Happy Scribe
[00:00:00]

Wenn du Geld anlegen willst oder Geld ansparen willst, dann brauchst du dafür keinen Berater. Du kannst dir eine solide und trotzdem ertragreiche Geldanlage völlig selbst zusammenbauen, ohne dafür jetzt einen Geldanlage Experte werden zu müssen. Und wie das Ganze geht, das erfährst du in dieser neuen Folge von Mein Podcast Geld. Ganz einfach. Ich bin sehr von Finanzer Deep und bei Finanzen finden wir Finanzen. Kannst du selbst und wir zeigen dir wie.

[00:00:30]

Geldanlagen gibt's da draußen wie Sand am Meer. Wahrscheinlich ist es dir auch schon mal passiert, dass dir ein Berater von der Versicherung oder von der Bank eine Rentenversicherung angeboten hat für deine Altersvorsorge. Oder hast du vielleicht mal Post bekommen von deiner Bank? Und da wurde dann schön der Fonds des Monats beworben, den du vielleicht mit Rabatt kaufen kannst. Und vielleicht sind deine Eltern so ein bisschen von der konservativen Sorte und möchten, dass du mal in Immobilien gehst, also dir was eigenes zu legst.

[00:00:56]

Und deswegen macht man ja dafür sowas dann einen Bausparvertrag. Wenn man später eben mal bauen will. Und vielleicht hast du Freunde oder Bekannte, die machen so mit Aktien rum. Und dann hatte jemand gesagt Ja, kauf einmal BMW oder kauf mal Adidas oder ganz schlimm kauf mal Wirecard. Und bei all dem bist du ein bisschen überfordert, weil du eben nicht weißt, was aussitzt davon wirklich machen. Und vor allem Wie sollst du dein Geld zwischen diesen Sachen aufteilen?

[00:01:17]

Und du hast vielleicht im Hinterkopf auch das Gefühl Ah, da verlier ich vielleicht den Überblick.

[00:01:22]

Und das ist ein ganz entscheidender Punkt. Genau diesen Überblick, den sollst du eben nicht verlieren. Deshalb solltest du dir deine Geldanlage nach einem ganz einfachen Prinzip, nämlich nach dem Finanzer Tipp Prinzip Kiebitz Simple selbst zusammenbauen. Dann verlierst du nämlich diesen Überblick auch nicht.

[00:01:40]

Wir hatten ja bisher in meinem Podcast über das 4 Töpfe Prinzip gesprochen und werden es da um dein Girokonto gekümmert, um deine Kreditkarte und zuletzt eben auch um dein Tagesgeldkonto und das Tagesgeldkonto ist eben dein Mittel für kurzfristige Sparen und kurzfristige Geldanlage. Notgroschen ist die eine Sache und dann die Sachen, die vielleicht in nächster Zeit ausgegeben werden. Der nächste Urlaub oder sonstige Anschaffungen, die in nächster Zeit anstehen. Ab der jetzigen Podcastfolge das Aus um ein bisschen längerfristige Geldanlagen gehen.

[00:02:05]

D.h. Wie mache ich das eigentlich, Geld für ein paar Jahre anzulegen, was dann eben finanziell eigentlich nicht mehr aufs Tagesgeldkonto sein soll? Oder wie mach ich das eigentlich mit dem zweiten Dauerauftrag, über den wir beim 4 Töpfe Prinzip mal gesprochen haben? Also ein Dauerauftrag aufs Tagesgeldkonto und dann ein zweiter Dauerauftrag fürs längerfristige Sparen, für den Vermögensaufbau, ja auch für die Altersvorsorge. Und um mit dem Mißverständnis gleich von Anfang an aufzuräumen. Altersvorsorge ist nichts anderes als natürlich Vermögensaufbau, Aufbau von Vermögen, wenn du irgendwann nicht mehr arbeiten kannst oder arbeiten willst, vielleicht auch.

[00:02:42]

Und damit natürlich auch nichts anderes als langfristige Geldanlage. Um all diesen ganzen Komplex, um den kümmern wir uns ab der heutigen Podcast Episode.

[00:02:53]

Unsere Geldanlage zum selbst bauen besteht nach dem IT simple Prinzip von Finanzkriese aus drei simplen Bausteinen, eben Tagesgeld, Festgeld und ETFs, wobei Festgeld für dich nicht zwingend in Frage kommt. Das kannst du später selbst entscheiden, ob das eigentlich ein Sinn macht. Und dann wären es nur Tagesgeld und ETFs. Alle drei Bausteine sind für jeden, aber auch wirklich für jeden einfach handelbar und verstehbar und damit bestimmt auch für dich. Ich gehe die einzeln drei Bausteine mit dir nachher gesondert durch.

[00:03:25]

Bei diesem Prinzip aus Tagesgeld, Festgeld und ETFs sich seine Geldanlage zusammenzubauen, da es gar nicht darum noch die letzten Zehntel Prozent an Rendite irgendwie herauszukitzeln, sondern es geht vor allen Dingen um zwei folgende Punkte Zum einen geht es darum, dass du bei deiner Geldanlage keine großen Fehler machst und das schaffst du wahrscheinlich nur, wenn du wirklich verstehst, was du da tust, was eigentlich in deiner Geldanlage drinsteckt.

[00:03:52]

Deshalb muss es eine einfache und überschaubare Geldanlage sein.

[00:03:57]

Und zum Zweiten geht es darum, unnötige Kosten zu vermeiden.

[00:04:01]

Denn was dir die ganze Werbung und auch die meisten Berater nicht so sagen, ist das Geld anlegen bei ihnen etwas kostet.

