

Ihren Seelenfrieden hat es mir einfach eine E-Mail geschrieben.

[01:42:30]

Das ist dann schon süß.

[01:42:33]

Da muss ich wirklich so. Da muss ich wirklich sehr lachen und habe die E-Mail, wie gesagt, auch extra gespeichert und gucke sie mir manchmal an, wenn ich für gute Laune, weil ich wirklich auch so sehr, sehr, sehr süß geschrieben ist. Und meine Eltern waren halt vor allem es ging halt dann auch, da komme ich. Jetzt mache ich jetzt den Bogen zu der Entscheidung, dass ich dann nach der Doktorarbeit und allem mit einem sehr guten Angebot als Labor Leiterin von der BASF auf dem Tisch.

[01:43:05]

Das ist ein sehr gutes Angebot, wenn ich das mal fragen darf.

[01:43:09]

Es ist, glaube ich, der STANDARD, sage ich mal, wenn man nach der Doktorarbeit in die chemische Industrie möchte, dass man als Labor. Anfängt Das bedeutet, man macht Forschung in der Forschung und Entwicklung, muss aber in den meisten Fällen die Forschung gar nicht mehr selbst machen, sondern kann sie nur noch delegieren und recherchiert planen und so weiter. Die großen Firmen da sind diese entsprechend Laborleiter Stähler. Große Firmen wie z.B. Diabetes Bias sind da sehr attraktiv.

[01:43:41]

Sie sind gut bezahlt, die haben auch was bezahlt.

[01:43:48]

Ich glaube, die Einstiegsgehälter sind so zwischen 60 bis 90 000.

[01:43:56]

Machen, das geht ja noch.

[01:43:57]

Ich hatte gelesen, wenn man bei Google anfängt, kriegt man gleich eine Viertelmillion oder noch mehr.

[01:44:02]

Ich weiß, dass in anderen Sektoren das Einstiegsgehälter deutlich oder deutlich höher sein kann. Nein, das ist Wahnsinn.

[01:44:11]

Wenn man nach dem Studium anfängt, ist es ja.

[01:44:14]

Naja, nach der Doktorarbeit und manchmal auch noch einem Postdoc bei manchen. Bei manchen Laborleiter stellen steht in der Ausschreibung bitte auch noch ein Postdoc im Ausland an einer Elite-Uni an der Elite-Uni ist auch wichtig.

[01:44:29]

Ja, ja, nicht Jürgen Posthorn Man kann nicht einfach an seiner und seiner eigenen Uni da doch.

[01:44:36]

Aber für für Wissenschaft ist. Natürlich ist es auch meistens ein unbefristeter Vertrag. Also sehr oft, leider auch zunehmend weniger, aber unbefristete Vertrag mit sehr viel Urlaub und so weiter in allen möglichen anderen sozialen Vorteilen von Naturgut.

[01:44:56]

Ja, es war halt irgendwie. Mir war ziemlich schnell klar, dass nicht an der Uni bleiben möchte. Und dann ist die chemische Industrie so die andere Option da. Die meisten meiner Freunde sind ja eben auch nicht chemische Industrie gegangen und ist natürlich einfach ein sehr sicherer Job.

[01:45:14]

Ist auch in Mannheim BSE-Fall? Also genau. Dann auch noch um die Ecke, genau um die Ecke und. Das hab ich dann halt abgesagt. Wie kannst du kurz erzählen, wie du es abgesagt hast, aber vor allem, wie du es deinen Eltern erzählt hast.

[01:45:33]

Also ich habe ich. Es kam überhaupt zu diesem Angebot, nur weil ich in so einem Krieg cutting Programm der WSF schon drin war. Ich hab dann irgendwann am Anfang der Doktorarbeit. Das war so ein krasses Programm. Da hab ich auch ein ganzes Assessment-Center durchlaufen und war dann einen. Und das war auch sehr seekuh. Das Programm, wo man dann alle zwei, dreimal im Jahr hat man sich dann in Ludwigshafen getroffen und hatte so voll die abgefahrenen Workshops gemacht.

[01:46:06]

Und natürlich auch viel über die WSF und die BSR fand ich jetzt generell ziemlich attraktiv für mich, weil ich das Gefühl hatte, dass man da innerhalb einer Karriere sehr viele verschiedene Sachen machen kann. Also genau das Gegenteil von dem, was mein Papa damals gemacht hat. Der war nämlich sein Leben lang einfach nur in der Forschung und Entwicklung, zwar genau seins. Wenn er beim Papa, wäre ich der perfekte Prof gewesen, wäre ich der perfekte Typ für eine Karriere gewesen.

[01:46:34]

Aber ich glaube, dazu war ja auch einfach zu pragmatisch. Damals war mein Bruder auch schon auf die Welt, als er in der Doktorarbeit war, und das war nicht attraktiv an der WSF und sowieso. Das ist natürlich jetzt so ein Chemiker Ding. Aber wenn man über diesen Park fährt, sein Ludwigshafen ist schon ein bisschen geil. Also diese riesigen Anlagen. Das hat schon was. Da kriegt man schon so schnellen Puls. Als Chemikerin, wenn man das so sieht.

[01:47:01]

Es ist attraktiv.

[01:47:04]

Und sag mal, sag mal das Thema Umwelt. Ja, hat es dann auch eine Rolle, spielt das auch eine Rolle, auch wenn man Chemiker ist oder Chemikerin?

[01:47:13]

Klar, ich meine, das ist ja wie können. Nehmen wir das Beispiel Plastik. Wir wollen Plastik reduzieren, das heißt jetzt weniger Plastiktüten und so weiter. Aber ohne Plastik, ohne Kunststoff.

[01:47:29]

Gäbe es auch kein Internet, dann könnten wir diesen Podcast machen, also ohne Kundschaft gibt's die Welt nicht. Die Frage ist ja Wie können wir, müssen wir die Materialien neu erfinden?

[01:47:38]

Und auch das geht nur chemisch. Dass die Natur also mit dem bisschen Holz und Zellulose und vielleicht noch eine Ananas phaser, Ananas, Leder gibt's jetzt nur für Handtaschen.

[01:47:49]

Aber da kommen wir auch nicht weit. Also der das Leben. Das moderne Leben, das wir heute haben, geht nicht ohne Kunststoffe, und die Innovation muss in den Grundstoffen sein. Dass die Bio abbaubar sind, dass die smarte oder die Quellen uns und so weiter. Da ist ja total viel noch zu machen.

[01:48:08]

Und ich habe ja auch selbst in der Forschung habe ich ja auch mit. So war ich ja in diesem biomedizinischen Bereich, und die Materialen, die ich da, an die ich da geforscht hat, waren ja auch alle zwangsläufig Bio kompatibel. War das ja für Thee, also für Therapien, eingesetzt werden sollte.

[01:48:25]

Kurz Eine Klammer auf Wir sind super in diesem Podcast mal wieder. Ich habe nicht vergessen, wo wir waren. Aber können wir kurz über deine Promotion sprechen? In einem Satz physikalische Hydrogen, synthetische Polymere. Was ist es? Was hast du da genau gemacht?

[01:48:40]

In einem Satz kann ich nicht. Aber in einer Shell möchte ich in einer Stunde, vielleicht in ungefähr zehn Sätzen vielleicht oder fünf vor mir wieder auf die Eltern kommen.

[01:48:50]

Aber ganz kurz, weil wir jetzt gerade jetzt kurz erklären.

[01:48:55]

Also in Hydrogen ist zum Beispiel kennen wir aus dem Alltag Hagi ein Hydrogen Wackelpudding ist es irgendwas zwischen fest und flüssig und bestehen aber vor allem aus Wasser?

[01:49:07]

Bislang habe ich mit Noch komme ich mit.

[01:49:09]

Christoph hat es noch nie so, dass, was nicht Wasser ist, in einem Gehl ist. Wenn man da rein summ würde, ist sieht aus wie ein dreidimensionales Netz oder ein Schwamm. Wenn man so will und diese Struktur, also das, was nicht Wasser ist, dieses Netz oder die Fäden, aus denen dieses Netz gebaut ist, das sind Polymere, die habe ich versucht herzustellen, oder die hab ich hergestellt. Und ich habe versucht, die so herzustellen, denen solche Eigenschaften zu geben, dass man da Zellen drauf züchten kann.

[01:49:45]

Also die ganz große Vision, die man natürlich ganz am Anfang in die Introduktion schreibt, ist, dass man irgendwann daraus künstliche Gewebe machen möchte. Künstliche Organe oder künstliche Haut? Wie auch immer jeder Promovierende weiß, da ist man natürlich in der Regel in Prof. Dr. Veit sehr, sehr, sehr, sehr weit davon entfernt. Aber prinzipiell und deswegen war ich, oder? Deswegen war ich auch den hab den aus Harvard gemacht. Ich hab da mit Biologie nochmal zusammengearbeitet.

[01:50:10]

Die haben eben versucht, Stammzellen, die es ja in alle möglichen Zellen entwickeln können. Ich kenne ja aus der Stammzelle mal platt gesagt eine Nase machen oder eine Lunge.

[01:50:25]

Aber ich muss in der Zelle irgendwie helfen, damit sie nicht aus wir sehen, das du nicht ausversehen eine Nase in der Lunge hast.

[01:50:34]

Atmen aber, aber weil es zum Atmen es ist wichtig. Und da gibt's natürlich verschiedene Kues, die man so einer Stammzelle geben kann. Vieles ist biologisch, aber das Spannende ist für so dumm so eine dumme Chemikerin wie mich, die jetzt diese ganze komplexe Biologie nur ganz grob versteht. Man kann so ein Stammzelle auch rein physikalisch mechanische Kues geben. Zum Beispiel. Das Einfachste ist, wie die Stammzellen auf einem harten Untergrund wächst. Dann wird eher ein Knochen, die weichen Untergrund wieder eher fett.

[01:51:08]

Ja, und da gibt's noch viel abgefahrene Sachen. Hart und weich, gut, das ist jetzt zu trivial, aber für die Chemikerin keine Okey. Es gibt im und verschiedene biologische Eigenschaften. Wie elastisch das ist, wenn man es auseinander zieht, wie schnell geht es dann wieder zusammen und so weiter. Und all diese Eigenschaften, die das Wachstum auch beeinflussen und die Entwicklung? Da habe ich versucht, irgendwie so ganz bestimmte Gele herzustellen, und die dann halt solche Eigenschaften haben, die man in so einem Stammzellen Labor dann möglicherweise nutzen könnte, wo man sagt Kannst du mir bitte ein Gefühl geben, das einerseits hart ist, aber trotzdem elastisch?

[01:51:53]

So z.B. und dann sage ich Okay, versuche versuche, das zu machen, und das war der größte Teil meiner Doktorarbeit.

[01:52:01]

Das konnte sogar ich einigermaßen folgen. Obwohl ich doch Chemie abgegeben habe in der Nacht. Ich habe nach der 11 ich, weil ich wirklich nichts mehr verstanden habe, nach der elften Klasse. Aber Jochen hat noch ein paar Fragen.

[01:52:13]

Jochen hat ja Jochanaan Physik in dem Fall physikalisch, weil man die beeinflußbar mit Chemie, sondern wegen physikalische hydrophile, nur damit wir das oja haben.

[01:52:25]

Ich habe mir gerade im Netz gesprochen. Okay, jetzt es schwierig.

[01:52:29]

Es ist ganz einfach, wenn du jetzt fädeln hast. Wir sind ja einfach so lose. So, das ist ja das ergibt ja keinen. Du musst die Fäden ja irgendwie verknüpfen, damit die, damit du so etwas Dreidimensionales hast, was du da mit Wasser vollsaugen kannst.

[01:52:43]

Und diese Verknüpfungen, die kannst du wirklich chemisch knüpfen in den Wald, chemische Bindung. Aber du kannst auch anders machen. Du kannst zum Beispiel das elektrostatisch knüpfen, das, das über jonen macht, sie sich elektrostatisch anziehen und so weiter. Und das sind dann physikalische Hydrogen.

[01:52:57]

Das habe ich dann gemacht, und die sind so ein bisschen bio verträglicher. Und der Witz an denen ist, dass du zum Beispiel bei physikalischen, dann kannst du vielleicht sagen Die ist dann erst mal recht flüssig. So ganz leicht dickflüssig, dann könnte ich das vielleicht wohin spritzen. Und da ist und dann wird es Pest.

[01:53:19]

Oder anders rum. Nach einer Zeit baut es sich wieder ab. Also zum Beispiel vorhin Spritzen. Jetzt also die Leute, die du als Fußballprofi kaputt gemacht hast.

[01:53:35]

Das ist jetzt Kosmetik quasi gewesen. Das habe ich jetzt so, das ist praktisch so die Falckenberg Spritzen oder so. Nee, nicht ganz.

[01:53:42]

Nein, ich meinte jetzt eher keine Ahnung. Dir fehlt jetzt irgendwo ein Stück Gewebe. Und du kannst dann stell dir vor, du könntest da so ein Geh rein, spitzten das dann dieses dieses Loch. Was auch immer das eine Format perfekt ausfüllt, das es zum Beispiel eine spannende Anwendung, also die die e&w.

[01:54:03]

Und andere müssen sich ja gegriffen haben um eine Forscherin, die so geniales Zeug macht.

[01:54:11]

Ich würde nicht sagen, dass ich besonders. Also, ich war nicht schlecht im Studio. Ich war auch an guten Unis, nicht ich. Ich finde, ich habe gute Forschung gemacht, aber ich war schon allein auf dem Papier. Also, ich habe zum Beispiel nur ein Fake oder Paper aus der ganzen Promotion. Aber was heißt das? Was heißt das?

[01:54:27]

Das heißt, das kann heißen, dass ich nicht viel gemacht habe. Im Fall heißt es aber nur, dass ich einen ganz tollen Doktorvater habe, der mich nicht unter Publications Druck gesetzt hat. Also was man zum. Es gibt. Es gibt zum Beispiel Dissertationen, da muss man einfach sagen Du musst bei Paper machen. Aber das ist halt dann irgendwie auch doof, weil ich hätte natürlich. Zum Beispiel ist es nicht schwer, ein Polymer herzustellen. Und dann sag ich einfach Kee ich jetzt eine Gruppe, dann ist es ein neues Polymer.

[01:54:54]

Dann schreibe ich darüber eine Veröffentlichung und sagt dann Dieses Polymer könnte auch hier und da verwendet werden.

[01:55:02]

Und schon dann hab ich 2 Paper. Also sage ich wieso man? Man wird schnell dazu verleitet, irgendwie so gute Paper zu veröffentlichen. Und ich habe einfach die Freiheit gehabt, weil ich hab sehr zufällig auf diese physikalischen hydrophile gekommen. Und zwar war das so, ich hatte an etwas ganz anderem gearbeitet, und dann hab ich da Säure zugegeben und irgendwann Schritt, und dann ist es entgehe geworden.

[01:55:27]

Ich versehentlich. Ja, und dann ich. Ich weiß doch. Wir hatten dann immer. Jeder Doktorand hat in so einem Jahr einen großen Vortrag vor dem ganzen Institut gehalten. Und dann hab ich diesen Vorteil so ein Abdreht gegeben und hab ich da, hab ich den Leuten erklärt, und dann hab ich gesagt Was ist hier los?

[01:55:46]

Dann bin ich durch meine Chemikalien Schrank gegangen, hab einfach Random verschiedene Sachen drauf gemacht, um zu gucken, wo es vergeht, und wo ich dann herausgefunden ok, bei wie stark bei folgenden Salzen und bei diesen Säuren macht.

[01:55:59]

Das entgehe, wusste, aber konnte mir keinen Reim darauf machen. Dann hab ich das vorgestellt und hab mir gesagt, was wir machen. Ich komme nicht weiter, wenn ich eine Idee hat. War es, was hier passiert? Und das wusste damals auch keiner. Eine spontane Idee, zumindest keine vollständige. Und ich habe ziemlich viel Zeit damit verbracht, herauszufinden, was es eigentlich ist. Das waren so ganz neu, und das war cool. Dass ich überhaupt diese Möglichkeit hatte.

[01:56:24]

Und mein Doktorvater ist, glaube ich da leider eine Ausnahme, dass er ein einfach machen lässt und ich und schau dort auch an Alexander Böker, falls er das hört. Ich fand es auch, war total. Ich hätte mich schlecht gefühlt, aber ich war total gerührt, dass es versucht hat. Ich war die erste Doktorandin, die damals er war, erst in Aachen, dann wurde er nach Potsdam berufen. Das heißt, ich bin nach den USA wieder zu ihm, also bin dann nach Potsdam?

[01:56:52]

Genau.

[01:56:52]

Also, ich habe da ich nur noch zusammengeschrieben am Fraunhofer und hab dann dort war die erste, die da verteidigt hat. Und er wollte mir tatsächlich eine Auszeichnung geben für meine Doktorarbeit, was eigentlich nicht geht, wenn man nur ein Paper hat und auch kein großes, sondern sehr kleines Paper. Und hab mich total über diese wertschätzend gefreut, auch wenn er das nicht durch bekommt.

[01:57:14]

Aber es ist auch völlig ok, weil es so ist, sowie Noten sind nicht perfekt, aber irgendwas muss man halt als als Leistungsnachweis haben. Und in der Wissenschaft findest du bei Publikationen okay.

[01:57:25]

Aber jetzt, jetzt komme ich versucht, eine Klammer nur zuzumachen mit all dieser Vorgeschichte und diesen Vorgeschichten und diesen Erfolgen und diesen Momenten, die ich ganz sicher bin, dass deine Eltern, die jetzt auch kannten, dass du das auch erzählt hast, zuhause. Wie bist du dann zu deinen Eltern gegangen und hast gesagt Ich mach das jetzt nicht?

[01:57:46]

Erst hab ich denen ja nur gesagt, und es war auch mein Plan, dass ich das jetzt mal nur ein Jahr mache, als Ausflug, als Sabbatjahr. Und das fanden die total toll. Die haben sowieso. Also ich weiß gar nicht, ob das auch typisch asiatisch ist. Das Klischee des typische Asiaten steigerbar Klischee ist ja, dass man auf jeden Fall irgendwie Musikinstrumente spielen muss und gut in der Schule sein muss. Aber meinen Eltern war es immer total wichtig, dass ich halt viel Freizeit, also irgendwas viel mache, das ich auf Freunde hab und das ich Freizeitbeschäftigung hab.

