Happy Scribe
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SWR2 wissen. Prunkvolle Plantagen, Häuser der typischen Südstaaten Architektur säumen die Straße Die Küstenstadt Charleston in South Carolina gilt als Architektur, Juwel und als Touristen Hotspot sind Koper Bans ist keine Touristin. Die Afroamerikanerin mit den langen Dreadlocks und den goldenen Ohrringen ist hier in South Carolina geboren. Die Gegend um Charleston ist ihr Zuhause, erzählt sie.

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Zwei Gruppen Community. Ich bin in einer Stadt nordwestlich von hier aufgewachsen. Eher ein Dorf.

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In meiner Schule war die Mehrheit schwarz, wahrscheinlich 90 Prozent oder sogar 95 Prozent Schwarze und nur fünf Prozent Weiße.

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Nein, nein. Die Wahl Akari Entfall für Afroamerikaner in den USA Armut Coruña Polizeigewalt von Claudia Sache.

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Rund ein Drittel der Bevölkerung in South Carolina ist schwarz. Die wenigsten von ihnen wohnen im schicken Charleston. Die Mieten und das Leben sind zu teuer geworden. Nur wenige Kilometer weiter, in North Charleston, gibt es Wohnviertel, in denen fast nur Afroamerikaner wohnen. Gegenden, in die sich kein Tourist nach Anbruch der Dunkelheit mehr trauen würde. Auch sind Coba Bans lebt schon lange nicht mehr in Charleston. In diesen Wochen kümmert sie sich um ihre alten Eltern in Myrtle Beach in South Carolina.

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Normalerweise lebt sie in Maryland. Dort lehrt sie am Montgomery College Literatur. Dass sie als Schwarze zu einer Minderheit zählt. Habe sie erst an der Uni festgestellt, erzählt die Amerikanerin. Hans werd in a w a races.

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Es sei nur wenig, hat darauf hingedeutet, dass wir in einer rassistischen Gesellschaft gelebt haben. Es gab nur ein paar Momente, an die ich mich erinnern kann, in denen ich offenen Rassismus erlebt habe.

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Stray Race over.

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Heute sieht Sinha Kuba Bans das anders. Seit dem Tod des Afroamerikaner St. George Floyd Anfang Mai in Minneapolis sind die Rassenunruhen in den USA wieder aufgeflammt. Floyd kam ums Leben, weil ein weißer Polizeibeamter bei einer Routinekontrolle 8 Minuten und 46 Sekunden auf seinem Hals gekniet und ihm die Luft abgeschnürt hatte. Festgehalten auf einem verstörenden Handyvideo. Seitdem kommt es überall in den USA immer wieder zu Straßenprotesten. Die Menschen demonstrieren gegen Polizeiwillkür und für mehr soziale Gleichheit von Schwarzen und Weißen im Land.

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Die Benachteiligung der schwarzen Minderheit wird durch die Korona Pandemie noch verstärkt. Afroamerikaner sind von Covert 19 wesentlich häufiger betroffen, unter anderem weil sie mehr Vorerkrankungen haben. Laut CDC, dem Zentrum für Krankheits, Kontrolle und Prävention, waren von den Coruña Patienten, die ins Krankenhaus mussten, rund ein Drittel schwarz. Dabei beträgt ihr Anteil an der US-Bevölkerung nur 15 Prozent. Hunderttausende haben ihren Job verloren und damit auch häufig ihre Krankenversicherung. Fast ein Viertel der afroamerikanischen Bevölkerung lebt ohnehin unter der Armutsgrenze.

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Zwangsläufig sind daher für die Black Community vor dieser Präsidentenwahl drei Themen besonders wichtig Polizeigewalt, wirtschaftliche Not und Diskriminierung. Waren Die am Atlantik gelegene Hafenstadt Charleston galt im 19.Jahrhundert als einer der Haupt Umschlag Plätze für Sklaven. Ein Museum erinnert an dieses düstere Kapitel der amerikanischen Geschichte. Old Slawe Mag Museum steht in vergilbten Lettern über dem Eingangstor.

