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[00:00:00]

Man hatte manchmal das Gefühl, irgendwie nachdem in der Schweiz Lote da umschreibt so oder so genau das sind die Attribute, die es braucht, damit jemand auch wirklich alles gegeben hat. Ich gebe auch alles, definitiv. Aber in meiner Art war es eben nicht so ist, weil ich meine Emotionen, und das habe ich auch das zurückbekommen, wenn man mich heute beobachtet hat.

[00:00:32]

Auch das habe ich mich geändert. Ich veränderlich ja nicht nur damit, dass eine willkommene Motivation mehr dem Interview podcaster mit Vergnügen. Mein Name ist Marcel Hirscher, und ich treffe mich hier mit den für mich Besten der Besten, mit Künstlerinnen, mit Unternehmern und mit schlauen Typen und versuche herauszufinden, wie die so ticken. Mich interessiert, was sie antreibt, was sie inspiriert. Ich will wissen, wie ihr Alltag aussieht. Ich will wissen, warum sie das machen, was sie machen, wie sie das machen.

[00:00:57]

Ich möchte von ihnen lernen. Ihr seid von ihnen lernen und natürlich eine gute Zeit im Hotel Maze haben. Bevor sie losgeht, möchte ich euch zuerst den Sobotta vorstellen, und das ist diesmal wieder Heinicke. Ihr wisst sicherlich schon. Ich trinke keinen Alkohol und Heineken und liefert das Bier, genauso wie ich ohne Alkohol auskommt. Ich glaube, ich bin jetzt schon im zweiten oder vielleicht sogar schon dritten alkoholfreien Jahr. Vielleicht liegt es am Alter, vielleicht am Freundeskreis.

[00:01:21]

Ich weiß auch nicht so richtig. Aber ich habe das Gefühl, dass auch immer mehr Leute auf Alkohol verzichten, was ich natürlich großartig finde. Und ich freue mich auch nach wie vor, dass mir immer mehr Leute dann Fotos schicken. Ich hätte mir auch ein ehemaliger Gasflamme. Ich will es nicht sagen. Es war ein Foto, geschickt und geschrieben. Ich trinke gerade seinigen, und es schmeckt der wirklich großartig. Und es stimmt tatsächlich Es schmeckt großartig, und ich freue mich weiterhin, wenn ihr mir Bilder schickt.

[00:01:44]

Vielleicht auch der Gast, der heute kommt und das 0:0 aus testet. Vielen Dank an Heineken für den Support zu meinem heutigen Gast. Mein heutiger Gast ist Toni Kroos. Toni Kroos ist Fußballer und wurde 2014 Weltmeister. Als einziger deutscher Spieler gewann er viermal die Uefa Champions League. Aktuell spielt er bei Real Madrid. Davor war er bei Bayern München. Es könnte sein, wie er selbst zaghaft während unseres Gesprächs sagt, dass er gerade der erfolgreichste deutsche Fußballspieler ist.

[00:02:15]

Ein bisschen verrückt finde ich, dass ausgerechnet er der erste Sportler im Hotel Matches. Ich freue mich. Wir haben sehr ausführlich über seine Biografie gesprochen. Sein erster Trainer war sein Vater. Toni erzählt, worum es Fluch und Segen war, dass der Fußball so eine große Rolle in der Familie gespielt hat und natürlich noch immer spielt. Auch Tonis Bruder ist Profifußballer.

[00:02:34]

Felix Wir reden über den Druck und die Einsamkeit des 16 jährigen Toni zu Beginn bei Bayern München. Wir sprechen über sein scheinbar unerschüttert wahres Selbstvertrauen, seinen kühlen Kopf und das Tränen seiner größten Stärke. Wir sprechen über Erziehung, über Gefühle, die Förderung von Talenten, über Misserfolge, seine Privilegien und die Frage, ob es schwieriger ist, an die Spitze zu kommen oder dort zu bleiben. Und ich wollte wissen, was er möchte, was von ihm bleibt. Ihr werdet es gleich hören.

[00:03:01]

Ich habe absolut keine Ahnung vom Fußball und gehöre zu den wenigen Menschen, die sich dafür auch überhaupt nicht begeistern können. Ich fand das aber vollkommen okay. Ich fand es super, super spannend, in diese Welt einzutauchen und erst recht mit diesem derartig unkomplizierten und lässigen Superstar. Ich wünsche euch viel Vergnügen. Hotel Matze mit Toni Kroos. Klars hat uns ja im Grunde auch miteinander verbunden. Und er sagte zu mir Na ja, es gibt wahrscheinlich nur einen Menschen, der sich weniger für Fußball interessiert, und das bist du.

[00:03:32]

Ich Wir sind beide ja schon, aber ich bin. Ich habe mich nie gekriegt, dieses Fieber deswegen unter Umständen. Ich habe Freunde von mir, die schüttelt den Kopf. Es kann wirklich nicht wahr sein.

[00:03:48]

Deswegen sage ich nicht.

[00:03:50]

Ich finde es interessant, weil irgendwie ja jeder oder jeder, nicht jeder. Aber irgendwie hat ja jeder, irgendwie zumindest. Man muss ja nicht Fan sein, aber irgendwie Berührungspunkt mit Fußball, weil es ja so präsent ist, persönlich immer sehr angenehm mit Leuten zu sprechen, die das nicht, weil du kannst dir vorstellen, im Alltag sehr, sehr viel Fußball angesprochen werde. Wenn das dann mal nicht. Wenn das nicht der Fall ist, dann kann das sehr, sehr angenehm sein.

[00:04:19]

Aber auf dem Platz gesagt wissen will ich fragen aber nicht. Nehmen wir auf keinen Fall ich um.

[00:04:27]

Das werde ich bestimmt nicht. Aber ich habe die Härte zu erklären, wie schlimm es mit mir steht. Ich habe bei eurem Spiel gegen Brasilien, dem berühmten Spiel, den sieben zu eins Spiel, bin ich in der Halbzeit ins Bett gegangen. Ist ja klar, wer jetzt gewinnt. Und bei uns.

[00:04:45]

Aber vielleicht ist es bei einem WM-Halbfinale wahrscheinlich machen.

[00:04:52]

Aber die Aussage stimmt ja, was es gibt. Es gibt eine Doku über dich, und da gibt nämlich auch genau diesen Ausspruch, dass es eigentlich nicht sein kann, dass man sich dem Fußball so entziehen kann und dass es diese große Faszination Fußball. Wie würdest du jemanden wie Massa das genau? Wie würdest du mir diesem einen so begeistert diese Begeisterung erklären?

[00:05:23]

Was fasziniert Sie so am Fußball? Ja, ich als Fußballer, der ja wirklich immer nur mit Fußball auch irgendwie zu tun hatte und so. Ich bin ja persönlich auch eher so, dass ich mal lieber woanders hin schaue. Ich bin ja tatsächlich eigentlich so Wenn ich teilweise wählen müsste, schaue ich eigentlich lieber Basketball oder Tennis. Einfach weil dieses Fußball, dieser Input Fußball, einfach manchmal zu viel zu hoch ist. Aber im Endeffekt muss man ja von früher erklären, was man bereits Fußball zu spielen.

[00:05:55]

Ich glaube, das war einfach, dass Gemeinschaft Spiel Nummer eins, sag ich mal irgendwie. Man ja immer irgendwie. Ich will Tore, schießt Tore schießen. Ich glaube, deswegen hat eigentlich jeder angefangen, Fußball zu spielen und Gemeinschaft mit Freunden spielen zu können. In der Gruppe, in dem Team gewinnen, verlieren sich also Sachen, die man irgendwie irgendwie gerne macht. Und ja, so hat sich das irgendwie irgendwie entwickelt. Deswegen war vielleicht auch damals nicht Tennis, vielleicht nicht so interessant, weil man es alleine machen.

[00:06:29]

Ich glaube aber, dass Fußball da da für das Zusammensein von Kindern mit seinen Freunden einfach geeigneter war. Und mir wurde einmal erzählt von meinem Vater Fußball kannst du die meisten Pokale gewinnen. Das hat natürlich auch immer angespornt. Also hat sich das entwickelt aus einem Fußball. Mein Bruder auch, der nur etwas jünger ist als ich. Wir haben alles zusammen angefangen, zusammen Fußball gespielt. Dann geht mal der eine oder andere schießt. Und ja, das hat sich so entwickelt.

[00:07:02]

Aber im Allgemeinen glaube ich einfach ja, dass einfach das Interesse am Fußball ja so viel größer ist als in anderen Sportarten. Vor allem für Deutschland gesprochen. Aber auch hier in Spanien kann man das ohne weiteres sagen, dass es einfach ja die Sportart Nummer eins ist. Es wird ja alles viel zu viel, in meinen Augen sogar, und das sage ich als Fußballer alles, alle Sportarten platt gemacht. Von Fußball sieht man ja nicht nur, was im Fernsehen läuft.

[00:07:31]

Beispielsweise Fußball kannst du jeden Tag in der Woche schauen und andere Sachen, die wirklich interessant sind. Ich habe es gerne angesprochen. Basketball-Bundesliga ist auch immer die dann ja nicht ein Zehntel von den Zuschauern nie wieder Fußball hat. Deswegen finde ich es interessant, wie Leute da herumgekommen sind. Die Faszination Fußball, das ist nicht irgendjemand in der Familie als Vorfahren gab, die einst zum Fußball gebracht haben und von daher immer wieder etwas hat. Ich habe das gar nicht.

[00:08:03]

Ich habe nicht so eine Art Ich will gegen irgendjemanden gewinnen oder so. Ich habe das noch nie gehabt. Und auch in meiner Familie gab es auch wirklich nie so Fußballfans in irgendeiner Form, auch nicht wirklich sportlich. Und ich finde zu laufen tolle und sportliche Betätigung super. Aber ich habe zum Beispiel immer Tennis gegen die Wand gespielt, auch alleine gar nicht unbedingt, dass ich da niemand braucht. Also irgendwie hat mich dieses Fieber nicht so gut. Bei mir war es dann eher Musik.

[00:08:30]

Was mich begeistert, hat auch zusammen Musik machen mit anderen. Dieses Gemeinschaftsgefühl, das habe ich immer so im Proberaum Situation gehabt, aber nicht im Sport hat mich. Das ist für mich auch eine Schule. Das hat man jetzt auch nicht gemacht. Man hat mir angemerkt, dass scheißegal.

[00:08:49]

Ich will das nicht.

[00:08:51]

Ich glaube, der Wille ist da wahrscheinlich genau das, was es am Ende ausmacht, zumindest aus der Ferne. Auch das ist ein wahnsinnig wichtiges Ding. Gewinnen zu wollen?

[00:08:59]

Wahrscheinlich ja schon. Aber ich glaube auch, dass es nicht nur das Aktive sein. Es muss ja nicht jeder spielen. Aber ich finde es trotzdem interessant, das einfach aus allen Bereichen. Ich habe jetzt in den letzten Jahren auch viele Kontakte, irgendwie Musik oder auch andere Sportarten bekommen. Und alle, auch wenn die was anderes machen. Alle sind in irgendeiner Form Fußballfeldes von irgendeinem Verein. Sie wurden dann dazu gebracht, von ihren Eltern oder was auch immer irgendwas fasziniert.

[00:09:30]

Es geht ja gar nicht mehr darum, dass sie es aktiv betreiben, sondern irgendwie Fans sind. Einfach irgendwie. Ja, da gibt es ganz wenige, die nicht von irgendeinem Verein Fan sind. Oder zumindestens sage ich mal alle zwei oder vier Jahre, wenn ein Turnier ist. Da geht es weniger.

[00:09:49]

Wie geht es dir heute? Du hast gestern gespielt. 22 Uhr war das Spiel beim Spiel zuvor. Hast du dann nachts noch Eis gegessen, habe ich im Podcast gehört.

[00:10:00]

Sehr gut bei dir. Was machst du am Tag danach? Ja, es ist natürlich immer relativ spät nach Hause kommt es dann halt 2:2 und es war ein Heimspiel. Also muss man nicht einmal zurück zurückreisen ist schon ein bisschen kaputt. Das ist normal. Aber es ist schon ein immer noch regulations Training am nächsten Morgen. Ich bin nicht nur, ich bin auch schon wieder nach dem nächsten Training quasi zuhause. Und ja, dann versuche ich mich natürlich ein bisschen auszuruhen.

[00:10:40]

So gut das geht mit den drei zu Hause auch nicht immer. Möglich ist ja morgen beispielsweise schon wieder zum nächsten Spiel, wo wir dann übermorgen spielen. Es geht relativ weiter. Das hat jetzt natürlich auch alles ein bisschen mit Corona zu tun. Solange Pause war und die Spieler so schnell nacheinander sind, ist schon eine anstrengende und fordernde Phase. Aber bisher läuft es noch ziemlich gut. Und wo merkst du es heute, wenn du so allgemein?

[00:11:13]

Ich habe jetzt allgemeine Müdigkeit. Ich bin auch jemand, der sich relativ schwer tut, nach Spielen so spät dann auch schnell einzuschlafen. Ich habe vielleicht zu Hause, aber erst um halb fünf bin ich eingeschlafen und bin dann halt um neun wieder aufgestanden. Eine allgemeine Müdigkeit, die man merkt. Anstrenge Spiel. Ein einfaches Spiel. Daher ist es so eine allgemeine Müdigkeit, die ich versuche, in der nächsten Nacht auszuschlafen, um dann morgen wieder zu trainieren und zum nächsten Spiel zu reisen.

[00:11:53]

Die Aufregung, die danach müde macht. Was würdest du sagen, was fast zu diesen Adrenalinspiegel?

[00:12:01]

Ja, genau das macht es so schwer, nach dem Spiel einzuschlafen, weil man die Leute sagen Ja, ich einen Tick weniger als andere, aber auch ein bisschen Adrenalin während des Spiels, weil die Konzentration bös motiviert gewinnen. Ja, du merkst es einfach danach, du bist doch irgendwie kaputt. Aber du bist nicht richtig müde. Da ist es wirklich so, dass ich im Bett hin und her wälzt. Alles um dich herum schläft irgendwann selbst. Würde eigentlich gern, weil du weißt, ganz genau das wollte ich am nächsten Tag wieder.

[00:12:40]

Aber irgendwie geht es noch nicht, weil du natürlich so ein bisschen aufgeputscht spielen und dann relativ relativ langsam wieder abgebaut. Diese Müdigkeit kommt, aber das habe ich schon, meine ganze, meine ganze Karriere. Wenn ich nach den Spielen echt schwierig einschlafen.

[00:13:02]

Und denkst du dann nochmal die Sachen, durch die du ihr gemacht habt? Oder gibt es dann zu sehen, die du noch einmal durchspielen? Hätte man doch mal, oder? Das kann ich mir das vorstellen. Was geht Ihnen durch den Kopf vor? Was hätte ich da machen?

[00:13:18]

Ja, aber sage ich mal von den zwei Stunden die Woche im Bett nichts. Vielleicht kann ich mir das Spiel gibt es hier und da jetzt beispielsweise zufrieden sein, wenn nicht unser bestes Spiel? Klar, die Situation. Denkst du dir irgendwie nochmal durch? Vielleicht das eine oder das andere Mal gut oder was auch immer. Aber ich bin da eigentlich schon so, dass ich relativ zumindestens vom Kopf her, was das Spiel betrifft, abschalten kann. Ansonsten spielt es auf dem Handy rum, was auch immer guckst irgendwas.

[00:13:58]

Ich nutze die Zeit meist immer noch, um ein paar E-Mails zu checken von der Stiftung, weil da immer ein paar an eine gute Zeit, die Sachen durchzulesen. Und irgendwann kommt dann die Müdigkeit, und sobald die Müdigkeit kommt, werden die ersten Kinder unruhig.

[00:14:16]

Die Stiftung hatte mir gestern, so ich das richtig gelesen habe, gestern sogar fünfjähriges. Da war es speziell. Gestern dann noch ein bisschen nachzulesen habe ich dann den Tag nicht dazu. Ich bin da noch ein bisschen was zu wissen wollen.

[00:14:33]

Ich wird einmal so ein bisschen biografisch durchgehen, weil mir das völlig okay ist, weil ich diese Welt nicht so richtig kenne. Also, wenn ich das richtig verstanden habe Du hast mit deinem Bruder gespielt, wie man so wahrscheinlich Fußball spielt, wie die anderen Fußball spielen. Und ab wann hast du gemerkt? Oder habt ihr gemerkt, dass es irgendwie ein bisschen mehr als nur zwei Brüder, die gerne mal ein bisschen mit ihren Kumpels Fußball spielen?

[00:15:03]

Ich habe festgestellt, dass das ja eigentlich schon von Anfang an so ein bisschen gemerkt. Sobald wir uns in einem Verein angemeldet hatten, weil wir spielen, und zwar relativ klein auf unser Vater, unser Trainer. Fluch und Segen zugleich war Fluch deswegen, weil man irgendwie immer kritischer beäugt wurde als die anderen und mehr machen musste, was gleichzeitig auch der Segen ist und sich, wie man sieht, auch ausgezahlt hat, indem man irgendwie immer mehr, mehr, mehr trainiert hat.

