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[00:00:05]

Es war zu spät, er war zu spät.

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Man braucht eine Rostlaube, durch die sich unnötig vor Wien ebene, um die Verspätung so gering wie irgend möglich ausfallen zu lassen. Keine Geschwindigkeitsbegrenzung, keine Ortstafel, kein Zebrastreifen vermochten nicht zu bremsen, auch nicht das weiße Kreuz, das knapp vor Bernhards an jenem Kirschbaum angebracht war und sein G&D unzertrennlich wie immer und auch nicht der Blumen trog.

[00:00:46]

Rustikal getrimmte Holztafel Dorf grüßt seine Gäste. Er fuhr am Feuerwehrhaus vorbei und gleich daneben liegenden Fußballplatz. Da stand ein Bierzelt. Ein Transparent kündete davon, dass am Samstag Alleinunterhalter Kurt aufspielen würde. Die Funk gesteuerte Kirchturmuhr zeigte sechs Uhr. Beide Zahl musste man als eher ungünstig ansehen, denn somit wurde die ihm schon länger schleichende Befürchtung, er müsse seine Eltern möglicherweise gar nicht mehr abholen, um sie zum Hauptplatz von Dorf zu bringen, wo sie um sechs Uhr den Bus zu besteigen gedachten.

[00:01:26]

Zur tragischen Gewissheit Sie waren schon da, suchindex Augen leuchtete ein beeindruckendes Morgenrot in denen seiner Mutter kondensierte langsam der Zorn auf seinen Vater, schlug die Hände vor dem Gesicht zusammen.

[00:01:46]

In dieser Position hatte er weite Teile von Jugend verbracht auf.

[00:02:08]

Bei der Abfahrt fiel ihm der Werbeslogan am Heck des Busses ins Auge. Ist das Leben wieder einmal beinhart? Fahr auf Urlaub mit der Firma Schwein Bad! Volksfest ein Hörspiel in zwei Teilen nach dem gleichnamigen Roman von Rainer Nakowitz. Bearbeitung Martin Zühlke Musik. Mike Härting, Regie Petra Feldhoff.

[00:02:43]

Erster Teil der Grasel hieß eigentlich Alex limberger. Aber der Grund für seinen Spitznamen war sein professionalisierte grüner Daumen. Bei der Aufzucht von Cannabis Stauden.

[00:03:04]

Lass mich raten, du bist der Chef des Clubs und darfst ihm am Samstag das Handtuch reichen.

[00:03:13]

Vom Erlös der Ernte, die er nicht selber verrauchte oder seinen Freunden schenkte, hatte er ein kleines Café zur Tankstelle seines Vaters gebaut.

[00:03:29]

Wir haben uns ja ewig abir, haben nämlich den Hut vor meiner Eltern im Auto. Und wenn ich zu lange weg bin, was gibt's Neues, was Neues?

[00:03:47]

So lang kann es aber nicht sein, dass er die Frage ernst meinst.

[00:03:52]

15 Jahre, das sind ungefähr hundert Jahre zu wenig. Ich kann mich nicht beklagen.

[00:04:01]

Diese ganzen Supermodels haben mir meine Adresse immer noch nicht herausgefunden. Film laufen, so hält man es dann auch aus.

[00:04:13]

Was sollte man schon sagen zu den anderen? Erwartungsgemäss. Drei Kinder schon. Wahnsinn! Die sind geschieden. Stell dir vor, dabei waren sie doch das Traumpaar. Weißt du noch ein arbeitsloser Alkoholiker? Naja, war eh klar, dass es noch mal so kommt.

[00:04:36]

Wie gehen die Geschäfte? Ich kann mich nicht beklagen. Mit der Tankstelle allein wird es nicht gehen.

[00:04:45]

Hier bin ich der einzige Lokal, die Geschäfte kaufen wollen.

[00:04:55]

Du hättest, naja, im Moment gibts das Kriegsende, das Volksfest. Du weißt doch Am Samstag haben wir das Gedenkmarsch über das größte fußballerische Talent gewesen, das Dorf jemals herausgebracht hatte.

