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[00:00:12]

Okay, Amerika Klaus Brinkbäumer und Rieke Havard erklären die USA.

[00:00:21]

Hallo zu Oka Amerika, dem transatlantischen Podcast von Zeit-Online. Ich bin Klaus Brinkbäumer, ZEIT-Autor Zeit-Online, Autor in Hamburg und ich bin Rike Horváths. Zeit Online Korrespondentin in Washington, D.C.

[00:00:33]

Weihnachten liegt hinter uns und es war ein ja spektakuläres Jahr. Anders kann man es nicht sagen. Ein ungewöhnliches, ganz gewiss. Welches Adjektiv findest du? Rieck lang?

[00:00:42]

Es war ein langes Jahr lang. War es zweifellos auch. Wir möchten heute eine Rückschau machen. Wir möchten eine Art Jahresrückblick machen. Wir wollen. Ich finde, man kann sagt, wir wollen Preise vergeben. Und auf jeden Fall.

[00:00:55]

Wir wollen uns daran erinnern, an was wir denken, wenn wir an die USA 2020 denken und sicher auch an diesen Podcast, an gewisse Momente. Und was eignet sich da besser, als Kategorien zu erfinden, in denen wir dann Preise vergeben? Und vermutlich erfinden wir auch in dieser Sendung noch mehr Kategorien, als wir uns vorher ausgedacht haben.

[00:01:13]

Ja, ich bin gespannt. Die Lüge des Jahres wird kommen und einige werden gleich Sportart entstehen. Wir werden, wir werden. Sehen wollen wir zunächst mal in einem schnellen Wechsel. Ich bin sehr gespannt, ob uns das gelingt. Das Ganze ist ein Experiment. Heute versuchen zehn Erinnerungen, zehn Szenen, zehn besondere Momente und in Erinnerung zu rufen. Was war dieses? Ja.

[00:01:38]

Okay, das ist wirklich sehr spontan. Deswegen sage ich sofort Du fängst an! Sie können weiter überlegen.

[00:01:45]

Okay, Donald Trump. Auf dem Balkon des Weißen Hauses, der seine Maske vom Gesicht reißt, reißt es ein bisschen zu scharf, weil das ist eine langsame Bewegung ist. Aber diese, dieses theatralisch, ja. Und dieser so ein bisschen geringschätzig nach meinem Gefühl auch arrogante Blick, den er dort hatte. Das ist für mich eine Szene des Jahres. Der Präsident der USA auf dem Balkon des Weißen Hauses nimmt demonstrativ die Maske vom Gesicht und will damit so viel aussagen.

[00:02:14]

Ich visualisiere da jetzt immer direkt. Dieses Superman T-Shirt mit, was er ja vermeintlich tragen wollte, als er aus dem Krankenhaus entlassen wurde, dann aber doch unterlassen hat. Aber es würde zu dem Bild passen.

[00:02:26]

Mein erstes Bild Die tausenden Leute, die hier Schlange standen vor den Wahllokalen, diese ganzen Bilder, die man in den Wochen vor der Wahl gesehen hat, wie Leute Stunde um Stunde anstanden, um wählen zu gehen. Und dann, das ist irgendwie damit verknüpft, die Tausenden, die auf dem Black Lives Matter Plaza vor dem Weißen Haus standen, an dem Samstag, nachdem Joe Biden ausgerufen wurde als Sieger. Und das ist mir besonders prägend in Erinnerung geblieben, weil ich mittendrin stand und weil das so ein historischer Moment war.

[00:02:54]

Amy Koni Biarritz Nominierung nach dem Tod von Ruth Bader Ginsburg, Amy Koni Barret Supreme Court, Richterin von Trump nominiert und diese Party im Weißen Haus. Anders kann man es ja gar nicht nennen. Für die wurde der Begriff Super Breda Party nun wirklich erfunden. Die Menschen, viel zu eng beieinander standen weitgehend ohne Masken. Die diejenigen, die zu Beginn noch Masken getragen hatten, haben sie dann ganz schnell abgesetzt und am Ende gab es jede Menge Infektionen im Weißen Haus.

[00:03:27]

Wenn du schon Ruth Bader Ginsburg ansprichst, muss ich natürlich folgen. Noch mit einer persönlichen Erinnerung. Tatsächlich. Es war meine allererste Woche hier in Washington und am Ende dieser Woche, an dem Freitagabend, kam die Nachricht, dass Vult Bader Ginsburg gestorben war. Und ich bin am nächsten Morgen an einem Samstagmorgen zum Supreme Court gelaufen und auch da wieder tausende Menschen. Meine ersten Bilder, die mich immer in Erinnerung kommen, sind tatsächlich von vielen Menschen, die irgendwo sind, was für dieses Jahr ungewöhnlich ist, weil eigentlich wir ja alle auf Distanz sein sollten.

[00:03:55]

Aber es waren diese singulären Momente, wo eben alle dort alle mit Maske standen und sich an Wut Bader Ginsburg erinnert haben. Es war ein Samstagmorgen und zwar wahnsinnig schönes Wetter. Es war im Grunde absurd blauer Himmel und die Leute waren hatten so eine Angst, was passieren würde, jetzt, wo Ruth Bader Ginsburg nicht mehr da ist. Und es war alles noch vor der Wahl, auch ein sehr eindrücklicher Moment.

[00:04:18]

Es ist richtig bewegend, dir dabei zuzuhören. Riekel Ja, ernsthaft. Jeff Mason ist einer meiner Helden dieses Jahres. Jeff Mason ist den meisten Hörern und Hörerinnen in Deutschland vermutlich kein Begriff. In den USA und im britischen Sprachraum aber eine Berühmtheit.

[00:04:39]

Er ist Reporter, White House, Reporter, Reporter, sagt also Reporter im Weißen Haus bei Reuters. Und das seit vielen Jahren. Trump ist bei weitem nicht der erste Präsident, über den Jeff Mason schreibt, und einer von denen Journalisten. Ich habe ja schon von der Arbeit an unserem Film und Buch mehrfach erzählt, die wir dort anderthalb Jahre lang begleitet haben. Und Jeff Mason ist einer von denen, das wollte ich eigentlich sagen, die so ernsthaft und seriös Journalismus betreiben, bei den Fakten bleiben, so gründlich recherchieren, wie sie nur können.

[00:05:12]

Von Trump beschimpft werden und doch immer weitermachen, die Ruhe nicht verlieren. Mason wurde zu einer Fernseh Berühmtheit. Ich such gerade, während ich rede, doch das finden wir, wir spielen das gleich schnell ein. Der von Donald Trump vorgeführt werden sollte. Trump hat ihn mehrfach angegriffen in Pressekonferenzen und auch das gehört für ein White House Reporter inzwischen dazu, dass man dann standhalten muss gegen den Präsidenten der USA auf der größtmöglichen Bühne der Welt. Denn das sind ja diese Pressekonferenzen.

[00:05:45]

Trump also beschimpft hier in diesem kleinen Ausschnitt Jeff Mason oder will ihn verspotten, weil Jeff Mason eine Maske trägt. Und er weiß sich aber zu wehren und sagt Ich setze das Ding nicht ab.

[00:05:55]

Jeff Mason, ein Held, mein Held, einer meiner Helden dieses Jahres in diesem Garvin The President Adina des Staates. Ja, das habe ich über Weihnachten festgelegt gewesen. Ehrenamtes denk doch bloß, das hast du Spiegelwand ausgeklammert Evil Dota groß gemacht. So wie du von mir. Heute ist es ja sogar ok.

[00:06:31]

Eine Trump Erinnerung muss es natürlich auch sein. Es geht nicht ohne. Du hast die Maske schon genannt. Ich sage Trump auf dem Golfplatz. Nach seiner Wahlniederlage am 3. November war er eigentlich fast mehr auf dem Golfplatz als im Oval Office. Er hat die Arbeit eingestellt und während teilweise tausende Menschen an einem Tag starben, immer neue Negativrekord, traurige Rekorde gebrochen wurden, mehr als 3000 Menschen an einem Tag an den Folgen der Coruña Pandemie gestorben sind, war Donald Trump auf dem Golfplatz.

[00:07:05]

Und es gibt so verwackelte, mit super Teleobjektiv aufgenommene Fotos, wie er neben diesem Golf-Krieg steht und seinen Golfschläger schwingt. Und das finde ich auch ein sehr ikonische Bild zum Ausgang dieses Jahres.

[00:07:18]

Ich finde ja übrigens es schwer vorstellbar, wie dieser Mensch eigentlich Golf spielt, weil er ja ganz ernsthaft ich denke mir, ich überleg gerade sollte ich das jetzt sagen oder würde ich das nicht sagen?

[00:07:29]

Riecke. Ich finde aber in einer Jahresrückblick Sendung darf man das sagen. Natürlich sollten wir Journalisten und Journalistinnen nicht die Physis von Kandidaten und Kandidatinnen oder eben Präsidenten, Präsidentinnen, Kanzlerinnen kommentieren. Das gehört nicht in die Politik, das ist schon klar. Dieses Golfspielen, was ja so symbolisch ist und was er permanent betreibt, aber mit diesem Mann zusammenzubringen fällt mir trotzdem schwer. Ich war.

[00:07:56]

Ich finde ehrlich gesagt, dass es noch von denen ich ich weiß, dass alle, die Golfspielen sagen, es ist wahnsinnig herausfordernd und schwierig. Und ich habe auch selbst mal Golf gelernt hier tatsächlich an der Uni, weil es einfach als Uni Kurs angeboten wurde. Und ich fand's irgendwie ganz lustig. Ich verstehe die Herausforderung des Golfes, aber der athletische Aspekt des Golfküste erschließt sich mir immer noch nicht so ganz. Und ich glaube, da bringe ich Trump noch eher mit dem Golfen zusammen als jetzt mit weiß ich nicht Basketball.

[00:08:21]

Wenn ich jetzt mal an Obama denke. Das wäre jetzt für mich noch schräges Bild. Und ich sehe halt auch, dass er nicht von Loch zu Loch läuft, sondern vermutlich sich einfach halt in seinem Golf grad von A nach B fahren lässt und er erfährt. Ja, natürlich.

[00:08:34]

Und dann wiederum kann ich mir das aber trotzdem. Es ist irgendwie. Wir wissen natürlich, dass alle Golf Profis auch große Athleten sind. Und er ist das echt? Wir haben ja DOA. Guter Punkt. Also Adorno.

[00:08:46]

Das wird er. Es wird erzählt, dass er zum einen mogelt, sich fahren lässt. Möchte das noch überraschen und dann aber eben auch Bälle irgendwo fallen lässt.

[00:08:56]

Er schlägt sie ins Gebüsch und dann lässt er seine Ersatz Bella bei irgendwo auf dem Grünen fallen. So einer, der hat da wahrscheinlich ein halbes Dutzend in der Tasche.

