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Die ganze Welt des Wissens Podcast von Bayern 2.

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Hier ist Radio Wissen, Mensch werde wesentlich, ruft Ernst Stadler seinen Zeitgenossen zu 1914 und formuliert damit eine Sehnsucht die Sehnsucht der Moderne nach Wandlung. Der Expressionismus ist eine Kunst, Bewegung, die von Anfang an auch in die Gesellschaft wirken und die Welt verbessern will. Eine Sendung von Christine Hamel. Die Zeichen stehen auf Aufbruch, Auflehnung, Revolte, ein Aufbegehren gegen den zermürbend lähmenden Ennui, gegen den Braten, Duft in der Stube, die Pickelhauben, die Hausmeister, den Tratsch, die Verkniffene, die dicken Bäuche, die Selbstzufriedenheit und moralische Enge, die Hüte, die Zigarren, die despotischen Väter, die MIV, das Kaiserreich, die gesichtslosen, schweigenden Massen, das verkrustete Leben.

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Mein Gott, ich ersticke noch mit meinem brachliegenden Enthusiasmus in dieser banalen Zeit, klagt Georg Heym 1911 in einem Tagebucheintrag.

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Wohin also mit all der Wut, dem Furor, der Leidenschaft? Die Epoche des Expressionismus ist nicht nur geprägt von Malerei, Literatur, Musik, Tanz und Architektur, sondern auch von allgemeiner Mobilmachung. Er ist eine kulturelle Strömung, die auch versucht, auf die Politik Einfluss zu nehmen und im Laufe des Ersten Weltkriegs zu einem Sammelbecken der kulturellen Antikriegsbewegung wird.

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Der Aufstand gegen Monotonie und öde richtet sich gleichzeitig gegen die moderne Zivilisation Bauwelt, gegen das Gefühl der Sinnlosigkeit des Daseins und der transzendentalen Obdachlosigkeit, wie es der Literatur Theoretiker Georg Lukács prominent genannt hat.

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Nietzsche hatte immerhin verkündet Gott ist tot.

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Das Motiv des leeren Himmels spielt den expressionistischer Lyrik eine entsprechend große Rolle.

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Bei Alfred Lichtenstein sieht er verbummelt aus und bleich, als wäre ihm die Schminke ausgegangen. Die Literaturwissenschaftlerin Inka Müllenbach, die sich in vielen Publikationen mit der literarischen Moderne beschäftigt hat, zeigt auf, aus welcher historischen Situation, aus welchem Spannungsfeld sich der Expressionismus entwickelt.

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Das expressionistische Jahrzehnt mal 110 bis 120, in dem sich alle Effekte einer hoch intensiven und beschleunigten Modernisierung zutage treten. Eigentlich auf allen Gebieten. Landflucht. Weiteres Wachstum der Städte, die ja schon im 19. Jahrhundert groß geworden Wir haben Proletarisierung sind ökonomisch natürlich in der Phase des Kapitalismus, sozusagen Konzentration von Kapital, Imperialismus, Kolonialisierung, technisch ungeheure Beschleunigung natürlich durch neue Verkehrs, Technologien, neue Kommunikationsmedien, neue Produktionsverfahren, aber gleichzeitig verbunden natürlich mit immer weiter Rationalisierung von Lebenswirklichkeiten. Dazu gehört auch in hohem Maße Bürokratisierung mit entsprechenden Disziplinierung, Maßnahmen bei gleichzeitiger.

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Und das ist wesentlich für diese Generation, ja bei gleichzeitiger politischer Stagnation, autoritärer Ideologien, autoritärer Strukturen, hoch patriarchalischer Gesellschaftsstrukturen. Sie haben eine große Spannung zwischen diesen Effekten einer beschleunigten und intensivierten Modernisierung auf der einen Seite und Erstarrung, autoritäre patriarchalische, illiberale Strukturen auf der anderen Seite.

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Widersprüche zwischen viertem Tempo durch neue Verkehrstechnik und Massenmedien und überkommenen ausgehöhlten Gesellschafts, Normen und Rollenmustern, die das überwältigende Gefühl innerer Leere evozieren.

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Ernst Stadler ruft seinen Zeitgenossen daher zu der Welt entfremdet fremd, dem tiefsten Ich.

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Dann steht das Wort mir auf. Mensch werde wesentlich.

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Eine Aufforderung, aus der die Sehnsucht nach einem neuen Menschen spricht.

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Das eine ist Aufbruch, Erneuerung. Das Neue ist ja das Leitwort der Moderne. Und diese Leitwort nehmen die natürlich auf die neue Zeit. Der neue Mensch, der neue Geist. Das ist ein Schlüsselbegriff dieser Avantgarde. Zudem steht nicht im Widerspruch, dass gleichzeitig ein hohes Maß an sehr produktiver, apokalyptischer Fantasie da zirkuliert.

