Happy Scribe Logo

Transcript

Proofread by 0 readers
Proofread
[00:00:05]

Das Coronavirus Update. Und nun sind doch wieder Schulen und Kindergärten geschlossen Das Wort Lock down hat nach dem Ausbruch in einem Fleisch Betrieb in Rheda-Wiedenbrück in Nordrhein-Westfalen wieder seinen Weg in die Nachrichten gefunden. Zumindest in regionalem Zusammenhang. Quo vadis, Nordrhein-Westfalen? Quo vadis, Deutschland? Bleibt das ein örtlich begrenztes Infektion geschehen. Und trotzdem Wir stehen immer noch gut da im internationalen Vergleich. In Brasilien und den USA ist das Virus weit davon entfernt, Ruhe zu geben. Israel steht möglicherweise vor einer zweiten Welle.

[00:00:41]

Was können wir hier in Deutschland von all dem lernen? Mein Name ist Corinna Hennig. Willkommen zur tatsächlich schon 50. Folge unseres Podcasts. Heute ist Dienstag, der 23. Juni 2020. Wir wollen also auf die aktuelle Lage blicken, heute und damit verbunden auch noch einmal auf die Bildung von sogenannten Clustern, also viele Ansteckungen innerhalb einer Gruppe an einem Ort in etwa zur gleichen Zeit. Und wir wollen fragen Wo stehen wir genau eigentlich in der Pandemie? Was können wir den Sommer über als Leitplanken für unser Handeln im Alltag mitnehmen?

[00:01:13]

Und zu alledem bin ich. Das kennen wir schon per App, verbunden mit Professor Christian Drosten in Berlin. Guten Tag Herr Drosten! Hallo, wir haben jetzt im echten Leben eine Situation, die wir auf dem Papier in den vergangenen Podcast folgen schon diskutiert haben. Die Produktionszeit ist wieder gestiegen. Je nachdem, welche Schätzung und zeitliche Bereinigung man jetzt nimmt, liegt sie laut Robert-Koch-Institut um zwei herum. Das liegt aber nicht an einer flächendeckenden Ausbreitung des Virus, sondern an Ausbrüchen in einzelnen Gebieten.

[00:01:40]

Wenn wir nach Nordrhein-Westfalen gucken, auf die vielen Ansteckungen einen großen Fleisch betrieb. Für wie beherrschbar halten Sie die Ausbreitung dort noch? Also ich denke, dass man spezielle Maßnahmen braucht in diesem Ausbruch. Es gibt ja, wenn man sich das anschaut, schon ein paar Indikatoren, die darauf schließen lassen, dass das Virus eben auch schon in die Bevölkerung hinausgetragen wurde.

[00:02:04]

Und da ist es dann ja schon erwartbar, dass es zu einer Verzögerung von, sagen wir mal, dem Bemerken dieser Erkrankung kommt. Personen müssen ja erst Symptome kriegen und diese Symptome erst einmal ernst nehmen und dann zum Arzt gehen. Dann muss getestet werden, dann muss das gemeldet werden, und dann weiß man irgendwann. Es gibt doch schon Fälle in der Bevölkerung, in einem Maß, das dann vielleicht besorgniserregend ist.

[00:02:31]

Nicht mehr als 50 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner sollte es geben. Das war die politische Maßgabe, die zuletzt ausgegeben war. Andernfalls müssten, hieß es, wieder Maßnahmen verhängt werden. Jetzt sind es im Kreis Gütersloh mehr als 250 pro 100 000 Einwohner. Ist diese Zahl eigentlich eine Grenze, die überhaupt aus wissenschaftlicher Sicht noch Sinn macht?

[00:02:52]

Ich denke, diese Zahl war eine Einigung, einen Konsens. Diese Zahl war sicherlich nicht wissenschaftlich begründet. Sie war höchstens basierend auf einer Kapazität überlegung.

[00:03:03]

Ich weiß nicht, woher die Zahl kommt, wer die Zahl ermittelt hat. Aber ich glaube, die Hintergrund überlegung war ja bis zu der Zahl. Kann so das landläufige Gesundheitsamt im durchschnittlichen Landkreis die Situation noch bewältigen? Ich glaube, hier in diesem Ausbruch, den wir gerade besprechen. Da ist es ja schon so, dass zusätzliche Hilfe gekommen ist. Die Bundeswehr ist ja dazugekommen. Das mag ja alles ein Grund sein, auf spezielle Art damit umzugehen. Ich glaube, das Entscheidende, was man jetzt machen muss, ist verhindern, dass das Ganze sich weiter verbreitet über diese Gegend hinaus.

[00:03:40]

Wir haben ja auch jetzt schon ein paar Zahlen über Krankenhaus aufnahmen, die mit diesem Ausbruch in Zusammenhang stehen. Und die werden möglicherweise auch noch größer werden. Und wir haben jetzt deswegen aber natürlich kein überschreiten einer Behandlungs Kapazität, weil Patienten, selbst wenn sie später schwer krank werden, ja auch verlegt werden können. Die müssen ja nicht in Intensivstationen an Ort und Stelle behandelt werden.

[00:04:07]

Insofern ist das jetzt keine nationale Situation aus diesem Blickwinkel, sondern der Blickwinkel ist hier, dass man verhindern muss, dass sich das unbemerkt weiter verbreitet. Und ich sage hier jetzt auch mal dazu Das wird man später auch nachweisen können, wenn das passiert. Denn wir können die sequenzieren. Und ich gehe davon aus, dass das Virus, das hier jetzt erheblich kompliziert ist, so sagt der Virologe, dass das ist hochgekocht.

[00:04:37]

Wenn so ein Virus sich so hochkocht in so einer Situation, dann hat es meistens bestimmte Mutationen erhalten, die nichts mit der funktionseinheiten zu tun haben, aber an denen man so ein Virus erkennen kann, auch wenn es dann verschleppt wird. Also, ich würde jetzt davon ausgehen, dass wir in ein paar Monaten sagen können Dieses Virus hier in Deutschland, an diesem Ort. Das können wir zurückführen auf den Ausbruch in Gütersloh. Das wird wahrscheinlich möglich sein. Ich kann es nicht mit Sicherheit sagen, aber mit sehr großer Wahrscheinlichkeit wird das so sein.

[00:05:11]

Bei den überlegungen, was man da jetzt tun muss vor Ort, da sind ja auch Wissenschaftler beratend tätig. Ihr Labor an der Charité ist ja Labor für Coruna Viren, also eine offizielle Beratungs Instanz. Sind Sie jetzt auch irgendwie beteiligt an der Beratung in Nordrhein-Westfalen?

[00:05:25]

Nein, wir haben damit keine Funktion. In Nordrhein-Westfalen gibt es auch so viel ich weiß, ein eigenes Beratungsgremium, wo auch viele fachkompetenzen vertreten sind.

