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[00:00:13]

Da kann man ja willkommen und ein herzliches Hallo zur nächsten Runde einfach mal Lupen, so heißt der Podcast von mir.

[00:00:25]

Felix Groß, 29 Jahre alt, verheiratet, ein Kind, und Toni Kroos, mittlerweile schon in die Jahre gekommen, mit 30 Jahren drei Kindern und natürlich auch verheiratet.

[00:00:36]

Und was soll ich sagen? Es gibt schon wieder was zu feiern. Vorletzte Folge war es der Klassenerhalt mit meinem Verein Union Berlin. Dann die letzte Folge. Die Geburt meines ersten Kindes. Ja, und jetzt hat natürlich auch Toni endlich mal seinen Beitrag hier geleistet und hat die spanische Meisterschaft gewonnen. Und dafür nehme ich mir mal einen kleinen Moment und habe mich hier in meinem Wohnzimmer in Berlin und.

[00:01:03]

Spende großen Applaus und gratuliere ganz herzlich auf diesem Wege und die Glückwünsche, die schicke ich heute nicht nach Madrid, sondern wohin gut natürlich auch erstmal von mir.

[00:01:15]

Ein herzliches Willkommen an unsere treuen Zuhörer. Ich bin froh, dass ich auch mal einen Beitrag leisten konnte oder kann zu einer guten Podcast Folge mit einem Erfolg. Ich habe allgemein das Gefühl, dass wir diesen Podcast zu einem guten Zeitpunkt gestartet haben, wenn es hier irgendwie alle zwei Wochen etwas zu feiern gibt. Aber um auf deine Frage zu antworten Ja, ich melde mich aus Köln. Jetzt wird wahrscheinlich der eine oder andere vielleicht denken Köln. Die erste Erklärung ist, dass wir jetzt, nach unserem letzten Spieltag, der ja gestern war, aufmerksame Zuhörer wissen ja, dass wir montags aufzeichneten, mittwochs, mittwochs dann erscheinen.

[00:01:58]

Und wie gesagt, wir haben gestern noch gespielt oder haben jetzt sechs Tage freibekommen bis kommenden Sonntag. Das reicht, bevor wir uns dann auf das Rückspiel gegen Manchester City vorbereiten. Und dementsprechend habe ich jetzt die Zeit genutzt, nach wirklich sehr, sehr langer Zeit durch Corona und so weiter mal wieder nach Deutschland zu reisen. Acht, neun Monate ist es her, dass ich nicht in Deutschland war, und ich freue mich sehr um Köln. Warum Köln? Ein bisschen zu erklären ist, das ja unser Deutschland Standort ist und auch immer war.

[00:02:36]

Wo das herkommt, ist auch recht schnell erklärt. Als ich damals von Bayern nach Leverkusen ausgeliehen war. Anderthalb Jahre haben wir in Köln gelebt, haben uns sehr, sehr wohlgefühlt hier und damals. Als es dann von München nach Madrid ging, war da quasi eine Bedingung Stellt sie jetzt hier schlechter hin? Meine Frau als quasi die Bedingung von ihr, dass wir wenigstens einen Standort behalten. Und das sollte dann in Köln sein. Karneval war damals auch heute nicht mehr.

[00:03:09]

Aber damals haben wir tatsächlich den Karneval hier gefeiert werden eine junge Mannschaft mit Leverkusen, die waren sehr lustig. Und da haben wir hier und da mal mitgemacht und haben Köln in dieser Zeit einfach irgendwie lieben gelernt. Das weißt du genauso gut wie ich. Unserer ist unsere Berater Agentur Sport Total, auch in Köln ansichtig, ansässig. Da haben sich einige Freundschaften entwickelt, und deswegen ist für uns Köln einfach bezugswort in Deutschland Nummer eins. Und das benutzen wir jetzt einfach fünf Tage, um hier zu sein.

[00:03:44]

Ich bin ehrlich gesagt extrem euphorisch. Heute wird ja auch nicht mal was. Ja, das hat schon was los. Das hat noch nicht mal etwas mit einem Intro zu tun, sprich der Meisterschaft, wo wir ja gleich noch Zeit haben, darüber zu sprechen, sondern das hat damit zu tun, dass. Ja, ah heute meine Tochter Geburtstag hat Amy wird ihr ein schöner Tag. Lassen wir sie hochleben.

[00:04:13]

Einmal hoch, das dreimal hoch, viermal hoch. Und zweitens ist der Grund, dass wir jetzt über die letzten Jahr fast drei Jahre hier ein neues Haus gebaut haben in Köln. Nein, nein, nein, nicht schon wieder. Es hat einfach nur lange gedauert.

[00:04:34]

Und deswegen bin ich sehr froh, heute den ersten Tag hier, ja das Haus zu beziehen und zu beleben. Und ich sage dir, es ist ein. Es ist ein Traum geworden, den den Hauptteil an dieser Arbeit hat meine Frau gemacht. Ich habe es einfach bezahlt. Es ist die tolle Kombination. Eine tolle Kombination geworden? Nein, absolut.

[00:05:01]

Nein, wirklich toll. Ich fühle mich sehr wohl, und ich freue mich natürlich auch auf eine schöne Folge Podcast, hier wieder mit dir das erste Mal hier aus meinem neuen Heim in Köln. Und ich freue mich auch schon, wenn du und ich mich dann auch hier mal besuchen. Kommen es mit deiner Familie? Absolut.

[00:05:17]

Es wird ja hoffentlich genug Platz da sein, im Haus zu meinem für ein Podcast gefunden.

[00:05:24]

Von daher nicht zu viel verraten will, weil du mich ja auch immer direkt hier als hochnäsig darstellen willst. Aber es ist einiges geboten.

[00:05:32]

Ohne zu viel zu verpassen, das schaue ich mir dann mal persönlich an. Aber erzähl noch mal hier Meisterschaft. Jetzt mal zu dir persönlich ist er seinen 26. Titel. Welcher Stellenwert oder welchen Stellenwert gibst du den Titel? Da muss ich ehrlich sagen Weil A. Ist es erst die zweite Meisterschaft mit Real in sechs Jahren. Das war so der Wettbewerb, mit dem wir uns irgendwie am schwersten getan haben. Von der Konstanz her die letzten Jahre. Da war und war langsam schon noch peinlich.

[00:06:10]

Es war mir unangenehm. Aber da war Barcelona uns die letzten Jahre immer so einen Schritt voraus. Das muss man ehrlich sagen. Dafür waren wir ja meist die bessere Mannschaft in der Champions League mit dem besseren Ende. Aber vor der Saison war schon auch das große Ziel, endlich wieder Meister zu werden, nach drei Jahren. Und das hat man auch gemerkt. Ich glaube nicht, dass wir 38 Spiele super gespielt haben. Definitiv nicht. Es ist wahrscheinlich auch nicht möglich.

[00:06:35]

Aber ich habe immer das Gefühl gehabt, die Mannschaft will unbedingt und speziell jetzt auch nach Crooner. War da wirklich so ein Geist, der, den man gemerkt hat in der Mannschaft, wo man dieses Jahr unbedingt. Wir hatten auch das Gefühl, dass Barcelona nicht ganz so stark ist. Dieses Jahr werden wir dieses Jahr nicht werden. Das wird schwierig, und das hat man gemerkt, wenn ich als Team überragend gearbeitet und die Meisterschaft auch verdient. Und für mich hat das einen großen Stellenwert.

[00:07:04]

Wie gesagt, Erster, Zweiter ist in den sechs Jahren hier und ja, B. auch nach der nicht so guten letzten Saison zu zeigen Ja, wir sind noch da. Wir können das noch, und ich glaube, wenn Spanien Meister wird, dann hast du das auch nochmals bewiesen. Absolut. Und ich denke, das war jetzt auch der seriöse Teil dazu. Und wir haben ja auch ein paar Rubriken, und eine hat man noch gar nicht. Die würde ich gerne mal ins Leben rufen.

[00:07:34]

Solche Kleine.

[00:07:38]

Die Stimme von unserem Opa für diejenigen, die es noch nicht wissen.

[00:07:41]

Zudem will ich auch noch mal kurz kommen aus der Umkleide. Ich habe ja viel hier von Feiern von Union Berlin erzählt, was da abging. Aber jetzt musst du einfach mal erzählen.

[00:07:54]

Wie lief die Feier nach eurem Sieg gegen Villarreal, wo ihr die Meisterschaft klargemacht habe? Wie lief, starb in der Kabine? Wie können wir uns das vorstellen?

[00:08:05]

Um es vorwegzunehmen Ich glaube, mit Union werden wir nicht mithalten können. Das wird schwierig. Es war schon emotional, gerade so die letzten Minuten stand ja 2:1 bei uns, und Real hat am Ende ja noch wirklich zwei gute Chancen auf den Ausgleich gehabt. Bei Barcelona stand es lange 1:1. Wenn dann noch ein Tor gemacht hätten, dann wäre das zumindest einmal auf den letzten Spieltag vertagt. Von daher war schon noch ein bisschen ein bisschen unruhig, und dementsprechend war es dann, als vorbei war, natürlich sehr emotional.

[00:08:37]

Man merkt natürlich bei der Feier irgendwie auf dem Platz, dass es in einem Stadion mit 80 000 Leuten schon irgendwie nochmal kühler und emotionaler ist, wenn man das kennt, feiern, dass man dann irgendwie auch noch die Runden im Stadion läuft und 80000 Leute stehen. Und jetzt Kux ebenso auf die Gegengerade, und da stehen so zwei Ordner und klatschen platzen. Dann fehlt natürlich was.

[00:09:02]

Real hat ja vorher auch schon gesagt, dass sie natürlich irgendwie aufgrund der ganzen Situation auch keine Offiziellen feiern. Normalerweise fahren wir immer an so ein Brunnen im Zentrum von Madrid, wo dann Hunderttausende Fans auf uns warten, mit denen gefeiert wird, dass das im Falle der Meisterschaft nicht stattfindet, einfach aufgrund der ganzen Situation. Das muss man jetzt aktuell nicht weiter erklären. Ist da auch ein bisschen vorbildlich weggegangen. Aber trotzdem war es war es war es emotional in der Kabine, was allen angemerkt irgendwie, da irgendwie auch so ein, ja so eine Last abgefallen ist ja immer dieses Quer.

[00:09:39]

In der Liga ist Barcelona ein Schritt voraus, und das habe ihm gezeigt, dass es nicht so ist. Und ich fand, es gab dann nach dem Spiel es gabs dann noch ein Essen, organisiert für alles ein bisschen Interne, also irgendwie alles dem, dem ja so angepasst, weil ja alles irgendwie ein bisschen außergewöhnlich ist. Wir haben dann eben nicht mit Fans gefeiert im Vergleich zu euch. Da hat man ja auch gesehen, was dabei rauskommt. Da kommen dann sechs Anzeigen oder zwei, sechs wurden fallengelassen.

[00:10:15]

Ich weiß auch, welche.

[00:10:19]

Bei uns war es da. Es gab dann halt noch zusammen Essen, und da wurde natürlich auch ein bisschen gesungen und gefeiert und alles, was allerdings irgendwie auch so ein bisschen emotional war. Irgendwie war dann irgendwie klar Am nächsten Tag musste dann war dann irgendwie doch wieder Training und Corona Test Coruña Test ist zwei Spiele, aber zwei Tage vor dem Spiel, und das nächste Spiel war für mich zwei Tage später. Ob wir wollten oder nicht. Das hat das alles schon ein bisschen gebremst.

[00:10:48]

Aber dadurch? Du kennst mich ja.

