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[00:00:01]

Würdest du lieber schlecht küssen oder schlecht im Bett sein? üblicherweise sollte beides irgendwie miteinander zu tun. Letztens auch mal gelesen? Ich weiß nicht, ob es wahr ist, aber man sollte eine nicht aufdecken, weil dann quasi die Hormone, die erst so traurig gemacht haben, wieder in den Körper reinkommen und man dann die ganze Zeit traurig bleibt. Herzlich willkommen zur Datendieb von Missvergnügen und Tinder! Ich bin Jochen Schropp und ich bin Aminata Berlin und wir beide wechseln ab.

[00:00:41]

Wir haben uns gemeinsam mit Tinder auf die Suche nach Singles gemacht, die sich noch nie zuvor gesehen haben und sich zum ersten Mal kennenlernen. Am Ende wollen wir herausfinden, wie. Bei unserem heutigen treffen sich mihaly und Danni zum allerersten Mal. Die beiden haben sich vorher noch nie gesehen oder gesprochen. Bevor sie das tosen, möchte ich erst einmal, dass die beiden sich selbst vorstellen, und zwar mit ein paar Fragen, wo die beiden schon mal mit ihren Interessen und Ansichten.

[00:01:19]

Wie schön, dass du da bist. Ja, Aminata, bevor wir loslegen.

[00:01:24]

Würde ich sagen Stell dich doch mal kurz vor. Mein Name ist Maja. Ich bin 23 Jahre alt. Ja.

[00:01:34]

Und wie stellst du dir deinen Traummann optisch vor?

[00:01:38]

Also, mein Traummann sollte schon ein bisschen größer sein. Auf jeden Fall, also auf jeden Fall größer. Aber ich will jetzt nicht sagen Ich muss auf jeden Fall blonde Haare haben oder schwarze Haare haben oder wie so etwas aussehen.

[00:01:50]

Beiseite. Welche Eigenschaften sollte dein Traummann haben? Er sollte auf jeden Fall bestimmt sein, aber natürlich auch liebevoll, denke ich als jemand, der nicht nur an sich denkt und natürlich humorvoll. Wenn ich nicht lachen kann, dann ist alles andere ziemlich unwichtig.

[00:02:17]

Ich freue mich sehr, dass du da bist. Vielen Dank, dass ich da sein darf, bevor wir weiter sprechen. Stell dich doch mal kurz vor, ich bin Denny.

[00:02:24]

Ich bin 27 Jahre alt. Ich komme aus Berlin-Schöneberg. Und wie stellst du dir deine Traumfrau optisch vor?

[00:02:33]

Setz ich jetzt richtig Chelsy an? Aber die inneren Werte sind für mich so wichtig, dass das äußere im Prinzip nur daran anknüpfen kann. Da könnte ich jetzt nicht sagen, dass ich den Typ X oder Epsilon habe, wo ich sage Das ist es, sondern ich bin da wirklich sehr offen für alles.

[00:02:51]

Welche Eigenschaften sollte seine Traumfrau denn mitbringen? Sie sollte auf jeden Fall eine gewisse emotionale Intelligenz haben. Das finde ich ganz cool. Wenn sie doch weiß, was sie möchte im Leben, finde ich das auch ganz interessant. Ansonsten sollte schon ein empathischer Mensch sein. Das ist, glaube ich, eine der wichtigsten Eigenschaften für mich.

[00:03:10]

Ich stelle jetzt elf schnelle Fragen, und auf diese Fragen darfst du nur mit Ja oder Nein antworten.

[00:03:16]

Und einmal mit vielleicht Alessia.

[00:03:31]

Schaust du vor dem Schlafengehen als letztes auf dein Handy? Klar ja. Hattest du schon mal eine Beziehung, die länger als ein Jahr ging? Ja, ja. Fühlst du dich schnell einsam?

[00:03:43]

Nein. Ja, schon. Bist du immer ehrlich. Vielleicht. Vielleicht ist sie deine berufliche Karriere wichtig.

[00:03:52]

Ja, ja. Könntest du einen Seitensprung verzeihen? Nein, nein. Warst du bei der letzten Bundestagswahl wählen?

[00:04:03]

Glaubst du an die eine wahre Liebe?

[00:04:07]

Nein. Machst du gerne Sport?

[00:04:09]

Ja. Ist dein letzter Sex länger als eine Woche her? Nein.