[01:58:19]

Und die fanden das total cool. Diese. Wir waren und sind auch meine größten Fans. Aber halt nur als Hobby. Und als dann das Angebot kam, hatte der Super super mit der dia-show und dann ist es auch in unserer Nähe. Und dann, wenn ihr dann Kinder kriegt. Und so hat ja alles irgendwie total gut zusammengepasst und dann auch ein sicherer Job. Ich weiß noch, dass ich das nicht akzeptieren wollten, dass ich irgendwann gesagt habe, ich habe versucht zu erklären, dass ich jetzt nicht nur ist, dass ich so gerne YouTube-Videos mache, sondern es ist so viel passiert damals.

[01:59:01]

Ich hatte, dann hatte ich Kontakt, irgendwie mit Wissenschaft im Dialog zum Beispiel. Und dann haben wir über mögliche Projekte geredet und auch das Narvik und alles.

[01:59:12]

Das war irgendwie. Ich habe gesehen, dass da gerade in Deutschland viel passiert. Und ich habe gesehen, politisch, dass das total wichtig ist und dass es wahrscheinlich auch wichtiger werden wird. Ich hatte das schon so ein bisschen im Bauchgefühl aber konnte es. Ich glaube, was vielleicht typisch asiatisch oder vietnamesisch ist, ist, dass Vietnamesen sehr pragmatisch sind. Und ich konnte es, dass dieses Bauchgefühl meiner Eltern nur sehr schlecht erklären. Mein Papa war einfach nur schlecht gedacht.

[01:59:43]

Oh Gott, das Lustige ist, dass die dann irgendwann gemerkt haben, bei mir ist nichts zu holen an überzeugung. Sie können mich nie mehr überzeugen. Haben Sie versucht, Matthias reinzuholen? Mein Mann, großartig.

[01:59:58]

Gibst du mal mit ihr? Genau. Genau. Und dann hat.

[02:00:03]

Aber er hat mir das natürlich auch sofort erzählt. Mein Mann hat hier auch versucht, meine Eltern die ganze zu beruhigen. Und dann hat mein Papa irgendwie noch mal versucht, ins Gewissen zu reden, hat Matthias gesagt. Ja, aber stell dir doch mal vor, die macht irgendwas. Irgendeinmal, was wie Ranga Yogeshwar und mein Papa wohl gesagt. Das ist natürlich toll, aber das ist ja total unrealistisch. Also, der rationale, pragmatische Chemiker hat völlig zu Recht gesagt Das ist ja Quatsch.

[02:00:37]

Aber ist das nicht?

[02:00:38]

Ist das nicht genau der BIOS Moment? Ja, nee, ich wollte ja gar nicht Ranga Yogeshwar werden. Also so realistisch war ich auch. Aber ich wollte irgendwie Wissenschaftskommunikation machen, das war mir irgendwie klar. Und ich war, glaube ich, ich. Es war einfach. Ich habe mir einfach vorgestellt. Dann jeden Tag in die WSF zu fahren und mich wahrscheinlich ein Leben lang zu fragen Was wäre gewesen, wenn. Und ich glaube, das hätte mich verrückt gemacht.

[02:01:07]

Zwei Fragen ein Du hattest du schon das Angebot von Funk? Das war die Konkurrenz, oder? Oder noch nicht? Nee.

[02:01:15]

Ach so, da kommen wir jetzt nochmal, das nochmal mit einer kleineren Klammer von vorhin. Ich war ja in diesem Recruiting Programm. Und weil die wussten, dass sich meine Doktorarbeit dem Ende nähert, kamen die auf mich zu und haben gesagt Sag mal! Interessierst du dich immer noch für folgende Bereiche, dann würden wir mal schauen, was es so gibt. Und dann sage ich natürlich nicht nein. Vor allem, weil ich dachte Ja, klar. Und ich dachte sowieso, falls ich noch etwas ändert, habe ich ja ohnehin.

[02:01:47]

Das war damals angedacht, dieses sabbert von August bis August. Ungefähr hab ich ja noch bis August Zeit. Dann würde ich aber im Januar irgendwie eingeladen, dann zu einem Vorstellungsgespräch nach Ludwigshafen und. Ich glaube, zu dem Zeitpunkt war ich auch noch nicht so ganz sicher oder hatte immer so vor mich hin geschoben. Ernsthaft darüber nachzudenken und bin aber natürlich hingefahren und war auch an dem Tag, nachdem ich da war, doch ziemlich überzeugt, dass es eine gute Sache ist.

[02:02:19]

Es ist ja Baroin.

[02:02:22]

Ich glaube einfach, weil ich da waren, alle nett waren und irgendwie alles spannend war. Dann wurde ich und ich. Und ich dachte, das ist jetzt hell. Das ist ja sowieso jetzt zeitlich noch nicht so ganz heiß. Weil die auch wussten, dass ich bis August sowieso verpflichtet bin oder gar nicht früher anfangen kann, sich frühestens im September anfangen könnte. Und dass er im Januar war, dachte ich gut. Können wir uns alle mal kennenlernen?

[02:02:49]

Dann können wir, kann ich mal. Können wir alle länger darüber nachdenken, ob das, ob wir, ob das was wird?

[02:02:54]

Und dann würde ich ein bisschen überrumpelt. Im letzten Gespräch ist es typischerweise ein ganzer Tag, wo man eigentlich im Stundentakt jeden Vortrag, dann hier ein Einzelgespräch, dann ein Mittagessen. Im Gespräch wäre ich so ein bisschen überrumpelt, weil mir dann gesagt wurde Ja, wenn denn jetzt der Vertrag vor Ihnen liegen würde. Ja, und Sie müssten jetzt unterschreiben, also unterschreiben.

[02:03:21]

Wann würden Sie unterschreiben oder wo? Wo sind Sie gerade Ihren Bewerbungsprozess? Dann habe ich einfach gesagt. Ehrlich gesagt bin ich noch am Anfang. Ich brauche noch drei Monate. So habe ich es einfach so aus dem Bauch heraus gesagt, weil ich mich ja ganz bewusst extra noch nicht beworben, weil ich einfach noch nicht darüber nachdenken wollte.

[02:03:44]

Und das war dann so. Und diese drei Monate liefen dann so langsam ab. Und das, und das war der Prozess, wo mir alles klar wurde. Und das hat es vielleicht dieses Bewerbs gespielt, dass das alles ein bisschen katalysiert, wenn man so möchte.

[02:04:00]

Und wie hast du es? Ich möchte noch eine Frage beantwortet haben. Jochen Auch noch.

[02:04:06]

Du hast dich dann konnte sich entscheiden zwischen dem Jobangebot. Und was war das andere Ding?

[02:04:13]

Du hättest dann einfach das andere Ding war eigentlich nur das Weiß. Bei Funk Weiterhin war Quark. Da war ich ja noch bei Funk. Aber es war jetzt nicht irgendwie absehbar. Was mache ich nach August? Was aber absehbar war, dass ich mit Wissenschaft im Dialog. Das war doch ganz vage. Ich war auch nur ein ein Café in Berlin.

[02:04:38]

Wo wir drüber gesprochen haben, dass Wissenschaft nur ein großes Projekt vorhat. Die Debatte läuft doch immer noch. Aber ich bin inzwischen leider nicht mehr dabei, weil ich zu viele andere Sachen jetzt inzwischen hatte. Aber das hab ich dann auch anfangs noch moderiert, wo es darum ging. Relevante, gesellschaftlich relevante wissenschaftliche Themen halt zu versachlichen. Also quasi der Gegenentwurf zu der typischen Polit Talkshow sollte es sein, dass man wirklich Expertinnen und da sind wir wieder, dass man endlich mal Expertinnen und Experten zu Wort kommen lässt.

[02:05:15]

Den tbyte bietet sich ja jetzt schlagartig so realisiert hat. Und das hat mir gereicht, weil ich dachte, hier passiert viel. Das war ein Projekt, das war über mehrere Jahre wurde es gedacht, mit einem großen Budget. Und dies die Chance, mich da wirklich einzubringen und dann nicht nur zu moderieren. Nicht einfach, da so ein Gesicht zu sein, sondern wirklich auch mitzudenken. Und das war, glaube ich, der letzte. Das letzte Fünkchen, was ich noch gebraucht habe, gesagt Nee, hier passiert schon irgendwas.

[02:05:46]

Ich habe das Gefühl, das wird noch was. Ich kann meinen Eltern jetzt nicht sagen, was ich jetzt die nächsten Jahre mache. Aber es wird was geben. Ich wusste es einfach irgendwie. Ja, und dann war es noch ganz interessant, weil wir zu dem Zeitpunkt mein Mann und ich bei Ihnen wohnten in Hamburg.

[02:06:05]

Vorübergehend, weil weil ich war vorher. Ich war ja erst in Boston oder weichen Berlin.

[02:06:12]

Und dann hat Matthias auch noch in den USA und hat dann unverhofft auch ein Jobangebot in Darmstadt bekommen. Und er hat. Und da ich nicht wusste, was ich als nächstes mache und doch die ganze Zeit eigentlich auf dem Schirm hatte, dass ich. Wahrscheinlich in Ludwigshafen Lande. Heilmanns erstmal bevor. Als dann meine Dritte zwischen maedchen Berlin ausgelaufen ist, habe ich O'Keefe Zindel erst einmal vorübergehend bei meinen Eltern ein, bis ich mich, bis ich weiß, was ich mache, ob wir jetzt irgendwo hier dagegen bleiben oder ob wir dann möglicherweise dann noch Köln oder wieder nach Berlin ziehen oder wie auch immer.

[02:06:52]

Und bzw. wir wohnen halt jetzt in der Nähe von Darmstadt, aber wir waren halt mit meinen Eltern und unter einem Dach.

[02:07:02]

Und als dann klar wurde, dass ich dich nicht mehr zu überzeugen bin, dass das jetzt der Weg ist und als Eltern auch glaube, dass sie das einfach akzeptieren müssten, war uns drei zumindest meinen Eltern und mir sofort klar.

[02:07:19]

Wir müssen ausziehen, und zwar sofort, und zwar gar nicht, weil so harsch fiel, sondern weil wir wussten, dass meine Eltern können mich nicht sehen, ohne mir das zu sagen. Ständig. Weil das sind meine Eltern, und ich kann es sogar total gut nachvollziehen. Und es ist, glaube ich, auch ein großer Unterschied, so ein Beispiel zu typischen deutschen Eltern, wie ich das so beobachte. Meine Eltern haben das absolute Recht, mir ständig ihren Senf zu geben, ihre Meinung zu sagen.

[02:07:47]

Ich muss natürlich am Ende entscheiden. Die können mich zu nichts zwingen. Aber das ist ihr gutes Recht.

[02:07:52]

Wenn Sie denken, ich mache Fehler, mir das so lange zu sagen, beim Frühstück, beim Mittagessen abends, ist das nicht das Recht aller.

[02:08:00]

Das Naturrecht aller Eltern?

[02:08:02]

Ja, aber ich meine, wie viele meiner Freunde akzeptieren das? Auf jeden Fall nicht. Ich sage aber Ich finde, dass es. Das ist absolut richtig, dass sie mich damit nerven. Zum Beispiel? Bei meinem Mann ist es ganz anders. Wenn sich da jemand entschieden hat, dann darf man da nicht reinreden. Man darf da nicht nerven. Das ist schon ganz grundlegend anders. Und dann war uns halt klar So können wir nicht miteinander leben, weil wir dann jeden Tag darüber reden würden.

[02:08:31]

Und Sie können nicht anders. Ich könnte nicht anders Ihnen zu sagen, dass es nix wird. Und dann haben Sie ok.

[02:08:35]

Wir ziehen schnell aus, wie schnell er dann ausgezogen.

[02:08:39]

Da wir so flexibel waren und dann auch, haben wir ganz schnell eine tolle Wohnung bekommen. In Darmstadt war, wie gesagt haben Wir können morgen hier einziehen.

[02:08:49]

Das heißt, ihr seid innerhalb von sehr kurzer Zeit. Wir sind irgendwie innerhalb von ein paar Wochen ausgezogen, und dann war es, glaube ich, auch ganz gut, weil das meine Eltern mussten.

[02:09:02]

Das glaub ich einfach mal so ein bisschen ein bisschen sacken lassen. Und der Schock? Ja, aber ich meinen die, die haben sich einfach wirklich große Sorgen gemacht, vor allem meine Mama, weil die dann dachte, ich sitze dann in einem Jahr auf der Straße. Also, so viel Selbstbewusstsein hatte ich da schon, dass ich wusste, das passiert schon nicht in irgendwas. Ich werde nicht auf der Straße sitzen. Also so viel ist klar. Aber das war wirklich die Angst meiner Eltern und hat sich dann wirklich mit der Zeit klar.

[02:09:35]

Jetzt sind Sie natürlich auch schon länger. Schon lange. Super, super, super Stoltze. Also ich weiß nicht, wie es euch geht, aber habt ihr so ein bisschen Appetit? Wie kommen Sie denn darauf? Cristo? Wollen wir kurz, weil wir kurz was essen?

[02:09:51]

Ich habe weiterhin schon Hurra, wir haben unterschiedliches Essen.

[02:09:56]

Ja, genau, ich muss. Ich muss mal wirklich kurz schwärmen. Unbedingt so geil, weil ich ja, wie gesagt, schon so lange nicht mehr essen war. Seit Monaten, und ich hab hier also schaut, ich bin ja so schön, ich bin ich hier im öffentlich Rechtlichen.

[02:10:11]

Ich kann ja alles bezahlt und einfach sagen Es ist auch keine Werbung.

[02:10:16]

Also schaut ein WWU oder Luise Höpfner Lisa Höfner auf VdF Catering, Frankfurt Westend.

[02:10:25]

Alles vegetarisch, und zwar Rambow, heißt es, und es sind quasi 6. Gänge in verschiedenen Farben Rot, Orange, Grün, Gelb, Lila, Blau. Es sieht so geil aus, und ich freue mich total, dass das jetzt. Wie funktioniert das überhaupt? Essen wir jetzt ins Mikro?

[02:10:48]

Ich bitte total lästern. Das ist Teil unserer Meinung. Das Sagen, während ich meine Ganzen hole.

[02:10:54]

Ja, ja, du. Herkner Hol dir mal dein Essen. Ich lese mal das Menü vor. Also das Menü in Frankfurt von Luise Höpfner, die ich übrigens entdeckt habe, auch über eine gemeinsame Freundin in Frankfurt, die auch im letzten, unserem letzten Genießen vom ZEITmagazin so ein wunderbares Rezept veröffentlicht hat. Die hab ich gefragt, ob sie was für dich machen kann.

[02:11:15]

Also die verschiedenen Farben Rainbow sind Raad?

[02:11:19]

Ja, ich machs auf ein Gläschen. Total süß.

[02:11:24]

Bete also Rote Beete, Raupe, geriebener Meerrettich und Schafskäse. Dann gibt es Orange, die Farbe Orange sind Süßkartoffeln und Regenbogen Mangold. Dann gibt es Yellow Mango, Stauden, Sellerie, Erdnuss und Koriander. Green ist das, was ich nicht essen dürfte, weil er Sojasoße drin ist. Kimchi, Pancakes, Brokkoli, Sesam und eines Sojasoße. Purple ist die lila Möhre. Joghurt, roter Basilikum und gebrannte Mandel, Blu Keks, Blaubeeren und Erdnussbutter. Das ist das und den Energy Bustour, die gekochte Kurkuma, Knolle, Frische, Orange und Apfel.

[02:12:09]

Essenz Die hast du schon, oder Die hab ich schon sehr lecker.

[02:12:12]

Und es gibt für deinen Mann. Also wir wussten, dass du keinen Alkohol trinkst, keinen Alkohol auch verträgt.

[02:12:20]

Hast du auch schon öfter mal darüber geredet und auch darüber geschrieben? Aber für deinen Mann? Falz Trinkt der Mann. Er freut sich und er hat sich auch riesig gefreut, er ist ja gerade unten mit der Kleinen. Wir haben extra für ihn auch Essen mitgebracht. Das ist sehr, sehr nett. Vor allem muss man ja auch sagen Ohne ihn kenne ich ja den Podcast gar nicht so lange machen ja auch Bestechung.

[02:12:43]

Da dachten wir Ja, wir lassen, wir lassen für deinen Mann auch mitkochen. Es gibt ein Ways, ein Weisswein. Zimmerli, der es heißt Es ist so wunderbar formuliert der goldgelbe Farbe Reife Aprikose, Pampe, Mousse und Orange. Eingerahmt von dezenten Röstaromen. Vielen Dank nach Frankfurt an Louise Höpfner für dieses Jahr. Wir werden jetzt Prob hören und sehen von dir.

[02:13:08]

Ich muss das dann auch noch auf Instagram posten. Das ist so Instagram. Diese ist so hübsch, auch so gut.

[02:13:17]

Narratives kavitation haben wir das schon an Waldecker.

[02:13:24]

Und dann und dann kurz unser kleines Menü.

[02:13:27]

Sehr lecker. Sehr gut.

[02:13:29]

Unser kleines Menü für unsere drei hier in Berlin. Unsere Produzentin Maria für Jochen und mich von Rockwell in Basel, Rocket in Basel ist, genau das ist hier zu sehen.

[02:13:42]

Rocken und Bessel ist toll aus.

[02:13:45]

Ein fantastisches Café, Restaurant in Schöneberg, gemacht von zwei australisch. Nee, ich muss es so sagen zwei Schwestern, die in Australien aufgewachsen sind, mit deutsch iranischen Wurzeln.

[02:14:00]

Die haben uns ein kleines Menü für alles, sogenannte alles gesagt, Menü gemacht. Ist Sophie und Xenia von Rotterdam.

[02:14:08]

Basel ist auf Englisch. Aber Jochen holt sich gerade das Maria.