[00:04:10]

Denn von irgendwas müssen die Anbieter und die Berater und so weiter ja auch leben. Man denkt vielleicht manchmal so Geldanlage, das sei irgendwie umsonst und dann wird aus dem Geld irgendwie mehr. Aber das ist meistens nicht so. Stecken ganz oft Kosten dahinter und es gibt da natürlich jede Menge Produkte, wie typischerweise z.B. Rentenversicherungen mit hohen Kosten.

[00:04:29]

Aber Gott sei Dank gibt's auch für eine Geldanlage auch Produkte mit sehr niedrigen oder auch keine Kosten.

[00:04:38]

Wenn du deine Geldanlage selbst aus diesen drei Bausteinen Tagesgeld, Festgeld und ETFs zusammen baust, dann hast du drei Dinge selbst in der Hand.

[00:04:46]

Drei Faktoren, die du selbst steuern kannst. Erster Faktor ist das Risiko deiner Geldanlage.

[00:04:52]

Wenn du zu den eher ein bisschen Vorsichtigeren bei der Geldanlage gehörst, anlegst du einfach mehr Geld in Tagesgeld und Festgeld an und weniger in ETFs.

[00:05:02]

Und wenn du etwas mutiger bist Du machst es natürlich genau umgekehrt, dann geht mehr Geld in ETFs und etwas weniger in Tagesgeld und Festgeld. Und übrigens lässt sich dieses Verhältnis und damit das Risiko einer Geldanlage nahezu jederzeit steuern. Hast ja jederzeit Geld vom Tagesgeld runter holen und etwas tun und umgekehrt kannst ETF Anteile verkaufen. Da kommen wir noch drauf und dafür den Anteil an Tagesgeld erhöhen. Und beim Festgeld kann man das auch so gestalten, dass regelmäßig Geld frei wird z.B. einmal im Jahr, das man dann zum Beispiel wieder in etas schieben kann.

[00:05:33]

Und wenn wir schon beim Thema Risiko, also dem Risiko in deiner Geldanlage sind ein Wort zum Verhältnis von Risiko und Rendite Rendite, also dem Ertrag deiner Geldanlage in Risiko und Rendite.

[00:05:45]

Die gehen immer, immer, immer, immer miteinander her. Die sind immer miteinander verbunden. Das heißt, wenn ich eine höhere Rendite haben will, dann muss ich auch bereit sein, ein gewisses Risiko einzugehen. Und umgekehrt Wenn das Risiko niedrig ist, dann ist auch zu erwarten, dass die Rendite etwas niedriger ist.

[00:06:02]

Also lass dir da draußen von niemanden etwas erzählen. Es gibt so etwas wie risikolose 6 Prozent pro Jahr in der Geldanlage. Die gibt's nicht. Ist ein Risiko damit verbunden?

[00:06:12]

Das Risiko einer Geldanlage, besonders wenn du sie selber baust, kannst du nur über die Zeit ausgleichen. Das heißt, wenn du gewisse Renditen erzielen willst, eine hohe Rendite erzielen willst, dann musst du Zeit mitbringen. Und mit der Zeit kannst du Schwankungen, die da entstehen, das Auf und Ab in deiner Geldanlage und damit auch gewisse Verluste einfach aussitzen.

[00:06:29]

Du musst in Bereitschaft und die Zeit mitbringen, warten zu können.

[00:06:36]

Der zweite Faktor finde gut in der Hand hast, wenn du dir deine Geldanlage aus Tagesgeld, Festgeld und ETFs selbst zusammen baust, ist der Anlagehorizont heißt also, wie viel Geld du wie für wie lange anlegst und Wandel an dieses Geld wieder ran musst.

[00:06:52]

Denn Tagesgeld, das ist natürlich für kurzfristige Geldanlagen da, das Festgeld eher für mittelfristiges und ETFs für langfristiges und dabei. Bei diesen Anteilen kannst du natürlich auch umplanen. Das heißt, du kannst Geld von einem der Töpfe in einen anderen Topf verschieben und damit sozusagen den Zeithorizont ändern. Aber dabei muss aufpassen Beim Festgeld muss man natürlich warten, bis das jeweils ausgelaufen ist und das Geld wieder frei wird, um es woanders anzulegen und zu investieren.

[00:07:20]

Bei ETFs sollte man eben komme ich nochmal drauf lange warten können und eben nicht mit zwischenzeitlichen Verlust, wenn es gerade mal unten ist. Verkaufen müssen also sie sich nicht selbst und Verkaufsdruck bringen.

[00:07:34]

Und der dritte Faktor, den über dieser Geldanlage selbsternannt hast, ist der, den ich vorhin schon angesprochen hab, nämlich der Überblick. Alle drei Bausteine kannst du einfach online einsehen und damit verwalten. Und da behält zu bestimmten Überblick Du weißt immer, welches Geld wofür gedacht ist. Das Ganze klingt jetzt vielleicht für dich nach einer Selbstverständlichkeit, ist es aber überhaupt nicht.

[00:07:56]

Vielleicht gehörst du ja auch zu denjenigen, die schon einmal eine Beratung hatten zum Thema Geldanlage. Und dann hast du wahrscheinlich irgendwo einen Ordner hinten. Den habe ich schon bei vielen Leuten gesehen. Da verbirgt sich so der ein oder andere Vertrag drin. Vielleicht ein paar von denen, die ich vorhin genannt hab. Rentenversicherung, Bausparvertrag oder irgendein Fonds Anlage. Meine Erfahrung damals aus meiner Zeit als Honorarberater ist die da ist irgendwo ein Vertrag bei ganz vielen Leuten dahinter, wo die Leute sich nicht ganz so sicher sind.