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Der Expressionismus ist eine Kunst, Bewegung, die von Anfang an auch in die Gesellschaft wirken will und auf Weltverbesserung durch Kunst setzt. Im Fokus. Der Mensch, das Ziel, dessen Wandlung.

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Die Realität muss von uns geschaffen werden, fordert der Schriftsteller Kasimir Schmid.

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Der Sinn des Gegenstands muss erwählt werden. Begnügt darf sich nicht werden mit der geglaubten, gewählten, notierten Tatsache. Es muss das Bild der Welt rein und unverfälscht gespiegelt werden. Das aber ist nur in uns selbst.

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Das, was die Expressionisten als Wirklichkeit verstehen, ist eine durch Fantasie geschaffene Wirklichkeit der Sprache.

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1911 schreibt Jakob von hoodies das Gedicht Weltende. Der apokalyptische Titel ist poetologische und propagandistisches Programm. Weltende wird zu einer Ikone des Expressionismus, weil es einer zunehmend fragmentierten Wirklichkeit und der Atomisierung des Menschen kongenial Ausdruck verleiht. Zudem hört man hier einen neuen Ton. Auch das Groteske und Fratzen hafte der Bilder begeistert die Zeitgenossen. Weltende erscheint zunächst in der Berliner Zeitung Der Demokrat und eröffnet später die von Kurt Pontos herausgegebene berühmte Anthologie des Expressionismus Menschheit Dämmerung.

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Die meisten Menschen haben einen Schnupfen. Der Deal, der in rascher Folge unterschiedliche Bilder aufruft, ist ein charakteristisches Stilelement des Expressionismus. Er bietet keine Substanz mehr.

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Es sind lauter Wahrnehmungs, Fetzen, und über diese Paxton versucht eine expressionistische Lyrik, aber auch eine expressionistische Prosa, etwas zu erreichen wie den Effekt von Simultanen. Alles ist gleichzeitig sozusagen aneinandergereiht.

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In der frei haltenden Phantasie spiegelt sich einerseits die Rasanz der Entwicklungen in der Moderne. Andererseits erlaubt das Verfahren die Schaffung einer eigenen neuen dichterischen Realität.

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Es sind ja auch gewaltsame Akte, die Zertrümmerung von Zusammenhängen und die Demontage in groteske, hybride, phantastische, nicht realistische Konstellationen.

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Gedichte, Dramen und Kurzprosa spielen im Expressionismus eine ungleich größere Rolle als komplexe, langlebige Romane. Die Avantgarde hat es eilig und kann sich nicht lange aufhalten bei breiten Gesellschaftspanorama und üppigen Figuren Dramen. Die Erregung ist zu groß.

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Heftige Gefühle Dionysius und Leidenschaft greifen um sich, und der Schrei wird zu einem charakteristischen Gestus. Die Kunst der Details, der Anspielung der gemütsbewegungen, die in den vorangegangenen Jahren immer wieder den Ton angegeben hatte, wird nun abgelöst vom lauten Brutal, vom Drastischen, Hässlichen und Ekelhaften.

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Die Krone der Schöpfung, das Schwein, der Mensch.

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Präzisiert der Dichter Gottfried Benn Wir haben es mit einer wirklichen Revolution zu tun, in der ein ungeheures destruktives Potenzial vorhanden ist, das alte Strukturen zerstören muss, damit eine neue Zeit anbricht. Das kann man politisch, das kann messianisch, das kann utopisch akzentuiert werden. Da gibt es alle möglichen Varianten dieser apokalyptischen Fantasie. Apokalypse hat eine hohe Sprach Mächtigkeit. Es hat eine hohe visionäre Kraft. Das gehört wesentlich zu diesem expressionistischen Selbstverständnis dazu.

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Einer der bedeutendsten deutschen Dichter und Wegbereiter des Expressionismus ist Georg Heym. Er entwickelt schon früh eine ausgeprägte Aversion gegen den politischen, gesellschaftlichen und künstlerischen Zeitgeist. Faul, ölig und schmierig erscheint ihm die Kriegssituation in Deutschland.

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Auf sich selbst zurückgeworfen, schreibt er viel über Einsamkeit und die Reizüberflutung in der Großstadt. Deren Realität steht nicht das Irreale gegenüber, sondern das anders Reale. Die überlagerung unzähliger Wirklichkeiten, in die sich die Verse rhythmisch hineinsteigern.

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Wie Jakob von Hodges schreibt auch Heym 1911 ein Gedicht über das Weltende. Die Menschen stehen vorwärts in den Straßen ist ein Poem, das vor allem die Prozesse des Untergangs durch Kometen Einschlag einfängt. Die Apokalypse schließt auch die Menschen ein. Vor lauter Kraftlosigkeit werden sie zu Selbstmördern.