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Wer ständig in seinem Büro Slawe Museum Hearing Chaos in South Carolina.

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Wir sind hier im alten Sklavenmarkt in Charleston, South Carolina. In dem Ort, wo zwischen 1850 und 60, sieben Jahre lang Männer, Frauen, Kinder, Babys und Alte verkauft wurden.

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Hunderte, wenn nicht gar Tausende, wurden in diesem kurzen Zeitraum verkauft.

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Handelt. Tausende.

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Massoud schon in meiner Zahl, erzählt der Historiker Heister Clark, der neben einer Gesichtsmaske eine eindrucksvolle aufgetürmte Dreadlocks Frisur trägt.

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Drinnen in der ehemaligen Markthalle erläutert er anhand von Fotos und Grafiken, wie Sklaven damals gehalten wurden, wie Vieh in riesigen Pärchen gefesselt, in eisernen Ketten gebrandmarkt, ausgepeitscht und im schlimmsten Fall aufgehängt. Der Preis der Sklaven, erzählt er, richtete sich nach ihrem Alter, ihrem Gesundheitszustand, ihren Fähigkeiten und dem Hautton. Heavenly keine Anerkennung, nie Gold Features, wenn sie Gesichtszüge hatten, die Schwarzen zugeschrieben wurden.

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Also dicke Lippen, große Ohren, große Nasen oder krause Haare. Waren sie günstiger im Preis? Insofern konnte eine sechsjährige weibliche Sklavin mit heller Haut den gleichen Preis erzielen wie ein 20 jähriger dunkelhäutiger Mann, dessen Preis diese Topniveau Aisha Clark erzählt von Sklaven, Rooten, Sklaven, Aufständen und dem Bürgerkrieg, der dem Sklavenhandel endgültig ein Ende machte.

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Die heutigen Proteste, sagt der junge Museumsmitarbeiter, sind eine Konsequenz aus dieser bereits 400 Jahre andauernden Unterdrückung.

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Ja, hier ist ja von Ali Argentiniers.

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Es ist die Fortsetzung der Aufstände von damals, der Proteste der 60er und der 90er. Heute hat sich vergleichsweise gar nicht so viel verändert. Der Unterschied ist, dass heute alles gefilmt wird. Man kann nicht so einfach wegschauen. Und nochmal intervenieren scheinst. Ist das cool jetzt just.

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Ihr habt es so gewollt. Die junge Generation ist sich dieser Vergangenheit bewusst und leidet darunter, sagt Aisha Clark. Auch deswegen stürzen Demonstranten Denkmäler um, die an Sklavenhalter erinnern oder an Generäle der Konföderierten, die an der Sklaverei festhalten wollten. Das Gefühl der Unfreiheit und Knechtung wird von Generation zu Generation weitergegeben, erläutert Aisha Clark.

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Mein Trauma explodieren.

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Dieses Trauma sitzt in der DNA. Wenn man seinem Kind erzählen muss Geh nirgendwo alleine hin, sondern nur in der Gruppe. Komm nach Hause, bevor es dunkel ist. All diese Regeln, die das Überleben unserer Vorfahren gesichert haben.

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Wenn man sich immer nur im Überlebensmodus befindet, kommt man nie dazu, richtig zu leben. Genau so wie ihr. Keine Wahl, wo man getaumelt. Nein. Sinn der Copa Bans hat ihren Sohn Cody und dessen Freunde zusammengetrommelt Junge Charles. Fans, die der Tyrannisieren von Schwarzen ein Ende bereiten wollen und sich für soziale Gerechtigkeit engagieren. Ihre Initiative nennen sie The Hub, ein Aktions Netzwerk, das sich vor allem für Bildung und eine bessere wirtschaftliche Situation von Schwarzen einsetzt.

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Treffpunkt der jungen Leute ist eine Art Gemeindezentrum in einem schmuddeligen Hinterhof in Downtown Charleston. Aus den Gohlis riecht es faulig. Vor der Tür liegen Unmengen an Zigarettenkippen, drinnen alte Sofas und wackelige Stühle, auf denen sich die jungen Leute mit dem gebotenen Corona Abstand fläzen. Unaufgefordert fangen sie an zu erzählen. Die Unterdrückung von Schwarzen kann man jeden Tag in Charleston beobachten, erklärt Jack. Ein großer, schlanker Kerl mit weißem Hemd und Goldkette Straußens.

