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Willkommen zu den einschlafe Geschichten für Erwachsene. Hier wird nicht viel passieren. Hier finden wir Ruhe. Ich bin Beate Himmel Stoß. Und ich spreche die Geschichten, die Katrin Nicolai für Träum schön geschrieben hat. Der Hörverlag veröffentlicht in diesem Podcast eine kleine Auswahl von Katrin Nicolai. Wenn ihr mehr davon hören möchtet, könnt ihr ab dem 24. achten, alle Erzählungen als Hörbuch hören. Außerdem sind Sie als wunderschön illustriertes Buch Im Wunder Raum Verlag erhältlich. überALL da, wo es Bücher und Hörbücher gibt.

[00:01:03]

Und natürlich im Download. Danke fürs Zuhören. Danke, falls ihr allen, die sich auch Entspannung und einen tiefen Schlaf wünschen. Ich möchte euch erst einmal erklären. Wie dieser Podcast funktioniert? Gleich werde ich euch eine Geschichte erzählen. Und diese Geschichte wird sich in ein weiches Nest verwandeln. Ihr eure Gedanken für die Nacht. Wenn ihr jetzt einschlafen wollt. Oder mitten in der Nacht noch einmal aufwacht. Folgt einfach dem Klang meiner Stimme und dem simplen Verlauf der Geschichte.

[00:02:10]

Lasst sie ein Schlaflied für euren wachen Geist werden. Während er sich in den Schlaf wiegen lässt. Wird euer Körper ganz schwer und entspannt sich. Und ehe es euch versehrt? Ist es schon morgen? Ihr fühlt euch taufrisch. Ich werde unsere Geschichte zweimal erzählen. Beim zweiten Mal etwas langsamer. Wenn er nachts aufwachen solltet. Hört sie euch noch einmal an? Oder versucht sie zurückzufinden? Und ihr werdet gleich wieder einschlafen. Mit dieser Technik konditionieren wir das Nervensystem darauf.

[00:03:18]

Auf eine ganz bestimmte Weise zu antworten. Desto besser. Hättet ihr schlafen? Und nun mach das Licht aus! Klopft dir dein Kopfkissen bequem zurecht? Die Bettdecke um die Schultern. Und lass deinen ganzen Körper zur Ruhe kommen. Manchmal hilft es, wenn man sich sagt. Gleich schlafe ich ein. Und ich werde die ganze Nacht tief schlafen. Und nun atmet Tief durch die Nase ein. Und mit einem leisen Seufzen durch den Mund wieder aus. Gut. Und nun noch einmal.

[00:04:57]

Unsere heutige einschlafe Geschichte heißt. Hundstage. Es ist eine Geschichte, die von einem Tag mit der besten Freundin erzählt. Sie handelt auch von einer frisch im Garten gepflückten Gurke. Bei einem Treffen mit Freunden im Park. Und den wichtigsten Lektionen, die wir von den Tieren lernen können. Mit denen wir unser Leben teilen. Hundstage. Wie immer wachten wir Nase an Nase auf. Ein Weilchen lagen wir noch still. Blinzelnd und verträumt. Und lauschten den Vögeln, die draußen in den Bäumen zwitschern.

[00:06:06]

Dann begann sie so wild und freudig mit dem Schwanz zu wedeln. Mein ganzes Bett wackelte. Und ich musste lauthals lachen. Meine Hündin ist glücklich, sobald sie aufwacht. Jeden Morgen ist sie aufgeregt und voller Vorfreude. Und heute hatte sie auch allen Grund dazu. Ich wollte den ganzen Tag mit ihr verbringen und unseren Lieblingsbeschäftigungen nachgehen. Mit einem Satz sprang sie aus dem Bett. Und ich folgte ihr noch ein wenig schläfrig. Und rieb mir die Augen. Wir gingen in den Garten.

[00:07:08]

Und während sie im Gras herum schnüffelte und ihre Morgentoilette erledigte. Blickte ich zu den alten Eichen auf. Zwei Eichhörnchen flitzten mit dicken Backen die mächtigen äste entlang. Rotkehlchen Blauhelme flatterten durchs Laub. Die Geschäftigkeit des Morgens. An meinem Gemüsebeet bückte ich mich. Und zupfte gedankenverloren Unkraut zwischen den Tomatenpflanzen heraus. Und fühlte sich kühl an unter meinen Fußsohlen. glitzerten auf den Grünen Gewechselten. Ich hob ein breites Blatt an! Und entdeckte darunter eine große Gurke. Gleich erntete.