[02:14:14]

Okay. Ich versuche es. Ich versuche ein bisschen auf Deutsch, aber auf Deutsch steht sie ja auch ein bisschen kleiner drunter. Also, es gibt die Dips aus Walnuss, Granat, Apfel, Melasse und roter Paprika. Außerdem lapp Ne Lappen, die hatten wir ja schon mal. Bis vor kurzem nämlich an Lapp ne teurere Schee.

[02:14:35]

Ich hoffe, ich spreche das richtig aus.

[02:14:37]

Das persische Pickles und die hausgemachte doka.

[02:14:42]

Dann gibt's eine Babacan Ganesh, serviert mit Sauerteig, Fladenbrot, Olivenöl von Ones Teufel. Es gibt ein Salat aus Kichererbsen, mariniert mit Chili und Kumi. Das ist Kreuzkümmel. Dann gibt's eine gegrillte Obergasse und Zucchini mit Safran, wenig Rett und einen gemischten Tomatensalat.

[02:15:05]

Vor der Markthalle Neun Leute, hier steht.

[02:15:07]

Aber das sind alles Kleine. Ich lese sie auch nur vor. Es gibt wieder Tipps mit Tipps, kriegen ganz viele Beschwerden, wenn ich Tipps ins Mikrofon ist.

[02:15:21]

Dann gibt es marinierten Feta, Käse mit Granatapfel, wenig Rett. Es gibt ein Schnitzel Sandwich mit Mitschicken und eingelegte Zitronen, Marions oder Chips.

[02:15:33]

Die Chips sind die Kochbananen, Chips mit der hausgemachten Hurrican Soße. Und es gibt auch noch Pucci.

[02:15:38]

Das ist ja gar nicht vegetarisch, da ist ja ein Hühnchen.

[02:15:41]

Naja, wir sind ja nicht vegetarisch. Frankfurt ist vegetarisch. Ich hole mir dann auch mal was dazu. Es gibt doch noch was zu trinken.

[02:15:48]

Wir haben auch meinen Wein, und wir haben beide ein Glow Glow, ein gelber Muskateller aus Deutschland, Jahrgang 2010. Es gibt ein bisschen Bier aus Berlin, und es gibt die hausgemachte Limo, persische Limonade. Da wird ein bisschen Sirup bekommen. Mundwasser. Ich glaube, das wir dann selbst zusammen mischen.

[02:16:13]

Ja, das hole ich mir gleich. Das steht noch im Kühlschrank. Dann geh du doch erst mal dein Essen holen. Nachdem du jetzt so lange die wirklich fantastisch Speisenfolge vorgelesen hast. Und während ihr weg ist und wir beide vor uns hin mümmeln wie viel Aufmerksamkeit bekommt ihr für die Inversion des Klischees? Die alle fordern, aber niemanden oder sehr wenige leben? Man ist zu Hause, Frau steht vorne in der öffentlichkeit. Verdient das Geld?

[02:16:45]

Ja, natürlich. Natürlich. Leider muss man ja sagen sehr viel. Also zum Beispiel mein, meinen beide Redakteur der Lahrs Liebe Grüße an Lars an dieser Stelle ist jetzt gerade. Er hat auch schon erzählt, dass er total oft gelobt wird, einfach nur eher, vor allem nur er dafür, dass er uns und seine Frau sich das komplett, also ganz gerecht, aufgeteilt haben. Dass sie genau gleichviel nehmen und deswegen, dafür ist er schon ein total toller Mann.

[02:17:21]

Und das mit. Dass wir das jetzt so ganz gedreht haben, ist auf jeden Fall. Ich in unserem Freundeskreis glaube ich auch.

[02:17:32]

Die meisten sind es diese typischen zwei Monate, die der Mann nimmt für das Elterngeld plus die Frau.

[02:17:42]

Ich möchte das Klausen. In meinem Fall ist es auch so, dass wir ihr Baby bekommen im Mai, und wir haben das auch so gemacht. Und ich habe neulich auf Zeit ONLINE eine Geschichte, die ich, über die ich mich liebe Kollegen. Es ist nicht böse gemeint, aber ich mich sehr geärgert habe, nämlich einen Autor, Gastautor, der fordert, dass alle Väter, die ich sage, jetzt mal salopp zu wenig Elternzeit nehmen, das Sorgerecht entzogen bekommen sollten.

[02:18:13]

Das fand ich ehrlich gesagt, ziemlich schlimm. Ein Gastautor darf sowas sagen. Ich finde es trotzdem schlimm, weil mir diese Debatten bis hin zu extrem ist. Weil am anderen Ende ist es ja so, dass, wenn man von oben drauf guckt, auf die Gesellschaft, die Väter dafür büßen, dass sie in einer Gesellschaft leben, in der es asymmetrische Einkommensverhältnisse gelegentlich gibt. Was heißt gelegentlich? Das ist der Normalfall. Oder nehme ich mal an, ich habe das Privileg, dass du sehr gut diese Familie finanzieren kannst?

[02:18:47]

Dein Mann zwar auch sehr gut verdient, aber du auch, und das ist für euch sehr einfach, ist, das zu machen. Und es gibt vielleicht andere, wo du es nicht so einfach ist. Und die sind ja jetzt auch nicht schuld an den gesellschaftlichen Verhältnissen, jedenfalls nicht alleine. Und die sind auch nicht schuld an Ihrem Marching Verhalten, das ja, auch wenn man da mal ein bisschen rein guckt in die Wissenschaft oder Das weißt du bestimmt besser.

[02:19:09]

Frauen und Männer tendieren ja auch dazu, sich asymmetrisch anzunähern. Manche Frauen suchen eine bestimmte Art von Partnern. Und ich fand es ein bisschen. Hasek. Ja, ja, ja, ja, ja, aber eben. Ja, und das fand ich so ein bisschen unfair, dann zu sagen Ja, jetzt ist das so. Aber wer dafür büßen soll, ist ausschließlich der Mann. Darüber bin ich ziemlich aufgeregt. Natürlich aus persönlicher Betroffenheit, aber auch, weil es so ein bisschen die Verhältnisse verkennt.

[02:19:41]

Und ich fand immer ganz zielführend oder spannend. Es gibt Unternehmen, die sich das natürlich leisten können. Ich wüsste nicht in Deutschland, aber das gibt es, die einfach sagen Wir zahlen du, du bist zum Beispiel. Ich sag mal eine Führungskraft in einem großen Konzern, einem großen IT-Unternehmen. Wir zahlen einfach dein Gehalt weiter, wenn du Elternzeit nimmst, damit Debatte erledigt. Also gäbe es Sonnensystemen, hätten wir wahrscheinlich tatsächlich andere Verhältnisse. Oder du kannst dir eine Führungsposition zu mehreren teilen, was auch eher ein kulturelles Thema wäre.

[02:20:16]

Ich rede zu lange, damit du ein bisschen essen kannst, du kannst die Führungsfunktion, du bist. Ich weiß nicht, ob und kannst dir das teilen. Gibt es in Nordeuropa öfter als hier? Gibt's schon, aber wirklich extrem selten. Das sind ja alles Konstrukte, die auch dazu gehören, dass Leute, die irgendwie zum Beispiel sehr viele Leute führen oder sich länger ausklinken können. Also wie findest du die These, dass mir das Sorgerecht entzogen werden muss, wenn ich nicht mindestens sieben Monate Elternzeit genommen?

[02:20:49]

Das finde ich ganz kurz. Ich bin bei Orange angekommen, bei meinem Menü, und es ist auch super lecker Süßkartoffel und Regenbogen.

[02:20:58]

Mangold Wo ich gar nicht wusste, was das ist. Das finde ich großer Quatsch. Es soll ja nicht um erzwungene Gleichheit gehen, sondern um Freiheit. Ja, es ist sehr kompliziert. Ich denke sehr vielschichtig, weil ich glaube auch, dass Geld eine große Rolle spielt und dass quasi der Gender Pay Gap. Also meine ich jetzt nicht den Unbeteiligten, jetzt wirklich den Quatsch. Also ich meine jetzt auch den und bereinigten, die Tatsache, dass halt, dass sich Männer und Frauen noch für verschiedene Berufe entscheiden.

[02:21:31]

Der das ist ein Teufelskreis. So ein Hamsterrad. Aber ich denke nicht nur. Das ist natürlich auch alles sehr subjektiv. Ich hab gerade in den USA und gerade an so inso Gefilden des Miti oder von Harvard trifft man natürlich sehr viele sehr ehrgeizige Menschen. Und Matthias und ich waren. Wir waren gefühlt immer die Einzigen, die anscheinend die Priorität im Privaten hatten.

[02:22:04]

Und das war schon so, dass es wirklich schwierig war. Wenn ich glaube, wenn wir momentan sind wir quasi von dem klassischen Rollenbild vielleicht an vielen Punkten so ein Stück weit weg, dass dann beide irgendwie Karriere machen, dann ist es natürlich auch schwierig mit einer Familie. Also mir fehlt jetzt in dem Gesellschaftlichen ein bisschen die echte Wertschätzung der care-arbeit, weil irgendwie klar. Es gibt dann immer so ganz viele Sua Mütter. Mütter sind die Besten oder die teuersten. Und was für eine tolle Arbeit.

[02:22:41]

Aber in Wirklichkeit, in der kapitalistischen Gesellschaft sind wir doch mal ehrlich das Prestige und das Ansehen, das hat natürlich schon was mit deinem Beruf und dann oft indirekt, bis direkt was mit deinem Einkommen zu tun. Und auch die Macht, die man hat. Natürlich ist Geld auch Macht in einer kapitalistischen Gesellschaft. Und wenn man halt. Das ist einfach als Team sehen muss das jeder, der ein Kind kriegen will. Das ist eine Teamarbeit, ist so, dass man auch sieht das Kinderkriegen und Kinder.

[02:23:13]

Dass es im Interesse der gesamten Gesellschaft ist, das ist, glaube ich, wichtig. Man kann nicht immer nur sagen Ja, es zwingt euch ja niemand, ein Kind zu kriegen. Nee, natürlich nicht. Aber das finde ich schon die Aussage auch rein biologisch schon blöd. Aber natürlich auch für die Gesellschaft wichtig, dass wir, dass wir uns uns gut um unsere Kinder kümmern.

[02:23:34]

Und was wäre aus deiner Sicht die ideale Lösung? Ich habe übrigens Das Essen hier in Basel ist auch verdammt, ist der Hammer. Also ich meine, es ist wirklich so ein persisch australisch.

[02:23:46]

Ja, aber was wäre aus meiner Sicht die Ideale?

[02:23:48]

Ich weiß. Was heißt die Lösung? Ich denke schon, dass. Ich finde es schon interessant, wenn auch. Ich beobachte es öfter, dass bei Paaren, die ungefähr gleichviel verdienen, also auch diese Freiheit haben, zu entscheiden Wer macht denn das der Mann dann? Plötzlich, sagt ich. Aber da bin ich ja total untendurch, wenn ich das mache, und das ist bestimmt dann sogar, wenn ich es ist ja noch nicht mal selbst dran schuld, sondern wird einfach total schief angeschaut.

[02:24:20]

Es reicht ja noch nicht, dass man auf dem Papier dieselben Rechte hat oder auf dem Papier beide gleich wie Elternzeit nehmen können, wenn es niemand macht. Da bist du ja nicht nur derjenige, du hast ja schon genug, quasi. Du hast ja schon die Einbuße, durch das Dudek bis in der Zeit ein bisschen raus bist und so weiter und wieder eingearbeitet werden muss und so weiter. Wenn du noch hinzu kommt, dass die Leute denken Was bist du denn für ein fauler Sack?

[02:24:43]

Was macht eigentlich eine Frau? Das ist leider leider etwas, das nicht durch Elternzeit Regeln irgendwie zu lösen ist. Ich finde es aber auch keine Lösung zu sagen, es müssten ja auch die Idee, dass man sagt, es müssen beide gleichviel nehmen. Gesetzlich ist ja auch Quatsch. Jeder sollte doch so viel nehmen, wie man möchte. Und. Ich glaube, das Problem mit der mit der Gleichstellung generell ist Wir können nicht immer nur alle powern. Man könne nicht immer nur jetzt alle sagen Okay, jetzt müssen auch die Frauen typische Männerberufe machen.

[02:25:21]

Die Frauen müssen die Führungsposition. APU? Absolut. Aber das heißt auch, dass Männer da weg müssen und die gehen. Also wieso sollten die freiwillig gehen, wenn in einer Gesellschaft leben, wo jetzt eine Führungsposition etwas Erstrebenswertes ist? Erstrebenswerter als jetzt eine Hausfrau und Hausmann zu sein aber ist es doch, wenn wir ehrlich sind. So sollte aber eine komplette Freiheit sein, dass man sagen kann es so wie sagen manche mögen eine grüne Jacke, manchmal eine schwarze Jacke, so müsste es sein.

[02:25:50]

Man sagt Ja, ich möchte jetzt zu Hause bleiben, oder ich möchte jetzt schon Karriere machen. Aber es gibt eine gewisse NAA. Es ist die Karriere, ist irgendwie immer noch was Besseres in Anführungszeichen unserer Gesellschaft. Ich glaube, das ist das Problem. Bin ich voll krass jetzt? Ich meine, ich habe ja das Glück durchgerechnet, dass ich ja fast nur zuhause arbeite, gerade aber halt sehr viel. Und ich habe auch das Glück, dass sich die Kleine schon mal mindestens alle zwei Stunden zum Stillen sehe.

[02:26:21]

Aber tatsächlich hab ich. Das klappt ja auch ganz gut. Mein Mann ist halt zuhause, und ich kann halt hier die ganze Zeit arbeiten, und ich hab, wie gesagt, diese forme. Ich denke die ganze Zeit. Ich würde am liebsten halt mehr Zeit mit ihr verbringen und fragt mich jetzt Was ist eigentlich mit diesen ganzen Vätern? Die, für die das normal ist und von denen ich noch nie gehört habe, dass sie das dies irgendwie so ein bisschen bereuen?

[02:26:53]

Auch krass. So muss man das ja auch sehen. Man darf ja nicht nur sehen, dass das Oh, wie cool, du kannst dein Beruf weitermachen, sondern man muss auch das Glück sehen, das Privileg, zuhause sein zu können.

[02:27:03]

Bei dem Kind aber sagen viele Väter. Also ich kenne welche. Ich kenne mich selbst. Das ist ein. Das ist etwas, worunter Väter sehr leiden oder gelitten haben. Denn wenn du den falschen Job hast. Einfach so ein bisschen ausgeblendet bist und ein ganz praktisch. Dadurch, dass während Coruna. Ich habe keine einzige Dienstreise mehr gehabt. Und unser Büro ist komplett zuhause. 200 Leute arbeiten zu Hause oder bei der Zeit noch viel mehr. Insgesamt habe ich ein Cascade, ein Baby bekommen, haben sehr viel mehr von dem Kind mitbekommen als ich habe schon zwei etwas ältere Kinder und da als damals.

[02:27:54]

Und merke, was das für ein Geschenk ist, wenn man, wenn man einfach nur durch die nächste Tür gehen muss. Also, ich würde jetzt mal sagen, das trifft für alle Väter zu. Natürlich ist das schrecklich, und du hast ja ganz schön beschrieben auch, dass das Oxytocin bei uns so nicht schrecklich genug.

[02:28:13]

Ich sage mal so Ja, es ist die Frage ist auch Wo fängt Privileg an? Musst du wirklich als Frau mehr verdienen, um zu entscheiden Du bist jetzt diejenige, die arbeiten geht, und der Mann bleibt zu Hause? Oder geht es nicht vielen dann doch so gut, dass man sagen könnte Das können wir uns leisten? Das ist jetzt vielleicht nicht die wirtschaftliche Entscheidung. Da finde ich schon, habe ich schon das Gefühl, dass es so ein bisschen nicht nur.

[02:28:39]

Ich würde sagen, dass die Männer daran schuld sind, dass wir alle so ein bisschen im Kopf haben. Ja, das ist jetzt halt so, obwohl es gar nicht unbedingt so sein muss. Jochen, hast du auch den Wein aufgemacht? Nee, ich habe den. Ich muss ihn holen. Würde nur warten, bevor ich mit der Anlage verdammt.

[02:28:57]

Gibt mir 30 Sekunden, bin bei Green und dem Kimchi Pancakes angekommen.

[02:29:06]

Es sieht auch sehr gut aus von hier. Sieht aus.

[02:29:11]

Liebe Grüße an das Westend, an Maria Höpfner und sag mal was.

[02:29:15]

Wie habt ihr das geplant? Nach dem Jahr. Dein Mann macht jetzt ja Elternzeit, oder wie hieß es nochmal?

[02:29:22]

Er arbeitet tatsächlich einen Tag die Woche, also momentan auch im Homeoffice. Und wissen wir jetzt ehrlich gesagt noch nicht genau, wie wir das noch weitermachen. Dann schauen wir mal. Wir können es doch irgendwie so schwer vorstellen. Also ganz am Anfang. Also, bevor Sie auf der Welt war, haben wir noch gedacht Ja, gut, ab einem Jahr gibt's ja Kitas. Aber so weit, so gut es geht nicht weggehen. Das geht nicht. Wenn du das dann so anschaust.

[02:29:54]

Aber wir? Wir schauen einfach mal. Wir wissen es wirklich noch nicht.

[02:29:59]

Ich meine die vielen, vielen jungen Eltern auch bei uns in der Redaktion. Die haben ja. Sie gehören schon zu den Gruppen in der Gesellschaft, die gerade den härtesten Preis zahlen. Von wegen der Belastungen. Ja, und da sind auch wir. Das ist, glaube ich, da noch. Wir hatten da echt super Glück. Mal wieder, dass sie jetzt so alt ist, wie es ist. Ich glaube, wenn Sie jetzt ein Jahr älter wäre, wäre das nochmal eine ganz andere Belastung.