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Den Namen Howard für Story History. Charleston ist die Nummer eins in der Welt, was Sclaven Geschichte angeht. Aber die Stadt hält den Deckel drauf. Weiße Leute erzählen Lügen, um damit Geld zu verdienen. Und wir Schwarze haben einen Maulkorb.

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Ich bin einer von nur drei schwarzen Tourguide hier in der Stadt. Insgesamt gibt es über 1 000. Ich bin in der Nähe des Sclaven Marktes aufgewachsen. Aber sie wollen nicht, dass ich die Wahrheit erzähle.

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Talking about you liked. Jacks Augen blitzten vor Wut. Er redet sich in Rage. Cody, der Sohn von Kinda Kuba Bans, der neben ihm sitzt, wirkt etwas entspannter. Der 26-Jährige ist Musiker, arbeitet, um zu überleben, als Musiklehrer benennbar.

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Päuschen in Amerika.

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Als schwarze Person in Amerika empfindet man eine Menge Wut und Verwirrung. Man fühlt sich ständig missverstanden. Man kann sich nicht richtig ausdrücken. Erstens, weil man es nicht gelernt hat. Zweitens, weil mit Unbehagen darauf reagiert wird. Annies, so er auch.

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Vor allem junge Leute sind nicht länger bereit, die Ungleichbehandlung von Menschen verschiedener Hautfarbe hinzunehmen. Seit Monaten gehen sie auf die Straße, um gegen diese schreiende Ungerechtigkeit zu protestieren, unter anderem in Minneapolis, New York, Kenosha, Rochester, Portland und in Washington.

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Ujah a Humans. Wir sind alle Menschen oder Ent police Brutalität. Stoppt die Polizeibrutalität! Steht auf den Schildern der Demonstranten vor dem Lincoln Memorial. Tausende haben sich am 28. August an der National Mall in der US-Hauptstadt versammelt, um ein Zeichen zu setzen. Das Datum ist nicht zufällig gewählt. Der 28. August ist der Jahrestag der berühmten I have a Dream Rede von Martin Luther King. Am 28. August 1963 hatte der Bürgerrechtler vor mehr als 250 000 Menschen genau an diesem Ort seine Zukunftsvision von einer Gleichstellung aller Afro-Amerikaner verkündet.

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57 Jahre später steht der Pastor und Bürgerrechtler Al Sharpton am Rednerpult und fordert die Versammelten auf, diesen Traum, den amerikanischen Traum, nicht zu begraben.

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Ist die You can do you remember, but you can kill the three?

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Dieser Traum ist immer noch lebendig. Sie haben vielleicht den Träumer getötet, aber den Traum können sie nicht töten, weil die Wahrheit am Ende siegen wird. Wir werden aufsteigen und nie wieder untergehen. Wir werden aufstehen, selbst wenn unsere Beine müde sind. Wir werden diesen Traum wahrmachen. We go, make three to go.

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Die Menge ist elektrisiert Trotz der hohen Infektionsgefahr mit dem Coruña Virus und trotz extremer Sommerhitze sind Menschen aus allen Landesteilen der USA angereist. Mit dem Flugzeug, mit Reisebussen und ein Aktivist ist sogar die gesamte Strecke von Milwaukee nach Washington gelaufen. Über 750 Meilen. Joseph Armstrong sitzt mit seiner Familie unter einem Baum im Schatten. Der 26-Jährige trägt eine Baseballkappe und eine Maske, auf der steht I can't breathe. Er sei aus Milwaukee im Bundesstaat Wisconsin angereist, erzählt er, weil er will, dass sich endlich was verändert.

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Courtney Srilankischen hatte ich. Weil ich sehe, sie beide kenne so Leute werden auf der Straße getötet, so als sei nichts gewesen.