[00:10:50]

Da sieht man auch einen Unterschied in der Qualität. Wir haben hier den Klassenerhalt so gefeiert, dass wir am nächsten Tag gar kein Training möglich war. Da könnte ich ja auch noch einiges lernen.

[00:11:00]

Ich verstehe ich nicht. Ich habe es eigentlich nicht so gut, nicht so gut.

[00:11:04]

Wahrscheinlich habe ich bei Union, aber wir werden trotzdem jemanden, der so richtig besoffen war. Und wer vor allen Dingen?

[00:11:15]

Gibts grundsätzlich definitiv nur dieses Mal habe ich keinen mitbekommen da beim Essen so schnell hat es keiner geschafft. Aber es gibt da grundsätzlich mit Sicherheit bei den letzten Feiern da. Da ist dann schon auch die halbe Mannschaft da. Da wäre es dann wirklich schwierig geworden, am nächsten Tag zu trainieren. Da können einige könnten auch bei Union spielen.

[00:11:40]

Aber erst das Essen angesprochen, da ist ja auch ein Bild gepostet mit dem Beitrag Champions Dinner.

[00:11:46]

Da gab es ja mal so einen Burger aus der Tiefkühltruhe und Pommes haben das auch Spaß und Sparmaßnahmen wegen Coruna jetzt arrival kein Goldstück mehr gibt oder was? Was war da der Hintergrund für Sonnenberger?

[00:11:58]

Ein Burger hat überall seine Auswirkungen. Und das muss auch er jetzt feststellen, dass da eben nur noch Börger mit Pommes gibt. Nein, das war quasi mein Alkoholen, wenn man so will. Also ich hab mir da dann halt wie gesagt, das war auch schon der Zweite, den ich da gepostet hatte, nachdem ich mich im Internet gesehen hab. Das viele wieder ihre Fotos und so, das ist doch ein schönes Foto hier, was hier vor mir liegt, so richtig vor fett Triefende, der Burger mit Pommes und Ketchup und Cola dazu getrunken.

[00:12:33]

Das war so eine Riesenparty. Party?

[00:12:37]

Ja, ich habe es mir richtig und richtig, denke, da bin ich mal gespannt, um nochmal auf das Spiel zurückzukommen.

[00:12:49]

Da war ja eine Szene, da gabs ja Elfmeter und für diejenigen, die es nicht gesehen haben. Sergio Ramos ist zum Elfmeter angetreten, hat diesen aber nicht geschossen, sondern quer gelegt auf Karim Benzema, der ihn dann reingemacht hat.

[00:13:05]

Nicht gezählt, weil er zu früh rein gelaufen ist. Habt ihr das vorher trainiert, wusstest du davon oder war da so eine Aktion, wo nur die beiden wussten? Ich wusste davon nichts. Wir haben das auch nicht trainiert. Das muss ich sagen, habe ich nicht mal nachgefragt. Also hätte man wahrscheinlich nochmal nachgefragt. Ich kannte die Regeln beispielsweise auch nicht.

[00:13:29]

Wenn da drin war, das wiederholt werden darf. Ich glaube, die aus dem Schiedsrichter kannte keiner. Gut, dass die so ist. Ich hätte ja eigentlich gedacht, wenn der falsch ausgeführt ist, dann falsch. Einfach kein Tor und Freistöße wieder real. Dann hätte ich dann doch wahrscheinlich nochmal nachgefragt, was die Idee sollte. So ist es. So ist es dann irgendwie noch gut gegangen. Ich glaube, vielleicht war so ein bisschen Idee. War ja noch ein bisschen im Kampf um die teure Kanone unterwegs und da noch ein Tor zu geben, zu schenken.

[00:14:04]

Hat er dann auch den Elfmeter danach geschossen? Was ja eigentlich auch Ramos macht, im Normalfall deswegen. Ich wusste ja normalerweise normal.

[00:14:14]

Auch er scheint auf Deutsch. Na ja.

[00:14:20]

Nein, aber wie gesagt, ich wusste davon nichts. Und die Idee finde ich auch grundsätzlich nicht so schlecht, wenn es klappt. Er rechnet ja keiner mit. Aber gerade in so einem entscheidenden Spiel kann man da machen.

[00:14:31]

Es ist das Stichwort.

[00:14:38]

Nein, das war wirklich wieder eine erfolgreiche Zeit.

[00:14:41]

Und jetzt freue ich mich allerdings auch auf die ein bisschen Ruhe, weil das war schon. Das war schon fünf, sechs Wochen, alle drei, vier Tage spielen, das war schon viel. Und natürlich sind wir mit dem Ziel Meisterschaft, und dementsprechend merkst du vielleicht die Anstrengung, manchmal auch gar nicht. Aber wenn es dann geschafft ist, dann bist du irgendwie schon schon kaputt am Ende. Und jetzt ist auch mal gut, etwas zu pusten. Was macht dann dein Urlauber da sein?

[00:15:11]

Ich genieße es jetzt die letzten zwei Wochen mit Kind. Ein bisschen was anderes, aber ich kann schon sagen Windeln wechseln. Das Klappe klappt im Schlaf. Man muss es ja auch, weil es auch oft Nacht gemacht werden muss. Aber es ist eigentlich ziemlich entspannend. Die Kleine schläft viel. Ich kann echt sagen Wenn du dein eigenes Kind auf der Brust hast, und da schläft das schon unbeschreiblich, so dass das schönste Gefühl, was man haben kann. Und deswegen habe ich diese letzten zwei Wochen hier zu Hause sehr genossen.

[00:15:46]

Also ich kann nicht sagen, was ich gemacht habe oder was ich warum es nicht schon früher gemacht habe, weil es echt echt wunderschön mit einem Kleinkind und das jetzt wachsen zu sehen.

[00:15:59]

Also wer sehr viel schläft, hat noch keinen Schlafmangel. Nee, ich bin vom Schlafe nachts wie gesagt vielleicht 1 mal Windelwechseln. Aber das ist schnell gemacht, und dann schlafe ich auch relativ schnell wieder ein. Von daher kann ich willst mir jetzt auch sagen Das kommt bestimmt noch.

[00:16:17]

Du bist auch noch euphorisiert, das kommt noch. Mach dir keine Sorgen. Wir werden uns hier ja immer wieder mal kurzschließen. Und dann werden wir schon irgendwann auch noch hören, wie kaputt du bist. Da freue ich mich schon sehr drauf. Dass das Kind sein oder vom Fußball dann wieder, das sei mal dahingestellt, aber. Gut, dass es anspreche. Kind und Fußball da hast du ja auch jahrelange Erfahrung und da hätte ich auch noch mal so eine.

[00:16:50]

Frage Unter Brüdern wurde mir vielleicht auch mal so ein Tipp geben Kannst immer doch, was dich immer schon mal fragen wollte oder was ich dich seit zwei Wochen fragen will.

[00:17:07]

Ich meine, du hast drei Kinder.

[00:17:08]

Hast du es jetzt lange erlebt? Wie hast du da den Ablauf der Saison in normale Schulwoche Mastes, sodass ein, zwei Tage vor dem Spiel dann in anderem Raum schläfst, damit du noch nicht die Nachtschichten machen muss, damit du genug Kraft hast? Oder machst du auch noch kümmern sich ums Kind, wenn es wach ist oder Windeln wechseln oder sonstiges? Hast du den genauen Ablauf?

[00:17:32]

Ja, man muss. Man muss ein bisschen unterscheiden. Wie viele Kinder man zu welchem Zeitpunkt hat. Früher, als nur Leon da war, kann ich mich daran erinnern, dass ich immer die erste Schicht gemacht habe mit Leon die erste Nachtschicht quasi. Und das kam mir auch ganz gelegen, weil ich habe früher immer nachts noch NPA geschaut. Dallas Mavericks Ganz klar mit Dirk noch damals. Und das war für mich immer so ein Highlight, und das hat mich wach gehalten.

[00:18:00]

Das war so, dass ich das auch gern gemacht habe. Im Leeren, weil ich wach war, weil ich gucken wollte. Und sobald das Spiel vorbei war, habe ich ihn dann quasi übergeben. Als ich dann selbst schlafen konnte. Aber jetzt ist es irgendwie was anderes mit. Mit drei Kids, weil damals nur mit leeren hast du natürlich schon so am Tag auch noch ein paar Ruhephasen. Hat ihn mal jemand anderes hat interessiert. Jetzt, mit den drei, hast du einfach einfach immer zu tun.

[00:18:27]

Das mit dem Mist, mit dem Nachts Dallas gucken. Das hat sich ja erledigt, weil es geht einfach nicht mehr. Du hast ja davon angesprochen. Ich bin ja jetzt auch schon 30. Dazu dann die drei Kinder mit ganzen Tag was zu tun und nebenher noch ein bisschen Fußballspielen geht dann einfach nicht mehr. Sag ich mal, da nachts noch irgendwie groß wach zu bleiben, was ist aber nach wie vor Mach ist? Da finden jetzt beispielsweise unruhig ist oder so.

[00:18:54]

Dann trage ich ihn meist meist schon noch ein bisschen durch die Gegend, dass er einschläft. Aber die Nacht vor dem Spiel, speziell vor dem Spiel.

[00:19:03]

Ich schlafe ich mittlerweile, weil sonst kriegt sowas auch echt nicht mehr aufgeholt und kriegt das auch körperlich. Dann bei dem Rhythmus, den wir jetzt haben, von den Spielen einfach nicht hin. Auf Dauer. Das ist so ein bisschen mein, ja mein Weg, dass ich eigentlich alles macht, was auch immer. Aber bis in die Nacht vor dem Spiel, die dann schon wichtig ist, irgendwie auch gut. Ja, acht, neun Stunden zu schlafen, das brauche ich dann, um dann auch wirklich die Leistung zu bringen.

[00:19:34]

Mittlerweile ist es jetzt nicht so, zum Beispiel. Zuletzt haben wir ja fast immer 22 Uhr gespielt. Da habe ich dann meist, wo ich bis um neun geschlafen, morgens, und dann haben wir. Dann war ich meist nochmal der Leon. Jetzt aber, beim Fußball Camp war im Sommer ja die letzten drei, vier Wochen. Da war ich mit ihm vormittags immer noch beim Fußball Camp und bin dann mittags zur Mannschaft gefahren. Wir haben uns meist immer so gegen 14 Uhr getroffen, und dann hab ich nachmittags nochmal Mittagsschlaf gemacht.

[00:19:59]

Und dann hat das auch gereicht, um abends um zehn Fitze Meister zu werden.

[00:20:05]

Das hat der Meister zu werden. Das eine oder andere Mal habe ich am Vormittag dann auch noch da beim Learn mitgespielt. Mit den Jungs klar, leichtes Anschwitzen, leichtes Warmmachen, wobei Anschwitzen immer leicht, sich vor die Tür zu stellen. Aber ich habe dann noch leer und freut sich, wenn ich mal ein bisschen mitspielen, dann das Abitur noch gemacht und bin dann zur Mannschaft und habe abends richtig gespielt. Allgemein würde ich sagen Mach dir jetzt keine Gedanken. Ich glaube, das kriegst du kräftemäßig hin, wenn du dann wieder bei einem Verein unter Vertrag steht.

[00:20:40]

Allerdings Wenn es dann mehr werden.

[00:20:42]

Dein leichter Seitenhieb ist auch eine versteckte Frage. Nein.

[00:20:54]

Aber mittlerweile bei mehreren Kindern würde ich dann schon, wenn du den Anspruch hast, weiter gut Fußball zu spielen, mit viel Kraft, dann schon auch. Zumindest den Tipp geben, dir die Nacht vorzunehmen und zu schlafen. Das wird dir helfen.

