Transcripts (188)

Neo-Broker: Vom Sparer zum Zocker?

Handelsblatt Today

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  • 8 months ago
  • 21:13

Corona hat der neuen Broker-Generation einen Schub verpasst. Neben vielen Vorteilen, warnen Experten aber auch vor dem Suchtpotential und emotionalen Fehlentscheidungen. Wer sein Geld in Aktien investieren will, der braucht bekanntlich einen Broker. Und diesen Zwischenhändlern hat Corona in Deutschland einen ordentlichen Schub gegeben, zu dem Ergebnis kommt die Strategieberatung Oliver Wyman in einer aktuellen Studie. Das ist gut für das traditionelle Bankengeschäft, für Direktbanken - und für die sogenannten NEO-Broker. Diese neue Broker-Generation wird von Experten nicht umsonst als das „Börsen-Zutrittstor für Privatanleger“ bezeichnet: Die Bedienung ist leicht, die Gebühren sind niedrig, Anleger können schnell und flexibel handeln und spontan ein- und aussteigen. 00:05:34 In Amerika gibt es diesen Trend schon etwas länger. Robinhood hat dort einen richtigen Boom erlebt: Drei Millionen neue Nutzer hat die Trading-App seit Anfang des Jahres dazugewonnen. Dass die Nutzung von Neo-Brokern aber auch gefährlich sein kann, zeigt der Selbstmord eines 20-Jährigen. Alex Kearns hat mit komplexen Optionen experimentiert - bis sein Kontostand offenbar ein Minus von über 700.000 Dollar angezeigt hat. Auf was müssen Anleger bei der Nutzung solcher Apps achten? Darüber haben wir mit unserer Finanzkorrespondentin Katharina Schneider gesprochen. 00:14:39 Außerdem: Unser Silicon Valley-Korrespondent Alexander Demling hat sich mit Neuralink beschäftigt: Das Start-up von Elon Musk baut Computerchips, die im Schädel eingepflanzt werden sollen. Das Ziel: Krankheiten bekämpfen und Gedanken übertragen. Wie genau soll das funktionieren - und wo liegen die Gefahren?

Frank Thelen: “Bitcoin steigt 2030 bestenfalls auf bis zu drei Millionen Dollar"

Handelsblatt Today

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  • about 2 months ago
  • 25:53

Die Kryptowährung ist eine wichtige Beimischung für das eigene Portfolio, so der Investor. Welche Trends und Weltmarktführer bald noch relevant sein könnten. 00:06:02 Disruptive Technologien werden in der Unternehmenswelt zwangsläufig für eine neue Rangordnung sorgen. Wer sind die Weltmarktführer der Zukunft und welche Produkte werden sich am Markt halten können? Einer der bekanntesten Tech-Enthusiasten in Deutschland ist Investor und Seriengründer Frank Thelen. In der heutigen Folge erklärt er, welche Trends und Unternehmen morgen wieder verschwunden sind, wer in Zukunft eine wichtige Rolle spielen könnte und wie Anleger jetzt schon davon profitieren können. Eins ist für ihn klar: Big Tech wird auch in den nächsten Jahren eine bedeutende Rolle spielen – und Tesla wird in der Autobranche führend sein. Deutsche Autobauer hätten hier so gut wie keine Chance mehr aufzuholen. Außerdem ist der Investor bekanntlich großer Bitcoin-Fan. Wie sich der Wert der Kryptowährung in den kommenden zehn Jahren entwickeln könnte und welche Risiken Anleger unbedingt mitdenken sollten, erklärt er heute ebenfalls. Das exklusive Abo-Angebot für Sie als Handelsblatt Today-Hörerinnen und Hörer: https://angebot.handelsblatt.com/podcast/angebot/ Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gerne per Email an today@handelsblatt.com. *** https://www.hypovereinsbank.de/hvb/services/podcasts-webinare/podcast-hvb-markt-briefing

Boom an der Wall Street: Wie lange kann das gut gehen?