[00:15:41]

Man hat einfach. Ich habe bei mir beispielsweise relativ früh gemerkt, dass mir die Sachen neu zu erlernen relativ leicht gefallen sind. Relativ schnell konnte von der Umsetzung links und rechts aus der eine oder andere sich damit ein bisschen schwerer tun. Wenn du einfach Technik Sachen am Anfang gibst, einfache Sachen Jonglieren, Pässe, Schüsse und so weiter. Alles was du, wenn du anfängst, meinen wir, waren wir sechs, sieben, acht. Damit ging es jetzt mal los.

[00:16:18]

Vielleicht hat man so ein bisschen besseres Ballgefühl für alles, was kommt als der eine oder andere. So bist du natürlich recht positiv gestimmt, da weiterzumachen. Es hat immer Spaß gemacht, und sobald es darum geht, sich zu messen. Je älter du wirst, Mannschaften auch gute Gegner hast, okay. Kriege ich das im Spiel gut umgesetzt oder nicht? Das war eigentlich immer, eigentlich immer der Fall und wurde immer weiter trainiert. Und dann, wie gesagt, mit zwölf war das Jahr.

[00:16:51]

Wir haben bei unserem Heimatverein in Greifswald damals gespielt und sind dann mit zwölf Jahren quasi als Familie. Der Verein wollte zu Rostock Hansa Rostock, die damals damals Erstligist waren. Wir wollten uns haben. Wir sind möglicherweise komplett als Familie gegangen. Felix und ich als Spieler, mein Vater als Trainer und meine Mama haben noch dort besorgt. Das sind dann alle nach Rostock, und das war irgendwie schon okay. Man hat zumindest die Chance, weil der Traum wahr, ja immer irgendwie Profifußballer an das, was man gesehen hat.

[00:17:32]

Das war auch richtig so. Eine Kindheit bei mir hing ja keine Ahnung.

[00:17:35]

David Hasselhoff und Jukos Blogpost an der Band und bei dir waren es von Hasselhoff nicht geschafft, aber auch nicht geschafft.

[00:17:51]

Schon bei mir. Ich war großer Werder Bremen Fan. Damals muss ich sagen Ich weiß ja nicht, warum. Ich war immer irgendwie Bayern-Fan, weil ich dann lustigerweise gelandet sind. Aber es war mir ein bisschen zu einfach zu sagen, und ich war gern ein bisschen in der Nähe von Rostock damals. Es gab ein, zwei Spieler, Johan Micoud, damals Mittelfeldspieler, die mich sehr begeistert haben und dem ich versucht hat, mal ein bisschen nachzueifern. Als Junge und dementsprechend allgemein fernsehen, wo du guckst, zu spielen.

[00:18:32]

Und das hat irgendwie angetrieben, zu trainieren, zu trainieren. Und dann hat man das Gefühl gehabt, es klappt auch relativ gut, vielleicht sogar besser als bei anderen. Ja, und das hat dann eben weiter motiviert, das irgendwie zu schaffen. Ja, dann bin ich ja dann mit 16 nach München gegangen, obwohl ich auch Angebote von Bremen hatte. Eigentlich relativ lustig, aber ich habe dann irgendwie doch für mich am Ende der Tage entschieden, sag ich mal.

[00:19:01]

Ich gehe dahin, wo ich Fan bin. Ich gehe dahin, was für mich persönlich vielleicht am besten ist, da, wo ich mich persönlich vielleicht am besten weiterentwickeln kann. Da wollte ich dann irgendwie doch noch die Motivation, zu den Besten zu gehen. Die Besten waren mal, waren, mal dort.

[00:19:18]

Und jetzt gibt's ja, du hast es schon gesagt. Es ist Fluch und Segen, als Trainer zu haben, und ich habe den siebenjährigen Sohn. Da gibt's noch keinen, wo ich sagen würde Ich glaube nicht, dass der Profi-Fußballer wird. Aber was würdest du Eltern raten, die feststellen, ob es irgendeine Art Talent ist? Irgendwie. Mein Kind kann irgendwas anders als andere. Vielleicht nicht. 25 Jahre später, da sitzt man ein bisschen weniger und sagt mal Fluch und Segen, sondern dass man eher sagt eigentlich.

[00:20:00]

Ja, ich würde mal sagen, in unserem Fall war es ja auch so Den meisten Eltern ist es ja nicht so, dass der Vater oder Mutter ist. Da muss man dann natürlich schauen, dass man den richtigen Weg findet, dass man sich gut informiert wird. Gute Jugendarbeit gemacht. Wo kann man so spielen? Um das Talent bin ich, wenn ich das sehe, auch richtig zu fördern. So ist zum Beispiel das gute Niveau, wo er sich messen kann, nur besser, wenn du nur Niveau hast, was entweder gleich ist oder im besten Fall sogar noch ein bisschen schwieriger, weil dann, dann wirst du besser.

[00:20:38]

Wenn alles nicht so einfach ist und dann ja, dann spielt sich das so ein, dann wirst du selbst nicht besser. Aber in unserem Fall war es natürlich so, dass unser Vater auch gleichzeitig noch Trainer war, sprich sprich natürlich auch versucht hat, nicht nur den richtigen Weg vorzugeben, sondern selbst natürlich auch komplett dabei zu sein. Und das war eben Segen in dem Sinne, dass er ein guter Jugendtrainer ist und es wirklich sehr viel beibringen konnte. Auf der anderen Seite, das ja das Thema Fußball sehr, sehr präsent war und das man dann irgendwann nicht mehr so unterschieden hat zwischen Vater und Trainer.

[00:21:17]

Das kann natürlich auch ein Fluch sein oder es auch anstrengend sein. Das würde ich auch jedem Elternteil, egal ob Trainer oder nicht, raten. Ich verstehe das, dass man als Vater. Ich meine, ich bin ja selbst Papa. Der Leon ist im August Fußball zu spielen, und ich kann das nachvollziehen. Ich möchte, dass auch sein Sohn das Beste wird und motiviert ist. Aber man sollte mich. Man sollte nicht zu stur darauf aus sein. Sollte.

[00:21:52]

Vor allem finde ich in meinen Augen in erster Linie Vater, Sohn, Verhältnis. Da ist es nicht nur um Fußball geht aber natürlich, wenn da was da ist, wenn ein gewisses Talent da ist zu schauen Wo kann man sich am besten weiterentwickeln, ohne dass es den ganzen Tag nur um Fußball geht? Das ist vor allem in dem Alter auch überhaupt nicht nötig. Und wie machst du das bei dir dann zu Hause? Was ich gesehen oder gelesen habe, ist, dass du auch einen kleinen Fußballplatz gibt, es aber in Kona Zeit selbst.

[00:22:23]

Genutzt hast du, dass du genau diese Balance schaffst, das du merkst? Ja. Wer hat Lust zu spielen? Bei deinem Vater läuft, macht Spaß und gleichzeitig aber natürlich auch. Es ist natürlich auch vorsichtig, muss man wahrscheinlich auch genauso vorsichtig sein. Ja, ich versuchs, weiß ich ja nicht, das ist ja irgendwie immer schlauer Mein Vater, der wahrscheinlich damals auch gedacht hat, man hat beide ja nicht nur ich, sondern auch im Nachhinein festgestellt, waren vielleicht ein bisschen ein bisschen viel, hat sportlich mit Sicherheit absolut geholfen, aber war vielleicht ein bisschen zu präsent.

[00:23:09]

Was mache ich? Versuche natürlich. Ich meine, es ist schwer. Aber ich versuche, mich auch gar nicht weg zu halten vom Fußball ist auch nicht möglich, weil er natürlich noch mal was anderes, wie ich es damals hatte, ich hatte. Ich war dann Fußballfan. Er hat die Möglichkeit mit zum Training, geht ins Stadion zu Real Madrid. Die Spieler von Real Madrid. Klar, dass er da natürlich total fanatisch ist, ohne dass wir das irgendwie fördern.

[00:23:40]

Wie jetzt beispielsweise Wir haben ja Ferien. Er guckt auch jedes Spiel abends um 22 Uhr, ohne dass er das müsste. Er ist total auch, und gerade das muss eben lassen. Im Endeffekt bin ich dafür da, und so sehe ich die Rolle oder meine Rolle dazu unterstützen, was er möchte. Und wenn er Fußball spielen möchte, dann versuche ich natürlich, mein Wissen, mein Können irgendwie zu helfen und ihnen anzueignen. Aber ich bin definitiv was. Wichtig ist es, dass, wenn man etwas macht trainiert oder Ihnen auch Tipps gibt, weil er es auch gerne besser werden möchte.

[00:24:18]

Unabhängig davon, ob er es schafft oder nicht. Das kann man überhaupt nicht sagen, weil es einfach zu früh versuche. Ich natürlich, dass das auch dauert. Daraus zu lernen, was in meinen Augen damals eben nicht ganz gut war. Ich habe ja auch das Beispiel, was man vielleicht auch machen könnte. Also versuche ich nicht noch mit Abendbrottisch beispielsweise über Fußball zu reden, außer er fängt an zu sagen, zu sagen, dass anders machen müssen. Das versuche ich mal zu geben.

[00:24:48]

Wird er trainiert oder während er spielt? Okay, dann ist es eher ein Präsent in der Situation. Jetzt sage ich vielleicht das machen können oder das Falsche. Es war wichtig, aber ich versuche halt, sobald wir gewinnen. Sobald wir, sobald wir nach Hause kommen, das nicht das bestimmende Thema Fußball ist. Da ist dann ein Paparazzo dran.

[00:25:12]

Was war für dich dein ältester Sohn, was noch? Zwei andere Kinder? Zwei andere Kinder? Vier, drei Kinder insgesamt, also zwei andere irgendwo.

[00:25:25]

Also, für mich war das schon das größte Ereignis, was man so haben kann ein Kind zu bekommen. Aber auch finde ich nach wie vor siebeneinhalb die größte Herausforderung. Mit all dem irgendwie klarzukommen. Und dann gibt's dann Ratgeber, die man lesen kann und so weiter.

[00:25:41]

Ich habe so das Gefühl, dass wir das ganz anders machen, als es unsere Eltern gemacht haben. Wir Väter ganz anders dran sind an den Kindern als mein Vater jetzt. Bei mir beispielsweise ist es auch etwas die Erziehung der Kinder, wo du sehr viel mehr zu tun hast, dass du dir, dass du die Sache anguckt, keine Ahnung, Erziehung oder machte das so außer aus der Hüfte raus? Ich würde eher sagen aus der Hüfte nein. Ich glaube, ich glaube, man neigt ja leider immer dazu, auch mal zu sagen Wir versuchen das irgendwie, wenn mal was nervt.

[00:26:22]

Man kennt das immer von Eltern. Wir versuchen, das dann irgendwie anders zu machen. Aber trotzdem sind ja irgendwie gewisse Grundwerte. Ich meine. Schau dich, schau mich an. Irgendwas müssen wir ja auch gut gemacht haben. Von daher ist es ja auch gut gelaufen, dass da vernünftiger, vernünftiger, höflicher, zuvorkommender Mensch ist. Das ist mal auch unser erstes Ziel. Der Weg kann natürlich irgendwann mal ein bisschen ein bisschen abweichen, da muss auch jeder das finden.

[00:26:53]

Und ich finde es auch schwierig, sich über irgendwelche Modelle anzugucken und dann dem nachzueifern. Dazu finde ich auch jedes Kind sehr unterschiedlich und muss Plan A für Kind. Aber ich finde, das finde es schwierig. Aber wir versuchen, das nach besten Wissen und Gewissen aus den drei vernünftige Personen zu machen, die einfach gewisse Werte mitbekommen und sich dementsprechend dementsprechend verhalten. Und gut, die anderen zwei sind noch recht klein, wobei die unsere Tochter wird. Jetzt im Sommer merkt man das natürlich auch schon genau.

[00:27:30]

Alles, was wir als Eltern zu sagen. Man sieht sie natürlich zuhause. Man kriegt sie natürlich sehr gut hin, weil sie sich zu verhalten hat. Aber die schönste Bestätigung ist der Lehrer. Und sein erstes Schuljahr beispielsweise beendet er dann, wenn er dann liest, wie Sie ihn beschreiben. Das ist ja alles Eltern, ein tolles Gefühl erarbeitet. Toll, kommt gut mit den anderen klar. Er ist höflich, ist nett, hilfsbereit und so was. Er hält sich jetzt nicht mit allem, sondern vernünftig und beispielsweise ähnlich.

[00:28:15]

Das ist eine schöne Bestätigung, dass es bisher nicht alles falsch ist. Ich würde von mir nie behaupten, dass ich alles richtig macht. Jetzt, gerade wo wir sprechen, sitzt er auch drüben und spielt. Seit zwei Stunden werden wahrscheinlich auch einige sagen, dass er Fußball gespielt hat. Aber in der ganzen Zeit sein Homeschooling. Die hatten erst auch eine amerikanische Schule, deswegen ist alles super gemacht. Hier wirklich die Aufgaben gut gemacht, das gut gemeistert. Und wenn das so ist, dann kann es halt meine Art auch für mich okay.

[00:28:56]

Ich freue mich gerade, dass du. Wir hatten ja auch das erste Zeugnis. Ich habe zum überhaupt nicht oft keine Ahnung Mathe oder Deutsch und irgendwas geguckt. Bei mir war auch nur das Wichtigste. Das ist bei mir eigentlich das Allerwichtigste, dass das funktioniert und auch gut lesen kann oder nicht. Da denke ich, es wird schon irgendwie alles. Aber diese soziale absolut das Allerwichtigste, dass das funktioniert, weil ich glaube, dass der Rest kommt. Der Rest ist irgendwie anders vermittelbar.

[00:29:24]

Aber diese Höflichkeit muss von zuhause kommen. Habe ich auch das Gefühl?

[00:29:28]

Ich glaube, ich glaube auch, wenn es schlecht läuft.

[00:29:35]

Aber sehe ich zumindest in dem Punkt Was, wenn dein Vater Trainer war und ihr die ganze Zeit miteinander quasi zu tun hatte? Was war eure Revolte aus deinem Bruder und du?

[00:29:54]

Wie habt ihr euch so ein bisschen? Welchen Blödsinn habt ihr gemacht? Man guckt ja immer so ein bisschen, dass man nicht alles das macht, was die Eltern meinen, was für ein Richtig ist. Ja, wahrscheinlich, das war in unserem Fall natürlich gar nicht so extrem einfach. Das war schon so, dass wir uns eigentlich morgens zur Schule gefahren. Da waren wir in der Schule, hatte uns eigentlich immer abgeholt, was relativ angenehm war, immer eine andere.

[00:30:22]

Das vielleicht die irgendwie mit Bus und Bahn. Wir haben da eher die praktische Sicht gehabt. Natürlich ist da noch hinlaufen, so der kam immer genau zum Eingang. Schule ist wieder eingestiegen. Wir haben zu Hause gegessen, dann sind wir dann meist zum Training gefahren. Da war er dann auch unser Trainer. Wenn wir dann am Ende wieder nach Hause gefahren. Das war gar nicht so viel Zeit. Da haben wir die Zeit in der Schule gut genutzt. Ja, so wie es in der Schule normal ist, erst mal mit anderen zu tun.

[00:30:53]

Das war auch schon das eine oder andere Mal so, dass man auch mal eine Stunde weggelassen hat. Die haben jetzt nicht so gut gefallen. Hat man sich nicht schon drauf gefreut? Es kam allerdings nur einmal raus, weil ich hatte eigentlich immer so grundsätzlich ganz Lust. Ich habe immer freitags siebte Stunde Musik, und das war nur ein paar Wochen, noch bevor es Zeugnisse gab. Und ich brauchte unbedingt noch eine Note, weil es da überhaupt nicht gut aus.

[00:31:25]

Ich hab mir aber gedacht, ohne diese Note sieht es wahrscheinlich besser aus als mit dieser Note. Und dann habe ich dann halt Regel regelmäßig. Freitag, die siebte, war dann die letzte Stunde weggelassen mit der großen Hoffnung Jakob, jetzt, eine Woche bis Montagmorgen, ist da schon wieder Gras drüber gewachsen. Das ging auch einige Wochen gut. Das war natürlich ein, zwei Wochen vor den Zeugnissen, obwohl ich dann wirklich noch diese Note gebraucht hätte, ob bewertet zu werden.

[00:31:51]

Da wird dann angerufen zu Hause und dann, sobald ich zu Hause ankam. Am Freitag stand schon meine Mama am Fenster und Zeigefinger vaterlos. Mein Vater wusste, dass ich überhaupt nicht gefallen. Da war ich bis heute sehr dankbar. Ich habe aber Gott sei Dank. Ich hatte eine super Klassenlehrerin. Die hat mich immer aus solchen Sachen, hat für mich immer ganz, ganz geschickt rausgeholt. Wenn mal der eine oder andere Fachlehrer wie in dem Augenblick Musiklehrerin mit angeguckt, dass ich da nicht da war.

[00:32:26]

Die hat natürlich auch mitbekommen, so bis zu sechs Stunden. Da hat mich immer irgendeine Entschuldigung gefunden. Aber die war ganz toll, aber sehr hilfreich. Und das war auch, was ansprichst, was vielleicht ein bisschen chaotisch oder gegen den Strom war, dass ich dann mal hier und da mal eine Schulstunde weggelassen habe. Ich habe ja aber gut genutzt. In der Stunde war ich immer noch ein Kumpel mit dabei, immer ähnlich wie ich. Da sind wir immer freitags in Bundesliga-Spieltag für Samstag tippen gegangen.