[00:21:09]

Glaub mir, ich werde auch machen, was ich bin. Ich habe immer schon viel Schlaf gebraucht, und dann will ich das einfach mal zwei Tage ab zwei Tage vor dem Spiel durchziehen. Ich hab jetzt gehofft, dass ich mir so drei Tage vorgespielt habe.

[00:21:20]

Ich hab ich auch ein Argument meiner Frau gegenüber, dass ich nachts schlafen kann. Aber das kriege ich schon noch hin. Soll ich jetzt noch auf deine versteckte Frage antworten oder lassen das jetzt gehen wir einfach nur entscheiden.

[00:21:37]

Wenn es hätte gehen wollen, hätte das jetzt allerdings nicht mal ansprechen dürfen. Von daher muss ich darauf antworten. Das ist richtig. Aber du hast ja schon gesagt, wenn ich dann wieder einen freien habe. Das heißt, der aktuelle Stand ist Ich bin weiterhin vereins und arbeitslos.

[00:21:50]

Vereinslos Arbeit tue ich erst, wenn das Arbeitslosengeld schon gekommen? Nee. Ich habe das einfach zu spät beantragt. Ehrlich gesagt, weil ich davon überzeugt war, dass es relativ schnell geht und bin.

[00:22:07]

Von daher hat sich jetzt an der.

[00:22:10]

Situation für mich nichts geändert. Wie gesagt, bin noch vereinslos. Es ist nichts entschieden und man weiß ja, es kann im Fußball manchmal ganz schnell gehen. Es kann aber auch noch ein bisschen länger dauern.

[00:22:24]

Aber Geduld? Ich habe hier bei mir zu Hause, wo ich mich kümmern kann, wo ich sehr glücklich und zufrieden bin und das andere kommt.

[00:22:30]

Alles sage ich jetzt mal so. Was meinst du, woran das allgemein hängt? Wir haben damals allgemein beobachtet, sieht man das ja sowieso auf dem Transfermarkt Nicht viel passiert durch die Coruna Geschichte und du wirst den Stein ins Rollen gebracht werden muss.

[00:22:50]

Den europäischen Transfermarkt bringe ich dann irgendwann ins Rollen.

[00:22:54]

Ein Wechsel vom Markt ist ja nicht mal beim Verein.

[00:23:06]

Nein.

[00:23:07]

Man sieht ja, dass das relativ wenig passiert auf dem Transfermarkt. Und der Transfermarkt ist bis Anfang Oktober offen. Das heißt, da werden sich auch noch viele Spieler aber noch Zeit lassen mit ihren Entscheidungen. Und deswegen passiert relativ wenig zurzeit. Ich bin aber auch sehr geduldig und bin auch überzeugt, dass ich da eine gute Lösung finde. Ob es dann hier in Berlin weiter ist, was ja auch für mich eine gute Sache wäre oder woanders, das wird man dann sehen.

[00:23:37]

Erfassende category mit Ruhig bleiben mit Felix Groß ist, dass er fast fast wird. Aber ich habe mich nicht.

[00:23:43]

Gibt's ja nicht. Ja, und wir haben jetzt auch in dieser Folge das erstes Mal. Er ist erst einmal ein kleines bisschen Werbung dabei, aber eine sehr sinnvolle. Nicht nur, weil das Produkt, was wir jetzt gleich kurz vorstellen, wirklich gut ist, sondern weil. Natürlich gibts für Werbung auch immer mal den einen oder einen Euro. In dem Fall geht er aber natürlich, wie es eigentlich immer Tor an Toni Kroos Stiftung. Sprich Es kommt auch wirklich Leuten zugute, die es brauchen.

[00:24:12]

Also mal rein, was wir hier haben.

[00:24:18]

Und diese Woche haben wir auch mal einen wirklich guten Tipp für euch. Und zwar die Claque versicherungssektor. Worum geht's da? Bei Versicherungen gehen ja bei den meisten ein bisschen die Alarmglocken an. Auch bei mir übrigens, weil ich davon keine Ahnung habe. Und mit dieser App könnt ihr da ein bisschen Ordnung reinbringen bei den ganzen Versicherungen. Und zwar hilft die euch, eure Versicherung zu ordnen und gegebenenfalls auch zu zeigen, wo ihr Geld sparen könnte. Ich glaube, das ist eine super Möglichkeit, wie das Ganze funktioniert.

[00:24:47]

Du lebst ja einfach die App runter und gibt an, welche Versicherung du hast. Basierend auf deiner aktuellen Lebenssituation analysiert und vergleicht der Algorithmus deine Verträge mit den aktuellen Angeboten und Tarifen am Markt und schlägt vor, wie deine Verträge verbessert werden können und du Geld sparen kannst. Und es ist alles kostenlos. Und bei Fragen helfen dir Versicherungsexperten per Telefon, E-Mail oder Chat weiter und versprechen dort auch keine Wartezeit. Was gibt's da noch? Felix Positives zu sagen ein Bonbon, ein Bonbon gibts da noch und für die einfach mal Lupen podcaster.

[00:25:22]

Aber dafür spendiert nämlich die Claque ab oder Clark an sich nicht die App ein 30 Euro Amazon Gutschein. Dafür müsste man nur die klag runterladen oder direkt auf die Webseite gehen. In Deutschland aber auch Go klag Punkt für öSTERREICH und bei der Registrierung einfach den Gutschein gut Lupen 30 eingeben. Und dann wie gesagt, gibts diesen 30 Euro Amazon Gutschein. Das ist eine gute Sache. Also haben wir auch mal was sinnvolles getan.

[00:25:53]

Absolut. Du erzählst ja genug Mist. Von daher können wir ja auch unseren zahlreichen Zuhörern jetzt auch mal was Sinnvolles sagen. Also ich hoffe, dass euch die App ein bisschen weiterhelfen kann.

[00:26:10]

Sehr gut. Wir hatten was zu feiern. Wir hatten auch die letzten Tage. Podgorski. Absolut.

[00:26:18]

Dann sag du mir jetzt die. Die Legende, dieses Podcast eigentlich hatte Geburtstag, ist 85 Jahre alt geworden. Unser Opa am 17. Juli.

[00:26:31]

Das ist stattlich und dadurch, dass Oper ja auch jede Folge unseres Zitat unserer Mutter dieses Podcasts hört, könnten wir auf diesem Wege ja auch noch einmal herzlich gratulieren, oder?

[00:26:48]

Absolut.

[00:26:48]

Ich hoffe, die Mutter hat den Seitenhieb gehört.

[00:26:52]

Ja, natürlich. Er ist ja nicht nur Namensgeber dieses Podcasts, sondern wie von uns auch öfters schon angesprochene Legende. Und 85 Jahre ist ein absoluter Grund zu feiern. Ich weiß noch, wir haben ja zusammengelegt als Casas, und sein Geschenk war ein kabelloses Rasenmäher oder nach 50 Jahren oder so..

[00:27:22]

Weißt du was? Ich habe nur das Geld überwiesen.

[00:27:27]

Egal, nein. Akkurate Mehrheit bekommen. Es muss ja nicht mal ein Kabel mehr herum hantieren. Das habe ich übrigens zu Hause gemacht. Ich bin ja jetzt auch hier ein bisschen Zeit und hab jetzt vor Parteien Rasen gemäht und meinen Akku Rasenmäher. Ist das Akku kaputt gegangen, und ich habe noch vom Vermieter hier einen alten Rasenmäher mit Kabel. Da hab ich mich hier gequält.

[00:27:49]

Mit diesem für den neuen Verein.

[00:27:53]

Aber das ist nur am Rande. Opa, 85 Jahre alt, Opa und Oma herzlichen Glückwunsch, wenn du das hörst. Er hört. Großartige Leistung. Er war ja auch ein paar Tage vor seinem Geburtstag, jetzt war er ja bei dir zu Besuch in Madrid. Das ist richtig. Es war wirklich ein paar Tage da, er war fünf Tage da, mit unseren Eltern natürlich nicht zu vergessen. Ja, das war es.

[00:28:21]

Dann glaub ich, zwei Tage vor seinem Geburtstag wieder zurück, zurück gereist nach Rostock bzw. dann nach Greifswald. Und es war wirklich sehr, sehr schöne Zeit, und da müssen wir vielleicht einmal unseren Hörern bzw. auch denen, die die meine Doku gesehen haben, ja vielleicht ein bisschen aktualisieren. Denn viele werden sich wahrscheinlich fragen Warum sprecht ihr von Opa zu Gast in Madrid?

[00:28:55]

Da waren doch Oma und Opa waren doch die Helden auf der Terrasse. Dazu müssen wir ja leider sagen, dass unsere Oma vor knapp zwei Monaten verstorben ist. Das war natürlich eine schwierige Zeit für uns alle, aber das wäre ich auch speziell für Opa. Umso stolzer bin ich, wenn ich Ihnen jetzt in Madrid gesehen habe, wie er gekommen ist, wie er drauf ist. Wer positiv ist, wer sich gefreut hat, bei uns zu sein. Und das war auch sehr, sehr schön, ihn auch nach langer Zeit und vor allem nach dieser schweren Zeit so zu sehen.

[00:29:30]

Und ja, Opa ist Opa, ist ja nicht unterzukriegen. Er findet sich jetzt mit 85 noch einmal neu, mit seinem kabellosen Rasenmäher. Er hat Original bei uns gesagt. Bei dem anderen, mit dem Kabel. Da ist er immer drauf gepfeffert.

[00:29:47]

Man muss jetzt auch. Man muss jetzt vielleicht mal powern. Ich weiß nicht so gebräuchlich oder jedenfalls drauf getreten halt, aber immer deswegen super Ding, und meines war ganz, ganz schön hin zu sehen.

[00:30:04]

War ja, wie gesagt, noch eine ganz, ganz lange Zeit, und es ist einfach so erstaunlich zu sehen, wie fit Opa ist mit seinen jetzt ja 85. Also, wir haben jetzt noch Fußball gespielt.

[00:30:15]

Wir haben richtig. Wir haben Fußball gespielt, drei gegen drei, ja, und ich gegen Opa, was natürlich nicht einfach war, nicht einfach zu verteidigen. Ich habe mir das hier extra aufgeschrieben.

[00:30:27]

Jedes Spiel verloren, hat aber drei Tore gemacht. Hat er mit der Picke in den Winkel geschweißt? Das weiß ich ja auch noch. Ja, da konnte die Mutter, die bei mir im Team war, nichts machen. Und am Ende war mein Heiler, denn unter anderem war unser Vater bei ihm. Im Team hat er dann aber auch schonungslos Kritik geübt. Nach dem Spiel hat er beispielsweise gesagt, dass von seinen Teamkollegen von ich zitiere, von dem kann.

[00:30:52]

Von denen kann ja auch nix da.

[00:30:55]

Da war er quasi das Zugpferd und war aber nicht zufrieden mit seinen Teamkollegen.

[00:31:01]

So macht man das als Führungsspieler, das ist ja klar. Aber drei Mal drei Tore gemacht, kann man quasi von einem lupenreinen Hattrick sprechen oder quasi richtig rein.

[00:31:13]

Aber allgemein war es wirklich sehr, sehr schön.

