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In Geschichten Folge 404 Die Kanäle des Mars in Folge 404. Der Stern In Geschichten geht es um etwas, das nicht da ist. Was aber sehr viele Menschen sehr lange gesucht haben. Etwas, von dessen Existenz sehr viele Menschen sehr lange überzeugt waren. Etwas, das nicht nur die Wissenschaft, sondern Filme, Bücher und quasi die ganze Welt beeinflusst hat, obwohl es gar nicht da ist. Die Geschichte beginnt am Mars, beziehungsweise beginnt sie natürlich auf der Erde, aber mit Menschen, die den Mars beobachten.

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Das haben Menschen natürlich immer schon gemacht. Der Mars ist ja auch sehr gut ohne Teleskop oder andere optische Hilfsmittel am Himmel zu sehen, aber eben nur als heller Lichtpunkt. Was da genau abgeht am Mars, das war lange Zeit unbekannt. Irgendwann hat man dann herausgefunden, dass es sich um einen Planeten handelt und dann natürlich auch angefangen, darüber zu spekulieren, wie es denn dort sein könnte im Teleskop. Da hat man kaum Details gesehen, ein paar dunkle Flecken auf einem rötlich braunen Hintergrund.

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Das könnten vielleicht Kontinente in einem Ozean sein, haben manche gedacht. Aber wirklich viel hat man nicht gewusst. Richtig spannend ist die Geschichte über die Beschaffenheit des Mars dann aber im 19. Jahrhundert geworden, und zwar durch die Beobachtungen des italienischen Astronomen Giovanni Schiaparelli. 1877 war der Mars auf seiner Bahn um die Sonne der Erde besonders nahe. Und Schiaparelli? Der galt als extrem guter Beobachter. Kaum jemand hat den Himmel so scharf sehen können wie er. Was wichtig war, denn damals gab es noch keine moderne Fotografie.

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Man hat mit den eigenen Augen durch Teleskop schauen müssen. Und wenn man das, was man dort gesehen hat, dauerhaft festhalten wollte, dann habe Mars beschreiben müssen oder aufzeichnen, was Schiaparelli auch getan hat. Er hat dünne Linien gesehen, die sich über die Oberfläche des Mars ziehen, kreuz und quer zwischen den dunklen Flecken. Und er hat diese Linien Canalis genannt. Das ist jenisch und klingt ein bisschen so, wie das deutsche Wort Kanal heißt, aber nicht exakt dasselbe.

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Ein Kanal. Das kann zwar auch eine natürliche Struktur sein. Zum Beispiel der Weg, den sich ein Fluss von selbst durch die Landschaft gräbt. Im Allgemeinen versteht man darunter aber eine künstlich angelegte Struktur, um Wasser von einem Punkt zum anderen leiten. Das italienische Wort, ja, das legt aber vorerst keinen künstlichen Ursprung nahe. Und das hat Schiaparelli auch nicht getan. Er hat das Wort verwendet, weil schon vorher vom italienischen Astronom Angelo Saki aus Rom benutzt worden ist, um bestimmte Oberflächen Merkmale auf dem Mars zu bezeichnen.

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Als dann die ganzen Menschen im Rest der Welt von Schiaparelli Entdeckung erfahren haben, ist dieser feine Unterschied zwischen künstlichen und natürlichen Kanälen aber verloren gegangen. Ja, die Forschungsergebnissen in verschiedenste Sprachen übersetzt worden. Und so gut wie immer hat man dabei ein Wort zur Beschreibung dieser Canalis verwendet, das einen künstlichen Ursprung nahelegt, was natürlich auch die Neugier extrem angefeuert hat. Als der Mars das nächste Mal nahe an der Erde war, haben viel mehr Astronomen als vorher hingeschaut. Und einige haben auch gesagt, dass sie auf dem Mars diese Kanäle sehen können.

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Und viele waren fest davon überzeugt, dass das nur eine intelligente Zivilisation sein kann, die durch diese Kanäle macht. Gegen Ende des 19. Jahrhunderts waren viele Menschen innerhalb und außerhalb der Astronomie der Meinung, dass der Mars nicht nur ein lebensfreundliche Planet ist, sondern einer, auf dem auch Leben existiert und nicht nur Leben, sondern intelligentes Leben. Eine Zivilisation, die älter ist als die unsere Fortgeschrittener, mächtiger, so mächtig immerhin, dass sie die Oberfläche ihres Planeten mit gigantischen Kanälen überziehen kann, die sogar noch von der Erde aus zu sehen sind.

