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Die ganze Welt des Wissens Podcast von Bayern 2.

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Hier ist Radio Wissen, heute geht's um Glühwürmchen. Die können nicht nur zart leuchten, sondern haben auch noch ganz andere, weniger niedliche Fähigkeiten. Diese Käfer sind mehr als fliegende Lämpchen. Anja Massing hat eine Glühwürmchen Forschungsstelle bei Zürich besucht. Blinkte. Glühwürmchen oder ganz korrekt Leucht Käfer im kniehohen krautigen Gras direkt vor uns mitten in Zürich, im Alten Park, einer Kirche der Umwelt. Ingenieur Santiago Vargas und Stefan Ineichen, der an der Züricher Hochschule für Angewandte Wissenschaften Biologie lehrt, haben die winzigen Leucht Marker grün blinkenden Punkte in der tiefen Dämmerung sofort entdeckt.

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Wirklich so viele auf einem Fleck Lebenserfahrung finde ich optimal. So viele Möglichkeiten. Da war ja feuchte, schattige Plätze, wo die Reifen ihre Eier ablegen können, relativ offen fliegen, um Nahrung zu suchen. Die Vielfältigkeit an Pflanzen, da, wo die weichen Blätter, um sich aufmerksam zu machen. Optimales Lebensraum ist nicht so kalt. Sie brauchen etwas, das sie aktiv werden.

[00:02:15]

Das findet sich hier nur wenige Kilometer entfernt. Im Wildnis Park Zürich, hat Santiago Vargas für eine Forschungsarbeit wochenlang Glühwürmchen Vorkommen beobachtet.

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Mit Fallen gefangen, gezählt und wieder freigelassen. Sie faszinieren ihn immer aufs Neue. Und diese Art hier im Park, das sogenannte italienische Glühwürmchen, genießt vermutlich das spezielle Mikroklima, meint Stefan Ineichen. Er beschäftigt sich schon über 30 Jahre mit diesen Insekten.

[00:02:54]

Es weiß niemand, wie die hierher gekommen sind, wahrscheinlich mit Oleander, Topf oder so was. Da waren einfach die Eier in der Erde, und da haben sie sich wohl gefühlt, weil es recht waren. Die Kirche speichert die Wärme. Wenn man da bei dieser Kirche wird, spürt man richtig die Wärme. Sie ist eine südliche Art hier wohnt. Aber sie hat wirklich diesen Park besiedelt. Die hat es nie geschafft, über die Straße zu gehen, was auch kein Wunder ist.

[00:03:27]

Die Weibchen, die spazieren herum. Die Männchen können zwar fliegen, Weibchen aber dem Licht aus. So sind die in dieser Lebensraum Insel. Aber es scheint sie in diesem Jahr relativ in einer guten Verfassung sind.

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Offenbar ist dieser Lebensraum Insel, der alte Park der Kreuzkirche am Zürichberg. Bei einigen Glühwürmchen Fans bekannt. Ein paar Frauen sind extra wegen der winzigen, nachtaktiven Tiere hergekommen.

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Ja, es ist natürlich schon sehr speziell, weil es so etwas Mystisches. Sie sind wunderschöne Tiere, desto dunkler wird, desto mehr Leute ist erleuchtet.

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Erstaunlich viele Tierarten sind wie die Glühwürmchen sehr gut in Städten wie Zürich zu beobachten. Ein Grund, warum Stephan Ineichen mit ein paar Kollegen das Buch Stadt Fauna geschrieben hat. üBer 600 Tierarten sind darin versammelt. Die Glühwürmchen lieben ursprünglich Auenlandschaft und Waldrändern. Als Ineichen die fliegenden Lämpchen zum ersten Mal mitten in Zürich nachts auf einem Friedhof antraf, wo er eigentlich Kreuzzeichen suchte, war er doch überrascht.

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Obwohl ich Biologie studiert habe, waren das für mich eher Fabelwesen. Und da habe ich wirklich gestaunt. Und eigentlich staune ich noch, wenn ich diese Insekten sehe, die leuchten. Soviel man weiß, gibt es die schon seit dem Mittelalter. Das ist die Zeit, wo die Saurier dominierend waren. Man muss abnehmen, wenn man diese Versteinerungen aus der Jetztzeit anschaut und dort eben Leucht Käfer findet, die eigentlich genau gleich aussehen, fast wie unsere von heute. Dass die Saurier schon gestaunt haben, wenn sie nachts im Sommer irgendwelche kleinen Lichter vorbei fliegen gesehen haben.