[00:09:03]

Seine Mitspieler sehen das und sagen aber nichts, weil er der Präsident der USA ist. Also solche Golf Geschichten werden von Donald Trump erzählt, die na gut, will ich schnell leichtes Spiel Neger verlassen extra Pussies des Präsidenten der USA und und Wolff wollen ja ein schnelles Wechselspiel machen. Hier Iowa, Iowa, ich war dort. Iowa war die erste Vorwahl. Sie nennt sich Cookies. Mit Cookies ist gemeint, dass die Menschen mit den Füßen abstimmen. Also sie gehen in Turnhallen oder Schul Konzertsälen in der Aula einer Schule in bestimmte Ecken.

[00:09:40]

Sagen wir mal linke Ecke. Vorne ist die beiden Ecke und dann gehen alle die beiden Stimmen in diese Ecke und am Ende wird gezählt Wer hat die meisten Stimmen? Und dann werden Delegierte nominiert und so entsteht dann am Ende ein Wahlergebnis, wenn ein Wahlergebnis entsteht. Diesmal 2020 gab es keines und dann gab es immer noch keines. Und dann gab es immer noch keines, weil die App nicht funktionierte, die diese Stimmen zusammentragen sollte. Die App trug auch noch den mysteriösen Namen Schadow.

[00:10:10]

Und ich weiß, wie wir alle, alle Journalisten und natürlich auch die die Teams der Kandidaten oder Bewerber muss man ja zu dem Zeitpunkt sagen warteten. Und wie absurd in diesem Wahlkampf mehr werden Milliarden von Dollar ausgegeben, alles ist durchorganisiert. Und dann stehen da Sanders und Warren und beiden und Butte, Jack und alle anderen. Es waren ja noch 20 Leute auf den Bühnen und wissen nicht, wer gewonnen hat, weil es kein Ergebnis gab, weil die App kaputt war.

[00:10:41]

Iowa Wir sind nicht. Wir verlassen den schnellen Wortwechsel. Ich glaube, wir werden gleich beschleunigen. Wir reden uns ja auch noch warm. Das ist für mich ein Moment dieses Jahres. Und es fühlt sich auch so irre, wenn man jetzt darüber redet. Es fühlt sich endlos lange her an. Ja, ja, total. Als sei es 2018 gewesen. Ganz absurd.

[00:10:59]

Ok. Ich beschleunige, weil das nächste, was mir einfällt, eigentlich ganz, ganz viele Worte braucht. Und dann wieder auch gar keine acht Minuten und 6! Sekunden Das Video von George Flöz Tod acht Minuten und 46 Sekunden, das reicht.

[00:11:12]

Ich finde das und wir werden bestimmt später nochmal drüber sprechen. Also ich mit Sicherheit. Ich glaube, einige Kategorien werden dieses furchtbare Thema noch aufgreifen.

[00:11:21]

Elizabeth Warren in Las Vegas, Iowa führte mich gerade in die Wahlkampf Berichterstattung zurück. Da war ich auch in Las Vegas mit den Journalisten dort zusammen. Es gibt dieses Pressezentrum, wohin dann nach der eigentlichen Fernsehdebatte die Kandidaten kommen. Und da geht es dann um das Spinning, also die wie eine Debatte bewertet wird und ein vibrierender Ort. Nach diesen Fernsehdebatten dann kommen irgendwann auch alle Kandidaten hinein. Wir haben da gedreht für unsere Dokumentation Elizabeth Warren. Aber in Las Vegas, das war einer der großen Momente des Wahlkampfes, weil sie innerhalb von 90 Sekunden den Kandidaten Mike Blumberg erledigte, der Hunderte von Millionen Dollar.

[00:12:06]

Es sind ja wirklich Summen in diesem Jahr verbrannt worden! Investiert hatte, um so ganz spät in den Wahlkampf der Demokraten einzusteigen. Vorgeworfen wurde im Blumberg, dem ehemaligen New Yorker Bürgermeister, und dem dem Medienunternehmer. Der Name Bloomberg sagt, glaub ich, vielen was. Bloomberg wurde vorgeworfen, die Kandidatur kaufen zu wollen, weil er mit Geld alles plattmachen wollte. Und dann kam Elizabeth Warren und sagte Moment, wer hat hier eigentlich wer von uns hier auf der Bühne hat Frauen, Pferde, gewichtige Lesben genannt?

[00:12:37]

Und auch da hören wir kurz rein.

[00:12:40]

Hier kommt Elizabeth Warren heuzutage Running against Bill Guinea Cause Women Brands. Wo stehst du als Beerens? Genau? Eindeutschung hinter Donald Trump am Tag mir und Bloomberg. It's not going to wean we have no money history of heidin. Hier ist Tax free tax auf Racing Wyman Alive Pooling Resist Pavlos Dislike Red Mining Ernst Stop the Democratic nahmen erst mal stehen. Wer es Democrats TKG hielt, ist ewiges Substitute Money Eragon bürgernäher oder wer ist Country has Sword Ridge from Morgenthau einläuft every wine aus the first time der a president to be one side of working families willing, die gerne auf der Seite der SA ist.

[00:13:38]

Denn das Race, das Donald Trump und seine Rede ich habe noch einen.

[00:13:44]

Der orangene Himmel über Kalifornien während der verheerenden Waldbrände am Ende des Sommers und Beginn des Herbstes, das war so Ende August, Anfang September. Es zog sich, zog sich, zog sich die längste Waldbrand Saison, die Kalifornien und der nicht nur Kalifornien, sondern auch alle anderen Staaten im Nordwesten der USA erlebt haben. Und unfassbar ein unfassbares Bild der Klimakatastrophe.

[00:14:07]

Ja und nein. Die gehört in diesen Jahresrückblick hinein. Die Hurrikans, die Stürme im amerikanischen Osten Florida, South Carolina, North Carolina gehören dazu, die Trockenheit. Aber wir wollten einen schnellen Wortwechsel. Ich wollte es nur einmal gesagt haben und nicht am Ende denken. Warum haben wir denn nie über die amerikanische Natur und was ihr angetan wird, geredet? Die Waldbrände hast du genannt, weil wir unsere Preise vergeben.

[00:14:36]

Wir vergeben unsere Preise und ich würde sagen, wir beginnen mit dem Preis, den du schon angekündigt hast, nämlich mit der Lüge des Jahres. Das ist eine Lüge des Jahres.

[00:14:46]

Ich habe gewonnen und zwar hoch. Ich kann das gar nicht so brüllen, wie Trump das brüllt. Aber das ist das, was er sagt, was er jetzt immer noch sagt. Joe Biden hat 7 Millionen Stimmen Vorsprung. Joe Biden hat nicht nur das popular vote, also die Mehrzahl der Stimmen, deutlich gewonnen, sondern er hat natürlich auch das Electoral College deutlich gewonnen, also die Bundesstaaten, die Wahlleute der Bundesstaaten. Und Trump weigert sich, diese Wahlniederlage anzuerkennen.

[00:15:17]

Das hat eine Wucht, das hat. Das macht etwas mit der amerikanischen Demokratie, weil es diese tatsächlich untergräbt und in Frage stellt. Es gibt keinen Wahlbetrug, es gibt keine Beweise für Wahlbetrug. Und der Präsident aber sät diese Zweifel noch immer. Und es wirkt ja, wirklich viele Menschen sagen, dass es Wahlbetrug gewesen sei, was Joe Biden den Sieg gebracht habe. Medien minus Max. Viele Fox Kommentatoren tragen das weiter und das ist für mich die Lüge dieses Jahres.

[00:15:49]

Es ist definitiv die Lüge des Jahres. Ich kann eigentlich nicht irgendeine noch darüber stellen. Und es wäre natürlich auch mein erster Preis gewesen für die Lüge des Jahres, weil es eben genau das ist, was du gesagt hast. Es ist so wahnsinnig demokratiegefährdend, weil er einfach nicht aufhört. Er hört ja auch in diesen letzten. Verzweifelten Stunden seiner Präsidentschaft, die sich noch ein wenig ins Jahr 2021 ziehen wird er hört einfach nicht auf und das ist einfach so gefährlich und so!

[00:16:16]

So krass auch, was ich noch nie erlebt habe in dieser Form in den USA so eine Art von Amtsübergabe. Insofern ist das kaum zu toppen. Ich tappe ist mit einer weiteren Lüge von Trump natürlich. Es kann in dieser Kategorie, glaube ich nur Trump geben. Und zwar, dass er gesagt hat, ich wollte die Gefahr durch das Virus immer herunterspielen.

[00:16:36]

Und zwar hat er das gesagt, als herausgekommen ist über Bob Woodward Buch Reich, dass Trump viel früher von der Gefährlichkeit der Coruña Pandemie gewusst hat, als er das öffentlich gesagt hat. Er wusste es schon im Februar. Wie ansteckend es war. Und er hat es ja immer heruntergespielt. Er hat gesagt, wir haben alles im Griff. Daran hat er auch festgehalten. Selbst nachdem Bob Woodward Buch im. Ich glaube Ende August rausgekommen ist. Aber das ist, finde ich, die zweite zentrale Lüge dieser an Lügen nicht armen Präsidentschaft, dass er diese globale Pandemie, die so viele Menschenleben schon gekostet hat, einfach willentlich ignoriert hat.

[00:17:14]

Und da finden wir doch auch einen O-Ton. Das war nämlich auf Band. Ja, das war ein Tonband, Gespräche mit Tonband, aufgenommene Gespräche auch im Nachhinein oder in der Rückschau. Schwer zu glauben. Trump wusste das alles. Er wusste, dass Woodward das mit schneidet. Und trotzdem.

[00:17:31]

Absolut. Deswegen hier ein kurzer Ausschnitt.

[00:17:35]

Ich glaube, so war ist der. Wenn ein Tag in China der Tag steigen scheint, bei der es La Cruz passt zur Wasserwelt. Che Guevara wurde auch geboren. Es sagt wohl Deadly, nur eben just keine News aus. Das wollte ich wissen. Ja, das ist freie Presse. Ein falsches Wort Präsident, ein Meister. Nur ein pressiert. Das ist sehr da.

[00:18:04]

Ja, einen Satz noch an dieser Stelle. Das hab ich. Das hab ich in diesen Tagen nämlich gelesen. Und ich finde, in einen Jahresrückblick gehört das hinein. Die Zahl der Journalisten und Journalistinnen, die getötet wurden, ermordet wurden, hat sich 2020 verdoppelt im Vergleich zu 2019. 30 30 Journalisten und Journalistinnen wurden ermordet.

[00:18:30]

Das Komitee to Protect Journalists ist die Organisation, die dies gezählt hat, die diese sehr, sehr traurige Statistik führt. Und natürlich kann man dafür den Präsidenten der USA nicht verantwortlich machen. Das wäre unlauter. Aber eine Sache wird kopiert Von Donald Trump haben viele Staatschefs z.B. Bolsonaro in Brasilien oder Orban in Ungarn, aber viele, viele mehr gelernt, wie sie Medien bezeichnen. The Fake News, die Annemie of the People all diese Begriffe sind weltweit in Mode gekommen. Und das hat damit zu tun, wie Journalisten und Journalistinnen gesehen werden und wie ungeschützt sie in vielen Regionen arbeiten.