[00:04:15]

Willst du in den nächsten zwei Jahren kinderhaben? Ja, nein, das waren die Fragen. Vielen Dank! Ich glaube, wir verbinden dir jetzt die Augen, du bleibst einfach da sitzen. Und dann kommt ein.

[00:04:34]

Ihr sitzt euch beide Augen über, ihr seht nichts, nur ich kann alles sehen und es ist sehr schön. Ihr wisst ja noch gar nicht, was ich erwartet, weil ihr nichts seht und nur ein bisschen hört. Deshalb würde ich sagen Stellt euch doch einmal gegenseitig vor bzw. sagt euch einfach, wie ihr heißt und wie alt ihr seid. Als erstes ich zuerst Ja, bitte ich Lady, und ich bin 23 Jahre alt. Hi, ich bin Denny und ich bin 27!

[00:05:02]

Hallo, ich kenne auch kein N.Y. Also bitte. Nee, nee, ich hatte nur irgendwie gedacht Was, wenn ich, wenn ich diese Person schon kenne? Ich kenne keinen.

[00:05:13]

Nee, nee, nee, nee, nee, nee, nee, nee, nee, nee, ich bin unangenehm für mich.

[00:05:31]

Nein, Spaß. Dann hab ich, muss ich wohl ein bisschen deutlicher sprechen. Ich bin Denny.

[00:05:35]

Das ist aber gar nicht unangenehm. Gleiches ist mal bei Big Brother passiert, vor ungefähr zehn Jahren. Da war eine Kandy vor 15 Jahren, da war eine Kandidatin, die hieß die Nora, und die hat sich jedes Mal vorgestellt, und das ganze Haus dachte immer, sie hat Nora die ganze Zeit. Das kommt häufiger vor.

[00:05:53]

Gut, wir. Wir heißt auf jeden Fall. Machen wir doch mal direkt da weiter. Ich habe mich 36 Fragen der Liebe für euch hier. Er kennt ja die 36 Fragen zum Verlieben. Vielleicht der nie hat man schon mal im Internet gelesen, oder? So der Wissenschaftler. Aron hat sie entwickelt, und er meint Wenn man die alle durchgeht, ist man am Ende verliebt. Auf jeden Fall ziehen die Fragen darauf ab, Intimität zwischen zwei völlig fremden Personen herzustellen.

[00:06:20]

Und das ist ja auch, was wir heute hier machen. Deshalb werde ich euch ein paar dieser 36 Fragen jetzt stellen. Ihr seht euch nach wie vor nicht, ihr lasst die Augen auf und fange damit jetzt an die Fragen an beide. Ich würde sagen bestenfalls wechselt euch einfach ab, und ich würde sagen, man fängt an oder geht die erste Frage. Wärst du gern berühmt? In welcher Form?

[00:06:43]

Ich wäre nicht gerne berühmt.

[00:06:45]

Okay, du, Denny, ich wär schon gerne eines Tages berühmt, irgendwie für etwas, was ich im Leben geleistet habe, wie ich vielleicht irgendwie was verbessern konnte oder wie ich zum Teil dazu beitragen konnte, so ein bisschen die Welt ein bisschen besser zu machen. Doch das würde mich auch sehr stolz machen. Denny, wofür?

[00:07:05]

In deinem Leben bist du dankbar? Ich bin ihm dankbar für meine Familie, für die Freunde, die ich habe, und das Umfeld auf jeden Fall.

[00:07:17]

Ich würde sagen, dass ich dankbar bin in meinem Leben für meine Mama und für meine Schwestern.

[00:07:24]

Wie nah bist du deiner Familie? Wie herzlich seid ihr zueinander? Und hast du das Gefühl, dass deine Kindheit glücklicher war als die der meisten Leute?

[00:07:33]

Naja, wenn es um so etwas wie Tanten geht, Cousinen dann überhaupt gar nicht. Ich hatte auch nie Großeltern, und meiner Tanten, Onkel, Cousinen habe ich bisher dreimal mein Leben gesehen, zu Beerdigungen oder einer Hochzeit, so meine enge Familie. Es hat wirklich meine Mutter und meine beiden großen Schwestern und meine Nichte hier in Berlin. Zu meinem Vater habe ich eigentlich auch ein gutes Verhältnis. Aber meine Eltern sind schon immer geschieden. Ich kann mich auch gar nicht an eine Zeit erinnern, wo Sie zusammen waren.