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Jeden Tag aufs Neue. Alle sehen es und es ist ihnen egal, beklagt Joseph. Seine wichtigsten Anliegen sind Polizeibrutalität, Nahrungsmittelknappheit und Chancengleichheit.

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Außer vielleicht die, dass wir da war. Wir ich das so nicht weiter.

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Joseph, der junge Mann aus Milwaukee, hat Hoffnung, dass sich mit einer neuen Regierung die Situation der Afroamerikaner verbessern könnte.

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Aber ich glaube wirklich, dass beiden einen besseren Job machen kann, als Trump es derzeit macht. Trump macht die Dinge nur schlimmer.

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Er hat eine Menge von dem, was wir gerade erleben, ausgelöst. Wobei das daran lag, dass der Marsch auf Washington ist friedlich verlaufen.

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Plünderungen und gewalttätige Auseinandersetzungen mit Trump Anhängern sind ausgeblieben. Anders als an anderen Orten, zum Beispiel im Augustin Kenosha. Nachdem ein weißer Polizist im schwarzen Jacob Blakes 7 Mal in den Rücken geschossen hatte, gingen wütende Demonstranten nächtelang auf die Straße, zündeten Autos und Geschäfte an und versetzten die Stadt in Aufruhr. Gewalt ist sicher nicht die Lösung, sagt Literatur. Professorin, Sünder, Koopa Bans. Die Afroamerikanerin aus South Carolina. Aber in gewisser Weise hat sie für die Aufgebracht heit der Leute Verständnis.

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Auch sie selbst ist bei den Protestmärschen der Black Lives Matter Bewegung in Washington mitmarschiert.

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I don't like it violence bereicherndes Stellen. Ich mag Gewalt nicht, aber ich verstehe, dass Martin Luther King gesagt hat Unruhen sind der Ausdruck der Unterdrückten. Ich weiß natürlich auch, dass viele dieser Ausschreitungen auf das Konto von Leuten gehen, die der Bewegung gar nicht angehören. By people Seit der Approval du schon Nathan Change Weiße.

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Demonstrationen sind eine Maßnahme, um sich in einer Demokratie Gehör zu verschaffen. Eine andere ist die aktive Mitwirkung im politischen Prozess. Sprich wählen zu gehen.

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History of Black America is the story of America its history of the people Hohe Rushdies Country lebt ab Suits Statine ideas black people WHO is belly a Promis am Meer.

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In einem Ballsport wendet sich Joe Biden, der Präsidentschaftskandidat der Demokraten, ausdrücklich an die schwarze Community. Die Schwarzen haben immer an das Versprechen eines besseren Amerika geglaubt, heißt es darin.

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Auch heute sollten sie Stellung beziehen gegen den amtierenden Präsidenten Wikinews Joe Biden to leaders to Sarah American Promis. Tigerte Viele Schwarze schätzen Joe Biden noch aus der Obama Zeit und wissen, dass sie sich auf ihn verlassen können. Auch deswegen kann er sich der Mehrheit der schwarzen Wählerstimmen relativ sicher sein. Bei der letzten Wahl im Jahr 2016 stimmten rund 89 Prozent für Hillary Clinton und nur acht Prozent für Donald Trump. Das liegt vor allem daran, dass die Demokraten in den Sechzigerjahren die Bürgerrechts Gesetze mit erkämpft haben, sagt Chris Marsh.

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Sie ist Soziologie, Professorin an der University of Maryland Wednesday, Anna Prädisponiert Synkope Democrats, Patrick Morrison Representation.

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Im Moment denkt die schwarze Wählergruppe, dass die Demokraten eher ihre Bedürfnisse befriedigen. Von den beiden Parteien, zwischen denen wir uns entscheiden können, setzen sich die Demokraten eher für Randgruppen ein, insbesondere für schwarze Amerikaner, meint Nahe Marks Kollege.

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Clarence Husein, Politikwissenschaftler an der Harvard University in Washington, nennt drei Faktoren, mit denen die Demokraten die Schwarzen gewinnen wollen. Erstens Sie haben Kamala Harris als Vize Präsidentschaftskandidatin aufgestellt. Zweitens Sie sind weiter nach links gerückt und sprechen dadurch besonders junge Wähler an. Und drittens Sie haben Strategien gegen Polizeibrutalität erarbeitet. Professor sein ist per Skype zum Interview zugeschaltet.