[00:08:24]

Wie funktioniert da eigentlich? Wofür es genau gedacht? Wie sind die Kosten und wie war das nochmal? Was hat er da gerade da in einem Beratungstermin gesagt? Und genau das sollte dir eben nicht passieren. Diese drei Bausteine sind eben schön übersichtlich und eben viel übersichtlicher als der Papierkram, der in Regel mit einem Ordner in dann entsteht. Jetzt gehe ich als nächstes auf die drei Bausteine einzeln jeweils ein bisschen genauer ein und dann auch, wie die eigentlich am besten miteinander zusammenarbeiten.

[00:08:52]

Über den ersten Baustein in unserer Geldanlage brauche ich nicht viel erzählen. Ein Tagesgeldkonto. Darüber haben wir uns in der letzten Podcastfolge ziemlich viel unterhalten. Bloß, dass jetzt beim Tagesgeldkonto noch ein weiterer Aspekt hinzukommt Tagesgeldkonto bekanntermaßen. Da liegt ein Notgroschen. Sagen wir jetzt mal ein Beispiel. Vielleicht 4000 Euro. Und dann hast du da vielleicht noch 2000 Euro liegen, die du als nächstes ausgeben willst. Urlaub oder irgendetwas in Richtung Jetzt denkst vielleicht darüber nach.

[00:09:16]

Jetzt hab ich da irgendwie vielleicht sagen wir mal 10000 Euro, die ich insgesamt anlegen will, die ich auch längerfristig anlegen will.

[00:09:22]

Und nun fragst du dich, welchen Anteil dieser 10000 Euro sollte ich jetzt eigentlich noch aufs Tagesgeld schieben? Die Frage ist auch total berechtigt. Wahrscheinlich bist du ein Teil davon sicher anlegen. Aber der Fehler in dieser Betrachtungsweise wäre der, die 10000 Euro getrennt von deinem gesamten restlichen Geld zu sehen. Das sollte man eben nicht machen. Du solltest immer bei diesen Fragen ein gesamtes Vermögen, ein gesamtes Geld auf einen Blick haben und ich fragen, wie viel davon insgesamt liegt eigentlich auf Tagesgeld oder Festgeld?

[00:09:51]

Und wieviel geht etwas risikoreicher eben in Aktien ETFs, über die wir jetzt noch reden werden. Das heißt also wie machst du eigentlich die insgesamt auf dein gesamtes Geld, diese Verteilung zwischen sicher und risikoreich, sag ich jetzt mal. Und wie man das genauer bestimmt. Darauf gehe ich in einer der nächsten Podcastfolge noch genauer ein.

[00:10:08]

A. Der zweite Baustein in unserer Kiebitz Simple Geldanlage ist ein Festgeldkonto auf dem Festgeldkonto. Da steckst du Geld, auf das du so ein bis drei Jahre verzichten kannst. Wieso jetzt ein bis drei Jahre?

[00:10:23]

Naja, auf einem Festgeldkonto gibt's schon etwas höhere Zinsen als auf dem Tagesgeldkonto. Auch nicht gigantisch viel, aber durchaus vielleicht in einer Größenordnung von 0,3 Prozent bis 0,5 Prozent mehr als auf dem Tagesgeldkonto. Davon wird man jetzt natürlich nicht reich. Aber wenn man eben Geld hat, auf das man wie gesagt ein bis drei Jahre verzichten kann, dann wäre es eigentlich unnötig, auf dieses Wissen mehr Zinsen zu verzichten.

[00:10:48]

Das heißt, alles Geld, was aufs Festgeld wandert, ist natürlich auch komplett sicher. Natürlich vorausgesetzt, man sucht sich die richtige Bank aus.

[00:10:56]

Da schon mal der Hinweis Wir legen an Banken bei Finanzdebakel, die wir für Festgeld empfehlen, genau die gleichen Sicherheits Kriterien Stabilitätskriterien könnte man sagen an wie für Konten, für Tagesgeldkonten z.B..

[00:11:10]

Und damit ist dann Festgeld für dich so die mittelfristige Lösung.

[00:11:14]

Das Geld, das länger liegen kann als auf dem Tagesgeldkonto, aber das ist auch nicht ganz langfristig angelegt werden kann eben in ETFs, in Aktien, ETFs.

[00:11:23]

Dieses Geld, das wahrscheinlich dann nur zu einem Teil für die Altersvorsorge gedacht ist, das kann dann so geparkt werden, ist aber eben nicht flexibel, denn daher kommt ja der Name Festgeld heißt schließt ein Vertrag ab auf eine bestimmte Laufzeit z.B. 12 Monate Festgeld oder 24 Monate oder 36 Monate.

[00:11:41]

Und in dieser Zeit kommst du wirklich an dieses Geld auch nicht ran, wie man das jetzt geschickt bauen kann, was man z.B. doch ein Teil des Geldes wieder rankommt. Auf gehe ich in einer folgenden Episoden von diesem Podcast noch genauer ein. Aber es macht durchaus Sinn, diesen Bestandteil drin zu haben.

[00:12:00]

Muss man nicht.

[00:12:01]

Wenn man sagt ich will eigentlich mehr flexibel bleiben, dann lässt man, wie ich vorhin schon gesagt habe, kannst du auch du Festgeld weglassen und machst nur Tagesgeld und ETFs. Aber für die meisten Leute z.B.. Rücklagen fürs nächste Auto, dass man ein bisschen länger noch vorausplanen kann. Da macht ein Festgeld vielleicht schon Sinn.