[00:05:35]

Wir haben über die Bedingungen Fleisch verarbeitenden Betrieben hier im Podcast im Mai ja schon mal gesprochen. Das war Folge 42, und damals sagten Sie, dass es womöglich nicht allein die prekären Wohnbedingungen sind, die Infektionen begünstigen, sondern es geht natürlich auch um die Situation direkt in den Betrieben. Da wird auf engem Raum körperlich gearbeitet, das auch mit heftigem Atmen verbunden. Aber vor allem spielt die Kälte eine große Rolle. Die Kühlschrank, Temperaturen, die da in den Betrieben herrschen, ist so ein Ausbruch wie bei Tönnies dort womöglich eine Vorschau auf das, was im Herbst und Winter passieren könnte wegen des Temperatur Effekts eine Warnung gewissermaßen.

[00:06:10]

Wie schnell das gehen kann?

[00:06:12]

Ja, ich fasse das so auf. Es ist natürlich im Herbst und im Winter auch so, sagen wir mal, wenn draußen acht Grad oder so ist, wie es in solchen Betrieben in einigen Bereichen ist. Da wird es natürlich trotzdem noch so sein, dass man draußen ist und da Wind, und das Virus weht weg.

[00:06:29]

OK, aber wir haben natürlich im Winter eben auch diese Situation eines nicht beheizten Raums, in dem eben doch keine Luftbewegung ist.

[00:06:40]

Das können ja irgendwelche Wartebereich sein an Bahnsteigen und so weiter Bushaltestellen. Diese Bereiche, wo es kalt und nicht geheizt ist, aber es ist doch ein Dach drüber und vier Wände drum rum. Diese Bereiche sind vielleicht dann eine Umgebung Situation, die diesen jetzigen Verlege betrieben entspricht.

[00:07:01]

Und das ist natürlich keine gute Vorstellung. Ich will aber auch dazu sagen Ich glaube nicht, dass das am Ende das sein wird, was uns in eine zweite Welle führt, sondern ich denke, wir müssen schon jetzt ganz vorsichtig sein mit der Entwicklung einer zweiten Welle.

[00:07:21]

Wir sehen ja jetzt in den amerikanischen südlichen Staaten, dass wir trotz hoher umgebungstemperaturen in eine furchtbare Situation einlaufen. Die Intensivstationen in manchen Gebieten dort sind jetzt schon voll. Ich habe heute Morgen eine Meldung gesehen, dass jetzt in einer Stadt in den amerikanischen Südstaaten Kinderkliniken für Erwachsene freigegeben werden, weil die Krankenhaus Aufnahmen einfach ein Maß erreicht haben, das so etwas erfordert. Und wir können uns ausrechnen, wie das in einem Monat aussehen wird. Und das trotz hoher umgebungstemperaturen.

[00:07:57]

Dort hat man die erste Welle nicht effizient gebremst, sondern hat zu früh wieder geöffnet. Und das ist natürlich etwas, das auf uns übertragbar ist. Wir sind jetzt im Sommer. Ja, und wir haben sicherlich jetzt ein paar mehr entspannende Wochen vor uns, was die Epidemie Tätigkeit angeht. Aber wenn man das so vergleicht und sich das vergegenwärtigt, dann kommt man doch zu der Ahnung, dass vielleicht das nicht der Sondereffekt ist, sondern dass das einfach die Ruhe ist, die wir uns jetzt gewonnen haben.

[00:08:31]

Durch dieses sehr effiziente Bremsen in Deutschland, das es in Deutschland einfach das frühe Bremsen gewesen. Wir hatten ja gar keinen sehr drastischen Look down, weder lang noch sehr einschneidend. Es war weiterhin einige Bewegungsfreiheit, und die Zeitdauer war kurz. Es war in der Zeit des Schulschluss auch ein großer Teil Osterferien mit dabei. Das ist alles sehr, sehr mild gewesen in Deutschland, und wir haben es dennoch geschafft, so eine Ruhe reinzubringen. Aber wir sehen jetzt auch, wie das Virus wieder kommt und nicht nur dort.

[00:09:05]

Um diesen Ausbruch herum, sondern wir haben ja auch in Berlin und an anderen Orten in Deutschland eindeutige Anzeichen dafür, dass das Virus wiederkommt.

[00:09:14]

Müssen wir auch noch einen besonderen Blick auf spezielle Wohnverhältnisse in anderem Hinblick werfen? In Göttingen zum Beispiel. Da geht es ja um ein Hochhaus, da herrschen nochmal besondere Bedingungen engen Fluren und Fahrstühlen. Bedarf das mehr Beachtung?

[00:09:29]

Naja, das sind Details. Genauso bedarf es Beachtung, ob man jetzt zum Beispiel in der Gastronomie im Außenbereich sitzt, was ich denke, relativ in Ordnung ist im jetzigen Wetter oder wenn dann die Terrasse immer voller wird, vielleicht auch der Innenbereich auch immer voller wird im Laufe des Abends und mit steigendem Alkoholpegel der Gäste. Die Frage ist natürlich immer Wer sagt irgendwann, jetzt wird es hier zu heikel? Das sagt natürlich niemand, und auch über so etwas wird es natürlich verbreitet.

[00:10:02]

Ich will jetzt gar nicht sagen, man muss da direkt intervenieren. Ich will nur sagen im Moment, man muss da ganz wachsam sein. Ich bin nicht optimistisch, dass wir in einem Monat noch so eine friedliche Situation haben. Wir jetzt, was die Epidemie Tätigkeit angeht.

[00:10:18]

In zwei Monaten, denke ich, werden wir ein Problem haben, wenn wir nicht jetzt wieder alle Alarm Sensoren anschalten und wenn nicht auch jetzt. Wir wieder ein Sehen in der Bevölkerung, dass die Gesundheitsbehörden Unterstützung und Konsens brauchen und dass das, was im Moment in einigen Teilen der Gesellschaft immer noch passiert, auch zersetzend ist für genau das, was unsere große Kraft gewesen ist im Frühjahr nämlich der gesellschaftliche Zusammenhang und die Informiertheit der allgemeinen Bevölkerung.

[00:10:54]

Umso wichtiger ist es ja, nochmal auf das Thema Cluster zu gucken, also gerade die Ausbrüche, über die wir jetzt eben gesprochen haben, in fleischessern liegenden Betrieben und in beengten Wohnverhältnissen zum Beispiel. Wir haben super sprang in diesem Podcast ja schon thematisiert. Wenn man von einem deutlich sichtbaren, massiven örtlichen Geschehen spricht, dann geht es besonders darum, welche Parameter dabei eine Rolle spielen, dass sich hier sehr viele sehr schnell innerhalb kürzester Zeit an einem Ort anstecken. Es gibt da eine Studie aus Japan, wo man gut 3000 Fälle von Januar bis April sich angeguckt hat und rund 60 Cluster identifiziert hat dabei offenbar sogar erste Fälle rekonstruiert, also die, von denen die Infektion ausging.

[00:11:37]

Und da hat man festgestellt Die größte Rolle spielt nach wie vor Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen mit 46 Prozent. Und danach folgen aber schon Restaurants. Die Arbeit arbeitssituationen und Veranstaltungen in Zusammenhang mit Musik mit immerhin noch elf Prozent, also Konzerte, Karaoke und so weiter. Was sagt uns das? Was sind da die wichtigsten Parameter, auf die wir gucken sollten als Normalverbraucher?

[00:12:01]

Ja, also es ist interessant, dass das so dargestellt wird, wie jetzt diese Cluster Ausbrüche entstehen. Ich würde aber jetzt ungern ganz viel Direktes ableiten aus so einer Studie, die in der Frühphase der Epidemie gemacht wurde.