[02:30:28]

Oder wenn man mehr Kinder hat, die dann noch alle jung sind. Bei uns in meinem Team sind wir jetzt sind ja auch alles junge Eltern. Und ja, das war. Aber da waren wir auch so haben wir auch schon gemerkt, wir auch alle gemerkt, dass wir da auch viel Privileg haben, dass wir das auch genießen können, dass alle das genießen können, dass man doch irgendwie auch mehr Zeit mit dem Kind hat. Aber wenn man dann irgendwie in so einer ganz kleinen Wohnung ist und mit noch mehr Leuten und ich kann.

[02:31:04]

Ich kann mir das nur ausmalen, wie schwer das dann ist oder wie unerträglich das irgendwann wird.

[02:31:11]

Wie geht es eigentlich Christine Christine aus dem Buch? Ja, die heißt wahrscheinlich gar nicht Kristina. Doch, die heißt Christine.

[02:31:20]

Aber im Buch taucht sie nur mit Vornamen auf.

[02:31:23]

Grüße an Christine. Sie ist wirklich meine beste Freundin, und Christine ist leider in Wirklichkeit in der chemischen Industrie.

[02:31:34]

In Buch habe ich mir vorgestellt Was wäre reich, wenn Kristina an der Uni geblieben wäre?

[02:31:39]

Und dann ist es, glaube ich, ziemlich akkurat in dem Buch.

[02:31:44]

Im Buch kommt eine Geschichte vor. Da meldet sich Christine bei dir und sagt von einem Date und sagt Der Typ ist gestorben. Der verwendet Natur, Zahnpasta ohne Fluor.

[02:32:01]

Und du hast auch sofort nachvollzogen, dass du schreibst.

[02:32:04]

Sofort? Ja klar, der Typ ist gestorben.

[02:32:09]

Na ja, ich habe dann, so hab ich das nicht geschrieben. Ich habe. Ich hab dann geschrieben, es Christines Sapir sexuell. Das heißt, sie findet, findet Intelligenz attraktiv, und das war dann natürlich der Killer für Sie.

[02:32:23]

Tod durch Fluorid oder Zahnpasta? Zahnpasta? Genau so ist es richtig mit dem Types gestorben.

[02:32:32]

Ja, aber ich hab, ich hab mich ja da im Buch rausgehalten. Ich hab mir da einfach nur erklärt, was mit dem Fluorid in der Zahnpasta ist.

[02:32:38]

Also niemandem wichtig, Leute, es ist wichtig gegen Karies. Bitte nicht essen und floriert das Wasser oder sowas? überhAUPT nicht nötig. Das war in den USA teilweise, gibt aber Zähneputzen ganz normal. Danach ausspucken? Gute Sache.

[02:32:55]

Das war jetzt wieder das Wort.

[02:33:00]

Wir können es also niemandem. Hätte es niemanden früher, der Globuli nimmt?

[02:33:08]

Also ich glaube, es kommt drauf an. Ich Ja, es wäre wirklich schwierig, wenn jemand ernsthaft Homöopathie. Vertreten würde. Und zwar wirklich mit allem, was dazu gehört. Also wirklich dieses Schütteln und dieses Wasser Gedächtnis. Ich habe ein bisschen Verständnis dafür.

[02:33:28]

Irgendwie sagt mir hilft, zahlt. Und ich weiß, dass in der einen WG in Berlin.

[02:33:35]

Da kam dann irgendwann die Mutter der mit meiner Mitbewohnerin zu Besuch. Und dann war ich schon ganz nervös, meine Mitbewohnerin, weil ihre Mutter halt so ein bisschen alternativ drauf war.

[02:33:48]

Und dann hat mir Ihre Mutter war so erzählt, dass Sie irgendwelche. Ich glaube, es waren Globuli oder vielleicht auch Bachblüten.

[02:33:55]

Ich weiß es nicht genau, aber es nimmt hat etwas. Wenn sie schlapp ist, nimmt sie das, und dann hat sie total für Energie. Und hab ich gedacht, das ist echt gut. Das ist echt okay. Er wird also weiter?

[02:34:10]

Nee, weil er sich halt nicht weh. Vielleicht ist es ein bisschen zu teuer oder so. Aber sie hat ja dann wirklich Energie. Also Problem. Problematisch wird es wirklich, wenn man eigentliche Krankheiten, die gut behandelbar sind und die auch gefährlich sind, wenn man die nicht behandelt und problematisch ist irgendwie, auch wenn man grundsätzlich ein wissenschaftliches Denken ablehnt.

[02:34:33]

Da hätte ich wirklich Probleme, so jemanden so mit jemandem zusammen zu sein.

[02:34:39]

Aber darf das Gesundheitssystem Placeboeffekt finanzieren? Placeboeffekt Ja, noch mal was anderes. Aber jetzt mal ein kleiner Gedanken Sprunges. Der Frau geht es besser, weil sie sich, weil sie denkt, es geht ihr besser. Also geht es ihr besser. Es gibt ja ernsthafte Forschung zu Placebos. Es gibt ja auch die Idee von Open Label Placebos. Also das wirklich, dass man weiß, dass man Placebo nimmt.

[02:35:03]

Das ist übrigens eines der Missverständnisse für alle.

[02:35:08]

Kurzer Plack mit echtem Wein anstossen, schossen einmal kurz an Wasser. Prustet Therapie übrigens auch Reisepässen.

[02:35:18]

Krasser Wein. Ich muss es fürs Protokoll. Glow Glow Muskateller 2009/10 nahe Kauer Landwein Bio leicht, leicht Bio Orange.

[02:35:33]

Oder ist es ganz toll?

[02:35:36]

Also nochmal Open label Placebos also das ist garantiert kein open label Placebo.

[02:35:43]

Was so, dass man weiß, dass man Placebo zu sich nimmt, kann trotzdem wirken. Aber ist das so?

[02:35:54]

Das gibt's. Aber die Wirkung ist nicht so gut wie bei echten Platz, also bei Geheimplan.

[02:35:59]

Der Witz an einem Placebo-Effekt gut eingesetzt ist, dass er die Wirkung echter Medikamente verstärken könnte oder auch Nebenwirkungen erträglicher macht. Und was auch wirklich dazu zählt und was wirklich gut ist an vielen alternativen Heilmethoden, ist die ganze sprechende Medizin, also dass Leute sich wirklich Zeit nehmen, dass man das mal einem jemand zuhört.

[02:36:26]

Auch dass man sich auch verstanden fühlt und dass man sich irgendwie mit der ganzen Krankheit und auch mit dem Befinden auseinanderzusetzen. Das fehlt natürlich in dem klassischen Buch.

[02:36:38]

Jetzt sind wir mal kurz aus dem Sou eine Verbindung wieder aufgebaut.

[02:36:47]

Jetzt ist sie raus. Kommt nochmal rein, kommt sie wieder rein. Das musste ja irgendwann. Erstaunlich, dass es noch nie passiert ist. Stimmt. Ich trinke eigentlich heimlich noch ein Bier. Auch Leute.

[02:37:01]

Dieser Brownie ist der beste Brownie meines Lebens.

[02:37:05]

Da bin ich jetzt rausgeflogen. Wahrscheinlich.

[02:37:08]

Also die Wahrscheinlichkeit ist hoch, weil wir drei Kunden weiter uns über den guten Brownie unterhalten werden.

[02:37:14]

Und ich glaube, das hatte ich schon beim noch nicht. Aber Maria Maria hat gerade gerade erzählt, dass es BBW ist.

[02:37:25]

Der Brownie ist der beste Brownie meines Lebens. Ich wollte ein bisschen Vorfreude streuen, weil ich direkt dahin gesprungen bin.

[02:37:34]

Ich werde dazu nicht kommen, weil es so viel. Ich werde unsere Kleinfamilie hier noch mehrere Tage ernähren können.

[02:37:41]

Ich wollte immer schon. Ich mache jetzt einmal den Jochen Wegner.

[02:37:46]

Hat die Tipps fast schon ein Thema. Bitte nicht ganz Mikrochips essen, dass das Schneiden heraus. Und dann lassen Sie es doch mal drin. Bei welcher Farbe bist du jetzt mal?

[02:38:00]

Ich habe gerade Orange verspeist und den Kimchi Pancakes. Der war auch sehr köstlich. Ich finde ja. Also ich bin ja. Ich ernähre mich ja so vegetarisch wie möglich, bin aber nicht super streng mit mir. Ich finde generell, dass vegetarische Gerichte meistens viel kreativer und irgendwie geiler gewürzt sind und alles, weil bei anderen man dann, dass die Leute denken, das Fleisch macht das schon alles.

[02:38:30]

Das war eine lieblose Beilage, das war nicht immer so. vegetarische Gerichte gut waren.

[02:38:37]

Es kann sein, dass ein Effekt der letzten Jahre, zumindest hier in Deutschland.

[02:38:44]

Ich hab mich mal versucht, mit 18 vegetarisch zu ernähren. Es ist sehr lange her, Leute, und dann gab es halt immer diese Brat Linke und zu Soja gibts heute auch noch. Heute ist das viel raffinierter.

[02:38:57]

Alles Yellow ist sehr geil, Massimiliano irgendwas. Mango staunt Sellerie, das ist gut. Erdnuss, Koriander. Ich liebe auch Koriander.

[02:39:08]

Wie wichtig ist eigentlich Essen überhaupt?

[02:39:10]

Ja, ich finde es immer so, basic zu sagen. Ich liebe Essen, aber ich liebe Essen.

[02:39:17]

Ist das eine, von Frauen junge Frauen immer wieder betonen müssen, dass sie Essen lieben? Aber es ist wirklich so.. Ich stehe auch manchmal noch um Mitternacht in der Küche und koche mir was, wenn ich in ganz krassen Tag hatte, wo ich nicht so wirklich dazu kam? Dann kann ich nicht ins Bett gehen. Ich musste mindestens einmal am Tag was Geiles essen. Es muss doch jetzt nichts sein, was super Fancy ist.

[02:39:42]

Aber es muss etwas sein, worauf ich gerade richtig Lust habe. Und das macht mich gerade sehr, sehr glücklich.

[02:39:49]

Gibt es das Familien Phänomen, dass man Dinge wichtige Dinge beim Essen bespricht? Grundsätzlich bei uns nicht, nee.

[02:39:58]

Also weder meine Eltern noch bei uns. Wie machen Sie das? Hilft dafür typisch typischerweise.

[02:40:06]

Wenn ich zu Hause esse und irgendwas sehr lecker ist, dann mache ich die ganze Zeit nur, weil ich einfach nur die ganze Zeit das Essen ab. Ich versuche, mich gerade zurückzuhalten. Das schneiden wir dann raus. Es ist, glaube ich, ein bisschen befremdlich. Aber ja.

[02:40:26]

Aber Christoph hat gut gewählt, offensichtlich, was ich eigentlich sagen wollte, bevor ich rausgeflogen. Eine Sache haben die Alternativen mir die Sachen jetzt wirklich etwas Gutes? Was die Schule, die sogenannte Schulmedizin, wirklich irgendwie besser etablieren muss, ist die sprechende Medizin, also dass man die Zeit hat, sich überhaupt mit dem kranken Menschen. Menschen und seinen Beschwerden, uns allen Befindlichkeit nochmal auseinanderzusetzen auch das ist irgendwie Teil von Placebo-Effekt, der wirklich hilfreich ist und dass man, wo man auch sehr gute Hinweise gibt, dass die einer dieselbe Therapie ist, dasselbe Medikament halt viel besser anschlägt, wenn man noch außen rum.

[02:41:11]

Doch alles stimmt, oder dass es auch so Sachen gibt wie Begleit. Sachen. Weiß nicht Yoga oder so.. Da ist jetzt die. Die harten Fakten sind jetzt nicht. Man kann ja nicht sagen Yoga hilft jetzt an sich gegen irgendwelche Krankheiten. Aber begleitend z.B. zu einer Chemo oder irgendwas, was sehr belastend ist, kann das, das glaube ich, sehr, sehr gut wirken.

[02:41:33]

Aber Yoga ist jetzt kein Platz. Ich wollte eigentlich nur damit ich nicht missverstehen Ich fühle mich missverstanden. Mir ging es darum, wenn Krankenkassen homöopathische Mittel, die nicht keiner Evidenz entsprechen, über einen Placeboeffekt hinaus. Wenn die das finanzieren?

[02:41:51]

Ja, das finde ich das. Das ist ein Unding. Das wollte ich hören. Da wollte ich nochmal nachfragen, weil das hatte mich jetzt kurz irritiert. Ein flammendes Plädoyer für den Placeboeffekt.

[02:42:06]

Aber nein, ich finde es halt schwierig, wenn die Kassen Globuli bezahlen. Aber so deutlich kann ich.

[02:42:12]

Das wird finanziert per Regelung, per Gesetz. Das ist schon. Ich finde das wirklich schlimm.

[02:42:20]

Es ist schon schlimm genug, was für eine Extrawurst, Homöopathie und so weiter im Arzneimittelgesetz haben. Das ist auch schon ein Unding.

[02:42:29]

Wie wirst du, wenn du so ein bisschen krank bist? Du so die klassische, jetzt nicht gerade in Coruna. Zeiten aber beginnt mit Erkältungen um, und ich bin Ghazni krank.

[02:42:42]

Also, ich hab ich jetzt zur Geburt, zum ersten Mal im Krankenhaus.

[02:42:46]

Ich hab mir auch noch nie irgendwas gebrochen, oder Sonstiges hatte im Leben zum ersten Mal als Patientin.

[02:42:52]

Nee, ich bin normalerweise immer so regelmäßig erkältet, aber nicht so, dass ich dann was Großartiges nehmen würde, außer vielleicht mal was gegen Kopfschmerzen. In dem Moment oder irgendwie zum Husten oder schon irgendwie Erkältung. Medikamente nehme ich dann, aber sonst bin ich eigentlich nicht so oft krank.

[02:43:15]

Und dein Mann? Mein Mann sagte immer Wenn Männer krank werden, dann, wenn Männer eine Erkältung haben, heißt es ja oft, dass sie dann am zweiten Tag schon denken Wenn es so weitergeht, dann hab ich nicht mehr lang zu leben.

[02:43:27]

Das sind alles diese Klischees, die du hier verbreiten.

[02:43:29]

Christoph Jetzt heißt es Da kann ich eine halbe Insel der Geschichte erzählen. Ich war ja eigentlich. Wäre ich beim diesjährigen Grimme ONLINE Award war ich ja Laudator, also Preis Patin und konnte nicht hinfahren, weil paar Tage vorher mein Mann Fieber hatte. Ziemlich starkes sogar. Komplett flach lag mir natürlich gedacht. Oh Kuroda Fragezeichen Wie geht's dem Geschmackssinn?

[02:43:59]

Ja, genau.

[02:43:59]

Haben wir auch geguckt? War doch alles in Ordnung. Aber ich meine, ich glaube, jedes Girona Symptom jetzt im Sommer ist schon mal grundsätzlich verdächtig. Und dann hab ich halt gesagt, ich kann nicht jetzt als Teil des Haushalts mit einem ganz klaren Coruna Symptomen vor einem negativen Test hinfahren.

[02:44:18]

Das geht einfach nicht. Und deswegen war ich da nicht da. Es wurde also ganz kryptisch, bei der heißt Wer da auf das Testergebnis gewartet haben will, es auch nicht wussten, der war dann negativ. Zum Glück aber auch nicht genau wussten, was jetzt passiert, würde so ganz kryptisch umschrieben, dass jemand in meinem Umfeld eventuell schon direkt Nachrichten kamen.

[02:44:42]

Von Fans ist alles ok.

[02:44:44]

Ich hab das übrigens dahinter, und der Test war negativ.

[02:44:51]

Dann hat man das auch geklärt. Sag mal, Christoph.

[02:44:55]

Jochen, wolltest du nicht ein? Du hast doch was vorbereitet. Das ab, was Miti nicht weiß, weil sie unseren Podcast noch nicht gehört, ist, dass jeder unserer Gäste bei uns ein Spiel spielt. Bezwingend natürlich. Niemand musste sich, ist aber ein sehr einfaches und eigentlich auch recht unterhaltsames Spiel, das heißt das A oder B oder weiter Spiel für alle, die das Spiel nicht kennen, nämlich dich und alle anderen, die neu sind, weil sie dich hören wollen, aber uns nie hören wollten.

[02:45:27]

Gleich nochmal die Regeln. Ich werde Begriffspaar vorlesen, gibt mir ein Beispiel.

[02:45:33]

Ich sage mir zum Beispiel Hund oder Katze. Und dann würdest du antworten.

[02:45:40]

Hund? Sehr gut. Nein, Hund genau. Perfekt. Man sagt, das Wort hat sich jetzt nach 30 Podcasts so eingebürgert, dass wir erwarten, dass du Hund oder Katze jenachdem. Oder wenn du dich nicht entscheiden möchtest. Und es gibt diabolische A oder B Paare, wo man Schwierigkeiten hat zu weitersagen.

[02:46:04]

Das ist das Ships, und jetzt kommt die. Ich habe vergessen Die Rizzo Dorothee Bär Sonderregel Jana Hensel, Dorothee Bär. Wieso? Wieso Sonderregel?

[02:46:16]

Du darfst nur so oft weitersagen wird mal, bis es 100 Prozent der Anzahl der Fragerunde bei zehn Prozent der fragen ob du nur weitersagen?

[02:46:25]

Wie viele fragen ständig weiter, sagt Jochen.

[02:46:27]

Wie viele Fragen sind es denn? Das wäre meine Frau hier 75! Ist es wirklich, gibt's das In einer Minute sind wir zwei Minuten fertig, also sieben mehr. Wir sind ganz schnell fertig, weil der Witz bei dem Spiel ist Thinking fast, du soll, entschuldige mich ganz kurz übrigens für die Sellerie.

[02:46:53]

Ich glaube immer War schlimm, wie Ships wir verzeihen. Welche Farben, welche, welche Farben?

[02:47:01]

Raus mit einem Sela wie Filter, dass man nicht genau. Welche Farbe ist die Sellerie?

[02:47:06]

Es ist der Grüne, es ist es.

[02:47:10]

Aber erst wenn du die Sellerie gegessen hast, ist es wichtige, dass du so schnell wie möglich wirklich blitzschnell.

[02:47:20]

Ich setze mich sichtlich.