[00:33:07]

Gegenüber Kiosk, ja, quasi Wattenscheider ausgefüllt. WamS.

[00:33:16]

Das hört sich ja auch sehr, sehr verstärkend alles an, also im Sinne, dass du sehr viel, dass die Dinge, die du gemacht hast, du gut und hast, dafür eine Bestätigung bekommen hast, du hast.

[00:33:29]

Was hast du Gegenwind bekommen? Was hat bei dir nicht so funktioniert als Kind oder Teenager? Was konntest du es so? Nicht so gut. Was habe ich gegenüber bekommen? Das ist eine schwierige Phase wie das Beispiel, was ich eben beschrieben habe, habe ich dann schon zu Hause bekommen, wahrscheinlich auch wahrscheinlich auch zu Recht. Es war ja schon so, dass quasi mein Vater da immer hingestellt wurde, Fronius abzuholen, derzeit regelmäßig gewusst hätte, dass ich Angeschobene bei einer Stunde auch nicht so lustig, so lustig gefunden.

[00:34:07]

Allgemein gute Frage. Gegenwind gabs eigentlich nicht so viel, außer dass halt auch mein Vater, der einen oder anderen fußballerischen Frage schon mal sehr, sehr kritisch war und sehr, sehr fordernd und mit normal trainieren nicht zufrieden war. Er war dann wirklich zufrieden, wenn man, wenn man gut trainiert hat, aber wenn man nicht gut trainiert hat, dann wurde das meist dann noch irgendwie am Abendbrottisch ausgewertet. Das war dann halt schon mal ein bisschen nervig, aber ansonsten gabs relativ wenig Gegenwind.

[00:34:47]

Dann muss ich mich erinnern Kann meiner in meiner Jugend nicht gut trainieren, ist das nicht mit genügend Engagement?

[00:34:54]

Was wäre sowas nicht? Guthieß wahrscheinlich in seinen Augen so trainiert wie alle anderen. Aber er hatte halt immer den Anspruch an mich, dass ich besser bin als alle anderen. Und weil er eben gesehen hat, dass ich die Möglichkeiten habe, besser zu sein als alle anderen. Wenn ich dem nicht ausgeschöpft habe, dann war er damit nicht zufrieden, hat aber im Nachhinein auch eingesehen, dass es vielleicht ein bisschen zu extrem war. Aber vielleicht hat es mich ja irgendwie auch ein bisschen geprägt für die weitere Zeit, dass ich auch wirklich bis heute den Anspruch habe, besser zu sein als die anderen.

[00:35:31]

Und damit meine ich aber mittlerweile nicht mehr besser zu sein als meine meine Mitspieler, sondern natürlich besser zu sein, als mein Gegenspieler einen Anspruch zu haben, besser zu sein. Ich glaube, dass mich das auf einer Seite sehr geprägt hat. Ich glaube aber auch, dass es so geklappt hätte mit einem ganz klein bisschen weniger.

[00:35:47]

Damals kennst du das, dass du durch diese Brille ein bisschen hofft, dass die Menschen dennoch ihre Möglichkeiten nutzen? Das hat er total super gemacht. Er sagt Ja, und es gibt, glaube ich, schon, wenn es um Talente geht. Manche Menschen, die entdecken dieses Talent eigentlich nie. Denkt man schreibt doch mal ein Buch oder Trau dich doch mal was total gutes Gefühl. Kennst du diese Ungeduld gegenüber Mitmenschen, die ihr Talent nicht fördern?

[00:36:22]

Oder zumindest mal ein Grund Pessimismus vielleicht, die vielleicht schon ihr Talent entdecken, aber nicht aber nicht daran glauben, sich damit durchsetzen zu können. Es sind zwei Sachen, die ich vielleicht gar nicht oder allen anderen vielleicht so ein bisschen darauf gebracht werden, was die anderen sehen, das Wissen, dass sie gut sind, glauben aber vielleicht nicht, damit Erfolg haben zu können. Und dementsprechend habe ich ja auch gesagt, und das meine ich auch mit absolutem Segen damals, dass das jemand auch so gefördert hat, wie er es getan hat.

[00:37:02]

Man sieht er das Ergebnis. Mein Bruder und ich sind beide Profifußballer geworden. Ich weiß nicht, wie oft es das gibt. Als Brüderpaar lag ich mal hier, und da gehört natürlich ein gewisses Talent dazu, aber eben auch mindestens genauso viel zu fördern. Daraus etwas zu machen und die Arbeit darin zu investieren, das glaube ich, deutlich öfter nötig wäre. Auf die Frage, was du vorhin gesagt, dass, wenn ich nichts von Fußball zu tun hat, was ja 95 Prozent aller Kinder sind, wo jetzt gerade Trainer ist, da ist es natürlich nicht einfach, so den richtigen Weg zu finden.

[00:37:42]

Wie fördere ich das Talent, oder was bin ich vor allem auch bereit, dazu zu investieren? Oder was bin ich bereit zu verzichten? Es ist viele auch bei uns im Umfeld. Die würden gern viel intensiver. Aber da ist dann von mir aus das nächste gute Trainingscamp oder exekutiv Verein ist da 40, 50 Kilometer weg. Die Eltern arbeiten, wo es schwer möglich ist, jeden Tag irgendwie hinzukommen. Hin und zurück, da könnte das gut gefördert werden.

[00:38:15]

Manchmal ist es auch rein organisatorisch schwer möglich für Eltern, ihre Kinder optimal zu fördern. Wenn jetzt mein Vater damals etwas anderes gearbeitet hätte, dann wäre es. Dann hätten wir es wahrscheinlich auch geschafft in den Profifußball. Ich glaube, das Talent war da. Aber ob man es jetzt dahin geschafft hat, weiß ich nicht. Das war einfach so. Diese Penetranz von dranzubleiben. Aber das ist eben auch das, was du brauchst und was ganz, ganz vielen jungen Spielern im Profifussball Alter ab 16, 17, 18, aber darunter irgendwie fehlt.

[00:38:55]

Die dürften dann irgendwann so mit 11, 12, 13 in eine andere Richtung, was auch eine ganz normale Entwicklung ist. Wenn du Freunde aus der Schule doch abends mal weg, als zu trainieren. Das sind alles so Sachen, die noch ganz normal sind und die auch überhaupt nicht zu verurteilen sind, die aber dann eben schon nicht daran hindern, vielleicht etwas ganz Großes zu schaffen, weil dann Talentes, am Ende vielleicht doch Fußball und nicht das Trinken haben.

[00:39:25]

Vielleicht macht dann in dem Moment mehr Spaß mit den Freunden? Absolut verständlich. Aber klar leidet dann das andere darunter, und du schaffst das vielleicht nicht so weit du bist.

[00:39:34]

Hast ja schon angedeutet Mit 16 zu Bayern München hast du weiter trainiert. In dieser Zeit bin ich an meine 16-Jährige, denke, dann denke ich an die erste enttäuschte Liebe. Keine Ahnung. Berufliche Orientierungslosigkeit hattest du ja wahrscheinlich nicht. Was hat dich geplagt in der Zeit mit 16 dieser Teenager? Schon ein bisschen, gerade in der ersten Zeit ein bisschen, dass das Zuhause vermissen. Ganz klar mit 16, was ja dann noch sehr, sehr jung ist, gefühlt damals noch jünger war.

[00:40:20]

Eigentlich hört man ja öfter schon mal irgendwie, dass 16, 17 18-Jährige woanders hingehen. Aber gefühlt ist es ja jetzt auch schon jetzt auch schon 14 Jahre her. Was damals irgendwie noch eine Zeit, wo das ganz außergewöhnlich war, dass ein 16-Jähriger schon irgendwo hingeht heute, ist ja fast Normalität. Aber es war eben ein großer Schritt damals von Rostock nach München, wieder einmal durch ganz Deutschland ohne Familie natürlich alleine hingegangen. Das war ein Riesenschritt neuer, großer Verein.

[00:40:51]

Sich da zurechtfinden. Alleine klarkommen. Das erste Mal. Was dieses funktionieren? Dieses auf der einen Seite natürlich die Erwartungen, die wir natürlich auch haben als Spieler, wenn sie dich holen. Meines war damals, glaube ich. Sie haben für mich als 16-Jährigen irgendwie 1,5 Millionen Euro bezahlt in Rostock. Das war auch extrem. Für diese Zeit war das extrem ungewöhnlich.

[00:41:19]

Du hast bei Rostock gespielt, und Rostock hat dafür, dass sie dich lassen.

[00:41:25]

Die Millionen bekommen. Genau das war genau wahrscheinlich.

[00:41:35]

Ich bin nicht sicher drei Jahre. Aber damals war es wirklich so, dass es auch so ein Mix aus irgendwie Ablösesumme wurde. Dann sagst du Gehst dann irgendwie. Aber auch ich weiß gar nicht genau, wie das geregelt ist. Da gibt's eine Ausbildungs Entschädigung, sodass Rostock mich quasi so gut gemacht hat, dass Bayern jetzt davon profitieren kann. Ich weiß nicht. Geregelt ist jedenfalls die Summe plus Bayern. Ich denke dann halt ein Gehalt von Bayern. Unterschreibt er dann in München einen neuen Vertrag, der natürlich auch anders war als in Rostock, wie man sich vorstellen kann.

[00:42:14]

Von daher war das. Das ist eigentlich die Ablösesumme, die er von Vereinen Geld dafür, dass sie mich abgeben und ich halt ab dann in München mit meinem neuen Vertrag und zusätzlich zu dieser Ablösesumme kann Bayern damals noch Rostock wegen zu einem Freundschaftsspiel das Rostock quasi nochmal Einnahmen hat. Das Stadion war dann logischerweise voll als Bayern. Das war schon auch irgendwie. Ich saß auf der Tribüne und habe mir gedacht, die spielt jetzt neben mir. Das war schon ganz speziell.

[00:42:47]

Aber klar, wenn irgendein Verein das bereit ist, in dem Alter mit 16, finde ich zu machen, dann haben wir natürlich auch eine gewisse Erwartung an dich. Wenn du nach München. Dann wollen wir natürlich auch, dass das gerechtfertig ist, das investiert. Und du musst. Du bist dann da und versuchst bis 16 nicht vergessen und versuchst dann, beides hinzubekommen. Du versuchst dann, die sportlichen Erwartungen zu erfüllen. Auf der anderen Seite musst du erst einmal im Leben klarzukommen.

[00:43:18]

Das erste Mal ohne Mama, ohne Papa, ohne mein Bruder, mit denen ich alles gemacht habe bis dahin. Du bist das erste Mal alleine, quasi in deinem Leben, versuche, das Leben zu meistern. Und sportlich. Das war schon eine Herausforderung. Was mir sehr geholfen hat, sich in München wirklich sehr, sehr gut aufgenommen wurde. Ich habe das erste Jahr noch in der Jugend gespielt, Sprecher der A-Jugend, und dann bin ich hoch zu den Profis trainieren gegangen und danach auch mit Spielen angefangen.

[00:43:44]

Aber ich war schon das erste Jahr, war schon herausfordernd, weil man natürlich automatisch auch zu Hause vermisst. Die Abläufe beim Bruder, mit dem du alles geteilt hast bis dahin. Das war schon auch nicht so eine einfache Zeit. Sportlich ist mir eigentlich ganz einfach gefallen, weil ich im Team alles gut aufgenommen wurde. Aber privat einen Tick schwieriger.

[00:44:10]

Mir hat man dann ein anderes Wohnheim. Wo alle wohnen. Hast du ein Zimmer Taizé? Wie ist es dann?

[00:44:18]

Genau das war so eine Art Internat, wo ich die ersten anderthalb. Mit 18 bin ich dann in eine eigene Wohnung gezogen. Aber die ersten anderthalb Jahre war ich genau so eine Art Internat. Jugendhaus hieß das damals, und da waren so? Zehn bis zwölf Jungs untergebracht, die von weit weg kamen. Die meisten, die hier gespielt haben, kamen quasi immer zum Training, einfach im Auto gekommen und von weiter weg dabei. Ich glaube ich. Weiter geht's Deutschland nicht.

[00:44:51]

Genau. Die hatten dann quasi ihr Zimmer dort, wo sie gelebt haben. Und was dann hier und da auch mal mit den anderen Jungs zusammen was zusammen gegessen. Was auch immer. Aber trotzdem musstest du halt schauen, dass du irgendwie auch alleine klarkommt. Da waren die anderen.

[00:45:09]

Die Mitglieder waren im Grunde deine Konkurrenz.

[00:45:12]

Also ging es darum, dich gegen die auch zu beweisen. Und auch gegen den, dem einerseits dem Verein zu beweisen, dass man das Geld wert ist und den Aufwand. Und andererseits ist es dann irgendwie auch Müll. Kommt ja auch nicht jeder weiter. Wie kann ich mir so ein Verhältnis? Eigentlich weniger Konkurrenz im Hause A, weil jetzt auch verschiedene Altersgruppen, gab die einwandert mehr als noch jünger. Bei einer ganz anderen Mannschaft, gespielt vom Alter her. Als ich, aber auch die Gleichaltrigen, das war eigentlich wirklich ein gutes Auto.

[00:45:47]

Gemerkt haben sich auch auf mich gefreut, sag ich mal. Und das war das. Das hat mir natürlich geholfen. Also war es weniger Konkurrenz. Er ärgert mich so ein bisschen dem Verein zeigen, okay. Es hat sich gelohnt, was er da für mich investiert habe.

[00:46:04]

Okay, es gibt ja diese wunderbare Doku über dich. Bei Amazon kann man Dank.

[00:46:11]

Ich hoffe natürlich.

[00:46:14]

Ich würde das nicht sagen, weil ich sie nie gesehen habe.

[00:46:17]

Da gibt es eigentlich den einzigen Knick, den ich, den man da so sehen konnte. War dann tatsächlich die Zeit in Bayern München? Zumindest wirkte das in der Doku so. Es wirkte wie die Beziehung zu dir, und Jürgen Klinsmann wirkte nicht so, als würde die jetzt noch harmonisch gemeinsam noch viel Tennis miteinander spielen.

[00:46:41]

Ich fand aber eine Szene wirklich bemerkenswert, weil du sagst danach auch darüber, was du nie an dir selbst gezweifelt hast. Wo ich denken würde Jürgen Klinsmann hat ja auch schon bewiesen, dass er etwas kann. Du hast aber gesagt, es liegt liegt am Trainer, nicht an dir, was ich irre fand. Ist das jetzt eine nach hinein Zuversicht, oder hattest du wirklich in dem Moment diese Zuversicht?

[00:47:09]

Na, ich hatte schon wieder Zuversicht. Ich ja damals nicht schlecht gespielt habe. Wenn ich jetzt so schlecht gespielt hätte, dann hätte man vielleicht. Vielleicht reicht es jetzt noch nicht. Um jetzt schon Bundesliga zu spielen. Ich war ja auch 18, das wäre ja trotzdem nach wie vor Bayern gewesen. Wenn man dann noch ein, zwei Jahre braucht. Aber ich war halt der Meinung, das habe ich auch im Training gesehen. Ich habe nun mal mit den Besten trainiert, dort einfach schon gesehen habe.

[00:47:35]

Aber ich kann da mithalten. Und deswegen war ich aber auch der Meinung, dass ich es verdient gehabt hätte, einfach ein paar mehr Minuten zu bekommen. Und dadurch, dass ich auf der Bank war, war es halt. Ja, ich konnte es halt nicht zeigen. Ich war mir sicher, ich könnte es zeigen, weil ich es auch gezeigt habe und in den vereinzelten Spielen nie spielen konnte. Dann auch, aber deswegen. Deswegen war es eher so, dass ich der Meinung war, ich hätte mehr verdient und nicht, weil ich eigentlich die Noten, die ich hab und gut genutzt habe und gemerkt habe Ich kann da gut mitspielen.

[00:48:15]

Es ist nicht so, dass ich ein halbes Jahr schlecht gespielt habe und eigentlich noch nicht. Er hat recht, wenn er mich auf die Bank setzt. Zwar war er anders. Aber allgemein ist zu sagen, dass da auch absolut nichts hängen geblieben ist. Auch mit Jürgen Klinsmann? Natürlich. War es damals nicht vielleicht nicht einer Meinung. Ich habe das natürlich auch respektiert, dass er damals das anders gesehen hat. Ich war anderer Meinung und hatte dadurch auch die Möglichkeit, nach Leverkusen zu gehen und dort meiner ersten Erfahrung oder einer konstanten Erfahrung zu spielen.

[00:48:56]

Ich hätte das natürlich lieber vorher schon in München gemacht, aber das war halt der Umweg, und das war auch das Positive, was daraus entstanden ist aus dieser unbefriedigte Situation. Aber wie gesagt, im Nachhinein muss ich sagen Natürlich war ich bestimmt auch sehr ehrgeizig. Vielleicht hat nicht jeder 18-Jährige auch den Anspruch, irgendwie bei Bayern München Stammspieler zu sein. Hatte ich aber normal, und dafür war es eben unbefriedigend. Ich mache dabei im Nachhinein auch keinen Vorwurf. Vielleicht war es einfach ein Mix, das vielleicht ein bisschen falsch eingesetzt.