[00:05:43]

Also, wenn wir noch ein bisschen warten, dann eine ganze Kulisse mit Männer. Ja, die Männchen, das sind die, die herumfliegende. Ein Mädchen vielleicht ein bisschen höher, und die schauen dann, ob sie Weibchen finden. Und bei dieser ist es sogar so, dass die dann blinkend kommunizieren. Die Männchen und die Weibchen also, die antworten sich mit Blink Signalen. Und wenn das alles okay ist, dann finden sie zueinander und paaren sich gleich wieder. Die sind ganz klein, winzig, ein Zentimeter, höchstens winziger.

[00:06:25]

Das sind, glaub ich, ziemlich die kleinsten Glühbirnen, die es überhaupt gibt weltweit. Wenn sie nicht leuchten, sind die ausgewachsenen italienischen Glühwürmchen geradezu unscheinbar. Schmale braune Käfer, eine von mehr als 2000 Leucht Käferarten, die es auf allen Kontinenten der Erde gibt. In Afrika, Asien, Amerika, Australien und Europa. Nur nicht in der Antarktis. Bei manchen Arten blinken Männchen und Weibchen synchron, manche blitzen regelrecht. Andere sind Langzeit glühte. Es gibt Arten, bei denen auch die Weibchen fliegen können.

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Sogar Arten, die das Blinken wieder aufgehört haben, aber genetisch zur Familie der Lampl reden. Der Leucht Käfer gehören. Und immer wieder werden neue Leucht Käfer Arten entdeckt. Es gibt praktisch alles, meint Stefan Ineichen. Nur nicht alles bei uns.

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Die wichtigsten beiden Arten, die es in Deutschland gibt, in öSTERREICH und in der Schweiz, sind das große Glühwürmchen. Da ist es so, dass das Weibchen am Boden hockt und leuchtet. Nicht fliegen kann das Männchen kaum, fliegen leuchtet aber nicht, ist nicht so eine gute füruns, weil man dann nur die kleinen Lichter sieht. Schön spektakulär ist das kleine Glühwürmchen.

[00:07:50]

Auch dort ist es so, dass das Weibchen am Boden sitzt und leuchten und das Männchen herum fliegt und das Weibchen sucht.

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Aber es leuchtet dabei um die Leucht Signale der Weibchen. Leicht zu finden sind Leucht, Käfer, Männchen mit extrem großen Augen ausgestattet. Aber am raffiniertesten aufgebaut ist das Leucht Organ, die sogenannte Laterne.

[00:08:15]

Ein bisschen mehr eine klassische Fahrradladen, könnte man sagen. Das heißt vorne natürlich eine durchsichtige Schicht, dass das Licht rauskamen. Diese Leucht Organe, die mit einer biochemischen Reaktion Licht produzieren, und dahinter Salz, Kristalle, die quasi als Reflektor wirken, sodass dieses Licht gut gebündelt rauskommt und eben von den Männchen gesehen werden kann.

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Schon ein biologisches Phänomen oder das etwas bringt. Mit diesem Leuchtstoff, das man das beobachten kann und keiner weiß, wo man das beobachten kann, das finde ich schon speziell.

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Und die Blink Signale sind erstaunlich hell. Dahinter steckt eine Dringlichkeit von recht dramatischer Art die ausgewachsenen Tiere, die fressen auch nichts mehr.

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Das heißt, sie sind darauf angewiesen, die Energie, die sie quasi getankt haben, als Lagerfeuern sinnvoll zu verwenden. Die Weibchen machen möglichst wenig, die Griechen ein paar Zentimeter hoch auf einen Grashalm zum Beispiel und leuchten und locken so die Männchen an. Und dann, nach der Paarung, legen sie die Eier und können in ihre ganze Energie für die Eier verwenden. Die Männchen dagegen müssen ja nur diese Spermien transportieren, und die sind lächerlich leicht im Vergleich zu den Eiern.