[00:19:15]

Und ich finde, in einem Jahresrückblick gehört das unbedingt hinein. Da können wir von Glück sagen, wie wir in Deutschland oder den USA. Du und ich jetzt Rike berichten können, wenn man das vergleicht mit Weißrussland, China oder vielen anderen Ländern da haben. Da haben es Kollegen und Kolleginnen schwerer. Absolut.

[00:19:32]

Also sehr, sehr viele Kolleginnen und Kollegen hatten in diesem Jahr natürlich ein wahnsinnig hartes Jahr, ein hartes Jahr wie noch nie und ist freie Berichterstattung und sichere Berichterstattung so enorm gefährdet gewesen. Und das muss unbedingt erwähnt werden.

[00:19:45]

Da wir bei Trump waren und bei den Lügen kommt doch jetzt mal eine sehr, sehr schöne Rubrik Riecke. Ich bin sehr gespannt. Der Republikaner oder die Republikanerin des Jahres können wir den oder die?

[00:19:56]

Finden Sie kein negativ Draisine?

[00:20:01]

Ja, aber ich finde man kann ihn finden, weil der der erste, der mir sofort einfällt ist ganz klar Gabriel Sterling, den glaub ich niemand kannte, dessen Name niemand kannte. Er ist ein Wahlsystem Beauftragter, so heißt es glaube ich im Deutschen in Georgia. Er ist also auf so einer behördlichen Ebene muss man das glaub ich sagen. Ist er dafür verantwortlich, wie diese Wahl abläuft und wie die Auszählung abliefen? Er ist Republikaner und er ist vor die Presse getreten an einem Punkt nach dieser Wahl und hat im Grunde genommen er ist ein Symbol unabhängig von seinem Amt.

[00:20:33]

Er ist stellvertretend steht er für alle, die einfach nach diesem dritten November einfach ihren Job gemacht haben. Die die Stimmen ausgezählt haben, die die Prozesse geachtet haben, die sich nicht haben beeinflussen lassen von allem, was da aus dem Weißen Haus gebrüllt wurde. Und Gabriel Sterling hat sich halt hingestellt und hat gesagt Im Grunde genommen, es reicht jetzt. Also er hat am Anfang gesagt, einem going to do my best to kiepe together. Und das ist so ein schöner englischer Begriff, dieses so ich versuche mich zusammenzureißen und ich versuche hier nicht irgendwie aus der Haut zu fahren.

[00:21:02]

Aber letztendlich war er doch so eindrücklich, weil er gesagt. Es reicht jetzt. Es ist genug und er hat damit seine eigene Partei angesprochen. Er hat Senatoren angesprochen, hat im Grunde den Präsidenten direkt angesprochen, das, was sich alle nicht trauen zu sagen, es ist genug, das hat er gemacht und deswegen ist er für mich der Republikaner des Jahres. Wir hören ganz kurz rein hier in den Auftritt von Gabriel Sterling gehen.

[00:21:31]

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[00:22:39]

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[00:23:44]

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[00:24:45]

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[00:25:47]

Den hätte ich tatsächlich auch genannt. Wir hatten ihn ja neulich auch in unserer Sendung Riecke und einer von denen, die, die sich wirklich, wirklich getraut haben, bei Standards und Normen zu bleiben. Wie nehme ich denn jetzt aber? Ich hätte nicht gedacht, dass ich mal Mitt Romney einen Preis geben würde. Mitt Romney ist einer der Republikaner, die, die auch immer irgendwie so durchkommen. Und der war für Kranken Versicherungen. Und dann war er dagegen.

[00:26:13]

Der hat eine Versicherung, so wie sie Obama dann umgesetzt hat. Einst ihn. In welchem Bundesstaat? Nochmal Massachusetts, Nachschlüssel, Massachusetts als Gouverneur durchgebracht und war dann leidenschaftlich dagegen, als es den Präsidenten Obama zu bekämpfen galt. Aber ich möchte nicht endlos ausufernd reden hier Mitt Romney. Also, um zum Punkt zu kommen, war ein Held für einen Augenblick ein Held, nämlich als es im Kongress das Amtsenthebungsverfahren gegen Donald Trump gab. Und klar war, dass die Republikaner im Senat auf Gedeih und Verderb zusammenhalten würden, den Präsidenten schützen würden, auch wenn die Beweislage eigentlich gegen Trump sprach.

[00:26:56]

Und das tat sie.

[00:26:57]

Die Republikaner haben Trump im Amt gehalten. Legitime Machtpolitik ist es, aber moralisch angreifbar ist es auch. Und Mitt Romney war der Einzige und auch der Erste, der bei einem Amtsenthebungsverfahren gegen einen Präsidenten seiner eigenen Partei gestimmt hat. Das gab es auch bei früheren Amtsenthebungsverfahren nicht. Und das ist Mut. Das ist Mut in diesen amerikanischen Zeiten. Es ist keine Selbstverständlichkeit. Mir fällt übrigens noch ein Republikaner des Jahres ein, den ich lieber nehme, dass es Anthony Scaramucci, der für 11 Tage ganz kurz für 11 Tage Donald Trumps Pressesprecher war, nach nur 11 Tagen schon wieder gefeuert wurde und sich jetzt gegen Trump gestellt hat.

[00:27:42]

Kritiker Scaramucci sagen, er ist ein Opportunist. Er habe sich nur deswegen gegen Trump gestellt, weil er halt rausgeflogen war im Weißen Haus aus dem Weißen Haus. Aber sich gegen die eigene Partei zu wenden, ist in diesen Zeiten mutig. Anders kann man das nicht sagen, weil man ganz schnell ganz einsam ist und keine Freunde mehr hat. Niemand geht mit, geht mit dir mehr essen. Wenn du sagst, dieser Präsident muss weg, wenn du Republikaner bist. Das hat Scaramucci gemacht.

[00:28:10]

Er hat Wahlkampf für Joe Biden geführt, wie übrigens auch George Conway und einige wenige andere Republikaner. Und vielleicht war es sogar wahlentscheidend. Also in den entscheidenden Swing States Michigan, Wisconsin, Pennsylvania mussten wenige treue Republikaner, Wähler und Wählerinnen überzeugt werden. Und ich glaube, dass Leute wie Conway und Scaramucci da nicht unwichtig waren.

[00:28:36]

Ich wäre da, glaube ich, eher bei Mitt Romney, auch wenn ich kein Riesenfan bin. Aber ich hab mal 2012, als er Präsidentschaftskandidat war, ein langes Porträt über ihn geschrieben, weil ich da den Sommer in Boston verbracht habe und sehr viele seiner Freunde aus alten Tagen getroffen habe und die tatsächlich auch wenig in den Medien waren. Und ich meine, für ein deutsches Medium mussten da jetzt nicht irgendwie so ein Zuckerguß Bild zeichnen, die aber irgendwie sehr glaubhaft gemacht haben, dass es an sich wirklich ein guter Mensch ist?

[00:29:04]

Also das ist so eine komisch absurd altertümliche Qualität. Aber das war so, der ist ja sehr, sehr stark in seiner Kirche verhaftet, dass er Mormone und ich war in dieser Kirchengemeinde und habe aber wirklich sehr viele Menschen gesprochen, die alle ähnliche Dinge unabhängig voneinander über ihn gesagt haben und dass das der Mann ist, der mit dem Werkzeugkoffer vor der Tür steht. Wenn irgendetwas kaputt ist, so und das fand ich irgendwie, das ist mir über Mitt Romney immer in Erinnerung geblieben.

[00:29:30]

Und trotzdem finde ich, macht er politisch ganz viel nicht richtig. Aber es ist so eine schöne Erinnerung an ihn.

[00:29:35]

Weil ich war so auf seinen Spuren ja ganz schön fällt. Mir fällt. Dazu fällt mir jetzt wieder ein, dass wir Scaramucci bei den Dreharbeiten zu Romney gefragt haben. Also Scaramucci stand vor unserer Kamera und Scaramucci sagte Hieße dies Sandman.

[00:29:52]

Also er ist einer, den seine Enkel wirklich verehren und na gut, Mitt Romney kriegt den Preis.

[00:29:59]

Gut, dann müssen wir natürlich auch einen Demokraten oder eine Demokratin des Jahres küren.

[00:30:06]

Ja, und das Einfachste wäre jetzt, den Präsidenten zu nehmen. Aber ich mache mal was ganz anderes. Ich löse mich von der von der Partei und nimm den Begriff so wie er ja eigentlich gemeint ist. Also nicht Parteizugehörigkeit entsprechend, sondern Demokrat des Jahres, Demokraten des Jahres.

[00:30:25]

Und ich ehre damit alle Wahlhelfer, Rinnen und Wahlhelfer, also alle Gabriel Sterling aus den USA, die es geschafft haben, die Normen und Gesetze zu verteidigen, die also das bewahrt haben, was wir vor einigen Wochen hier mal Realpolitik oder Realpolitik im Positiven gegen die. Ganze Wut erfüllte haßerfüllt Dream Politik. Ja der ganzen eifernden gestellt genannt haben und die in Wahrheit die amerikanische Demokratie verteidigt haben. Ich hänge nicht niedriger und das sind die Demokraten des Jahres für mich.

[00:31:03]

Sehr schön, ok. Ich suche mir eine Person und nenne auch nicht die offensichtlichen, die man nennen könnte. Vielleicht. Ich sage Stacey Abrams ist meine Demokratin des Jahres. Sie hat, glaube ich, für Joe Biden Georgia gewonnen. Also Joe Biden hat Georgia gewonnen und ich glaube, das lag nicht unwesentlich an Abrams, die eine unfassbare Wählermobilisierung betrieben hat. Georgia hat zuletzt 1992 für einen demokratischen Präsidenten gestimmt. Also ist es wirklich eigentlich klassisch republikanisch? In diesem Jahr nicht mehr.

[00:31:37]

Und unterschiedliche US-Medien haben geschätzt, wie viele neue Registrierungen an Wählern es gab, die diesen Staat für Joe Biden gewonnen haben. Und es waren geschätzte 800000 und das ist natürlich eine unfassbare Zahl und Abrams ist da wesentlich für verantwortlich. Und sie macht natürlich auch weiter, weil wir haben schon sehr oft darüber gesprochen. In Georgia steht im Januar die so wichtige Senatswahl an die Nachwahl der 2. Senat Sitze und Abrams ist aktiv, unermüdlich und deswegen für mich die Demokratin des Jahres würdige Preisträgerin, die das übrigens getan hat, also diesen Einsatz gezeigt hat, obwohl Joe Biden sie nicht als Vize Präsidentschaftskandidatin nominiert hat.