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Die Haut A Columbia kann man das Repräsentantenhaus teilen, Polizeigesetze entworfen, das dem entspricht, was viele Demonstranten fordern, zum Beispiel den Würgegriff zu verbieten. Die beiden Kampagne hat sich das zu eigen gemacht und will damit speziell schwarze und braune Wähler ansprechen.

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Chris Marsh wirft ihre schwarzen Locken nach hinten. Für sie geht es in diesem Wahlkampf um andere Themen.

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The Thing heißt das Paris Brutalo. Es geht nicht nur um Polizeibrutalität, sondern es geht um strukturellen Rassismus in sozialen Organisationen. Außerdem geht es um die Unterschiede beim Vermögen zwischen weißen und schwarzen Amerikanern. Between Brights in Amerika.

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Die schwarze Minderheit in den USA ist keine homogene Gruppe. Abhängig von Einkommen, Bildung, Herkunft und anderen Faktoren hat jeder andere Sorgen. z.B. scheren sich viele Bürger der unteren Einkommens und Bildungsschichten weniger um den Klimawandel oder die Homo-Ehe, sondern sie sorgen sich eher um bezahlbaren Wohnraum, Zugang zur Krankenversicherung oder eine gerechte Strafjustiz. Die Zahlen sprechen gerade beim Thema Strafrecht für sich. Laut Pew Research Center sitzen sechsmal mehr Schwarze im Gefängnis als Weiße. Ein weiteres Problem ist die niedrige Wahlbeteiligung.

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Bei der letzten Wahl gingen nur rund 55 Prozent der wahlberechtigten Amerikaner an die Urne. Die Demokraten sind daher auf jede einzelne Stimme angewiesen, vor allem in den sogenannten Swing States, den Wechselwähler, Staaten wie etwa North Carolina, Pennsylvania, Michigan und Wisconsin. Je mehr junge schwarze Wähler zur Wahlurne gehen, desto bessere Chancen haben die Demokraten zu gewinnen. Politikprofessor Clarence Lucan hält die Korona Pandemie für einen Faktor, der Wahl ausschlaggebend sein könnte. Armenier.

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Wie viele Schwarze waren entweder selbst krank oder haben Familienmitglieder, die krank waren? Die Auswirkungen der Pandemie auf die schwarze Community sind nicht zu übersehen. Viele Afroamerikaner haben Freunde und Verwandte, die an Covert gestorben sind. Dafür geben sie der Trump-Regierung die Schuld bei Problemen.

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Rund 8,6 Millionen Afroamerikaner in den USA leben in Armut. Das bedeutet konkret Eine vierköpfige Familie hat weniger als 2 000 Dollar im Monat zur Verfügung. Dass bei diesen Familien Resignation, Desinteresse und Frustration oftmals die vorherrschenden Gefühle sind, wenn es um Politik geht, ist nicht verwunderlich. Diese Menschen denken, dass sie mit ihrer Stimme ohnehin nichts ausrichten können, beklagt Soziologin Chris Marsh.

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Tinkerbell, Tinkerbell, My World, Sneakern, mehrere Feiern.

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Ich habe ein Problem damit, wenn einige Leute sagen, dass sie aufgegeben haben oder dass sie kein Fan sind vom demokratischen Präsidentschaftskandidaten. In diesem Fall sollte man eben das kleinere Übel wählen. Ich glaube, dass es wichtig ist, dass wir von unserem Wahlrecht Gebrauch machen.

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Wie dieser weit von ihrem Wahlrecht Gebrauch macht?

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Nur gut die Hälfte aller US-Bürger. Das liegt vielleicht auch daran, dass man sich als Wähler registrieren muss. Manchmal sind hohe Gebühren damit verbunden. Häufig muss man seine Steuerschulden bezahlt haben. Bevor man sich registrieren kann. Das stellt z.B. für alte, arme oder nicht weiße Bürger häufig eine Hürde dar. Außerdem findet die US-Wahl immer an einem Dienstag statt. Leute, die in drei Jobs arbeiten, haben unter Umständen keine Zeit, am Wahllokal Schlange zu stehen, ereifert sich Soziologieprofessor.