[00:05:28]

Zumindest so lange, bis er den einzigen Bernhard Bauer, der sich jemals bei Dorf zu spielen getraut hatte, nach Hause fuhr. Das war am Volksfestes Samstag vor ungefähr 25 Jahren. Heinz war gleich bei der Ausfahrt vom Parkplatz der Führerschein abgenommen worden. Aber halt auch genau so einen. Den Unfall, den die beiden knapp vor Bernhard hatten, überlebte aber nicht, bestätigte den Dörfern die Richtigkeit zweier überzeugungen. Erstens niemals irgendwem einen Gefallen. Zweitens Dörfer, die Bernhards seit jeher zu nennen pflegten Wir haben eine böse Verletzung Serie zu verkraften.

[00:06:23]

Wir bringen es mit dir.

[00:06:28]

Mit mir ist sowieso kaum Hoechster.

[00:06:36]

Mir helfe ich dir ja, wenn er doch nur wüsste, wie das Tier hieß, das seine Eltern schon seit zwei Jahren hatten.

[00:06:46]

Fritzi Franzi und der Dackel saß regungslos vor dem Rhododendron, schaute sich an und schwieg.

[00:07:00]

Ich bin ein Freund.

[00:07:04]

Unbeteiligte Beobachter hätten womöglich nicht gänzlich ausgeschlossen, dass der Hund das anders sah.

[00:07:14]

Ein weit über die normale Wirklichkeit von Landluft hinausgehende Gestank zog von der Lacey herauf, mit der Dorfteich blumig genannt wurde, hatte ein Bauer mal wieder seinen. Großherzig, der Allgemeinheit zur Verfügung gestellt und am Wasser saß ein Fischer, den er sofort erkannte. Hieß eigentlich Herbert Prohaska. Der Fußballer.

[00:07:55]

Kletterte die Böschung hinunter. Dabei stellte er fest, dass der Gestank unter der Straße einmal dazu gedacht gewesen, eventuelles Hochwasser aus der Lacke abzuleiten, aber doch sehr theoretischen Zweck, praktisch aber zum Glück zusätzlich noch ein anderer eingefallen. Vor allem seine Autowerkstatt hier direkt am Wasser hatte, war bekannt dafür in Angelegenheiten der Müllentsorgung.

[00:08:29]

Die kostengünstig verschlissene Bremsscheiben, gebrannte Lichtmaschine, aus der Mode gekommene Felgen musste nur ein paar Schritte bis zum Loch gehen und weg waren sie aufgrund ihrer physikalischen Beschaffenheit eventuell wiederauftauchen hätten können. Jeder wusste, dass.

[00:08:55]

Nein, nicht mehr mit einem Gesprächspartner neckel, konnte man leicht vom Hundertsten ins Tausendste kommen.

[00:09:26]

Die Münze zuhause schrieb ein zerknitterte Kuvert im Papierkorb gefunden hatte.

[00:09:46]

Glocke kaputt und befestigte es unter dem Klingelknopf. Um das Risiko eines überraschenden Sozialkontakte deutlich zu senken.

[00:10:06]

Die Aussicht vom Balkon hatte sich in den Tausenden Stunden, in denen der junge Sucher nek auf der Flucht vor Schulaufgaben oder nützlichen Verrichtungen in Haus und Hof unauslöschlich gehetzt war, gegen halb vier morgens des Tages und schloss die Augen schlagartig etwas schöner.

[00:10:43]

Die Hauptstraße führte zum Dorf, gleich klargestellt wurde, dass dort die zuerst da gewesen waren. Anderswo beschwerten sich die Menschen. Man behandelte hingegen nur den großen Bauern, sagte, wenn einer zu wenige Hektar hatte, etwa eine kleine Nummer, sondern gleich gar keine Panik konnte zumindest die Scheune gebrannt hatte wie jetzt.

[00:11:33]

Rund um die Scheune flossen zwei Feuer aufeinander zu, die sich mit einem satten Flusser. Dann begannen die Flammen schnell hoch zu kriechen. Da war eine Gestalt Schotterweg, ganz am Rand des Landes. Feuer. Dann verschwand die schwarze Silhouette hinter den Bäumen. Jetzt müssen Sie einen weiteren Zug später kam ihm die bestechende Idee, dass dieser je nach Lage der Dinge eigentlich auch er sein könnte.

[00:12:22]

Der frühere Hauptmann. Es hatten sich in der Zwischenzeit sicher 100 Schaulustige eingefunden, die gespannt beobachteten, wie ihr kraftstrotzende Jungmänner bereitstanden, den Wasserstrahl zu bändigen.