[00:32:20]

Da war sie im Rennen, dass sie hätte auch gekränkt sein können und sich zurückziehen können. Ich würde sagen, diverse Männer hätten sich so verhalten. DC Abrams hat gekämpft für beiden und Harris und das ist tatsächlich eine Leistung.

[00:32:34]

Die Frau des Jahres und das meint eher außerhalb der Politik. Das heißt, wir öffnen das Ganze mal etwas gesellschaftlicher.

[00:32:42]

Ich räume ein. Darüber habe ich, weil wir hatten ja einige Kategorien vorher festgelegt.

[00:32:46]

Darüber bin ich sehr lange nachgedacht, weil man desJahres wird dann auch noch kommen.

[00:32:50]

Ist ja noch nicht so lange drüber nachgedacht. Aber Frau des Jahres habe ich sehr lange drüber nachgedacht, weil ich eigentlich ganz viele nennen wollen würde. Weil ich jetzt aber gesagt habe ok, jetzt, da ich sie Abrams bei den Demokraten ich mache was nicht politisch und dann mache ich was wirklich nicht politisch ist. Und deswegen sage ich meine Frau des Jahres ist Dolly Parton. Dolly Parton. Ja, Dolly Parton ist einfach natürlich eine Ikone, eh schon in den USA.

[00:33:13]

Sie ist, glaub ich in Deutschland. Immer wird sie gelabelt als Country Sängerin. Das ist auch das, was sie eigentlich groß gemacht hat. Dann wurde sie auch international jetzt in diesem Jahr bekannt, weil sie eine Million Dollar für die Entwicklung eines Kona Impfstoffes gespendet hat. Und das war für die Welt irgendwie was ganz Erstaunliches. Für viele Amerikanerinnen und Amerikaner nicht so sehr, weil Dolly Parton wahnsinnig philanthropische unterwegs ist. Sie schickt Bücher an Kinder. Wenn man hier in den USA ein Kind bekommt, bekommt man im ersten Jahr von der Dolly Parton Stiftung jeden Monat ein Bilderbuch zugeschickt.

[00:33:48]

Wenn man sich irgendwo registrieren lässt es passiert nicht automatisch, aber das ist bei mir dort, wo ich wohne, ist das so, dass die die kleine Tochter meiner Vermieterin jeden Monat kommt. Ein Buch von der Dolly Parton Stiftung. Sowas macht sie vor allen Dingen ist sie für mich aber die Frau des Jahres, weil ich finde, dass sie die Person ist, auf die sich hier in den USA alle einigen können. Es ist egal, mit wem man spricht, egal ob man mit extrem progressiven Washingtoner Leuten spricht, ob man auf dem Land unterwegs ist.

[00:34:15]

Mit auf Dolly Parton können sich irgendwie alle verständigen und ich finde, das ist in diesem Land eine Leistung, die nicht zu unterschätzen ist.

[00:34:22]

Würdige Preisträgerin. Ihre Chop Preisträgerin ist Meg Kensi. Scott sagt dir etwas. Rick Ja, sagt mir etwas. Ja, klar. Weil. Weil sie in Amerika eine wirklich große Figur ist. Ich glaube, vielen in Deutschland aber sagt dieser Namen noch nichts. MKG Kennen Sie's? Gott ist aber eine der größten Philanthrop Pinnen der Welt geworden.

[00:34:44]

Sie ist die ehemalige Ehefrau von Jeff Bezos, dem Amazon-Gründer, wobei man auch sagen könnte, sie seien Mitgründerin Amazons, weil sie dabei war, als Amazon entwickelt wurde, als diese diese Online Bücherladen nach einem Fluss in Südamerika benannt wurde. Und sie war von Anfang an dabei. Viele der Ideen, die zu Amazon, so wie es heute ist, geführt haben oder den Laden, zu dem den Konzern muss glaube ich eher sagen zu dem gemacht haben, was er heute ist.

[00:35:13]

Hatten mit und haben mit McKinsey Scott zu tun. Nach der Scheidung, die wie so oft keine schöne Scheidung war, da gab es eine andere Frau und wir können ganz kurz boulevardesk werden hier.

[00:35:26]

Oder du. Ich bin bei Ghost bin ich immer dabei. Sie war sie, wo sie hatte nichts gewusst von der anderen Frauen sagen mal, so wurde Kensi Scott sehr viel reicher, als sie ohnehin längst war. Sie war natürlich beteiligt bei Amazon, aber sie hat sehr viel Geld mitgenommen und hat nun aber und das ist das weshalb sie ihren.

[00:35:46]

Des Jahres Für mich ist 6 Milliarden Dollar gespendet in einer auch bemerkenswerten Aktion. Ich hatte schon mal einen ganz dezenten Männer Frauen Vergleich. Ich glaube nicht, dass viele Männer auf diese Weise Geld spenden würden, wenn sie es denn hätten. Sechs Milliarden Dollar muss man erst mal haben. Aber die Männer haben dann gerne jedenfalls in den USA Gebäude, die nach ihnen benannt werden, möglichst noch auf dem Campus von Harvard und McKinsey. Scott hat das Geld einfach verteilt. Sie hat keine Stiftung gegründet.

[00:36:19]

Sie hat keine, kein, keine Agenten suchen lassen, sondern sie hat selber recherchiert. Wer verdient dieses Geld und hat es dann Millionen Weise verteilt an Organisationen, die normalerweise übersehen werden? Bei philanthropischen Unternehmungen, Frauen, Organisationen, Organisationen, die Frauen helfen, gegen Armut kämpfen, die für Opfer sexueller Gewalt kämpfen. Sechs Milliarden Dollar und Frau des Jahres. Mehr sag ich jetzt nicht.

[00:36:54]

Auch finde ich eine würdige Preisträgerin. Und dann müssen wir natürlich auch den Mann des Jahres küren. Wen hast du da, Clauß?

[00:37:01]

Ich hätte nicht gedacht, dass ich dem mal einen Preis geben würde, weil ich ihn eigentlich nicht wirklich mag. LeBron James hat für mich etwas. Ich habe ihn so oft aus der Nähe gesehen. Ich liebe ja Basketball. Wie du weißt.

[00:37:12]

Und er hat etwas Selbstgerechtes, was er auch darf. Man darf man selbstgerecht sein? Ich meine, wenn man Basketball spielen kann.

[00:37:20]

Willy Brandt, James wird man vielleicht so, also ich bin jetzt auch nicht sein größter Fan. Insofern würde ich das jetzt nicht streichen. Kein bescheidener Mensch, da müsste man ja sozusagen. Aber er kann es halt auch. Er kann halt verdammt nochmal wirklich, wirklich gut in diesem Jahr 2020, in dem die Sportwelt genauso litt wie die Theaterwelt oder die die Opernwelt, die die Kulturwelt. Insgesamt haben die Basketballer es geschafft. In Florida, in Orlando war das in Disney World, ihre Saison zu Ende zu spielen.

[00:37:50]

Und sie haben zauberhaft Basketball gespielt. Es hatte die ganze Eleganz und Kraft, die Athletik, das Tempo dieses, dieses wunderbaren Spiels auch ohne Zuschauer. Die Los Angeles Lakers, das ist jetzt das Team von LeBron James, der eigentlich aus Cleveland, Ohio kommt. Aber die Lakers, bei denen er jetzt spielt, hatten ein fürchterliches Jahr hinter sich, weil Kobe Bryant gestorben war. Er erinnert uns an den Hubschrauber Absturz, bei dem Brians Tochter zu Tode gekommen war und weitere Passagiere.

[00:38:19]

Aber die Welt sprach natürlich über Kobe Bryant, der die Lakers Legende schlechthin war. Los Angeles litt und trauerte, Kalifornien litt und trauerte. Und in Wahrheit gilt das für die gesamten USA.

[00:38:34]

Lebern James hat die Los Angeles Lakers zum Titel geführt und so souverän und so verdammt gnadenlos gut Basketball gespielt, dass man ihn in Wahrheit nur bewundern kann, wenn man denn dieses Spiel mag.

[00:38:45]

Sehr interessant, weil wir uns natürlich vorher nicht erzählt haben, wen wir hier so küren würden und wahrscheinlich immer nur geguckt haben oder spekuliert haben innerlich, wer wohl was aussucht, weil wir uns ja auch schon ganz gut kennen. Aber in dieser Kategorie sind wir beide beim Sport gelandet. Was ich interessant finde Ich ziehe einen Joker und benenne zwei. Ich benenne einen Mann des Jahres und ein Team des Jahres. Das Team des Jahres ist für mich sind die Milwaukee Bucks, die im August auch ein Basketballteam.

[00:39:11]

Die sind im August nicht zu ihrem Spiel fünf ihrer Playoffs angetreten, nachdem drei Tage zuvor die Polizei in Kenosha, Wisconsin, sieben Mal auf Jacob Black geschossen hatte, während drei seiner Kinder im Auto saßen. Auch wieder eine furchtbare Szene von rassistischer Polizeigewalt. Und der Sport tut sich in den USA oft schwer damit, politisch zu sein. Er tut sich schwer damit, Gesten zu zeigen. Wir erinnern uns an die NFL und das Knien während der Nationalhymne. Und auf jeden Fall, das fand ich, war so ein Moment, als sie einfach nicht auf dem Feld erschienen sind und das auch geschlossen.

[00:39:48]

Und deswegen für mich, dass das Team des Jahres und ganz kurz, ganz kurz Sie sind.

[00:39:52]

Entschuldige, wenn ich dir so ins Wort falle, aber die sind dann ausgeschieden und haben hinterher darüber diskutiert. War es das denn? Wer? Na und?

[00:40:00]

Dann haben die Spieler gesagt Ja, das war es wert, weil es Größeres als Basketball gibt. Die Milwaukee Bucks waren aber favorisiert. Sie hatten einen sehr, sehr guten Rekord, wie die Amerikaner sagen. Also eine sehr gute Bilanz nach der Normal Runde gehabt und waren als Favorit in die Playoffs gegangen und haben sich dann von Politik, wenn man es einmal negativ formulieren will, auch ablenken lassen und sind ganz schnell rausgeflogen.

[00:40:25]

Ich finde, manchmal gibt es halt was größeres als Sport und in dem Fall genau deswegen sind sie mein Team des Jahres und aber trotzdem natürlich erstaunlich, weil das so ungewöhnlich ist in diesem durch kommerzialisierten Sport, indem es im Grunde genommen natürlich am Ende sehr viel nur um Geld geht. Mein Mann des Jahres ist ganz aktuell noch reingerutscht, und zwar. Harry Styles, der auf dem Cover der Dezember voce ist, und zwar in einem Kleid, und ich glaube zwar, dass sich Harry Styles nicht erklären muss, aber ich mache es trotzdem, weil ich sehe schon, wie Klaus mich anguckt, fragend, ob denn jeder auch Harry Styles kennt.