[02:47:24]

Saz, unser Gast, sitzt gut. Was du machst, hält die Zahl der weiter?

[02:47:32]

Mache ich sofort. Ich habe eine kurze Frage. Doch machst du Yoga? Nee, aber machst du so übungen?

[02:47:38]

Weil Ich habe schon gesehen, dass du jetzt, während wir diese ersten 30 Minuten miteinander geredet haben, hast du öfter schon so ein Bein mal hochgezogen oder an dich gezogen. Da dachte ich schon Was für übungen macht Sie herabschauen, den Hund erkannt?

[02:47:54]

Aber dann Yoga.

[02:47:57]

Ist das der neue DVD 1099 Hashtag Excellent Yoga. Okay, ich bin soweit.

[02:48:09]

Naja, bis zu kann's losgehen.

[02:48:12]

Ich habe es extra abgestellt, dafür voller Einsatz.

[02:48:15]

Das ist die richtige Einstellung, und du musst ganz schnell antworten und Konzentration. Jetzt geht es los. Snus oder Aufstehen? Snus, Achtsamkeit oder keine Zeit, keine Zeit? Ja oder vielleicht ja. Teilen oder haben Teilen drinnen oder draußen redenden?

[02:48:39]

Weiter.

[02:48:42]

Ein solcher Stäbchen Fenster auf, Fenster auf putzen oder putzen lassen. Putzen lassen. Wombat oder Faultier vom Bad? Helm oder kein Helm? Helm, Monogramm oder Midori Monogamen Tinder oder analog?

[02:49:00]

Ja, toll, ich bin seit ich muss das eine Wort sagen, das andere.

[02:49:07]

Oder weiter Tinder oder analog analog einfach dazu sagen.

[02:49:13]

Alt oder neu? Neu tu du ohne Not, tu du wissen oder nicht wissen, nicht wissen, wissen oder googeln, wissen, anfangen oder aufhören anfangen. Lernen oder spicken? Lernen? An oder aus? An iOS oder Android? Android? Twitter oder Facebook? Twitter, Twitter oder Instagram? Instagram, Instagram oder Facebook?

[02:49:42]

Instagram, YouTube oder Vimeo, YouTube, Gmail oder posteo, Gmail, WhatsApp oder Signe, WhatsApp, WhatsApp oder Anruf, Anruf natürlich oder chemisch weiter 2 Bio oder regional regional eingeschweißte Bio, Gurke oder Plastik.

[02:50:05]

Freie normale Gurke ist meine Lieblings Frage.

[02:50:12]

Schneller Reihe normale Gurke.

[02:50:15]

Vegane Wurst oder keine Wurst, vegane Wurst, Soja oder Hafer, Hafer, Globuli oder Aspirin, Aspirin, Waffel oder Becher, Becher, Honig, Brot oder Nutella, Brot, Nutella, Brot oder Goy.

[02:50:36]

Ich weiß, ich kann kein Vietnamesisch, also diese vietnamesischen Frühlingsrollen oder die Somme reuiger Eltern hören.

[02:50:51]

Papa tut mir leid. Maultaschen oder Handkäs?

[02:50:57]

Maultaschen aufschneiden oder wegschmeißen? Was war das erste auf Aufschneiden oder Wegschmeißen?

[02:51:04]

Verstehe ich nicht.

[02:51:05]

Aber aufschneiden, Flug oder Zug stolz, Zug Stolz, Rollkoffer oder keinen Rollkoffer, kein Rollkoffer, Merk oder Bears TV oder Netflix?

[02:51:24]

Netflix, dvd-r?

[02:51:26]

YouTube, YouTube oder Matthäi? Messi oder du?

[02:51:34]

Messi?

[02:51:35]

Messi oder Ronaldo? Messi?

[02:51:41]

Summ oder Hörsaal? Hörsaal, stoffwindeln oder Windeln? Windeln, Tragetuch oder Kinderwagen?

[02:51:51]

Tragetuch? Sterbehilfe oder keine Hilfe? Sterbehilfe, Flamme oder die Fusions Flamme? Was war das erste vor nisch Flamme oder die Fusions Flamme?

[02:52:07]

War das auch vietnamesisch, oder? Ich rede nicht ausgesprochen chemisch vietnamesisch.

[02:52:13]

Tipp Lernen, dass es erste nach Namen oder nach Datum, nach Name, nach Namen oder nach Farben.

[02:52:26]

Nachname? Lesen oder schreiben? Schreiben, Buch oder Buch? Oder gar nicht lesen? E-Reader Gender? Neutrale Toilette oder keine Toilette?

[02:52:39]

Gender Neutrale Toilette? Oder Hann. Hahn, Marx oder Engels? Ja, Max Kant oder Hegel?

[02:52:53]

Ich habe keine Ahnung, ich sage einfach mal Hand oder Hegel, Hegel, Kant oder Popper, Popper, Harald oder Ranga weiter Ranga oder Yeo, drei Höcker oder Muni Bilker bei Rot oder bei Grün, weiß, grün, rot oder Grün.

[02:53:21]

Grün? Gelb oder grün? Grün? Gelb oder schwarz gelb? Kühnert oder Habeck? Habeck? Habeck oder Bernburg? Der Rehbock, Söder oder Seehofer?

[02:53:38]

Jetzt wüsste ich gerne hier.

[02:53:39]

Fragen ist noch gibt Söder oder Seehofer weiter für Nerz oder Merkel? Merkel? Trump oder Putin? Gott? Weiter sechs. Das war's. Das war. Geschafft. Jetzt habe ich aber selber ein bisschen mitgelitten.

[02:54:02]

Was ist mit Christoph? Du bist ja fokussierter. Es gab mehrere kritische Momente bei den Fragen an Stellen, wo wir sie erwartet, aber auch an Stellen, wo wir sie nicht sprechen.

[02:54:13]

Ich fand interessant, dass du gesagt hast bei der Frage jãnger oder Harald? Warum muss es erklären, jãnger Roggisch war und oder Harald Lesch?

[02:54:22]

Ranga Yogeshwar, hatte ich gesagt, handele es sich ZDF.

[02:54:32]

Wir lassen uns ein Gast erst einmal das Prinzip dieses podcaster, das wir immer mit vollem Mund.

[02:54:38]

Oh, jetzt hab ich schon wieder ganz salary und Sellerie von Loesch total doof, weil das wird ja impliziert, dass ich ein von beiden besser finde.

[02:54:53]

Aber das könnte man ja tun wollen. Ja, aber die sind einfach beide klasse und besser zu finden, hat doch immer so was von den anderen schlechter zu finden. Und das ist das Unschöne daran.

[02:55:07]

Das ist jetzt schwierig, weil das ist ja sozusagen auch im weitesten Sinne in der Sphäre deiner Finanziers. Aber Jean oder Ranga, wenn wir schon an der Stelle sind. Jean Pütz ist der Gottvater des Wissenschaftsjournalismus beim WDR, der die Hobby Tek erfunden hat. Das zentrale Blockbuster Format sozusagen mit Wissenschaft und tollen Sachen, die man so machen kann, zu Hause zu tun hat. Eine Ikone aber halt auch, steht für eine bestimmte Art von Wissenschaft Journalismus, der halt sehr populär war, aber auch auf eine bestimmte Weise seltsam vielleich.

[02:55:51]

Und Ranga sein Nachfolger, wenn man das Ich bin. Ich rede vor mich hin, ja, aber so ungefähr Ranga Yogeshwar, der dann schon viel wissenschaftlicher Wissenschaftsjournalist war.

[02:56:05]

Und du? Jetzt sehe ich dich mal als Wiedergängerin, du dir das nochmal völlig anders interpretiert.

[02:56:11]

Das ist ja schon aus dem Pleistozän bis heute ein sehr weiter Weg.

[02:56:16]

Ich bin Ranga auf jeden Fall am engsten verbunden, sag ich mal, weil er mich von Anfang an ein bisschen als Mentee aufgenommen hat, sag ich mal, als ich zu Quarks dazu kam, und wir telefonieren auch regelmäßig. Insofern ist es so wichtig, und deswegen würde ich, wenn man mir jetzt, wenn es kein Weiter gäbe, müsste ich mich im Zweifelsfall wahrscheinlich für ihn entscheiden.

[02:56:38]

Allein deswegen aber ich. Ja, aber ich denke, jeder hat ja so sein, sowieso seinen persönlichen Stil. Und dann bin ich jetzt eine andere Generation. Aber ich glaube so, von unserem Grundverständnis und unserem Selbstverständnis sind wir schon sehr ähnlich.

[02:56:58]

Rangern Ich mag, der mag das nur mit mir. Ich habe nur mal gelesen, dass er nicht mochte. YouTube hat hier dringend YouTube, die YouTube weisen die weißen, die weißen Punkte auf deinen Augen hast Gegenlicht.

[02:57:14]

Also können wir mal kurz darüber, was ich nicht wusste Ich hab das nicht gelesen. Oder halt gar nicht. Auch nicht vorausgesetzt, dass man so super professionell die Produktion komplett alleine macht.

[02:57:25]

Ist das so? Du hast eine Redaktion, wenn man so will, mittlerweile also mehrere genau propagiert und an alle sie eigentlich anlegen. Aber das ist ja erstaunlich. Das Jugendamt Wiesbaden Ungewöhnliches ja sowieso. Wieso hat er dann ja noch entschuldige, ich habe es, tut mir leid.

[02:57:44]

Ich habe Tedeschi und so, man hat ja dann schon auch Freunde, Mitarbeiter.

[02:57:52]

Ich könnte. Natürlich ist es jetzt nicht so, dass ich nicht auch ein kather oder ne Katharinen hinzu holen könnte. Das Problem bei mir ist Ich müsste im Schnitt eigentlich daneben sitzen, so wie es, bis es ein bisschen dominierender.

[02:58:05]

Was diese Dinge? Nee, nee, das geht nicht anders, weil es ist ja leider nie so, dass man sich. Im Idealfall gibt es ein Scripts und dann nehme ich es genauso auf. Und dann wird es genauso geschnitten. Das geht dann natürlich.

[02:58:20]

Aber was eigentlich immer passiert ist, dass ich schon beim Drehen merke, dass ich irgendwas umformulieren möchte, oder dann fällt mir doch noch ein Fehler auf oder möchte etwas kürzen. Das ist das meiste, was am häufigsten was passiert. Und ganz oft sitze ich im Schnitt, und wenn ich das dann so noch mal sehe, denke ich auch, es muss irgendwie gekürzt werden. Oder das ist jetzt und muss umgestellt werden, weil das jetzt der rote Faden so logischer ist.

[02:58:41]

Und dazu muss man natürlich die Materie verstehen. Das ist genauso wie bei Quarks. Wenn die die Autoren dieser Einspielfilme, die haben das ja auch recherchiert und so. Und die, die sitzen ja dann auch mit. Im Schnitt also bei dem Carta. Da ist ja nix. Das ist ja ganz normal, das der Autor daneben sitzt, und das müsste bei mir eigentlich auch so sein. Und bevor ich da neben jemandem sitze, kann ich es auch gleich selbst machen.

[02:59:07]

Und das, worüber sich Ranga Yogeshwar. Ich sage mal beschwert hat, ist, dass man immer diese Coruña in deinen Augen sieht. So einen runden Licht. Hoof, der von dem Ring nur meine Augen.

[02:59:24]

Grüße gehen raus. Das ist ja ein großes Missverständnis.

[02:59:28]

Genau das Augen so, diese Urwahlen, das sind ja eigentlich in Wirklichkeit rund. Nee, das ist total, ging ich bei YouTube so eindringlich zu haben.

[02:59:39]

Also, was ist das Gute an dem Ring liegt Wenn mir kurz unter Profis ist, interessiert mich das wirklich? Ich hasse das. Es ist platzsparend. Normalerweise hält man, dann hat man ja schon zwei Lichter oder so mindestens, um gut ausgeleuchtet zu sein. Und das ist eben das Rund. Es leuchtet das Gesicht perfekt aus. Und wenn man so dunkle Augen hat wie ich, ist es sehr extrem. Das, weil es sich natürlich darin spiegelt, wie sich Lichter natürlich immer im Auge spiegeln.

[03:00:10]

Aber wenn man jetzt so helle, blaue Augen hat, fällt es gar nicht so weiter auf. Und bei mir ist es halt sehr auffällig.

[03:00:16]

Eine Frage. Eine weitere Frage zur YouTube ästhetik, die wir auch schon in diesem Podcast öfter besprochen haben, die nicht aber immer fasziniert. Es ist bei dir nämlich auch so, die jetzt ins Fernsehen eigentlich ihren Weg seit Coruna spätestens gefunden hat. Man filmt sich ja im Kinderzimmer, Wohnzimmer an der Garderobe, was auch immer gerade zur Hand ist, und stellt sein Equipment hin und nimmt sich auch bei Tanzverbot sieht man immer. Ich sage jetzt mal Kinderzimmer im Hintergrund.

[03:00:44]

Ich bin ein großer Fan. Grüße gehen raus, und das ist für mich das Destillat. Und das ist ja, kann man sagen, ja, ja, wir sind alle so authentisch, und so ist das.

[03:00:53]

Aber in Wahrheit ist Es gibt ja YouTube Millionäre, die das immer noch machen. Also die vielleicht sich ein Studio erlauben könnten, rein monetär. Aber man legt großen Wert darauf, dass da im Hintergrund irgendwie Zeug herumliegt.

[03:01:07]

Warum? Das ist, glaub ich, gar nicht unbedingt mehr so, ich hab mir ja auch eigentlich wir umgezogen sind. Wollte ich eigentlich im Keller schon seit je her ein extra maile Studio setzen bzw. ich will meinen Keller so rundherum ausbauen mit so verschiedenen kleinen Sets. Und das erste Set ist immer noch nicht aufgebaut, weil ich im März ungefähr so einen Sessel bestellt habe und der immer noch nicht da ist.

[03:01:35]

Verstehe diese Begründung verstehe ich sofort oder nicht. Aber ich habe sehr, sehr viel Zeit damit verbracht, um genau diesen Sesseln, dieser Form in dieser Farbe herauszufinden. Und ich bin so ein bisschen. Ich Ich hab, ich will noch nicht studieren, weil ich so denke Jetzt, da muss ich schon wieder so lange nach dem Sessel suchen und so lange das hier gut. Ich hab jetzt erst mal angefangen, an meinem Schreibtisch aufzunehmen. Es ist das mit der blauen Wand im Hintergrund.

[03:02:03]

Da hab ich aber schon von Anfang an gedacht Ja, jetzt endlich. Am besten richtet man sich so ein, dass man theoretisch überall schön üben kann. Aber es ist ja jetzt da. Ich hab ja auch noch diese andere Ecke, die es jetzt bei mir gegenüber vom Schreibtisch im selben Zimmer im Büro hab ich ja so einen großen blauen oder petrol farbenen Sessel, und das ist, das sieht ja nicht aus wie in Kinder.

[03:02:27]

Das ist einfach so. Finde ich. Finde, ich sieht es auch aus, als würde ich sagen, dass das jetzt unbedingt extra gemacht wird. Aber es ist halt auch einfach praktisch oder pragmatisch. Man muss ja, warum muss man es irgendwie kompliziert und aufwendig machen, wenn das andere sogar noch besser ankommt?

[03:02:46]

Ja, aber was ist das? Was und das Interessante ist Der Sprung ist jetzt, jetzt machst du auch deine Quarks. Moderation aus dem Wohnzimmer. Was natürlich jetzt ein ganz neues Genre ist, weil das jetzt alle machen. Weil Coruna ist ja das halt genau das, was vor ein, zwei Jahren noch total verrückt war oder was man nur aus den angelsächsischen Medien kannte. Man konnte als angelsächsischer Professor in der BBC auftreten, aus seinem Büro raus. Selbst Skype.

[03:03:16]

Das ist jetzt ganz normal. Und plötzlich hat die für mich jedenfalls diese YouTube ästhetik hat komplett Einzug gehalten im Fernsehen, und man wird eigentlich nie wieder zurückkehren zu diesen künstlichen. Ich muss da widersprechen.

[03:03:29]

Und was Arabers YouTube ästhetik ist? Ich finde man Kerkrade, dass YouTuber verdammt gut sind. Aber das hab ich nie bezweifelt.

[03:03:39]

Aber ich meine, das ist für mich ist das keine YouTube ästhetik. Wenn man im Wohnzimmer oder im Hintergrund sieht. Ich finde YouTube stetiges eher so, z.B. dass es leicht weit weg liege der Bildausschnitt. Also wenn man da so gestikuliert, sind die Hände so ganz groß.

[03:03:55]

Da hast du ganz schön Gears. Was so viel augenoptik betrifft, hat es mal so eine Phase, glaub ich. Ist mir aufgefallen.

[03:04:02]

Nee, ich hab hier so eine Fisch Augen Kamera, dass es diese ja Minikamera, die viele haben, so eine flog, käme die inzwischen, die gibt es, glaub ich gar nicht wovon du redest, aber ich google das später.

[03:04:15]

Das ist so eine ganz leichte kleine Kamera, die passt in die Hand, und die hat so einen Flip Screen, dass man sich halt selber sehen kann und dass man damit auch rumlaufen kann. Und wenn das ganz schnell gehen muss, wenn du keine Zeit hast und nicht mal die Kamera ein zurichten, da machst du dir einfach an, und das hab ich nicht, weil es so weit wirklich, dass da nichts wackelt.

[03:04:35]

Nee, nee, die stellst du irgendwo hin. Aber bei der anderen musst du wenigstens mal selbst. Wenn du Autofokus machst, muss da schon mal das Licht einstellen. Und hier und da, wie auch immer, du musst das Stativ dann irgendwo da hinstellen. Das ist ja auch nicht unbedingt fest, und. Wenn es dann ganz schnell gehen muss, geht das notfalls auch, geht notfalls auch das. Aber das würde ich jetzt zum Beispiel inzwischen dann auch nur machen, wenn meine Kamera jetzt kaputt wäre.