[00:08:28]

Dann richtete ich mich auf. Und atmete tief die frische, feuchte Morgenluft ein. Garten und reiche braune Erde roch. Der Duft erinnerte mich an einen Urlaub in meiner Kindheit. Als ich fünf oder sechs war. Wir wohnten damals in einer kleinen Blockhütte. Und bei Sonnenuntergang kochten wir draußen unser Essen. Vom ersten Abend an erzählte mein Vater uns eine Fortsetzungsgeschichte mit Räubern, Prinzessinnen und verborgenen Schätzen. Ich dachte auch an die braven Hunde, die wir all die Jahre gehabt hatten.

[00:09:33]

Sie hatten mich Rücksichtnahme gelehrt und Lust am Spiel. Und wie viel Freude es macht, für jemanden da zu sein. Ich lächelte und klatschte mir auf den Schenkel, um meine Hündin herbeizurufen. Sie kam die Nase erst braun vom Stöbern zwischen den Pflanzen. Und inspizierte das Gemüse. Frühstück gefällig? Und sie sauste zur Hintertür. Das gehört zu unserem Morgen Ritual. Nach unserem Ausflug in den Garten rast sie in die Küche und veranstaltet mit ihrem Schwanz erwartungsvoll einen Trommelwirbel am Boden.

[00:10:31]

Ganz zu Anfang hielt ich ihr das Leckerli einfach hin. Sie nahm es behutsam und verzog sich damit unter den Tisch. Aber nach ein paar Wochen, als wir uns besser kannten, begann sie, das Leckerli in die Luft zu werfen. Sie wollte mir offenbar beibringen. Wie man auch aus einem kleinen Snack ein lustiges Spiel machen kann. Und sie hat mich gut erzogen. Jetzt fragte ich sie erst einmal. Ob sie wirklich und wahrhaftig etwas haben wollte? Was mit noch wilderen Schwanz, Trommeln und aufgeregten Blick beantwortet wurde.

[00:11:35]

Dann nahm ich einen Hunde Keks aus dem Glas auf dem Tresen. Wedelte damit in der Luft herum. Und warf ihn schließlich hoch. Sie schnappte ihn zielsicher und glücklich. Tätschelte. Dann überlegen wir doch mal, was wir heute unternehmen wollen. Ich füllte ihre Schale mit Trockenfutter. Machte mir Kaffee, kostete eine Scheibe Vollkornbrot. Dann schnitt ich die Gurke. Den Toast dick mit Hummus. Und belegte ihn mit den Gurkenscheiben. Noch etwas Salz und Pfeffer obendrauf und ein paar Sprossen von einem Topf auf dem Fensterbrett.

[00:12:45]

Schon war mein Frühstück fertig. Während meine Kleine munter futtertröge. Ließ ich mich auf dem Stuhl neben ihr nieder. Nach einigen Bissen sagte ich beiläufig. Und was meinst du? Hunde, Spielplatz vielleicht. Sie schaute verdutzt auf und starrte mich an.. Der Spielplatz, wiederholte ich. Worauf sie begeistert um mich herum hüpfte und dann ankam, um sich streicheln zu lassen. Wenn Hunde sich freuen, wollen sie ihr Glück immer mit anderen teilen. Ich sehe das als Beweis dafür.

[00:13:48]

Das liebende Güte allumfassend und überall zu finden ist. Nach der frohen Botschaft gab es natürlich kein Halten mehr. Sie wollte sofort raus. Auch das habe ich von meiner Hündin gelernt. Wenn du weißt, was du willst, holst dir auf der Stelle. Nachdem wir angezogen waren. Ich mit Strand, Kleid und Sandalen, sie mit Hunde, Geschirr und Halstuch. Springt, hätten wir zum Auto. Ich machte das Fenster an ihrer Seite ein Stück auf. Damit sie sich den Wind um die Ohren wehen lassen und all die interessanten Gerüche wittern konnte.

[00:14:52]

Als wir neben dem Spielplatz parkten. Spähte sie schon aufgeregt hinaus, um zu erkennen, wer wohl heute da sein würde? Alte Freunde oder spannende Neuankömmlinge? Von der Leine gelassen sauste sie umher bis schnüffelte andere Hunde und bellte auffordernd, damit gespielt und gerangelt wurde. Ein paar ältere Hunde lagen am Rand. Und betrachteten gelassen das Getümmel. Einige Rabauken versuchten, das Kommando zu übernehmen. Andere ließen sich auf Spiele und Raufereien ein. Suchten aber auch gelegentlich Schutz bei Herrchen oder Frauchen.