[00:41:01]

Harry Styles ist ein britischer Sänger und er war mal Mitglied einer Boygroup Monday Reaktion. Aber das ist schon ein paar Jährchen her und ich glaube, er hat sich davon sehr emanzipiert. Und er ist tatsächlich Brite, nicht Amerikaner. Aber dieses Bild, wie er selbstverständlich auf dem Cover der Vogue in einem Kleid ist, finde ich einfach auch ein gutes Bild für das Jahr 2020.

[00:41:24]

Wir waren bei Hauptdarstellern Rice. Dann werfen wir doch jetzt mal etwas ein, nämlich den besten Nebendarsteller oder auch die beste Nebendarstellerin. Also Männer und Frauen sind in dieser Kategorie erlaubt.

[00:41:35]

Wenn du jetzt gerade spontan aufmachst okay. Wen wählen wir denn da?

[00:41:41]

Weil es jetzt schnell gehen muss, erinnere ich mich natürlich an einen Text, den ich geschrieben habe, der auch noch mit bester Nebendarsteller übertitelt war. Und es war ein Text, den ich mit dem sehr geschätzten Kollegen Dirk Peitz aus der Kulturredaktion zusammen geschrieben habe. Über Rudy Giuliani. Und es ging nämlich genau darum, wie eben Nebenfiguren deswegen auch der Kultur Kollege mit seinem immensen Wissen über Serien und Figuren Weiterentwicklung. Dass Rudy Giuliani eigentlich jetzt in der, ich sag mal, in den wirklich letzten Jahren seiner politischen Karriere offensichtlich die Rolle seines Lebens gefunden hat, weil er alles andere dafür aufgegeben hat er ist der Top Wirrsal von Donald Trump.

[00:42:20]

Er ist derjenige, der alles verteidigt, alles mitnimmt, alles macht, der im Grunde genommen. Man erkennt ihn gar nicht wieder. Man fragt sich natürlich ein bisschen Wer ist er eigentlich? Rudy Giuliani?

[00:42:32]

Ist es, der Rudy Giuliani, den wir jetzt schwitzen bei Frau Seesen Landscape sehen und das ist eigentlich Haarfarbe ermitteln, was da aus aus ihm heraus gelaufen ist.

[00:42:42]

Alle sagen, dass der so schwitzte, dass seine dunkel gefärbten Haare nicht aushielten und er dann den Schweiß in dunklem Rinnsal runter lief, der auf folgt ein Bild des Jahres absolut auf Fox News agitierte und den man überhaupt nicht mehr zusammenbringt mit dem zwar auch umstrittenen, aber natürlich auf anderer Ebene agierenden Bürgermeister von New York, der nach Nine Eleven tatsächlich als er Bürgermeister war. Nach den Terroranschlägen hat ihn das Time Magazine zur Person des Jahres gemacht. Und was für ein Abstieg!

[00:43:13]

Ja, und? Aber er ist aufgegangen in dieser Rolle. Deswegen eher für mich. Bester Nebendarsteller.

[00:43:18]

Und dann gibt es natürlich eine Gegenfigur. Giuliani ist ja einer von denen übrigens, die ich, die ich wirklich staunend betrachte.

[00:43:28]

Der Mann war Amerikas Majer. Das war sein Spitzname nach dem 11.September, weil er sehr, sehr stark und gut reden, auch empathisch übrigens, was man ihm nicht wirklich zutraut, weil er so ein harter Typ ist.

[00:43:43]

Reagiert hat, nach denen nach den Terroranschlägen des 11. September und in New York wirklich sehr, sehr beliebt war. Aber jetzt bekommt der 20 000 Dollar am Tag dafür, dass er Trumps Wahlbetrug These durchhält und durchhält und durchhält und immer weiter ins Land trägt, obwohl es dafür ein paarmal schon gesagt keinerlei Indizien gibt. Also eine Gegenfigur, eine Heldenfiguren. Alexander Windmaschine, der eines der Opfer der Amtsenthebung Tage geworden ist, weil er seinen Job verloren hat darüber. Ja, er hat tatsächlich gemacht, was Patrioten in den USA im Patrioten im positiven Sinne tun.

[00:44:27]

Er hat gesagt, dass der der Anruf des Präsidenten Beise Lenski, dem dem ukrainischen Präsidenten nicht in Ordnung war und hat, ausgesagt hat, über das Quid pro quo, also den Deal, den es den Trump dort wollte, um Ermittlungen gegen Joe Biden auszulösen, ausgesagt. Er hat gewusst, welches Risiko er damit eingeht. Und er hat Integrität bewiesen, im positiven Sinne. Auch Wissen, dass der Präsident darüber wahrscheinlich nicht fallen würde. Und so ist es gekommen.

[00:45:01]

Whitman ist ausgeschieden aus dem Militär, ist ausgeschieden aus seiner Rolle im Weißen Haus. Er schreibt jetzt hin und wieder Kommentare in der Washington Post. Ich weiß nicht, ob er einen Buchtitel wie das in Amerika heißt, also einen Buchvertrag abgeschlossen hat. Den würde er sicherlich bekommen. Ich glaube, man muss sich um ihn finanziell keine Sorgen machen, weil er eine Heldenfigur geworden ist. Aber er hat sein Leben umgeworfen für das, woran er glaubte und was er richtig fand.

[00:45:28]

Und in diesem nun wirklich lauten und dröhnenden Ja! Eine bemerkenswerte Figur.

[00:45:34]

Ich war kurz, ich bin dran, aber gerührt. Ich oder ich war grad. Ja, ich habe nochmal. Tatsächlich. Ich war jetzt so drin in dieser vergangen, weil das fühlt sich schon so wahnsinnig lange her an. und. Nochmal in dieser ganzen Geschichte, in diesem ganzen hier sind und wir alle dachten, es kann ja gar nicht mehr, was soll jetzt noch kommen? Und dann kam dieses ganze Jahr erst, also da war ich gerade so ein bisschen weg gedriftet in die jüngere Vergangenheit.

[00:45:59]

Aber wir machen weiter mit dem Late Night Auftritt des Jahres hast du einen?

[00:46:06]

Ist natürlich eine Kategorie, die ich haben wollte. War klar.

[00:46:08]

Ja, natürlich. Sie sei dir von Herzen gegönnt. Ich bin sehr gespannt, wie du laminieren bzw. auszeichnen wirst. Wir sind ja hier keine Jury, sondern wir. Doch wir sind eine Jury. Aber wir zeichnen auch gleich aus. Ich habe aber Witzfiguren. Ich flüchte jetzt ein bisschen in meine Witzfiguren des Jahres und Eric Trump und Don Junior, Ivanka und Jared Kushner. Keine Layton Leitfiguren. Aber ich könnte jetzt nicht sagen, ob ich Colle, Bähr oder oder wen in diesem Jahr am besten fand.

[00:46:38]

Nein, ich bleibe bei diesen Vieren, weil diese da was haben. Die, was haben die sich verbogen oder was haben die sich an Trump heran geschmiegt und eben auch mitgetragen, was im Weißen Haus erlogen wurde. Und diese ganze Covert Leugnung wurde auch von den Kindern betrieben. Junior ist der Lauteste. Aber Ivanka ist nicht weniger treu an der Seite ihres Papas Late Night Auftritt des Jahres. Ich finde, das haben die vier auch verdient. Absolut.

[00:47:07]

Sie sind natürlich auch Late Night Material. Ich musste auch hier lange überlegen und würde am liebsten auch einen Joker ziehen. Aber ich kann das ja nicht so oft machen. Deswegen entscheide ich mich jetzt sehr spontan. Es war ein sehr enges Rennen zwischen Jim Kerry als Joe Biden bei Saturday Night Live, den ich aber auch schon mal erwähnt habe und den ich aber auch schon mal erwähnt habe. Der bekommt aber diesen Preis. Stephen Colbert Weil ich finde es diesen Colbert ist es wirklich am besten gelungen, a aus der Pandemie heraus aus seinem Homeoffice heraus Late Night zu machen.

[00:47:37]

Ich fand ihn stark, authentisch, politisch, auch emotional, weil man ihn hat ihn tatsächlich teilweise sehr bewegt. Er lebt auch in diesem ganzen Drama nach der Wahl. Aber natürlich lustig und bissig. Ich finde, er hatte halt alles das, was Late Night braucht und er hat es auf einem Niveau durch dieses Jahr getragen. Deswegen. Für mich ist er auf jeden Fall. Es gibt nicht den einen singulären Auftritt, aber trotzdem spiele ich ganz kurz was ein, was er seine Reaktion nach Jo Bidens Wahlsieg, als es dann endlich klar war, da muss man auch gar nichts viel übersetzen.

[00:48:09]

Es ist einfach nur Stephen Colbert, wie er das anmoderiert. Und für mich ist er der Late Night Talker auf jeden Fall des Jahres A German.

[00:48:20]

Joe Biden der PCA Next President. Aber ich werde Frau mein Urins wissen, genau wie die gerde in der Stadt Ewings.

[00:48:35]

Dort gibt es keine Provinz Dorint war ne. Vorjahrs Americans Konnex her Maschine of the people, ein Priester und ein Demag. Afrob Bidens Victory People We were America fordert The Streets vom Times Square. War San Santiago to Miami Zoo Atlanta.

[00:49:00]

What is the biggest president rally of all time Nerverei sein. Jordy American Dream. You see you have the way to do as gering. BinLaden für unser Amerika ist What's the world. Great gehen. Es gibt übrigens hier in Deutschland etwas, was mich tatsächlich überrascht hat Jan Böhmermann, der dir ganz sicherlich etwas sagt Du hast ja lange genug hier hat seit dem Wechsel ins große ZDF etwas gemacht oder etwas hinbekommen, was mich an die guten amerikanischen Sendungen erinnert, nämlich die Kombination von Comedy und ernsthaftem Journalismus.

[00:49:42]

Das. Ich bin gespannt, ob er das durchhält. Aber eine eine verblüffende Entwicklung. Und wenn ich Ihnen jetzt mit Colbert vergleiche, dann erzeuge ich natürlich sehr viel Druck für den armen Jan Böhmermann. Aber dem Wetter standhalten? Was macht man denn jetzt? Rieck Dass das Buch des Jahres. Ich bin gespannt. Das Buch des Jahres.

[00:50:00]

Das ist deine Kategorie. Und als ich sie sah, hab ich sofort gedacht Ich will unbedingt sagen Alive again von live bis down. Weil ich Elika bis Trout als Autoren zu schätzen und weil ich alles Cedrik als Figur so wahnsinnig toll finde. Und dann habe ich leider in meiner schnell Recherche gemerkt, dass dieses Buch schon aus dem Oktober 2019 ist, also nicht mehr in dieses Jahr fällt. Und deswegen musste ich mir etwas anderes ausdenken und habe ganz viele politische Bücher auf der Liste gehabt und alle toll.

[00:50:26]

Aber ich sage jetzt, obwohl ich immer noch nicht durch bin, aber ich habe es wenigstens schon angefangen. Und weil ich sie auch grundsätzlich als Autorin so schätze Britt Bennett The nachhing. Haaf Das ist Ihr aktuelles Buch aus diesem Jahr. Und auch wenn ich noch nicht ganz durch bin, lege ich mich fest.

