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[00:00:02]

Hallo, ich bin Corinna Hennig Wissenschafts Redakteurin bei der hr info am nächsten Dienstag, am 1. September gibt's in diesem Podcast wieder eine neue Folge mit Christian Drosten. Wir haben natürlich ziemlich viel zu besprechen. Zum Beispiel, wie sich die Pandemie in Deutschland während der Sommerpause entwickelt hat und wo wir nach zwei Monaten inzwischen stehen und mit welchem Plan wir in den Herbst gehen.

[00:00:23]

Wir haben jetzt kein Problem. Wir wissen aber auch nicht ganz genau, was sich hinter den gemeldeten Zahlen versteckt. Wir haben natürlich jetzt eine jüngere Patientengruppe, die sich gerade in Deutschland infiziert, die mild infiziert wird mit milden Symptomen, die vielleicht eine Tendenz hat, auch die Symptome zu verstecken, sich nicht gleich diagnostizieren zu lassen. Wir haben eine unklare Situation, was die eingeschleppten Infektionen angeht. Es ist ja gerade in diesen Wochen das Testen der Reisenden losgegangen. Alles das ist relativ schwer zu übersetzen in eine reale Einschätzung der Inzidenz.

[00:01:05]

Meine meine Tendenz ist ja Vorsicht.

[00:01:11]

Wenn Sie Fragen haben an Christian Drosten Wenn ihr Fragen habt, einfach schreiben an meine Frage. Wir sammeln alles und werden einen Teil der Fragen natürlich auch hier im Podcast versuchen zu beantworten. Ich freue mich also über eure und ihre Nachrichten.

[00:01:26]

Bis dahin will ich ihnen und euch eine Dokumentation empfehlen. Der Zug der Seuche heißt sie. Meine Kollegin Lena Gürtler erzählt in ihrem Podcast die Geschichte vom Ausbruch der Pandemie und wie die Chinesin Ting Coruña Krise zuerst in China und später hier in Deutschland erlebt hat.

[00:01:56]

Der zu der Seuche Ting und das Virus, das die Welt verändern Frühlingsfest in Shanghai.

[00:02:15]

Radio und Podcast Serie von Lena Güttler. Wir sind am 25. Dezember nach China geflogen. Aber gar nichts. Danach haben wir erst mal gefahren. Oh, da war schon los.

[00:02:32]

Also Ende Dezember Coruna geht um die Welt. Von China kam das Virus über Italien und nach Deutschland.

[00:02:48]

Woran? Ich habe mit meine damalige Kommilitonen getroffen, Schulfreunde beim Essen. Da hat eine gerade gesagt Habt ihr mal die Nachrichten vom Pärchen gehört? Das Ex Lungenentzündung? Das war 19. Januar, weiß ich ganz genau. Da war letztemal Treffen überhaupt mit Freunden. Ting Sei lebt seit elf Jahren in Hamburg. Sie ist 33 Jahre alt, und ich habe sie über den deutsch chinesischen Kindergarten kennengelernt. In denen geht Ihr kleiner Sohn Julius III. Bei unserem ersten Treffen. Da zeigt mir Ting Fotos, auf denen der kleine Julio ausgelassen durch leere Straßen in Shanghai läuft.

[00:03:45]

Das chinesische Frühlingsfest, das es am 24. Januar in diesem Jahr auf den Geburtstag ihres Sohnes, das Frühlingsfest, hat sie mir gesagt, dass so etwas wie Weihnachten in Deutschland, viel Gutes essen, eine große Gala im Fernsehen. Und darum ist sie mit Julio nach Shanghai geflogen. Sie wollte feiern, zusammen mit ihren Eltern, denn die leben dort. Aber stattdessen saß sie in der 75 Quadratmeter Wohnung ihrer Eltern. Fest ging gar nichts mehr. 90 Prozent der Restaurants sind geschlossen, sogar selber die größte Gala Show für das Fest.

