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Willkommen zu den einschlafe Geschichten für Erwachsene. Hier wird nicht viel passieren. Hier finden wir Ruhe. Hier finden wir Schlaf. Ich bin Beate Himmel Stops. Und ich spreche die Geschichten, die Kerstin Nicolai schön geschrieben hat. Der Hörverlag veröffentlicht in diesem Podcast. Eine kleine Auswahl von Nicolai. Wenn ihr mehr davon hören möchtet, könnt ihr ab dem 24. achten, alle Erzählungen als Hörbuch hören. Außerdem sind Sie als wunderschön illustriertes Buch. Im Verlag erhältlich. überALL da.

[00:01:05]

Bücher und Hörbücher gibt. Und natürlich im Download. Danke fürs Zuhören. Und danke allen, die sich auch Entspannung und einen tiefen Schlaf wünschen. Erst einmal erkläre ich euch. Wie dieser Podcast funktioniert? Gleich werde ich euch eine Geschichte erzählen. Eine simple Geschichte. Kaum etwas passiert. Die aber von vielen kleinen entspannenden Dingen handelt. Die Geschichte ist ein Nest. Und wir verführen flatternd dazu. Sich hinein zu kuscheln. Ich werde unsere Geschichte zweimal erzählen. Beim zweiten Mal etwas langsamer.

[00:02:31]

Wenn ihr am Ende des ersten oder des zweiten Durchgangs immer noch wach seid, macht das nichts. Hier wird nichts gemessen oder bewertet. Und wenn ihr beim zweiten Mal noch nicht eingeschlafen seid, macht euch keine Sorgen. Entspannt euch! In Gedanken zum Anfang der Geschichte zurück. Und wandert jede Stelle ab. An die ihr euch noch erinnert. Vor allem die besonders behaglicher. Er trainiert damit euren Verstand und euren Körper darauf. Und je öfter er das tut, desto schneller werdet ihr einschlafen können.

[00:03:39]

Also am Anfang etwas Geduld. Und falls er mitten in der Nacht doch aufwachen solltet? Erinnert euch einfach wieder an die Geschichte. Und schlummert entspannt wieder ein. Jetzt ist es Zeit. Das Licht auszumachen. Und alles beiseite zu legen. Mit dem du dich beschäftigt hast. Nimm dir Zeit, um dich in deine bevorzugte, schlaffe Haltung zu kuscheln. Und deinen ganzen Körper zu entspannen. Wir arbeiten an einem Wink für deinen Geist und deinen Körper. Er signalisiert.

[00:04:48]

Und nun atmet Tief durch die Nase ein. Und mit einem leisen Seufzen durch den Mund wieder aus. Gut. Und nun noch einmal. Aus. Unsere heutige Geschichte heißt. Die Buchhandlung schließt für heute. Sie handelt von der angenehmen Gesellschaft der Bücher. Von einem sicheren Ort. Von dem aus man die Welt in aller Ruhe betrachten kann. Und von dem beglückenden Gefühl. Die Buchhandlung schließt für heute. Um kurz vor sechs war der Laden leer. Die Regale entlang.

[00:06:26]

Und stellte falsch sortierte Bücher an ihren Platz zurück. Dann räumte ich den Verkaufstresen auf. Legte einen Stapel Lesezeichen neben die Kasse. Und schloss sie ab. Heute war viel los gewesen in unserer kleinen Buchhandlung. Doch nun waren alle gegangen. Und ich drehte das Schild in der Tür auf. Geschlossen. Der Laden befand sich in einer lebhaften Straße im Stadtzentrum. In einem alten Gebäude mit breiten Holzdielen. Hohen, gewölbten Decken. Und schmiedeeisernen Kronleuchtern. Aus der Zeit, als ein Eisenwaren Geschäft gewesen war.

[00:07:49]

Gab es einen langen holzresten? Mehrere Schaufenster zur Straße hin. Wir hatten gemütliche Leseecke. Mit Buch Illustrationen an den Wänden. Eingerichtet. Er versprach, sorgsam zu sein. Durfte sich auch einen Kaffee mitbringen. Einige Kunden verbrachten bei uns ihre Mittagspause. Tranken Kaffee. Schmökert. Ab und an verstohlen von einem Sandwich oder Apfel ab. Den sie in der Jackentasche geschmuggelt hatten. Dagegen hatten wir nichts einzuwenden. Diese Menschen liebten Bücher. Das war das Wichtigste für uns.

[00:09:12]

Eine der Nischen befand sich vorn im Schaufenster. Eine Art behagliches Kabuff unter einem hölzernen Baldachin. Dort konnte man sich zugleich aber das geschäftige Treiben auf der Straße beobachten. An der Wand hingen Landkarten, die man herunterziehen und studieren konnte. Es gab welche von Afrika, Europa und japanischen Städten. Aber auch eine von Mittelerde und vom Wald. Dass man ein gutes Buch in den Händen hält. Weiß man, wenn gleich im Einband eine Landkarte auftaucht? Angestellte wie Kunden waren sich einig.

