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Willkommen zu den einschlafe Geschichten für Erwachsene. Hier wird nicht viel passieren. Hier finden wir Ruhe. Hier finden wir Schlaf. Ich bin Beate Himmel Stoß und ich spreche die Geschichten, die Katrin Nicolai für Träum schön geschrieben hat. Der Hörverlag veröffentlicht in diesem Podcast eine kleine Auswahl von Katrin Nicolai Bettgeschichten. Wenn ihr mehr davon hören möchtet, könnt ihr ab dem 24. achten, alle Erzählungen als Hörbuch hören. Außerdem sind Sie als wunderschön illustriertes Buch Im Wunder Raum Verlag erhältlich.

[00:00:49]

überALL da, wo es Bücher und Hörbücher gibt und natürlich im Download. Danke fürs Zuhören. Und danke, falls ihr allen, die sich auch Entspannung und tiefen Schlaf wünschen, unsere Geschichten weiter empfiehlt. Ich möchte euch erst einmal erklären. Wie dieser Podcast funktioniert? Gleich werde ich euch eine Geschichte erzählen. Es ist eine simple Geschichte. Ohne viel Handlung auskommt, entspannender Kleinigkeiten steckt. Die Geschichte ist wie ein Nest. Wir verführen eure flatternden Gedanken dazu, darin zur Ruhe zu kommen.

[00:01:48]

Ich werde unsere Geschichte zweimal erzählen. Beim zweiten Mal etwas langsamer. Wenn ihr am Ende des ersten oder des zweiten Durchgangs immer noch wach seid, macht euch keine Sorgen. Hier wird nichts gemessen oder bewertet. Entspannt euch! Geht in Gedanken zum Anfang der Geschichte zurück und wandert jede Stelle ab, an die ihr euch noch erinnert. Vor allem die besonders behaglichen. Er trainiert damit, euren Verstand und euren Körper darauf, abzuschalten. Desto schneller werdet ihr einschlafen können.

[00:02:48]

Also am Anfang etwas Geduld. Und falls ihr mitten in der Nacht doch aufwachen solltet? Erinnert euch einfach wieder an die Geschichte. Ein. Und jetzt ist es Zeit, das Licht auszumachen und alles beiseite zu legen. Kuschelt sich in deine bevorzugte Haltung. Und lass deinen Körper entspannen. Wir arbeiten an einem Wink für deinen Geist und deinen Körper. Der dir signalisiert. Es ist Schlafenszeit. Und nun atmet Tief durch die Nase ein. Und mit einem leisen Seufzen durch den Mund wieder aus.

[00:04:00]

Und nun noch einmal. Ein. Und aus. Unsere heutige einschlafe Geschichte, heißt in der Bäckerei. Es ist eine Geschichte über einen Samstagmorgen zwischen Bagels und Brot. Es geht auch um alte Bugg Bücher voller handschriftlicher Notizen. Darum, stolz auf das zu sein, was man tut. Und um das Wissen um eine geheime Zutat. Die über Generationen von Becker, so Becker, weitergereicht wird. In der Bäckerei. Ich blickte durchs Schaufenster nach draußen auf die Straße.

[00:05:09]

Der Himmel wurde langsam hell. Und einige Läden waren schon erleuchtet. Das vom deiner an der Ecke erwachte Flackern zum Leben. Gleich würde jemand von dort vorbeikommen. Um Bagel. Süßes Gebäck und das Weißbrot für die Trostes abzuholen. Ich wischte meine Hände an der Schürze ab und drehte unser Schild auf Open. Dann schloss ich die schwere Holztür auf. Und kehrte hinter die Theke zurück. In der Muffins, Brötchen und Brot Laibe auf Kundschaft warteten. Der Kaffee war auch schon fertig und ich hatte für mich selbst einen Becher neben die Kasse gestellt.