[00:50:41]

Und das 2019 Problem hab ich auch, weil ich immer noch ich schreibe. Ich glaub, ich darf das an dieser Stelle nicht. Ich arbeite gerade an einem Text über Düste Peering, weil das auf Deutsch erscheint. Und ich habe hier in dieser Sendung schon mal davon geredet, dass Peering Earth ist für mich eines der Meisterwerke der Gegenwart von Julia Phillips. Es spielt in Kamtschatka, einer russischen Halbinsel. Es beginnt mit dem Verschwinden zweier Geschwister, zweier sehr junger Mädchen.

[00:51:12]

Und dann entwickelt sich eine eine russische Erzählung in gerade ein wirklich großer großer Kraft, vor allem strukturiert, aber auch erzählt und geschrieben.

[00:51:22]

Eben aber auch, dass es von 2019 das Buch des Jahres ist. Promised Land von Obama, dass wir hier schon mal besprochen haben. Als wir aber beide damit erst anfingen. Du fängst an zu lesen. Ich fing an zu hören, die Hörer, die Audio Version und die habe ich inzwischen so gut wie durchgehört. Das sind glaube ich 28 Stunden und ich bin bei Stunde 21 und hab einfach 7 7 Stunden vor mir, die ich auf künftigen Fahrten zwischen Hamburg und Leipzig hab.

[00:51:51]

Ich hab ich dann hören werde, aber Promised Land ist wirklich großartig geschrieben und von Obama auch auch sehr sehr elegant erzählt.

[00:52:01]

Ich möchte eine einen O-Ton einspielen hier.

[00:52:04]

Obama redet darüber, wie er Joe Biden prüft, ob Joe Biden würdig ist, sein Obamas Vizepräsident zu sein, ob er ihm trauen kann. Obama fragt sich, ob beiden vielleicht etwas zu eitel ist. Ob beiden vielleicht zu sehr, ja darauf pocht, Nummer eins zu sein. Ob er wirklich dem Jüngeren, eher beiden, wirklich dem jüngeren Obama die Führung überlassen könne. Gleichzeitig sagt Obama. Der ist wirklich integer. Der meint das ernst mit seinem Einsatz fürs Land.

[00:52:39]

Der meint das ernst mit der Menschenliebe. Dieser Begriff fällt, dass er wirklich empathisch sei, mitfühlend die Situation der Wähler und Wählerinnen verbessern wolle. Und das sei letztlich der Grund, warum Obama sich für Joe Biden entschieden habe. Da gab's diverse andere im Rennen um die Vize Rolle neben Obama damals 2008 und die Wahl fiel auf beiden. Ich finde es interessant, jetzt im Nachhinein, zwölf Jahre später, diese Einschätzung Obamas über Joe Biden zu hören.

[00:53:08]

Und hier kommt er nun, das Kujau von am Sonntag. Hives Nein, Tenerife my finger aus Running of the Washington ausscheide Jones beim Polizeireviers in seiner Encoding Szene des Schirms The Judicial Comedy Relations Committee. In Country to my Körperstelle gab Bringing Joe Heap die Pulsen Scream kannst du bei Pride des Wolkenkratzers Irish Heritage sowie weitere We were with the ist Caputo respektive Arash vorbeugt Bold Boot Macros. Er läuft der jungen Frau Merkel das Piwik supportet. In der Freiburger Szene ist Tempo MMW Q und q.e.d.

[00:53:48]

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[00:54:35]

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[00:55:20]

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[00:56:03]

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[00:56:42]

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[00:57:02]

Okay, wir sind im kulturellen Bereich. Dann darf natürlich die Serie des Jahres nicht fehlen. Ich fand es so schön, als wir über in irgendeiner der vergangenen Sendungen über politische Serien gesprochen haben und dann so viele schöne Zuschriften bekamen über die eine Serie, die wir doch noch vergessen haben in der Aufzählung. Und jetzt mal eine Liste von Dingen, die ich mir noch angucken möchte, genauso anwächst wie mein Bücherstapel. Aber Serie des Jahres, welche ist es für dich?

[00:57:26]

Klaus Ich gehe mal weg von der Politik rüber, die wir ja lange hier gesprochen haben und nehme mir jetzt unpolitische gibt es die aber jedenfalls nicht in der Politik Welt spielende Serien. 2 The Queen's Gambit haben wir hier schon mal genannt Damen Gambit, eine meisterlich gemachte Schach Serie und Little First Everywhere. Ich bin mir nicht sicher, ob sie wirklich von 20/20 ist. Sie könnte einen Tick älter sein. Ich habe sie aber in diesem Jahr gesehen. Ruhet. Witherspoon spielt mit.

[00:57:54]

Es ist ein Roman, ein meisterlicher übrigens Roman von Sollest Eng, die sich G. Schreibt. Der Nachname ist eng und es geht um eine Familie, zwei Familien. Weit geht es um zwei Familien und Abgründe in diesen Familien. Die Familien kollidieren und ein Haus steht in Flammen. Von wegen Little is everywhere, es brennt lichterloh. Riccardo Ich hab's auch schon mal, aber ich kann.

[00:58:22]

Ich muss es leider wiederholen für mich die Serie des Jahres, weil sie mich hier irgendwie durch die letzten Wochen vor der Wahl getragen hat, wenn ich irgendwie nicht mehr konnte. Wenn ich nichts mehr über Trump lesen wollte, wenn ich nicht noch eine Eilmeldung auf dem Handy sehen wollte, dann saß ich hier abends auf meinem Sofa und habe Shizuka weggebissen. Ich habe es wirklich gebilligt und es ist einfach. Ich weiß einem Late to the party, weil alle irgendwie schon überschätze Creek gesprochen haben.

[00:58:47]

Aber ich habe es jetzt in der finalen Season. Die Tabelle, die von 2020. Die sechste Staffel war die letzte, die es in diesem Jahr gelaufen. Sie wurde bei den diesjährigen Emmys vielfach ausgezeichnet. Es ist eine kanadische Produktion und es geht um eine Familie, die sehr reich ist und dann von jetzt auf gleich alles verliert. Und das einzige, was ihnen noch bleibt, ist eine kleine Stadt, die der Vater dem Sohn einmal als Witz geschenkt hat, nämlich weil diese Stadt heißt Schitt Creek und dahin ziehen Sie in einem Hotel.

[00:59:16]

Und ich finde, es ist wahnsinnig gut gemachte Comedy. Sie ist auch politisch, sie ist gesellschaftlich relevant. Und Dani Levy, der den Sohn spielt, und Eugénie wie sein Vater, die haben das zusammen kreiert.

[00:59:28]

Und ich finde es unfassbar gut, kann aber hier ein Geständnis ablegen. Ich finde, das gehört auch in einen Jahresrückblick. Ich bin der Letzte auf der Party oder ich komme in dem Moment, wenn die Party vorbei ist. Du hast mir schon davon vorgeschwärmt, denn ich bin sehr gespannt. Es ist auf meiner Liste selbstverständlich. Ich hab's aber noch nicht gesehen. Also es lohnt sich sehr.

[00:59:45]

Ich hab manchmal, denke ich jetzt ach wie schade, dass ich das alles schon vor der Wahl geguckt habe. Es gäbe jetzt auch den ein oder anderen Moment, wo ich mir so eine Folge noch angucken könnte. Sie sind sehr kurz. Sie kann man wirklich sehr kurzweilig weggucken und so ein, zwei Lieblings folgen gucke ich mir glaub ich so rund um den 20. Januar nochmal an..

[01:00:00]

Zur Beruhigung Rike, der Song des Jahres. Das Lied des Jahres kann ich nicht. Das geht nicht. Ich habe so viele Lieder, die ich gerne. Das geht nicht. Das geht nicht. Es geht nicht. Ich möchte ganz viel sagen. Ich möchte. Ich sage Taylor Swift. Ich sage sehr popkulturell Taylor Swift, die in dieser Pandemie zwei Alben 2 veröffentlicht hat, in kürzester Zeit. Es waren beides mal Kollaborationen mit Brice Mesner, den man besser kennt als Mitglied der Band The National.

[01:00:32]

Es gibt auch auf dem aktuellen zweiten Album Ever More eine Zusammenarbeit zwischen The National und Taylor Swift. Coney Island heißt der Song, der ganz oben auf meiner Liste steht für den Song des Jahres, weil ich The National auch so sehr liebe. Auch ein zweites, wirklich tolles Stück auf diesem Album und allein auf dem zweiten Album, das sie gemacht hat, finde ich, sind so viele gute Songs Nobody No Cry mit Heim, einer Band von Geschwistern, die ich auch sehr empfehlen möchte.

[01:01:00]

Also das ist so, aber ich könnte jetzt noch stundenlang weiterreden. Ich lasse es einfach. Ich lege mich fest. Das ist es für mich.

[01:01:05]

Ja. Und ich bin kein neutraler Musikkritiker, will das auch nie werden. Ich nenne Bruce Springsteen und Letter to You seine neue Platte und den Titelsong daraus.

[01:01:51]

Song des Jahres übrigens ist für mich auch immer noch. Ich habe das schon mehrfach angesprochen in diesem Podcast, aber es ist ja nun mal ein Jahresrückblick. New York City Manhattan um 19 Uhr, während der ersten Welle der Pandemie. Die Menschen dort. Wir alle standen an unseren Fenstern, klatschten, schlugen auf Kochtöpfe, sangen und wollten damit die Ehren, die gegen die Pandemie kämpften, die Pfleger und Pflegerinnen, die Ärztinnen und Ärzte. Und was für ein Moment im Frühling 19.Jh.

[01:02:24]

In New York.

[01:02:25]

Okay, wenn du schon über New York sprichst, werfe ich dir jetzt einen absoluten Softball zu, wie die Amerikaner sagen würde. Im amerikanischen Journalismus heißt eine unkritische Frage eine Softball question, also ein sehr harmloser Wurf. Ich werfe dir rüber die Stadt des Jahres. Was kann es wohl sein? Ha, ha!

[01:02:41]

Riecke, New York City. Ich vermisse es wirklich. Wenn also, wenn ich jetzt Bilder, Instagram oder oder Fotos auf Instagram wollte ich sagen oder Fotos in Zeitungen oder Filmausschnitte oder so sehr aus New York. Ich habe von der Serie, die an Diving hier erzählte ich vor einigen Wochen gesehen habe, die auf der Arbeitszeit in New York spielt und so wunderschöne Central Park Bilder hat. New York natürlich. New York, März, April.

[01:03:09]

Das war eine Stadt, die bangt. Die litt, die wirklich Apokalyptisches erlebt. Zur Wahrheit gehört, dass es nicht überall so war. Aber es war in Brooklyn, Queens, Staten Island so, die Pandemie wütete und New York geriet an seine Grenzen und in vielen Krankenhäusern darüber hinaus. Wir haben von den Umzugswagen voller Leichen, die vor Bestattungsunternehmen standen, das war in Brooklyn. Diese Szene erzählt hier, wir haben davon berichtet.