[00:08:04]

Aber ja, meine Mutter, meine Schwestern und oder nicht, da bin ich schon sehr nah. Es ist aber auch nicht so, dass wir uns ständig gesehen und ständig telefonieren. Wir lieben uns alle, aber jeder macht es schon so. Irgendwie sein eigenes Ding.

[00:08:18]

Und würdest du dir wünschen, dass es familiärer wäre? Ja, so ticken wir, kannten wir schon alle mal ein bisschen öfter, sehen aber so an sich bin ich eigentlich ziemlich zufrieden. Meine Schwestern wohnen ja auch hier in Berlin und ich auch schon ab und an mal, wir haben einfach alle auch super viel zu tun, dass wir uns nicht so oft treffen können. Aber meine Mutter besuche ich jetzt auch bald wieder. Und die Frage, ob du das Gefühl hast, deine Kinder glücklicher war als die meisten Leute.

[00:08:50]

Wie würdest du lieber antworten? Ich weiß nicht meine Kinder.

[00:08:53]

Ich fand es ziemlich gut. Ich hätte mir nichts anders gewünscht. Meine Schwestern sind dann ziemlich früh ausgezogen, als ich noch klein war. Ich war meine Mama immer, und das fand ich toll, und ich hätte es mir anders nicht gewünscht. Wie ist es denn bei dir?

[00:09:07]

Meine Familie ist ein sehr, sehr. Wir haben schon eine relativ enge Bindung. Das liegt aber auch daran, dass wir größtenteils sehr, sehr lange getrennt waren und ich quasi hier aufgewachsen bin. Meine Eltern und meine Schwester woanders waren.

[00:09:23]

Wo waren deine Eltern? Wir kommen. Unsere Wurzeln sind aus Syrien. Meine Eltern haben dort gelebt und gearbeitet. Ich habe damals auch. Bis ich neun Jahre alt war. Dann bin ich quasi zu meinen Großeltern, weil die Mama von meinem Vater ist deutsch und hat immer schon hier gelebt und wie auch immer als Medieval quasi als kleines Kind gegeben wurde. Wo möchtest du denn leben? Das war eigentlich ganz klar für damals. Heute würde ich vielleicht anders wählen.

[00:09:56]

Glaubst du, du kannst die Frage beantworten, ob du das Gefühl, dass eine glückliche Kindheit als die meisten Leute gehabt zu haben?

[00:10:04]

Also, ich muss sagen, jeder hat so, jeder hat seine eigene Geschichte, und jeder hat irgendwie sein Päckchen zu tragen. Deshalb würde ich sagen Nein, ich glaube nicht, dass ich jetzt eine besondere Geschichte habe oder eine andere. Jeder hat eine andere Geschichte, aber es ist, wie es ist.

[00:10:19]

Ich finde es auch schwer. Ich finde, die Frage ist super ulkig. Machen wir weiter mit der nächsten Frage Hast du jemals geübt, was zu sagen wirst, bevor du jemanden angerufen hast?

[00:10:35]

Ich hasse es zu telefonieren, und wenn ich Essen bestellen oder so mache ich immer über eine App. Und wenn es geht, mache ich auch Arzttermine immer wieder online. Wenn das auch schon möglich ist. Aber ich habe mir zum Beispiel oft, wenn ich mir einen Termin machen wollte, keinen Text aufgeschrieben, was ich sage Ja, hallo, meine Frau, und ich möchte wissen. Ich weiß, ich habe mir einfach ein bisschen Sicherheit gegeben. Das ist das Einzige, was mir gerade einfallen würde.

[00:11:10]

Das ist es ja auch komplett.

[00:11:11]

Finde ich gut. Auch, dass das so erzählt Daniel. Ist es bei dir ähnlich oder anders?

[00:11:17]

Früher ja. Also, ich würde mal sagen, es gab eine Zeit, wo ich dann doch so ein bisschen unsicherer war. Was ich sage. Wie kommt es bei jemandem an? Und so weiter. Mittlerweile würde ich auch direkt das sagen, was ich denke, und dann auch direkt am Telefon, so wie es rüberkommt, auch in der Lage.

[00:11:36]

Hast du eine geheime Vorahnung davon, wie du sterben wirst? Naja, die habe ich sogar erst vor kurzem drüber nachgedacht.