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Die Menschen stehen vorwärts in den Straßen Himmelszelt. Selbstmörder, ein verlorenes Wesen, gebückt in Süd und West und Ost und den Staub mit den armen Besen, der hält noch eine Weile und sind mit totem Haupt im Feld gelegen. Die Strömung wird gezogen und alle Himmel Höfe sind verschlossen.

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Die Bäume wechseln nicht, die Zeiten bleiben ewig tot in ihrem Ende und über die verfallenen Wege streiten sie hölzern. Zeilen, die nach dem Leser greifen und leidenschaftlich üppiger Bild Mächtigkeit zu Diensten sind. Ein düster dämonisches Wörther Leuchten. Die Expressionisten haben einen Drang zum Absoluten, zur Ekstase, zu Zusammenfassung und geballten Ausdruck.

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Das verbindet am Ende auch so unterschiedliche Dichter wie Georg Heym, Gottfried Benn, Georg Trakl oder Else Lasker-Schüler.

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In ägypten geboren, in Elberfeld zur Welt kam im Rheinland Else Lasker-Schüler eine doppelte, gleichsam poetische Herkunft, die sie ebenso exakt wie metaphysisch beschreibt.

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Assoziative Bildfolgen, oft exotisch, orientalisch und biblisch akzentuiert, treiben Else Lasker-Schüler Gedichte an, mit denen sie versucht, die funktionelle kommunikative Bedeutung der Sprache zu überwinden. Hin zu ihrem magischen, beschwörenden Potenzial. Ihr Kompass ist dabei, wie sie es selbst formuliert, nach Osten gerichtet.

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Ich suche eine Stadt, die einen Engel vor der Pforte hat. Ich trage seinen großen Flügel gebrochen schwer am Schulterblatt und in der Stirne seinen Stern als SPIEGEL.

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Prunkvolle, feierliche, dennoch zarte Verse, die einen tiefen Doppelsinn mit sich führen. Die Bruchstelle am Schulterblatt deutet auf den Schmerz, den die Last dem lyrischen Ich aufbürdet. Der Stern, der nicht an, sondern in der Stirn sitzt, gleicht eher einer Wunde, einem Mal der Auserwähltheit und deutet auf ewige Suche.

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Else Lasker-Schüler spielt hier an auf die Figur des ewig wandernden Juden aus den christlichen Folgsamen. Und tatsächlich wird die Dichterin immer auf der Suche bleiben. Gottfried Benn, mit dem sie zeitweise eine Liebesbeziehung verbunden hat, nennt Else Lasker-Schüler die größte Lyrikerin, die Deutschland je hatte.

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Benn selbst indes seziert. Er ist Arzt, und seine Poesie zerschneidet die Großstadt, die Illusionen immer wieder den Körper, gerne auch detailliert in seinem Verfall. Er legt aber auch die großen Dinge auseinander wie Gott den Tod, das Leben oder persönliche Verhältnisse wie die Vater-Sohn-Beziehung.

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Und dann gibt es ganz unterschiedliche Haltungen. Dieser Anachronismus, dieser Zynismus, diese salopp Alltägliche, Gehende, die Entzauberung, die Blasphemie. Es ist völlig klar, dass es eine Bewegung ist, die sich als eine junge Bewegung versteht. Aufstand gegen die Väter. Das ist auch eines der großen Themen. Eine Generation der Jungen, die in hohem Maße artikuliert, was man vielleicht mit Freude auch Unbehagen in der Kultur nennen könnte.

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Neben der Lyrik spielt auch die Kurzprosa eine wichtige Rolle im Expressionismus. Es sind zumeist Miniaturen, die mit vehementer Sprache und mit der Kühnheit der Darstellung, der Originalität und Exotik ihrer Motive experimentieren.

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Kurzprosa, glaube ich, ist sehr wichtig. Das sind oft Experimente, natürlich mit anderen Erzählform als nichtlineare Erzählform, nicht kausalen Erzählform, hohes Maß an assoziativen Traumwelten, an wahren Welten, an Pathologien, die produktiv gemacht werden. Die plötzliche revolutionäre Zerbrechlichkeit bürgerlicher Rollenmuster und gesellschaftlicher Konventionen, die Hektik moderner Marktmechanismen sowie neue Arbeits und Verkehrstechnik wälzen in den 1920er Jahren tatsächlich alle Lebensbedingungen gründlich um. Hatten die Futuristen die neue Erfahrung von Raum und Zeit noch euphorisch begrüßt und gefeiert, herrscht bei den Expressionisten große Zivilisation.