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überALL haben die Menschen angefangen, sich mit dem Mars zu beschäftigen. Man hat Bücher über die Marsmenschen geschrieben, Teleskope zur Mars Beobachtung gebaut. Man hat überlegt, ob und wie man mit dem Bewohnen des Mars kommunizieren könnte. Und einer, der ganz besonders fasziniert von der ganzen Geschichte war. War der Amerikaner Percival Lowell. Der wurde am 13. März 1850 geboren und hat von Anfang an nicht unbedingt das Problem gehabt, dass es sich um einen guten Job kümmern muss.

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Seine Familie war eine der reichsten in ganz Boston. Lowell hat in Harvard Mathematik studiert und sich immer schon für die Astronomie interessiert. Er hat dann ein paar Jahre eine Textilfirma geleitet, ist durch Asien gereist, bevor er dann beschlossen hat, sich ganz der Astronomie zu widmen. Die Entdeckung der Mars kann jedoch Giovanni Schiaparelli. Die hat ihn extrem fasziniert. Und Laval war auch absolut fest davon überzeugt, dass auf dem Mars intelligentes Leben existiert. Und er hat der Welt den Beweis dafür liefern wollen 893.

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Hat er dafür extra eine eigene Sternwarte gebaut in Arizona? Diese Lowell Sternwarte, die war aus damaliger Sicht sehr gut gelegen, über 2000 Meter hoch, mitten in einer trockenen Gegend und weitab von allen Lichtern der Städte. Und Lokal hat extra diesen Ort ausgesucht. Früher hat man die Sternwarten meistens in die Städte gebaut, wo die Menschen gewohnt haben. Lovell wollte wirklich optimale Bedingungen haben für seine Arbeit und hat die Sternwarte deswegen extra an diese abgelegene Gegend gestellt. Und dort haben Loan und seine Assistenten dann Nacht für Nacht zum Mars geschaut und Zeichnungen dieser Kanäle angefertigt, die sie gesehen haben.

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Und sie haben beobachtet, wie der Mars sich verändert. Denn das war ein weiteres sicheres Anzeichen für Love dafür, dass er recht gehabt hat. Denn mal waren die Kanäle gut zu sehen, mal weniger gut, mal waren sie dicker, mal dünner. Die haben ihre Farbe verändert, und das konnte für ihn nur eines bedeuten Da war nicht nur jemand, der aktiv die Oberfläche des Mars verändert. Man hat auch sehen können, wie dort Jahreszeiten stattfinden, wie Pflanzen am Rande der Kanäle wachsen und wieder vergehen.

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Der Mars war eine Welt wie die Erde.

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Allein im ersten halben Jahr seiner Beobachtungs Kampagne wurden fast tausend Bilder des Mars gezeichnet. 894 konnten Lovell und seine Mitarbeiter schon 183 Kanäle auf dem Mars in ihre Liste eintragen. Am Ende haben sie fast 700 gefunden. LOL. Der wollte in dem Mars aber nicht nur erforschen, sondern der Welt auch mitteilen, was er herausgefunden hat. 895 hat er deswegen das erste populärwissenschaftliche Buch zum Thema geschrieben. Mit dem simplen Titel Mars. Darin hat das in der Theorie aufgeschrieben, dass nämlich der Mars ein Planet mit einer Atmosphäre ist, dass er sich um eine alte Welt handelt.

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älter als die Erde und es dort bis auf das Eis an den Polen des Mars kein Wasser gibt, weswegen die Mars Bewohner eben genau diese gigantischen Kanäle bauen müssen, um dieses restliche Wasser überall hin zu leiten und künstliche Oasen zu schaffen. Das Buch, das war ein großer Erfolg, genauso wie es in der nachfolgenden Bücher Mars und seine Kanäle Mars als Stätte des Lebens und die Evolution der Welten. Nicht alle Kollegen von Laval waren aber so überzeugt vom Leben auf dem Mars, wie er es hat von Anfang an Kritik an seiner Arbeit gegeben bzw.

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Kritik am grundlegenden Phänomen selbst. Die Linien am Mars sind gar nicht da, sondern nur optische Täuschungen oder doch Fehler im Teleskop entstanden, haben einige gesagt. Und wenn da Linien zu sehen sind, dann müssen die nichts mit Leben zu tun haben und schon gar nicht künstlich angelegt sein. Der englische Astronom Walter Mauna zum Beispiel hat extra ein Experiment durchgeführt. Der hat eine Gruppe von Schulkindern ein Bild des Mars anschauen lassen, auf denen keine Kanäle zu sehen waren. Die Kinder sollten das Bild dann kopieren und abzeichnen und haben dabei tatsächlich Linien eingezeichnet, die nicht auf dem ursprünglichen Bild drauf waren.