[00:12:56]

Jetzt, jetzt aber wirklich zur Weltmeisterschaft. Im Fenster hing ein Plakat, auf dem Mandela junior, darunter stand Gregor Mandela für öSTERREICH, Pflugscharen zu Schwertern. Der junge 13a Gärtner, der Gärtner, Brüder Poldi und Bertl aus dem Haus wurden wegen der ähnlichkeit ihre Köpfe mit den guten alten Röhrenfernseher seit je 1 und ORF 2 genannt.

[00:14:11]

Aus dem Halbdunkel erschien jetzt der Mann, der in Momenten wie diesen ganz besonders viel Last auf seinen Schultern trug. Der Ortsvorsteher. Was ist da los? Eine Katastrophe? Auf jeden Fall ein Mann. Da läuft nur das Wasser. Brandstifter entweder oder ganz anders. In diesem Moment kam dem Suchindex der Glanz des funkelnagelneuen Löschzug der Freiwilligen Feuerwehr Bernhards. Die Gesichter der Wurzen Dörfer, wenn nicht zu Stein, so doch mindestens zu solide verdichtet im niederösterreichischen Loesch wurden, konnte keiner übersehen.

[00:15:42]

Jetzt muss man wissen, dass der kollektive Schmerz darauf wusste, dass sie schon in den Siebzigerjahren in eine Großgemeinde mit dem Bernhards Bauern gezwungen worden waren. Nun war der Wunsch natürlich klüger, schöner, einfach besser. Aber Bernhards um 1000 Einwohner mehr. Also kam der gemeinsame Bürgermeister immer aus Bernhards auf, und davon blieb nur ein subalterne Ortsvorsteher Dörfler. Feuerwehrmänner lehnten stumm an ihrem Auto, wissend, dass die Schmach ihrer stolzen Heimat zugefügt hatten, noch Generationen weiterwirken. Sie wussten noch nicht, dass mit dem Schug nicht nur ihre Ehre verkohlt war, sondern auch seine Frau.

[00:16:49]

Doch darüber. Aber es gibt ein Indiz dafür, dass es sich um keinen Zufall Mörder handelt.

[00:17:02]

Nach Christi Himmelfahrt Die heilige Johanna wird quasi auf dem Scheiterhaufen hingerichtet.

[00:17:09]

Sehr scharfsinnig, Grasel.

[00:17:12]

Oder meinst du, mit diesen Kampf zu tun haben könnte, wer weiß.

[00:17:21]

Aber eins muss man schon noch ins Kalkül ziehen.

[00:17:33]

Mein Gott, lass dich umarmen.

[00:17:38]

Die Umarmung dauerte länger, als es die vertrocknete Emotionalität ertragen konnte. Schon gehört, dass du hier bist.

[00:17:46]

Von wem? So ungefähr vom halben Dorf. Der Mann, von dem man spricht. Ich ausgerechnet.

[00:17:54]

Na ja, sonst hat ja keiner den Mörder gesehen.

[00:17:57]

Ach ja, ich habe eine Nacht daher geredet. In Wirklichkeit habe ich einen Schwachsinn erzählt.

[00:18:05]

Was anderes? Na dann. Der Kerl war so weit weg vom Fenster. Das könnte ich denn jeder gewesen sein. Ja, bist ja auch irgendwie das Schlimme, oder?

[00:18:18]

Mit der Susi hätte der Sucher nicht ohne weiteres gehen können. Als er 15 war. Nicht, dass sie jemals gefragt hätte. Aber geschaut hatte sie immer so getrieben, die ganze Zeit.

[00:18:33]

Nicht. 15 Jahre lang nichts. Naja, du musst bedenken, dass ich schon mal ein gutes Drittel von der Zeit geschlafen habe. Und wie geht dir so? Nicht sehr aufregend. Mein Leben in Wälzten Dorf picken, geblieben.. Das mit dem Hannes hast du gehört, Das war jetzt fünf Jahre her, dass der Hannes, der Mann von der Sursee, in der Martel Kurve geradeaus gefahren war, obwohl links die wesentlich bessere Wahl gewesen wäre. Aber so war er halt tot.