[00:09:40]

Und die können sich das ohne weiteres leisten, herum. zu fliegen und eben die Weibchen zu suchen.

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Filesharing in der Nacht mehr Prozent von dem die zweite nach 18 Prozent, wonach der Rest, als sie selbst einmal Leuchtturmwärter 43 Prozent haben, ein anderes Konzept als Menschen, die möglichst lange erwachsen leben, leben eigentlich vorallem als Larven.

[00:10:13]

Drei Jahre vielleicht. Und dann kommt die kurze Phase, die unter Umständen nur wenige Tage dauert, wo sie eben ausgewachsen sind, wo sie sich paaren und wo die Weibchen dann die Eier legen und nachher sterben.

[00:10:28]

Dieses raffiniert ausgeklügelte Leuchten Ihre biolumineszenz haben Leucht Käfer also nur für wenige Tage, vielleicht für wenige Stunden entwickelt. Das wirkt fast wie eine Verschwendung der Natur. Aber so ist es nicht, erklärt Stefan Ineichen.

[00:10:46]

Viele Forscher nehmen eigentlich an, dass das Leuchten entwickelt worden ist und dass das eigentlich primär war und dass mit dieser Geschichte das Sekundär sich entwickelt hat. Aber man weiß es nicht so genau. Ich meine eben, die Wege der Natur sind ziemlich vielfältig und häufig nicht genau durchschaubar.

[00:11:13]

Was für die These spricht Die Leucht Käfer beginnen schon sehr früh im Leben mit einer Variante ihres Leuchten. Schon im Gelege, das rund 70 bis 90 Glühwürmchen Eier umfasst, sagt Santiago Vargas ungefähr einen Millimeter Anstecknadel Kopf.

[00:11:32]

Und wenn, das fängt ja ganz leicht. Es könnte sein, dass sie Warnsignale nicht. Andere, von den Glühwürmchen nicht, weil selber schmecken so giftig. Nicht angenehm, sind nicht attraktiv.

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Eine Kröte beispielsweise, die so ein leuchtendes Ding im Maul hat. Die lernt das relativ schnell, dass es besser ist, diese leuchtenden Dinge nicht ins Maul zu nehmen, weil sie wirklich sind, also quasi so ein bisschen wie die Wagenfarbe von Wespen, dieses schwarzgelb gestreifte Muster. Tiere müssen sie mit Licht operieren.

[00:12:25]

Ihr Leuchten, das ist die Spezialität der Leucht Käfer. Ansonsten durchlaufen sie die klassischen Phasen eines Insekts samt Metamorphose, so wie Käfer, Bienen, Schmetterlinge, Fliegen, Ameisen, kurz wie rund die Hälfte aller bekannten Tier Spezies auf unserem Planeten.

[00:12:46]

Zuerst ein eingelegt wird, dann schlüpft er eine. Diese Larve lebt dann länger oder kürzer. Dann folgt die Verpuppung zehn Tage, wo das Tier eine Puppe ist, und verwandelt sich dann in ein ausgewachsenes Tier. So ist das bei diesen Leucht Käfern, und die können eigentlich in allen Phasen leuchten. Die Eier können ein bisschen leuchten. Auch die Puppen leuchten, die Larven können ganz hinten ein kleines Licht anstellen und wieder ausschalten, sozusagen.

[00:13:22]

Da genau das Blinkende harmlos herum gaukeln die Tiere, das sind Glühwürmchen, höchstens während der Paarung Suche und noch als Eier. Sobald sie geschlüpft sind und als Larven leben, sind sie vor allem eines Jäger. Das ist in der Tat so Die können also Schnecken überwältigen und Kindern, die wesentlich größer sind als sie. Was ist wie, wenn ein Kleinkind einen Grizzlybären überfallen würde?

[00:13:53]

Wirklich stark? Dabei sehen Babys Glühwürmchen im Larvenstadium ganz harmlos aus.

[00:13:59]

Auf sechs kleinen Beinchen tragen sie einen flachen, dunklen, zarten Körper, der ein bisschen an eine lang gestreckte Keller erinnert.

[00:14:09]

Die Larven des großen Glühwürmchen sind dazu an den Seiten rot gepunktet. Aber ihre Zartheit täuscht.

