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Das Handelsblatt Morning Briefing von Hans-Jürgen Jakobs. Guten Morgen allerseits! Heute ist Dienstag der 25. August und das sind heute unsere Themen. Das Gift der Nawalnyj Affäre, Donald Trumps Familien Show, deutsche Wirtschaft ist zweigeteilt.

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Russland? Es spricht einiges für eine neue offene Ostpolitik gegenüber Russland, wie sie der SPD-Politiker Matthias Platzeck einfordert. Auch für Nord Stream 2 als Teil einer breiten Energieversorgung. Aber solche Rationalität wird derzeit noch empfindlich gestört durch Fragen rund um Alexej Nawalny zum Beispiel. Wie kann es sein, dass der russische Oppositionsführer quasi rund um die Uhr von Geheimdienstleute bewacht wurde und dann doch zu Schaden kam? ärzte der Berliner Charité gehen davon aus, dass er vergiftet wurde, und zwar mit einer Substanz.

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Der Cholin ist der Rase Hemmer. Kanzlerin Angela Merkel und Außenminister Heiko Maas fordern gemeinsam die russischen Behörden auf, diese Tat bis ins Letzte aufzuklären. In voller Transparenz in Putins Land wäre das eigentlich eine schöne Aufgabe für den Staatspräsidenten selbst.

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Coronavirus zum Trial and Error Verfahren der deutschen Gesundheitspolitik gehört, dass die kostenlosen Massen Tests für Urlaub Heimkehrer bald wieder passé sein werden. Die deutschen Labore stoßen an Kapazitätsgrenzen. Die Ressourcen sollten wieder stärker für Pflege und Krankenhäuser genutzt werden, erklärt Gesundheitsminister Jens Spahn. Zusammen mit den Ministerkollegen aus den Ländern wurde jetzt das Aus für die Touristen Tests beschlossen. Auch wird die erst kürzlich eingeführte Test Pflicht für Reisende aus Risikogebieten wie aktuell Paris und Côte d'Azur wieder abgeschafft. Stattdessen muss man in einer zwei Wochen Quarantäne in Urlaubserinnerungen schwelgen.

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Donald Trump, in der TV-Show Wie er Princes hat sich Donald Trump jahrelang als Moderator dem amerikanischen Volk präsentiert. Irgendwie logisch, dass zwei Produzenten der Reality Reihe ihn jetzt im US-Wahlkampf als spontanen Live Entertainer inszenieren, stets eine politische Zote auf den Lippen. Zu sehen ist das aktuell schon auf dem Nominierungsparteitag der Republikaner, der zu einer reinen Familienangelegenheit wird. Sieben Mal taucht der Name Trump auf der Rednerliste auf. Rhetorische Kostproben geben neben dem Präsidenten, der nun offiziell Kandidat ist, noch seine Frau, seine Söhne, seine Töchter und seine Schwiegertöchter.

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Justiz Die New Yorker Generalstaatsanwältin Laetitia Jams sieht den durch das Immobilien Weesen vermögend gewordenen New Yorker Clan ungleich kritischer. Sie untersucht derzeit, wie die Trump Organisation die eigenen Firmenwerte aufgebläht habe, um so besser an das Geld von Investoren zu kommen, heißt es in einer offiziellen Mitteilung. Es geht exemplarisch um einen Golfplatz in Los Angeles, ein Bürogebäude an der Wall Street und einen Landsitz in West Chester County. Ein New Yorker Richter soll den Trump Verbund zwingen, Informationen zu liefern und den Präsidentensohn Eric für ein Interview zur Verfügung zu stellen.

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Bei einem früheren Versuch hatte Trump junior die Befragung abgebrochen.

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Dax Die deutsche Wirtschaft ist zweigeteilt Der eine Teil kämpft mit einer düsteren Lage Beschreibung, die mit dem Halbsatz Und dann kam Corona beginnt. Hier drohen Insolvenzen oder Schutzschirm Verfahren. Hauptsache, man entgeht dem Gläubiger. Vor allem Maschinenbauer, Autozulieferer, Gastronomiebetriebe, Hotels und Messe Firmen sind betroffen. Das ist die dunkle Seite des Mondes. Dem stehen börsennotierte Unternehmen gegenüber, die sich im Licht des Erfolgs brüsten. Allein die 30 Dax-Konzerne erhöhten zuletzt ihre Barmittel und kurzfristig abrufbaren Zahlungsmittel auf den Rekordwert von zwei hundert drei und fünfzig Milliarden Euro.

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Das sind 44 Milliarden mehr als im Vorjahresvergleich.

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Welthandel Noch nie stand eine Frau, noch nie stand ein afrikanischer Vertreter an der Spitze der Welthandelsorganisation WTO. Mit Amina Mohamed aus Kenia soll sich das in beiden Punkten ändern. Im Handelsblatt Gespräch äußert sich die designierte Generaldirektorin zur Krise ihrer Organisation, die vom Hauptgeldgeber USA hart kritisiert wird. Ohne ein System, das die Einhaltung der Handelsregeln garantiert, könne die WTO nicht richtig funktionieren, sagt Mohammed. Das Beste für sie wäre, wenn Donald Trump im November abgewählt würde. Aber darüber redet sie lieber nicht.

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Und dann ist da noch der beliebte Videokonferenz Dienst Zoom, der am gestrigen Montag für angestellten Frust sorgte. Es häuften sich weltweit Klagen über Ausfälle. Viele ONLINE Meetings wurden gestrichen. So bestätigte Probleme und entschuldigte sich höflich. Nach Korrekturen im Cloud-Dienst sollen die Angebote angeblich wieder normal laufen. Während der Crooner krise, hatte sich das Unternehmen plötzlich in den Vordergrund gespielt. Eine Aufsteiger, Geschichte. Gestern aber, nach dem Black Out Tag, gab die Aktie an der Wall Street um zwei komma fünf und zwanzig Prozent auf 282 US-Dollar nach.

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Ich wünsche Ihnen einen störungsfreien Kommunikation. Starken Tag.

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Es grüßt sie herzlich. Hans Jürgen Jakobs. Sie hörten das Handelsblatt Morning Briefing von Hans-Jürgen Jakobs, gesprochen von Peter Hoffmann. Kennen Sie schon unseren neuen Podcast? Ab 17 Uhr sprechen wir bei Handelsblatt Today über alle Themen, die die Finanzwelt bewegen. Das kann auch das Thema Nachhaltigkeit sein, das in allen Bereichen unseres Lebens immer wichtiger wird und längst auch in der Finanzwelt angekommen ist. Denn immer mehr Anleger achten bei ihren Investments auf Nachhaltigkeit und stellen höhere Anforderungen an Unternehmen.

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Dieses und andere Themen präsentiert von unserem Initiativ Partner, der Hypo-Vereinsbank Kriwet Banking.