[00:12:17]

Denn wenn wir jetzt etwas ableiten, blicken wir in die Zukunft und gehen davon aus, dass wir das jetzt übertragen können. Aber die Situation hat sich inzwischen geändert in allen Ländern, auch in Japan, auch in Deutschland. Wenn man zum Beispiel daran denkt, Krankenhäuser und Pflegeheime sind dort die großen Generatoren von Clustern. Das stimmt schon. Vielleicht in der Situation damals, da gab es ja noch nicht so viele Patienten. Und natürlich geht es dann in unbeaufsichtigten Situationen der Medizin los, wo ja damals auch noch keiner so recht dran gedacht hat und das eingetragen war.

[00:12:50]

Da sind wir jetzt zum Teil viel besser vorbereitet, während in anderen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens man jetzt nicht dran denkt. Und wir haben ja in diesem Podcast schon öfter mal besprochen Das Virus diffundiert, das diffundiert in andere Alters Bereiche rein, und das diffundiert geografisch und in andere Gesellschafts Bereiche rein.

[00:13:10]

Deswegen können wir uns nicht darauf verlassen, dass das, was wir im Herbst erleben werden, sich so verhält wie das, was in ganz frühen Studien beobachtet wurde und dass es auf ganz viele Dinge übertragbar. Das ist auch übertragbar, natürlich auf all diese Aspekte der Familien, Beobachtung, Studien, die wir hier schon besprochen haben. Das ist übertragbar auf die Schulen. Das ist übertragbar, auch auf diese Beschreibung von Cluster Orten. Und klar, natürlich ist eine Karaoke-Bar in Asien ein Ort, wo man in einem engen Raum zusammen isst und viel singt.

[00:13:43]

Man weiß ja, da entstehen Aerosole, und da wird auch viel getrunken, und das ist diese typische Situation nur. Ich bin da ein bisschen vorsichtig zu sagen, da ist das passiert, denn da entsteht schnell der Reflex zu sagen Bei anderen Situationen ist aber nichts passiert.

[00:14:01]

Und dazu muss ich sagen In der anfangs Situation der Epidemie ist zufällig an solchen anderen Orten noch nichts passiert. Aber jetzt, wo das Virus unbemerkt demnächst doch wieder überall sein wird und ich spreche da jetzt nicht nur von Deutschland, sondern einfach generell. Wir sehen ja in anderen Ländern ganz andere Dinge. Da wird das Virus auch überall in Erscheinung treten, und darum ist es besser, sich über generelle Dinge Gedanken zu machen. Also nichts zu viele Personen, nicht in einem geschlossenen Raum.

[00:14:33]

Die Enthemmung durch Alkohol spielt sicherlich eine Rolle. Laute Musik, gegen die man laut anschreit. WHO dann natürlich noch mehr Aerosol im Rachen gebildet wird. Alle diese Dinge sind nicht gut.

[00:14:47]

Also alles, was wir zum Teil jetzt auch schon wieder beobachten können, weil viele Menschen den Eindruck haben, das Schlimmste ist vorbei. Wir können uns jetzt eigentlich ein bisschen locker machen. Ist die Rolle der symptomatischen Infizierten möglicherweise auch noch größer, als wir das ursprünglich mal angenommen haben?

[00:15:04]

Na, das ist relativ schwer zu beziffern im Moment, weil symptomatisch und präsent thematisch immer noch nicht so richtig auseinandergehalten werden. Symptomatisch, die wirklich über den gesamten Verlauf keine Symptome haben. Das ist ja etwas hoch Subjektives. Der eine sagt Ich hatte keine Symptome, sah die ganze Zeit gut, und der andere wird bei einer etwas anderen Körperwahrnehmung sagen Nein, meine Nase war die ganze Zeit verstopft. Ich habe kaum Luft bekommen. Außerdem hatte ich Halsschmerzen. Das ist so schwierig, das wirklich zu erfassen.

[00:15:36]

Wissen wir denn etwas darüber, wie hoch die Viruslast ist und wie lange infektiös das Virus abgegeben wird, wenn jemand tatsächlich keine Symptome entwickelt?

[00:15:45]

Es gibt Studien, die inzwischen nahelegen, dass die Virus Konzentration ein bisschen geringer ist und auch die Virus Ausscheidung etwas kürzer ist. Bei symptomatischen Personen. Ich würde da aber jetzt wenig generalisieren wollen.

[00:16:00]

Die Reisezeit steht ja bevor. Und in dieser japanischen Studie zu den Clustern zum Beispiel ist nur ein Cluster verzeichnet, wo eine übertragung in einem Flugzeug stattgefunden hat. Sie haben ja Erfahrung, aber auch mit der Erforschung von SARS. Da hat es schon übertragungen im Flugzeug gegeben oder wenn eine Maschine voll besetzt ist. Ja, es gibt Erfahrungswerte auch von SARS eins. Es gibt aber noch viel bessere Erfahrung über übertragung von Influenza in Flugzeugen und ganz allgemein ist die Belüftung Situation in Flugzeugen ganz günstig, was das angeht.

[00:16:32]

Es wird gerade in die Längsrichtung des Flugzeugs wenig verbreitet. Das liegt an der besonderen Art der Luftfederung. Da gibt es also gute Kenntnisse darüber, die Gesundheitsbehörden haben und die auch verwendet werden in dem Fall, in dem im Nachhinein ein bekannter Fall in einem Flugzeug gesessen hat. Bei der Frage Wer muss jetzt als contacts Patient definiert werden?

[00:16:56]

Die Meinungen darüber gehen aber ein bisschen auseinander, wie effektiv so ein Belüftungssystem und diese Filter tatsächlich sein können. Trotzdem noch mal gefragt Rechnen Sie, wenn jetzt mehr Leute wieder fliegen? Nicht damit, dass sich diese übertragungs Situation auch verstärkt, wenn man zu dicht gedrängt sitzt, also gar keine Plätze freigelassen werden?

[00:17:16]

Bei der Kenntnis, die ich habe zu diesen technischen Umgebungsbedingungen mache ich mir mehr Sorgen über die Wartebereich vor dem Abflug und nach dem Abflug, wo man ja dann manchmal fast eingepfercht ist und das auch gar nicht über so kurze Zeit mit vielen Leuten als über den Flug oder den Aufenthalt in der Kabine selbst.

[00:17:38]

Wir haben jetzt das Thema andere Länder auch schon mal angesprochen in Bezug auf eine zweite Welle. Da fällt ein Land in den letzten Tagen und Wochen auch auf, weil es das Virus, so schien es, schon ganz gut unter Kontrolle hatte, weil es früh reagiert hat. Nun geht die Kurve aber wieder nach oben. Ich meine, Israel droht da tatsächlich auch eine zweite Welle. Wie schätzen Sie das ein?

[00:17:58]

Es ist ja so, wie wir das jetzt in der Vergangenheit in dem Podcast auch mal gesagt haben Wir haben es in der Hand, und so ist es ja in Israel auch. Natürlich hat man es in der Hand, dass auch wieder in der Frühphase zu stoppen, wenn sich so eine zweite Welle ankündigt. Das Ganze fängt ja schon mit der überlegung an Was ist eigentlich eine zweite Welle? Wie definiert man das? Das ist gar nicht so richtig definiert.