[00:49:32]

Vielleicht war ich zu ehrgeizig und der Mixtapes halt gemacht. Das hat mich so nicht. So funktioniert hat aber ich. Wenn ich ihn jetzt gibt's, gibt es gar kein Problem. Bis vor kurzem noch bei RTL dort Experte, hat ja auch die Spieler von der Nationalmannschaft, sprich von uns dort gemacht. Von daher war man sich da kurz gesehen, habe ich gesagt. Und gut, dass überhaupt nichts hängen geblieben.

[00:50:01]

Ich hatte das vor allen Dingen fasziniert, dass jemand in so jungen Jahren jemand wie Jürgen Klinsmann, der könnte ja theoretisch Weltmeister über die Post an der Wand gesprochen, könnte auch jemand sein, den man da hängen hat.

[00:50:19]

Aber ich hatte diese Zuversicht in so jungen Jahren total fasziniert.

[00:50:25]

Brauchst du andere, um dich zu analysieren, oder kannst du das gut selbst? Ja, man denkt ja meistens, dass man es gut kann und ich versuche halt. Ich versuche halt schon sehr realistisch. Hab jetzt nicht die Tonika Großbürger, wo ich eigentlich alles bodentiefe mir, sondern versuche das schon relativ realistisch einzuschätzen. Irgendwie meine meine Leistung und wenn es halt mal Kaká war. Das merke ich als erster auf dem Platz. Aber ich glaube, ich habe da ein ganz gutes Gefühl.

[00:51:02]

Einzuschätzen, wie ich gespielt habe. Natürlich tauscht man sich dann immer auch aus dem Trainer der Nationalmannschaft oder damals. Aber ich glaube, ich war da oft relativ identisch mit der Meinung meiner Trainer wie auch meine meine persönliche Leistung war ich halt am besten. Ich kenne, ich kenne mich ja selbst am besten. Ich weiß, was ich spielen kann. Und an dem Maßstab kann ich dann einschätzen, ob das in dem Spiel so geklappt hat oder nicht.

[00:51:37]

Kannst du nachvollziehen, dass man das faszinierend findet? Dass man sich also, dass man sich so gut einschätzen kann? Weil ich glaube, das ist ja etwas, was meiner. Ich kenne nicht so viele Leute, die eigentlich hapert's, meistens in der Selbsteinschätzung bist. Du machst das.

[00:51:52]

Das würde ich vielleicht tut. Vielleicht tut sie das bei mir auch. Ich sage mir nur selbst das Ich.

[00:52:03]

Aber ich glaube schon, dass ich relativ ehrlich zu mir sein kann, und ich glaube auf gar keinen Grund, dass nicht sein sollte. Dafür habe ich zu viele Spiele gemacht. Dafür lief es in meiner Karriere auch zu gut, als dass ich mir jetzt auch vormachen müsste Eigentlich weiß ich, dass der KKE gespielt hat. Aber schon, weil ich das nicht. Das habe ich auch zu viele Spiele gemacht. Dass ich auch das einschätzen kann, nie. Gott sei Dank, weil es gibt ja heutzutage wirklich Hunderttausende Trainer, die deine Leistung einschätzen.

[00:52:40]

Und wenn man da teilweise auf jeden hört, gibt es auch ganz unterschiedliche Meinungen. Deswegen ist schon das Beste, wenn man eine gesunde Selbsteinschätzung hat. Aber ich bin bei dir. Das ist nicht immer der Fall.

[00:52:52]

Du hast gerade gesagt, es lief. Dafür lief es auch viel zu gut. Das ist natürlich, wenn man dich jetzt sieht. Und wenn man das so anguckt, was da aus deinen Erfolgen steht, dann merkt man Das ist ja Wahnsinn. Das merkt dann sogar ich, der sich nicht damit auskennt.

[00:53:08]

Was steht auf der, könne man sagen, auf der Liste der Misserfolge ganz oben für dich.

[00:53:17]

Misserfolge kann man eigentlich zwei herauspicken, was einmal das Finale 2012 mit Bayern sehr gerne gewonnen hat. Dass es auch in München war, im Elfmeterschießen verloren?

[00:53:28]

Das habe ich gehört. Ja, genau. Der letzte Schrei, der letzte Trinkern. Das war genau das, was war, das wurde kurz vor Notarztes hat, hat er recht gehabt? Genau das war sehr bitter. Und natürlich die WM 2018. Was natürlich auch deutlich schlechter verlief als erwartet und gewünscht. Ja, das kann man so, als die zwei sportlich zumindest mal größten Misserfolge sehen. Es gehört aber in meinen Augen auch dazu.

[00:54:13]

Alles andere wäre wirklich verrückt.

[00:54:20]

Aber ich glaube, es gibt auch keinen. Da kannst du bis Messi und Ronaldo gehen. Es gibt keinen, dessen Karriere einfach nur nur bergauf ging. Ohne Misserfolge, ohne schlechte Phasen soll es auch nicht. Sollte ich auch fest daran glaubt, dass auch so ein Misserfolg wie beispielsweise das Finale für danach und die Zeit danach auch etwas Gutes haben kann? Was hast du gelernt?

[00:54:48]

Zeit? Was hast du da für dich mitgenommen? Wir gelernt fußballerisch gar nichts, aber vielleicht warst du noch mal einen Tick motivierter als in den Jahren danach. Und wenn du so nah dran? Das muss doch klappen. Es ist ja auch eine gesunde Einschätzung, die die macht so ein Erlebnis, vielleicht auch irgendwie ein bisschen kaputt. Denn wenn in diesem Jahr nicht im Finale, weil wir besser sind. Aber der Gedanke kam eigentlich nie. Es gab eigentlich immer von Ihnen noch einmal eine größere Motivation, dass das jetzt doch zu schaffen.

[00:55:26]

Ja, ich habe es dann danach bitter. Damals hatte ich noch kein Champions-League-Titel. Zu diesem Zeitpunkt, wo wir verloren haben, da war es besonders bitter. Würde es jetzt noch passieren, wäre es auch sehr, sehr bitter. Aber man könnte zumindest einmal zurückblicken, schon wenn man sagt Okay, aber damals, du wusstest ja nicht, was kommt. Was passiert danach? Deswegen war es halt einfach so. So bitter dann auch mit der Nationalmannschaft, dass das frühe WM-Aus natürlich auch eine WM hast du nur alle vier Jahre auf Deutsch gesagt, so zu verkraften dort mit einer Mannschaft, die du eigentlich schon schon sehr bitter, vor allem, nachdem wir den Titel geholt hast.

[00:56:07]

Aber auch das. Auch das hat, glaube ich, auch in der Mannschaft wieder sowas geführt. Ich finde, dass wir uns die zwei Jahre danach verbessert haben. Personell verjüngt, aber aber auch seitdem wieder besseren Fußball spielen. Und jetzt auch richtig. Was machst du aus Misserfolgen? Und wenn du daraus etwas Positives machst? Ja, gut, dann dazu.

[00:56:32]

Wir sind ja noch sozusagen biografisch in dieser Zeit. Wenn ich mir Fußball oder jeden Sport, dann gibts ja eigentlich ganz, ganz viele Verlierer und immer nur ein Gewinner. Eigentlich ist es ja das eigentlich das, was man am meisten tut verlieren. Wenn man sich, wenn man, wenn man sich das mal so anguckt. Gibt es irgendeine Art von Vorbereitung darauf?

[00:56:56]

Gibt es irgendeine Art Können jetzt mal Christoph Schlingensief Kultur des Scheiterns? Gibt es irgendwie eine Auseinandersetzung damit, eine Vorbereitung darauf? Oder wie wird mit Scheitern umgegangen? In seinem Umfeld? Ja, natürlich ist es so, dass nicht immer in Mannschaften gespielt habe Gott sei Dank hohes Niveau haben, was ein gutes Zeichen, aber natürlich auch die Erwartungen immer hoch sind. Das heißt, man merkt schon in Madrid, dass nach Niederlagen irgendwie die Stimmung in der Mannschaft im Verein auch nicht so gut ist, weil man erwartet einfach Siege aus Selbstverständnis.

[00:57:38]

Und da ist schon wichtig, was jeder Einzelne, jeder Einzelne daraus macht. Das Gute ist halt, dass du hier wirklich irgendwie alle drei, vier Tage die Möglichkeit hast, ein bisschen zu korrigieren. Was ich weiß Ich finde, es ist auch wichtig, schnell abzuhaken, natürlich irgendwie daraus zu lernen. Was mache ich besser? Aber wenn du so eine Niederlage und so ein schlechtes Gefühl immer weiter ins nächste Spiel nimmst, wird das nächste Spiel nennt. Es wird schwieriger sein, das wieder herumzureißen.

[00:58:07]

Ich finde, dass das mental gar nicht so schwer, weil du einfach wieder immer wieder die Chance hast, das schnell umzudrehen. Die schnellen Erfolgserlebnisse holen. Ich finde das beispielsweise in anderen Sportarten wie Tennis viel, viel schwieriger. Im Fußball hast du, du verlierst das Spiel, hast vier Tage später aber die Chance, das nächste Spiel zu gewinnen. Im Tennis finde ich das mental viel schwieriger, weil da gibts dann wirklich pro Turnier wirklich nur einen. Wer gewinnt?

[00:58:35]

Alle anderen fahren mit einer Niederlage nach Hause. Alle anderen sind drauf, egal, ob es ein gutes Turnier gespielt haben oder nicht, mal mit einer Niederlage nach Hause. Und das jetzt jede Woche. Alle zwei Wochen gewinnen ja auch meistens die gleichen, wenn man sich die letzten zehn Jahre anguckt. Da finde ich es echt eigentlich schwierig mental, weil du es vor allem auch alleine machen musst. Im Fußball kannst du ja nicht einmal sagen, dass es wirklich mal einen schlechten Tag kriegshaber, manchmal als Team aufgefangen.

[00:59:04]

Wenn du als Tennisspieler da spielt. Da stehe ich auf dich, auf dich angewiesen. Ich finde das vom Kopf viel, viel schwierigeren Sport als Fußball, weil du, sobald du die Möglichkeit hat, den Fußball vier Tage später wieder Sieger zu sein. Nur um Tennis zurückzukommen. Wenn 1000 Spieler das Turnier anfangen. 99. Als Verlierer nach Hause. Das ist vorher klar. Die fahren aber wieder zum nächsten Mal wieder als Verlierer nach Hause. Ich finde, das ist mental nochmal nochmal schwieriger.

[00:59:37]

Aber dazu müsste man Tennis spielen.

[00:59:39]

Ich freue mich schon im Oktober mit Andrea Petkovic sprechen.

[00:59:47]

Ich glaube, er ist das wahrscheinlich auch nicht immer so einfach gefallen ist ja auch immer sehr emotional dabei. Und manchmal? Manchmal sind die Frauen, wenn man Frauen Tennis vergleich mit den Männern teilweise auch noch ein bisschen emotionaler. Da finde ich es eben auch nicht einfach, wenn mal eine schlechte Phase hast. Wer zum nächsten Turnier kommt, soll schon mit einem schlechten Gefühl an oder bist du in der Lage, das Netz auszuschalten? Es ist interessant, mental ganz normal weitergeht.

[01:00:18]

Das gebe ich auf jeden Fall weiter. Dadurch, dass ist bis jetzt noch gar nicht so sehr erlebt hast. Das ist aber auch gar nicht so richtig weg. Ein Umgang damit gibt offensichtlich. Doch schon in dem Sinne, dass man ja, dass man einfach abschalten, auch ein bisschen danach finde ich es für mich ideal ist, einfach zu Hause zu sein. Ehrlich gesagt Wenn ich jetzt, werden wir dann fertig sein mit den Kindern. Dann habe ich beispielsweise sofort vergessen, ob ich jetzt gestern Abend gewonnen oder verloren.

[01:01:01]

Das ändert nichts, was ich zu Hause mache. Dann bin ich zu Hause bin oder was für eine Laune ich zu Hause. Und das ist für mich der perfekte Krieger. Eigentlich mal wieder für das nächste Spiel. Das ist so ein bisschen meins, was ich mir nicht nehmen lassen. Eigentlich mal zu sagen Ich lass den Fußball jetzt auch beim Trainingsgelände und nehme nicht mit nach Hause. Am nächsten Tag wieder positiver angehen. Wenn ich jetzt den ganzen Tag mir in Gedanken macht, mir schlecht und am Ende ein richtig schlechtes Spiel mit einer Niederlage.

[01:01:42]

Dann auch morgen und übermorgen. Aber wenn er eine Möglichkeit findet, abzuschalten und jetzt mal links liegen, hast eh auch andere Sachen und wurde dann einfach wieder allgemein positiver. Ich habe auch genügend Spiele in meiner Karriere verloren. Definitiv zu gewinnen. Aber während der langen Saison gibt es auch immer Phasen, wo du mal Spiele verlierst. Und da ist es eben auch wichtig, da rauszukommen. Und das ist für mich wie im Fußball auch gedanklich mal zur Seite zu tun.

[01:02:19]

Talent kann gut einen Haken machen.

[01:02:21]

Eine Sache macht eine klitzekleine Pause. Ich möchte euch zwei weitere Verbote vorstellen. Man Supporter ist cir und das neuste Cross-over Modell CIR ihr mobil sein möchte, aber dennoch möglichst umweltschonend unterwegs sein wollt, ist der Exit super. Den gibt es nämlich auch als Plug in Hybrid, also eine Mischung aus Elektroantrieb und klassischem Verbrennungsmotor. So ist nämlich bis zu 150 Kilometer rein elektrische Reichweite optimal für die Stadt, um die meisten Strecken elektrisch zu fahren. Keine Sorge, hier bleibt auch auf längeren Fahrten dank zusätzlicher Treibstoff zuvor nicht auf der Strecke.

[01:03:00]

Das ist wichtig, würde ich sagen. Der Exit ist das neueste Mitglied der Familie. Und jetzt schon der Gewinner des Goldenen Lenkrads und zahlreicher Vergleichstest. Kia bietet euch das volle Sortiment und setzt dabei vor allem auf alternative Antriebe und Elektromobilität, Hybriden, Plug in Hybriden und kompletten Elektrofahrzeugen. Und das beste Plug in Hybrid Modelle gibt es für euch jetzt schon mit Bonus und exklusive Konditionen für alle. Außerdem könnt ihr eine Probefahrt vereinbaren. Den neuesten Kia erst mal ausgiebig testen und euch selbst davon überzeugen.

[01:03:30]

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[01:03:58]

Da wird immer viel überwindung dazu. Und ich gibt es, wenn man sie so lange vor mich hin, bis ich dann irgendwann es unbedingt machen muss, um mich rein Fuchs muss, und das macht mir nie Freude. Mit Claque wird das in Zukunft alles einfacher. Klar ist Der Versicherungsmanager, mit dem man alle Versicherung im Blick hat Man legt einfach die App herunter, kann sich sehr schnell registrieren und angeben, welche Versicherung man bereits hat. So sind sämtliche Details zu den bestehenden Verträgen übersichtlich und jederzeit digital verfügbar.

[01:04:22]

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[01:04:52]

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[01:05:22]

Hat es viele Trainer auch schon. Erinnerst du dich an Ratschläge? Da kannst du jede Zeit nehmen, die dir so geblieben sind, die auch nicht unbedingt was mit Fußball zu tun. Der heute noch im Kopf sind würde da da, da hat mir deren der was gesagt, das hilft mir. Als erstes kommt mir dann immer Jupp Heynckes in Leverkusen. Es war die Zeit, wo ich ausgeliehen war nach Leverkusen, da eigentlich vor meinem Durchbruch in der Bundesliga stand, er schon gesehen hat auch das Talent, das in mir steckt und mir da einfach ein bisschen nachgetreten hat, zu sagen, dass ich aus dem, was ich kann, einfach noch mehr machen muss.

[01:06:09]

Ja, dass ich mich. Mehr, ein bisschen mehr arbeiten muss ich mehr fürs Team arbeiten, mussten mich nicht so sehr auf mein Talent verlassen, weil ich so am Balkan, sondern auch fürs Team arbeiten muss, dass ich auch hier und da, wo ich mal den Kraftraum aufsuchen darf, allgemein ein bisschen stärker zu werden. Dass ich mich nicht nur darauf verlassen, was ich am Balkan ein paar mehr Sachen dazugehören. Und da war ich. Da war ich 19.

[01:06:39]

. Und das hat mir schon geholfen, dass da jemand war, der mir ein bisschen ein bisschen Feuer gemacht hat. Die Gefahr besteht, dass ich mich auf mein Talent verlasse, auf das, was ich kann, sondern dass da mehr als Talent dazugehört. Und das hat er. Was hat er dann auch ein bisschen rausgezogen? Hat mir klargemacht, dass er auf mich setzt, dass er mir vertraut. Aber dass er dafür halt erwartet, dass ich mir anschaue Welche Art Ansprache brauchst du im Moment?

[01:07:17]

Ja, schon. Der setzt auf mich. Oder Der Hai hält große Stücke auf mich. Dann kann das ruhig auch sehr fordernd sein. Das war für mich auch wichtig. Allgemein gesprochen für junge Spieler, da es manchmal nur mit kurzen Tippgeber oder so ist es meist nicht getan. Da muss man schon ein bisschen hinterher sein, ob man sein muss, auch mal ein bisschen aggressiver, ein bisschen lauter. Wichtig war mir immer, dass ich grundsätzlich wusste, der Trainer erhält so viel von mir, dass er jetzt einfach den Weg wählt, um das herauszukitzeln, und die grundsätzliche Meinung über mich positiv mir.