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Skepsis. Sie sehen durch alle Nervosität, vor allem das bedroht.

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Gedichte und Prosa verhandeln entsprechend oft pathologische Auflösungserscheinungen und die Demontage des Individuums. Einer der Schlüssel Texte des Expressionismus ist die Novelle Die Ermordung einer Butter Blume von Alfred Döblin, die 1910 in der Zeitschrift Der Sturm publiziert wurde und einem 1913 erschienenen Erzählband den Titel gab.

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Döblin, der auch als Nervenarzt in Berlin praktiziert hat, interessiert sich für die Tiefenpsychologie des Menschen, für ängste und Zwänge, für Wahnsinn und Hysterie. Die Erschöpfung der Nerven wurde zu Beginn der Moderne geradezu zu einer typischen Krankheit. Denn nach und nach fielen die grundlegenden Konstanten des Lebens in der sich rasch wandelnden Gegenwart in sich zusammen.

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Die Ermordung einer Butter Blume ist ein modernes Märchen. Der Titel grotesk. Er deutet auf eine einzelne Tat, aber eine Blume kann man schließlich nicht ermorden.

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Erzählt wird von Michael Fischer, dem autoritären Chef einer Firma, der am Anfang der Novelle als schwarz gekleideter dicker Herr vorgestellt wird, der beim Spazieren gehen seine Schritte zählt. Auffällig sind vielleicht seine Augen. Sie quellen freundlich hervor. Nach einer kurzen Einführung wird die Wirklichkeit allerdings zunehmend zu einer Kipferl. Die Bäume schritten rasch an ihm vorbei. Nach kurzer Zeit war er wieder dabei, seine Schritte zu zählen. Eins, zwei, drei. Plötzlich sah Herr Michael Fischer. Während sein Blick leer über den Weg randständig, wie er selbst auf die Blumen stürzte.

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Sein Arm hob sich das Stöckchen, sauste, flog der Kopf ab. Das ist natürlich wirklich ein Versuch, eine Sprache zu finden für den Wahn von innen heraus, für den wahren und damit etwas freilegen, was jetzt in diesem Fall geht. Es geht ja sehr stark um triebfahrzeug. Und welche verheerenden Konsequenzen? Der Arzt, der weiß genau, was er da macht. Aber den Wahn von innen heraus darzustellen, ist natürlich was anderes, als ihn zu analysieren.

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Beides hat ein Aufdecken der Funktion.

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Aber es ist eine ganz unterschiedliche Döbeln, der natürlich mit dem Werk Sigmund Freuds vertraut ist, lässt den Leser an Fishers Leben und Erleben teilhaben, ohne das Mitleid mit ihm auskäme. Es gibt auch keinen moralischen Zeigefinger. Die Ermordung einer Butter Blume ist allein eine Momentaufnahme eines Bürgers im Wahn. Das ist in der Literatur zu diesem Zeitpunkt unerhört. Subversiv ist es auch. Der eigentliche IRL ist der, der wie Fischer nach den Konventionen in der Gesellschaft lebt.

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Georg Heym indes schreibt, anders als Döblin, mit brutaler Direktheit Seine Novelle erzählt von einem Wahnsinnigen in der Irrenanstalt, der allerdings das Personal jenseits aller Normalität auftritt.

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Gleich zu Beginn der Erzählung heißt es Der Assistenzarzt und die Wärter in ihrem weiß gestreiften Kitteln, die aussahen wie eine Bande vergewaltigten.

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Es ist der Sadismus der Normalen, der die Schizophrenie des Irren ad absurdum führt. Die Expressionisten durchschauen die Abgründe der Realität, und die Rückkehr in die bürgerlichen Rollen ist damit verbaut. Die existenzielle Verlorenheit und Einsamkeit, die damit einhergeht und der die expressionistische Kunst so viel Schubkraft verdankt, wird später das ganz normale Unglück der Moderne. Else Lasker-Schüler Das Gedicht Weltflucht hat denn auch nie seine Aktualität verloren. Grenzenlose. Die herbstzeitlose. Auch wenn die Krisen, Hoffnungen und Sehnsüchte des Expressionismus oder der Kampf um Selbstbestimmung in der Spätmoderne nur noch bedingt Geltung haben.

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Auch wenn das Vorwärts Pathos bei manchem Literaten im Faschismus endete. Zahlreiche Gedichte und Texte gehören immer noch zu unserer Erfahrungswelt, vielleicht immer intensiver. Ein Podcast von Bayerns Autorin Christine Hamel. Katja Amberger, Katja Bürkle, Stephan Märki, Isabell Zilles Technik Regie Kirsten Böttcher, Andrea Breu Wenn Sie keine Folge mehr verpassen wollen, abonnieren Sie Radio Slash Podcast.