[01:03:39]

Und dann kam ein New Yorker Sommer, der trotz allem schön war, weil die die Stadt ihr Leben auf nach draußen verlegte. Die Restaurants waren voll, also draußen auf den Straßen. Die Parkstreifen standen zur Verfügung für die Straßencafés oder für die Cafés, wurden zu Straßencafés. So ist es richtig. Und New York hatte etwas sehr, sehr romantisch Strahlendes. Jetzt übrigens. Natürlich leidet die Stadt wieder und sie ist im Moment für mich viel zu weit weg und ich wäre gerne wieder da.

[01:04:07]

Ich würde dir und mir und uns allen wünschen, dass du es im nächsten Jahr nach New York schaffst, während ich noch hier bin, damit wir uns dann dort. Weil das haben wir ja immer noch offen, fällt mir dabei ein. Den Sand haben wir zwar hier in Washington geschafft, aber eigentlich müssen wir ihnen natürlich auch noch in New York trinken. Insofern wünsche ich uns einfach allen, dass das Reisen im Jahr 2021 wieder leichter wird und unbeschwerter und wir uns alle gegenseitig wieder besser besuchen können.

[01:04:34]

Kategorie Du hast sie gerade gewonnen. Der Wunsch des Jahres geht an dich.

[01:04:39]

Ich glaube, der Wunsch des Jahres, den haben wir alle gemein. Ich glaube, dass es da besteht. Große Einigkeit in diesem Jahr. Okay, er meine Stadt des Jahres ist tatsächlich Portland, Oregon für den. Also im Grunde genommen ist es naja, es ist. Natürlich sind die Bürger dieser Stadt, die kontinuierlich protestieren, die sehr früh mit dabei waren, als es um die Black Lives Matter Proteste ging, die sieben Monate acht Monate länger nicht damit aufgehört haben.

[01:05:06]

Ich spreche explizit nicht von denjenigen, die diesen Protest missbrauchen, die aus extremen Gruppen kommen, von ganz links, die Gewalt auch verherrlichen. All das ist total kritisch zu sehen. Aber das ist natürlich das, was oft Schlagzeilen macht. Aber das, was dahinter liegt, ist eine grassroots Bewegung, die einfach nicht verstummt, indem sie sagt Es gibt hier Missstände in diesem Land, es gibt große Missstände und auf die müssen wir aufmerksam machen und die müssen wir sichtbar machen.

[01:05:35]

Und deswegen für mich Portland, Oregon, die Stadt des Jahres.

[01:05:38]

Das Wort des Jahres. Key Race Alert. Es sind drei, aber die Woche nach der Wahl, wo wir glaube ich alle, auch alle in Deutschland vor CNN hingen, aßen, schliefen, was auch immer, weil wir nicht im Moment verpassen wollten. Als Joe Biden dann als Sieger ausgerufen wurde und jedesmal, wenn man hörte, key race alliiert, war man tatsächlich alarmiert, weil man dachte, jetzt passiert etwas und dann war es manchmal wirklich nur die aller unwichtigste Auszählung in einem Mini County in irgendeinem Bundesstaat aber also quasi hört, fällt mir dabei ein.

[01:06:12]

Das Offensichtliche hab ich ganz am Anfang schon genannt die acht Minuten, 46 Sekunden, also I can buy von George Floyd und politisch aber auch noch für mich ein Satz des Jahres das TV-Duell zwischen Vizepräsident Mike Pence und Kamala Harris Vize, Präsidentschaftskandidatin und Kamala Harris, sagt Mr. Vice President im Speaking einem Speaking und sich nicht unterbrechen lässt. Wir hören da auch ganz kurz rein.

[01:06:40]

Beweiß Personaleinsatz, Keimling, Demonstrations. Dann merkt When you looking the right to handeln. Da sind Dean Badeseen a country. Americano hieß der Palast Fährnissen Grafing. Genau. The Vice President is the head of the Task Force. Anu, ein Jeanie Rachmaninow, fast seriös. Das war's. Texte war Bouvard. Weiland Benno Badde in Bern Wunderwuzzi ex post baust du weißt, Präsident Hassan Rohani hat Termine. Ist er BKS The President one people remain.

[01:07:20]

Moritz Gemein ist es, ihm zu sein, dass du weißt, warum Speaking anfing. Du hast wahrscheinlich ganz viele Wörter des Jahres, oder?

[01:07:29]

Ja. Woher weißt du das? Die nett ist, weil es wirklich schwierig ist. Es ist so schwierig für mich, dass sie mich nimmt, mich da festzulegen, weil es so viele neue Wörter gibt. Wenn ich über 20/20 nachdenke, die die Wirkung, die die Pandemie hatte. Dann bin ich ganz schnell bei Sprache, weil wir so viele neue Begriffe haben, plötzlich, die wir im letzten Jahr noch nicht kannten. Da sind lustige dabei wie Mask. Na also, die Acne, die man unter der Maske hat.

[01:07:59]

Der Happy Blamierst Day Blur meint das ein Tag ist wie der andere, dass die Tage miteinander verschwimmen und Dienstag so ist wie Donnerstag und man sie nicht mehr trennen kann, weil man sowieso nur in der eigenen Wohnung hockt. Der Caron Teenie, den wir in der Virtual Happy Hour trinkt. Trinken, trinken. Das dumme Scrolling, das wir ja schon angesprochen haben. Also wie man auf dem Computer herunter rollt, auf der Suche nach immer noch einer Apokalypse. Panik, Shopping oder Systemrelevanz?

[01:08:26]

Die Frontline Workers, der super Spread hatten wir vorhin schon. Contact Tracing kannten wir das vor, diese vor diesem Jahr oder den ehrenwert Social Distant Singen.

[01:08:36]

Dass das Sozialleben mit Distanz zu tun hat, ist neu, ist neu geworden in diesem Jahr, ist neu dazugekommen. Oder die die ganzen Summ Wörter, über die man jetzt redet. Sumpfe tik also die Müdigkeit oder die summum. Die Mutter, die über Summ ihre Kinder bewacht und behütet zum Dating flirten über über Summen, weil man einander nicht im wahren Leben treffen kann. Zum Bombing wenn hinten jemand durchs Bild läuft, den man dort nichts hin sollte. Letztlich aber dann doch der eine Satz, den du gesagt hast.

[01:09:08]

I can't break.

[01:09:08]

Das ist das Wort des Jahres. Oder Das sind die. Es sind ja vier Wörter Cannot Brief oder drei, wenn man je nachdem drei oder vier.

[01:09:18]

Aber das ist der Begriff des Jahres. Und er steht für 20/20. So, ich ziehe das Tempo an..

[01:09:24]

Klaus Wir machen wie am Anfang den schnellen Wortwechsel, wo wir uns noch geplaudert haben. Versuchen wir es jetzt mal, weil wir haben noch ganz schön viele Sachen, die wir hier erwähnen wollen, glaube ich.

[01:09:33]

Der Schachzug des Jahres, also die Strategie des Jahres, der Rückzug von Clo Buchara Boutique, also den Demokraten, die damit Joe Biden in die Position des Kandidaten gebracht haben.

[01:09:48]

Sehr lange überfällig, dass Washington Footballteam hat seinen rassistischen Namen im Juni endlich abgelegt.

[01:09:55]

Der Tweet des Jahres. Nicht einer, ganz viele. Ich finde einfach sehr amüsant, die ganzen Bilder, die jetzt immer rumgehen, die übertitelt sind mit Horwitz Starlet How it is going. Also wie begann mein Jahr? Wie ging es zu Ende oder wie begann eine Situation? Wie ging sie zu Ende? Sehr schön.

[01:10:14]

Für mich ist es ein Film, ein Filmausschnitt, den ich aber über Twitter gesehen habe. Kamala Harris ruft Joe Biden an und sagt Wir haben's geschafft, Joe. Und du wirst der nächste Präsident der USA sein. Das hören wir uns ganz kurz an. Und das ist ja wirklich einer der Momente dieses Jahres.

[01:10:41]

Sie, die Schlagzeile des Jahres.

[01:10:45]

Die Schlagzeile des Jahres Day war AS aus der New York Times. So ist es in Erinnerung geblieben ist, meint die 100 000 Toten die ersten 100 000 Toten. Wir sind inzwischen bei weit über 300 000, die ersten hundert 000 Toten der Covert Krise. Es ist übrigens ein bisschen falsch in Erinnerung geblieben. Eigentlich war es jedenfalls in der gedruckten New York Times sehr viel prosaischer. US Deeds, Near Weinhandel, 000 Kalkül, Liebe, Las. Und dann kam bei Vargas als Unterzeile Aber dieses war, was sie waren.

[01:11:18]

Wir ist das, was sich eingebrannt hat, eingeprägt hat. Und diese Schlagzeile wird bleiben.

[01:11:24]

Meine ist auch von der New York Times, von der New York Times. Dort kommt tatsächlich, und zwar beiden Beats Trump und alles in Versalien.

[01:11:31]

Hast du Coruña Kochen geübt? Das war ja eine besondere Art des Kochens. Man war zu Hause, man wollte nicht schnell mal eben einkaufen gehen. Meistens ging es um Vorräte, die man hatte.

[01:11:42]

Und ich war tatsächlich sehr lax, weil ich immer dachte Vorräte, Vorräte, Vorräte, was brauche ich schon alleine und deswegen hab ich gar nicht so! Also ich hab nicht so Hampstead und habe auch deswegen gar nicht so groß anders gekocht am Anfang. Und jetzt ist aber mein mein Coruña Rezept des Jahres. Jetzt wo ich hier in Washington bin, ist ganz einfach. Es ist eine Flasche Wein. Es ist ein Korkenzieher. Es ist ein Glas. Und dann Summen mit meinen besten Freunden aus Berlin.

[01:12:08]

Wie schön.

[01:12:10]

Ja und ich hab etwas anderes gemacht, das für mich aber richtig wichtig war, weil ich mein Leben lang nicht ganz mein Leben lang, aber seit vielen Jahren, seit mehr als vielen Jahren mal Brot backen wollte und es nie, nie selber gemacht hatte.

[01:12:24]

Ich wollte einmal ein Brot backen dieses Jahres. Ja, ich bin ein Brot Baka geworden. Ich hab auch über über Journalisten, die immer mal selbstgebackene Brote auf Instagram stellen, eher bespöttelt und gelacht in der Vergangenheit. Das hab ich nicht gemacht mit meinen ersten Schöpfungen. Aber ich habe tatsächlich angefangen, Brot zu backen und es macht Freude. Es hat etwas Sinnliches. Es schmeckte Hefe, Salz, Mehl, Wasser und dann hinein gemischte Sonnenblumenkerne oder Mandeln oder Nüsse und dann eher dunkles Mehl.