[01:08:04]

Ich hatte auch mit Hermann Gerland bei Bayern war und dann später auch Co-Trainer bei Bayern lange begleitet hat. Er war auch immer so, dass er eigentlich immer gehalten hat, aber irgendwie irgendwie mit meiner Mutter an meiner grundsätzlichen Art den Tiger kennt, der weiß, dass er ein Kämpfer ist, der gut, westdeutsch und eigentlich so ein bisschen dagegen Gegensatz zu meiner Spielweise ist und dementsprechend das auch eigentlich immer so ein bisschen eingefordert hat, dass am Ende nicht ganz geschafft hat, aber auch das nur wollte, um mich noch besser zu machen, weil er auch einfach gesehen hat, welches, welches Potenzial ich hatte.

[01:08:59]

Damals schon? Ja, das sind so grundsätzliche Sachen, die man so ein bisschen in Erinnerung geblieben sind. Aber in positive oder was auch immer, aber auch gut und wichtig für meine Zukunft, sagt ihr Trainer. Zeig mir deine Zähne, einmal mehr Tiger, und du hast es geschafft. Das finde ich total faszinierend, dass du.

[01:09:38]

So sehr in deinem hast du dich nicht dazu bringen lässt, irgendwie ein Tiger zu sein oder irgendwas anderes zu sein, als du bist. Ich bin 31, du bist 30, dann ist das natürlich irgendwie. Dann hat man die Sache auch erledigt, und dann weiß man auch Wenn man ist, trainiert man sich auch keine Zähne mehr an. Aber gerade wenn man es doch schaffen will, dass man sich nicht so sehr. Ich nehme das als Feedback an, aber ich fange jetzt nicht an, mir Zähne rein zu stecken.

[01:10:07]

Das finde ich total faszinierend. Dass sich das so.

[01:10:13]

Weil ich glaube, ich habe schon versucht, das in dem Maße anzunehmen, wo ich sage, dass das fehlt. Wirklich noch. Also genau das, was Jupp Heynckes damals gesagt hat dass ich schon mal ein bisschen mehr Arbeit, ein bisschen mehr für die Mannschaft, auch defensiv und anderen Zweikämpfe annehmen. Das hat alles schon noch einen Tick gefehlt, und das habe ich auch zu meinem Spiel zugefügt. Was ich aber nie wollte, ist ein anderer Spielertyp werden, weil ich glaube, wenn ich das zu sehr angenommen hätte, dann hätte ich auch meinen Spielstil verändern müssen.

[01:10:47]

Eben. Genau. Der hat mich in meinen Augen immer ausgemacht. Eigentlich ja. Man kann fast sagen Bis ich nach Madrid gewechselt bin, war es ja auch in Deutschland die Wahrnehmung immer ein bisschen geteilt. Die einen haben mich wirklich sehr guten, genialen Spieler, gaben die anderen für ein bisschen phlegmatisch und die Pässe von links nach rechts. Ich hab das aber immer so gesehen, dass das auch meine Stärke ist. Ich habe das früher schon, das nicht nur Querpass, sondern dass es nicht mehr Pässe nach vorne sind und vor allem Pässe auch manchmal über 60 Meter, die auch ankommen müssen.

[01:11:25]

Erstmal. Aber ich habe mich aber nie gedacht. Etwas, was das betrifft, war ich immer überzeugt davon, dass das der richtige Spielszene ist, egal, was er sagt. Und ich habe meinen Spielstil eigentlich nicht geändert hier in Madrid, ihn eigentlich weiter so durchgezogen, und hier war man von der ersten Sekunde anerkannt. Und dann schwappte das auch so nach der Zeit mit seinem Spielstil in Madrid, so erfolgreich. Wie kann das dann sein? Sollte das auch so nach Deutschland, über das auch da viel mehr Wertschätzung entgegengebracht wurde?

[01:11:58]

Was vorher vielleicht nicht ganz der Fall war. Das ist natürlich auch eine Bestätigung für mich, dass ich es richtig war, das nicht zu ändern. Aber ich hätte die auch nicht gebraucht, weil ich finde es schön, dass ich den anderen ins Positive umstimmen konnte. Aber trotzdem Du sagst, irgendwann ist man einfach sicher, dass das ist und man auch nicht mehr so gut ist, wenn man den ändert. Man muss sich ja auch wohlfühlen bei dem, was man macht.

[01:12:25]

Wenn ich jetzt versuche, auf Teufel komm raus jeden Ball nach vorne zu spielen und dann auch andere herum zu klatschen, damit fühle ich mich nicht wohl. Das ist nicht mein Fußball. Ich habe immer versucht, mit meinen Fußball erfolgreich zu werden. Das hat dann auch ganz gut geklappt.

[01:12:43]

Hat mir das irgendwann beigebracht? Dieses stoische Hast du irgendwo abgeguckt? Hast du irgendwann gelesen, gehört oder einfach da?

[01:12:56]

Nee, da war ich natürlich auch mal in jungen Jahren schon mal so, wie ich gespielt habe, immer sehr viel Bestätigung bekommen habe. Ich hätte, hätte feststehen sollen. Wir reden ja grundsätzlich seinen Spielstil ändern, nur weil es einigen nicht gefällt. Woanders entsteht das nie. Wenn es darum geht, seinen Spielern noch breiter aufzustellen, noch zu perfektionieren. Das eine oder andere Detail dazu habe ich immer ein offenes Ohr, gerade natürlich bei erfahrenen Trainer. Viele Spieler schon hatten, aber es war ja oft grundsätzlich mein Spielstil auch hier und da mal hinterfragt.

[01:13:34]

Aber da hatte ich nie Zweifel.

[01:13:37]

Bist du jetzt auch manchmal ein bisschen nachtragend?

[01:13:45]

Das falsche Wort.

[01:13:46]

Aber so ein bisschen ist es eine Genugtuung für dich, dass du das so durchzieht? Nicht unbedingt, nicht unbedingt jetzt, schon gar nicht mehr am Anfang. Vielleicht, weil du natürlich auch mitbekommen, dass viele das irgendwie kritisiert haben und du schon damals den Inhalt dieser Kreditausfall nicht nachvollziehen konnte. Das meiste von dem Spiel an sich nicht so viel verstehen. Von daher war es jetzt nicht immer mein grundsätzliches Ziel, die Leute, die es eh nicht verstehen umzu, umzustimmen.

[01:14:21]

Das kann nicht mein grundsätzliches Ziel sein. Aber natürlich glaube ich auch menschlich, gerade in der ersten Zeit, wenn es auch viele hier in Madrid nicht zugetraut haben, sich durchzusetzen. Doch dann ist es natürlich auch ein schönes Gefühl, dass auch die dann irgendwie. Ob Sie wollen oder nicht Ihre Meinung soll ein bisschen ändern müssen oder zumindestens jetzt ruhig sein müssen, wenn es schon nicht einsehen wollen, aber mittlerweile nicht mehr. Mittlerweile glaube ich glaube ich, glaube ich nicht, dass man das mal nötig hat.

[01:14:49]

Da irgendwie noch. Genugtuung zu empfinden immer ist es so Ich glaube, die Zeit muss man auch nicht mehr nehmen, auch noch versuchen, da umzustimmen.

[01:15:04]

Der berühmte Sänger Robbie Williams, der sagt, dass dein Fuß magisch ist, was ich ganz schön fand. Was würdest du sagen, ist dein größtes Talent oder deine größte Gabe? Oder Was ist an dir? Was findest du selbst? Magisch? Lobhudelei ist sowieso immer schwer zu sagen, das kann ich besonders gut. Ich glaube einfach, was ich versucht habe. Es war immer mein Ziel. Ich habe immer versucht, meine Stärken so gut es geht, zu perfektionieren.

[01:15:40]

Man sagt ja oft, okay, arbeite an meinen Schwächen, und es stimmt auch. Entscheidend ist aber Ich habe irgendwann gemerkt Kopfballspiel. Da fühle ich mich nicht wohl, das wird nicht meine Stärke. Dann habe ich auch irgendwann ein bisschen links liegen lassen, sondern hab versucht, was. Was kann ich? Was kann ich abheben von den anderen? Wo kannst du? Kannst du besser sein als alle anderen? Dadurch, dass ich das ich war früher schon gewisse Sachen ein bisschen einfacher gefallen sind, das umzusetzen, habe ich extrem mein Fokus darauf gelegt, dass ich einfach gut bin, dass ich präzise bin, dass ich eine hohe Passgenauigkeit habe.

[01:16:23]

Aber nicht nur 500 Meter nach rechts, sondern dass ich auf dem gesamten Spielfeld in der Lage bin, jeden Mitspieler zu finden und aus jeder Position, dass mich so etwas abhebt von anderen, dass es eben besser kann als andere. Dass ich versuche, Ball sicher zu sein, die Bälle nicht zu verlieren. Dazu gehört, den Ball im Idealfall einfach perfekt anzunehmen, was einfach Technik ist, das ist für mich eine andere Technik 30000 Mal jonglieren mit drei Umdrehungen und so weiter.

[01:16:53]

Aber das bringt mir nichts. Aber eine gute Annahme im Spiel bringt mir sehr viel. Wenn ich das nicht kann, brauche ich dann noch einen zweiten und dritten Kontakt und verliere immer Zeit. Wenn ich bin ich. Dann ist der Gegner da. Aber wenn du den Ball schon perfekt nimmst, dann hast du schon einen Vorteil allen anderen gegenüber. Und das sind so Sachen, so Kleinigkeiten. Und das fällt eben nicht jedem auf, weil vielleicht nicht dieses absolut spektakulärste Spiel ist.

[01:17:20]

Aber in meinen Augen das Schwerste. Wenn man genau hinguckt, hat so viele auch im Profibereich Probleme mit einfachsten Pässen, Ballannahme. Das versuche ich halt dann zu perfektionieren, dass ich im Spiel das irgendwie automatisch mache. Ich muss nicht mehr darüber nachdenken, wie ich den Ball habe. Ich mache es einfach. Beispielsweise habe ich mich versucht abzuheben von anderen, das auch, dass das meine absolute Stärke ist. Das sind Sachen, wo ich, wo ich versuche, versuche, besser und schneller im Kopf zu sein als andere.

[01:18:01]

Das heißt, wenn du merkst, okay, das ist vielleicht eine Schwäche, die andere haben, das könnte meine Stärke werden. Das heißt, du gehst dann auch beim Training? Gehst du anderen auf den Sack und sage Ich würde es noch besser können, ich würde es noch besser können. Oder wie kann ich mir das dann vorstellen?

[01:18:20]

Genau das war vor allem natürlich irgendwie in der Jugendzeit extrem. Da habe ich schon tausendmal mehr als andere gemacht, und dementsprechend kommst du in so ein Automatismus rein, wo andere beispielsweise, wenn ein beikommt sich so sehr konzentrieren müssen auf diese Annahme, weil es jetzt noch nicht so einfach länger dauert. Sprich Sie konzentrieren sich. Die gucken runter, versuchen, den Ball anzunehmen, gucken dann hoch, wie sie weitermachen können. Meine Idee, meine Idee. Bevor der Ball zu mir kommt, schaue ich schon hoch.

[01:19:00]

Was ich eigentlich danach mit dem Ball mache, weil ich brauche diese Annahme nicht mehr achten. Die geht automatisch. Das ist das Ziel von Tausenden Wiederholungen von früher und damit Zeit zu gewinnen im Spiel. Damit gewinne ich nicht nur Zeit, sondern auch beim Gegenspieler. Der versucht, mich zu attackieren, auch schon schwieriger, weil ich versuche dabei, dass der Ball schon wieder weg ist. Wenn der Gegenspieler erst kommt. Ich versuche quasi in dem Sinne, den Zweikampf aus dem Weg zu gehen oder der Chance, dass er mir den Ball klaut.

[01:19:35]

Der Ball schon wieder bei meinem nächsten Mitspieler, bevor er kommt. Das klappt nicht immer, als hätte ich immer gut an. Aber ich brauche zumindest nicht mehr auf diese Annahme so groß achten. Das verschafft mir in vielen Situationen, vor allem in engen Situationen, eine gewisse gewisse Zeit.

[01:19:51]

Schon an den nächsten fast zu denken, ist dadurch, dass du wirklich das absolut Langweiligste der Welt so hart trainiert hast. Hast du da einen unglaublichen Vorteil verschafft, weil die anderen einfach Tricks machen, was tralala kann und wie man das alles nimmt.

[01:20:10]

Aber dass du eben nicht auf diese wirkungsvolle Nummer geübt hast, die ganze Zeit geil aussieht, sondern wirklich stumpf, ist Trumpf in dem Moment einfach mal das Spiel spielen, das, was ich im Spiel brauche.

[01:20:26]

Und hatte das jemand gesagt?

[01:20:29]

Ich keine Ahnung. Da kannst du, hast du, da kannst du dir einen Vorteil verschaffen, oder?

[01:20:37]

Das kann man schon sagen, weil das noch nicht definitiv ist, was ich mit meinem Vater habe. Aber auch etwas, was man selbst ein bisschen gemerkt hat dass man gar nicht so viel Zeit braucht, um bei dem Beispiel zu bleiben, den Ball anzunehmen, sondern dass man sich eigentlich schon fast daran darum kümmern kann, was ich danach mit dem mache ich dann eben nicht noch dreimal korrigieren muss, bis der Ball liegt, dass ich jetzt weiter passen kann. Da liegt dann schon da, und ich kann schon hoch gucken, wo mein Mitspieler ist.

[01:21:18]

Was weiß ich auch, was ich über die Zeit entwickelt hat oder was du dann selbst natürlich auch merkst. Einfach den Vorteil, dass du musst dich darauf konzentrieren. Das ist in meinen Augen ein entscheidender Vorteil, ist aber auch immer so ein bisschen Oppositionsanhänger. In meiner Position ist es halt wirklich wichtig, gerade dort im Mittelfeld, wo meistens nicht viel Zeit ist, wenn du zu lange brauchst, wenn die ersten Gegner da einfach wenig Zeit und alles, was dir ein bisschen Zeit erschafft, gute Annahme ist oder vorher orientieren, kann man das vorher zu wissen, was ich schon mit dem Ball machen will.

[01:22:04]

Das gibt halt Zeit. Dafür könnte ich beispielsweise nie ein Außenspieler sein, wo man ein bisschen mehr Schnelligkeit gefragt ist als ich beispielsweise. Da wird mir das ja nichts bringen, weil es dann eben gefragt, gerade mit dem Ball manchmal auch zu laufen, um dem Gegner auszutreiben. Ich versuche, den Gegner auszudrücken, weil ich versuche, den Gegner quasi auszuspielen. Der passt schon.

[01:22:30]

Was ist das jetzt so drin, dass du gar nicht mehr. üben musst. Mal so Man übt ja irgendwie aktiv ist eines Einzelnen wirklich sehr, sehr wenig. Aber im Endeffekt hast du natürlich immer wieder diese Situation, auch im Training. Das heißt, du hast die Situation eigentlich trotzdem? Ja, fast jeden Tag. Ist ja auch das Beste, eigentlich gegen Gegner zu machen. Und von daher manchmal, auch wenn ich jetzt meinen Sohn versuche beizubringen, ihm zu zeigen.

[01:23:06]

Das kann er ein bisschen schwer sein.

[01:23:12]

Ich hatte gestern. Ich habe gestern leichtes, leichten Hals gehabt.

[01:23:17]

Und weil ich nicht heiser wegen morgen Interview und so weiter. Na gut, aber scheiß drauf, das wird schon irgendwie gehen.

[01:23:24]

Wie ist es mit dir und geht ein bisschen noch ein bisschen tiefer als sonst. Aber wie ist es mit dir und deinem Körper, wo das ich meine?

[01:23:34]

Wie geht's dir mit deinem Körper?

[01:23:36]

Bist du sehr vorsichtig? Bist du, wo du weißt? Wir haben erst schon diese Verantwortung, die du gespürt hast, schon für eine Million, die jemand anders bekommen hat. Jetzt ist das ja alles noch mal ein bisschen mehr geworden. Hörst du deinen Körper rein? Irritierter dich? Manchmal ist er, ist dein Körper, dein Freund? Spirituell gefragt. Ja, ich glaube schon. Ich glaube schon, dass ich mein Körper relativ gut kennen, zumindest was den Fußball betrifft.

[01:24:07]

Wenn es mal irgendwo zwickt, glaube ich, kann ich relativ gut einschätzen. Okay, das ist jetzt Risiko. Also, wenn ich jetzt weitermache mit schlimmer. Das ist einfach irgendwas so, dass ich weitermachen. Das kann ich ganz gut einschätzen. Wenn mein Körper relativ dankbar, dass ich ja jetzt schon 13 Jahre relativ verletzungsfrei durchgekommen bin, also nicht komplett verletzungsfrei, weil das ist kaum möglich. Hatte auch einmal so ein Muskelbündelriss. Das hat lange gedauert, das neun Monate gedauert hat.