[00:31:16]

Einfach eine schöne Abwechslung mit ihm, mit den Kids im Pool und so weiter. Es war sehr, sehr schön, und ich hoffe, dass wir ihn bald wiedersehen. Natürlich habe ich ihm dann auch noch. Er ist ja immer sehr, sehr aktiv in seinem Garten zu Hause, wo er dann natürlich alles um buddelt, pflegt. Man kann nicht still sitzen, kann nicht still sitzen. Da habe ich natürlich auch noch irgendwie wieder gewisse Kleidung mitgebracht. Ich werde mir natürlich irgendwie das Okay von ihm holen, aber ich werde da auch nochmal Begleitmaterial posten.

[00:31:50]

Man muss sagen, man muss sagen, da sieht man übrigens auch den neuen, kabellosen Rasenmäher. Man hat aber auch schon das Shirt an und sitzt und passt wie angegossen. Und nochmal von dieser Stelle her. Wir sind stolz auf dich. Und weiter Charlotte. Absolut.

[00:32:17]

Aktuelles heißt die nächste Rubrik. Und jetzt wechseln wir das Thema. Und zwar. Es ist ja jetzt fast jedem bekannt geworden. In dieser Woche hat mein ehemaliger National Mannschaftskollege André Schürrle seine Karriere beendet mit 29 und hat da ja so einige seiner Erfahrungen oder Gefühle im Laufe seiner Karriere beschrieben, die ihn vielleicht auch ein bisschen dazu gebracht haben. Zu dieser These, zu dieser Entscheidung also erst einmal vorneweg, muss ich sagen, habe ich großen Respekt vor der Entscheidung, weil ich ihn auch kenne.

[00:32:55]

Er ist wirklich ein top Charakter, der gerne mit ihm zusammengespielt haben, uns auch wirklich gut verstanden und dass wirklich ein guter, wirklich richtig guter Junge. Zudem kann man ja wahrscheinlich auch sagen Er mit 29? Er hätte mit Sicherheit noch irgendwie einen Verein gefunden, wo man vielleicht, wenn man ein bisschen ein bisschen egoistischer wäre, als er, es ist, wo man sagt Okay, man nimmt irgendwie das Geld noch mit und spielt dann halt noch irgendwo. Aber das hat er nicht getan.

[00:33:27]

Ich habe mir auch seine Aussagen ein bisschen angeguckt, weil es natürlich auch manchmal interessant ist, ein bisschen zu hören, wie andere es fühlen, wie andere Aktive es fühlen. Er hat ja immerhin auch bei wirklich großen Vereinen gespielt, unter anderem Leverkusen, Dortmund oder auch Chelsy. Und wenn man selbst aktiv ist, so wie ich?

[00:33:49]

Es ist dann schon interessant zu hören, wie das auch andere manchmal ein bisschen wahrnehmen. Ich lese mal ein, zwei Zitate von ihm vor, und dann kann mir ja mal ein bisschen kurz darüber reden oder wie du das siehst.

[00:34:01]

Der erste wäre ja. In dem Geschäft, wo nur die Leistung auf dem Platz zählt, indem Verletzlichkeit und Schwäche zu keinem Zeitpunkt existieren dürfen, weiter offen und ehrlich über Dinge zu sprechen, Das ist in meiner Branche ja unmöglich. Man muss ja immer eine gewisse Rolle spielen, um in dem Business zu überleben. Sonst verlierst du deinen Job und bekommst auch keinen neuen mehr. Wie siehst du das? Stehst du zu solchen osthang? Die Treppen ist ein Punkt, muss ich sagen, dass man die zweite zu nehmen?

[00:34:35]

Wenn du immer ehrlich bist, hast du keine lange Haltbarkeit in dem Geschäft, weil du, weil du dann einfach als schwieriger Charakter wahrgenommen wirst, weil das Probleme erzeugen würde. Und das will man nicht. Ich glaube, dass, wenn du immer ehrlich bist in diesem Geschäft haben da viele Leute ein Problem, mit jeder ein bisschen nur auf sich selbst schaut und sich dann auch angegriffen fühlt. Und keiner will irgendwo als negativ dargestellt werden. Das wäre nun mal so, wenn du immer ehrlich bist, weil es läuft ja nicht immer alles richtig und alles gut.

[00:35:11]

Und auch von der menschlichen Seite her läuft da ganz viel verkehrt. Im Fußball viele Charaktere unterwegs? Ja, die zweifelhaft sind.

[00:35:23]

Auch wenn so viel Geld im Umlauf ist, das verändert den Menschen auch. Und da bleiben die wenigsten sie selbst. Da ist Ehrlichkeit nicht immer gefragt, und genauso ist es mit der Verletzlichkeit. Du hast wirklich keine Schwäche zeigen, weil dann ist sofort der nächste da, und du wirst ganz schnell weg vom Fenster. Du kannst dir da nicht erlauben, irgendwo auch nur ein bisschen nachzulassen. Und deswegen sei es geht zu viel ums Geschäft, und das Menschliche wird immer mehr in den Hintergrund gerückt.

[00:35:57]

Und das ist auch eine Sache, die mich extrem stört und wo ich ihn absolut nachvollziehen kann und auch absolut die Aussagen so unterschreiben kann. Ich glaube auch, dass. Ein großer Punkt dazu ist, dass es einfach keine wirkliche Kritikfähigkeit mehr gibt, heute also wenn du wirklich mal ehrlich bin. Und da würde ich alle mit einschließen, egal ob Trainer, Spieler oder auch auch sonst wo, wer was zu sagen hat.

[00:36:32]

Ich habe das Gefühl, dass einfach diese Kritikfähigkeit nicht mehr da ist.

[00:36:36]

Und sobald irgendjemand ein bisschen aus der Reihe tanzt, dann vielleicht mal was, was Kritisches sagt oder dann erst sagt, dann einfach mal offen und ehrlich, was anspricht.

[00:36:47]

Dann bist du der, der am Ende die Probleme hat. Auch wenn man alle außen wünschen sich solche Typen oft. Aber es ist einfach, ist einfach schwierig. Ich persönlich versuche immer, ehrlich gesagt, auch in Interviews und so weiter, immer meine ehrliche Meinung zu geben. Natürlich vielleicht nicht in der Sprache, die man außerhalb der Interviews benutzt. Wir brauchen uns alle nichts vormachen. Jeder, jeder, ausnahmslos jeder, spricht ja anders, wenn die Kamera aus ist, als wenn sie anders nur versucht.

[00:37:15]

Nur gibt es da noch die einen, die wirklich alles runter Rattan, so wie sie auswendig gelernt oder die dann mindestens noch das ehrlich verpacken. Und trotzdem glaube ich, dass, wie gesagt, allgemein Kreditfähigkeit da schon eine Rolle spielt, indem man es, indem viele das eben nicht mehr sind und dementsprechend auch Charaktere, die dann mal was Ehrliches, Unangenehmes sagen, dann immer größere Schwierigkeiten haben.

[00:37:40]

Und das Zweite ist das mit der, mit der Schwäche, dass die nicht existieren darf ich eben auch, weil das natürlich heutzutage ist. Es ist so ein Leistungsgedanke bei jedem, weil einfach jeder heutzutage unter extremem Erfolgsdruck steht. Und da sprechen natürlich auch wieder von den Leuten in der Verantwortung. Und wenn dann wirklich jemand da ist, der in dem Augenblick vielleicht eine Schwäche hat oder nicht ganz auf der Höhe ist, wird es immer schwieriger, denjenigen auf Deutsch gesagt mitzuziehen, weil einfach jeder selbst diesen Erfolgsdruck hat, um selbst seinen Job zu behalten.

[00:38:16]

Dementsprechend wird es immer schwieriger, dann auch mal dann einfach mal eine Zeit zu geben oder wieder aufzubauen, sondern dann bist du. Und das ist natürlich speziell im großen Verein nochmal extremer. Hast du einfach, wird es dann einfach schwer. Und es ist natürlich auch manchmal schade. Und natürlich ist es allgemein auch eine Charakterfrage, finde ich.

[00:38:40]

Wie nimmst du, wie nimmst du solche Situationen an? Er sagt zum Beispiel auch nach der nach der WM hat er nur 19 Tage Urlaub gehabt. Musst du damit Chelsy wieder loslegen? Ich habe mich drei. Ich habe mich drei bis vier Wochen pushen können. Aber dann bin ich ins tiefste Loch gefallen, das es gibt. Ich wollte nicht mehr Fußball spielen. Ich war völlig fertig. Und da sieht man ja auch, was für ein. Was muss man da gehe?

[00:39:07]

Ich weiß, dass die Leute außen oft doch gut bezahlt. Okay. Trotzdem ist es körperlich natürlich eine extreme, extreme Anstrengung für uns alle. Ich spiele den Rhythmus ja jetzt auch ein paar Sachen oder ein paar Jahre. Durch körperliche und mentale Gesundheit kannst du mir Geld ja nicht kaufen. Das ist ja kein Argument. Das ist Geld. Argument ist ja immer, dass das ganz schnell kommt. Aber das verstehen ja viele auch nicht. Absolut, absolut. Und ich glaube, ich glaube auch bei diesem Zitat es.

[00:39:38]

Da kann ich Ihnen auch. Kann ich Ihnen auch ein bisschen ein bisschen oder ziemlich gut verstehen, weil ich ich kenne das auch dieses Kurzurlaub Abschalten, Familie.

[00:39:49]

Und dann geht es plötzlich weiter. Neue Sorgen. Du weißt, du arbeitest wieder. Ein Jahr bist du dann irgendwie im Mai Juni, dann vielleicht wichtige Spielhaus, und bei mir ist es nach dem Urlaub auch oft schon so gewesen in der Vergangenheit, dass ich das Ich auch wirklich Probleme hatte. Vom Kopf her zu sagen Okay, jetzt es wieder von vorne los. Das war ja oft so, auch bei den großen Titel, für den du, für den du dir den Arsch aufreißt, das ganze Jahr.

[00:40:18]

Und dann hast du Urlaub, drei, vier Wochen. Und dann, und dann geht es wieder weiter.

[00:40:22]

Und wenn du das erste Freundschaftsspiel verlierst, dann ist der Laden wieder am Kochen. Da weißt du ganz genau, egal, ob du die Wahl gewonnen hast oder nicht.

[00:40:31]

Und diesen Rhythmus, der schon brutal kannst du auch nicht. Und dann gibt's eben die und die, die dann glaub ich einfach sehr, sehr viel, denen es sehr, sehr viel Kraft kostet. Und ich bin da wahrscheinlich einen kleinen Tick anders, wo ich dann irgendwie nach einer Zeit schon irgendwie wieder reinkommen.

[00:40:49]

Aber ich verstehe dieses nach dem Urlaub sofort wieder mal sofort wieder top und sofort wieder eigentlich schon wieder die nächste Scharmützelsee gewinnen müssen.

[00:40:59]

Und damit muss man umgehen können. Da muss man schon sehr, sehr, sehr, sehr, sehr stark sein und nicht nur vom Körper, sondern auch, sondern auch vom Kopf. Und er sagt beispielsweise. Noch ein Punkt, der dazukommt, dass wenn du in so eine Phase rein kommst, wo du, wo du eine schlechte Zeit hast, wo du schlecht spielst, kommt es natürlich dazu. Gerade in großen Vereinen. Dass du dann einfach kritisiert wird von außen.

[00:41:24]

Heutzutage ist es ja so, da sagt er auch Ich zitiere Depp oder hält. Dazwischen gibt es nichts mehr. Das ist auch eine Aussage, die man zu hundert Prozent bestätigen kann.