[00:10:31]

Dass es keinen besseren Platz gab als diese Nische im Fenster. Hier saß fast immer jemand. Die Leute warteten geduldig. Bis sie an der Reihe waren. Zuerst schloss ich die dicke, holzgetäfelte Hintertür mit den Butzen Glasscheiben ab. Die so alt war wie das Gebäude selbst. Ich drehte den Schlüssel im Schloss. Und zog das Rollo herunter. Im hinteren Flur und in den Toiletten schaltete ich das Licht aus. Dann ging ich nach vorn zur Ladentür. Die war auch dick und schwer und hatte zusätzlich eine fliegen Gittertür.

[00:11:48]

Wenn es draußen warm war. Kam so ein wenig frische Luft herein? Und vermischte sich mit dem Geruch der Bücher. Als ich den Riegel vorlegte. Blickte ich zu der alten Messing Glocke auf. Ich liebte es, Sie klingeln zu hören, wenn morgens die ersten Kunden herein kamen. Aber wenn ich abends abschloss, mochte ich auch die Vorstellung. Dass sie jetzt eine Zeit lang schweigen würde. Ich schaute ein Weilchen nach draußen. Es war eine schöne Tageszeit, um Menschen zu beobachten.

[00:12:52]

Die Frühlings Stimmung brachte sie zum Lächeln. Wenn Sie von der Arbeit oder der Schule nach Hause gingen. Während ich nach draußen sah. Wir ließen nie Musik laufen. Weil wir uns eher als Bibliothek verstanden. Deshalb hörte ich jetzt nur das Ticken der Uhr. Und die gedämpften Geräusche von der Straße. Ich zog diesen Augenblick absichtlich in die Länge. Ließ mich selbst warten. Es war mir eine große Freude, Bücher zu verkaufen, von ihnen umgeben zu sein. Und über sie zu sprechen.

[00:14:01]

Aber ich liebte es auch, allein zu sein und sie zu lesen. Und am Ende des Tages tat ich genau das. Deshalb kostete ich jetzt die Vorfreude aus. Während ich in das kleine verchromte Büro zurückging, wo es einen Wasserkocher und ein paar Henkell Becher gab. Eine Kundin hatte eine Schachtel Kekse vorbeigebracht. Nachdem wir eine Stunde lang gemeinsam ein Kochbuch für Sie ausgesucht hatten. Ich schaltete den Kocher ein. Begutachtete die Schachteln. Und entschied mich schließlich für Ziemt Shay.

[00:14:59]

In der Ecke vom Büro stand ein Mini Kühlschrank. Denen ich regelmäßig mit Mandelmilch füllte. Als der Tschechei fertig war, hab ich einen Schuss Milch und einen Löffel Zucker in den Becher. Und rührte um. Dann wanderte ich mit meinem Buch. Gleich würde ich mit dem zweiten Buch einer Serie beginnen. Den ersten Band hatte ich sehr geliebt. Und ich hatte mich über ein Jahr gedulden müssen. Bis der zweite endlich erschienen war. Ein großartiges Buch ist ein Hochgenuss.

[00:16:08]

Und ich konnte es kaum erwarten. Dennoch nahm ich mir ausgiebig Zeit. Um es mir gemütlich zu machen. Tee Becher musste den richtigen Platz finden. Die Kissen in meinem Rücken sollten bequem sein. Ich streifte die Schuhe ab. Und legte die Beine hoch. Würzigem. Und schaute noch ein Weilchen zum Fenster hinaus. Schließlich stellte ich die Kekse neben mich. Und atmete langsam tief ein. Und mit einem Seufzer wieder aus. Dann schlug ich das Buch auf. Die Buchhandlung schließt für heute.

[00:17:31]

Um kurz vor sechs war der Laden leer. Ich ging die Regale entlang. Und stellte falsch sortierte Bücher an ihren Platz zurück. Dann räumte ich den Verkaufstresen auf. Legte einen Stapel Lesezeichen neben die Kasse. Und schloss sie ab. Heute war viel los gewesen in unserer kleinen Buchhandlung. Doch nun waren alle gegangen. Und ich drehte das Schild in der Tür auf geschlossen. Der Laden befand sich in einer lebhaften Straße im Stadtzentrum. In einem alten Gebäude mit breiten Holzdielen.