[00:11:44]

Und ich glaube, dass ich bei einem Unfall zu Hause sterben werde, weil ich weiß, man soll es nicht machen. Aber wenn ich mal irgendwo dran muss, ich habe keine Leiter zu Hause, dann baue ich mir doch schon gern mal so eine Vorrichtung aus dem Stuhl. Und dann noch mal ein Buch drauf und Autobahn Hocker. Irgendwie hat es bisher immer geklappt, und ich sollte mir wahrscheinlich irgendwann mal eine Leiter holen. Genau.

[00:12:09]

Ja, genau so ist es. Es würde mich nicht wundern, auf jeden Fall, wenn ich da mal runter pflege und mir zumindest etwas passiert.

[00:12:19]

Hast du eine Leiter, denn ich habe eine Leiter. Ich bin ganz glücklich darüber. Ich habe das auch eine Zeitlang oft so gehandhabt und habe mir gedacht Das geht schon, bis ich dann teilweise auf meinem Bürostuhl stand und mich ständig im Kreis gedreht habe. Wenn ich eine Schraube festmachen wollte, und das war so witzig, da habe ich mir auch gleichzeitig gedacht Nehmern, das ist echt gefährlich. Kann ich nachvollziehen. Ja, ich habe eine Leiter, und ich würde sie dir auch ausleihen.

[00:12:43]

Wenn du möchtest, kann man wenigstens dafür sehr gut.

[00:12:51]

Hast du auch eine geheime Vorahnung davon, wie du sterben wirst?

[00:12:54]

Was ich mir wünschen würde, ist, dass ich uralt in meinem Schaukelstuhl mit einem Lächeln sterben werde. Aber wahrscheinlich kommt im Leben immer alles anders, wenn man es gar nicht berechnen kann.

[00:13:06]

Gibt es etwas, das Sie schon immer einmal machen wollte? Ist aber nie getan. Hast nachts ins Freibad einbrechen. Aber das würde ich mich niemals trauen. Warum? Weil ich Angst, erwischt zu werden.

[00:13:23]

Ich auch nicht. Nee, Leute, du natürlich nicht jeder.

[00:13:34]

Ich kenne das immer nur aus irgendwelchen Kollegen, Filmen oder so. Welchen? Keine Ahnung, wie sie ins Freibad einbrechen und der Hausmeister mit seiner Taschenlampe ihnen hinterher rennt und sie versuchen, über den Zaun zu klettern. Daher kenne ich das. Aber ich bin noch nie im Freibad eingebrochen.

[00:13:49]

Aber gibt es auch etwas, was du schon immer machen wolltest, aber nie getan hast?

[00:13:53]

Es gibt so viele Sachen, die ich eigentlich machen möchte. Aber ich würde unglaublich gerne mal echt verrückt, aber einfach mal Bungee Jumping.

[00:14:02]

Wenn ich das sehe, was für Höhen und denke ich mir krass, aber trauen? Ich denke, wenn ich da oben stehen würde, ich würde sagen Alles klar, war echt schön von hier oben. Aber ich gehe jetzt mal wieder auf die Brücke runter. Ich springe nicht, und eigentlich gehe auf der anderen Seite wieder unter.

[00:14:22]

Ich seh euch ja beide, ich fühl ja nicht, was sie fühlt, aber ich finde, ihr seid entspannter als am Anfang. Wir sind angekommen. Ich glaube, ihr freut euch, die Masken bald abzunehmen, und dann ans andere.

[00:14:34]

Mir wird ein bisschen schwindelig. Tatsächlich? Oh, dann ist es ja da genau der richtige Moment, denn jetzt ist der große Moment gekommen, und ihr könnt die Augenbinde abmachen.

[00:14:54]

Ungewohnt, jetzt doch was zu sehen und reden zu können.

[00:14:58]

Wie fühlt es sich an, sich jetzt zu sehen? Eigentlich gar nicht so seltsam. Jetzt soll geredet werden.

[00:15:05]

Irgendwie schon. Ja, ein Gesicht dazu zu haben es doch auch ganz schön.

[00:15:11]

Also, die Hörer und Hörerinnen sehen euch ja nicht. Das stimmt. Die hören euch ja nur, die hören euch ja schon die ganze Zeit. Also würde ich mal sagen Beschreibt mal gegenseitig, was ihr seht. Und wer möchte anfangen?