[03:05:04]

Also ich finde es schon gut. Ich glaube, man darf ruhig auch professioneller werden. Bei YouTube Authentizität heißt ja nicht unbedingt, dass man so amateurhaft für immer bleiben muss. Und ich finde, dass die Bildqualität zum Beispiel bei YouTubern viel besser ist als bei vielen Fernseh, Profilen, Fernseh, Coruna, Produktion.

[03:05:25]

Damit wir uns richtig missverstehen Ich hatte nicht gemeint, dass YouTuber nicht exzellent produzieren. Im Gegenteil, ich finde die Produktion wahnsinnig gut. Mir fällt nur auf, dass das Kunden trotzdem immer dieses. Ich halte das für ein künstliches Ding, das im Hintergrund immer noch diese. Das kommt ja nicht aus der Kinderzimmer. ästhetik. Man sieht halt das Zimmer, wo die so sind. Also Julian Barnes, einer der Götter dieses Genres hat. Aber immer noch sitzt da immer noch an seinem oder saß immer noch an seinem Schreibtisch bei Rizzo.

[03:05:57]

Ist ja auch so. Man sieht, da steht die Gitarre. Guck mal, der ist gerade mal von Bildschirm gesprungen und macht jetzt schnell sein Video. Das ist doch die Aussage von dieser ästhetik. Das heißt ja nicht, dass das nicht super professionell ist. Die werden sich ja, das meine ich ja, die werden sich ja alle du auch was gedacht haben dabei.

[03:06:15]

Wir können es ja sehen. Wer Tagestouren? Nee, nee, warum? Es hat ja auch keinen Zweck, so aussehen wie wir, solange ich da jetzt in dem Green Screen hinter mir nichts einbilde. Wieso sollte ich jetzt über ein Green Screen irgendein Standbild einblenden? Das hat ja auch gar keinen inhaltlichen Zweck. Da kann ich ja auch gleich. Ich finde es auch. Zum Beispiel Wenn man ein bisschen Tiefenschärfe drin hat, sieht es ja auch netter aus, wenn es ein echter Raum ist.

[03:06:44]

Das ist ja auch so ein Grund.

[03:06:46]

Und ich meine, wieso ist es so? Das ist ja sein Arbeitszimmer.

[03:06:50]

Ja, ja. Mir geht es ja auch so. Ich finde, so interessant bin ich jetzt. Also ganz normales Fernsehen schaue, dann wirkt, wenn man viel YouTube schaut oder ebenso Sendungen oder Shows auf YouTube. Dann wirkt plötzlich Fernsehen. Viel artifizieller ist es ja auch tatsächlich immer, da finde ich.

[03:07:13]

Ich will ist. Bei aller Professionalisierung Bei YouTube ist Fernsehen immer noch viel artifizieller, finde ich.

[03:07:20]

Was könnte denn das Fernsehen? Was könnte das Fernsehen davon lernen?

[03:07:26]

Naja, also, ich hab. Was zum Beispiel bei. Ich habe jetzt am Sonntag oder wann kommt eigentlich der Podcast raus? Das wissen wir noch nicht.

[03:07:37]

Aber jetzt, an dem es heute ist, ja der zehnte. Und heute ist Freitag. Am Sonntag kommt ein Video über Kosmetik Inhaltsstoffe raus, und wir haben uns seit Wochen thematisch zusammengeschlossen mit unseren Funck, Kollegen von Steuerung. Und die haben jetzt das Video schon draußen über Schadstoffe in Verviers. Und wie viel davon im Urin landet.

[03:07:58]

Und so, und die haben halt, die wussten ein großes Experiment machen sie erst 24 Stunden nicht duschen und keine Produkte benutzen. Und dann müssen die ganz großen Container mit Urin füllen und in ein Labor schicken und dann die Ergebnisse bekommen. Deshalb einfach etwas schiefgegangen. Irgendwie ist dieser Urin, die Behälter ausgelaufene kann doch wieder zurück.

[03:08:21]

Und Details?

[03:08:23]

Das ist denn so ein Fail, der natürlich auch hinter den Kulissen. Es geht nicht alles rund, und im Fernsehen würde man dann halt davon nichts. Im Fernseher ist dann immer das perfekte Experiment am Ende.

[03:08:34]

Und ich fand es sehr unterhaltsam, das mitzuerleben.

[03:08:41]

Das Hauptziel ist der ausgelaufene Urin.

[03:08:45]

Nein, es ist eine Szene von vielen. Aber ich meine, warum? Und das meine ich damit, dass YouTube wirklich authentischer ist. Wenn wirkt, wenn etwas passiert, dann ist es halt einfach so. Und dann nimmt man es direkt mit. Warum nicht auch hinter den hinter den Kulissen irgendwie zu erzählen oder auch zu zeigen, wer eigentlich Teil des Teams ist? Also bei Quarks ist es ja ein riesiges Team. Natürlich. Jeder, der sich ein bisschen auskennt, dem ist das klar.

[03:09:13]

Aber ich glaube, viele Zuschauer denken gar nicht drüber nach und denken irgendwie, dass ist meine Sendung.

[03:09:18]

Und bei Maile ist es so, dass die die so großen Fans, die kennen natürlich Lars und Melanie, und die haben jetzt mitbekommen, dass wir jetzt noch Jens haben. Also warum nicht? Es ist ja so spannend, dass auch das Ganze außen rum und das wird. Davon kriegt man bei YouTube tatsächlich viel mehr mit. Und wieso wird ihr mit? Tja, dass man auch die kennt, wenn man wieso schaut? Ist ja auch etwas, was man im Fernsehen so gar nicht sehen würde.

[03:09:49]

Eine Frage, wieso ich jetzt Google im Gehirn, wie wir in diesem Podcast sagen? Ich bin mir nicht mehr ganz sicher, aber ich meine hat erzählt, dass er, bevor er das berühmte Video veröffentlicht hat, hat er dir das geschickt oder dich zumindest im Rat gefragt?

[03:10:08]

Er hat mir. Er hat mir auf jeden Fall dieses Ste. Er hat ja dieses Statement auch noch vorbereitet. Es war ja in der Lage. Ja, aber es war. Ich weiß es grad selbst. Meines war ziemlich zeitgleich Es ist nicht so, dass das Video durch die Decke gegangen ist und er dann gedacht hat So, jetzt. Ja, ja, das ist richtig.

[03:10:28]

Es kam wie die Story über das getropft, wie wir podcaster sagen, also veröffentlich wurde. Und kurz danach hat er gesagt Es haben sich so viele gemeldet, und wir haben dann sehr schnell beschlossen Ein Statement Video nochmal zu mir.

[03:10:42]

Jetzt weiß ich auch Stimmt, das Video war schon draußen und hat mich, hat mir das Statement geschickt und ob ich mitmache. Und dann einfach eine Diskussion darüber, warum ich nicht mitmache. Weil das, was er aber auch total verstanden hat. Warum wolltest du nicht mitmachen?

[03:10:57]

Ich habe ihm auch gesagt, dass ich persönlich das Video nicht so destruktiv, sondern konstruktiv geändert hätte.

[03:11:06]

Weil erstens ich und das ist ja total Quatsch ist, warum ich es Quatsch finde. Jetzt irgendwie. Man weiß ja. Die Realität von irgendwelchen Politikern und entsprechend Interessenkonflikten. Man musste ja noch eine Chance geben, das besser zu machen. Und ich würde so ein Ende von dem Video niemals machen.

[03:11:29]

Nochmal nochmal für alle, die das Ende jetzt nicht vor Augen haben.

[03:11:33]

Das Ende ist und deswegen noch nachdem er erklärt hat, was die Regierungsparteien alles versemmelt haben, kommt zu dem Schluss So, und deswegen wird es bei der nächsten bei der Europawahl wählt bitte keine CDU, keine SPD wählt als Regierung haben dies verkackt und auch nicht die AfD.

[03:11:51]

Was bleibt dann noch übrig?

[03:11:57]

Ich glaube, diese Salary Partei, das ist einfach nicht mein Stil und das kann ich jetzt.

[03:12:05]

Und so wie auch der Aufruf des zuzumachen, würde ich auch so nicht unterschreiben. Das hat er mir auch sofort verstanden. Aber ich habe auch total verstanden, weil ihm auch klar war Wenns nicht knallt, bringt es auch nix. Kann man es auch lassen.

[03:12:19]

Sommer Und du hast recht. Du hast aber so ein Faktencheck. Dazu. Ja, ich hab mich nur zu dem Teil, nur zudem Teil des Videos, sehe sich um Klima, um die Klimapolitik.

[03:12:32]

Gedreht hat sich nämlich erst einmal, das ist der valide Teil. Aber das ist natürlich auch der Teil. Das ist der Teil, würde ich auch nicht behaupten. Und das andere hätte ich jetzt auch gar nicht machen können mit dem, wie ich mich sehe, und mit meinen Inhalten, die ich mache, weil ich, ich, ich äußere mich ja nicht wissenschaftlich zu irgendwelchen. Politischen Abwägungen, sondern ich kann was zur Wissenschaft sagen.

[03:13:06]

Ich habe so Freunde WhatsApp geschickt, dass wir heute offener mit dir haben, und habe gesagt, er soll meine Frage schicken.

[03:13:15]

Dann hat er es geschrieben. Schön. Ich finde sie ja so großartig. Aber ich bin so unkreativ, was geniale Fragen angeht. Ich darf zitieren, da habe ich sage Na komm. Dann hat er folgende Frage Schickt euch mal vorspielen, während du gerade rappel ist.

[03:13:32]

Pöppel ist lila Möhre, Jogurt, roter Basilikum, gebrannte Mandeln und ist anscheinend nicht süß.

[03:13:41]

Also ich spiele jetzt Teresa Frage an mal tief vor dir mir vorhin Gewürze, liebe mei, ich hab eine Frage, und zwar, wie sehr Fakt ist, dass so häufig öffentliche Diskurse oder auch die Argumentation Strukturen von Entscheidungsträgern, so losgelöst von Wissenschaft und logischen Schlussfolgerungen sind. Also die Frage ist nicht, ob, ob du Fan davon bist oder nicht. Es ist sehr wenig überraschend, dass du solche Sachen nicht gut finden. Die Frage ist Wie sehr Fakt ist dich ab.

[03:14:15]

Also sitzt du manchmal zuhause und schimpft rum? Und musste ich bei deinem Umfeld auskotzen, weil ich irgendeine Sache so wichtig richtig stört, dass irgendwelche Leute da bei nicht in den Talkshows sitzen und völligen Quatsch reden? Oder bist du auch auf Kamara so besonnen, wie du in den Videos bist?

[03:14:43]

Wir sind gespannt. Grüße! Ich würde schon sagen, dass ich. Ich weiß nicht, ob ich mich auch vor der Kamera als unbedingt besonders besonnen das Wort wäre, was ich wählen würde. Aber gerade das ist ja im Grunde gesagt.

[03:14:57]

Ich würde nie so enden. Ich würde immer konstruktiv. Und außerdem hast du vorhin sehr ausführlich geschildert, dass du schon ausgeglichen bleibst, auch bei schlimmeren Anfeindungen.

[03:15:08]

Ich bin schon generell, glaube ich, recht stoisch. Ich kenne mich mit Philosophie nicht so gut aus, wie ich während vor meinen Fragen schon gemerkt habe.

[03:15:18]

Aber ich glaube nicht, dass man ausnahmsweise wird. Jochen hat offenbar so viel studiert.

[03:15:27]

übrigens Wenn man, wenn man es nicht, wenn man etwas nicht ändern kann oder kein Einfluss drauf hat. Man darf auch keine Energie verschwendet, aber das, was man ändern kann, dass man einfach macht.

[03:15:37]

Also zumindest Francia heißt das die Seelenruhe und Ausgeglichenheit im Stoizismus.

[03:15:43]

Jochen Was aber nicht heißt, dass ich die ganze Zeit irgendwie die. Ich habe schon Drive und Leidenschaft und und alles aber nur bei den Sachen, die ich wirklich noch ändern kann. Und es ist aber schon so, dass ich jetzt manchmal.

[03:16:03]

Weil Es ist nicht so, dass ich mich nicht super abflacht, wie so sagt, aber wenn ich dann zum Beispiel irgendeine Polittalk sehe und dann sitzt dann irgendein Politiker und redet euren Bullshit, dann muss ich im Zweifelsfall tatsächlich den Fernseher ausmachen. Also ist es schon.

[03:16:18]

Aber das ist hier sehr emotional. Es sieht nicht so aus. Der Vorgang ist nicht sehr emotional. Aber genauso wie ich mich nicht mit mir selbst beschäftige, dass ich einfach auch sehr wenig Zeit auf Social-Media verbringe und das Handy aus lasse.

[03:16:37]

Irgendetwas, was mich einfach nur aufregt und in dem Moment einfach nicht weiterbringt und auch keiner Lösung näher bringt. Dann halte ich das auch von mir fern.

[03:16:48]

Aber das heißt Verdrängung. Das heißt nicht ausgeglichen? Ja, wenn man so will. Manche Sachen verdränge ich das schon. Aber es ist. Ich bin. Das heißt nicht grundsätzlicher, weil wenn ich jetzt zum Beispiel im Fernsehen jetzt bei einer Polittalk schaue, sehe, dass irgendwelche wissenschaftlichen Fakten verdreht werden. Da muss ja irgendwie. Man muss natürlich schon irgendwas dagegen machen. Also entweder nehme ich das und gucke was. Was kann ich jetzt zum Beispiel jetzt nicht direkt, aber indirekt dagegen tun?

[03:17:17]

Das gucke ich schon. Aber wenn ich jetzt in dem Moment denke, das fand mich jetzt grad zu sehr ab, dann versaut ich mir jetzt nicht den Abend. Also, da mach ich es einfach aus.

[03:17:27]

Und kannst du das dann in der Sekunde abhaken für dich? Also nach dem Motto Jetzt den Fernseher aus und dann mit Worten, was ich eigentlich wissen will.

[03:17:40]

Ich fluche auch schon mal, na ja, genau das wollte ich nicht wissen.

[03:17:44]

Begräbt das Indische? Oder geht es dann raus?

[03:17:49]

Nee, also. Dann muss, da muss sich Matthias hat schon was anhören. Und dann? Also, ich kotz mich schon mal hie und da aus, aber ich bin schon sehr lösungsorientiert, würde ich jetzt behaupten. Und das hilft dann.

[03:18:05]

Darf ich kurz springen? Wir waren vorhin mal kurz bei Aufklärung und und solchen Dingen. Und ich möchte kurz einen anderen Podcast von uns zitieren. Wir haben mit Alice Hastert über die Frage diskutiert. Ich habe sie gefragt, und das werde ich nie vergessen, weil ich bis heute das faszinierend fand, wie sie geantwortet hat. Gibt es eigentlich Aussagen?

[03:18:31]

Gibt es etwas, was ich sagen kann? Zum Beispiel in einer Diskussion, was ich unabhängig von meiner Identität sagen kann? Ich habe das bestimmt damals anders formuliert. Aber unabhängig von meiner Person gibt es irgendwelche Aussagen, die unabhängig sind von dem, wer ich bin, gespannt.

[03:18:48]

Was hat Sie gesagt? Nein, ich habe lange Aufklärung, bevor die Wissenschaft, und das ist doch das Prinzip der Wissenschaft. Und ich glaube, sie hat gesagt Nö.

[03:19:00]

Also Leute, hört euch die Stelle nochmal an, liebe Grüße. Sie hat gesagt, für mich hat sie gesagt Entweder so etwas wie Was fragte da eigentlich?

[03:19:11]

Diese Frage ist schon seltsam, oder? Oder oder. Nee, eigentlich nicht so. Und das hat mich bis heute umgetrieben, weil es mein. Leitthema ist und ich glaube, darauf hat sie auch Bezug genommen Ja, Jochen, dein Privileg und so weiter führt dazu, dass du gar nicht siehst, dass selbst in der Wissenschaft natürlich Aussagen mit der Person zusammenhängen. Und ich wollte dir diese Frage unbedingt auch stellen, weil nur für den Fall, dass Alice mich missverstanden haben sollte.

[03:19:41]

Du hast zumindest. Also, ich bin mir sicher, du verstehst, was ich meine. Alles, was Wissenschaft macht, ist doch der Versuch. Das, was man am Schluss sagt, unabhängig zu machen von den Leuten, die es sagen. Man versucht, man strebt nach Erkenntnis, die unabhängig ist. Das hat jetzt aber Dieter gemacht, und Dieter ist 50 und wohnt. Weiß, weil ich muss selbst.

[03:20:08]

Ich muss selbst drüber nachdenken, weil es geht ja nicht darum, was sein soll idealerweise oder was das zum Beispiel von Wissenschaft ist, sondern was in der Realität machbar ist. Und ich ist jetzt nicht so, dass ich dann sofort denken würde, dass mir sofort die spontane Reaktion kommt. Das kann man doch so nicht sagen. Das ist kein Fall. Ich versuche gerade eher im Gegenteil. Das zu falsifizieren fällt mir jetzt so spontan nicht so leicht. Na ok, soll ich mal?

[03:20:38]

Darf ich ein Beispiel geben? Vielleicht ein bisschen hoch gegriffen, aber die Relativitätstheorie, egal welche speziell oder allgemein, ist ja unabhängig von Einstein. Das ist ja der Trick. Das ist der Trick von dem ganzen Ding. Und die react, die dein Hydro ge, macht dasselbe.

[03:21:02]

Ob du das jetzt eine bestimmte Reaktion provoziert oder ich, dass die Aussage Das Wissen und die Information ist natürlich völlig losgelöst von so einer Person.

[03:21:16]

Die Frage ist Was passiert in dem Moment, wo ich dieses Wissen weitergebe als Person, wenn ich, wenn ich spreche, darüber?

[03:21:22]

Oder ist das nicht die Frage?

[03:21:26]

Das ist Kann man. Das ist eine Interpretation der Interpretation durch die Messung.

[03:21:34]

Ich war kurz abgelenkt, aber ich wie ich. Ich sage nur kurz, dass Maria absolut recht hat. Diese Chilli, Schokolade, Chips. Unfassbar! Aber willst du jetzt unsere wissenschaftstheoretische Debatte abwürgen?