[01:12:55]

Aber ich muss gar nicht in Details gehen. Ich glaube, die meisten unserer Hörerinnen und Hörer wissen, wie's geht. Brot backen ist und ja, das Brot Rezept jedenfalls. Da ja bei der Kategorie Kategorie Rezept des Jahres sind, gewinnt eindeutig diesen Preis für mich.

[01:13:10]

Dann lass uns zum Ende hin auch vielleicht nochmal irgendwie über was Positives vielleicht sprechen. Wir haben natürlich sehr viele. In diesem Jahr sind einfach sehr viele Dinge sehr negativ gewesen.

[01:13:19]

Der Hoffnungs moment des Jahres mein bester freund ist ein Held für mich in diesem Jahr ist sowieso ein Held für mich. Ich habe von ihm hin und wieder mal andeutungsweise in diesem Podcast erzählt. Er ist Chirurg und Urologe in Manhattan und hat sich freiwillig gemeldet für den Covert Einsatz, obwohl er von seiner Klinik keinen Vertrag hatte. Ja, er war zu dem Zeitpunkt Vertragsschluss, weil die Klinik sein Vertrag war ausgelaufen. Es sind immer befristete Verträge in New York, selbst für die langjährigen Ärzte.

[01:13:54]

Und dann stellte die Klinik keine neuen Arbeitsverträge aus, weil sie die die wirtschaftliche Zukunft nicht absehen konnte. Wegen Coruña und mein bester Freund nennen wir ihn hier. C hat sich ich überlegt, ob ich den Namen nennen soll, aber es geht um sein Arbeitsverhältnis.

[01:14:11]

Und deswegen, deswegen schrecke ich an dieser Stelle gerade zurück. Hat sich trotzdem freiwillig gemeldet. Oder gerade weil er Arzt ist und überzeugter Arzt ist für den Einsatz auf der Intensivstation, der im Covert Emergency Room gemeldet. Und die Erzählungen der ersten Wochen waren fürchterlich. Du wolltest etwas Optimistisches nennen, Rike Ich komme gleich zum Optimismus.

[01:14:35]

Er beschrieb damals, wie hilflos die Ärzte waren, weil sie die Krankheit eben noch nicht verstanden hatten, weil es keine Handgriffe gab. Er vergleicht Medizin manchmal im positiven Sinne mit einer Autofabrik, also in dem Sinne, dass Ärzte schlicht wissen. Folgende Diagnose bedeutet diesen Handgriff und das war nicht so. Die wussten nicht, wie sie auf den einzelnen Patienten und die einzelne Patientin reagieren. Sollten und es waren so unendlich viele Patientinnen und Patienten und C sagte trotzdem We are going to bites.

[01:15:07]

Und das ist der Moment der Hoffnung für mich.

[01:15:10]

Es ist ein sehr schöner Moment der Hoffnung, da komme ich fast gar nicht gegen an. Ich versuchs trotzdem mit einem etwas anderen Bild, aber es war so rührend und ich fand es so rührend. Es hat zu tun mit dem Weihnachtsbaum am Rockefeller Center, der jedes Jahr da aufgestellt wird, mit großem Pomp. Interessanterweise. In diesem Jahr ist der Baum nicht so schön wie sonst was irgendwie auch schon ein lustiges Bild für dieses Jahr ist, dass er so ein bisschen windschief ist, aber vor allen Dingen hat in diesem Weihnachtsbaum, obwohl er 170 Meilen von New York City entfernt gefällt und dann transportiert wurde, eine winzige kleine Eule überlebt.

[01:15:44]

Sie hat diese ganze Fahrt überlebt und sie wurde dann gerettet von einem der Arbeiter, der geholfen hat, diesen Baum aufzustellen und ein Tierpfleger, der geholfen hat, sie wieder aufzupäppeln, weil sie natürlich komplett am Ende war und es irgendwie ein kleines Wunder ist, dass sie es überhaupt überlebt hat. Hat dann gesagt, sie war vielleicht zu traumatisiert, um nach draußen zu gehen und es deswegen einfach drinnen im Baum geblieben. Und was für eine Metapher für dieses Jahr.

[01:16:08]

Aber sie ist halt wieder rausgekommen und sie hat es überlebt. Und jetzt ist Rockefeller, wie sie natürlich heißt, auch wieder in der Wildnis. Und wenn man Rockefeller und Eule google, dann wird man dieses winzige süße Olt auch finden und sehen. Ich würde jetzt sehr gerne ein Bild irgendwie visualisieren, aber es geht hier im Podcast leider nicht.

[01:16:25]

Aber man möchte doch auch wirklich dort aufwachen. Also es muss jetzt nicht vor dem Rockefeller Center sein, aber mitten in Manhattan aufzuwachen. Reece Ja, ja.

[01:16:35]

Also ich glaube, wir möchten einfach alle irgendwann aufwachen aus diesen drinnen und dann einfach wieder rausgehen können. Ich glaube, das ist irgendwie. Und die Eule Rockefeller hat es schon mal geschafft.

[01:16:46]

Die Eule Rockefeller ist ein Vorbild. Aber was für eine Geschichte. Und jetzt das Grand Finale. Nein, nein. Aber unsere wirklich letzte Kategorie in diesem großen Jahresrückblick zum Ende eines wirklich auch aufregenden Jahres. Der amerikanische Moment 2020 für uns privat. Privat, aber jetzt müssen wir wirklich privat werden wir waren, wie du werden möchtest.

[01:17:14]

Ich meine jetzt in unserem Privatleben, so verstehe ich die amerikanischen privaten Moment 2020. Und da fällt mir tatsächlich nur eine ein. Und wenn wir hier integer und ehrlich antworten wollen, dann muss ich diese Szene jetzt beschreiben. Auf dem Hudson River im Südwesten Manhattans, die letzte Regatta des Jahres, das letzte Segel rennen für mich. Die Saison ging dort noch etwas weiter, aber meine Rückreise nach Deutschland stand bevor. Wir sind mit unserem Team und all den rivalisierenden Booten so 10 12 Schiffe, die da im Rennen waren, auf unterwegs gewesen und dann ziemlich gut dabei.

[01:17:57]

Und dann wurde der Wind immer schwächer und die Strömung immer stärker. Und es war Epple. Also die das Wasser lief von Nord Manhattan Richtung offenes Meer. Man muss die Tonnen, die die Bojen aber gegen die Strömung nach links, nach Backbord. Wie wir Segler sagen runden. Und das ging für viele Boote nicht mehr, weil die Strömung zu stark war und der Wind zu schwach. Ich glaube, das lässt sich. Man kann sich das gut vorstellen. Und wir waren das einzige Boot, das es geschafft hat, um diese Tonne sich irgendwie herum zu geradeso so herum zu quetschen und sind dann weggefahren.

[01:18:32]

Das ganze Regatta Feld stand vor dieser Tonne auf der Stelle und kam nicht herum.

[01:18:37]

Und wir waren gerade so drum, hatten uns so rum gequetscht und dann gegenüber New Jersey die Sonne und der Westen eben natürlich. Und vom Race Committee Boat, also dem Schiedsgerichts Boot wurde of the Tiger. Es wird immer kitschiger jetzt. Aber das musst du aushalten eingespielt und das halt so über den Hudson. Und wir waren das einzige Schiff, das noch im das das wirklich um den Sieg fuhr und dann natürlich logischerweise auch gewann, weil er alle anderen diese erste Tonne nicht schafften.

[01:19:04]

Die kam einfach nicht rum. Und dann lagen mein schon genannter Freund C. Der das Vorsegel trimmt. Und ich, ich war in dem Moment am Steuer und in den Armen und haben uns voneinander verabschiedet und ein Bier getrunken und den Sieg gefeiert. Und dann bin ich nach Deutschland zurück geflogen.

[01:19:19]

Rike, jetzt kommst du auf das Du ist 2021 zurück nach New York schaffst. Mein amerikanischer Moment 2020 ist tatsächlich einfach hier. Ankommen in Washington, D.C. Gegen jede Chance in diesem Jahr eigentlich.

[01:19:33]

Und zu dem Zeitpunkt, weil es so schwierig war zu reisen.

[01:19:36]

Willst du damit sagen, weil es so schwierig war zu reisen? Weil dieses Jahr so unwägbar war? Weil man irgendwie so erstarrt war in dieser Pandemie und einfach so viel eigentlich dagegen sprach? Und trotzdem bin ich jetzt hier.

[01:19:49]

Wir kommen zu unserer Abschieds Rubrik für 2020, unserer liebsten, schönsten, wunderbaren Rubrik Get out.

[01:20:03]

Giraud Und was ist dein letztes? Genau für dieses Jahr? Ich fasse zusammen, was ich weitgehend schon mal gesagt habe Nicht alles, nämlich ich meine all die Kultur Auftritte in der digitalen Welt und nenne stellvertretend Dramen wie Richard The Second. Den hab ich schon einmal empfohlen vom Public Theater und UN Wiessee, wenn man die App suchen möchte. Man findet es auch ganz normal. Online Richard The Second Anett, einen Heldinnen Epos, gelesen von dem Ensemble des Münchner Residenztheater Theaters ebenso großartig oder Igor Lewis Haus Konzerte.

[01:20:42]

Die hab ich hier noch nicht genannt. Aber auch die waren natürlich, wenn auch nicht amerikanisch, aber sie waren ein Ereignis dieses Jahres.

[01:20:50]

Rike Ich habe tatsächlich auch einen zusammenfassenden Get Out, nachdem wir jetzt in dieser Sendung schon so viele einzelne Dinge herausgegriffen haben, tatsächlich für mich all die Tweets, all die Insta Stories, alle Videos auf YouTube, die Menschen zeigen, die in den Krankenhäusern arbeiten und auch ganz egal wo, ob in den USA, in Deutschland, in Italien und die einfach ihre Patienten beklatschen, wenn sie Couvert überlebt haben, die selbst beklatscht werden, einfach diese, dieser Willen, da durchzukommen.

[01:21:20]

Und das zeigt sich in so vielen, den tausenden kleinen Tweets und Botschaften. Und da finde ich, kann man sich zum Ende dieses Jahres auch nochmal durch scrollen. Unbedingt. Und das war's für dieses Jahr bei ok. Amerika immer donnerstags auf Zeit online und auf allen guten Podcast Kanälen kommen sie gut ins neue Jahr auf das 2021 für uns alle ganz wunderbar wird.

[01:21:43]

Die nächste Folge hören Sie am 7. Januar. Fragen Sie uns übrigens gerne, was Sie, was Sie fragen wollen. Wenn Sie uns also schreiben wollen, erreichen Sie uns unter OK Amerika. Zeit.de Wir möchten Anfang Januar eine Folge mit Hörerinnen und Hörer Fragen bestreiten. Wir wünschen ein wunderschönes 20 21 einen guten Rutsch.

[01:22:04]

Und bis bald. Bis dann. Ok, Amerika ist ein Podcast von Zeit online produziert von Pollard SZ.de.