[00:18:20]

Also ich würde mal sagen, wenn man mal gesehen hat, dass die Inzidenz so wie in Deutschland so von selbst ganz runter gegangen ist und auch erstmal nicht sofort wieder hochkommt, könnte man vielleicht sagen Das war jetzt die erste Welle, und das war auch in Israel der Fall. Und nun hat man eben wieder alles geöffnet und gelockert. Das ist sehr vergleichbar mit der deutschen Situation. Und man sieht ja, dass die Fälle wieder hochkommen. Man sieht jetzt auch das, was wir hier eigentlich immer auch ein bisschen vorausgeahnt haben dass es zu Schul Ausbrüchen kommt, und zwar in beträchtlichem Maße.

[00:18:56]

Und dass man auch die Schulen wieder schließen muss, um das zu kontrollieren. Und das ist schon etwas, das wir uns einfach vergegenwärtigen müssen.

[00:19:06]

Und in der gesellschaftlichen Diskussion, die wir jetzt über den Sommer führen müssen, über diese Themen einfach uns gegenseitig mal anerkennen müssen, dass es so einfach nicht ist, wie wir uns das vielleicht hier und da auch zurechtgelegt haben. So nach dem Motto Die Kinder haben damit ja nichts zu tun.

[00:19:23]

Können wir denn aus Israel zum Beispiel etwas lernen, gerade was das Schultheater angeht, was wir anders machen könnten, jetzt noch, wo wir es in der Hand haben.

[00:19:31]

Wenn ich das richtig verstehe. Aber ich muss da sagen, ich bin da auch nur Zeitungsleser. Hat man dort einfach die Schulen schon relativ weit gehend geöffnet und eher auf eine Symptom Kontrolle bei den Schülern gesetzt und hat daneben gesehen? Es kommt zu Schul Ausbrüchen. Und ich würde im Moment auch nicht sagen, dass das ein falsches Mittel oder eine falsche Herangehensweise ist. Ich würde eher sagen, wir haben hier ein Fall eines Landes, das sehr gut gehandelt hat in der ersten Welle und sehr effizient war und dann vielleicht einen Tick früher geöffnet hat als bei uns.

[00:20:09]

Und das ist jetzt, was man beobachtet. Ich weiß aus Gesprächen mit Kollegen, zum Beispiel in den Niederlanden. Dort hat man ja auch die Schulen schon etwas früher geöffnet. Ich glaube auch nicht gleich in voller Belegung. Dort kommt es zu anderen Problemen. Man hat dort gesagt Die Schüler, die Symptome haben, die sollen immer gleich ein paar Kertesz kriegen, sonst sollen die nicht zur Schule kommen. Und was dann passiert ist, ist etwas, das bei uns auch passieren wird, wenn wir so handeln würden.

[00:20:38]

Also jeder symptomatische Schüler muss getestet werden.

[00:20:42]

Es ist dann ja so Man kennt sich im Klassenverband, und der Schüler X, der kommt heute nicht, weil der zum Test muss.

[00:20:49]

Was heißt das?

[00:20:51]

Heißt das jetzt, dass der in den letzten Tagen im Unterricht hier neben und zwischen uns saß und schon symptomatisch oder präsent automatisch das Virus von sich gegeben hat? Alle haben dann Angst. Und alle diskutieren darüber. Und wenn der dann am nächsten Tag wiederkommt und sagt, die PCA war negativ, dann wird es heißen. Was hat eigentlich so ein Test für eine Aussagekraft?

[00:21:14]

Wie wäre es denn, wenn der sich jetzt nochmal testet? Ist ja dann auch wieder Negers. Können wir uns darauf verlassen? Und da kommen ängste und Diskussionen, da kommt es zu einer Art von Stigmatisierung, die ganz unangenehm und diskriminierend ist.

[00:21:28]

Und die Kollegen, mit denen ich gesprochen habe, haben mir gesagt, dass man das deswegen nach zwei Wochen in Holland wieder aufgegeben hat, diese Art von Testung.

[00:21:36]

Und das ist blöd, weil man es dort in eine Situation eingestiegen, wo man gesagt hat Wir machen das auf eine sichere Art und Weise mit der öffnung. Jeder symptomatische Schüler wird getestet. Dann passiert so etwas, und dann muss man dieses Sicherheitsnetz wegnehmen. Aber das heißt ja nicht in der Konsequenz, dass man dann auch wieder die Schulen zumacht, weil man die Sicherheit nicht mehr gewährleisten kann oder so, sondern das heißt einfach. Jetzt ist diese Sicherheitsmaßnahme doch nicht mehr da.

[00:22:02]

Aber die Schulen sind doch immer noch auf.

[00:22:04]

Und jetzt? Und dieses Fragezeichen steht dort im Raum, und das ist ein gesellschaftliches Fragezeichen, und wir sollten das für uns antizipieren, dass wir auch in solche Situationen rein laufen, wenn wir das nicht vorwegnehmen und vorher schon versuchen zu beantworten, auch im Dialog mit unseren Nachbarländern, die solche Erfahrungen machen, zu beantworten und vor allem nicht irgendwelche Schuldigen suchen. Nicht in Gruppen, nicht in Anführungszeichen der Politik und erst recht nicht in Form von einzelnen Personen, die sich irgendwo engagieren, sondern man muss die Sache betrachten.

[00:22:44]

Man sagt da so im englischen Fußball Ich bin ja kein Fußballfan, aber das kenne ich diesen Spruch.

[00:22:51]

Man sagt ja, und das ist, glaube ich, etwas ganz Entscheidendes, was wir uns im Umgang mit dieser gesellschaftlichen Diskussion, die jetzt kommen wird, unbedingt zu Herzen nehmen müssen.

[00:23:06]

Also gegen die Infektion vorgehen und nicht gegen die, die verantwortlich sind für das Vorgehen gegen die Infektion.

[00:23:12]

Werden Sie denn überhaupt verantwortlich sind? Das können ja auch Personen sein, die vielleicht einfach bestimmte Informationen beitragen. So wie sie wie ich zum Beispiel oder andere Wissenschaftler.

[00:23:22]

Also gerade dieses Thema, die Rolle der Wissenschaft, der hohe Wert der Wissenschaft für die Gesellschaft wird ja in diesen Monaten deutlicher als jemals vorher, wird aber natürlich sehr stark wieder reflektiert werden auf die Klima Debatte beispielsweise, wo es genau das gleiche Grundthema ist, wenn wir nochmal gucken auf das Was können wir denn in den Schulen machen?

[00:23:46]

Wir haben einen breiten Konsens darüber, dass die Kinder nicht ohne Bildung oder mit sehr ungleich verteilter Bildung bleiben sollen, dass die Schulen eigentlich geöffnet werden müssen. Müssen wir da doch noch mal über alternative Testmethoden nachdenken? Also vielleicht rein tests und dann mit Speiche Tests arbeiten oder mit Stuhlproben auch das im Podcast hier schon diskutiert, dass das aussagekräftig sein kann? Ja.