[00:04:17]

Teilweise berichtet, wie die Situation gerade ist. Ein bisschen Bilder von, die ganz viele verschiedene Städte aus. ärzten, die Krankenschwester sind. Ich habe über mehrere Wochen begleitet. Einiges von dem, was sie sagt, das hat mich wirklich überrascht. Manchmal, ehrlich gesagt, auch erst im Nachhinein. Als ich Sie im Juni das erste Mal treffe, ist die Welt durch Coruna eine andere geworden. Während sich in Deutschland Kitas auf die Wiedereröffnung vorbereiten und Menschen ihren Urlaub in Frankreich oder Spanien planen, explodieren gerade die Inflationszahlen in Brasilien und in den USA.

[00:05:05]

Ich will Chinesisch Ting ist Selbstständige, chinesisch Lehrerin. Sie arbeitet unter anderem für das Konfuzius Institut. Konfuzius Institute gibt es angedockt an Universitäten in ganz Deutschland. Es gibt Kritiker, die sagen, dass durch diese Institute, gesteuert von Chinas Bildungsministerium, Propaganda betrieben werde. Es gibt aber auch Befürworter, die betonen, es gehe um Austausch, Kooperation und den kritischen Dialog zwischen Chinesen und Deutschen.

[00:05:35]

Was ist da eigentlich passiert in den vergangenen Monaten in China, in Europa auf der ganzen Welt? 16. Dezember 2019.

[00:05:47]

Ein Patient mit ungewöhnlichen Lungen Problemen wird im Huan Central Hospital eingeliefert. 27. Dezember Die ärztin berichtet gegenüber Kollegen von einem Patienten mit Lungen Problemen.

[00:06:00]

Ein paar Tage später teil der Augenarzt Li Liang. Diese Nachricht in sozialen Netzwerken.

[00:06:06]

31. Dezember China informiert die WHO über eine neuartige Lungenentzündung. Der Ausnahmezustand rückt leise näher.

[00:06:20]

Da planende Monnier.

[00:06:28]

Am 31. Dezember des vergangenen Jahres erfährt das Regionalbüros der Weltgesundheitsorganisation WHO in China durch ihr Warnsystem, dass in Wuhan Fälle einer unbekannten Lungenentzündung auftreten. Silvie Briand, Leiterin der Abteilung zur Bekämpfung von Infektionen bei der Weltgesundheitsorganisation Schweiz, Erwin Guanin Nein.

[00:06:53]

2009 bekämpfte Brilon mit der WHO das H1N1-Virus, besser bekannt als die Schweinegrippe. Damals fing es ähnlich an. Ein paar kleine Meldungen von tödlichen Lungenentzündungen in Mexiko lustig.

[00:07:08]

Nach den Berichten aus Wuhan versucht die WHO wie damals das Virus zu identifizieren. Dann wird aber klar Es ist bislang unbekannt.

[00:07:22]

Denn ja.

[00:07:27]

Anfang Januar fängt man an, sich richtig Sorgen zu machen bei der WHO. Aber von Deutschland aus gesehen, schien das Virus damals ein rein chinesisches Problem. Hätte an diesem Punkt die Ausbreitung von Coruna vielleicht noch gestoppt werden können?

[00:07:43]

9. Januar In Wuhan stirbt offiziell der erste Mensch an den Folgen der Viruserkrankung. 13. Januar. Thailand berichtet über einen ersten aus Wuhan importierten Infektionen. Fall. Ein paar Tage später reist der erste Erkrankte aus Wuhan in die USA. Auch Japan meldet einen ersten Erkrankten 20. Januar.

[00:08:04]

Chinas Staatsführung bestätigt die Mensch zu Mensch übertragbarkeit. Weltweit sind inzwischen fast 300 Fälle gemeldet.

[00:08:11]

22. Januar Die WHO ruft dazu auf, den Ausbruch ernst zu nehmen.

[00:08:17]

23. Januar Wuhan wird abgeriegelt.

[00:08:21]

24. Januar Drei Infektionsquelle in Frankreich. 26. Januar Die WHO warnt vor einem hohen Infektionsrisiko weltweit.

[00:08:33]

Für China hingegen spricht die WHO von einem sehr hohen regionalen Risiko. Das war eine neue Virus. Ganz schnell wissen wir alle, dass dieser Virus durch irgendwelche Tiere verbreitet wurde und dass es sehr schlimm, weil schon viele Leute, sogar die ärzte, Krankenschwestern angesteckt wurde. Da wurde schon gesagt, dass es eine sehr ähnliche Vevo Sie wie SARS haben wir dann sofort Alarm SARS Das Schwere Akute Atemwegs Syndrom von 2002 2003, ausgelöst von einem damals unbekannten Virus. Und das gilt als erste Pandemie des 21.