[00:15:27]

Mein Traummann sollte schon ein bisschen größer sein. Also auf jeden Fall größer als ich. Aber ich will jetzt nicht sagen Ich muss auf jeden Fall blonde Haare haben oder schwarze Haare haben. Oder irgendwie sowas.

[00:15:41]

Ein freundliches Lächeln? Ja, sie ist sehr nett.

[00:15:44]

Aber danke! Kann ich mir wieder geben. Denn es stimmt Farbe gefällt mir auch nicht optisch. Aber was mir beim mit der Maske schon aufgefallen ist, eine sehr interessante Stimme hast. Danke, bitte!

[00:15:59]

Ich bin mir unsicher bei der Stimme. Ich weiß gar nicht, wie sie sich selber anhört. Wenn ich mich auf Videos höre oder wie auch immer, denke ich mir Oh Gott, oh Gott, so höre ich mich an! Aber ich glaube, man ist immer selbst mit sich selbst so kritisch. Generell Danke, Dani, was willst du beschreiben?

[00:16:18]

Setz dich jetzt richtig an, aber die inneren Werte sind für mich so wichtig, dass das äußere im Prinzip nur daran anknüpfen kann. Da könnte ich jetzt nicht sagen, dass ich den Typ X oder Epsilon habe, wo ich sage, sondern ich bin da wirklich sehr offen für alles.

[00:16:38]

Ich sehe eine hübsche junge Frau mit sehr schönen Locken. Ansonsten sehe ich ein sehr, sehr schönes Lächeln.

[00:16:47]

Ein Piercing an der Ogata war ja doch ein etwas sehr fesselnder Blick, muss ich sagen.

[00:16:55]

Vielleicht liegt es auch daran, dass wir Masken aufhalten und ich dann so gut finde ich auch.

[00:17:07]

Ihr höre und Hörerin, ihr sieht jetzt nicht, was ich sehe. Auf jeden Fall sitzen hier zwei wirklich sehr schöne Menschen, sehr offenes Lächeln, und irgendwie ist das alles sehr sympathisch und schön. Gute Weibes, gute Gefühle. Deshalb machen wir direkt weiter mit zwei der 36 Fragen, aber ohne Augenbinde.

[00:17:26]

Wir fangen an mit Dani, nimm dir 2 Minuten Zeit und erzähle deinem Gegenüber die Geschichte deines Lebens so detailliert wie möglich. Los geht's. Alles klar.

[00:17:37]

Also, ich bin woanders aufgewachsen, hab ein komplett anderes Leben mitbekommen, anderes System. Bin dann hierher gekommen, wo wir jetzt sitzen, quasi. Und hab dann eine ganz neue Kultur entdeckt, ganz viele Kulturen miteinander aufwachsen sehen und zusammenwachsen sehen. Was mich auch ausgemacht hat. Ich habe gelernt, mich im Leben anzupassen an viele Sachen, die vielleicht heute betrachtet, damals überhaupt nicht. Wenn man es heute sieht, sagt damals eine Katastrophe. Was man damals so hingenommen hat, und das hat mich im Leben auch sehr, sehr geprägt.

[00:18:17]

Ich glaube, das hat meine Kommunikationsfähigkeit auch so besonders gestärkt.

[00:18:24]

Ansonsten Ich spreche fünf Sprachen, weil ich mich sehr, sehr für Sprachen interessiere.

[00:18:31]

Ich mache gerne Sport. Ich beschäftige mich gerne draußen.

[00:18:34]

Ich brauch meinen kreativen Freiraum teilweise so für bestimmte Dinge.

[00:18:41]

Das heißt, auf Arbeit brauche ich zum Beispiel einen Platz für mich, wo ich mal über Dinge nachdenken kann, Konzepte erstellen kann. Und erst dann freue ich mich darüber, das präsentieren zu können. Ich ziehe mich teilweise auch manchmal ein bisschen zurück, um so einen kreativen Prozess ins Laufen bringen zu können. Ich interessiere mich viel für Geschichte. Ich interessiere mich sehr viel für Architektur. Mittlerweile lebe ich hier und bin extrem happy, in dieser Stadt zu leben. Ich liebe Berlin.

[00:19:10]

Ich liebe die Menschen um mich herum, und ich muss sagen, es wird Jahr für Jahr immer schöner. Und wenn das so weitergeht? Die nächsten Jahre? Das klingt doch schön. Herzlichen Glückwunsch, dass das doch so schnell hinbekommen hast. Okay, zwei Minuten deiner Geschichte.