[01:24:44]

Deshalb war es später sogar schon. Das hat drei Monate gedauert, dann hat nicht einmal München Mittelfuß brach. Das hat auch drei Monate gedauert. Es war ein Ermüdungsbruch, keinen Schritt, sondern das war irgendwie so. Aufgrund von wirklich großen Belastungen und wehgetan hatte aber keiner drauf getreten. Ermüdungsbruch. Aber das waren die schlimmsten Sachen, seitdem ich jetzt hier mal ganz wenig. Und dementsprechend bin ich ja bei den vielen Spielen, die es sind, meinem Körper echt dankbar.

[01:25:17]

Wie das wegsteckt, versuche aber natürlich auch, so ein bisschen nachzuhelfen. Egal, ob Physiotherapie und Massagen versucht, mit vielen übungen einfach mal den ganzen Körper relativ stabil zu machen. Dass ich mich so, dass ich nicht so anfällig bin für Ihr Muskelverletzung beispielsweise, versuch ja so Sachen, die man so kennt, und nach Spielen Kaltwasser für die Regeneration. Also eine Sache versuche ich dann irgendwie zu optimieren, dass das auch jetzt noch ein paar Jahre so weitergehen kann, dass ich nicht so, dass ich mich nicht verletze.

[01:25:59]

Schwer, was ja immer so das Unangenehmste ist als Profifußballer. Das Einzige, was man sich natürlich ein bisschen wünscht. Was aber jetzt einfach in der Zeit nicht möglich ist, war vielleicht ein, zwei Stunden mehr Schlaf. Aber das ist dann manchmal auch ein bisschen schwierig, weil alle drei Jahre ein Baby hat.

[01:26:20]

Da habe ich genau den Anspruch, auch an mich da alles mitzumachen, alles zu erleben. Und dann ist es halt natürlich auch manchmal ein bisschen Schlaf hindern.

[01:26:30]

Was brauchst du, um so gut zu sein, wenn du, wenn du sagst Du dein Schlaf gerade schon gehabt? So ganz kurz. Aber wenn du merkst, wenn die Sachen gegeben sind, dann funktioniere ich am besten. Im Endeffekt ist eine blöde Antwort mir eigentlich am besten, wenn ich vom Kopf her gut drauf bin und dafür brauche ich nicht viel euch zu Hause alle gesund sind. Das ist alles in Ordnung ist und im Idealfall die Nacht vor dem Spiel ich ich gut schlafen kann.

[01:27:08]

Versuchen wir immer einzurichten, dass das klappt. Und das reicht eigentlich zumindest für mich, um körperlich und körperlich gut zu sein. Natürlich gibt es auch mal das eine oder andere Spiel. Das hat aber gar nichts mit der Vorbereitung zu tun. Fühlst du dich mal ein bisschen besser, mal ein bisschen schlechter? Ich glaube, dass es in jeder Branche so ergab, dass der Musiker ist. Der fühlt sich bei einem Konzert auch mal ein bisschen besser, ein bisschen schlechter, nichts anders wahr oder was auch immer ist manchmal das Gefühl.

[01:27:37]

Aber in der Vorbereitung an sich körperlich reicht mir eigentlich die die Nacht vor einem Spiel, das ich da Buttlar dann in der Doku ein unglaublich wiederkehrendes Thema ist.

[01:27:54]

So hat es das schon auch. Die Kritik, die eigentlich so geäußert wurde mit dem phlegmatischen Spielen dieses Gefühle zeigen. Das ist immer wieder. Geht so Den ganzen Film wird das immer wieder gezeigt und thematisiert. Ich habe mich gefragt, warum das so ein Thema ist. Ich hab. Ich habe so gedacht Meine Güte, das rasend erfolgreich. Warum? Warum ist es hier so wichtig?

[01:28:22]

Du hast ja auch schon gesagt Je mehr Zähne zeigen mehr die Kritik, die da gekommen ist. Warum ist das so ein? Timmer. Ich kann das bei einem Musiker nachvollziehen, der Liebeslieder schreiben muss. Aber warum ist das bei einem Profifußballer so ein Thema? Warum ist dieses Thema ein zentrales Ding?

[01:28:47]

Ja, weil es so ein bisschen so unterschwellig, gerade in Deutschland damals irgendwie aus Prinzip waren. Weil viele das irgendwie oder zumindest meiner Spielweise nicht so gemocht haben oder immer noch nicht mögen. Die konnte ich umstimmen. Die anderen sind immer noch so, dass dann noch ein bisschen was dazu in die Karten gespielt hat, dass dieses Spiel, was ich gemacht habe, was ja relativ relativ einfach, schnörkellos, emotionslos, kann man sagen, ist das auch auf mich als Person irgendwie so ein bisschen projiziert?

[01:29:30]

Und irgendwie? Man hatte manchmal das Gefühl, der Deutsche will irgendwie nach dem kämpft, der da schwitzt, blutet und schreit, oder? Und genau das sind die Attribute, die es braucht, damit jemand auch wirklich alles gegeben hat. Ich gebe auch alles, definitiv. Aber in meiner Art war das eben nicht so ist, weil ich ja keine Emotionen. Aber das habe ich auch, das darauf zurückzukommen, weil man mich heute beobachtet, auch das habe ich ja nicht geändert.

[01:30:07]

Ich veränderlich ja nicht nur damit, dass dem anderen noch gefällt. Und noch einmal mehr. Jeder weiß, dass ich auch genauso emotional dabei bin, genauso sehr gewinnen will wie die anderen, die ein bisschen mehr rumschreien. Das ist einfach eine Charakterfrage. Was ich im Fußball nicht bin, bin ich beispielsweise im Privaten schon etwas mehr, weil es einfach da noch mal um andere Ereignisse geht. Und vielleicht noch mal ganz viel, viel wichtigere Ereignisse, mindestens von meiner Wichtigkeit her.

[01:30:35]

Fußball ist extrem wichtig, das zu gewinnen. Aber es geht eben das Drumherum. Noch andere Sachen, die sind, zumindest was Emotionen betrifft, deutlich wichtiger.

[01:30:48]

Warum ist es dann aber in der Doku so ein wichtiges Thema gewesen? Warum ist das so?

[01:30:57]

Ich glaube, dass das hier, wenn man den Vergleich mit Deutschland, Spanien wie dieser Fakt nicht von mir aus nicht der absolut emotionalste zu sein, zumindest was das Sportliche betrifft. Viele übertragen das ja auch auf die Person oder die Person gar nicht so gut kennt. Aber das ist ja für die Zeit hier in Spanien viel. Dass dieser Fakt viel positiver angesehen wird. Er kommt in einer Doku auch das Bild mit unserem Physio. Er spricht eigentlich sehr positiv über diese Eigenschaften der Spanier als allgemein emotionaler Gegenpart.

[01:31:38]

Dass er so bewundern, dass er so entspannt ruhig sein kann, das war vielleicht einfach die Idee, auch mal zu zeigen, dass man das auch positiv sehen kann. In Anführungsstrichen sagte Emotionslose die äußerliche, emotionslose Hast du, fühlst du dich in so Momenten? Mir sagt man auch eine Gelassenheit nach. Ich habe aber innerlich manchmal schon richtig. Da geht richtig etwas ab, denke ich. Habe ich, bin ich. Ich bin überhaupt nicht gelassen. Kennst du das, du?

[01:32:18]

Ja, klar.

[01:32:19]

Ja, klar. Zumindest zumindest, dass es drinnen manchmal anders aussieht, als man es rauslässt. Zum Beispiel? Bei gewissen Erfolgen bin ich auch nicht so extrem in den Vordergrund schiebt oder so oder da dann auch da rumschreien ohne Ende. Und trotzdem freue ich mich innerlich genauso wie alle anderen. Ja, das ist so. Ich springe nicht da rum, damit den Leuten noch ein bisschen besser gefällt, sondern sondern ich erlebe das positiv wie negativ, so wie ich das denkt.

[01:32:57]

Ich glaube einfach, dass diese. Dass gerade diese Emotionslose auf dem Feld manchmal manchmal hilft, da sieht es manchmal so aus wie außen, da bin ich wirklich relativ relativ ruhig, weil es auch gut ist für mein Spiel, dass ich die Sache nicht irgendwie aus Emotion erscheine. Manche Spieler brauchen diese Reibung, diese Emotion. Richtig. Das brauche ich nicht. Ich glaube auch eher für mein Spiel. Was ein bisschen durchdenken muss, dann schon, auch in kritischen Situationen, in engen Situationen dann trotzdem noch klare Entscheidungen zu treffen.

[01:33:38]

Da hilft mir das in meinen Augen eher, es ruhiger und klarer denken als dieses emotionale Denken.

[01:33:46]

Machst du etwas dafür, dass ich das Ich weiß, kann ich einen anderen Fußball Podcast gehört. Common Sense ist, dass es nicht nur eine körperliche Beratung gibt, sondern auch eine psychische Beratung gibt. In Mannschaften gibt es. Nutzt du das um? Genau diese Stärken haben wir wieder. Okay, das sind meine Stärken. Da gehe ich eigentlich noch mehr drauf, als die zu verändern.

[01:34:11]

Um die noch mehr zu stärken, tust du aktiv was, um dein Kopf kühl zu halten?

[01:34:18]

Nein, nein, nein, ich kann mir sagen, dass das Naturell ist antrainiert.

[01:34:36]

Ich habe noch ein bisschen Mathe auf dem Zettel, wenn das für dich ist.

[01:34:41]

Das freut mich, weil ich würde gern noch ein bisschen biografisch weitergehen. Sind theoretisch auch bei Bayern. Aber vor diesem Transfer angucken, und zwar?

[01:35:00]

Gab es den Moment, wo du warst bei Bayern München? Es gab diese wunderbar an der Doku dargestellt. Der Vertrag wurde von deiner Seite nicht verlängert. Also du hast den, du hast das Angebot nicht angenommen. War es dann quasi arbeits oder vereinslos? Dann kam die WM dazwischen 2014. Ihr habt gewonnen, oder wir haben gewonnen. Und ein Berater sagte So schön, das war dann richtig schön danach mit den Vertragsverhandlungen. Dass man denkt immer, es geht bei sowas um Geld.

[01:35:35]

Das ist eine Summe, eine große Rolle spielt, ist es so, dass die Summe eine große Rolle spielt. Das hörte sich in dem Moment so an, oder spielen andere Faktoren eine Rolle? Also worauf? Was ist hier wichtig? Was war mir wichtig genau in diesem Moment, als es darum ging, du gehst da nicht weiter. Du weißt aber noch nicht, wo es hingeht, und dann entscheidest du, dich dorthin zu gehen. Die vereinslos war ich nicht.

[01:36:03]

Ich hatte noch ein Jahr Vertrag in München, aber ich bin jetzt ablösefrei gegangen. Aber es ist grundsätzlich Fußball. Wenn nur noch ein Jahr Vertrag hast, ist es meist so, dass irgendwie eine Lösung gesucht wird entweder du verlängert, oder es ist die letzte Chance für den abgebenden Verein, noch eine Ablösesumme zu bekommen, weil ansonsten der worst case für diese großen Vereine ist. Wenn du dann irgendwann noch ein Jahr da spielst und dann gehst. Das heißt ohne Ablöse, dann gehst du ja quasi frei.

[01:36:32]

Deswegen war es, war es in diesem Sommer klar, die Frage Entweder Vertrag verlängern oder Wechsel. Und genau das, was für mich wichtig natürlich über allem steht irgendwo dieses Wort Wertschätzung. Aber da muss ich auch ganz klar sagen Da braucht man auch nicht um den heißen Brei herumreden. Wertschätzung kann man natürlich auch mit der Summe, die in dem Vertrag steht, danke ich mal zeigen. Ist ja klar. Wenn man, wenn man ein gewisses Gehaltsgefüge hat, dann zeigt man natürlich dem Spieler ist ja allgemein so, in dem Fall natürlich auch bei mir, welche Wertschätzung er bekommt im Gefüge mit dem anderen.

[01:37:19]

Da ist natürlich auch das Thema Gehalt oder Geld natürlich ein großes Thema. Ich stehe jetzt hier. Ich bin der Samariter, und es wird nicht um Geld geht. Es stimmt. Natürlich ging es auch um Geld. Womit ich, womit ich damals ja nicht einverstanden war. Und das war's. Ich glaube auch, ich verstehe beide Seiten. Klar ist es Hast du einen solchen Moment selber, eine Vorstellung, was du denkst, was du bist, also nur für dich selber, oder guckst du?

[01:37:57]

Nun kann ich nicht so viele andere Spieler. Kriegst du, kommst du da wieder von dir selbst? Das ist ein Mix, das natürlich irgendwie bei solchen Fragen und Zusammenspiel irgendwie aus mir mein Berater. Ich sage natürlich, ich habe da gewisse Vorstellungen. Und natürlich hat mein Berater dann die eine oder andere Information. Was, so sage ich mal, was? Was ist so was? Verdient wird dort, wo du bist. Was ist die Möglichkeit, was vielleicht auch woanders verdient wird?

[01:38:33]

Diese Information, sag ich mal, überbringt er mir dann quasi, woraus man sich zusammen irgendwie ein Bild macht und sagt Okay, und das erwarten wir. Es ist ein Mix aus eigener Vorstellung, aber auch aus Information. Natürlich was, was üblich ist und dementsprechend, das war dann das war das. Die Infos haben wir dann zusammen quasi zusammengemixt und dann eben eine Vorstellung gehabt. Der Verein hat eine andere Vorstellung, und das ist auch, wie gesagt, ähnlich wie damals.

[01:39:11]

Die Geschichte ist es auch, damit man kam. Man kam dann halt eben nicht zusammen. Und dann hab ich auch gesagt Okay, ich bleib aber trotzdem auch bei meiner Vorstellung. Es ist ja dann manchmal schon so, dass nochmal die eine Seite, die andere Seite dann dann einknickt oder nicht nur einknickt, sondern ich glaube, dass es zu 90 Prozent so ist, dass man sich dann irgendwie doch findet. Aber in dem Fall waren die, die ja der Raum dazwischen, zu groß, um sich um sich final anzunähern und dementsprechend.

[01:39:50]

Dementsprechend habe ich mich dann für den Wechsel entschieden.

[01:39:53]

Also, ich kann mich nicht so gut aus. Aber ich weiß zumindest, dass Bayern Münchens sehr großer Verein ist, und das ist schon ziemlich. Big muw ist da zu sagen. Ist dir das bewusst? Im Moment ist auch wieder einmal egal gewesen.

[01:40:14]

Nein, mir ist das sehr bewusst gewesen. Vor allem aber auch, weil ich, weil ich sehr, sehr gerne in München war. Ich hatte eine sehr, sehr erfolgreiche Zeit in München, dreimal Meister, dreimal Pokalsieger geworden. Das war eine absolut super Zeit, die auch immer viel Spaß gemacht hat, dass er eine tolle Mannschaft Team-Kollegen hat. Aber das war eben eine persönliche Entscheidung für mich, für meine Zukunft und das, was Thomas betrifft. Wenn ich dann eine Vorstellung habe, was ich, was ich verdiene, und ich meine nicht nur mäßig, sondern auch, was ich verdient habe, dann kann ich, was das betrifft, eben auch ein bisschen stur sein und bin dann aber stehen, dann aber eben auch dazu und machst dann Mach was dann auch.

[01:41:00]

Was ist Ihr Ziel? Was ist sonst wichtig gewesen in seinem Vertrag? Was ist etwas, was man vielleicht woran denkt jemand, der jetzt nur liest? Der Verdienst einen Haufen Kohle. Was ist sonst wichtig? In seinem Vertrag? Da geht es gar nicht mal darum, was in seinem Vertrag steht. Es geht natürlich darum, auch allgemein das Gefühl Da ist man mal mit mir zufrieden. Hat man mich, hat man mich sehr gerne dort.

[01:41:31]

Das ist dann ein Miteinander.

[01:41:34]

Also genau im Gefühl einfach. Und da geht es auch gar nicht darum, irgend jemand umzubringen, sondern wie es ist. Wie, wie werde ich gesehen, wie gut werde ich gesehen? Das hast du ja schon im Kopf, wenn du, wenn du, wenn du bei einem Verein bist, du wurde dann tendenziell auch eher kritisch gesehen wirst oder positiv gesehen. Das nimmst du ja mit. Will ich nicht unbedingt unbedingt halten. Oder will Verein dich halten? Das sind Unterschiede, und so ein Gefühl hast du ja dann auch, nimmst du mit.

[01:42:04]

Und das sind außerhalb von irgendwelchen Zahlen natürlich auch wichtige Eigenschaften, weil ein positives Gefühl im Allgemeinen auch wichtig ist, um dann am Ende Topleistung zu bringen und sich wohlzufühlen. Das sind dann ebenso einfach Sachen, die unabhängig von irgendeiner Summe wichtig sind.

[01:42:23]

Ich habe bei vielen Künstlern und Unternehmer, in die ich interviewt habe, wo man sagen kann Auch hier gehts finanziell, da ist alles, alles tutti. Dennoch merke ich immer wieder, dass das auch so eine irrationale Existenzangst. Irgendwie ist. Es kann, es kann ja alles morgen wieder vorbei sein, und dann macht man noch mehr, und es geht noch mehr um. Kennst du diese Angst auch? Hast du sowas auch so eine Existenz, so eine irrationale Existenzangst?