[00:06:15]

Wir waren bereit. Den Samstagmorgen liebte ich am meisten. In der Woche waren die Kunden in Eile. Kauften nur rasch ihr Frühstück und hastete zur Arbeit. Auf hektisches Getümmel folgten zähe Flauten. Am Wochenende aber waren alle entspannter. Auch wir. Die Leute tranken in Ruhe Kaffee, lasen Zeitung. Und verspeisten genüsslich unsere gefüllten Donuts und Brownies. Die wir mit viel Liebe bocken. Die Glocke an der Tür baumelte. Und eine der Kellnerinnen aus dem deiner kam herein, um die vorbereiteten Backwaren abzuholen.

[00:07:22]

Sie trug einen leichten Mantel über ihrer Uniform. Hast du's eilig? Fragte ich. Sie schüttelte den Kopf. Nein, sind nur ein paar Stammgäste da. Wir lächelten uns an! Dann kostet doch bitte mal das hier, sagte ich und reichte ihr ein noch warmes bis koto in Wachs Papier. Ich probiere gerade neue Rezepte aus und brauche eine verlässliche Meinung dazu. Die Kellnerin nahm den Keks erfreut in Empfang. Und ich goss ihr dazu eine Tasse Kaffee ein. Diese Scottie sind mit Orange und Pistazien und Ideal zum Tunken.

[00:08:24]

Ich habe kein Vertrauen zu Leuten, die nicht ein tunken, sagte die Kellnerin. Deshalb frag ich dich, erwiderte ich und zwinkerte ihr zu. Sie hielt sich das Gebäck unter die Nase und atmete den Geruch ein. Dann beäugte sie es rundum, begutachtete die enthaltene Menge an Pistazien und geriebene orangenschalen. Wenn Leute eine Kostprobe mit einem Hops verschlingen und dann loben. Nützt mir das rein gar nichts? Aber diese Frau hatte Ahnung. Ein kleines Stück ab kaute bedächtig.

[00:09:16]

Dann legte sie das bis koto in ihren Kaffee. Und nahm den zweiten Bissen. Schließlich blickte sie auf. Legte sich die Lippen. Und nickte langsam. Für meinen Geschmack könnte noch mehr Orange rein. Aber die Konsistenz ist super. Es ist knackig und perfekt zum Tunken, aber auch so beißt man sich nicht die Zähne daran aus wie bei manchen anderen. Rundum geglückt, würde ich sagen. Ich strahlte zufrieden und überreichte ihr die bestellten Sachen. Die Kellnerin dankte mir.

[00:10:09]

Und wir wünschten uns einen schönen Tag. In den nächsten Stunden herrschte reger Betrieb. Die Bestellungen unserer Stammkunden kannten wir in und auswendig. Aber es kamen auch viele unbekannte Leute, die begeistert unsere Auslagen betrachteten und sich etwas empfehlen ließen. Wir schenkten ohne Ende Kaffee aus, verstauten zahllose Donuts und Törtchen in kleinen Kartons. Servierten jede Menge Teller mit Muffins, Scones und geposteten Bagels. Wir packten weiche Laugen, Brezeln in Wachs, Papier, schnitten Brot für Sandwiches, reichten Brötchen und Fukuoka zum Mitnehmen über den Tresen.

[00:11:07]

Namen wurden auf Geburtstagstorte gesprüht. Und schließlich wurde immer wieder die betrübliche Nachricht verkündet, dass dieses oder jenes für heute ausverkauft war. Als es zum Nachmittag hin ruhiger wurde, nahm ich im Büro ein paar meiner Lieblings back Bücher aus dem Regal und goss mir einen frischen Kaffee ein. In der Frühlingssonne setzte ich mich an den Tresen und blätterte ein Buch mit fleckigen, zerknitterten Seiten und handschriftlichen Notizen durch. Es war älter als ich selbst und stammte von dem Bäcker, der diesen Betrieb gegründet hatte.