[00:24:09]

Also die Die Labor Methodik bringt da sicherlich viele Antwortmöglichkeiten, was man machen kann. Aber ich glaube, da wird schon drüber nachgedacht. Wir haben natürlich im Föderalismus da verschiedene Ansätze, verschiedene Beratungsgremien. Ich glaube, in jedem Bundesland sind gerade Virologen und andere Experten damit befasst, ihre jeweiligen Landespolitiker zu beraten, was solche Dinge angeht. Und da gibt es technische Antworten, die wir hier im Podcast auch wirklich in epischer Breite zum Teil besprochen haben, bis hin zu Parametern von Leistungsfähigkeit.

[00:24:45]

Dieser Test. Was ist Sensitivität z.B. auch jetzt bei Antigenen? Tests, die natürlich kommen werden, haben wir im Podcast behandelt.

[00:24:53]

Speichel Sensitivität haben wir anhand der Literatur behandelt. Alle diese Dinge will ich jetzt hier gar nicht wiederholen, sondern ich will eigentlich eher was anderes sagen. Und zwar? Wir müssen Jahr von Tag zu Tag schauen, und wir müssen schauen, was passiert. Und wir haben gerade schon gesagt, es gibt eindeutig Ausbrüche in Israel. Wir haben jetzt in der Zeitung stehen. In Melbourne sind Schulen betroffen. Nachdem gerade das Virus dort wieder eingeschleppt wurde, nachdem so eine ruhige Situation bestand.

[00:25:23]

Wir hatten in Münster an mehreren Orten im Rheinland, jetzt aktuell in Dortmund und Frankfurt Situationen in Schulen, wo man ganz genau hinschauen muss, ob das wirklich Ausbruchs geschehen sind oder ob es Einzel, Einschleppung waren. Wir haben in Berlin-Charlottenburg einen Ausbruch, den man Ausbruch nennen kann, glaube ich. Wenn ich richtig informiert bin.

[00:25:45]

Gab es dort wirklich weitere übertragungen? Sind mehrere Schüler und Schul Beschäftigte gleichzeitig betroffen? Das ist eigentlich nur erklärbar durch eine weitere übertragung in der Schule.

[00:25:54]

Und wir haben ja hier viele Umgebungen, Parameter auch in dem Podcast besprochen, von Viruslast bis zu sekundärer Attack Rate in Haushalt, Studien und viel diskutiert, warum bestimmte Haushalte Studien unter dem lock down nicht unbedingt das anzeigen können, was man später sehen wird. Und auch das läuft alles unter dem Stichwort, das nach dem Lock down. Lockerung und dann wieder Hochfahren des Virus sich das Virus in Altersgruppen anders verteilt und gesellschaftlich anders verteilt. Und das wäre eine andere Situation haben, wenn wir aus den Sommerferien rauskommen.

[00:26:30]

Und das alles führt im Moment zu einer Situation, bei der ganz viele mitdenkende Menschen in der Gesellschaft stark verunsichert sind.

[00:26:41]

Denn es kommt hier zu widersprüchlichen Informationen. Ich glaube schon, dass ein Mitdenken der Bürger verstehen kann, was Viruslast ist.

[00:26:51]

Nicht ohne Grund haben wir ja hier in diesem Podcast so viele Hörer. Die hören sich das ja nicht an, weil die meinen, das hier interessante Geschichten erzählt werden, sondern die sind inhaltlich interessiert und verstehen diese Dinge auch.

[00:27:03]

Und solche mit denkenden Personen können natürlich nicht glauben. Wenn dann aus anderer Seite irgendwo in den Medien, dann steht aber die Kinder, die sind ja nicht beteiligt. Man hat irgendwo sogar schon gelesen.

[00:27:18]

Die Kinder bremsen geradezu, dass Infektionen geschehen. Da wird einem dann doch allerspätestens klar ohne jede biomedizinische Grundausbildung, dass irgendetwas hier sich widerspricht.

[00:27:30]

Irgendwas stimmt hier doch nicht.

[00:27:32]

In der Informationslage und in dieser Kongruenz hat man jetzt das Gefühl Werden dann Beschlüsse getroffen wie z.B. Wir werden einfach die Schulen dann wieder öffnen, wo doch jeder weiß, das ist eine kontinuierlich laufende Veranstaltung mit hoher Teilnehmerzahl.

[00:27:50]

Und dann nützt es auch nichts, wenn bestimmte Interessengruppen sagen Die armen Kinder. Die werden doch gar nicht krank, und die haben doch ein Recht auf Bildung. Das stimmt ja alles.

[00:28:00]

Und natürlich sind es auch Personen wie ich, die dann sagen müssen Einerseits bin ich Bürger und auch Familienvater und auch sonst kein Verrückter im normalen Leben.

[00:28:10]

Aber andererseits bin ich Wissenschaftler, und die Wissenschaft hat ein eiskaltes Händchen.

[00:28:15]

Die Wissenschaft ist nicht so, dass man sich mit der nochmal auf der Tonspur unterhalten kann und hintenrum nochmal sagt Hey, Wissenschaft, wir sind uns doch einig, in Wirklichkeit wollen wir doch das Gleiche.

[00:28:29]

Und jetzt anders du mal hier ein bisschen deine Meinung. Die Wissenschaft hat keine Meinung. Die Wissenschaft ist eine Faktenlage, und da kann man natürlich mit Berufserfahrung und Hintergrund Kenntnis Studien etwas tiefer lesen als jemand, der keine Grundausbildung hat. Wir sehen aber in letzter Zeit, dass viele Personen, die keinerlei Grundausbildung haben und damit dann nehme ich jetzt mal ganz ausdrücklich, weil ich weiß, dass das hier weder von den Zeitungen verkürzt dargestellt werden wird.

[00:29:00]

Da nehme ich jetzt ganz ausdrücklich pädiatrische Berufsverbände und andere, die sich äußern, mal aus.

[00:29:05]

Die haben eine Grundausbildung und Jugendärzte. Richtig. Das ist vollkommen gut und richtig, was die sagen. Aber es gibt eben andere. Das sind einfach wirklich Interessengruppen. Da muss man sagen Die, die kommunizieren auch gerade in sozialen Medien, in einer Aggressivität und auf eine persönliche Art und Weise. Die wäre im normalen Leben strafbar. Und in sozialen Medien, in der Anonymität geht das, aber das wird auch nicht geahndet. Dass es trotzdem diffamierend, und das verfolgt einen Zweck.

[00:29:36]

Das sind einfach Leute, die eindeutig eine Agenda haben, und zwar zum Teil konkurrierende Agenten. Es gibt auf sozialen Medien Leute, die wissenschaftliche Inhalte angreifen, ohne Grundausbildung, mit scheinargumente, weil sie die Schulen unbedingt geschlossen halten wollen. Und es gibt genau solche, die genau andersherum argumentieren mit scheinargumente, weil sie die Schulen unbedingt geöffnet haben wollen. Und am Ende ist vielleicht nur die private Situation der Motivations G.H. Und dazu kann ich einfach nur sagen Eine private Situation, die hab ich schon auch.

[00:30:10]

Aber über die spreche ich hier nicht. Wir sprechen hier über Wissenschaft.