[00:12:20]

Der dritte und sehr wichtige Bausteine in unserer Geldanlage zum selber bauen sind jetzt ETFs Exchange Trading, Tanz, zu deutsch Börsen gehandelte Indexfonds. Und das ist überhaupt der Kernpunkt dieser ganzen Geldanlage Geschichte, denn da geht's um mehr was? Aktien? Ja, vielleicht so eine gefährliche Sache für dich, wo du dich nicht wirklich ran traust.

[00:12:43]

Du bist in guter Gesellschaft, denn da trauen sich viele Deutsche nicht dran. Aber das ist eine Kernaussage von dieser Folge hier und vor allen Dingen von diesem ganzen Podcast und von vielem, was wir bei Finanzen tun, dass Aktien eben nichts Böses sind und auch nichts was für Zocker, sondern im Gegenteil ein gewisser Aktienanteil einem ein. Mehr mutigere Anleger, bei dem anderen weniger. Etwas vorsichtiger Anleger, aber ein gewisser Aktienanteil Kurt praktisch in jeden, in jedes Vermögen rein kehrt für jeden Anleger mit dazu, wenn bei Aktien.

[00:13:14]

Da spielt in der Geldanlage besonders heutzutage die Musik.

[00:13:18]

Da kommt nämlich die eigentliche Rendite her, die eigentlich Rendite für deinen Vermögensaufbau und damit wahrscheinlich auch für deine Altersvorsorge in Aktien langfristig betrachtet.

[00:13:28]

Sind zwar Schwankungen intensiv, die schwanken stark, die gehen rauf und runter, aber sie liefern halt auf lange Sicht eben ordentliche Renditen, besonders wenn man richtig breit streut und bieten damit auch das ist ein ganz entscheidender Punkt einen relativ guten Schutz gegen Inflation, also gegen das steigende Preise, wenn die ständig steigenden Preise die Nagern beständig an deinem Vermögen. Deswegen darfst du eben nicht dein Geld rumliegen lassen und auch eben nicht das ganze Geld übrigens auf Tagesgeld oder Festgeld machen, denn dort wirst du aller Voraussicht nach keinen Inflations Schutz haben.

[00:14:01]

Das heißt, die Renditen, die Zinsen, die du auf Tagesgeld, Festgeld und natürlich auf dem Girokonto gar nicht bekommst, die reichen nicht, um die Inflation auszugleichen und schon gar nicht, um über die Inflation hinaus eine ordentliche Rendite zu erzielen.

[00:14:17]

Nur so wie jetzt gerade an der Stelle zum Thema Aktien.

[00:14:20]

Diese ganzen Schwankungen, von denen man bei Aktien gerne hört und sogar Börsen Krisen, egal ob das jetzt zuletzt bei Kronauer war oder auch eine Börsen Krise wie sie 2007/2008 da war, die gehören zu so einem Aktien Investment mittels ETFs mit dazu.

[00:14:35]

Die sollte man und die solltest du auch in der Lage sein, ja geradezu emotional, psychologisch kann man sagen doch zu stehen. Dafür musst du Zeit mitbringen.

[00:14:44]

Deshalb schon mal der berühmte Satz Wenn man in Aktien ETFs investiert, dann sagen wir bei Finanzdebakel macht das für eher 15 Jahre noch nicht einmal 10 Jahre, sondern eher 15 Jahre. Jeder Euro da rein wandert in Aktien, in ETFs. Er sollte quasi für dich für 15 Jahre abgeschrieben sein. Das ist ganz egal, ob das jetzt eine Sparplan Rate von 50 Euro im Monat sind oder ob du ein paar tausend Euro auf einmal rein schiebst. Das Geld sollte gedanklich 5 mindestens 15 Jahre daru.

[00:15:15]

Mit dem Thema Aktien und ETFs wird sich die nächste Episode dieses Podcasts noch genauer beschäftigen. Deswegen an dieser Stelle jetzt nur mal eine grobe Erklärung, damit du dir etwas genau vorstellen kannst.

[00:15:25]

Was ist ein ETF? Ein ETF ist zunächst einmal ein Fonds. Mein Fonds ist ein Topf, in den Geld rein wandert und in denen vor allen Dingen auch Wertpapiere einwandern. Und in unserem Beispiel vor allen Dingen Aktien.

[00:15:38]

Wenn du Aktien denkst, dann hörst du vielleicht im Radio oder siehst es in der U-Bahn, an diesen Leinwänden und so weiter. Wenn Titel aufgelistet, die du wahrscheinlich kennst Adidas, BMW, Lufthansa, Allianz, wie auch immer. So, und diese bekannten Aktien deutschen Aktien, die du kennst, die gehören die allermeisten zum DAX, zum Deutschen Aktienindex. Er besteht aus 30 Aktien, aus den 30 größten deutschen Aktiengesellschaften. Und jetzt ist ein ETF relativ leicht erklärt.

[00:16:06]

Stell dir ein Top vor, in denen genau noch im gleichen Verhältnis diese 30 Aktien des DAX rein wandern und dann einfach drin liegen. Und dann macht dieser Topf, dieser ETF genau dasselbe, was der DAX der Index macht. Und so ist auch das Prinzip eines ETFs zu verstehen. Er bildet einen Index ab. In meinem Beispiel wäre das dann ein DAX ETF, ein ETF auf den DAX, der den DAX abbildet. Bloß komme ich gleich noch drauf, dass du eher keinen ETF auf den DAX kaufen solltest, weil 30 Aktien in einem ETF, die sind definitiv zu wenig.