[03:21:52]

Nein, ich wollte nur kurz Maria einmal Gruß rüber schicken, ihn gleich probieren in unser WG-Zimmer, das ich schon sehr vermisse, weil wir ja, es ist sehr schön. Aber es ist eben auch ein bisschen traurig, dass wir Marias Küchentisch musi.

[03:22:06]

Ich sehe es genau alleine sitzt.

[03:22:10]

Aber diese Chili, Schokolade, Cookies, die sind unglaublich.

[03:22:14]

Das ist zum Beispiel eine Aussage, die ist allgemein gültig, unabhängig vom Sprecher. Vom Standpunkt der Sobol. Maria Christoph Wahrscheinlich würde dasselbe sagen.

[03:22:24]

Ich finde der Sprecher der interessante Punkt. Es geht ja nicht darum, unabhängig von dem Entdecker oder Inez. Beispiel Relativitätstheorie und Einstein. Die Frage ist Wenn irgendwo ein Mensch über die Realität Siri spricht, kann man das dann von ihm trennen? Also ich sage mal so Ich denke anders über die Sachen. Nachweis geht ja immer nur um das, um das Erstreben. Und es geht ja auch, wenn wir jetzt an wissenschaftliches Denken denken oder wissenschaftliches argumentieren, dass man es richtig sagt.

[03:22:58]

Es darf kein Atom in einem Argument sein. Das hält die Basis, dass jedes Argument auch so für sich stehen muss. Aber das ist ja auch wieder was anderes. Man kann Argumente durchaus und sollte man von Personen trennen. Das Spannende an der Frage ist Was passiert in dem Moment, wo Personen, die normale Menschen sind, mit einer bestimmten Identität darüber sprechen? Und da weiß ich nicht, ob ich Alice so widersprechen könnte, so ohne weiteres.

[03:23:27]

Warum? Aus meiner persönlichen Erfahrung.

[03:23:31]

Nee, das ist jetzt sehr abstrakt und verkopft gedacht. Oder was? Was dachtest du meinst eine persönliche Erfahrung?

[03:23:41]

Sie kommt ja sozusagen aus der Perspektive heraus. Natürlich ist ein Unterschied, ob ich jetzt ein weißer, privilegierter Mensch bin, der in Deutschland aufgewachsen ist. Etwas sagt oder in einer nicht so privilegierten Situation. Zum Beispiel als schwarzer Mensch, der regelmäßig Diskriminierung erlebt hat. Also ganz vereinfacht, ja.

[03:24:01]

Ich da komme, ich komme schon wieder auf das mein Privileg zurück. Ich habe mich schon immer sehr privilegiert gefühlt. Aber das liegt auch daran, dass ich auch als Vietnamesin oder wir Deutsche. Ich bin halt in Südhessen geboren, in die Nordsee Baden-Württemberg aufgewachsen.

[03:24:22]

Kann ich badisch? Oder eher ich?

[03:24:28]

Ich kann so ein Held sein, wenn mir das, wenn ich irgendwie längere Zeit längere Zeit mit jemandem sprechen kann, eine falsche Klammer auf irgendwo.

[03:24:50]

Ich kann jetzt nicht zu sagen Du so gut.

[03:25:05]

Subjekt. Prädikat. Ich wenn ich jetzt mit meinen Eltern vergleiche, die schon allein die Tatsache, dass ich. Dass Deutsch meine Muttersprache ist, das ist etwas ganz anderes für mich, mein mein Alltag als das, was meine Eltern erleben. Einfach nur dadurch, dass sie einen Akzent haben. Was ich schon so grundsätzlich, dass ich mich richtig, auch weil ich so denke. Wie viele Deutsche können überhaupt eine andere Sprache?

[03:25:34]

Geschweige denn, wie genau?

[03:25:36]

Und dass man dann so ist, dass man so abwertend denkt oder sich verhält gegenüber Menschen, die einen Akzent haben. Das finde ich richtig krass. Anstatt zu bewundern, weißt du, dass da jemand auch noch Deutsch kann?

[03:25:49]

Ja, nee. Und ich hatte schon ganz oft, dass ich vergessen habe. Einmal ist es passiert.

[03:26:00]

Ich war mit Christina Christine, da ist sie wieder meine beste Freundin, mit der ich die Doktorarbeit gemacht habe, die mit ein paar sexuellen, dem toten Mann, der Tote, die alten Mann getötet hat, mit Zahnpasta ihr spektakuläre Szenen waren.

[03:26:22]

Wir hatten im Institut einfach so eine größere Küche, und da waren wir aber zum Mittagsessen. Wir hatten nie selber was dabei, sondern es eigentlich immer in die Mensa gegangen. Aber klassischerweise hatten. Es waren sehr viele chinesische Postdocs und Doktoranden an unserem Institut. Und zur Mittagszeit hatten wir einfach die Cafeteria übernommen. Die hatten dann auch alle immer selber Essen dabei, weil ihnen der deutsche Phrase einfach verständlicherweise nicht geschmeckt hat. Und es war auch immer, war ich sehr neidisch.

[03:26:55]

Es war immer mega geil, wie das da schon roch.

[03:26:57]

Und so wie? Wir hatten das selber gekocht und brachten es mit. Genau in der Mensa einen Tag.

[03:27:03]

Irgendwie saßen sie dann doch in der Küche. Unter all den anderen. Und dann hab ich gedacht, da dachte ich Krist, krass, Christina und ich sind die einzigen Asiaten hier, wir dann selber wieder.

[03:27:22]

Eingefallen ist ich ja auch, dass es von außen nicht so aussieht. Also ich vergisst es natürlich immer wieder, und es war schon so, dass wir einen Hemmersbach waren.

[03:27:32]

Wir zwar tatsächlich so? Gefühlt die einzige asiatische Familie, möglicherweise gab's noch ein, zwei Familien. Und ich weiß doch, als mein Bruder in der 13. war und ich dann in der neunten noch ein dritter Asiate eingeschult, weil er auf dem Gymnasium in der fünften Klasse.

[03:27:56]

Und dann dachten manche selbstverständlicher Weise, dass das unser Bruder ist. Was denn sonst? Ich meine ja, was denn sonst? Ja, und solche Sachen?

[03:28:03]

Ja, klar. Aber abgesehen davon. Und abgesagt sehen. Vielleicht ein bisschen Schink Schock! Als ich wirklich klein war so im Kindergarten, hab ich nie irgendwie so Hass oder so erfahren, aufgrund aufgrund meines Aussehens. Und ich glaub, es war fast sogar gut, dass wir die einzigen Asiaten waren, denn.

[03:28:24]

Da sind nicht genug für eine Schublade. Vielleicht habe ich sogar eher für viele meiner Freunde für immer das Bild einer Vietnamesen geprägt als Einzelperson. Und da bin ich ich. Ich beobachte es auch immer sehr aufmerksam, wenn Diskussionen über Alltagsrassismus aufkommen, wo ich wirklich zugeben muss oder sehen muss, einsehen muss. Das ist nicht meine Erfahrung. Also ich bin da wirklich. Also, ich habe eher gespürt, vor allem seit der Doktor, dass ich eine Frau bin, aber selten gespürt, dass ich nicht deutsch sein könnte.

[03:29:05]

Und Frau im Sinne von Nachteil. Ja, dass man halt völlig unterschätzt wird. Die klassischen Sachen. Dass man in einem Meeting übergangen wird, dass man sich sehr laut hörbar machen muss, um überhaupt gehört zu werden, dass man das Leute überrascht sind, dass man Doktor hat.

[03:29:28]

Lauter so Sachen, wo ich aber auch denke. Wo ich fast schon froh bin, dass sich die irritieren kann, die die Leute und das auch positiv sehe ich denke eher, das hättest du nicht gedacht.

[03:29:45]

Nicht mal ist ein Bild jetzt vielleicht ein bisschen aufgebrochene.

[03:29:49]

Eine kurze Klammer auf Klammer auf. Du warst ja in diesen Elite-Unis, und du hast es gerade schon mal anklingen lassen. Deswegen wollte ich nochmal nachhaken, weil ich es faszinierend fand. Dort gibt es ja das umgekehrte Phänomen Alle Elite Studenten kommen aus Asien. Hat man manchmal das Gefühl? Mir ist das selber mal passiert. Ein Freund von mir ist Mathematikprofessor, da irgendwo. Ich habe den irgendeinmal besucht. Ach, kommt doch mit in meine Vorlesung. Ich kam diese Vorlesung, und da war es, war Mathe auf höchstem Niveau.

[03:30:19]

Da war wirklich wirklich außer mir und ihm. Er ist Libanese, da war man nur Leute, die wahrscheinlich. Ich würde mal tippen aus Japan, China oder so gekommen sind. Und ich meine, es gäbe dazu auch eine Debatte an der Uni in den Bewilligung Universitäten, dass halt alle wirklich exzellenten Studenten zu einem großen Teil oder einen asiatischen Hintergrund haben. Und dass das komplett invertiert und man jetzt in den Weißen auch mal zu studieren. Im Ernst Ich meine, ist ein paar Jahre her, aber ich nehme an, die Debatte ist nicht beendet.

[03:31:00]

Das musste ja auch, sagen Sie, es zumindest gesehen haben.

[03:31:05]

Harvard war relativ weiß und auch ein gutes Stück südostasiatischer oder auch asiatisch ne asiatisch generell. Empathie war also offen. So einfach, wenn man den Campus sich angeschaut hat, viel diverser. Ich habe das. Da kann man sich wieder fragen, was wie viel davon ist jetzt auch dann doch irgendwie kulturell bedingt? Ich weiß also nochmal darauf zurückzukommen Ich kenne halt kaum Asiaten, die nicht sagen würden Bildung ist Zeit, hat irgendwie oberste Priorität.

[03:31:47]

Was mir, was mir in USA aufgefallen ist, ist, dass ich mich. So sehr daran gewöhnt habe, irgendwie oft die einzige Asiatin zu sein, zum Beispiel in Mainz, gab es auch nicht so viele Asiaten, also asiatische oder mit asiatischen Wurzeln. Zumindest wenn man das jetzt vergleichen. Weiß nichts. Die Uni Heidelberg oder so..

[03:32:10]

Und ich habe in USA gemerkt, dass ich mich so daran gewöhnt habe, dass ich mich sogar wohlfühle, so oder so. Ich habe ja in Boston angefangen, Hip-Hop zu tanzen.

[03:32:21]

Vorher habe ich kann die Videos gucken, also in dem in deinen frühen Videos. Ich glaub, das zweite, dritte Video ist eine Bibo Ding in dem Labor.

[03:32:33]

Ach so, das auch. Ja, es gibt auch noch eine Siegler, wo Scientist folge. Die über das Porträt reihe, die die Empty Dance Group, wo man Einblick in die Miti Strub gewinnt, die wirklich Gutes, das Matty hat eine erstaunlich gute, hat erstaunlich gute Tänzer, die auch in Boston und auch in der oder sogar national da wirklich mithalten können, auch bei vielen Wettbewerben. Und es gibt, so typisch auch für so ein amerikanisches College, da wirklich so semiprofessionelle Angebot da.

[03:33:09]

Ich hab da, ich bin da am Anfang vom Semester einfach zu so einer riesigen Audition gegangen, für die Matty Dance Trouble, und hat voll Bock und wollte natürlich unbedingt genommen werden. Und danach arbeitet man halt das ganze Semester, so das Shower, und am Ende hat man eine große Show, sogar mehrfach und so weiter. Und ich habe ja schon immer lange getanzt. Aber Hip-Hop? Was war ich? Was?

[03:33:36]

Schutzweg Du? Was das Internet in Frankfurt ist, ist ja der große Internetknoten Deutschlands.

[03:33:43]

Wahrscheinlich ja. Ich habe schon immer lange getanzt, aber noch nie so Hip-Hop mit, nie so richtig. Also höchstens privat. Und wollte unbedingt da reinkommen und bei der was hat, sodass man in kurzer Zeit so eine Kurkow ihr beigebracht hat. Und dann muss es bei den kleinen Gruppen halt vortanzen. Und was ich halt gewohnt war aus Deutschland, ist, dass ich zumindest mal das kann ja echt ein Vorteil sein ist auch immer noch ein Vorteil bei dem, was jetzt mache, ist, das man optisch auffällt.

[03:34:19]

Das ist natürlich schlecht, wenn du dann schlecht tanzt. Aber wenn du nicht so verkehrt ist, dann ist es eine Chance, dass du dich einfach komplett übersehen wirst. Aus Zufall. Weil sonst war ich immer die Asiatin. Es war auch so, auch in Mainz, sodass viele mich vom Sehen kannten, ich die anderen aber nicht unbedingt. Da bin ich da hingegangen und habe jetzt so gesehen. Ist die Hälfte davon die Hälfte der Leute als asiatische Wurzeln haben, offenbar.

[03:34:47]

Na toll, jetzt muss ich mich echt jetzt. Jetzt muss ich wirklich umso mehr mich anstrengen, um aufzufallen, positiv aufzufallen, und fand es irgendwie total seltsam, weil das zwar interessant war dadurch, dass ich. Dass da so viele Asiaten waren. Habe ich mich plötzlich, hatte ich so ganz helf Kolchis über meine Agnès. Was mir in Deutschland irgendwie nie passiert ist. Nicht um mich rum. Vor allem immer weiße Menschen gesehen und hat mich so mehr oder weniger selbst Selbstgefühl oder wenig drüber nachgedacht.

[03:35:24]

Und in den USA, wo es dann wirklich sehr divers wurde, war ich dann plötzlich. Teil einer Gruppe nehme ich also von außen, wie sie in der étienne Amerikas, bis diese Weise Shermans und hat mich fast schon fremder gefühlt dadurch, das war ganz seltsam für mich. Und dann meine ich mich noch, das Irgendwann, dass ich da war. Gab es in Harvard von Harvard organisiert, die German Conference wurde auch so Speaker, eingeladen werden deutsche Politiker und dann Austauschschüler.

[03:35:59]

Ihr hängt. Wenn du uns noch hörst, wir hören dich nicht mehr. Ich vermute, sie kommt gleich wieder. Der Baines ganz gut. Er hat so was. Das haben wir ja alle. Aber der ist besonders. Es schmeckt nach Most.

[03:36:17]

Kennt Ihr Most, heißt es ihn in der Gegend, wo du aufgewachsen ist? äppelwoi?

[03:36:28]

äppelwoi? Eppler Sagt man nicht Blamagen ab. Eppler Trinkt man noch in die Kneipe, nach Sachsenhausen.

[03:36:38]

Da bist du wieder, Deutschland und Internet. Wir haben kurz über äppelwoi gesprochen. Du hast erzählt von der Hip-Hop Klasse und von der Vergleichbarkeit, weil ich Gefühl das Gefühl hast, du gehörst zu einer.

[03:36:52]

Genau. Ich gehört zu einer Gruppe und habe mich dann halt viel asiatischer und irgendwie gefühlt. Was gar nicht, was irgendwie seltsam war. Das fand ich irgendwie interessant. Und dann wollte ich, war ich gerade am Erzählen, dass er in Harvard jedes Jahr eine German Conference organisiert wird, wo dann auch deutsches Bieger geladen sind, auch Politiker und so weiter und vor allem Austauschstudenten in deutsche Austausch Fellows, die gerade in Boston sind, dann eingeladen kommen können. Und Matthias, Matthias und ich sind dann einmal hingegangen, und dann habe ich gesagt Ich fühle mich hier wieder zuhause, weil ich dann wieder komplett von Kartoffeln umgeben war.

[03:37:41]

Hast du gerade Kartoffeln gesagt? Das böse Wort, aber sehr liebevoll. Nein, ich hab mich da, wo ich dachte Wie verrückt ist es, dass ich mich hier wieder wohlfühle, weil ich das als altes GewO. Und dann hat man erst. Ja, aber das ist das nur, um zu sagen, wie individuell solche Erfahrungen sind, wirklich? Sich nicht anmaßen sollte oder sich einbilden sollte, man könnte da die Realität oder die Erfahrung eines anderen Menschen darlegen oder nachvollziehen, was sich eigentlich eure Beziehung.

[03:38:21]

Welche Beziehung zu deinem Mann frage.

[03:38:26]

Na ja, das interessiert mich. Im Detail darf mich das gar nicht interessieren, aber in diesem Punkt sozusagen. Wenn du er ist. Ich weiß, ich kenne ihn von Videos, die du veröffentlicht.

[03:38:37]

Das hab ich jemals. Wie oft bespricht ihr das Thema? Meine Familie kommt aus Vietnam. Deine Familie kommt aus. Habe keine Ahnung. Wo seine Familie herkommt, ist eher aus Trier.

[03:38:53]

Ist das überhaupt ein Thema oder ist es?

[03:38:57]

Mal einmal im Jahr ein Thema. Ich glaube, am Anfang war es vielleicht insofern Thema, dass. Also, dass Matthias es seltsam fand, dass ich, wenn ich zum Beispiel ihn nicht einfach in Urlaub fahren oder meinen Eltern davon loszusagen, bei ihm ist es halt so, dass er sich dann irgendwie melden würde und dann sagen würde Liebe Grüße aus Irland.

[03:39:27]

Und überhaupt das halt. Dass ich auch so ein enges Verhältnis dazu habe. Ich weiß aber gar nicht, ob das jetzt zwingt, was Vietnamesisches sein muss.

[03:39:41]

Es ist definitiv so. Aber das liegt auch daran, dass es eine sehr große Familie sind. Alle in Trier. Liebe Grüße eigentlich dieser Stelle, und wir sind die einzigen quasi, die jetzt in Frankfurt sind. Sie alle sind in Trier, und ihr seid in Frankfurt?

[03:39:57]

Ja, in Trier ist es. Für Chemiker sind die Jopp und auch selbst für mich. Das ist so schlecht. Nicht, weil ich von hier aus schnell überall bin. Aber deswegen sehen Künstler, sehen wir seine Familie ja nicht so oft. Insofern wurde Mathias einfach schon komplett adoptiert. Aber schon vor Jahren? Der ist jetzt einfach. Er ist jetzt einfach auch. Er ist jetzt einfach auch das Kind. Meine Eltern sind bekannt, er darf jetzt auch nicht.