[00:30:14]

Sie haben gesagt, die Wissenschaft hat ein eiskaltes Händchen. Die Interpretation der Daten erfolgt ja aber innerhalb eines gewissen Spielraums. Und weil Sie jetzt schon unsere kundigen Hörerinnen und Hörer angesprochen haben, da haben uns auch ein paar Fragen erreicht. Nämlich zu der Studie aus Baden-Württemberg, die in der vergangenen Woche eigentlich ziemlich direkt, nachdem wir die letzte Podcast Folge aufgenommen haben, rausgekommen ist. Da ging es auch um Antikörper bei Kindern, und in dieser Studie hat man auch Kinder einbezogen, die nicht nur zuhause waren, sondern in der Not Betreuung in Schule und Kita.

[00:30:45]

Und daraus hat man dann stellenweise die Folgerung gezogen, das müsste doch aussagekräftiger sein als in anderen Studien, die ja unter dem kompletten Look down, also Kinder waren, zu Hause und gar nicht in Alltagssituationen gemacht wurden. Wie bewerten Sie das? Ist es nicht aussagekräftiger mit diesen Kindern aus der Not Betreuung?

[00:31:04]

Ich muss dazu erst einmal sagen, dass diese Studie in Baden-Württemberg, so viel ich weiß, gar nicht abgeschlossen ist. Ich glaube, die statistische Auswertung dieses Aspekts läuft noch, wenn ich das richtig verstanden habe. Ich habe auch gehört und muss. Ich habe die Medien Darstellung über diese Studie nur ganz gering verfolgt. Aber ich habe einen Teil einer Pressekonferenz gesehen, wo ich gleich verstanden habe, dass die Wissenschaftler, die das da vorgestellt haben, selber schon sehr stark eingeschränkt haben in ihrem Aussagewert.

[00:31:35]

Ich glaube alle Wissenschaftler, die mit so etwas beschäftigt sind, inklusive derer, die auch diese Studie jetzt betrieben haben und immer noch dabei sind, die wissen natürlich, dass es viele Faktoren gibt, die verhindern, dass eine so angelegte Studie repräsentativ sein kann für das, was wir hier eigentlich befragen in der Gesellschaft. Die Studie selbst befragt das gar nicht, aber die Gesellschaft hängt daran. Eine viel weitergehende Frage, die diese Studie selber nicht beantworten kann, nämlich Können wir jetzt die Schulen öffnen?

[00:32:05]

Oder Was ist mit den Kitas? Sind jetzt die Kleinkinder anders? Ja oder nein? Und es ist nun mal einfach nicht so, dass eine Studie so etwas beantworten kann. Man kann immer fragen Ist diese Studie in Ihrem Design dazu geeignet, so etwas beantworten zu können? Und ist die hinter Grundsituation der Gesellschaft im Moment?

[00:32:23]

Die frühe Epidemie, die alles andere als repräsentativ ist für eine spätere Epidemie, ist die geeignet. Und da haben wir ja im podcaster schon einige Dinge gesagt.

[00:32:33]

Wir müssen an dieser Stelle eine kleine Korrektur machen zu unserer letzten Podcast Folge. Da haben wir auch über einen Antikörpers Screening gesprochen, nämlich in Schweden. Und ein Detail in der Methodik war in der Darstellung bei uns hier im Podcast nicht ganz richtig. Was war da anders?

[00:32:48]

Ja, das war tatsächlich von mir eine Verwechslung. Es gab eine Beschreibung zu einer laufenden PCR Studie, wo beschrieben wurde, dass die Patienten randomisierte getestet wurden, sodass man nicht gesagt hat Freiwillige vor, sondern dass man da doch besser drauf geachtet hat, wie man Zufalls Teilnehmer generiert auswählt. Und ich hatte das übertragen, auch auf den logischen Teil. Also für mich war das eine Studie, aber ich habe dann im Nachhinein gesagt bekommen Herr Drosten, Sie haben hier was überlesen oder verwechselt, nämlich?

[00:33:23]

Für diese sehr logische Studie wurde nicht mit so einer Patienten randomisierten gearbeitet, sondern man hat stattdessen anders. Randomisierte Man hat einfach zufällig übrig gebliebene Labors, Proben, Blutproben ausgewählt und getestet, dass es auch eine Art der Randomisierte, die ist für mich.

[00:33:39]

Also ich will nicht sagen, die ist gleichwertig.

[00:33:41]

Das ist viel einfacherer Ansatz, ist weniger aufwendig, aber führt im Ergebnis auch zu einer randomisierte und halte ich jetzt für den Zweck der Interpretation für geeignet, mich einfach zu fragen Wie viel Säure Prävalenz ist da eigentlich?

[00:33:56]

Und wieviel Antikörper genau? Wie viel Antikörper und vor allem Kinder versus Erwachsene habe ich daraus abgeleitet? Man sieht in drei Untersuchungs Wochen die Prävalenz gerade bei den Kindern steigt sogar an. Das ist für mich schon etwas bemerkenswertes. Was mich jetzt dazu bewegt hat, das im Podcast zu erwähnen und hervorzuheben, weil in Schweden ja die Schulen bis auf die Oberstufen Klassen geöffnet waren. Für mich ändert sich die Interpretation dieser Sache deswegen gar nicht. Aber zur Korrektheit sollten wir das hier eben schon sagen.

[00:34:29]

Da habe ich mich einfach getäuscht.

[00:34:30]

Das war von mir falsch verstanden, wie das methodisch gemacht worden ist, wenn wir die Schulen öffnen nach den Sommerferien, halten wir einmal fest, ist zum einen natürlich wichtig, sich zu überlegen. Unter welchen Begleitmaßnahmen sollte das passieren? Aber eben auch dann ist die Chance, noch einmal genau hinzugucken. Und genau auf das Virus geschehen, auf die Entwicklung zu gucken, von der man Schul Ausbrüche befürchten muss.

[00:34:56]

Wie man es dreht oder wendet. Wir werden diese Situation haben, und wir müssen uns, glaub ich, eher jetzt mal gesellschaftlich damit auseinandersetzen und das möglichst in einem fairen Diskussions stil, wie wir damit umgehen wollen. Wir wollen ja die Schulen öffnen, wir wollen offene Kitas. Sonst kann die Gesellschaft nicht funktionieren. Aber wie wollen wir das machen, wenn wir doch wissen, selbst wenn wir viel testen? Man kann ein Virus nicht weg testen. Das Virus ist ja dann erkannt, und dann erfordert das eine Konsequenz.

[00:35:29]

Und was ist denn, wenn wir plötzlich feststellen Die Konsequenz ist, dass wir überall die Schulen jetzt mal wieder schließen müssen, wenn wir Virus freie Schulen wollen?

[00:35:38]

Da ist die nachfolgende überlegung Vielleicht können wir keine Virus freien Schulen haben. Was heißt das? Was heißt das für die Lehrer?

[00:35:46]

Was heißt das für diejenigen, die Angehörige von Lehrern oder Schülern sind und Risikofaktoren haben?

[00:35:52]

Was heißt das für die Schulpflicht?

[00:35:54]

Alle diese Dinge sind, glaube ich, die brennenden Diskussionspunkt, die wir jetzt klären müssen, wo wir noch nicht in dem Problem voll drin stecken, damit wir vielleicht im Herbst diese Debatte gesellschaftlich geführt haben und ein paar Vorüberlegungen getroffen haben.