Handelsblatt Today

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  • 8 months ago
  • 18:26

Apple ist jetzt zwei Billionen Dollar wert, der S&P 500 markiert ein neues Allzeithoch - und all das trotz Corona. Wie lange kann das gut gehen? Der amerikanische Börsenindex S&P 500 hat gestern die Marke von 3394 Punkten überschritten. Damit hat der Index seit März um mehr als 50 Prozent zugelegt – und das mitten in Hochzeiten der Pandemie. Dass viele Anleger ihr Geld in Aktien investieren hat aber auch gute Gründe: Die Zinsen sind auf einem absoluten Tiefpunkt angelangt. Gleiches gilt für Unternehmens- und Staatsanleihen, auch hier gibt es schon lange keine guten Renditen mehr. Bleibt neben der Krisenwährung Gold also nur noch der Aktienmarkt als Geldanlage. Fakt ist aber auch: Börsenwelt und Realwirtschaft klaffen immer weiter auseinander. Das Bruttoinlandsprodukt in den USA ist im zweiten Quartal im direkten Vergleich gegenüber dem Vorjahr um über 30 Prozent gesunken. Das zeigt, wie schlecht es vielen Unternehmen wegen Corona doch geht. Wie lange kann das noch gut gehen? Das haben wir unseren Aktienanalyst, Ulf Sommer, gefragt. Außerdem hat Astrid Dörner, Handelsblatt-Korrespondentin in New York, mit uns über die euphorische Stimmung an der Wall Street gesprochen. Woher kommt der amerikanische Optimismus – und ist er wirklich begründet? Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gerne per Email an today@handelsblattgroup.com. @MaryAbdelazizD

Edelmetall-Experte Ritter über das Ende der Gold-Rally

Handelsblatt Today

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  • 8 months ago
  • 21:44

Jahrelang hat Warren Buffett Gold-Investitionen verspottet. Nun macht er mit einem millionenschweren Kauf von Barrick-Goldminenaktien selbst in das Edelmetall - und erteilt damit nun doch noch ein Gütesiegel für den seltenen Rohstoff. Was macht Gold gerade jetzt so attraktiv? Und wie lange hält die Rally noch an? Das und mehr besprechen wir mit Hans-Günter Ritter, dem Leiter Edelmetall beim Technologiekonzern Heraeus. Außerdem: Wer sein Portfolio vergolden will, kann zwischen dem Kauf von Münzen, Barren oder Papiergold und der Investition in Goldminenaktien wählen. Unser Handelsblatt-Rohstoff-Experte Jakob Blume verrät, welche Variante sich für welchen Anleger eignet, und welche Chancen und Risiken ein Goldminen-Investment beinhaltet. Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gerne per Email an today@handelsblattgroup.com.

Pleitewelle durch Zombieunternehmen möglich: Bankenkrise vorprogrammiert?

Handelsblatt Today

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  • 8 months ago
  • 21:32

Sobald Insolvenzen wieder gemeldet werden, könnte Deutschland eine Pleitewelle treffen. Das hätte schwere Folgen für die Finanzwelt. Jedes sechste Unternehmen läuft Gefahr, ein sogenannter „Zombie“ zu werden. Also eine Firma, deren Gewinn nicht mehr ausreicht, um laufende Zinskosten zu decken. Damit rechnet die Wirtschaftsauskunftei Creditreform. Dies würde in Deutschland die Anzahl der Zombie-Unternehmen im Vergleich zum letzten Jahr verdoppeln. Ein Treiber dieser möglichen Pleitewelle ist die seit März pausierte Antragspflicht für Insolvenzen, die jetzt bis Ende des Jahres verlängert wird. Mit diesem Beschluss von Dienstag möchte die große Koalition eigentlich einer Pleitewelle entgegenwirken. Laut Experten verschiebt sich das Problem dadurch aber nur nach hinten. Werden so in Summe mehr Unternehmen Pleite gehen? Welche Branchen sind besonders gefährdet? Und wie wird sich die deutsche Unternehmerlandschaft mit Ablauf dieser Maßnahme verändern? Diese Fragen klären wir im Interview mit unserem Unternehmensredakteur Ulf Sommer. Und: Die jährliche Konferenz der wichtigsten Notenbanker der Welt ist gestartet, einziger Unterschied: Dieses Mal findet sie nicht in Jackson Hole, sondern aufgrund von Corona virtuell statt. Mit unserer US-Korrespondentin Annett Meiritz sprechen wir über die Rede von FED-Chef Jerome Powell und über die Parteiwoche der Republikaner. Eins ist klar: Präsident Trump nutzt viele Chancen, um kurzfristig noch Wähler für sich zu gewinnen. Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gerne per E-Mail an today@handelsblattgroup.com.