[00:19:30]

Ich komme mir in Braunschweig aufgewachsen und auch dort geboren, hab da ganz normal mein Leben verbracht. Gut, meine Lebensgeschichte hat noch nicht so lang, weil ich erst 23 Jahre jung bin. Auf jeden Fall war alles gut. Ich bin recht früh früh ausgezogen. Ich bin mit 19 ausgezogen, weil die Situation zuhause war. Alles gut in Ordnung. Ich mochte dann den neuen Mann meiner Mutter nicht so gerne, bin dann raus, hab dann ein Jahr in der Braunschweiger Aids-Hilfe gearbeitet, nach meinem Abi, einfach, um irgendwas zu machen, so ein bisschen runterzukommen von der Schule.

[00:20:08]

Und mir war schon immer klar, dass ich nach Berlin möchte. Meine Schwestern sind vor langer Zeit nach Berlin gekommen, vor 20 Jahren, ungefähr so hier in Berlin hat mein Leben ich erst richtig gestartet, dass ich so selbstständig war, auch meine eigene Wohnung hatte. Da war ich auch ganz stolz drauf.

[00:20:28]

Ich habe als Kind angefangen, Ballett zu tanzen, mit fünf oder sechs, habe das Paar Jahre gemacht, da wurde mir erst ein bisschen langweilig. Und jetzt? Hier in Berlin habe ich dann so meine Passion für Fitness entdeckt und mache das jetzt auch ganz leidenschaftlich recht oft in der Woche und strebe da auch auf jeden Fall Höheres an. Damit also, ich bin total fasziniert von Aerial Sports. Ja, genau. Und ich? Kulturwissenschaften in Frankfurt, oder? Das macht mir auch sehr viel Spaß.

[00:20:59]

Ich weiß nicht, was ich nach meiner Lebensgeschichte sagen soll. Das ist bei 1:45 sehr gut.

[00:21:07]

Interessant, würde ich mir sagen.

[00:21:09]

Nächste Frage Wann hast du das letzte Mal vor einer anderen Person geweint? Und wann hast du das letzte Mal allein geweint? Nein, ich setze jetzt einfach das letzte Mal, da habe ich Fluch der Karibik geguckt. Das war so vor zirka anderthalb Wochen, und das war die Szene im allerletzten Teil, im fünften Teil, wo dann der Typ Turner von dem Schiff wieder runter kommt und wieder sehen kann. Nach Jahren. Das war schon schön. Und anderen Leuten?

[00:21:44]

Das war am Alex.

[00:21:46]

Da war ja die Demo, und ich hab eine Freundin gesucht, und ich bin dann auf einmal nicht mehr weitergekommen. Und dann hab ich eine Panikattacke bekommen. Hat mich mein Telefon geklingelt, hab sie gefragt, wo ich bin, und ich weiß ich. Das war dann so ein bisschen erleichternd, auch Ihre Stimme zu hören, weil ich mich schon. Ich wusste nicht, wie ich da wieder rauskommen aus dieser Menschenmenge.

[00:22:09]

Da habe ich angefangen zu weinen und vor anderen Leuten. Ich war inmitten von Menschen. Ja, da hab ich dann geweint, weil ich einfach so panische Angst hatte, dass ich da jetzt zerquetscht werde oder so.. Was kann man noch verstehen, wenn so viele Leute um einen herum ist und man sich so ein bisschen orientierungslos fühlt, kann ich das schon gut nachvollziehen.

[00:22:30]

Daniel, wann hast du zuletzt vor einer anderen Person geweint?

[00:22:34]

Und wann hast du das letzte Mal allein geweint?

[00:22:36]

Vor Fremden habe ich noch nie geweint. Wenn ich jetzt sage, andere Leute impliziert zum Beispiel auch beim besten Kumpel immer, dann kann ich mir das total vorstellen, kann ich sagen Ja, stimmt, das stimmt schon. Das ist schon passiert.

[00:22:51]

Das war eine emotionale Ausnahmesituation, und das ist, glaube ich, zwei oder drei Jahre her.

[00:23:03]

Holze Nicht anfreunden.

[00:23:04]

Nee, ich bin ich, bin ich. Ich glaube, es gibt ja unterschiedliche Emotionen. Zum Beispiel das Fluch der Karibik gesehen hast und sich gefreut hast, quasi dafür.