[00:41:34]

Und da ist es natürlich noch extrem wichtiger als bei dem Körperlichen. Was für ein Charakter bist du? Arbeitest du das? Bist du wirklich jemand, der dann alles liest? Das mit nach Hause nimmt, sich das zu Herzen nimmt? Dann ist es natürlich schwer, und ich glaube, er ist so ein Typ, der dann auch viel, viel nachdenkt, viel nachgedacht hat, viel negative Sachen holt und denen, was dann umso schwerer fällt, dann irgendwie sich, da sich aufzuraffen.

[00:42:03]

Und das ist dann natürlich am Ende auch eine Frage von Selbstbewusstsein. Okay, ich bin da trotzdem gut genug. Das interessiert mich nicht. Oder nehme ich alles mit nach Hause? Ist natürlich ein großer Unterschied.

[00:42:14]

Finde ich das schon angemerkt, dass er so ein Charakter ist? Er war immer eigentlich so, wirklich eigentlich immer gut drauf und das ist ja in dem im SPIEGEL war das jetzt rausgekommen, sagt er. Auch dass die Nationalmannschaft für ihn irgendwie auch immer so eine, so eine kleine Oase war, um rauszukommen aus diesem, aus diesem Alltag ja auch speziell irgendwie mal bei Chelsea oder so. Wo er sich manchmal so ein bisschen freier gefühlt hat. Ich habe ihn eigentlich immer auch so erlebt.

[00:42:46]

Trotzdem hatte man das Gefühl, dass er jemand ist, der der, sag ich mal vielleicht nicht immer vor dem absolut größten Selbstbewusstsein strotzt, der der gute Spieler dazu brauchte, der vielleicht eher mal aufgebaut werden muss, wenn er, wenn er mal ein, zwei schlechtere Spiele gemacht hat, was ja alle gemacht haben von uns, dass das vielleicht schon, aber finde ihn wirklich. Das habe ich ja am Anfang gesagt, immer ein ganz, ganz, ganz, ganz angenehmem Typen.

[00:43:14]

Und dementsprechend dementsprechend wünsche ich ihm natürlich auch alles Gute. Ein einziger Tag würde ich noch nehmen aus dem Ding, sondern wollte immer fragen, wie wie du das beispielsweise siehst. Und zwar ging es um eine während einer etwas schlechteren Zeit in Dortmund. Da sagte er Wenn es im Verein nicht gut läuft und du spielst einen riesen Mist draus, du dich nicht durch die Stadt zu laufen. Wie wäre das bei dir genauso? Das denke ich mir schon gedacht hast du mich fragst, aber gab es da mal keine schlechten Zeiten?

[00:43:46]

Da kannst du das ja nicht glauben. Ich war auch nicht so gut.

[00:43:53]

Ich verstehe den Gedanken. Ich hatte damit kein Problem, irgendwie rauszugehen, in die Stadt zu gehen, weil es auch nach dem verlorenen 4:0 verloren gegen Hertha. Da gehe ich auch raus. Da kann ich mit den Sprüchen noch leben. Das gehört dazu. Aber grundsätzlich verstehe ich, verstehe ich absolut und in vielen Sachen. Ich denke auch, dass diese Entscheidung hat jetzt auch keiner das Recht, das irgendwie zu kritisieren, weil es ein Mensch, der eine Entscheidung für sein Leben trifft.

[00:44:25]

Und deswegen habe ich absoluten Respekt vor. Er ist absolut ehrlich zu sich selbst gesagt. Das kann nur sagen Ich finde schon einen anderen Verein verdienen, dann noch ein bisschen. Aber wenn er auch diesen Verein von seiner überzeugung heraus nichts mehr geben kann, dann ist es absolut ehrlich zu sagen Okay, das war's. Deswegen habe ich absolut auch Respekt vor dieser Entscheidung. Es gibt ja noch diese allgemeine Bild. Man soll, muss keine Ahnung. Bis Mitte 30 muss man spielen, mindestens.

[00:44:52]

Aber es ist nicht so. Es ist doch, jeder hat sein eigenes Leben und sein eigenes Recht zu entscheiden, wann Schluss ist. Er hat jetzt entschieden, mit 29 Jahren aufzuhören, und das ist völlig in Ordnung.

[00:45:03]

Absolute Unterstützung, vor allem, wenn man, wenn man vor einem Jahr, dann auch das so eigentlich mal sieht durch seinen Aussagen, wie er es empfunden hat. Grundsätzlich haben wir eben gesagt, die Zitate, die 100 Prozent auf das Business heutzutage zu unterschiedlich ist, ist, wie derjenige es annimmt, wahrnimmt, was er daraus macht. Und ich glaube, wenn man das so liest, hat man ja auch das Gefühl, dass ihm das am Ende der Tage auch eher guttut.

[00:45:32]

Das glaube ich da ein bisschen befreiter. Fast sogar ist es, die Entscheidung getroffen zu haben. Das hat gesagt, man muss nicht bis Mitte 30 spielen. Du bist 29 genauso alt wie André Schürrle. So kam der Gedanke irgendwie in irgendeiner Form bei dir auch schon mal vor, wenn auch nur irgendwie. Vielleicht mal kurz vorbeigerauscht oder so. Gerade jetzt, gerade jetzt mit der Situation? Ja, absolut, absolut gar keine Frage, weil ich glaube, je älter man wird.

[00:46:03]

Und 29 ist im Fußball ja auch nicht mehr jung, aber auch noch nicht alt, noch nicht alt.

[00:46:09]

Aber man fängt dann erst mal, auf jeden Fall schon öfter darüber nachzudenken Was mache ich nach der Karriere nicht? Wann ist Schluss? Was mache ich danach? Weil das näher kommt.

[00:46:20]

Da kann ich jetzt noch keine klare Antwort geben. Aber ich habe mir jetzt weiter.

[00:46:28]

Ich werde nicht nur wissen, ob das mal im Kopf war.

[00:46:31]

Bei dir? Absolut. Absolut. Ist das auch im Kopf schon gewesen. Dass man jetzt ein guter Zeitpunkt sein. Ich glaube, der Zeitpunkt ist normal. Das kann man nicht vorher festlegen. Aber ich habe jetzt nicht das Gefühl, dass da noch ewig weit weg ist. Von daher ist es, glaube ich, ein Gefühl, was man bekommt. Das habe ich jetzt noch nicht. Es kann in zwei Jahren sein, es kann in vier Jahren sein, es kann in fünf Jahren sein, dass es kommt.

[00:46:57]

Ich werde mich auch nicht dagegen wehren, weil, wie gesagt, ich mache das, solange ich glücklich damit bin und Spaß habe. Der Zeitpunkt, da es nicht mehr so ist, dann ist es auch an der Zeit, ehrlich zu sich sein und sagen Das war's.

[00:47:11]

Der Zeitpunkt kommt, und ich denke, wie gesagt, dass nicht mehr ewig weit weg, aber schon sehr gut.

[00:47:18]

Das wollte ich hören und im gleichen und bei der im Gleichen.

[00:47:23]

Na ja, du musst jetzt auch sagen Das kann ich jetzt immer. Jetzt wollte ich ja eigentlich ein bisschen umkurven, aber penetrant habe ich.

[00:47:35]

Ich habe immer gesagt, dass ich kein Spieler bin, der mit 38 spielt. Aber das werde ich auch nicht tun.

[00:47:40]

Ich hab ja bis 20, 23 Vertrag, dann bin ich 33 Jahre alt, und das ist ein ziemlich guter Zeitpunkt, sich mal ernsthaft Gedanken zu machen, wie es weitergeht. Ich plane auf jeden Fall, diese drei Jahre bei Madrid zu spielen. Mein Plan ist genauso, meine Karriere in Madrid zu beenden. Wann das genau ist, ob das dann mit 33 oder 34 der Fall ist, das muss ich ja jetzt auch noch nicht. Oder 32 Sicherheitsapparate entscheiden oder auch mit 32?

[00:48:13]

Wenn ich das dann so fühle, dann kann das auch mit 32 sein. Das ist ja klar. Aber ich unterschreibe Verträge eigentlich immer relativ bewusst und auch, dass ich eigentlich vorher nachdenke. Von daher bin ich überzeugt davon, dass ich mindestens meinen Vertrag erfüllen 33 Und dann gucken wir mal. Und ich muss auch sagen, dass ich mich aktuell wirklich sehr, sehr gut fühle. Manchmal kommen ja auch nach einem Meistertitel. Ist ja klar, wenn jetzt mit 31?

[00:48:44]

Ja oder nein? Aber ich bin jetzt auch durch diese vielen Spiele auch körperlich einfach gut durchgekommen, nicht nur mental, weil man, wenn man froh ist, einfach körperlich was ja auch viele dann dazu bringt, früher aufzuhören. Und das habe ich jetzt einfach aktuell noch noch gar nicht. Körperlich bin ich noch relativ frisch und auch mental vor allem mittlerweile. Von daher kann es ruhig noch ganz ruhig noch ein bisschen weitergehen, und ich glaube, wir schließen dieses Thema einfach mit einem Ja.

[00:49:15]

Alles Gute. Andrae Und Respekt vor deiner Entscheidung? Absolut. Wir haben ja und das hat mich natürlich auch wieder. Ja, wir haben noch was. Wir haben noch was anderes versprochen. Und ich habe natürlich auch am letzten Freitag nein gelogen. Samstag war ein Tag zu spät. Auch wieder Baywatch, Berlin gehört. Und ich habe ja irgendwie letzte Woche irgendwie was oder vor zwei Wochen irgendwas gesagt wie Wir lernen von den Besten mit Antithesen und so. Und dann auch in der nächsten Sendung natürlich Bring und oder doch nicht bring?

[00:49:57]

Und nochmal verschieben, damit man beim nächsten Mal wieder dabei sind. Und jetzt hab ich ein bisschen enttäuscht. Da hatte ich mir nämlich gesagt Das ist gar kein großes Tirolern oder ein Offenlassen oder Anziehen von zufördern, sondern einfach ein Vergessen, ein Dudeln.

[00:50:18]

Aber ich glaube, dass man nicht Schmidt.

[00:50:20]

Thomas Schmidt ist das genau, neuerdings. Aber ich glaube das trotzdem noch nicht so ganz. Ich glaube, dass da ganz Kalkül dahinter steckt, dass da wirklich schon sehr professionell, professionell. Fast schon, dass man sich noch so ein bisschen tollpatschig darstellt. Aber die Apple podcaster Charts, ja, die sprechen ihre eigene Sprache. Und von daher anscheinend verschieben ist jetzt auch wieder nicht.

[00:50:48]

Nächste Folge? Nee, nee.

[00:50:52]

Jetzt haben wir es, jetzt haben wir es angekündigt. Jetzt müssen wir es machen. Jetzt müssen wir es machen.

[00:51:00]

Und zwar haben wir ja gesagt, dass der Sommer 2014 ein ganz besonderer war. Und das ist auch immer noch gewesen. Und da gab es ja so einiges. Wir wollen das mal ein bisschen chronologisch aufarbeiten. Beginnen wir mal relativ spät bei der WM, weil wir relativ früh bei der WM vor der WM nämlich. Und zwar war da ja. Relativ klar, dass ich den Verein wechseln werde. Es war noch nicht klar, wohin. Aber es war relativ klar, dass ich den Verein wechseln werde.

[00:51:31]

Und dann kam die Weltmeisterschaft, und vor der WM habe ich gesagt Okay, jetzt will ich mich auf die Weltmeisterschaft konzentrieren. Vorher war es tatsächlich so, dass ich sehr, sehr nah dran war. Bei Manchester United zu unterschreiben war wirklich so, dass der damals aktuelle Trainer David Moyes bei mir in München schon auf der Couch saß mit seiner Frau. Ein nettes Gespräch waren eigentlich dadurch, dass damals Bayern und ich sich nicht einigen konnten auf dem neuen Vertrag. Was dann?