[01:42:56]

Nein, nicht wirklich. Grundsätzlich ist das natürlich auch eine andere Situation. Arbeitgeber, die nicht drohen in den nächsten Jahren pleite. Ich natürlich. Das große Glück, ein Glück. Auf einer Seite arbeitet, dass ich weiß, dass ich bei Vereinen gespielt habe, die einfach finanziell sehr, sehr gut dastehen. Ich jeweils ein festes Gehalt bekomme, was jenseits von vielen Vorstellungen, eigentlich von vielen Menschen Vorstellung und ich, sag ich mal auf gewisse andere Sachen angewiesen bin.

[01:43:40]

Ich habe einen Vertrag, der über fünf Jahre, und da weiß ich immer fünf Jahre, dass das Geld, das ich monatlich Geld so richtig lustig.

[01:43:56]

In Deutschland ist es halt monatlich halbjährlich. Hier werden alle sechs Monate. Wenn man jetzt beispielsweise nach England geht, dort wird wöchentlich bezahlt, haben alle irgendwie unterschiedliche Systeme. Aber im Endeffekt ist es nichts anderes als das Jahresgehalt, und das kommt halt gerade bei den Vereinen. Da gibt es andere Vereine, die hat man schon mal ein bisschen finanzielle Probleme. Von daher habe ich diese Existenzangst nicht, weil ich natürlich bei einem sehr gesunden Verein, der noch nie Probleme hatte, irgendwie Gehälter zu zahlen, es einfach absolut nicht gesagt werden kann durch bestehende Verträge.

[01:44:36]

Irgendwie. Du bist im dreimonaten gekündigt oder so was einer Arbeitswelt in einer normalen Arbeitswelt? Ja. Von daher habe ich diese ängste, solche Existenzängste überhaupt nicht, habe aber natürlich auch eine sehr privilegierte Situation. Ich meine, wir haben jetzt die ganzen letzten Monate durchlebt. Solche Situationen sind ja auch nicht vorhersehbar. Aber selbst da, wenn man sieht, was alles kaputt geht auf der Welt an was auch immer. Selbst da ist es ja hier immer noch. Bei uns ist es jetzt so, dass wir zum Ende des Jahres aufgrund von Coruña, das natürlich jeder verliert, auch so ein Verein auf 100 Prozent beispielsweise verzichten in diesem Jahr.

[01:45:23]

Aber ich glaube, wenn man, wenn man nicht so weltweit anguckt, was los war, ein Jahr auf 100 Prozent verzichten, hätten fast alle unterschrieben. Wenn es dann einfach nochmal weitergeht.

[01:45:36]

Privilegien gibt, gibt's Momente, wo du deine Privilegien peinlich sind. Was heißt peinlich, peinlich, vielleicht nicht, vielleicht irgendwie unangenehm? Es ist ja meistens so viel Geld hat, der kriegt es ja oft so, dass du einfach nur weil du derjenige bist, dann irgendwie noch umsonst kriegst, obwohl du eigentlich ja nicht weh tun würde. Oder das noch zu bezahlen? Ja, es gibt ja, ich kann mich jetzt nicht so halt einfach so im Alltag. Keine Ahnung, wo andere Leute dann noch zusätzlich viel Geld ausgeben müssen.

[01:46:21]

Werden uns dann gewisse Sachen noch hinterher geschmissen? Sage ich mal egal, ob das irgendwelche Firmen sind, die, die keine Ahnung wie irgendwelche irgendwelchen Geschenke noch irgendwo hinschicken, wo man erkennt, besser gebrauchen oder was auch immer. Ich kann mir das auch kaufen, aber man kriegt es halt irgendwie noch manchmal auch hinterher geschmissen. Ich habe zum Beispiel keine Ahnung. Ich habe irgendwie ein paar Kopfhörer rumliegen von sämtlichen Firmen, die einfach nur die schicken und hoffen, dass man dafür Aufmerksamkeit macht oder nicht, aber ohne dass man das bestellt hat.

[01:47:00]

Andere Leute müssen sich dann für 200 Euro kaufen beispielsweise. Oder wann? Man hat schon.

[01:47:06]

Man hat schon das eine oder andere Privileg, was man wahrscheinlich gar nicht bräuchte oder auch gar nicht in Anspruch nehmen würde. Normalerweise gibt es Dinge, die dir fehlen.

[01:47:21]

Ja, mal ganz entspannt unerkannt auf die Straße zu gehen, das wäre ein Traum.

[01:47:31]

Ich hab nichts. Ich habe nichts dagegen, erkannt zu werden, weil das einfach Teil des Teil des Jobs. Irgendwie ist es ja nun mal auch mein Traumjob. Von daher gehört das auch irgendwie dazu mich. Mich nerven diese ganz normalen Alltagssituationen. Wenn du auch einfach mal sagst, du weißt ganz genau, du musst bei jedem Ding irgendwie aufpassen. Irgendwie keine Ahnung, da jetzt nicht irgendwo runterfällt z.B. fühlst dich einfach immer beobachtet. Ich glaube, du bist es auch immer.

[01:48:04]

Wahrscheinlich nicht ganz so sehr, wie man sich selbst sagt. Aber es gab immer schon so viele Situationen, wo man die Leute, ich sie fotografieren und was auch immer. Wo du dann einfach danach immer rausgeht und das Gefühl hast, du bist beobachtet. Und dieses Gefühl, mal unbeobachtet zu sein und trotzdem irgendwie unter Menschen ganz entspannt als Familie im Papa einkaufen zu gehen, dann auch mit den Kindern, was ja meist noch unangenehmer ist und man dann auch noch fotografiert.

[01:48:37]

Wenn du, was auch immer, das. Dass er nicht nennen würde Was jetzt bist du ja trotzdem. Ein Fußballer, der zu den erfolgreichsten Fußballern der Welt gehört. Einer, der niemand sagte, auch der erfolgreichste deutsche Fußballer aktuell weiß ich nicht. Nein, stimmt vielleicht nur du nimmst du nix. Vielleicht stimmt.

[01:49:06]

Vielleicht ist es schwieriger, das zu erreichen.

[01:49:10]

Oder ist es schwieriger, das Erreichte jetzt zu halten? Das ist echt eine gute Frage. Das ist echt eine gute Frage. Die allgemeine Antwort ist ja Meistens ist es schwieriger, da zu bleiben. Klar, wenn man die Qualität hängt, da hinzukommen, okay. Aber das konstant über so viele Jahre zu machen. Das erfordert natürlich noch viel mehr, weil. Weil natürlich alle anderen nachkommen. Das heißt, alle anderen wollen dich schlagen. Das ist Motivation im Fußball.

[01:49:50]

übrigens das zweite, das zweite Mal. Und? Noch mehr kommen die alle mit Messern zwischen den Zähnen und wollen nicht schlagen, weil es gilt ja auch in anderen Sportarten so. Es geht darum, Tennis übertragen. Roger Federer schlägt jetzt in aller Munde. Da ist er hochmotiviert und dementsprechend ein bisschen überleiten in dem Jahr, wo wir dann zwei, dann das dritte Mal gewonnen haben, noch in Madrid schlägt. Das ist dann die Motivation. Von daher, diese Angriffe immer wieder abzuwehren.

[01:50:31]

Das nötigt, hat. Das nötigt auf der einen Seite körperlich ab, so motiviert zu sein, das du, dass du nicht nachlässt, noch mehr machst als bis dahin. Und natürlich auch vom Kopf her, das du, das du immer wieder noch einmal erreichen willst und noch einmal erreichen will und nochmal erreichen, wo es ja auch irgendwann menschlich ist zu sagen. Schau mal, was fällt so ein bisschen die Anspannung ab oder die Last ab oder diese riesige Motivation ab, wenn man es auch geschafft hat.

[01:51:04]

Deswegen würde ich schon sagen, da oben zu bleiben ist schwieriger, als dahin zu kommen. Wobei auch dahin zu kommen. Auch auf diesem Weg hast du ja Rückschläge. Auch dass beides nicht einfach und einfach auf diesem Weg dahin zu kommen, dass es eben auch solche Rückschläge gibt, die dich auch auf Deutsch gesagt, zerstören können. Die, die dir so viel Kraft und Kraft vom Kopf nehmen können, wo du sagst, das Beispiel von damals im Finale wurde verwendet.

[01:51:41]

An dem Tag nicht schaffst wurde, schon ins Finale kommst, wenn du weißt, was für ein weiter Weg das allein bis ins Finale ist. Dann die bessere Mannschaft bist Elfmeterschießen. Dann schon vorne links, an dem Tag nicht, gewinnst du dann ein bisschen zu resignieren. Das ist natürlich auch eine Gefahr. Deswegen ist es auch dahin zu kommen, Sachen, solche Sachen zu gewinnen. Auch überhaupt nicht einfach. Und wo siehst du dich da selber gerade? Hast du vielleicht eine harte oder blöde Frage Kannst du aus kippen?

[01:52:13]

Aber theoretisch gibts jetzt eigentlich nur noch da bleiben und dann so langsam wieder nach unten zu gehen. Oder oder oder im Idealfall aufhören aufzuhören, bevor es wieder nach unten geht, gerade die du willst.

[01:52:34]

Ich hoffe natürlich, dieses Jahr ging es immer. Ich finde es einfach wichtig, nach wie vor Ziele zu haben, obwohl man schon viel erreicht hat. Automatisch glaube ich Stück für Stück so ein bisschen runter, und das will ich eben nicht. Ich bin zwar schon lange dabei, bin jetzt 30 geworden, und trotzdem habe ich noch Lust und Ziele. Absolut. Ich hoffe, dass wir es hinbekommen, nach der Zeit jetzt mal wieder Meister zu werden. Das war ein riesen Ziel von uns vor der Saison, weil es in den letzten zwei Jahren Barcelona geworden ist, was natürlich in Madrid Anhänger noch überhaupt nicht so schmeckt.

[01:53:11]

Von daher von daheim. Von daher merkt man natürlich auch da die Motivation, Meister zu werden. Obwohl ich auch schon geboren bin. Aber die Motivation ist hoch, und so versuche ich, versuche ich halt, irgendwie weiterzumachen. Ich habe das auch. Natürlich freue ich mich extrem, auch nächstes Jahr auf die Europameisterschaft, da ein gutes Turnier zu spielen, so wie sage ich mal, die Erinnerung an 2014 anknüpfen zu lassen, als an 2010 so ein gutes Turnier zu spielen.

[01:53:44]

Von daher kommen immer wieder Ereignisse, die mich nach wie vor Gott sei Dank noch automatisch motivieren. Und solange habe ich auch keine Sorge, dass ich auch mein Niveau halten kann und dass ich motiviert bin, dass ich gut spiele. Und wenn ich irgendwann merkt, dass es mir auch keinen Spaß mehr macht? Die Motivation. Dann habe ich auch den Anspruch an mich selbst sein zu lassen. Oder wenn ich das Gefühl habe, jetzt nicht mehr mithalten, weil gerade wenn man das über Jahre so gut konnte, dann ist es bestimmt irgendwann ein richtiges Taktgefühl, wenn es nicht mehr reicht.

[01:54:22]

Ich finde, ich finde, dass ist es entscheidend. Da gibt es auch viele negative Beispiele, finde ich irgendwie. Zum Ende der Karriere hatten in den letzten zwei Jahren vor zwei, drei Jahren nochmal irgendwie nochmal so einen negativen, fast schon Mitleids Anstrich mitgegeben haben, indem sie auf Teufel komm raus irgendwie mit drei, vier, fünf, sechsunddreißig nochmal noch einmal versucht haben, sich irgendwie durch zu hohe Stellen, weil sie nicht aufhören konnten oder dann nochmal irgendwo hingegangen sind.

[01:54:55]

Das ist mein großes Ziel, das zu vermeiden auf einem sehr, sehr guten Niveau, irgendwie auch in der Lage zu sein, zu sagen Ich habe gestern Abend, und das meine ich jetzt nicht.

[01:55:09]

Ich komme jetzt nicht drauf, weil du das gerade so gesagt hast, sondern dass diese Frage hab ich mir schon vorgestellt. Gestern Abend die Dokumentation über Bastian Schweinsteiger nicht ganz zu Ende gesehen, aber die erste Stunde und hast du dir auch gesehen? Nee, nee, habe ich noch nicht. Und was er sagt. Ganz am Anfang und auch immer mal wieder kommt das, was er schaffen möchte, sagt er immer wieder. Es sind Erinnerungen. Es ist immer Memory Memory, sagt er immer.

[01:55:39]

Und ich hab mich. Das ist das, was ich in deiner Doku nicht gesehen hatte. Ich hab nur, ich hab noch nicht gesehen was, was möchte der Toni? Was? Was da bleiben soll? Was ist es für dich? Was bleiben soll? Ich hätte so ein bisschen das Gefühl bei ihm, dass auch Dinge, die er tut. Wenn man jetzt euch beide im Vergleich sieht, da sind bei ihm diese bunten Haare und all das, was er am Anfang seiner Karriere hatte.

[01:56:12]

Also schon? Genau das wird ja wirklich Erinnerung. Man erinnert sich auch an diese Bilder. Ich habe da Sachen wie würde ich sofort wusste. Stimmt das? Sind, so Schweinsteiger, Bilder.

[01:56:26]

Deswegen habe ich mich gefragt.

[01:56:27]

Da hatte ich wirklich das Gefühl, dass er diese Momente auch genau deswegen so macht, damit sie in Erinnerung bleiben, damit die Bilder bleiben. Wenn du weißt, was ich meine.

[01:56:36]

Ja, aber da bin ich jetzt nicht so der, der das große Ziel. Ich bin absolut kein damit. Wenn ich dann irgendwann mal aufhöre, dass die Leute sagen, das war wirklich gut anzuschauen, dann Fußballspieler, der erfolgreich war. Darüber hinaus auch noch über den Fußball hinaus gute Sachen gemacht hat.

[01:56:59]

Wir hatten es schon angesprochen. Deine Stiftung ist vielleicht ein Zakk dahin. Du machst es jetzt seit fünf Jahren, und wir haben gerade so über diese Ziele gesprochen.

[01:57:12]

Da ging es um Fußball, da ging es um die nächsten, da ging es um die EM. Da ging es um die aktuelle Saison. Was ist für dich in deiner Stiftung das Ziel? Gibt es das? Ja, da gibt es schon laufende Ziele. Ich habe damals vor fünf Jahren möglich innerhalb dieser fünf Jahre auch schon teilweise erreicht. Ich habe damals angefangen, mit zwei Einrichtungen mit zwei Einrichtungen zu unterstützen beziehungsweise die Familien davon. Das war damals das Regenbogenland in Düsseldorf und Kinderkrankenhaus in Köln.

[01:57:52]

Damals habe ich gesagt, ich möchte mich hier nicht als Retter der Welt hinstellen und sagen Ich unterstütze 600 Krankenhäuser, weil ich genau weiß Das kann ich nicht leisten, zumindestens nicht leisten, so wie ich will. Also wirklich nachhaltig persönlich. Wo man, wo man merkt Okay, da ist wirklich. Ja, wirklich. Dieses Face to Face dahinter ja. Man lernt die Familien kennen, macht sich ein Bild davon und überlegt Was kann man da machen? Mein Ziel in den fünf Jahren ist Wenn es gut läuft, wenn wir gute Spender schaffen, haben wir die Leute von der Sache überzeugt, dass wir uns Stück für Stück vergrößern.

[01:58:34]

So, jetzt sind wir nach fünf Jahren, heute sind wir bei fünf Einrichtungen werden noch ein Hospiz in Berlin dazugenommen, wo auch mein Bruder sehr, sehr aktiv ist. Genau das in Berlin, wo Sonnenhof Sonnenhof ist. Ich war auch zweimal da. Schon. Ich kann ja jetzt gar nicht verdienen, so großen Berliner Experte. Gemeinsam waren wir schon schon einmal da. Genau da haben wir ein Kinderhaus in Viersen und einen ambulanten Kinderhospiz Sitz in Greifswald. Meine Heimat ist relativ klein, aber so etwas heimatverbunden ist.

[01:59:14]

Dabei ist das Ziel. Und das Ziel lebt auch für die nächsten fünf Jahre oder noch mehr, dass man sich Stück für Stück ja irgendwie vergrößert, aber immer mit, dass man immer bei dem Hauptaugenmerk persönlich bleibt. Dass man, dass man persönlichen Kontakt zu den Familien hat, dass man, dass man da nicht einfach mal so sagt. Okay, wir unterstützen Einrichtungen, indem wir für die Kinder der Krankenstation einmal pro Jahr Autogrammkarten einschicken. Das ist für mich keine Unterstützung, sondern wir schauen natürlich, und da helfen uns die Einrichtung, dass wir die Familie kennenlernen.

[01:59:56]

Eine gewisse Vorgeschichte kennen. Und dann gucken, was wir machen können. Und das jetzt seit fünf Jahren. Wirklich super, super gelaufen. Ich habe jetzt keine circa 200 Familien geholfen, haben sogar zwei Millionen ausgegeben und sind da wirklich sehr, sehr zufrieden. 2017 Eine große Stiftungs Gala, die sehr erfolgreich war, mussten dieses Jahr geplant. Mussten die mussten die leider leider absagen. Wenn alles klappt nächstes Jahr nachholen? Ja, so sind das laufende Ziele bis hin zu wachsen, größer zu werden, für die Einrichtung etwas zu tun.