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Und das, hatten Mauna gesagt, liegt am menschlichen Auge, das kleine Details dies nicht gut erkennen kann, eben zu Linien zusammenfasst die Mars Kanäle. Die sind gar nicht wirklich da, die entstehen erst im Auge des Beobachters. Und solche optischen Effekte, optische Täuschungen, die gibt's wirklich. Genau das macht unser Gehirn, wenn es unter bestimmten Kontrastverhältnis Bilder interpretieren muss. Da werden dann aus nebeneinander liegenden Punkten Linien. Man hat auch Anfang des 20. Jahrhunderts immer noch das Problem gehabt, dass man keine objektiven Bilder vom Mars machen konnte.

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Man hat immer noch mit den eigenen Augen durch Teleskop schauen müssen. Und wer das schon mal gemacht hat, der weiß, wie knifflig es ist, da irgendetwas zu erkennen. Der Mars, der es im Teleskop nur ein winziges Scheibchen, das auch nicht still steht, sondern hin und her zu springen scheint, weil sich unsere Augen ja immer ein bisschen bewegen und auch die Luft unruhig ist. Und die Beobachtungen stört das Bild des Verwaschen und unklar. Und nur wenn die Luft kurz mal ruhig ist, kann man für einen kurzen Moment ein halbwegs klares Bild sehen, bevor alles wieder unscharf wird.

[00:09:23]

Man muss wirklich viel üBUNG mit der Beobachtung an einem Teleskop haben, um überhaupt etwas zu sehen. Und selbst dann kann man das, was man sieht, nicht dauerhaft und objektiv festhalten. Deswegen hat Lowell auch alles versucht, um endlich ein Foto der Mars Kanäle machen zu können. Denn dann wäre der Streit endlich vom Tisch, dann hätte niemand mehr dran zweifeln können, dass es die Dinger gibt. Und er hat wirklich keine Lust mehr gehabt, sich anzuhören, dass die Linien nur in seinem Kopf existieren.

[00:09:51]

Dass er bei dem Beobachtungs in der Sternwarte dann nicht nur am Mars, sondern auch auf der Venus und dem Merkur Netzwerke aus Linien gesehen hat, das hat seine Sache nicht unbedingt geholfen. Auch nicht, dass immer mehr andere Astronomen erklärt haben, sie würden überhaupt keine Kanäle irgendwo erkennen können. Zum Beispiel George Alawi Heel. Der hat immerhin das Teleskop der Mount Wilson Sternwarte benutzen können. Das war eins der größten und stärksten Teleskope, die es damals auf. Gab 1902 ist ein neuer Mitarbeiter an die Lowell Sternwarte gekommen Karl Otto Lampl.

[00:10:24]

Der sollte dem Mars endlich fotografieren. Der war Experte für Fotografie, und diese Fotografie ist ihm am 11. Mai 1805 auch gelungen. Das war eine durchaus beeindruckende Leistung, dieser kleine, hin und her hüpfende Scheibe eines Planeten Teleskop auf ein fotografisches Bild zu fixieren. Das ist dem meisten damals fast unmöglich erschienen. Aber Lempp Planet hat es hingekriegt. Und Lowell? Der hat sofort eine entsprechende Nachricht verbreitet, die Kanäle des Mars fotografiert. Das war der Titel einer kurzen Notiz, die im Juli 1905 in den Fachzeitschriften für Astronomie veröffentlicht worden ist.

[00:11:01]

Endlich gab es ein Bild, auf dem die Kanäle zu sehen waren. Allerdings nicht für alle. Denn am Ende dieses Artikels hat LOL geschrieben Von einer Reproduktion der beiden Fotografien muss sich absehen, da die vielen feinen Details nicht genügend zum Ausdruck kommen würden. Und das war wirklich problematisch. Das fotografische Bild, das gemacht wurde, das war winzig und die Drucktechnik damals nicht genau genug. Wenn man das irgendwo in Zeitungen abdrucken würde, würde man gar nichts von den Kanälen sehen können.

[00:11:32]

Die Kanäle hat wieder mal nur Lovell im Original des Fotos sehen können. Der Rest der Welt hat nicht überprüfen können.

[00:11:41]

Lampenladen Der hat für sein Foto des Mars zu einem Preis der Royal photographisch Society von Großbritannien bekommen, nennt die Leistung, ein Foto von den Planeten zu machen. Die war, wie gesagt, durchaus beeindruckend. Der Streit um die Mars Kanäle, der konnte mit diesem Foto nicht gelöst werden. Lovell hat weiter seine Bücher veröffentlicht, hat weiter den Mars beobachtet. Die Menschen waren weiter beeindruckt von der Möglichkeit einer Zivilisation auf dem Mars. Die Astronomen? Die waren aber immer mehr der Meinung, dass es die Dinger gar nicht gibt.