[00:11:59]

Einem Mann mit sanfter Stimme, dessen Augenbrauen immer mit Mehl bestäubt gewesen waren. Das Buch hatte er mir geschenkt, als er in den Ruhestand ging und ich den Laden übernahm. Früher hatte ich mein Brot hier gekauft. Und eines Tages hatte ich dem Bäcker gesagt, dass bei ihm alles besser schmecke als anderswo. Er lächelte damals, beugte sich über die Theke und raunte verschwörerisch. Seit diesem Tag waren wir Freunde. Und kurz darauf begann ich, für ihn zu arbeiten.

[00:12:53]

Als ich jetzt die Rezepte studierte, knurrte mir plötzlich der Magen. Und ich ging hinter die Theke und nahm ein Baguette aus dem Regal. Einen Teil schnitt ich auf und beträufelt beide Hälften mit einem exzellenten, fruchtigen Olivenöl. Im Kühlschrank entdeckte ich Artischocken, Herzen und ein Glas Kapern, in der Speisekammer getrocknete Tomaten. Damit belegte ich das Baguette, würzte es mit frisch gemahlenem schwarzem Pfeffer und kehrte mit meinem Teller am Tresen zurück. Das Brot schmeckte wunderbar. Und ich genoss jeden Bissen.

[00:13:48]

Während ich mir weitere bis Coty Rezepte ansah. An den Rand schrieb ich. Orange Aroma intensiver. Vielleicht Marmelade dazu. Als nächstes plante ich Schoko, Haselnuss bis Coty und etwas frühlingshafte. Erdbeer, Rhabarber vielleicht. Dann trat ich am Morgen mit meinem Kaffeebecher ans Fenster und schaute die Straße entlang. Samstage, finde ich. In der Bäckerei. Ich blickte durchs Schaufenster nach draußen auf die Straße. Der Himmel wurde langsam hell. Und einige Läden waren schon erleuchtet. Das Neon Schildt vom Designer an der Ecke erwachte zum Leben.

[00:15:19]

Gleich würde jemand von dort vorbeikommen. Um Bagel. Süßes Gebäck und das Weißbrot für die Toasts abzuholen. Ich wischte meine Hände an der Schürze ab. Und drehte unser Schild auf. Dann schloss ich die schwere Eichenholz Tür auf. Und kehrte hinter die Theke zurück. In der Muffins, Brötchen und Brot Laibe auf Kundschaft warteten. Der Kaffee war auch schon fertig. Ich hatte für mich selbst einen Becher neben die Kasse gestellt. Wir waren bereit. Den Samstagmorgen liebte ich am meisten.

[00:16:32]

In der Woche waren die Kunden in Eile. Kauften nur rasch ihr Frühstück und hasten zur Arbeit. Auf hektisches Getümmel folgten zähe Flauten. Am Wochenende aber waren alle entspannter. Auch wir. Die Leute tranken in Ruhe Kaffee und verspeisten genüsslich unsere gefüllten Brownies. Die wir mit viel Liebe bocken. Die Glocke an der Tür baumelte. Und eine der Kellnerinnen aus dem Dinner kam herein. Um die vorbereiteten Backwaren abzuholen. Sie trug einen leichten Mantel über ihrer Uniform. Hast du's eilig?

[00:17:42]

Fragte ich. Sie schüttelte den Kopf. Nein, es sind nur ein paar Stammgäste da. Wir lächelten uns an! Dann koste doch bitte mal das hier, sagte ich. Und reichte ihr ein noch warmes bis koto in Wachs Papier. Ich probiere gerade neue Rezepte aus. Und brauche eine verlässliche Meinung dazu. Die Kellnerin nahm den Keks erfreut in Empfang und ich goss ihr dazu eine Tasse Kaffee ein. Diese bis Coty sind mit Orange und Pistazien ideal zum Tunken.

[00:18:45]

Ich habe kein Vertrauen zu Leuten, die nicht, sagte die Kellnerin. Deshalb frage ich dich, erwiderte ich und zwinkerte ihr zu. Sie hielt sich das Gebäck unter die Nase. Und atmete den Geruch ein. Dann beäugte sie es rund um. Begutachtete die enthaltene Menge an Pistazien und geriebene orangenschalen. Wenn Leute eine Kostprobe mit einem habts verschlingen, dann loben. Nützt mir das rein gar nichts? Aber diese Frau hatte Ahnung. Sie bis ein kleines Stück ab.