[00:52:04]

Irgendwie klar, dass das dann ja vorher auch verkauft wird. Ich war da relativ weit mit Manchester. Wie gesagt. Dann wurde David Moyes allerdings entlassen.

[00:52:14]

Louis van Gaal wurde neuer Trainer, und das hat das alles hat sich erledigt, finde ich ja so ein bisschen ruhiger, sage ich mir von beiden Seiten. Und dann habe ich auch gesagt Okay, jetzt, jetzt erst mal Weltmeisterschaft, Konzentration auf die Weltmeisterschaft. Wenn der da ein bisschen vernünftig spielt, schon irgendwas kommt. Und ja, dementsprechend war es dann damals. Viertelfinale. Im Viertelfinale kam der Anruf eines Beraters. Real Madrid hat sich gemeldet. Sie wollen dich gerne verpflichten, und Carlo Ancelotti würde gern mit dir telefonieren.

[00:52:54]

Das haben wir dann auch getan, und es war wirklich sehr nett. Und er hat auch gesagt, er will mich unbedingt haben, und er ist sich sicher, dass ich seine Mannschaft besser machen werde. Was schon mal ein Kompliment war, weil in diesem Jahr ja Real ja auch Champions-League-Sieger wurde. Und es hat mir natürlich sehr imponiert. Und irgendwie real kommt dann ja, dann ist es da auch. Da muss man das auch erst mal ein bisschen nach hinten, nach hinten anstellen.

[00:53:21]

Und es war dann auch während der WM einfach so, dass das dann natürlich irgendwann auch drüber geschrieben wurde. Es war ja irgendwie so ein Thema und für mich eigentlich immer relativ unangenehm, weil ich mag es eigentlich nicht so, dass dann über was anderes geschrieben wird als jetzt die WM an sich.

[00:53:35]

Aber jetzt auch für die vom DFB war das kein Problem, weil die kannten meine Situation, und ich erinnere mich an eine Situation, weil sie wissen, dass ich damit umgehen kann und trotzdem weiterhin gut spielen kann.

[00:53:48]

Wir checken ein vom WM-Viertelfinale gegen Frankreich, und da war das das erste Mal, dass auch in der Presse drüber geschrieben wurde, dass Real. Ich will, dass wir gute Gespräche hatten und der Wechsel wahrscheinlich zustande kommt. Dann kamen Sie, beim Abendessen kam Jogi Löw auf mich zu in seinem Schwäbisch. Ich kann das nicht so gut nachmachen. Jetzt eine Königlicher.

[00:54:18]

Damit hat er erstens gezeigt, dass er das cool finden würde und b dass ihn das auch nicht stört, dass hier mal während der WM so ein bisschen verhandelt wird, weil das nun mal auch irgendwie nötig. Lange Rede, kurzer Sinn. Wir werden. Wir werden Weltmeister. Und wo hast du eigentlich? Wir schließen gleich die Klammer noch. Borst du eigentlich das WM-Finale? Und wie hast du das erlebt? Wir öffnen die Klammer erst mal, um sie dann zu schließen.

[00:54:45]

Das war ja tatsächlich das Finale. War ja schon wieder während der Vorbereitung von den Vereinen, von den Bundesligavereinen. Weil ich ja damals in Bremen noch Gott sei Dank. War die Vorbereitung so lang, dass wir zwischendurch noch mal frei bekommen haben. Das waren fünf Tage, und da fiel auch das WM-Finale rein. Es hat nicht zu einer Reise nach Rio gereicht, aber. Zu einer Reise nach Mallorca und da habe ich das Finale in einem Restaurant von unserem Kumpel Torsten Rasterung auf Mallorca.

[00:55:23]

Nur für privat Besucher geöffnet hatte. Und da haben wir das Finale geschaut und da sind während und nach dem Spiel einige Stühle geflogen. Absolute Aufregung da, aber es war großartig, und die Feier danach kann ich nicht mehr viel erzählen. Da weiß ich nicht mehr viel. Aber über die Tage danach, da gibt es noch einiges zu erzählen.

[00:55:47]

Erst einmal möchte ich da noch anschließen. Es gibt Begleitmaterial da.

[00:55:54]

Warum habe ich das nicht?

[00:55:57]

Weil das eine richtig ist. Na ja, erst mal ist danach einiges passiert. Aber es war bei mir auch so, denke ich, suche neuen Verein.

[00:56:05]

Versuchen wir das nicht. Oder du kannst da locker ganz locker bei Deutschland spielen, nach diesen Bildern mit so viel Emotion wie du da dabei was? Ist ja nochmal Nationalspieler. Nein, aber zu dem Finale erstmal noch. Es war ja so, dass wir hatten ja zu dem Zeitpunkt ein Kind, das war der Leon, der war da neun Monate alt werden noch nie alleine gelassen.

[00:56:30]

Es war ja auch während der ganzen WM so. Und dann war es final, und da habe ich wirklich gesagt Höchstwahrscheinlich spiele ich dieses Spiel nur einmal im Leben, wir im Finale. Schade, dass sie jetzt herkommen. Und sie hat wirklich? Ja, man kann sich das vorstellen, sehr, sehr schweren Herzens, wirklich den Leerten hinter sich gelassen. Es gibt ein schönes Foto, wieder zuhause, Hause mit seinen neun Monaten beim WM-Finale zu Hause vor dem Fernseher und ist dann nach Brasilien gekommen.

[00:56:58]

Aber da war schon noch erwachsene Leute dabei. Das alleine Management hat sich ja, da war ich immer dabei. Die können das voraussetzen. Wir brauchen jetzt diese Erklärung. Ja und nein jedenfalls. Jedenfalls war sie in Brasilien, und das hat sich auch gelohnt. Hat sie auch bestätigt. WM-Finale? Wunderschön jedenfalls. Danach haben wir ja dann auch fast, nachdem wir noch in Berlin war. Das können wir irgendwann nochmal gesondert. Was da so los war auf der Fanmeile, haben wir dann natürlich sofort den Lehrern eingepackt und sind dann zu euch, nach Mallorca, zu euch.

[00:57:42]

Ihr war da. Wir hatten ein Haus dort, wie du ja weißt, und sind dort noch, sind dort nach Mallorca gereist und haben dann den Urlaub zusammen verbracht. Und da ist dann eben noch einiges Besonderes passiert. Möchtest du doch noch mal was berichten? Was hast du da noch so im Kopf? Aus deiner, aus deiner Sicht?

[00:58:02]

Einiges. Das Haus, was der dir gehört.

[00:58:05]

Das kann man ja dazusagen. Und? Da war dann das Thema Real immer heißer am Kochen und dann auf Mallorca, sprich in Spanien. Da läuft ja noch ein bisschen anders, was die Journalisten und Paparazzi betrifft. Das Problem war Das Haus war vom Strand unten aus einsehbar. Und was bis dahin keiner interessiert, hat aber irgendwie natürlich alles raus, was das Haus ist und das auch vielleicht seinen Urlaub verbringt. Und dann hat man immer schon von Haus aus gesehen, wieder irgendwie Kameras auf Haus gerichtet waren und alles drum und dran.

[00:58:49]

Und das Witzigste war eigentlich das Ich bin ich irgendwann den Müll rausbringen gegangen und bin vorne raus aus dem Haupteingang und Ausgang in dem Sinne und wollte den Müll wegbringen.

[00:59:02]

Auf einmal springender Journalisten hinter den Mülltonnen hervor und wollen mich interviewen.

[00:59:08]

Die dachten aber, dass ich bin, und da war ich dann auch deutsche Journalisten, da war irgendein Mikrofon, aber niemals eine sport. Reporterin, die war vielleicht von RTL exclusiv, oder was da gibt und dachte ich bin doo und frage mich Wie sieht es denn jetzt aus? Wechseln Sie denn jetzt nach Madrid? Ich habe nur gesagt Ich kann ich mir nicht vorstellen.

[00:59:29]

Ich denke, ich bleibe in Bremen weiter gegangen, und ich wusste gar nichts damit anzufangen. Den Gesichtsausdruck sind wir ja falsch weggebrochen.

[00:59:43]

Wieder ins Haus. Das war echt ganz witzig. Und dann ging es ja herbei. Dann weiß ich gar nicht mehr so genau. Wann sind wir dann nach Madrid?

[00:59:58]

Ja, ich helfe dir auf die Sprünge. Jedenfalls war das so angedacht, dass drei, vier Tage, nachdem wir auf Mallorca angekommen sind, wir nach Madrid reisen sollten zur Vorstellung Unterschrift, um das alles zu machen.

[01:00:11]

Und da haben wir natürlich.

[01:00:15]

Ja, da möchte ich eine kurze category einspielen, weil dieser Tag war natürlich auch sehr besonders und vor allem, weil es auch schön war, dass du dabei warst, bevor wir gleich weiter berichten.

[01:00:31]

Was dann mit dem Haus und um das Haus und des weiteren Urlaubs geschah, möchten wir. Natürlich möchte ich natürlich auch, weil er sich vor paar Tagen wieder mal geirrt hat. Dieser Tag. Sechs Jahre war es daher diesen Tag noch etwas beschreiben dieser Vorstellung in Madrid.

[01:00:50]

Und wenn ich diese Kategorie königlicher Unterschied spiele, dann war die wohl so passend wie noch nie, weil ich glaube, dass das, was an diesem Tag los war.

[01:01:01]

Wirklich bei keinem Verein so passiert als bei den Königlichen. Und es ging los.

[01:01:08]

Ich meine du was dabei. Du kannst das ja gleich so ein bisschen beschreiben, wenn du es aus deiner Perspektive aus erlebt hast, was wahrscheinlich auch ein bisschen mehr Zeit gehabt, drumherum ein paar Sachen zu per se zu sehen, mitzubekommen. Ich war natürlich nicht nervös, aber es war natürlich schon irgendwie ein aufregender Tag. So etwas habe ich noch nicht erlebt. Jedenfalls hat uns Real natürlich, wie es sich gehört, mit einem relativ viel zu großen Privatjet.

[01:01:36]

Dabei waren und war ich Du, Volker und Sascha, was unsere Berater sind. Wanda Auf dem Weg dahin. Ich glaube, wir waren zu viert. Wir haben irgendwie einen Privatjet. Weiß nicht, wie viel da rein gepasst haben. Auf jeden Fall eine Fußballmannschaft. Reingepasst? Na ja, jedenfalls immer, dann hingeflogen. Und dann war es auch wirklich so, dass wir. Dann war ich kurz bei der Mannschaft beziehungsweise die, die schon trainiert hatten. Vorbereitung, das war ja nach der WM.

[01:02:04]

Da haben einige schon angefangen gehabt. Hat dann kurz Carlo Ancelotti kennengelernt, das erste Mal gesehen, nachdem wir telefoniert hatten. Eine Zeit vorher. Und sind dann weitergefahren zum Stadion.

[01:02:15]

Und dann hat man eigentlich immer nur schon gesehen, wie die Leute wieder, wie viele Leute auf den Straßen waren, ins Stadion gegangen sind. Ich hab mir das machen wir dann, da ist ja jetzt noch ein Testspiel oder was auch immer. Und dann mal rein gesagt Ja, hier erst mal, erst mal hier. Pressekonferenz. Ich hab mir eigentlich gedacht, ich bin ganz okay gekleidet und ein gutes T-Shirt an und so weiter. Haben Sie erst mal ein Anzug in die Hand gedrückt?