[00:16:36]

Kann man gleich noch drauf.

[00:16:37]

Der große Vorteil von so einem ETF ist, dass er im Vergleich zu vielen anderen Fonds und solchen Aktien Anlagen unschlagbar günstig ist.

[00:16:46]

Warum? Weil für dieses Reinlegen der Aktien da muss man keinen Groß Fondsmanager, keinen formellen Cement, keine große Verwaltung bezahlen. Ein bisschen was kostet das schon.

[00:16:56]

Die Kosten so eine mit der ist schon mal nur das schon mal gehört hast typischerweise so 0,2 0,3 0,4 prozent pro Jahr doch noch billigere, aber auch noch ein bisschen teurer. Aber das wären so typischen Kosten für einen ETF.

[00:17:10]

Und genau deshalb, weil diese Geldanlage, wie wir ja sagen, passiv ist. Das heißt, man nimmt einfach nur so einen Aktienindex, nimmt die Aktien, packt sie in einen Fonds, in einen Topf und dann hat man ein ETF.

[00:17:21]

Deshalb ist das eben so günstig und dabei gleichzeitig auch so stumpf. Es werden eben diese Aktien stumpf in den Aktien des Index Stumph in den ETF gesteckt. Das kostet deutlich weniger als bei anderen Fonds, wo sich irgendjemand richtige Platte macht. Welche Aktien, welche Wertpapiere kaufe ich? Wann man verkaufe ich wieder und dabei und da kommen wir auch nochmal drauf meistens leider gar nicht so erfolgreich ist.

[00:17:45]

Ich will in dieser Episode unseren Ausflug in diese Welt der ETFs und der Aktien für dich jetzt noch nicht so weit treiben, aber ich habe ja vorhin schon gesagt, im DAX 30 Aktien, 30 deutsche Aktien, das sollte man ja nicht machen. Ja, was denn dann? Fragst du dich vielleicht jetzt? Und deshalb nur mal so viel werbefinanziert empfehlen für ETFs typischerweise einen Weld Aktienindex und zwar ein Weld Aktienindex. Das wäre der MSCI World. Was ist das denn jetzt?

[00:18:12]

Das ist nichts anderes als auch ein Aktienindex wie der DAX. Bloß dass da nicht 30 Aktien drin stecken, sondern über 1600 1600. Und zwar internationale Aktien, weltbekannte Weltkonzerne aber 1600 davon. Klar ist dann vielleicht auch so jemand wie Adidas drin. Oder auch die Allianz natürlich. Aber natürlich die großen Namen, die kennst du auch. Apple Alphabet, das ist der Mutterkonzern von Google oder Microsoft oder auch Amazon.

[00:18:39]

Natürlich so, und diese Firmen, die stecken da alle drin mit noch sehr, sehr vielen anderen dadurch. Übrigens haben sie schon mal gehört hast, ist dein Geld natürlich auch sehr viel breiter gestreut als nur auf 30 Aktien im DAX, sondern vielmehr auf durchaus 1600.

[00:18:56]

Entscheidende Message ist jetzt aber, wenn man sich so einen Weld Aktienindex anguckt, eben diesen MSCI World und das haben wir gemacht und zwar über lange Zeiträume.

[00:19:05]

Wir sagen Sollst du in ETFs langfristig Geld anlegen, zwar typischerweise 15 Jahre, dann haben wir uns das über sehr lange Zeiträume angeschaut.

[00:19:14]

Seit 1970. Übrigens wenn du 15 Jahre im MCR World dein Geld angelegt hast in so einem ETF, dann hast du noch nie Verlust gemacht.

[00:19:23]

Das ist ein ganz entscheidender Punkt, weil wir Aktien ja immer als etwas wahrnehmen, was ab und zu mal so richtig den Keller stürzt. Tut es auch.

[00:19:30]

Gar keine Frage, habe ich vorhin schon gesagt. Schwankungen gehören dazu, aber es erholt sich natürlich auch wieder.

[00:19:34]

Und wenn ich dann lange genug warte, eben mit 5 15 Jahren mit dabei bin, dann bin ich da noch nie mit Verlust rausgegangen, sondern ganz im Gegenteil.

[00:19:43]

Im Schnitt wohlgemerkt im Schnitt in der Vergangenheit. Dieser MCR wird über 15 Jahre so zirka sieben bis acht Prozent Achtung pro Jahr an Rendite gemacht. Sieben bis acht Prozent. Klingt gut, oder? An was Zinssätze bist du derzeit so gewöhnt?

[00:20:01]

So auf einem Tagesgeldkonto vielleicht 0,2 0,3 prozent.

[00:20:04]

Also was ich damit sagen will ist diese 7 oder 8 prozent oder was auch immer.

[00:20:08]

Es werden auch 5 nur natürlich ein vielfaches höher.

[00:20:13]

Was du derzeit in den heutigen Fase von niedrigen oder nahezu null Zinsen auf einem Tagesgeld oder Festgeld, geschweige denn auf einem Sparbuch oder so bekommst, da siehst du jetzt schon hast ein kleines Gefühl dafür, warum wir eben sagen Aktien und Aktien, ETFs vor allen Dingen da spielt eben die Musik, da kommt die wahre Rendite, die wahre Vermögens Entwicklung, der wahre Vermögensaufbau für dein Geld her.