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Chris Marsh.

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Ich würde mich dafür einsetzen, dass der Wahltag ein nationaler Feiertag sein sollte. Man sollte an dem Tag nicht arbeiten. Wenn man von frühmorgens bis spätabends arbeitet, ist es schwer, ins Wahllokal zu kommen. Selbst wenn der Job einem Zeit dafür gibt, ist es schwer.

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Breaking Zemeckis kommt von Everybody Edis Bekommen Du Deaf ein National oder wie wichtig die schwarzen Stimmen sind für einen Wahlsieg von Joe Biden und Kamala Harris zeigt auch der eindringliche Appell der ehemaligen First Lady Michelle Obama beim Parteitag der Demokraten New We, wonach Chats Aperçu Enya Go.

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Wenn wir bestimmte Ziele erreichen wollen, dann müssen so viele wählen, dass wir nicht länger ignoriert werden können. Denn diejenigen, die jetzt schon ahnen, dass sie nicht gewinnen können, tun alles, um uns vom Wählen abzuhalten. Sie schließen Wahllokale in schwarzen Wohngegenden. Sie löschen Wählerlisten. Sie schicken Leute los, um Wähler einzuschüchtern. Und sie erzählen Lügen über die Sicherheit der Briefwahl.

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Diese Tactics Ornat.

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All diese Taktiken sind nicht neu, sagt Michelle Obama. Und sie hat Recht. Einschüchterung und Unterdrückung gerade von schwarzen Wählern hat in den USA Tradition. Deswegen appelliert die ehemalige First Lady an ihre Mitbürger. Ist es wichtig, die Stimme so früh wie möglich abzugeben?

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He he, he, he he ja, nicht alle Menschen mit dunkler Hautfarbe in den USA sind liberal. Wie vielen weißen männlichen Wählern gefällt auch manchen schwarzen Wählern Trumps geprotzt und Macho-Gehabe. Andere Afroamerikaner sind sehr gläubig und lehnen daher Abtreibung oder die gleichgeschlechtliche Ehe ab. Kimberley Classic aus Baltimore hat sich für die Republikaner für die Kongresswahl aufstellen lassen. Für ein Propagandavideo läuft die Vorzeigefrau von Präsident Trump auf roten Highheels durch eine heruntergekommene Gegend Baltimore und prangert die Missstände in der Stadt an.

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Amerika ist des Paddelboot für die.

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Die Demokraten haben diesen Teil von Baltimore seit über 50 Jahren unter Kontrolle. Sie haben ihn zugrunde gewirtschaftet. Verlassene Gebäude, Schnapsladen an jeder Ecke, drogenabhängige Waffen auf der Straße. Das ist heutzutage in vielen Stadtteilen normal. Traurigerweise sieht man diesen Verfall in vielen demokratisch regierten US-Städten. Und trotzdem gehen die Demokraten davon aus, dass die Schwarzen für sie wählen werden.

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Den Demokraten Placebo stehen in Texas.

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Unermüdlich tourte die 38jährige Afroamerikanerin in den letzten Wochen durch ihren Wahlkreis in Maryland und begrüßt. Trotz Ansteckungsgefahr mit dem Coruña Virus jeden potentiellen Wähler mit Handschlag, dafür ohne Gesichtsmaske. Bei den meisten Bürgern, die sich in den proppevoll Restaurants Masken los um sich scharen, kommt die junge konservative Ghouta in eine Panik.

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Ja, aggressive sowie Medien, die in Hysterie.

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Ich glaube, sie ist eine sehr unabhängige, junge, aggressive Führungspersönlichkeit. So etwas brauchen wir dringendst in diesem Wahlkreis, sagt ein weißer Herr. Auch ein Besucher mit dunkler Hautfarbe ist von der jungen Frau beeindruckt.

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Marilyn Monroe Kommst du spending money am Pulli?