[00:23:14]

Und dann Freudentränen quasi über das Dramatische gekommen sind, finde ich ganz cool. Und das ist eigentlich etwas sehr, sehr Schönes. Bei mir war es verbinde immer Wein mit anderen Emotionen, und das ist so ein bisschen Trauer. Deswegen fiel es mir so schwierig, ein Beispiel zu nennen. Aber das kommt auf jeden Fall vor, und das ist vor zwei Jahren vorgekommen. Und das letzte Mal geweint.

[00:23:37]

Also ich kann mich nicht erinnern, wann ich das letzte Mal alleine geweint habe. Das finde ich immer so krass, sehr viel. Ich weine extrem viel. Manchmal finde ich es dann auch selber blöd, und manchmal finde ich es auch völlig okay. Aber Wein ist eigentlich gut voll. Ich hab mich auch.

[00:23:52]

Ich heule. Ich heule auch vor anderen Menschen und so. Dann denke ich Manchmal ist das auch einfach gut. Man muss sich nicht so zurückhalten. Ich will dich, da du da, die du willst, aber eigentlich gar nicht weinen. Für mich wäre es dann so Ich möchte gern weinen, aber ich traue mich dann jetzt nicht. Oder ich will jetzt nicht, aus welchen Gründen auch immer. Und da frage ich mich Gelöst und ich meinen jetzt immer. Ich habe letztens auch mal ein Fan über Tränen gelesen.

[00:24:15]

Ich weiß nicht, ob es wahr ist, aber man soll seine Tränen auch nicht aufdecken, weil dann die quasi die Hormone, die einen so traurig gemacht haben, wieder in den Körper reinkommen und man dann die ganze Zeit traurig bleibt.

[00:24:35]

Aber das merken wir uns.

[00:24:40]

Jetzt kommen wir zu einem Spiel, ein Spiel, das nennt sich Würdest du eher Marathi, wenn du herausgefordert werden würdest, würdest du dann eher bei einem Gesangswettbewerb oder bei einem Dance Bettel teilnehmen?

[00:24:54]

Für den Spaßfaktor aber wohl eher an einen Dance, bitte! Aber man es doch singen, Yasuo Semi. Es gibt ein paar Tonlagen, die kann ich schon treffen, aber mir auch keine.

[00:25:09]

Daniel, würdest du lieber schlecht küssen oder schlecht im Bett sein?

[00:25:17]

üblicherweise sollte beides irgendwie miteinander zu tun haben.

[00:25:22]

Coole Frage. Auf jeden Fall gut. Richtig gemein. Ich hätte lieber Dissidenz.

[00:25:29]

Aber ja, wahrscheinlich würde ich dann doch eher schlecht küssen wollen.

[00:25:35]

Marathi Würdest du eher nach zwei Monaten mit einem Partner oder deiner Partnerin zusammenziehen oder nach zwei Monaten heiraten?

[00:25:43]

Ich bin bei beiden Themen eher zwiegespalten. Ich bin überhaupt kein Fan von Heiraten. Wieso? Weil ich es irgendwie unnötig finde. Was ändert das, wenn man verheiratet ist an der Beziehung? Ich würde sagen, es baut eher noch so ein Druck auf. Okay, wir sind jetzt verheiratet. Das ist was Besonderes.

[00:26:02]

Ich glaube, daran kann dann auch viel kaputt gehen oder auch festigen.

[00:26:06]

Ich habe da so ein krasses Beispiel in meinem Freundeskreis.

[00:26:10]

Es ist unglaublich. Natürlich gibt es doch immer Ausnahmen, nur so, was ich so erfahren habe, auch in meiner Familie. Auch mit Scheidungen und sowas. Und es macht einfach alles so kompliziert. Wenn man heiratet, heißt es nicht, dass man sich scheiden lässt. Nur ich weiß nicht, dass wir einfach nichts für mich. Aber ich würde dann wohl doch nach zwei Monaten eher mit jemandem zusammenziehen, anstatt den ewigen Bund der Ehe oder auch nur ewigen dreijährigen Ehe.