[00:18:49]

Hohen, gewölbten Decken. Und schmiedeeisernen Kronleuchtern. Als er ein Eisenwaren Geschäft gewesen war. Gab es einen langen Holz Tresen? Und mehrere Schaufenster zur Straße hin. Wir hatten gemütliche Leseecke mit Buch, Illustrationen an den Wänden und vielen Kissen eingerichtet. Wer versprach, sorgsam zu sein? Durfte sich auch einen Kaffee mitbringen. Einige Kunden verbrachten bei uns ihre Mittagspause. Tranken Kaffee. Und ab und an verstohlen von einem Sandwich oder Apfel ab. Den sie in der Jackentasche geschmuggelt hatten.

[00:20:14]

Dagegen hatten wir nichts einzuwenden. Diese Menschen liebten Bücher. Das war das Wichtigste für uns. Eine der Nischen befand sich vorn im Schaufenster. Eine Art behagliches Kabuff unter einem hölzernen Baldachin. Dort konnte man sich ein wiegeln. Zugleich aber das geschäftige Treiben auf der Straße beobachten. An der Wand hingen Landkarten. Die man herunterziehen und studieren konnte. Es gab welche von Afrika. Europa und japanischen Städten. Aber auch eine von Mittelerde. Und vom Hundert. Dass man ein gutes Buch in den Händen hält.

[00:21:45]

Weißmann. Wenn gleich im Einband eine Landkarte auftaucht. Angestellte wie Kunden waren sich einig. Dass es keinen besseren Platz gab. Diese Nische im Fenster. Hier saß fast immer jemand. Und die Leute warteten geduldig, bis sie an der Reihe waren. Zuerst schloss ich die dicke, holzgetäfelte Hintertüre mit den Butzen Glasscheiben ab. Die so alt war wie das Gebäude selbst. Ich drehte den Schlüssel im Schloss und zog das Rollo herunter. Im hinteren Flur und in den Toiletten schaltete ich das Licht aus.

[00:23:02]

Dann ging ich nach vorn zur Ladentür. Die war auch dick und schwer und hatte zusätzlich eine fliegen Gittertür. Wenn es draußen warm war. Kam so ein wenig frische Luft herein? Und vermischte sich mit dem Geruch der Bücher. Als ich den Riegel vorlegte. Blickte ich zu der alten, mässigen Glocke auf. Ich liebte es, Sie klingeln zu hören, wenn morgens die ersten Kunden herein kamen. Aber wenn ich abends abschloß. Mochte ich auch die Vorstellung. Dass sie jetzt eine Zeit lang schweigen würde.

[00:24:17]

Ich schaute ein Weilchen nach draußen. Es war eine schöne Tageszeit, um Menschen zu beobachten. Der Frühling brachte sie zum Lächeln. Wenn Sie von der Arbeit oder der Schule nach Hause gingen. Während ich nach draußen sah. War es ganz still? Wir ließen nie Musik laufen. Weil wir uns eher als Bibliothek verstanden. Deshalb hörte ich jetzt nur das Ticken der Uhr. Und die gedämpften Geräusche von der Straße. Ich zog diesen Augenblick absichtlich in die Länge. Ließ mich selbst wahrten.

[00:25:33]

Es war mir eine große Freude, Bücher zu verkaufen, von ihnen umgeben zu sein und über sie zu sprechen. Aber ich liebte es auch, allein zu sein. Und sie zu lesen. Und am Ende des Tages tat ich genau das. Deshalb kostete ich jetzt die Vorfreude aus. Während ich in das kleine Büro zurückging. Wo es einen Wasserkocher und ein paar Henkel Becher gab. Eine Kundin hatte eine Schachtel Kekse vorbeigebracht. Nachdem wir eine Stunde lang gemeinsam ein Kochbuch für Sie ausgesucht hatten.

[00:26:44]

Ich schaltete den Kocher ein. Begutachtete die Schachteln. Und entschied mich schließlich für ziemt. In der Ecke vom Büro stand ein Mini Kühlschrank, den ich regelmäßig mit Mandelmilch füllte. Da hab ich einen Schuss Milch und einen Löffel Zucker in den Becher. Und rührte um. Dann wanderte ich mit meinem Buch zur SIDS Nische im Fenster. Gleich würde ich mit dem zweiten Buch einer Serie beginnen. Den ersten Band hatte ich sehr geliebt. Und ich hatte mich über ein Jahr gedulden müssen.

[00:27:55]

Bis der zweite endlich erschienen war. Ein großartiges Buch ist ein Hochgenuss. Und ich konnte es kaum erwarten. Dennoch nahm ich mir ausgiebig Zeit. Um es mir gemütlich zu machen. Der Becher musste den richtigen Platz finden. Die Kissen in meinem Rücken sollten bequem sein. Ich streifte die Schuhe ab. Und legte die Beine hoch. Gemächlich trank ich den würzigen Tee. Und schaute noch ein Weilchen zum Fenster hinaus. Schließlich stellte ich die Kekse neben mich. Und atmete langsam tief ein.

[00:29:27]

Und mit einem Seufzer wieder aus. Dann schlug ich das Buch auf.