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Es ist selten, dass man eine schwarze Republikanerin in Maryland trifft. Wenn es ums Geldausgeben geht, bin ich ziemlich konservativ. Für welche Partei soll ich dann stimmen? Republikaner oder Demokraten? Ich bin flexibel und offen und höre erst mal zu.

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Am liebsten hätte ich noch eine dritte Alternative Muri like a Holzscheit Schulz zurück ins gepflegte Charleston in South Carolina mit seinen ruhigen Straßen und herausgeputzten Südstaaten willen.

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Das Treffen der jungen Leute im Gemeindezentrum ist fast zu Ende. Sie debattieren noch darüber, ob sie am 3. November wählen gehen sollen oder nicht. Der Bundesstaat South Carolina gilt als Red State, ist also fest in republikanischer Hand. Und daran wird sich vermutlich auch nach dem 3. November nichts ändern. In der Stadt Charleston haben allerdings seit geraumer Zeit die Demokraten die Oberhand. Cody, der Musiklehrer und Sohn von Künder Cooper Bans, erzählt, dass er sich zumindest registriert hat, um wählen zu gehen.

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Mein ist sehr schön. Ich habe die Entscheidung noch nicht endgültig getroffen, aber ich finde das Wählen auf der lokalen und regionalen Ebene wichtiger ist als die Entscheidung darüber, wer der nächste Präsident wird.

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Mary's No-Go-Area ist der.

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Seinem Kumpel Chris, der neben ihm auf dem Teppichboden hockt, ist es ebenfalls ziemlich egal, wer als nächstes die USA regieren wird.

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Es war Präsidentenwahl. Das war. Was die Präsidentschaftswahlen angeht, würde ich eher für eine Zigarette stimmen als für einen der beiden Kandidaten. Mir wurde das Wählen auch nie richtig nahegebracht, aber auf lokaler Ebene Stadtparlament, Bürgermeister ist es voll wichtig. Da bin ich hundertprozentig der gleichen Meinung.

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Meine CD in loco oder auch von den anderen jungen Leuten im Raum hat keiner vor, wählen zu gehen. Ein typisches Bild für das Wählerverhalten von jungen Leuten in den USA. Insbesondere junge Afroamerikaner, meint Linda Kuper Bans. Sie wird am 3. November auf jeden Fall ihre Stimme abgeben.

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Für Joe Biden und Kamala Harris Artillerie ist beidenen Harris Wean.

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Ich glaube, wenn beiden und Harry's gewinnen, dann können wir damit beginnen, die Wunde zu heilen. Denn sie wollen die Nation versöhnen. Trump dagegen würde nur weiter Salz in die Wunde streuen. Sie müssen gewinnen, damit das Heilen beginnen kann. So I really I want to wanna be kasai things that we hearings Jahrestagen.

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Viele Amerikaner fürchten weitere Auseinandersetzungen zwischen Trump Anhängern und Black Lives Marah Demonstranten. Egal wer im November die Wahl gewinnt. Die Spaltung des Lands. Das wird so schnell nicht überwunden werden. Terry, eine der jungen Aktivistinnen aus Charleston, glaubt, das Land sei an einem Wendepunkt angekommen.

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Menü Tink les Fairphone Moral Changing Moral schallend. Ich fühle weniger Angst.

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Ich finde, diese Zeit ist eine große Herausforderung. Ich fühle mich energetisiert, weil ich weiß, dass viele Gleichgesinnte mit uns für die gleiche Sache kämpfen. Dies ist unsere Zeit.

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Und Pippo ritzte Wählen wir weiterhin Islam.

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Der im Juli verstorbene Bürgerrechtler John Lewis hat es so ausgedrückt Sei optimistisch. Unser Kampf dauert nicht nur einen Tag, eine Woche, einen Monat lang. Unser Kampf um Gerechtigkeit wird ein Leben lang dauern. Die Welt verstehen. Jeden Tag SWR2 Wissen, Manuskripte und weiterführende Informationen zu unserem Podcast und den einzelnen Folgen gibt es unter SWR2 Wissen. D.