[01:02:46]

Sollte das schon auch mit ordentlichem Anstand anscheinend vonstatten gehen? Aber die Pressekonferenz haben an und ins Stadion, und die Leute warten. Das macht doch nix. Ich habe erst einmal Trikot jongliert, dreimal. Und dann will ich ja wirklich raus in das Stadien. Und dann waren da wirklich nicht an die 25 000 Leute, die einfach nur gekommen sind, um um mich zu sehen und so? Das hat mich dann berührt.

[01:03:19]

Damit hätte ich einfach nicht gerechnet. Da gibt's ja nun mal ausverkauft.

[01:03:26]

Ausverkauft. Das hatte ich aber nicht so mitbekommen. Wir hatten nur den ersten Rang schon voll gewesen. Nein, Quatsch. Aber deswegen liegen mir da.

[01:03:38]

25 000 Leute kommen, um einfach nur zu gucken, wie ich den Ball dreimal hochhalten und einmal ins Publikum winke. Das hat mir endgültig gezeigt, dass ich anscheinend beim größten Klub der Welt angekommen bin. Das war wirklich ein ganz spezieller Tag. Wir sind dann wieder zurück nach Mallorca, hatten dann noch ein bisschen Urlaub, weil es ja, wie gesagt, kurz nach der WM war. Aber dieser Tag werde ich nicht, den werde ich nicht vergessen. Gibt's da aus deiner Sicht immer?

[01:04:01]

Du hast das Jahr mit Ja miterlebt.

[01:04:04]

Diesen ganzen Tag an meiner Seite etwas, was sehr schön war, aber von deiner Seite aus irgendetwas nicht mitbekommen habe, wusste ich ja, was dich berührt hat oder was dir aufgefallen ist.

[01:04:20]

Was du sicher nicht mitbekommen, was du da auch bei Medizincheck noch warst. Das war mein Mittagessen mit dem Vorstand und mit Florentino Pep ist da nochmal Florentino Pérez Präsident. Da habe ich. Mit denen habe ich mir einfach vergessen, was du nicht dabei auch standesgemäß. So wie ich mir das vorgestellt habe, kommt natürlich nichts mit den Regeln, weil ich kein Spanisch Englisch glaube ich nicht so gut, aber kann nicht jeder sagen.

[01:04:48]

Ansonsten haben da einige im Stadion auch mich mit ihr verwechselt. Da sollte da schon irgendwie unterschreiben oder sonstwas, aber habe ich mir nur gesagt.

[01:04:59]

Alemanno Ermanno oder konnte ich das? Konnte ich noch, also in einer Weise. Wir gerade hier erzählt das mit den 3mal jonglieren und so. Das ist ja auch fast gescheitert. Es gab nur blaue Schuhe. Wir hatten nur blaue Alida Schuhe für dich vorbereitet, und wir wissen ja alle mittlerweile, dass du nur weiße Schuhe tricks. Und da hast du dich erst kurz geweigert. Nee, ich mache hier nur weiße Schuhe. Ich habe es versucht, aber keiner weiß da das dazu.

[01:05:29]

Ja, es war auch der letzte Tag bis heute, dass ich andere Farben beschworen hatte. Allerdings habe ich. Ich habe es irgendwie doch geschafft, dreimal zu überreden lassen. Das war auch für mich beeindruckend. Machen wir uns aufs Gruppenfoto mit drauf und so war schon war schon nicht verkehrt.

[01:05:51]

Aber als wir dann nach Mallorca zurückgekommen sind, das war ja auch noch nicht vorbei. Da sind wir dann aber nicht mehr in das gleiche Horn zurück. Während wir in Madrid waren, haben unsere Frauen und die Familie haben währenddessen das Haus gewechselt, weil kein Urlaub mehr möglich war, einfach durch die ganzen Kameras. Und jeder wusste Jetzt braucht man eine schöne Aktion. Das ist richtig.

[01:06:13]

Wenn ich etwas hasse, ist es dann irgendwie im Privatleben bzw. dann sogar noch im Urlaub? Wirklich bitter nötig war auch nach dieser WM da irgendwie gestört, gefilmt mit gerade mit und dann damals zu werden, das kann man sich vorstellen, ist sehr, sehr unangenehm. Aber wir sind ja auch alles. Ein paar Füchse haben wir uns natürlich schon einen Plan gemacht. Wir wussten natürlich, dass es so nicht weitergehen kann nach den ersten drei Tagen und haben dann wirklich das so genutzt, weil wir genau wussten Wir sind noch extra oben raus, als wir auf dem Weg nach Madrid oder zum Flughafen waren.

[01:06:50]

Die Presse war klar Die fahren uns alle hinterher. Sind wir raus, alle hinterher.

[01:06:55]

Die zurückgebliebene Familie hat natürlich uns überlegt. In der Zeit schon haben wir uns ein neues Haus gesucht und sind quasi in der Zeit, wo ich in Madrid war. Und es waren ja nur ein paar Stunden hin und zurückgeflogen. Am gleichen Tag haben Sie quasi das Haus gewechselt und sind quasi schon ins neue Haus gefahren. Und bei der Landung von uns aus Madrid haben wir, haben wir uns selbst übertroffen. Und dass das geklappt hat, zeigt auch, dass auch die Presse da vor Ort nicht die aller Hellste war.

[01:07:28]

Jedenfalls sind wir, sind wir gelandet, und die wussten natürlich genau irgendwie, wann wir landen und so weiter. Weil so viele Flieger sind da nicht los geflogen und schon gar nicht Privatflieger. Und dann haben wir, haben wir quasi ein, zwei Leute mit einer Kappe ins Gesicht, die ich hatte bis dahin wieder Richtung unseres alten Hauses geschickt. Das Auto, die Presse, natürlich wieder alle hinterher dort. Und wir sind dann noch zehn Minuten gewartet, also locker flockig ins neue Haus gefahren und hatten dann tatsächlich einen ruhigen und schönen Urlaub, um diese Geschichte abzuschließen.

[01:08:01]

Wir haben irgendwie fünf. Sechs Monate nach dieser Geschichte ist dann nochmal versucht, in unserem Haus dort was uns gehörte, Urlaub zu machen. Und weil wir gedacht hatten Okay, jetzt ist die ganze Aufregung mit Präsentation real, und Weltmeisterschaft ist ein bisschen her, und es ist alles ein bisschen abgeflacht.

[01:08:24]

Ja, das ging zwei, drei Tage, und dann ging es Geklingel wieder los. Ende vom Lied ist, dass wir das Haus dann verkauft haben, weil da kein Urlaub oder keine ruhige Zeit mehr möglich war. Ja, dann werden wir das fortsetzen, was wir immer machen. Und zwar haben wir uns wieder mal viele Kommentare und Fragen durchgelesen. Die kam nach der letzten Folge.

[01:08:50]

Wohin soll das? Mein Partner Jona, so wie du? Sag ich hier, wohin die Fragen und Kommentare gehen. Und das ist nach wie vor, und wir freuen uns über alles, fast alles, was an Lupen, ARD-Studio, minus brummend Punkte geht.

[01:09:08]

Also bitte weitermachen. Und auch alle die, die bisher schon Fragen geschickt haben, die wir jetzt hier noch nicht beantwortet haben, die sind alle gespeichert. Wir schauen uns hier auch im Nachhinein nochmal an. Aber man kann eben immer nur zwei, drei herauspicken, und das haben wir auch dieses Mal getan. Ich starte mal mit der ersten Frage von Werden Manuel für die Frage Lest ihr eigentlich selber nebenbei in Kicker, Regionalzeitungen etc. über das aktuelle Geschehen und auch Kritik über euren Verein oder sogar eure Personen.

[01:09:41]

Inwieweit berührt euch das? Oder kratzt euch das gar nicht? Felix. Dass sich das nicht gerade. Gute Frage, gute Frage. Also ich kann schon mal sagen, dass es zum Beispiel Sachen wie den Kicker oder Sportbild schon seit Jahren nicht mehr lese. Weil mein Kicker auch mal mit diesen Noten und so. Das hat man sich früher alles dann auch mal zu Herzen genommen und durchgelesen.

[01:10:13]

Je länger man dabei ist, stellt man fest oder merkt, wer überhaupt auch die Person sind, die Noten geben. Das sind oft auch Leute, Journalisten, die ja von dem Fußball an sich gar nicht so viel Ahnung haben und dann vielleicht auch mal ein bisschen Persönliches sagen, weil es ja auch diejenigen sind, die die Vereine persönlich betreuen und für ihre Zeitung, und deswegen messe ich keine Bedeutung herbei.

[01:10:39]

Ehrlich gesagt, und was anderes ist ja auch zum Beispiel Das war jetzt hier mal so. Das ist ja mal so eine Art presseorganen, gibt dann auch verschiedene Journalisten von verschiedenen Zeitungen immer dabei sind oder Portalen. Und du gibst dann ein Interview in dieser Presse. Runde und Messetag legst du, liest du fünf verschiedene Versionen davon. Jeder schreibt halt freien Artikel und baut die Zitate ein, und jeder schreibt da irgendeinen anderen Artikel. Und vielleicht ist einer dabei, der das so wirklich rübergebracht kriegt.

[01:11:10]

Wie es auch gemeint ist. Ein großer Teil schreibt halt dann auf das, was er hören will, und reißt es dann aus Zusammenhang, baute Zitate einfach so ein, wie es gerade passt. Und dann kommt es dann halt nicht so rüber, wie es gemeint ist, und deswegen mache ich das schon nur selten. Und was öffentlich geschrieben wird, ist für mich nicht mehr die große Bedeutung, weil ich auch weiß, dass was geschrieben wird, weil man ja Internes weiß und dann anders dargestellt werden und weiß, dass man nicht stimmt.

[01:11:37]

Dann soll man daran noch glauben. Von daher lese ich sehr, sehr wenig. Und das kratzt mich auch wenig. Wie es bei dir. Ja, ähnlich muss ich sagen, vor allem, wenn man. Man muss ja auch manchmal gewisse Zusammenhänge kennen.

[01:11:52]

Und ich finde manchmal, es gibt ja auch Journalisten, die gewisse Beziehungen zu Spielern, Trainern oder auch irgendwie Personen handelnden Personen vorstellen und so weiter haben und sich gut kennen, dann auch irgendwie in diese Richtung schreiben. So kriegen sie dann irgendwie eine Information, was wir schreiben können, was dann die anderen Zeitungen nicht haben. Es gibt so viel in der heutigen Welt des Fußballs, womit man ja eigentlich im Idealfall gar nicht so viel zu tun haben sollte. Das Beste ist immer noch Man hat irgendwie eine gesunde Selbsteinschätzung, was schon einfacher gesagt als getan ist.

[01:12:31]

Wahrscheinlich, weil der normale Mensch hat gar nichts mit irgendwie was gut reden, sondern die normale Reaktion ist, dass du natürlich irgendwie das, was gut über dich geschrieben wird, glaubst, und das andere ist alles nicht so besser. Das stimmt nämlich. Das ist ja auch nicht. Also entweder muss man entweder man glaubt alles oder nichts. Und ich glaube, dass man, wenn man wirklich eine gute Selbsteinschätzung hat, auch ein gutes Verhältnis beispielsweise zum Trainer dort auch ehrliches Feedback bekommt.

[01:12:59]

Da vernünftige Analysen macht, finde ich, finde ich Im Idealfall liest man nix. Und ja, was mich betrifft Ich bin über den Punkt hinweg, war es, glaube ich, auch nie richtig.

[01:13:13]

Aber wer?