[00:20:38]

So viel zu einem kleinen Überblick über Tagesgeld, Festgeld und ETFs jetzt schon mal angesprochen. Wie baut man diese drei Bausteine in diese drei Töpfe eigentlich sinnvoll zusammen? Wie verteilt du dein Geld da? Und das ist halt vor allen Dingen eine Frage deiner persönlichen Risikobereitschaft.

[00:20:55]

Wenn du eben eher vorsichtig bist und sagst Ah, ich muss mich erst mal langsam an dieses ganze Thema Aktien und nicht TFS gewöhnen, dann könntest du z.B. nur 20 prozent aber Achtung meines gesamten Geldes in Aktien stecken. Und den Rest teilst du z.B. 40 prozent 40 prozent zwischen Tagesgeld und Festgeld auf.

[00:21:14]

Jetzt könnte man sagen, man macht ja eine ausgewogene Anlage, weil du sagst Ja, ich traue der ganzen Geschichte schon.

[00:21:20]

Dann wäre z.B. eine andere sinnvolle Verteilung zu sagen Ich mache 40 prozent wieder von meinem ganzen Geld in ETFs, in Aktien, ETFs und der Rest wieder gleichermaßen aufgeteilt, also 30 prozent in Tagesgeld und 30 prozent Festgeld.

[00:21:33]

Und wenn du dagegen mutiger bist, den ganzen Akzent Thema schon etwas gewogene bist und vor allen Dingen auch weg wichtig immer richtige Zeiten mitbringst, noch jung bist, dann kannst du natürlich z.B. auch 80 prozent wieder meines ganzen Geldes in Aktien etwas anlegen. Lässt Festgeld z.B. weg und machst nur 20 prozent meines Geldes in Tagesgeld, worin dann z.B. auch dein Notgroschen eingeschlossen wäre.

[00:21:57]

Und natürlich kannst du diese Gewichte im Verlauf der Zeit eben verschieben. Du kannst dann irgendwann z.B. einen ETF Anteil verringern und mehr in Tagesgeld und Festgeld gehen. Oder umgekehrt. Weil du mit der Zeit mutiger wirst, weil du da Aktiengeschäfte immer mehr traust, hast du Geld insbesondere vom Tagesgeld nehmen und dann in einen ETF wieder stecken. Wichtig ist dabei und ich erinnere nochmal an das, was wir beim 4 5 Prinzip besprochen haben, dass da laufende Zahlungsströme laufen. Neben deinem Dauerauftrag auf dein Tagesgeld Konto solltest du in aller Regel zumindest für die allermeisten Leute die richtige Empfehlung auch einen regelmäßigen Zahlungsströme auf deinen ETF haben.

[00:22:32]

Das ist nichts anderes als ein ETF Sparplan als ein regelmäßiges Sparen in Aktien und in Aktien ETF hinein. Und auch der Hinweis an dieser Stelle schon weil du eben in Aktien und Aktien ETFs nur langfristig 15 Jahre und so weiter investieren solltest, solltest du auch den Anteilen deiner Geldanlage, den der ETF ausmacht, durchaus reduzieren, wenn du absehen kannst, dass du an Teil des Geldes oder auch an das ganze Geld in ein paar Jahren ran musst, weil du z.B. doch vorhast, in ein paar Jahren dir eine Immobilie zuzulegen oder weil es tatsächlich schon auf die Rente zugeht, dann sollte man quasi Risiko rausnehmen und Geld vom ETF in z.B. Tagesgeld und Festgeld dann wieder anlegen.

[00:23:11]

Und das ist Gott sei Dank auch jederzeit möglich. So, um jetzt jetzt nochmal ganz deutlich zu machen. Nochmal ein Rückgriff auf das, was ich beim ihr im Prinzip schon gesagt habe.

[00:23:21]

Unserer Meinung nach was anderes als Tagesgeld, eventuell ja nur Festgeld und ETFs. Also diese Troika, diese Dreiklang. Was anderes brauchst du in deiner Geldanlage nicht oder zumindest nicht zwingend.

[00:23:35]

Und deshalb würden wir es für einen Fehler halten. Wenn du jetzt z.B. sagen wir mal 20 000 Euro zum Anlegen hast und dir dann denkst Ah ja, das hast du eine Idee von Finanzamt, da erzähltest es ganz nett mit Tagesgeld, Festgeld und ETFs.

[00:23:46]

Dann nehme ich jetzt mal von den 20000 Euro 10 000 Euro teil, die zwischen diesen drei Töpfen auf und mit den anderen 10000 Euro mache ich was ganz anderes.

[00:23:54]

Die stecke ich womöglich in einen Bausparvertrag oder in eine Rentenversicherung.

[00:23:58]

Nein, die Idee bei der ganzen Geschichte ist es auch im Sinn des Prinzips.

[00:24:04]

Eine andere Geldanlage brauchst du wahrscheinlich nicht mehr, kannst dein ganzes Geld zwischen Tagesgeld, eventuell Festgeld und Aktien ETFs aufteilen. Fertig. Mehr ist nicht notwendig. Dann ist es auch nicht schwer, den Überblick zu behalten. Ja, den hast du dann immer. Verstehst auch, was du da tust. Natürlich gibt es noch andere Geldanlagen, hat man vorhin schon angesprochen, aber die müssen immer alle nicht zwingend sein.

[00:24:30]

Wir werden im weiteren Verlauf dieses Podcast natürlich auf Themen kommen, wie z.B. eine Riester-Rente oder eine betriebliche Altersvorsorge und dann ganz große Themen immobil und so weiter.

[00:24:40]

Das kann man alles machen, aber muss, muss, muss auf keinen Fall.