[00:15:56]

Ich setzte mich auf eine Bank im Schatten und beobachtete das Treiben. Es machte mich froh zu sehen, wie selbstbewusst und unbekümmert meine Hündin hier unterwegs war. Als ich sie aus dem Tierheim geholt hatte. War sie schon ein paar Jahre alt gewesen? Und ich weiß noch, wie verunsichert sie am ersten Tag gewirkt hatte. Ich sagte ihr damals. Dass die schlechten Zeiten für immer vorbei waren. Ab jetzt würde ihr Leben aus Spielen, schönen Ausflügen, Nickerchen und allerlei anderen netten Sachen bestehen.

[00:16:57]

Einer solchen Ansage müssen natürlich Taten folgen. Lippenbekenntnisse nützen nichts. Doch inzwischen wusste sie, dass ich Wort gehalten hatte. Und genoss ihr Leben in vollen Zügen. Nachdem alle ordentlich getobt hatten, leerte sich der Platz allmählich. Meine Hündin kam. Und ich goss Wasser für sie in eine Schale. Sie klapperte ausgiebig. Dann gingen wir zum Auto zurück. Ich wollte sie heute nach Strich und Faden verwöhnen. Und hatte vor. Als nächstes zu ihrem Lieblings Laden zu fahren, um ein neues Spielzeug für Sie zu kaufen.

[00:18:06]

Ein schöner, langer Spaziergang. Und ein Schläfchen auf der schattigen Veranda. Nach dem Abendessen würden wir Ballspielen. Bis sie müde wurde. Dann würden wir beide ins Bett gehen. Sie würde sich dreimal im Kreis drehen, hin plumpsen. Und einen zufriedenen Hundes Seufzer von sich geben. Dann würden wir beide. Hundstage. Wie immer warten wir Nase an Nase auf. Ein Weilchen lagen wir noch still. Blinzelnd und verträumt. Und lauschten den Vögeln. Die draußen in den Bäumen zwitscherte.

[00:19:26]

Dann begann sie so wild und freudig mit dem Schwanz zu wedeln. Mein ganzes Bett wackelte. Und ich musste lauthals lachen. Meine Hündin ist glücklich. Sobald sie aufwacht. Jeden Morgen ist sie aufgeregt. Und voller Vorfreude. Und heute? Hatte sie auch allen Grund dazu? Ich wollte den ganzen Tag mit ihr verbringen. Und unseren Lieblingsbeschäftigungen nachgehen. Mit einem Satz sprang sie aus dem Bett. Und ich folgte ihr noch ein wenig schläfrig und rieb mir die Augen.

[00:20:42]

Wir gingen in den Garten. Und während sie im Gras herum schnüffelte. Und ihre Morgentoilette erledigte. Blickte ich zu den alten Eichen auf. Zwei Eichhörnchen mit dicken Backen die mächtigen äste entlang. Rotkehlchen und ein blau här flatterten durchs Laub. Die Geschäftigkeit des Morgens. An meinem Gemüsebeet bückte ich mich. Und zupfte gedankenverloren Unkraut zwischen den Tomatenpflanzen heraus. Das Gras war feucht. Und fühlte sich kühl an unter meinen Fußsohlen. Tropfen glitzerten auf den grünen Gewächsen. Ich hob ein breites Blatt an!

[00:22:08]

Und entdeckte darunter eine große Gurke. Dann richtete ich mich auf. Und atmet tief die frische, feuchte Morgenluft ein. Reicher Brauner. Der Duft erinnerte mich an einen Urlaub in meiner Kindheit. Als ich fünf oder sechs war. Wir wohnten damals in einer kleinen Blockhütte. Und bei Sonnenuntergang? Kochten wir draußen unser Essen. Vom ersten Abend an erzählte mein Vater uns eine Fortsetzungsgeschichte. Mit Räubern, Prinzessinnen und verborgenen Schätzen. Ich dachte auch an die braven Hunde, die wir all die Jahre gehabt hatten.

[00:23:46]

Sie hatten mich Rücksichtnahme gelehrt. Und Lust am Spiel? Und wie viel Freude es macht, für jemanden da zu sein. Ich lächelte und klatschte mir auf den Schenkel, um meine Hündin herbeizurufen. Die Nase erst braun vom Stöbern zwischen den Pflanzen. Und inspizierte das Gemüse. Frühstück gefällig? Fragte ich. Und sie sauste zur Hintertür. Das gehört zu unserem Ritual. Nach unserem Ausflug in den Garten rast sie in die Küche. Und veranstaltet mit ihrem Schwanz erwartungsvoll einen Trommelwirbel am Boden.