[03:40:27]

Wenn ich vorher irgendwo hinfährt, muss er auch vorher also alles, was irgendwie mit Sicherheit zu tun hat.

[03:40:33]

Und meine Mama hat sich auch schon gebessert.

[03:40:36]

Ich weiß noch, als ich das erste Mal in die USA geflogen bin, um Matthias zu besuchen. Damals, als er dann das erste Mal, da hab ich nach Flügen geschaut. Und dann hat meine Mama ernsthaft überlegt, ob es sicher, ob man mit was anderem fliegen kann als mit Lufthansa.

[03:40:58]

Gibt es überhaupt verstehen? Das können wir nicht verstehen, weil nur die deutsche Fluglinie wirklich vertrauenswürdig ist.

[03:41:07]

So sind meine Eltern drauf, und das wusste ich.

[03:41:14]

Aber sowas kann man sie notfalls auch noch überzeugen, dass vielleicht andere Fluglinien auch noch gehen. Im Notfall aber, und wenn, wenn jetzt Matthias irgendwohin fliegt, dann möchte meine Mama zum Beispiel auch wissen, was für eine Fluglinie es ist oder nicht.

[03:41:31]

Ich sag mal über das Thema Identität und Rassismus geredet haben. Du hast ja mal ein Video darüber oder ein Youtube-Video gemacht darüber. üBer diese Frage, die ja so wahnsinnig viele nervt, weiß ich auch sehr gut verstehen kann.

[03:41:44]

Wo kommst du eigentlich ursprünglich her?

[03:41:47]

Und wenn ich dich richtig verstanden habe, sagst du Es kommt sehr drauf an, wie diese Frage gestellt wird für mich.

[03:41:55]

Ich kann es verstehen, wenn das einfach ein generelles No-Go ist. Aber ich finde es für jemanden persönlich. Aber ich finde, man darf nicht Rassismus undifferenziert betrachten oder sagen, es gibt so eine gewisse Grenze, und ab da ist es einfach. Da ist es einfach, dasselbe wie Nazi zu sein. Das sagt auch kaum jemand. Das will ich gar nicht behaupten. Aber so kann das im Zweifelsfall ankommen. Bei Menschen, die wirklich? Ganz naiv nicht. Nicht wissen oder nicht ganz aufrichtig nicht verstehen, was in dieser Frage jetzt unangenehm sein sollte oder unangemessen sein sollte.

[03:42:38]

Und wo? Wo?

[03:42:40]

Was ich ja oft beobachte, ist, dass das viele so ein bisschen die Holschuld der Aufklärung. Bei den weißen Deutschen sehen. Oder bei den Privilegieren? Du musst dich halt aufgänge. Ich habe nicht den Nerv dazu, dieses jedes Mal zu erklären, und das kann ich total gut nachvollziehen, dass man das selber kein Bock drauf hat. Und das ist sein gutes Recht, einfach zu sagen Nee, oder notfalls einfach zu gehen und den Raum zu verlassen?

[03:43:08]

Absolut. Aber es muss irgendjemanden geben, der selbst diese Erfahrung hat, der diese Aufklärung macht. Es kann sonst jemand anderes machen. Und du kannst ja nicht nur. Es muss ja immer zwei geben bei der Aufklärung. Es muss jemand geben, der das erklärt, und der andere, der das lernt. Natürlich gibts, finde ich auch, dass es eine Holschuld gibt. Aber du kannst einfach nicht sagen So, das ist nicht unser Job so! Doch das ist natürlich der Job von denjenigen, die es, die es erfahren.

[03:43:35]

Und wenn du persönlich das dir zu anstrengt, ist absolut verständlich. Aber irgendjemand, irgendjemand muss, das muss auch aufklären. War es die einzige, die einzige Lösung?

[03:43:46]

Sag ich mal. Aber wenn ich was gelernt habe, vielleicht habe ich es auch nicht gelernt. Aber ich habe verstanden, dass es mein Privileg ist, in dem, was ich sage, jetzt mal wirklich mein Privileg Privileg. Ich muss mir um das Problem nicht so viel Gedanken machen. Ich kann ganz gut durch den Alltag kommen und mir nicht überlegen, wie es für jemand ist, dem man ansieht, dass seine Eltern vielleicht von woanders herkommen. Wie sehr das nerven kann.

[03:44:14]

Ich kann komplett durchs Leben kommen, ziemlich super, ohne mir darüber Gedanken zu machen. Und das verstehe ich schon, dass so jemand dann irgendwann sagt Jochen, ich will es nicht nochmal hören, und ich will mit dir auch nicht mehr darüber diskutieren, dass sich das nicht mehr hören will. Lass mich einfach in Ruhe damit. Ja, ne, absolut sozusagen. Ich habe dein Video natürlich auch gesehen, und ich finde, ich kann das total nachvollziehen. Und ich bin auch der Letzte, der jetzt anfängt, sozusagen die strengere Position zu verteidigen.

[03:44:44]

Ich habe null, also auch sehr spät in meinem Leben kapiert, worum es eigentlich geht. Du hast einfach keine Lust mehr, jeden Tag damit konfrontiert zu werden. Und was du jetzt ja gesagt hast, bin ich eigentlich auch nicht. Und insofern bals.

[03:45:01]

Ich werd schon sehr oft gefragt, wo ich herkomme, sagen es und ich persönlich. In den meisten Fällen fühle ich oder verstehe ich, dass die Person das nicht Jürgen W.

[03:45:17]

Das ist doch gar kein so großer Big Deal, sondern ist einfach eine von vielen Small-Talk. Fragen, die dann irgendwie offensichtlich in meinem Gesicht anzusehen sind. Und dann versuche ich meistens dann zu sagen Ach, meinst du meine Wurzeln? Dann sage ich meine Eltern. Um dann klarzumachen, dass das jetzt vielleicht die bessere Ausdrucksweise ist.

[03:45:40]

Aber ich finde, auf der Es gibt manche, die es wirklich übertreiben. Zum Beispiel, wenn ich mich irgendwo als Vietnamesin bezeichne und dann jemand sagt Nein, du bist Deutsche. Also gut gemeint.

[03:45:54]

So, wozu der weit mitschwingt, mache ich doch nicht. In Anführungszeichen schlechter als du bist Du bist doch Deutsche, so ne ich bin ja klar, bin ich Deutscher. Ich bin aber auch Vietnamesin. Wieso muss ich denn jetzt irgendwie immer sagen, dass ich Deutsche bin? Ich bin Vietnamesen, und so sehe ich mich auch. Und ich bin auch absolut Deutsche.

[03:46:16]

Und dann finde ich Das schwingt nämlich irgendwie eine Wertigkeit mit. Wir schickt eine Wertigkeit mit. Das glaube ich ja. Aber wenn man sagt, dass Deutsches irgendwie das Bessere und das möchte man sein, aber aber.

[03:46:28]

Aber folgendes ich kurz ausdrücken drei Sekunden. Ich sage es mal mit meiner Freundin, die deren Eltern aus Vietnam kommen, in Großwild. Das ist bei Bretten, in Baden, in einer bisEnde. Und sie hat ein Buch Kapitel darüber geschrieben, dass sie die Frage nicht mehr hören kann, wo sie herkommt. Wir saßen da mit meiner Mutter, die da lebt und Busan wirtschaften sieht so Man sitzt an riesigen Tischen, dann kommen immer mehr Leute. Das war total nett.

[03:46:55]

Wir sitzen ja irgendwann, sagt der etwas ältere Herr neben uns. Wo kommst du her?

[03:47:03]

Also, ich sterbe, ich sterbe.

[03:47:07]

Jetzt bricht das Krieg los. Nein, das war a man. Und es war dann ein wahnsinnig nettes Gespräch, weil sich heraus.

[03:47:15]

Natürlich. Ja, ich weiß schon, was Sie meinen Lalala landesübliche. Und dann ist sie raus. Der Herr ist ein Flüchtling, wie das in den 50er Jahren hieß. Der ist nämlich eine durchaus große Fila, sondern der ist irgendwo aus dem Osten gekommen damals und wurde halt sein ganzes Leben lang als Flüchtling bezeichnet. Sieht, aber spricht inzwischen den Dialekt. Natürlich ist als Kind gekommen, meine Mutter übrigens auch Flüchtling, sagt sie. Und man sieht es ihr halt nicht mehr an.

[03:47:49]

Und das ist sozusagen das Ding. Das macht den großen Unterschied, und das ist sozusagen auch etwas.

[03:47:57]

Man sieht ja an, dass wir jetzt nicht das große Ostpreußen gekommen ist, sondern halt deine Eltern von nochmal woanders her sind. Und deswegen sagst du Ich bin kannst, sagt so salopp Ich bin Vietnamesin. Ich erkläre mir das jetzt selber. Aber das würdest du natürlich nicht, wenn deine Eltern aus Ostpreußen damals gekommen wären oder irgendwo was. Und ich finde, dass diese Margie, die das hat oder liegt, die halt. Die Mutter ist schwarz und der Vater weiß.

[03:48:29]

Sie hatte gar keine Chance. Nicht schwarz zu sein. So liest sich ihr Buch jedenfalls. Du kommst automatisch in diese Rolle, weil du sie schallten. Sieht so aus wie mir hier in Großwild.

[03:48:41]

Und das ist schon normal. Ist schon einmal leicht anders.

[03:48:44]

Die Frage ist halt immer verknüpft mit kann entscheiden, was er von sich gab, ob und wann er das von sich preisgibt. Und dein Aussehen kannst du nicht ablegen. Das ist definitiv so.. Und ich kann das selbst wenn ich. Vielleicht bin ich. Also zum Beispiel wenn es um Alltag Sexismus gibt, geht. Da hab ich ganz oft so Sachen, wo ich dann z.B. auch meinem Mann das versuche zu erklären und sage Weißt du, was ich weiß? Das ist jetzt, das kann ich jetzt nicht faktisch beweisen.

[03:49:17]

Aber das ist jetzt einfach so, das hab ich dann halt auch ganz oft. Und das liegt alles halt an diesen, an den individuellen Erfahrungen. Man macht aber Weiße, da ist, was mir auch schon passiert ist. Vielleicht sehe ich manche Sachen auch mit einem Ich bei der Abschlussfeier bei der Abschlussfeier von Diplo.

[03:49:41]

Abschlussfeier von meinem Mann.

[03:49:42]

Damals. Standen wir danach bei so einem Sektempfang da, kam einer unserer Chemieprofessor, der war sogar Dekan zu uns, hat sich zu uns gestellt, guckt in die Runde und sagt dann So wissen Sie, an wen Sie mich erinnern zu mir und ich nur so Oh Gott, was kommt jetzt wieder?

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Ja, ich.

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Das hast du gewusst. Was kommt? Ja, keine Ahnung.

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Lucy Liu oder Vanessa Mae? So irgendeine Asiatin halt.

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Und Weiße haben Amy Chua. Das ist die Autorin, die Taiga Mam geschrieben hat. Also dieses Buch.

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Was dann so kontroversen, weil sie angeblich da irgendwie passt, sich sogar das, wo sie meinte. Die Kuscheltiere verbrannt hat oder sich total an die hab ich ihn erinnert. Muss das wirklich wirklich noch nicht mal an Vanessa Mai? Ja, wirklich an Amy Chua? Er an die Tiger war? Aber ich, ich kann da nicht böse sein, sondern ich finde es nur lächerlich und der mir der tat mir so leid, weil ich so dachte Was für ein Armer!

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Alter Mann der sonst wo in einer Chemie Welt lebt, die nichts mit der realen Welt zu tun hat.

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Aber weil du jetzt gerade gesagt hast, der Unterschied zwischen uns wieder damit umgeht, mit Rassismus oder mit Rassist, so hassen Klischees so weiter.

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umgehst oder sexy? Woran ich liegt?

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Das habe ich auch schon ab und zu mal die Hypothese aufgestellt, das Lied ganz speziell daran, dass ich Asiatin bin in ihn als eine Wissenschaftlerin, wo es zufälligerweise liegt. Die She's.

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Da hatten wir auch gerade wegen Elite-Unis, und so wurde es, wo das kein Nachteil ist, ein Klischee.

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Aber eine Frau. Aber Frau sein? Durchaus. Und ich glaube, genau das ist meine, meine persönliche Erfahrungswelt. Und wenn ich jetzt was anderes gemacht hätte, dann hätte ich das vielleicht eher erfahren. Aber es ist tatsächlich so. Ich weiß sogar noch. Ich erinnere mich noch an diesen Physik Prof, den wir im Grundstudium hatten, der ich weiß. Es gab zwei Vietnamesen, also ein Physiker, und mich. Die Chemiker hatten auch mit den Physikern zusammen die Physik Vorlesung und.

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Der hat ganz klar waren wie er seine Lieblings Studenten einfach nur so wie wahrscheinlich, weil er dachte ja wohl weil er wahrscheinlich dachte Asiaten sind tolle Studenten.

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Und so hab ich quasi das Glück, dass so positiver Rassismus sage ich mal nicht, dann ist da nicht drüber lachen kann. Wenn ja, sagt sie, denn Amy Chua war das hat mich da nicht wirklich. Irgendwie betrifft am Ende in meinem Aber Wenn jetzt jemand denkt, mir jetzt nicht irgendwie die Projektleitung zutraut oder den Doktortitel, dann ist es natürlich ärgerlich.

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Naja, ärgerliches Gut. Es ist mehr als jeder schon total drüber, weil ich so denke Weisst du was? Ich hab den Titel. Aber das ist ja das Einzige, was ich glaube.

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Aber hab ich das in einem Buch gelesen? Jedenfalls hab ich glaube, ich habe ein Buch gelesen, das irgendwo gelesen, dass du, wenn du jetzt im Alltag Sexismus erlebt oder erlebt hast, dass du dann diesen Blinky hast. Den Link, den Slope Link auch gemerkt wie Katze den slow Blick einmal erklären und mal vormachen wir beschreiben das Audio.

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Sag mal was! Sag mal, wissen Sie, an wen Sie mich erinnern? Sagen Sie mal, Sie erinnern mich an wenig. Weißt du noch nicht an wen, aber fällt mir bestimmt gleich ein. Das ist aber echt brutal. Blick ist Wie kann man das erklären? Bloß langsam auf und zumachen.

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Nur mit den Augen. Einfach die Augenbrauen leicht hochziehen. Nochmal wirklich zuhören mit leicht erhobenen Augenbrauen. Einfach langsam. Ein bisschen zu lange die Augen geschlossen. Wieso ein Stummfilm auf Zeitlupe mit Buster Keaton, der guckt und dann aufstehen und gehen.

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Oder so ist es zumindest in den Zug restaurierter gemacht.

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Das ist tatsächlich eine echte Geschichte. Das ist natürlich Sau. Ekelhaft, wenn man eine asiatische Frau und dann so Fitti, so Fitti, wie sagt man Fetischisierung?

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Fetisch zitiert wird, habe ich noch nie gehört.

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Da ich schon immer gedacht war Ich kann nur hoffen, dass, wenn ich eine Tochter kriege, dass diese ganzen ekelhaften Männer bis dann alle tot sind, weil sie oft auch so und das Schlimme ist. Als ich jünger war, ist mir das noch viel öfter passiert, als ich wirklich so ein Mädchen war, so 15, 16, so richtig alte, ekelhafte Männer, die dann So kommst du her aus Thailand.

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Wo kriege ich schon ein bisschen Brechreiz, wenn ich nur daran denke? Und interessanterweise Ich glaube, das liegt so an meinem Weib. Seit ich älter wird, passiert mir das nicht mehr so oft. Vielleicht sind Sie wirklich alle schon ausgestorben, oder? Ich glaube, ich mache schon durch meine Körperhaltung und so klar, dass hier nix nicht geflirtet wird.

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Jetzt gleich in dem Buch ist halt, das ich im Bordrestaurant saß und dann halt so ein älterer und ein jüngerer Herr im Anzug sich zu mir setzen. Ich habe eine von diesen belgischen Waffeln gegessen, sagt der ältere sofort. Es sieht aber gut aus und die Waffel auch. Und dann hab ich tatsächlich slope bling gemacht und bin einfach gegangen.

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Man hätte auch die Gabel ins Herz des einen rammen können.

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Also wenigstens da. Deswegen bin ich hoffnungsvoll. Dem jüngeren Kollegen war es sichtlich unangenehm. Wenigstens das aber. Das ist auch so etwas. Leute, wenn ihr der jüngere Kollege seid, dann sag bitte wenigstens was.

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Was sagt man nun also zum Beispiel hätte einfach ignorieren Kölns mir sagen können Schuld, das ist mir jetzt wirklich unangenehm. Also, ich will sowieso am besten.

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Am besten, weil mein Boss nämlich gleich feuert. Aber es ist ja wahrscheinlich ist das die richtige?

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Also ich bin. Welche Farbe hast du jetzt gerade? Keks. Was aber auch eher ein Brownie war. Blaubeeren?

[03:56:35]

Ich möchte, dass dieser Brownie der beste Brownie ist.

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Aber auch dieser Kuchen, wo ich nicht genau weiß, was das ist so ein Rye Kuchen. Fantastisch, Zitrone haben wir eigentlich alle? Nein, hast sie irgendwo Notizen mit den Klammern oder sind die in deinem Kopf?

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Es ist schön, es ist in meinem Kopf. Du hast ein Pistazie. Große Worte. kak gegessen.

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Zur Zitrone. Da siehst du, wie einfach gestrickt bin. Wir haben aber mehrere Klammern. zoubek musste ich. Ich habe immer so ein Kribbeln, wenn noch eine Klammer offen ist.

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Aber ich glaube, wir sind besorgt. Ich habe vorher gesagt Ach, das werden so zwei Stunden so viel.

[03:57:36]

Man kann es ja nicht übertreiben. Aber ich glaube schon, dass wir jetzt Zeit für Orang-Utan Claus.

[03:57:56]

Was ist für euch die sogenannte Gegenwart?

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Maske vergessen! Urlaub in Deutschland habe ich schon gesagt, ich bin ganz bei dir. Ich bin zwar kein Virologe.

[03:58:20]

Die sogenannte Gegenwart.