[00:24:45]

Umgekehrt sagen wir aber auch, wenn jemand viel z.B. in eine Riester-Rente steckt oder wenn der eine gute betriebliche Altersvorsorge vom Arbeitgeber bekommt.

[00:24:53]

Ich würde immer behaupten, eine gewisse Anlage, vor allen Dingen in ETFs ein ETF Sparplan gehört für jeden mit dazu. Es geht nur die Frage wie viel anteilig wieviel vom ganzen Geld muss da rein sein? Und deswegen nicht umsonst zuletzt der Titel dieses Podcast Geld.

[00:25:08]

Ganz einfach, wenn du mich dich mit all dem Thema nicht beschäftigen willst und in der Gefangensein vielleicht schon schlechte Erfahrung gemacht hast, wenn du es einfach hältst.

[00:25:17]

Girokonto Kreditkarte ist das eine, aber dann Tagesgeld, eventuell noch Festgeld und Aktien ETF und alles ist gut und du musst dir keine großen Sorgen machen, dass du damit schlechter da stehst als vielleicht andere Leute. Im Gegenteil, wahrscheinlich wirst du langfristig besser dastehen. Vor allen Dingen komme ich nochmal genauer drauf, weil die Kosten so niedrig sind und damit nicht an deiner Rendite und deinem Vermögensaufbau zehren.

[00:25:41]

So, jetzt hab ich so viel über Geldanlage in Tagesgeld, Festgeld und ETFs geredet, dass man noch ein ganz wichtiges Prinzip in der Geldanlage noch nicht besprochen haben, nämlich die Frage, die du vorab dir immer stellen solltest Hast du eigentlich noch Schulden? Denn das Tilgen von Schulden, das Zurückzahlen von Schulden ist zunächst einmal in den meisten Fällen wahrscheinlich sogar die beste Geldanlage. Wenn nun ein Kredit laufen hast auf heute ist, dann sind es ja nicht mehr viel 2 prozent Zinsen und du zahlst den zumindest zu einem Teil zurück.

[00:26:10]

Sag mal, du zahlst 1 000 Euro davon zurück, dann bekommst du auf diese 000 Euro eine garantierte Rendite, nämlich 2 prozent die Kreditzinsen, die zahlst du damit nämlich sparst. Diese Einsparung ist ja dann quasi garantiert. Und deshalb sagt man in aller Regel, dass das zuerst einmal das Tilgen von Schulden Vorrang hat gegenüber anderen Geldanlagen. Erst mit einer gewissen Einschränkung zum einen Notgroschen ist immer unverzichtbar. Solltest auch wenn du Schulden hast, auf alle Fälle flüssig sein und versuchen, dir auf dem Tagesgeldkonto ein gutes Polster zuzulegen, damit du nicht anderweitig in Bedrängnis gerät.

[00:26:43]

Wenn was Dummes passiert. Und zum zweiten kann man nicht sagen, vor allen Dingen wenn das vom Einkommen her und so weiter geht, dass du zwar deine Schulden zurückzahlt, egal ob das jetzt für einen Kredit für ein Auto ist oder auch eine Immobilienfinanzierung, also ein Kredit für ein Haus oder eine Wohnung und trotzdem zumindest kleine Maße wahrscheinlich in aller Regel dann trotzdem Geld anlegst über einen Sparplan, über einen der Sparplan und die Gewichte dazwischen.

[00:27:05]

Das muss jeder für sich selbst wissen. Ich sage nochmal In aller Regel ist es besser, auch so psychologisch den Druck von sich wegzunehmen und Schulden zu tilgen, sich schuldenfrei so schnell wie möglich zu machen. Aber in diesen Zeiten, gerade wo die Zinsen so niedrig sind und damit auch die Kreditzinsen niedrig sind, da kriege ich immer wieder die Frage Macht es nicht eigentlich Sinn, eher die Zinsen und die Schulden laufen zu lassen und dafür mehr in IDEs zu sparen? Auch darüber, wenn wir uns im Verlauf dieses Podcast noch weiter unterhalten.

[00:27:32]

Aber es ist immer eine persönliche Risikoabwägung.

[00:27:35]

Denn nochmal die zurückgezahlt Schulden Assets, eine garantierte Geldanlage, das sind garantiert Zinsen, die ich spare. Die Rendite insbesondere von Aktien ETF, die ist in gewisser Weise auch unsicher, auch über lange Zeiträume. Auch darauf will man noch eingehen. Also es ist eine gewisse Wette und auch eine gewisse Bereitschaft wieder.

[00:27:53]

Wenn ich Risiko eingehen hieß nochmal dieses Prinzip zuerst Schulden tilgen oder investieren. Wird uns öfter nochmal beschäftigen.

[00:28:03]

So kommen wir zu unserer Rubrik Hazal die Hörer fragen und ich antworte Da hab ich heute eine Frage rausgesucht, die sich zwar auf die letzte Podcastfolge zum Tagesgeld bezieht, aber auch schon ein bisschen vorgreifen auf das ganze ETF Thema und auf das Thema Wertpapier Depot. Und zwar hat mir im Finanztest Forum, wo ja ein eigenes Unterforum zu unserem Podcast hier haben, hat mich Langford gefragt. Er schreibt Hazal. Die kann ich für das Ansparen meines Notgroschen. Auch das bereits existierende Verrechnung Skonto meines Depots, also meines ETF Depots meiner bestimmt verwenden.