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Die sind eigentlich brutale Raubtiere, und die haben so etwas gebogene Zaune, quasi aus Mundwerkzeuge.

[00:14:26]

Und mit denen können sie Gift injizieren. Ob von den Schnecken und die Folgen, also beispielsweise eine Schnecke der schleimspur. Und wenn sie bei der Schnecke sind, dann beißen sie der Schnecke in den Nacken und lassen. Und wenn das Häuschen Schnecke ist, dann verkriecht sich die Schnecke im Häuschen. Aber irgendwann kommt sie wieder raus. Die Larve wartet auf dem Häuschen und beißt wieder zu. Und dann, beim fünften Mal. Irgendwann macht die Schnecke keinen Wank mehr und ist irgendwann dann auch tot.

[00:14:59]

Und dann wird sie gefressen.

[00:15:02]

Genauso irritierend wie so ein Angriff einer kleinen Glühwürmchen Larve ist die Vorstellung, dass sie einen zähen Schnecken Leib überhaupt zubeißen kann. Vielleicht schaffen das nur viele Larven zusammen.

[00:15:16]

Die fressen das alleine nicht zusammen. Da wird effektiv auch ein Verdauungstraktes herausgegeben, und gleichzeitig wird aber, darum geht an dieser Schnecke eine Art Schnecken Gulasch, das da rein gezogen wird.

[00:15:34]

Und das ist schon ein bisschen eine Schweinerei, natürlich beim Essen. Und deshalb haben die Larven zumindest ein förmliches Organ, das sie rauslassen können. Und das benötigen sie quasi als Zahnbürste, um sich dann eben diesen Schnecken, Schleimer und das ganze Zeug vom Mund weg zu putzen.

[00:15:56]

Diese Bürste können Sie ja auch brauchen, um sich abzustoßen, um sich fortzubewegen.

[00:16:03]

Also, es ist doch etwas Lustiges Glühwürmchen, Babys, die Schnecken als Leibspeise haben. Mindestens wegen dieser Eigenschaft wünschen sich viele Menschen Glühwürmchen im eigenen Garten als Verbündete gegen die gierigen Salad anknabbern Nacktschnecken. Ganz oben auf dem Speisezettel der Glühwürmchen Kinder stehen aber Schnecken mit Häuschen, Schnörkel, Schnecken und Baum. Schnecken. Mindestens ein bis zwei Jahre lang sind sie mit Jagen und Fressen beschäftigt, bis sie sich verpuppen.

[00:16:36]

Es ist auch möglich, dass ein drittes Jahr als Lattmann bleibe. Ist nicht dann die Temperatur ist nicht das Wetter. Es hat viele Faktoren, die die Entwicklung von abhängen.

[00:16:51]

Ja, sie überwintern so im Gras Wurzelbereich. Sie machen sich da keine tiefen Löcher. So ein bisschen im Boden.

[00:16:59]

Und im Normalfall sind sie da gut geschützt, vielleicht auch von Laub oder von der Schneedecke. Und sobald es dann wieder ein bisschen wärmer ist und ein bisschen feucht. Dann kommen sie wieder raus.

[00:17:19]

Mit dieser Generationen Zeit von zwei, drei Jahren sind Glühwürmchen für den Handel bisher leider zu anspruchsvoll, um sie als kleine Schnecken Jäger zu züchten und zu verkaufen. Als Nützlinge im Garten bei Marine käferlarven ist das anders, da sie sich schon nach zwei, drei Wochen vermehren. Mit etwas Geduld und günstigen Bedingungen kann man Glühwürmchen aber anlocken. Auch sie wollen sicher verbreiten.

[00:17:47]

Wenn beispielsweise ein Garten verbunden ist durch eine Hecke oder durch einen Bauch mit einem Gebiet, wo es Glühbirnen hat, dann ist es durchaus denkbar, dass sie kommen, wenn man den Garten, grob gesagt Naturgarten mäßig behandelt. Keine künstlichen Lichtquellen im Garten, kein Gift, das man das Laub unter den Büschen lässt. Das ist sehr wichtig, dass man nicht alles Gallas und alles Kraut BSU die Hecke schneidet, sondern stehen lässt, vielleicht im Winter. Dass man mit einheimischen Gehölzen arbeitet, vorzugsweise in dem Stehen nicht weit weg.