[00:09:14]

Jahrhunderts. Innerhalb eines halben Jahres starben daran mehr als 700 Menschen weltweit. Damals hatte Ting noch kein Handy. Das war ganz anders. Ende Januar 2020. Sie bekommt in Shanghai Nachrichten im Sekundentakt. In Shanghai ziemlich ruhig. Noch nie so ruhig denke ich mal, die Straße ziemlich leer, wenn man rausgeht. Manchmal mache ich ein paar Fotos oder Videos, wenn wir kurz rausgehe, bisschen Sport machen oder poste lustig, viele Leute sofort reagieren. Bleib doch mal zuhause.

[00:09:48]

Warum? Muss ja unbedingt mal rausgehen. Weißt du, wie schlimm draus wird? Sehr gespannt. Diese Stimmung. überfüllte Krankenhaus, Flure in Wuhan, schwer atmende, sterbende Menschen das sind die Bilder, die in den sozialen Medien wie Twitter kursieren. Auch Ting sieht solche Bilder auf ewz. Das ist eine Art chinesisches WhatsApp. Sie erinnert sich auch daran, wie sich der Augenarzt Lieven Liang in Chinas Nachrichtensendung für seine Warnung vor dem Virus im Dezember entschuldigen muss.

[00:10:27]

Der Markt von Wuhan, von dem das Virus ausgehen soll, ist seit 1. Januar geschlossen. Doch das Gesundheitsamt von Wuhan informiert nur über wenig Infizierte, spricht von 44. Später wird aber klar Schon im Dezember sollen es 266 gewesen sein. Es gibt Berichte über chinesische Regierungs Unterlagen, die den ersten Infizierten aus der Provinz Hubei schon auf November datieren. Die gibts erst im Nachhinein. Und hätte Liu Payerne von dem mysteriösen Virus schon Anfang Januar gehört? Würde sein Vater wahrscheinlich noch leben.

[00:11:01]

Kanada? Ich komme nicht gerne her. Jedes Mal, wenn ich herkomme, muss ich an den erbärmlichen und grausamen Tod meines Vaters denken. Ein unerträglicher Anblick. Er steht, begleitet von einem Reporter, vor einem Krankenhaus in Wuhan. Am 6. Januar kam sein 78 jähriger Vater hierher für eine Routineuntersuchung.

[00:11:29]

Nach den Ergebnissen der Untersuchung zu urteilen, also zum Beispiel der Lunge und des Herzens, war eigentlich alles okay. Es ging ihm gut. Nach unserer Einschätzung hätte er ohne Probleme noch zehn Jahre leben können. Am 15. Januar soll er entlassen werden. Aber er bekommt Fieber. Tagelang steigt. Am Morgen des 20., als ich wieder ins Krankenhaus bin, hat der Arzt meine Mutter und mich zu sich ins Büro zitiert.

[00:12:11]

Da hat man uns zum ersten Mal gesagt, dass der Zustand meines Vaters kritisch sei. Seine beiden Lungen seien in EU-Aufnahme beide komplett weiß wie Milchglas. Die Symptome entsprechen dem neuartigen Coronavirus.

[00:12:31]

Das hat meine Mutter mich extrem mitgenommen und überrascht. Denn damals hatten wir noch gar keine Ahnung, dass das Coronavirus so schlimm sein würde. Dann sollte der Vater in ein anderes Krankenhaus verlegt werden.

[00:12:48]

Da habe ich gefragt, ob er denn unbedingt verlegt werden müsse. Sie haben dann zu mir gesagt, dass das die Anweisung von oben sei und er unbedingt verlegt werden müsse. Alle Patienten mit Fieber und solchen Symptomen müssten verlegt werden. Mein Vater hat nur gesagt Okay. Mein Vater war ein Loyal, ist Mitglied der Kommunistischen Partei. Er hat sein Leben lang gehorcht. Wenn man ihm sagt, dass es eine Verlegung, eine Anweisung von einer höheren Instanz ist. Dann wird das ebenso gemacht.