[00:36:11]

Und wir müssen jetzt wirklich unbedingt damit aufhören, Dinge zu verbreiten, die sagen. Die sind ja gar nicht betroffen. Also können doch die Schulen geöffnet werden. Ich glaube, das ist einfach eine Fehlinformation, und die kann uns auf die Füße fallen. Und ich glaube, diejenigen, die diese Information immer noch betreiben, dass die Schüler überhaupt nicht betroffen sind, sollten einen zweiten Blick auf die Situation werfen und sich aktiv und produktiv an einer anderen Diskussion beteiligen, nämlich.

[00:36:42]

Was heißt das, wenn wir keine Virus freien Schulen haben können, also eine Bildungsdiskussion, die wir führen müssen, verschärft noch jenseits.

[00:36:51]

Ich weiß nicht, ob es eine Bildungsdiskussion oder vielleicht auch eine Medizin Diskussion ist. Es ist sicherlich auch eine Schulpflicht diskusion, und es hat so viele Aspekte. Da bin ich als Virologe immer wieder in der Pflicht zu sagen, ich diskutiere nur den Inhalt meines Fachs, meiner Wissenschaft, nicht mal anderer Wissenschaften. Es gibt andere Wissenschaften neben der Virologie, die sich auch zu Wort melden müssen, aber bitte mit einem echten, differenzierten Blick auf die Realität der Literatur und auf den Hintergrund der Studien.

[00:37:25]

Man muss auch wirklich Studien weiter lesen als bis zum Ende der überschrift und bis zum Ende der Zusammenfassung. Man muss die Zwischentöne und die Methoden lesen. Was sage ich hier?

[00:37:36]

Ich habe es ja gerade. Bei der schwedischen Studie habe ich ja selber nicht richtig gelesen. Aber immerhin, das war auf Schwedisch das eine Sprache, die nicht richtig beherrsche. Demnächst muss ich mir ein übersetzer holen.

[00:37:46]

Es war aber auch gar kein Paper. Also gar keine richtig publizierte Studie, sondern eine Berichterstattung eines Public Health Instituts.

[00:37:53]

Aber wir kommen hier wieder auf Nebengleis in der Diskussion. Es ist eben eine Diskussion, in die auch die Politik sich stark involvieren muss und vielleicht auch, ohne mit dem Finger ständig aufeinander zu zeigen und die Positionen bestimmter Einzelpersonen in Gefahr zu bringen.

[00:38:10]

Es ist jetzt ernst. Diese Art der Diskussions Führung können wir uns jetzt nicht mehr leisten, da wir jetzt schon von oben auf das Geschehen drauf gucken.

[00:38:20]

Mit der App mit der Coruna Varna App wurden ja große Hoffnungen verbunden, dass man viel schneller Infektionen aufspüren und viel mehr Menschen vorsorglich in Quarantäne schicken kann, um den Ausbruch einzudämmen wenn es denn einen gibt. Tatsächlich gibt es ja einiges an Klagen darüber, dass die App auf ein bisschen älteren Smartphones gar nicht läuft und viele davon ausgeschlossen sind. Halten Sie trotzdem noch für wirksam, oder muss man da vielleicht auch noch nachsteuern?

[00:38:46]

Also, ich muss auch da sagen Das ist nicht meine Wissenschaft. Ich bin kein Computerwissenschaftler. Die gibt es, und die müssen das kommentieren. Ich hab keine Ahnung von dieser Technik. Ich hab so ein Smartphone, und da läuft das Programm drauf. Und mehr kann ich kaum dazu sagen. Will ich auch nicht, weil das einfach nicht Teil meines Fachs ist. Das Einzige, was ich sagen kann, ist, was ich in der Vergangenheit schon gesagt habe. Beim Lesen und Verstehen bestimmter Studien habe ich die Interpretation, dass diese App entscheidend nützlich ist und dass wir das unbedingt benutzen müssen und das vielleicht auch noch mehr überzeugungsarbeit geleistet werden muss.

[00:39:26]

Dass das wirklich helfen kann bei der Erkennung von Clustern, bei der Verfolgung.

[00:39:32]

Herr Drosten, Sie geben ja vor allem Hintergrundinformation Mit konkreten Handlungsempfehlungen ist es jenseits von Abstand halten Maß getragen, immer ein bisschen schwierig. Trotzdem Wenn wir auf den Sommer blicken und gucken, was können wir alle nochmal uns in Erinnerung rufen, was müssen wir berücksichtigen? Da gibt's zum Beispiel aus der japanischen Politik gewissermaßen eine Parole, die sich auf die Vermeidung der drei Zehs bezieht im englischen closed spaces geschlossene Räume, krude Places, also Menschenansammlungen und Klos contacts, enge Kontakte mit anderen ohne Abstand.

[00:40:02]

Diese drei Dinge sollen wir vermeiden. Ist das eine Empfehlung, von der Sie sagen würden Die sollen wir hier in Deutschland auch mitnehmen in den Sommer? Oder ist ihm noch etwas hinzuzufügen?

[00:40:13]

Ja, ich bin beeindruckt von der Effizienz, mit der man in Japan es geschafft hat. Mit viel Wissen, viel Hintergrundwissen, noch aus der Zeit von SARS. Da bin ich mir sicher, dass das eine Rolle gespielt hat.

[00:40:25]

Dieses Geschehen auf eine ganz eigene und vielleicht auch weniger einschneidende Art. Ohne einen generellen Look down zu beherrschen. Ein Lock down ist ja nichts Gezieltes in eine bestimmte Richtung, sondern lock down ist nun alles gleichzeitig, weil man nicht weiß, was passiert. Aus Vorsicht alles zu. Und das hat man in Japan anders erkannt und behandelt. Da ist sehr viel Intelligenz am Werk gewesen und sehr viel auch Sicherheit in der Entscheidungsfindung. Ich kann nur sagen, dass ich das bewundere.

[00:41:01]

Ich weiß auch in Japan nicht, wie es weitergeht. Auch dort muss man das ständig nachhallen. Das heißt nicht, dass man in Japan jetzt das Patentrezept gefunden hat und dort auf alle Zeit auf sicherem Eis steht. Auch dort können sich die Fallzahlen wieder anders entwickeln. Dort muss man vielleicht nachjustieren. Aber ich ziehe davor jetzt in der Zwischenbilanz zumindest mal meinen Hut.

[00:41:24]

Wir müssen an dieser Stelle eine wichtige Information für unsere Hörer und Hörerinnen weitergeben. Jetzt müssen alle vielleicht ein bisschen tapfer sein für unser Update zur Alltagsroutine gehört. Wir werden nach der heutigen Folge eine Sommerpause machen. Auch Sie müssen ja mal Urlaub machen, aber natürlich nicht wochenlang. Sondern sie brauchen auch ein bisschen Zeit, um sich der Forschung wieder verstärkt widmen zu können. Und wir pausieren deshalb mit unserem Podcast, und zwar bis Ende August. Was sind die wichtigsten Forschungsfragen bei Ihnen im Team für die kommenden Wochen?