[00:18:31]

Was man weiß, ist, dass die Larven nicht wahnsinnig mobil sind während dreier Jahre, aber dann am Schluss als autoklaven, wenn sie sich mehrmals gehäutet haben. Sie müssen sich ja immer wieder häuten, damit sie größer und größer wirken können.

[00:18:47]

Die Haut ist also als Verpuppung. Dann sind sie plötzlich sehr warm, freudig und spazieren dann herum, auch tagsüber, obwohl sie sonst eigentlich auch die Larven Dämmerung oder Nacht Tiere sind, um dann irgendwo verpuppen. Und da machen sie eben keine großen Sprünge mehr. Was die Weibchen?

[00:19:14]

Beliebt sind Glühwürmchen rund um den Globus. In Japan wird sogar im Radio während der Glühwürmchen Saison durchgesagt, wann und wo sie gut zu beobachten sind.

[00:19:26]

In Zürich gibt es solche Informationen vom Glühwürmchen Verein beim Glühwürmchen Vereinen.

[00:19:40]

Das ist schon eine kleine Sensation. Auch hier pflegt mit Mord und wenig Licht keine Laternen. Und dann sieht man sie wirklich sehr gut.

[00:19:53]

Um Themen wie spähte Maat also erst im Sommer das Gras mähen und nicht überall einen kurzen Rasen pflegen kümmert sich in Zürich der Glühwürmchen Verein. Seine Mitglieder versuchen, Fachleute zusammenzubringen, um diese Tiere zu erforschen und zu fördern. Und sie engagieren sich auch selbst. Ein riesiges Thema ist Laith Pollution, sagt Stefan Ineichen, der den Verein 2002 mitgegründet hat.

[00:20:22]

Gerade die Männchen, die sich in augenfälliger auf Kunstlicht, die Weibchen etwas weniger. Interessanterweise leuchten manchmal wirklich Herausstellen im Schein von Straßenlampen, wenn sie mal einen Ort gefunden haben, wo sie finden Hier ist es gut, dann leuchten sie dort, und jemand, der mit dem Hund spazieren geht, sieht die jeden Abend und hat das Gefühl zu viele, viele Glühwürmchen. Aber eigentlich ist es ein tragischer Ort, weil die Weibchen leuchten, dort zwar, aber die Männchen kommen nicht hin.

[00:20:54]

Die Männchen die Weibchen. Den Lichtkunst aus Kunstlicht ist wirklich eines der großen Probleme für die Glühwürmchen.

[00:21:02]

In Zürich konnten sie auch die Naturschutz Fachstelle für die Glühwürmchen gewinnen. Im Park sind die Laternen jetzt herunter gedimmt. Man hat erkannt, dass die Leucht Käfer echte Sympathieträger sind, den Schmetterlingen und Libellen mindestens ebenbürtig. Glühwürmchen sind damit eine weitere Flagship art für den Naturschutz.

[00:21:28]

Wir haben eine wirklich mit der Zeit begonnenen Exkursionen zu machen, und das war zum Teil eben auch witzig. Da sind da plötzlich irgendwelche 14jährigen Mädchen mit Zahnspangen aufgetreten bei diesen Exkursionen. Die kommen ja sonst nicht von Exkursionen. Es hat zwar etwas Fantasie an sich, was zum Teil auch Leute angezogen hat, die sich sonst wenig mit Natur beschäftigen.

[00:21:54]

Irritierend und faszinierend zugleich, sogar in der Stadt und in der Nacht dazu fast vor der eigenen Haustür, kann man sehen, was für kuriose Wesen die Natur hervorgebracht hat. In diese Zeit war alles virtuell. Ist es eigentlich recht schön, wenn man auch mal etwas Reales sieht?

[00:22:26]

Das war Radio Wissen, einen Podcast von Bayern 2. Autorin dieser Folge Anja Münsing. Regie führte Sabine Höfer. Er sprach Ruth Geishas, Asperger Technik, Regine Elbers und Peter Breuss. Redaktion. Bernhard Kastner. Wenn Sie keine Folge mehr verpassen wollen, abonnieren Sie Radio Wissen unter Baiern 2D, Slash, Radio wissen..