[00:12:09]

Vor allem, weil im Lauf der Zeit auch immer deutlicher geworden ist, dass der Mars keine sonderlich lebensfreundliche Welt ist. Man hört immer mehr rausgefunden über ihn, dass er eine Atmosphäre hat, ja, aber eine extrem dünne. Dass die Temperaturen dort enorm niedrig sind, und all das hat nicht sonderlich verlogenes Thesen gesprochen. Was ganz besonders Alfred Russel Wallace immer wieder in der öffentlichkeit erklärt hat. Und der war nicht irgendwer. Das war einer der führenden Biologen seiner Zeit.

[00:12:37]

Der hat unabhängig von Charles Darwin die Evolutionstheorie entdeckt. Aber auch einige Mitarbeiter der Laval Sternwarte waren der Meinung, die Kanäle, die sie ja selbst im Teleskop gesehen haben, die wären eher optische Täuschungen oder psychologische Effekte oder Fehler im Teleskop und nicht real.

[00:12:55]

1909 Da war der Mars wieder mal sehr nahe an der Erde. Jede Menge große Teleskope hat man auf unseren Nachbarplaneten gerichtet, und die meisten haben keine Anzeichen von Kanälen gefunden. Mittlerweile, da war man auch in der Lage, die Zusammensetzung der Marsatmosphäre aus dem Licht zu bestimmen, das der Planet reflektiert. Und man hat nirgendwo in der Atmosphäre des Mars eine Spur von Wasser gefunden. So groß die Begeisterung über die Mars Kanäle auch gegen Ende des 19. Jahrhunderts war. Mittlerweile ist immer mehr klar geworden, dass da viel Lärm um nichts stattgefunden hat.

[00:13:31]

Hier und da, wann immer noch ein paar Leute, die weiterhin von der Existenz der Kanäle überzeugt waren. Aber es waren nicht viele. Einer davon war natürlich Percival Lowell. Der selbst war bis zu seinem Tod am 12. November 1916 immer noch fix überzeugt, dass er recht hat und dass die Kanäle da sind, die Zivilisation am Mars. Die ist so schnell verschwunden, wie sie aufgetaucht ist. Man hat es zwar immer noch für möglich gehalten, dass es am Mars vielleicht simple Formen von Pflanzen gibt, aber an Kanal Bauern, der Marsmenschen.

[00:14:03]

Da hat niemand mehr gedacht, dass es allen extrem unwahrscheinlich erschienen. Und spätestens 1065 war es dann endgültig vorbei. Da hat die amerikanische Raumsonde Mariner ihr den Mars erreicht und gezeigt, dass es dort nicht nur keine Kanäle gibt, sondern auch kein Wasser und keine offensichtlichen Anzeichen von Leben. Der Mars ist eine kalte, lebensfeindliche Wüste. Was genau Scarpa regle, Lovell und die anderen gesehen haben oder gesehen geglaubt zu haben, das ist nicht ganz klar. Die Scope waren damals auf jeden Fall nicht so gut wie heute und Fehler in den Linsen?

[00:14:39]

Die können durchaus zu entsprechenden Effekten führen, dass man dann irgendwo Linien Sido gar keine sind. Es könnten auch Staub Stürme am Mars gewesen sein. Dies hat dort gibt und die auch ab und zu den Eindruck von Lienen hervorrufen können. Genauso wie diverse optische und psychologische Täuschungen, die uns Linien sehen lassen können, wo keine sind. Ganz besonders dann, wenn wir fest davon überzeugt sind, dass man dort Linien ziehen sollte. Wir wissen auf jeden Fall heute, dass es die Mars Kanäle nicht gibt.

[00:15:07]

Beeinflusst haben sie die Welt aber trotzdem. Die LOL Sternwarte ist auch nach Percival Lolas Tot im Betrieb geblieben und hat sich zu einem wichtigen. Theologie entwickelt Dort habe man 19:30 zum Beispiel den Pluto entdeckt und auch heute noch arbeitet man in der modernen Spitzenforschung mit. Die Mars Kanäle haben die Literatur beeinflusst. 18 97 zum Beispiel hat Jewels sein berühmtes Buch Krieg der Welten geschrieben, in dem die Bewohner des Mars die Erde angreifen, weil ihr eigener Planet nach trockenen Wüste geworden ist und sie auf die Erde übersiedeln wollen.

[00:15:43]

Man könnte noch Unmengen an Science-Fiction und andere Literatur aufzählen, die von der Idee der Marsmenschen und ihre Kanäle beeinflusst worden sind. Natürlich waren die Beobachtungen im späten 19. Jahrhundert nicht allein dafür verantwortlich, dass der Mars in Film und Literatur zur STANDARD Heimat der Aliens geworden ist. Aber die haben mit Sicherheit einen großen Anteil daran gehabt. Die Mars Kanäle gibt es nicht. Aber wer weiß, vielleicht lassen wir ja irgendwann einmal die Science fiction Wirklichkeit werden. Vielleicht besiedeln wir den Mars einfach selbst und graben dann dort unsere eigenen Kanäle.