[00:41:57]

Wir sind jetzt eigentlich in einer Zeit, in der man größere Projekte Pläne umsetzen kann. Ich kann gar nicht sagen, dass das in einem bestimmten Forschungsgebiet ist, sondern gerade jetzt. Im Moment kommt es ja auch zu der Verfassung der konkreten Arbeitspläne für das Universitäts Netzwerk. Da sind wir an Projekten beteiligt. Ich leite selber keins dieser Projekte an, aber das sind ja Verbund Projekte, wo jeweils mehrere Universitäten Universitätsklinik beteiligt sind. Da ist jetzt viel Planungsarbeit zu leisten. Wir haben interessante molekularbiologische molekularbiologische Studien, die sich beschäftigen mit der Interaktion, also was das Virus mit der Zelle anstellt, um in der Zelle zu überleben.

[00:42:45]

Wir haben weiterhin interessante Daten zum Merz Virus und laufende Studien zum Mers Virus. Wir geben das nicht auf. Das ist ja ein ganz anderes Coronavirus, auch mit Epidemie Potenzial im Mittleren Osten verbreitet und in Afrika? Ich mache mir Sorgen um Afrika, ganz allgemein. Eine andere große Gruppe hier bei mir im Institut ist in Südamerika sehr engagiert. Auch da steht jetzt Forschungs Zusammenarbeit an. Denn dort wird, glaube ich, auch wirklich Hilfe gebraucht.

[00:43:16]

Auch in Hinblick auf das Coronavirus meines Jetzt, speziell auf die dort laufenden Ausbrüche.

[00:43:21]

Wir haben ja immer wieder Fortschritte, Meldungen in der Wirkstoff Forschung und in der Entwicklung. Zuletzt gab es Erfolgsmeldungen aus Oxford, was das Medikament Hexameter Son angeht, das die Sterblichkeit offenbar senken kann. Allerdings gilt das nur für schwere Verläufe. Gibt es Bereiche, von denen Sie sagen Da habe ich im Moment die größten Hoffnungen, wo die Forschung uns voranbringen kann, was die Pandemie angeht.

[00:43:45]

Ich muss schon sagen, dass die Impfstoff Forschung da jetzt im Blick ist, und ich freue mich über jede Erfolgsmeldung. Ich weiß auch, dass man das natürlich zum Teil mit Einschränkungen sehen muss, was die zeitliche Abfolge angeht. Aber das ist eigentlich das, worauf wir uns in der Forschung im Moment konzentrieren müssen, wenn es um die Kontrolle dieser Epidemie geht.

[00:44:09]

Wir wollen unsere Hörerinnen und Hörer natürlich nicht ganz ohne Information über das Coruna Virus lassen in diesem Kanal, in der Zeit, in der sie nicht zu hören sind. Deshalb hat meine Kollegin Anja Martiny voraussichtlich zweimal während dieser Zeit zu einer Runde mit Forschern aus verschiedenen Fachdisziplinen zusammenkommen. In diesem Podcast Kanal Herr Tröstendes ist auch in Ihrem Sinne im Sinne der Wissenschaft, dass Sie auch mal andere zu Wort kommen.

[00:44:30]

Oh ja, ich habe. Darauf hingewiesen, dass wirklich die Breite der Wissenschaft gebraucht wird. Nicht nur in der Virologie, sondern auch in den Nachbar Disziplinen und natürlich auch in der Virologie nicht nur eine Stimme immer gehört werden sollte, sondern da gibt es ja auch andere Stimmen, die zu Wort kommen. Zum Glück auch in der öffentlichkeit.

[00:44:51]

Eine letzte persönliche Frage. Wir haben jetzt über Forschung gesprochen. Aber ich habe schon angedeutet Natürlich dürfen Sie auch mal frei nehmen und machen auch mal Urlaub. Jetzt im Sommer, ein bisschen zumindest. Nehmen Sie sich dann richtig frei. Lesen Sie auch mal ein Roman, oder nehmen Sie dann ausschließlich Fachliteratur mit oder lesen Sie dann gar nicht im Urlaub?

[00:45:08]

Ich lese ständig auch andere Dinge, so wie ich das kann, so wie die Zeit das zulässt. Und das ist im Urlaub natürlich auch nicht anders.

[00:45:15]

Herr Drosten, wir bedanken uns bei Ihnen für die letzten 50 Folgen. Das war ja heute das 50. Update. Wir wünschen Ihnen eine gute Zeit für Sie persönlich in diesem Sommer eine erfolgreiche Zeit für Sie als Virologe und hoffen natürlich darauf, dass die eine oder andere gute Nachricht im Spätsommer vielleicht da ist, die wir mit Ihnen besprechen können. Vielen Dank bis hierhin alles Gute und bis bald gern, bis bald. Das war unser Update bis hierhin. Ich habe es gesagt Im Juli und August wird es keine Ausgaben mit Christian Drosten geben.

[00:45:43]

Es bleiben mir aber noch ein paar sachdienliche Hinweise für die Zeit ohne diese wöchentliche Podcast Routine. Auch was die anderen wichtigen Themen der Forschung angeht, soll niemand unversorgt bleiben. In unserem Wissenschafts Podcast Synapsen geht es den ganzen Sommer über weiter. In der aktuellen Folge, die schon online steht, zum Beispiel, gehen wir der Frage nach, warum die Medizin lange auf einem Auge blind war. Denn bislang wurden Medikamente und Impfstoffe vor allem an Männern getestet und für Männer konfektioniert.

[00:46:08]

Und das hat Folgen für die Frauen. Am Freitag gibt es dann eine neue Folge. Da geht es um den Wald und den Klimawandel, um zum Beispiel um die Frage Wie viel Sinn machen politische Programme zur Aufforstung überhaupt aus wissenschaftlicher Sicht? Synapsen heißt unser Podcast, und es gibt ihn immer freitags, zum Beispiel in der ARD. Und ich möchte auch die Gelegenheit nutzen, euch und ihnen noch einen ganz anderen Podcast ans Herz zu legen, ganz besonders für die Urlaubszeit.

[00:46:34]

Ed Red Sleep heißt er, meine großartigen Kollegen Katharina Mahrenholz und Daniel Kaiser sprechen darin über Bücher, geben Lese Empfehlungen übrigens auch in Zusammenhang mit dem Coronavirus. Und gleich in der ersten Folge, die jetzt schon online steht, ist die Bestsellerautorin Dörte Hansen zu Gast. All das auch in der Art Audio, Ethik und Davos Podcasts gibt. Und ich habe es erwähnt In der Zeit unserer Sommerpause, im Juli und August, wird es in diesem Kanal zwei Sondervollmachten mit Runden mit verschiedenen Wissenschaftlern zum Coronavirus geben mit meiner Kollegin Anja Martini.

[00:47:06]

Deshalb also am besten dieses Abo nicht kündigen, wenn man den Podcast abonniert hat. Dann erfahren Sie, dann erfahrt ihr automatisch sowohl, wenn wir unsere Sonne verfolgen, mit anderen Wissenschaftlern online stellen als auch wenn Christian Drosten zurück ist. Ich denke, ich bedanke mich ganz herzlich fürs Geduldige und Treue. Zuhören hat einen guten Sommer, bleibt gesund und bleibt der Wissenschaft gewogen.

[00:47:30]

Das Coronavirus updates ein Podcast von Ende.