[00:13:38]

Das neue Krankenhaus, so erzählt es Leo Payerne, hat 18 Stockwerke, jedes Stockwerk eine Isolierstation, zu wenig ärzte, zu wenig Krankenschwestern, keine intubation Geräte aber. Am 29. Januar stirbt der Vater von Dopern. Wäre schon Anfang Januar bekannt gewesen, dass ein unbekanntes Virus Menschen in Wuhan infiziert hat, dann wäre Leos Vater niemals zu diesem Check up in die Klinik gegangen. Doch die Behörden, so Liu Payerne, hätten viel zu lange versucht, den Ausbruch zu vertuschen.

[00:14:30]

Viel Zeit vor dem 20. Januar hatte die Gesundheitskommission von Wuhan etwa 14 15 Tage lang keine Daten über Neuinfektionen und Todeszahlen veröffentlicht.

[00:14:44]

In allen Medien hieß es, dass es keine Mensch zu Mensch übertragung gäbe und dass der Ausbruch vermeidbar und kontrollierbar ist.

[00:14:57]

Die wussten schon im Dezember, dass es SARS ähnliches Virus gibt und haben dennoch allen gesagt, dass es keines gäbe.

[00:15:04]

Tabuzonen Ho, ho, ho!

[00:15:13]

27. Januar Erste Infektion in Deutschland. 30. Januar Stuft Ihr Warnsystem auf gesundheitliche Notlage von internationaler Tragweite. 31. Januar Die USA verbietet allen, die in den vergangenen 14 Tagen in China waren, die Einreise. Jeden Tag bekommen wir Zahl übers Handy. Wie viele sind heute angesteckt? Und wo? Welche Bereich genau? In Shanghai, wo wir wohnen. Oh, das genau gegenüber von uns in der Nähe vom Supermarkt eine entdeckt. Wenn wir in Shanghai leben, dann gibt's eine extra.

[00:16:00]

Eine Website. Kann man gucken, welcher Bezirk, wie viele Personen sind, heute infiziert wurde und wo genau? Das kann man genauso sehen.

[00:16:09]

Alles unter Kontrolle. Woran? Abgeriegelt von der Außenwelt? Gesunde und Kranke getrennt. Ein Krankenhaus, in Windeseile fertiggestellt. ärzte aus dem ganzen Land dorthin geschickt. Die Weltgesundheitsorganisation lobt Chinas Maßnahmen ausdrücklich.

[00:16:29]

Dazwischen geraten aber immer wieder Bilder von zusammenbrechenden Krankenschwestern. Und von Menschen, die gegen ihren Willen aus ihren Wohnungen geschleppt werden. Die ersten haben wir auch ein paar blöde gesehen.

[00:16:59]

Sogar ein Video hat jemand auch privat alles geschickt auf dem Netz? Das war ein Arzt. Er hat es beim Telefonat geweint oder geschrien. Dieses Telefonat sollte an seinen Chef aus. Ich kann nicht mehr bitte schicken mehr Leute zu uns. Wir haben keinen Platz mehr. Es sind einfach zu viele Tote. Wir haben auch Bilder gesehen. Die Leute müssen ja komplett anziehen, die Klamotten ganz eng, komplett das Gesicht zu decken. Es mag körperlich sehr anstrengend. Ich denke immer noch diese Seele, dass die das nicht mehr ertragen.

[00:17:49]

Alles so müde auf diese Katzenhaus. Alle schlafen einfach Stuhl oder so.. Ich Jetzt habe ich nur Gänsehaut. Das ist zu belastet. Solche Bilder haben wir auch gesehen.

[00:18:03]

Aber Ting sind natürlich auch die Bilder im chinesischen Staatsfernsehen, die Erfolgsmeldungen des Landes im Kampf gegen Korona.