[00:25:04]

Ganz zu Anfang hielt ich ihr das Leckerli einfach hin. Sie nahm es behutsam. Und verzog sich damit unter den Tisch. Aber nach ein paar Wochen? Als wir uns besser kannten. Begann sie, das Leckerli in die Luft zu werfen. Sie wollte mir offenbar beibringen. Wie man auch aus einem kleinen Snack ein lustiges Spiel machen kann. Und sie hat mich gut erzogen. Jetzt fragte ich sie erst einmal. Ob sie wirklich und wahrhaftig etwas haben wollte? Was mit noch wildere Schwanz, Trommeln und aufgeregten Blick beantwortet wurde.

[00:26:20]

Dann nahm ich einen Hunde Keks aus dem Glas auf dem Tresen. Wedelte damit in der Luft herum. Und warf ihn schließlich hoch. Sie schnappte ihn zielsicher. glücklich.. Tätschelte. Dann überlegen wir doch mal, was wir heute unternehmen wollen. Ich füllte ihre Schale mit Trockenfutter. Machte mir Kaffee. Kostete eine Scheibe Vollkornbrot. Dann schnitt ich die Gurke. Dick mit Hummus. Und belegte ihn mit den Gurkenscheiben. Noch etwas Salz und Pfeffer obendrauf und ein paar Sprossen von einem Topf auf dem Fensterbrett.

[00:27:40]

Schon war mein Frühstück fertig. Während meine Kleine munter futtertröge. Ließ ich mich auf dem Stuhl neben ihr nieder. Nach einigen Bissen sagte ich beiläufig. Und was meinst du? Spielplatz vielleicht. Sie schaute verdutzt auf. Der Spielplatz, wiederholte ich. Worauf sie begeistert um mich herum hüpfte. Um sich streicheln zu lassen. Wenn Hunde sich freuen. Wollen Sie Ihr Glück immer mit anderen teilen? Ich sehe das als Beweis dafür. Das liebende Güte allumfassend. Und überall zu finden ist.

[00:29:15]

Nach der frohen Botschaft gab es natürlich kein Halten mehr. Sie wollte sofort raus. Auch das habe ich von meiner Hündin gelernt. Wenn du weißt, was du willst. Holst dir auf der Stelle. Nachdem wir angezogen waren. Mit Strand, Kleid und Sandalen. Sie mit Hunde, Geschirr und Halstuch. Hätten wir zum Auto. Ich machte das Fenster an ihrer Seite ein Stück auf. Damit sie sich den Wind um die Ohren wehen lassen. Und all die interessanten Gerüche wittern konnte.

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Als wir neben dem Hunde Spielplatz parkten. Spähte sie schon aufgeregt hinaus.? Um zu erkennen. Wer wohl heute da sein würde? Alte Freunde? Oder spannende Neuankömmlinge? Von der Leine gelassen sauste sie umher. Schnüffelte andere Hunde und bellte auffordernd. Damit gespielt und gerangelt wurde. Ein paar ältere Hunde lagen am Rand. Und betrachteten gelassen das Getümmel. Einige Rabauken versuchten, das Kommando zu übernehmen. Andere ließen sich auf Spiele und Raufereien ein. Suchten aber auch gelegentlich Schutz bei Herrchen oder Frauchen.

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Ich setzte mich auf eine Bank im Schatten und beobachtete das Treiben. Es machte mich froh zu sehen, wie selbstbewusst und unbekümmert meine Hündin hier unterwegs war.

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Als ich sie aus dem Tierheim geholt hatte. War sie schon ein paar Jahre alt gewesen? Und ich weiß noch, wie verunsichert sie am ersten Tag gewirkt hatte. Ich sagte ihr damals. Dass die schlechten Zeiten vorbei waren. Ab jetzt würde ihr Leben aus spielen. Schönen Ausflügen. Und allerlei anderen netten Sachen. Einer solchen Ansage müssen natürlich Taten folgen. Lippenbekenntnisse nützen nichts. Doch inzwischen wusste sie. Das Wort gehalten hatte. Und genoss ihr Leben in vollen Zügen.

[00:33:27]

Nachdem alle ordentlich getobt hatten. Leerte sich der Platz allmählich. Meine Hündin kam. Und ich goss Wasser für sie in eine Schale. Sie schlabbert ausgiebig. Dann gingen wir zum Auto zurück. Ich wollte sie heute nach Strich und Faden verwöhnen. Und hatte vor. Als nächstes zu Ihrem Lieblings Laden zu fahren. Um ein neues Spielzeug für Sie zu kaufen. Ein schöner, langer Spaziergang. Schläfchen. Nach dem Abendessen würden wir Ballspielen, bis sie müde wurde. Dann würden wir beide ins Bett gehen.

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Sie würde sich drei Mal im Kreis drehen. Hin plumpsen. Und einen zufriedenen Seufzer von sich geben. Und dann? Würden wir beide.