[01:13:14]

Als junger Spieler ist es auch bei mir so, da guckt man schon mal auf seine Noten und denkt sich So ein Blinder, das kann ja nicht sein anderes Gefühl, viel besser gespielt oder manchmal aber auch in die andere Richtung, wo man Denksport, aber eigentlich nix, eine gute Note und so weiter.

[01:13:32]

Aber über den Status, dass ich mich von außen sage ich dann sage ich mal meine Leistung bewerten muss.

[01:13:41]

üBer dem bin ich eigentlich sehr, sehr lange schon hinweg und hoffe, man selbst denkt ja immer, man hat eine gute Selbsteinschätzung. Aber ich glaube, dass die relativ realistisch ist. Dafür habe ich, glaube ich, auch so viele Spiele mittlerweile gemacht, dass ich sagen kann Okay, dass wir heute nix halt gut finden, aber auch wir Journalisten ja nicht.

[01:14:05]

Welche Leute sind da für dich am wichtigsten? Trainer hast du gesagt. Gibt es da noch welche? Ja, wobei man mich auch nicht im Zweifel auch, dass auch wenn das jetzt hier irgendwie mal so ein öffentliches Lob erfasst ist, man vielleicht das Rausschneiden im Nachhinein ist. Es ist ja so, dass man das man auch auf die hören soll, wo man das Gefühl hat, die meinen es ehrlich mit einem. Ich sage ja nicht immer nur, dass die Presse in irgendeine Richtung schreibt favorisierte Richtung, sondern es gibt ja auch viele Leute drumherum, um den ja, um den Spieler, die am liebsten in Arsch kriechen und sagen Ja, ein ganz toller Hecht, einfach nur damit, das Verhältnis zu dem Spieler, irgendwas abzugreifen, gut bleibt.

[01:14:47]

Da muss man schon vorsichtig sein. Das ist nicht immer nur die böse Presse oder die, was im Schilde führt. Es sind auch oftmals Leute aus dem Umfeld. Deswegen sollte man sich auf die beziehen. Im Idealfall natürlich ein bisschen Ahnung haben von der Materie.

[01:15:03]

Und trotzdem, weil man weiß, dass Sie es ehrlich mit einem meinen. Ja, da muss ich, wenn diese Sachen zusammenkommen, leider auch beim Namen nennen. Und jetzt geht auch ganz schnell zur nächsten Frage. Ansonsten wird es ja noch sentimental. Liest du mal die nächste Woche?

[01:15:20]

Na gut, es ist ja trotzdem auch bei Journalisten so Es gibt gute, und es gibt schlechte und sehr schlechte.

[01:15:28]

Nächste Frage, aber schnell, schnell.

[01:15:32]

Die nächste Frage kommt von Anton, direkt an Toni gerichtet. Man sagt ja, dass junge Spieler sich von den Erfahrenen im Training immer Sachen abschauen.

[01:15:44]

Aber gehst du auch mal auf die Jungen zu, wie zum Beispiel René?

[01:15:53]

Ich wusste, dass er das nicht aussprechen kann.

[01:15:56]

Ich habe mich so gefreut, dass genau Brasilianer Rainer Reni, wenn ich Handy gespielt.

[01:16:09]

Nein, der ist jetzt im Winter ist ein junger 718, ein ganz junger Laertes aus Brasilien gekommen. Wir vorbeigehe offensichtlich.

[01:16:21]

Aber ich wiederhole nochmal Aber gehst du auch mal auf die Jungen zu, wie z.B. Rainer? Und wie war das bei? Und wie war das bei dir?

[01:16:31]

Von wem hast du dir was abgeguckt oder Werte beigebracht? Schweinsteiger Fragezeichen. Zum ersten Teil. Ja, schon weil man mittlerweile auch merkt, dass ich bleibe mal beim Beispiel werde. Dann werde ich auch über den Du kennst oder hast moderieren sehen. Da hat er noch nicht so lange bei uns. Beispiel, weil Werder da ja auch ähnliche Positionen spielt oder im Mittelfeld. Für alle podcaster, die einen vielleicht noch nicht so auf dem Schirm haben, ist ein junger Uruguayer.

[01:17:07]

Ich habe bis jetzt 22 oder 23 Jahre eine zweite Saison gespielt, und jetzt arbeite ich wirklich so. Dazu gemausert hat, dass er wirklich ein ganz, ganz wichtiger Bestandteil dieser Saison war, sehr, sehr viele Spiele gemacht hat und auch sehr wichtig war für uns. Und da war es schon so, weil da da, da war es wirklich ein Zufall, der war mit uns in der Vorbereitung. Und dann habe ich, warum auch immer, in irgendeiner Zeitung ein Interview von ihm gelesen, und da hat er mich als sein Idol beschrieben, so dass er natürlich schon etwas Besonderes ist.

[01:17:42]

Wenn man dann zusammenspielt, ist so, wie wenn ich mich damals mit Nicu oder zusammengespielt hatte. Das hätte man sich ja gar nicht irgendwie erträumt. Damals, wo das so war, und in dem Fall war es wirklich so, dass wir von Anfang an wirklich eine gute Beziehung hatten, wo man gemerkt hat Auch er schaut viel rüber, wie er gewisse Sachen machen kann, lösen kann auf dem Platz. Und ich habe auch immer versucht, natürlich auch zu sagen, dass er sich, wenn er spielt, dass er sich, dass er sich trauen soll, weil er ist ein toller Spieler.

[01:18:13]

Er wird die nächsten, die nächsten Jahre mit höchstens fünf bis zehn Jahren. Wir spielen ja schon zusammen. Zehn Jahre, glaube ich, glaube ich. Eine große Rolle spielen können dort in Madrid und dementsprechend. Dementsprechend habe ich natürlich auch versucht zu sagen Wenn du spielst, dann die Chancen hast Ja, trau dich, nimm das Risiko, habt keine Angst. Hab keine Angst vor Fehlern, weil du bist ja auch zu gut, sag ich mal, du wirst dich durchsetzen.

[01:18:43]

Und das hat er auch sehr oft einfach gezeigt und dementsprechend dementsprechend schon. Das war schon eine spezielle Beziehung. Und zur zweiten Frage, wo ich mir etwas abgeguckt habe. Da nehme ich Einnahmen immer ganz als allererstes.

[01:19:00]

Und das ist Miro Klose gewesen, weil er mir damals ich bin mit 17 ja hoch zu den Profis, hab dann mittrainieren dürfen. Und das war so das Jahr, wo Miro verpflichtet wurde, von Bayern, von Bremen zu Bayern gegangen ist. Und er war so! Er war speziell in der Kabine, er ist auf mich zugekommen, was überhaupt nicht selbstverständlich ist, weil er natürlich auch wusste, dass das erstmal vielleicht nicht so einfach ist und so eine Mannschaft zu kommen mit so vielen Stars, sagte ich mal als 17-Jähriger.

[01:19:31]

Und dann hat mir da sehr, sehr viel geholfen. Außerdem war er auch immer von mir als Fußballer schon überzeugt. Einer der ersten, der gesagt hat Der Junge wird richtig, er wird richtig groß, zumindestens von denen in der Kabine, dort bei Bayern, und da war wirklich ein super Verhältnis. Er ist für mich einfach ein super Vorbild, weil das einfach ein absoluter Teamspieler ist, ein absoluter Mannschaftsspieler, der alle ins Boot holt. Dementsprechend, egal ob jung oder alt, der auch den Mund aufmacht und Sachen anspricht.

[01:20:01]

Aber das alles in einer Liga, in einer super Form. Dazu sage ich ein ganz, ganz angenehmen Privaten, ganz angenehmer, ja eigentlich fast zurückhaltend schüchterner Typ bei im Verhältnis zu dem, was er sportlich erreicht hat oder welche Persönlichkeit er ist. Und Miro? War er wirklich immer einer, mit dem ich auf der einen Seite unfassbar gern zusammengespielt habe? Denn wir haben ja noch viele Jahre zusammen in die Nationalmannschaft gespielt und vorher auch bei Bayern und mit dem ich mich unfassbar gerne unterhalten habe, hab und ja, wirklich einer von wenigen aus der Zeit von damals, mit dem auch wirklich irgendwie so eine Freundschaft besteht, war für mich ein absolutes Vorbild.

[01:20:38]

Was, was Charakter, was Einsatz auf dem Platz und was aber auch sich selbst zurücknehmen betrifft. Da nenne ich sehr gerne den Miroslaw. Er, das ist jetzt auch der Co-Trainer bei Bayern, ist für ihn auch das passt gut rheinstrasse. Könnte schon ja. Er hat ja. Er hat ja eine Jugendmannschaft trainiert, gab bei Bayern ich glaube die U17 und hat dort Erfahrungen gemacht. Macht jetzt gerade parallel. Wir haben vor paar Tagen geschrieben und seinen Fußball-Lehrer, und dann ist dann eben dort Co-Trainer glaub ich eine gute Geschichte hineinzuschnuppern.

[01:21:18]

Er war ja auch bei uns bei der Nationalmannschaft eine Zeitlang schon Co-Trainer. Aber das war Marcus Sorg. Aber war dabei im Trainerteam und deswegen. Deswegen glaube ich schon, dass er da auch die richtigen Schritte geht. Zu sagen nicht. Ich nehme jetzt direkt eine Profimannschaft, trainiere und dann mal gucken, sondern mal Co-Trainer, Jugendtrainer, jetzt wieder Co-Trainer. Ich glaube schon, dass Miro auf jeden Fall von seinem Fachwissen und definitiv glaub ich, Trainer werden kann.

[01:21:47]

Vor allem für Stürmer ist er natürlich wertvoll, weil Miro war einer der Spieler für mich als Mittelfeldspieler, der somit die besten Laufwege hat. Er hat es mir oft einfach gemacht, weil er einfach sehr, sehr gute Laufwege hatte. Man konnte ihnen die Pässe einfach gut spielen, und das hat einfach sehr, sehr gut gepasst. Ich sagen heute noch. Richtig, richtig. Irgendwann ist das verloren gegangen.

[01:22:13]

Aber nein, es war ja quasi der frühere Miro Klose.

[01:22:20]

Henndorf Story. Theorie, so sagt man, darf aber nicht nur auf Story, nicht nur End of Story, sondern auch End of end of the end of the end of Love today.

[01:22:36]

Ja, ich glaube, ich habe es. Ich weiß nicht mehr, wie ich war.

[01:22:41]

Ich gehe jetzt hier raus und genieße mein neues Haus und mach noch ein bisschen Geburtstag mit Amy. Und ich glaube, dass es dann auch wieder gut oder ich gehe Windeln wechseln.

[01:22:52]

Ich mache das. Es war mir eine Ehre. Sehr schöne Folge, hat mir viel Spaß gemacht. Alles Gute und natürlich, wie immer ist es deine Aufgabe, unseren Zuhörern zu sagen, wo sie dies alles hören können. Und auch in Zukunft natürlich überall, wo es Podcast gibt.

[01:23:11]

Apple, Spotify, dieser mehr kenne ich nicht. Aber es gibt noch überall noch mehrere Plattformen, wo man die hören kann, macht das einfach abonniert, drückt auf, gefällt mir, bewertet positiv natürlich und bleibt uns treu. Wir sind froh, euch zu haben, und besser wird es nicht. Vielen Dank für Zuhören.

[01:23:37]

Einfach mal Lupen ist eine Studio, Bulmahns Produktion mit freundlicher Unterstützung der Entertainment. Neue Folgen gibt's alle 2 Wochen, immer mittwochs, wo es Podcasts gibt.