[00:26:48]

Unsere Spielrunden. Ich würde euch jetzt nochmal trennen voneinander und dann mal hier will Talk machen. Einer geht jetzt raus. Ich würde sagen, Denny geht als erstes raus. Und Maja, die mir schnacken allein. Yazdi Wie fandest du das Date? Ja, ich fand es schon wirklich sehr angenehm. Es war jetzt nicht Angie oder Urquhart. Ich finde schon, dass wir irgendwie auf einer Wellenlänge sind, hier aber nicht so richtig, aber so richtig gespürt habe ich nicht.

[00:27:23]

Denn schreibt in seiner Kinderbüro Berliner Luftballon Emoji, Inliner, Fragezeichen. Finden Sie die Beschreibung, passt sie? Nein.

[00:27:37]

Das Berliner, das haben viele. Da stehen Luftballons. Okay. Why not? Hätte ich jetzt nicht gedacht. Man kann gerne erfahren, aber ich hätte nicht gedacht, dass jetzt so jemand ist, der das in die Reihen schreibt. Würdest du nach diesem nach rechts schreiben oder nicht? Wo er einen Link terni, wie findest du das? Ich fand es wirklich interessant.

[00:28:03]

Der Effekt, jemanden dann zu sehen, wo man sich ganz stark auf die Stimme konzentriert hat, fand ich doch etwas ganz Cooles.

[00:28:11]

Ich lese die mal mehr Kinderbüro vor. Ich tanze viel und gern, finde ich aussagekräftig und passend.

[00:28:20]

Also ich würde nein sagen. Um ehrlich zu sein Ich glaube, da steckt noch viel mehr dahinter. Und ich glaube auch, alles in eine Kinderbüro zu quetschen wäre dann auch ein bisschen zu viel.

[00:28:31]

Und würdest du sagen, dass du jetzt nach diesem Date nach rechts schreiben würdest?

[00:28:36]

Also, ich würde auf jeden Fall ja. Doch, schon klar. Also, ich würde schon nach rechts.

[00:28:43]

Wir sitzen wieder zusammen in alter Frische ohne Augenmuskeln und mit dem Ergebnis unseres Dates zusammentreffen heute. Der Untertitel des Ganzen ist ja Matsch oder Maybe. Und ihr könnt euch jetzt sagen, wie ihr euch entschieden habt. Und zwar sagt ihr euch gegenseitig frei heraus.

[00:29:08]

Also von meiner Seite würde ich sagen Auf jeden Fall. Also von meiner Seite ist es leider ein Mavi. Okay, interessant.

[00:29:17]

Ich habe ja Aminata auch schon gesprochen. Ich habe das als sehr angenehm empfunden, und wir haben auch gute Gespräche geführt, die auch nicht so oberflächlich geblieben sind. Da hatte ich mich am Anfang auch gedacht Okay, wenn das jetzt so ein smarter Ding wird.

[00:29:32]

Aber ich habe einfach nicht so auf die Art und Weise, es ist auf jeden Fall fair. So gut hätte euch ein Date spendiert, wenn ihr es wollte. Aber dafür bekommt ja ein Tinder Gold Abo von Tinder gesponsert. Falls ihr euch nochmal seht und auch Freunde werdet oder so oder gute Bekannte, wäre es ja auch was Nettes, könnte uns berichten und irgendwann schreibt Hey, wir sind jetzt Kräutler, Berlin. Jede Begegnung hat ja immer auch einen Zweck Wer weiß, was der heutige war?

[00:30:17]

Auf jeden Fall, glaube ich, haben wir viel voneinander und auch übereinander gelernt. Dieses Fragen beantworten hilft ja nicht nur bei fremden Menschen kennenlernen, sondern auch sich selbst kennenlernen. Das finde ich besonders schön. Vielen Dank. Ich habe mich sehr gefreut, hier sein zu können. Es war von Anfang an klar, dass das ein Match Kevin ist beide super sympathisch sehr gut funktioniert, fand ich, war klar. Aber am Ende das große Erwachen. Ich hatte wieder gute Gefühle dabei, denn es war leider doch nur ein Mini.

[00:31:04]

Ich hoffe, beim nächsten Mal werden meine Wünsche. Das war ein Podcast von Missvergnügen und Tinder, abonniert im Podcast jetzt auf Apple, Spotify oder wo ihr sonst noch Podcast hört und verraten uns doch in einem Kommentar, wie euch der Podcast gefällt.

[00:31:25]

Wir sind gespannt Feedback. Und nächste Woche gibts dann das nächste Mal hier im Podcast. Wir freuen uns auf euch. Bis dann.