[00:19:46]

Und kaute bedächtig. Dann tunkt sie das bis koto in ihren Kaffee. Und nahm den zweiten Bissen. Schließlich blickte sie auf, leckte sich die Lippen. Und nickte langsam. Für meinen Geschmack könnte noch mehr Orange rein. Aber die Konsistenz ist super. Es ist knackig und perfekt zum. Aber auch so beißt man sich nicht die Zähne daran aus. Wie bei manchen anderen. Würde ich sagen. Ich strahlte zufrieden und überreichte ihr die bestellten Sachen. Die Kellnerin dankte mir.

[00:20:57]

Und wir wünschten uns einen schönen Tag. In den nächsten Stunden herrschte reger Betrieb. Die Bestellungen unserer Stammkunden kannten wir in und auswendig. Aber es kamen auch viele unbekannte Leute. Die begeistert unsere Auslagen betrachteten. Und sich etwas empfehlen ließen. Wir schenkten ohne Ende Kaffee aus. Verstauten zahllose Donuts und Törtchen in kleinen Kartons. Servierten jede Menge Teller mit Muffins, Scones und geposteten Bagels. Wir packten weiche Laugen, Brezeln in Wachs, Papier. Schnitten Brot für Sandwiches?

[00:21:58]

Reichten Brötchen zum Mitnehmen über den Tresen. Namen wurden auf Geburtstagstorte gesprüht. Und schließlich wurde immer wieder die betrübliche Nachricht verkündet. Dass dieses oder jenes für heute ausverkauft war. Bis zum Nachmittag wurde. Nahm ich im Büro ein paar meiner Lieblings back Bücher aus dem Regal. Und goss mir einen frischen Kaffee ein. In der Frühlingssonne setzte ich mich an den Tresen und blätterte ein Back Buch mit fleckigen, zerknitterten Seiten und handschriftlichen Notizen durch. Es war älter als ich selbst.

[00:22:58]

Und stammte von dem Bäcker, der diesen Betrieb gegründet hatte. Einem Mann mit sanfter Stimme, dessen Augenbrauen immer mit Mehl bestäubt gewesen waren. Das Buch hatte er mir geschenkt, als er in den Ruhestand ging und ich den Laden übernahm. Früher hatte ich mein Brot hier gekauft. Und eines Tages hatte ich dem Bäcker gesagt, dass bei ihm alles besser schmecke als anderswo. Er lächelte damals, beugte sich über die Theke und raunte verschwörerisch. Seit diesem Tag waren wir Freunde.

[00:23:58]

Und kurz darauf begann ich, für ihn zu arbeiten. Als ich jetzt die Rezepte studierte. Knurrte mir plötzlich der Magen. Und ich ging hinter die Theke. Ein Baguette aus dem Regal. Einen Teil schnitt ich auf und beträufelt beide Hälften mit einem exzellenten, fruchtigen Olivenöl. Im Kühlschrank entdeckte ich Artischocken, Herzen und ein Glas Kapern. In der Speisekammer. Getrocknete Tomaten. Würzte es mit frisch gemahlenem schwarzem Pfeffer. Und kehrte mit meinem Teller am Tresen zurück. Das Brot schmeckte wunderbar.

[00:25:06]

Und ich genoss jeden Bissen. Während ich mir weitere Rezepte ansah. An den Rand schrieb ich. Orange Aroma intensiver. Vielleicht Marmelade dazu. Als nächstes plante ich Schoko, Haselnuss bis Coty und etwas frühlingshafte. Erdbeer, Rhabarber vielleicht. Dann trat ich wie am Morgen mit meinem Kaffeebecher ans Fenster und schaute die Straße entlang. Samstage finde ich herrlich.