[00:28:34]

Wobei beides also das Depot und das Verrechnung Konto bei einer anderen Bank sind und das ich nicht wöchentlich einsehe. Natürlich ist dabei vorausgesetzt, dass die Verzinsung eine untergeordnete Rolle spielt.

[00:28:46]

Vielleicht erstmal zur Klarstellung, was meine Bank wollte eigentlich. Also viele von euch werden schon wissen, um einen ETF ein Wertpapier zu halten, braucht man ein Depot, ein Wertpapier Depot. Also nichts anderes als ein. Könnte man sagen online Schließfach, wo diese Wertpapiere, die Aktien und IETF Anteile reinkommen.

[00:29:01]

Und wenn ich so ein Depot habe, dann ist dabei praktisch immer ein Verrechnung Skonto dabei. Also ein ganz simples Konto, über das ich dann Geld hin und her bewegen kann.

[00:29:10]

Und jetzt geht's schon los auf diesem Verhältnis Konto und das meine Bank wollt hier bestimmt auch gibt's in aller Regel keine Zinsen. Das ist wie ein Girokonto, wird nix verzinst.

[00:29:18]

Und jetzt sagt er. Warum brauche ich jetzt eigentlich für meinen Notgroschen ein extra Tagesgeldkonto? Weil Verzinsung gibt's da ja eh kaum. Mein Gott. 0,2? 0,3? 0,4 Prozent. Ich bekomme es macht jetzt nicht so viel aus. Vor allem, wenn ich einen kleinen Notgroschen habe. Das über die Jahre wird sich da nicht so viel ansammeln. Der Gedankengang fort, den kann ich total nachvollziehen und er ist sicherlich auch richtig. Aber jetzt sehe ich schon bisschen Probleme dabei.

[00:29:43]

Was du gut berücksichtigt hast. Ich sage ja, der Notgroschen sollte auf einem Tagesgeldkonto in aller Regel liegen, es nicht bei meinem Girokonto mit dabei. Damit ich da eben nicht so viel hinschaut. Nicht so leicht. Ran an das Geld. Und das trifft jetzt auf dieses Verrechnung Konto, das beim Depot dabei ist zu aber erst einmal läuft. Über diese Verrechnung konnte noch alles andere z.B. können da Ausschüttungen landen aus meinem ETF also irgendwelche Wertpapier Rechnungen für die irgendwie ist das jetzt nichts sagt, dann werden darüber Häufungen Verkäufe abgewickelt.

[00:30:10]

Das heißt, wenn ich meine Idee etwas investiere der Sparplan und so weiter. Und da bin ich mir schon mal nicht so ganz sicher, ob ich das jetzt mit meinem Angesparten, das für den Notgroschen dabei sein soll, wirklich vermischen sollte. Ich glaube, das sollte ein bisschen getrennt sein und dann muss man noch folgendes beachten Und da schauen wir, wenn wir Wertpapier Depots für ETFs aussuchen, schon ganz gut drauf. Darf ich überhaupt auf meine Verrechnung Skonto über längere Zeiträume viel Geld liegen lassen?

[00:30:35]

Manche Anbieter von Depots, von Wertpapier, Depots, die mögen das gar nicht. Wenn da Geld rumliegt. Das hat damit zu tun, dass es heutzutage ja keine Zinsen mehr darauf gibt, manchmal sogar Strafzinsen. Also muss ich gut hinschauen, ob mein Wertpapier Depot das überhaupt zulässt oder ob das sogar vielleicht nicht negativ ist. Also nochmal ich kann den ganzen Gedanken verstehen und mit dem richtigen Depot kann man das schon machen. Aber eigentlich würde ich sagen, es ist schon besser, ein gesondertes Tagesgeldkonto zu haben, um diese Töpfe im Sinn des Prinzips auch wirklich getrennt zu haben.

[00:31:08]

Wenn du auf Fragen, Anmerkungen oder Feedback zu dieser Podcastfolge oder auch zum gesamten Podcast hast, dann freue ich mich, wenn du ebenfalls ins Finanzen Forum schreibst. Im Unterforum zu Geld ganz einfach. Das Finanzen Forum findest du auf unserer Webseite Finanztest D oder aber kommentierst unter einem Post auf unserem Instagram Kanal bei Instagram ETF Finanzdebakel. Wenn es dort am besten auch den Hashtag saidi und falls es noch nicht macht hast, freue ich mich natürlich über eine gute Bewertung bei Apple Podcasts.

[00:31:34]

So mit der heutigen Episode hast du jetzt wahrscheinlich einen guten Überblick gewinnen gewonnen, wie eigentlich dieses Keep it simple Prinzip in der Geldanlage. Tagesgeld, Festgeld und ETFs eigentlich funktioniert. In den nächsten Episoden, den nächsten Folgen wird jetzt natürlich noch genauer um das Thema ETFs gehen, damit du dieses Thema auch wirklich gut verstehst und ein gutes Gefühl hast, wenn irgendwann dein Geld dann hoffentlich in etwas steckst. Und danach geht man dann ans Praktische. Ich gehe mit den ETFs wo macht man sich ein Wertpapier Depot?

[00:32:01]

Wie richtet man zB ein ETF Sparplan ein und wie handelt man das ganze? Und dabei auch nochmal genauer um die Frage Wie teilst du jetzt dein Geld nicht auf in unserem Dreiklang aus Tagesgeld, Festgeld und FTS?

[00:32:13]

Wie bestimmst du da ein deine Risikobereitschaft und damit auch die sogenannte Aktienquote? Freu dich schon mal drauf. Ich freue mich, wenn du weiter dabei bleibst. Ein seiDie.