[02:00:39]

Spender dazu zu gewinnen natürlich, indem wir diese überzeugen, was wir machen, dass wir das wirklich mit großem Herzen machen. Ich versuche, so gut es geht, hier mit meiner Frau aus Madrid. Wir haben eine festangestellte Person, die sich in Deutschland darum kümmert, die Anfragen annimmt, die teilweise die Familien besucht, zu Hause und dementsprechenden Simmer dabei, und freuen uns dann auf die nächsten Jahre. Was hast du durch diese Arbeit gelernt? Ich definitiv gewisse Sachen ja einzuordnen.

[02:01:20]

Es sind ja ganz normal, die in Anführungsstrichen normale Welt ist ja dazwischen. Die ist vielleicht nicht ganz so schlimm wie die, aber definitiv nicht so wie die, wo ich lebt. Aber das hilft schon ein bisschen. Ich glaube nicht, dass von der Persönlichkeit brauche ich das auch so alles. Aber es nimmt manchmal seine Wichtigkeit, auch eine Wichtigkeit, manchmal nur dann, manchmal nach einem verlorenen Spiel nachliest. Familie geht das verlorene Spiel, weil es doch nicht ganz so schlimm wie die Familie hat.

[02:02:04]

Oder man natürlich auch vieles, weil es natürlich auch viele Kinder sind. Krankheiten in einem Alter, wo ich zu Hause kerngesund rumlaufen. Mein Mann setzt sich da ein bisschen hinein, und da sind schon viele emotionale Geschichten herausgekommen und schöne Geschichten natürlich oft unter einem traurigen Stern. Aber die Reaktion sag ich mal der Eltern, vor allem, wenn man die Nachricht übermittelt, dass man dem Kind noch diesen Wunsch erfüllt oder ihn, den Eltern im Alltag ein bisschen hilft.

[02:02:44]

Egal ob mit Opa, mit dem Auto, Auto oder was auch immer. Diese Reaktionen sind dann doch unbezahlbar.

[02:02:53]

Sachen, die wir voraussetzen im Alltag, für die ja quasi ein anderes Leben bedeuten, das ist schon unbezahlbar. Ja, das habe ich auch gedacht.

[02:03:06]

Es gibt schon Instagram Seite, und man findet ja auch recht viel Transparenz. Was mir auch sehr aufgefallen ist Dieses persönlich ist jetzt irgendwie ein reicher Fußballer, irgendwo in Spanien, der irgendwie mit der Flaschenpost ein bisschen drüber wachsen lässt, sondern es ist schön.

[02:03:28]

Aber das ist schön zu hören, dass das auch so rüberkommt. Ja, aber es gibt ja doch immer Vorurteile, und es gibt auch Vorurteile. Und manchmal gibt es aber auch. Manchmal sind die berechtige ich sehe auch hier und da mal Stiftungen links und rechts, wo ich auch weiß, wie es abläuft, aber auch diese Vorurteile das eine oder andere Mal auch berechtigt sind. Aber wir haben mal vor fünf Jahren gedacht Entweder wir machen es irgendwie richtig. Man kann das auch einmal sagen.

[02:04:02]

Aber an Weihnachten kommt dann machen mal weiter, so dass man einfach mal spenden ins Blaue hinein. Damit habe ich dann mein Gewissen, sag ich mal, ein Gewissen beruhigt. Oder man macht es richtig. Ja, wenn das einigermaßen darüber kommt, dann bist du auch gleich zum Ende.

[02:04:21]

Ich hab was ich in den letzten Wochen. Und du hast es auch bei dir gepostet. Die schwarze Kachel zum zum Tod von Rot Floyd. Ich habe mich gefragt, ob Fußballer.

[02:04:38]

Zumindest beobachte es gerade so, dass die Menschen allgemein in der öffentlichkeit jetzt anders, sich anders engagieren müssen, politischer sein müssen, Haltung zeigen müssen.

[02:04:51]

Ist es ein Gefühl, was richtig ist? Oder siehst du das anders als jemand, der Fußball schon so lange beobachtet? Ja, ich glaube schon, dass das jetzt nochmal passiert, das einfach nochmal natürlich extrem ausgelöst, nicht nur im Fußball weltweit gesamtes gesamtes Thema. Es sollte ja eigentlich vorausgesetzt sein, ist es leider nicht. Es ist eben diese absolute Gleichstellung und gibt es sehr offensichtlich leider nicht sogar noch zu deutlich größeren Teilen nicht gegeben, als ich eigentlich dachte oder zumindest gefühlt gefühlt hat.

[02:05:37]

Ja, das wusste ich, dass es wirklich so sehr präsent ist. Das hat das jetzt, glaub ich alles auch nochmal so ein bisschen ein bisschen aufgewühlt. Aber ich glaube schon. Viele sagen ja Fußballer, haltet euch raus aus Politik. Das sehe ich nicht so. Warum sollten Fußballer nicht auch eine Meinung haben? Das äußert sich ja auch Gott und die Welt. Zu allem äußern sich ja auch ganz viele Sachen Fußball eigentlich. Von daher finde ich, finde ich schon, dass gerade Fußballer, die ja ihre Meinung gehört wird und deren viele Fans eine große Anhängerschaft haben, die natürlich mit dem richtigen, mit der richtigen Haltung und mit den richtigen Gesetzen irgendwie auch dazu Stellung nehmen.

[02:06:31]

Dann finde ich es absolut gut, weil ihr mehr dieser Gleichstellung folgen und sich gegen Rassismus aussprechen und dementsprechend auch handeln und dann noch den Fans hintendran sind die, dass die das dann gottseidank auch absolut zu übernehmen umso besser.

[02:06:51]

Wobei man sich natürlich dann auch mal, sobald man sowas macht.

[02:06:53]

Ich habe jetzt nicht die Kommentare hier gelesen, aber wenn ich keine Ahnung bei Luisa Neubauer, die wahnsinnig aktiver ist, wenn ich die Kommentare lese, dann denke ich mir das arme Mädchen, das sich so engagiert. Und eigentlich würde Engagement, ganz oft auch Haltung, immer wieder komisch ausgelegt.

[02:07:17]

Man könnte sich natürlich absolut einfach, absolut klar, ohne dass ich die Kommentare lese, sind bestimmt 25 Prozent davon. So nach dem Motto Ich halte die Klappe bleibt genau bei Fußballern so. Aber das hatte ich auch gleich bei der ersten Folge mit Mitscherlichs von unserem Podcast auch gesagt pflaumenbaum Warum sollte ein Fußballer keine Meinung haben oder nicht äußern können? Und gerade bei so einem Thema? Was, was? Was in meinen Augen ja so eine große Welle ausgelöst hat und auch so wichtig ist, wenn man, darf ich mit der richtigen Einstellung, richtigen Haltung nach vorne weggeht, dann sollte man jeden Einzelnen versuchen, da mitzuziehen.

[02:08:05]

Und die, die dann darauf auch noch meckern Ja, die kriegst du sowieso nicht. Aber wenn nur zehn Prozent davon oder zwei oder drei Prozent davon irgendwie Ihre Meinung ansatzweise ändern, wenn die vorher falsch war, ja, dann hat sich doch gelohnt. Ich finde das.

[02:08:22]

Ich finde das gut. Ich bin auch ein bisschen ambivalent, manche vielleicht nicht zu viel äußern. Das ist jetzt quasi ein popkulturell, wird einfach mitgespielt, und das machen jetzt alle klar.

[02:08:42]

Es geht ja genau darum, wie Mit welchem Hintergrund mache ich das? Meine ich wirklich mit dieser vollen überzeugung zu sagen Ich will von meinen Followern. Wie gesagt, nur zwei Prozent sind, wie ich damit in die richtige Richtung schieben kann, weil sie einfach meine Fans sind und dementsprechend nur deswegen darüber nachdenken. Dann ist es gut, wenn ich das natürlich mache. Unter dem Verdacht stehe ich Gott sei Dank mich irgendwie irgendwie mit dazu. Dann ist es natürlich natürlich lächerlich oder irgendwie auf den Zug mit aufspringen, wo man auch diese Ernsthaftigkeit ja schon alleine am ganzen Dienstag am Auftritt manchmal hinterfragen kann.

[02:09:30]

Dann ist es natürlich auch irgendwie ein bisschen ein bisschen schwierig. Und vor allem ist es natürlich immer einfacher, als es dann auch zu leben. Das sollte ich da hinten dran hängen. Aber ich weiß, was du meinst, dass es manchmal auch hier und da auch zu hinterfragen ist. Muss die? Ernstgemeinte das musst du dich oder sprichst du das Zuhause erst durch oder versichert du dich erst rück oder beschäftigst du dich dann noch einmal anders mit den Themen?

[02:09:59]

Oder Wie entscheidest du?

[02:10:01]

Oder Was macht man das jetzt? Oder macht man es nicht? Was weiß ich? Was darf ich sagen? Soll ich vielleicht nicht sagen. Ich weiß nicht, wie viel. Du hast ja so paar Follower, würde ich mal behaupten. Also passiert da was? Bist du da vorsichtig im Moment?

[02:10:23]

Oder ist das, was das betrifft, in dem Fall nicht, weil es in meinen Augen nur eine Meinung gäbe, die es in meinen Augen so klar wäre das auch negativ ausgelegt. Da kann mir auch gerne folgen. Von daher dem Thema. Aber natürlich gibts auch mal das eine oder andere. Ich habe auch schon beantwortet, wo wahrscheinlich ich das jetzt noch einmal durchgesprochen hätte mit meinem Berater, der mir wahrscheinlich gesagt hat, aber das mache ich dann doch einfach ganz gerne mal, das die Leute auch merken okay, ich bin da persönlich am Werk und b ist auch nicht immer alles so 08/15 abgesprochen.

[02:11:08]

Also ehrlich gesagt ist die Antwort Nein, ich spreche nicht ab, was ich mache, weil es einfach immer einfach ein bisschen nein, dazu sind es auch ein bisschen natürlich auch meine Meinung widerspiegeln.

[02:11:21]

Wir biegen mit fünf schnellen Fragen fürs Ende. Du hast, wir haben die Zeit schon auf jeden Fall so wahnsinnig überschritten.

[02:11:28]

Da haben wir schnell raus.

[02:11:30]

Was lernst du gerade, was du noch nicht so gut kannst? Boxen. Die App Welche abnutzt du? Das ist die spanische, die hier war. Wir haben jetzt eine Box links und ein Fahrrad rausgebracht. So ähnlich wie das Was ist dieses moderne Fahrrad? Wie heißt das Peloton genau? Aber die spanische Version Walujew oder irgendwie sowas jedenfalls haben auch Bocks und Boxsack bestellt.

[02:12:10]

Was möchte, kann ich nicht.

[02:12:13]

Du hast aber zumindest Muskelmasse aufgebaut. Da hab ich das richtig gehört.

[02:12:17]

Ja, aber mir tut jedes Mal meine Finger danach weh, und ich hab immer noch echt Probleme. Ich hab das ja einmal Wodkas erzählt, mein meinen Ringfinger an und auszuziehen. Das tut so weh, weil man immer noch so geschwollen ist, dann noch nicht so gut.

[02:12:34]

Aber du bist ja Gott sei Dank kein Handballer.

[02:12:39]

Was möchtest du gewesen sein? Was möchte ich gewesen sein, soll jetzt so werden lassen? Wie will ich mal wahrgenommen werden oder was möchte ich mal gewesen sein?

[02:12:53]

Eine andere Person oder ich würde eher das Erstere nehmen.

[02:12:58]

Aber du kannst auch, wie ich es interpretieren wollte. Ja, ich möchte gerne Mein Hauptziel ist, als guter Vater und Ehemann in Erinnerung zu sein. Ein bisschen kicken konnte von mir aus aber ist am Ende der Tage, wenn man da irgendwie alle sind. Da ist mir dann doch wichtiger Die Hauptzeit ist außerhalb des Fußballs.

[02:13:30]

Gerade wenn der Fußball vorbei ist, gibt es ein Buch oder ein Film, den du allen Hörern höre, vom Podcast empfehlen würdest. Vielleicht etwas, was du vielleicht passend zum Gespräch oder ein Buch oder Film, den du immer gerne empfiehlt oder verschenkt?

[02:13:48]

Buch, finde ich, finde ich Dirk Nowitzki sehr gut. Wie? Nowitzki Robbie Williams ist natürlich crazy, aber auch gut finde ich, wer sich dafür interessiert. Würde ich mal die zwei. Ich bin eher ein Freund von Dokumentation, Biografien, Biografien. Und neben meinem natürlich kann ich nur empfehlen. Ich finde Denzel Washington immer gut. Ich bin da eher bei Schauspielern, manchmal bei manchen Schauspielern. Ich Butler finde ich super Favoriten.

[02:14:37]

Ich nehme mal Dirk Nowitzki, weil ich natürlich auch irgendwann mal sprechen möchte und mir schon von vielen Leuten gesagt worden ist, dass das eine ganz, ganz tolle Biografie sein soll. Und der wirkt auf jeden Fall auch aus der Ferne wahnsinnig sympathisch. Das ist auch super. Und die letzte Frage ist immer Die letzte Frage stelle ich vor. Ich habe eine große Plakatwand am Alexanderplatz in Berlin. Das ist in Berlin-Mitte, und du darfst entscheiden, welcher Satz oder welches Wort dort für alle Berliner für eine Woche zu lesen sein wird.

[02:15:08]

Es darf natürlich keine Werbung sein. Was würdest du denn?

[02:15:18]

Ich draufschreiben glaube auch, dass das fast alle Probleme, die auf der Welt aktuell haben, einfach Seid friedlich! Als glaube ich ganz gut.

[02:15:32]

Ich würde, dem würde ich, den kann man kann man auch länger draufschreiben als eine Woche wieder einmal gelesen.

[02:15:41]

Das finde ich super super. Ich danke vielmals, dass du so viel zu dir so viel Zeit genommen hast und mir diese Welt, diese unbekannte Welt so nahe gebracht hat.

[02:15:51]

Hat richtig viel Spaß gemacht, und ich bin jetzt noch immer kein Fußballfan. Aber ich verstehe die Welt besser und vor allen Dingen ab jetzt gar nicht so sehr.

[02:16:00]

Jetzt kann ich, sollte ich als Klars hat mir noch eine Frage geschickt. Der fragte nämlich Frag ich mal, wie viel Strafe muss man zahlen, wenn man kein Tattoo hat?

[02:16:14]

Bei Madrid ist noch nicht eingeführt, aber ich glaube, es muss ja auch gar keiner.

[02:16:28]

Weiß ich nicht, weiß ich nicht. Vielen, vielen herzlichen Dank.

[02:16:38]

Ich hoffe, euch hat die Folge mindestens genauso gut gefallen wie mir. Ich freue mich sehr, wenn er sie einem Freund oder einer Freundin weiterleitet. Eine Sportsfreund oder eine Freundin? Vielleicht habe ich ja so eine kleine Laufgruppe, schickt sie gerne mal rein. Mich hat es auf jeden Fall sehr, sehr beeindruckt. Wie locker und unkompliziert dieses Gespräch und die Verabredung dazu abgelaufen ist. Habe ich es selten erlebt, dass so ein großer Superstar so unkompliziert ist. Tatsächlich?

[02:17:01]

Herzlichen Dank, Toni nochmal an dieser Stelle. Ich freue mich sowieso sehr, dass so viele verschiedene Gäste aus so vielen verschiedenen Bereichen Wiimote, und ich freue mich noch mehr darüber, dass euch das genauso begeistert wie mich und mich motiviert das definitiv so weiterzumachen.

[02:17:18]

Herzlichen Dank für die vielen Zuschriften. Vielen Dank an die Supporter, klagt Kira. Heiligen finanzieren für die Musik an, und wie immer gibt es jetzt einen kleinen Podcasting zum Direktmandaten. Zwar ist das der Podcast von Felix und Toni Kroos, die beiden Brüder sprechen alle zwei Wochen miteinander.

[02:17:34]

Podcasting sich einfach mal Lupen, und ich fand ihn auch als Fußballfan sehr, sehr hörenswert. Toni spielt bei Real Madrid, sein Bruder spielt beim FC Union, und es ist sehr, sehr spannend, wie die beiden miteinander darüber reden, wie die beiden über Auf und Abstieg, über Erfolg und Misserfolg reden, wie die beiden sehr, sehr unterschiedlich ins Spiel gehen. Mit Nervosität umgehen, obwohl sie aus dem gleichen Elternhaus sind, doch sehr, sehr verschiedene Menschen sind.

[02:18:00]

Es geht um Bruderliebe, Bruder, Neckereien, viele, viele lustige Anekdoten, kleine Geschichten. Ich würde sehr, sehr gerne einfach mal Lupen. überALL da, wo es Podcast gibt, wird da unbedingt mal rein. Ich bin euch jetzt noch einen schönen Tag, einen schönen Nachmittag, einen schönen Morgen, wenn ihr gerade unterwegs seid und jetzt gerade vielleicht Sport macht, vielleicht gegen eine Wand Tennis spielt, einsam oder Fußball übt oder was auch immer ein. Dann schickt man doch gerne eine Instagram Story.

[02:18:27]

Ich freue mich immer sehr zu sehen, wo in Ihr Hotel Mazur so hört und wir uns dann nächste Woche hier wieder. Ich freue mich sehr drauf. Bis dahin.