[00:18:13]

Ich bin froh, wenn ich jetzt im Sommer mit Ting darüber rede, ist sie stolz darauf, wie ihr Land das Coronavirus unter Kontrolle bekommen hat. Das irritiert mich. Warum kommt da nicht mehr Kritik angesichts dessen, worüber wir gesprochen haben, angesichts der Berichte über zögerliche chinesische Beamte, den Augenarzt liefern? Liang, der erst die Welt warnte und dann am 7. Februar am Coronavirus starb und angesichts der Bilder der vielen Leichensäcke in Wuhan.

[00:18:52]

Wieso gibts dabei ihr eigentlich nicht mehr Irritation? Nach elf Jahren Deutschland mit deutschem Mann und ihrem kleinen Sohn Julio, der hier gerade auf einem Klettergerüst handelt. Wahrscheinlich ist es Landliebe, Patriotismus. Das merke ich hier. Na ja, wir sind so groß gezogen worden.

[00:19:39]

So ringt um eine Haltung wochenlang. Erst Ende Januar, als Wuhan längst abgeriegelt ist, ruft die WHO eine gesundheitliche Notlage von internationaler Tragweite aus. Nun sollten eigentlich alle Länder gewarnt sein und ihre Epidemie Krisen, Pläne aktivieren.

[00:20:15]

Doch irgendwie, sagt Till Vibraphon von der WHO, waren viele wohl Pandemie müde. Die Schweinegrippe Pandemie 2009 verlief mild. Warum sollte es diesmal nicht genauso gut laufen wie bei einer Grippewelle?

[00:20:29]

Ein Beginning Menü kein Rekord?

[00:20:38]

Okay, nochmal zur Einordnung an einer Grippe Wenn sie schwer verläuft, sterben in Deutschland bis zu 20 000 Menschen im Jahr. Nicht, um was zu verharmlosen, sondern um das richtig einzuordnen, sagt Jens Spahn, deutscher Gesundheitsminister.

[00:20:52]

Kurz nachdem die WHO den globalen Gesundheits Notstand ausgerufen hat.

[00:20:56]

Masern zum Beispiel sind deutlich deutlich ansteckender als das, was wir derzeit über den Coronavirus sehen. Und wir bekommen auch Masern Ausbruch in Deutschland mit deutlich milderen Maßnahmen in den Griff, als wir sie derzeit in China sehen.

[00:21:12]

Ganz anders als Taiwan. Chinas Nachbarn.

[00:21:15]

Schon am 31. Dezember 2019 hat das Land eine E-Mail an die WHO geschickt mit Fragen zum Virus.

[00:21:22]

Die Schlüsselfrage für die Gefährlichkeit des Virus ist, ob es von Mensch zu Mensch übertragbar ist.

[00:21:28]

Die WHO wird diese Frage erst drei Wochen später klar, dass es Zeit, in der sich das Virus auf der ganzen Welt ausbreitet. Während bei Ting der Alltag langsamer läuft mit ihren Eltern und ihrem Sohn mitten in Shanghai.

[00:21:43]

Doch auch wenn Ende Januar Anfang Februar China noch immer das Epizentrum des neuen Coronavirus ist, fühlt sich Ting dort sicher.

[00:21:53]

Wenn du da siehst, die Mitarbeiter, da sind alle mit weißen Klamotten. Fibo wurde sowieso immer überall gemessen. Vor dem Supermarkt der Bank sowieso, überall. Wenn du über 38, dann darfst du nicht rein. Mitte Februar wird in GAMMELT im Kreis Heinsberg Karneval gefeiert. China meldet mehr als 66 000 400 Infizierte und 1500 Tote. Erste Tote in Frankreich, Taiwan, Italien. Das Virus erreicht ägypten, Israel, Iran. In Mailand sehen 44 000 Menschen ein Champions-League-Spiel im Stadion.

[00:22:31]

Einige Tage später gibt es nirgends so viele Kona Infektionen wie in Italien. Ting ist zurück aus China, dem Epizentrum der Krise, zurück in Europa, genau in dem Moment, als der Zug der Seuche beginnt, Europa zu überrollen. Wenn Ihnen die Dokumentation gefallen hat Alle Folgen gibt es in der Art Audio TEK. Viel Spaß beim Hören, wünscht Lena Gürtler. Bleiben Sie gesund? Der Zug der solche. Ein Podcast von.