[00:19:11]

Und die Susi allein mit zwei kleinen Kindern und einem Haus in der Sackgasse, vom Sucher weg.

[00:19:16]

Das ist jetzt schon wieder so lange her, dass es mir vorkommt wie in einem anderen Leben. Nur mit den Kindern ist es manchmal nicht so einfach. Ja, ich kann mir das vorstellen. Sag mal, wie lang bleibst du hier? Bis Sonntagabend dann kommen meine Eltern vom Urlaub zurück. Bis Sonntag. Die Chance groß ist, dass sich durch die nächsten 15 Jahr wieder nicht magst du nicht mit zum Abendessen kommen, morgen vielleicht die Gegenprobe.

[00:19:51]

Der Antrag ist torlos, einstimmig die Feuerwehr abgestimmt.

[00:19:58]

Ob das Volksfest abgebrochen wird, vorgerechnet, wie viel allein die Miete fürs Bierzelt kostet. Nächste verdächtige Geständnis Wirklich zu verbreiten, dass der Schlüssel zur Lösung dieses Falls?

[00:20:24]

Wir müssen aufhören, uns nichts mehr zu löschen. Die haben sich doch auch selbst in unsere Popen funktioniert.

[00:20:45]

Aber wie soll denn die Polizei freilich nur damit nichts bringen?

[00:21:07]

Doch nicht einmal das Auto vom Hilfslehrer nicht völlig korrekt, aber es verstand auch so ein jeder. Das Auto von jungen Hegeler musste er an der Ortstafel von Lank stehen lassen. Nachdem ich den braven Gesetzeshütern endlich einmal geglückt war, dem wahrscheinlich berühmtesten Raser in der ganzen Gegend den Führerschein abzunehmen. Natürlich war das hochgradig ungerecht gewesen, weil der mit seinen 1,8 Promille in dieser Nacht auch nicht mehr gehabt hatte als sonst. Nein, er hatte in diesem Zustand auch noch mit 17 Minuten und 26 Sekunden den bis heute ungebrochenen Rekord aufgestellt.

[00:21:47]

Das Auto, das die Polizei dann nicht gefunden hatte, war jenes gewesen, das den Andy auf seinem Heimweg zu Fuß im Finstern zur Kühlerfigur gemacht und eineinhalb Kilometer mitgeschleift hatte. Das war schon eine unglaubliche Niederlage gewesen. Wo doch das, was vom nach seinen letzten eineinhalb Kilometern übrig geblieben war, auch unübersehbare Schäden an dem Auto hinterlassen haben musste.

[00:22:12]

Nicht nur umgekehrt. 26.

[00:22:26]

Kann leicht sein. Sie scheinen es ja selbst fast zu glauben. Es ist ja immer der, dem man es nie zugetraut hätte. Schau, der Urban Ernst nämlich, der wird sich selber verbrennen, weil er einen anzünden würde und dann nicht mehr raus käme. Markowitsch Na na, na ja, der Gärtner Berto auch möglich. Würde aber das Täterprofil des stillen Wassers erfüllen. Ich habe gehört, dass der Gregor letztens eine runterkommt hat, einen Grenzstein eingelagert hat.

[00:23:23]

Das kann passieren. Aber es hatte angeblich Methode. Es hat Methode. Sagen wir 50 Hektar, wobei die Mandalas sicher mehr haben. Aber egal, ist ja nur 200 Meter lang und auf jeder Seite jetzt leider ein bisschen zum Nachbarn rüber.

[00:23:47]

Nur ganz wenig Pflugscharen.

[00:23:52]

Wie viel mehr Grund hast du dann, Investment-Banker?

[00:24:01]

Im Handumdrehen um einen Hektar mehr zu arbeiten, musst du deren Hektar Acker kaufen.

[00:24:08]

Das wiederum konnte sich sogar leicht ausrechnen. Ziemlich genau sieben Trillionen Jahre.

[00:24:18]

Da war ein Geräusch mitten in der Nacht. So viel stand fest. Der Hund, der Hund hatte bislang kein einziges Mal gebellt, in ein mitleidlosen Schicksal ins Kellerverlies sperrte, weil er es schon ein wenig drangsalieren konnte, ohne irgendwelche Zeugen dafür zu haben.

[00:24:57]

Das Geräusch im Laufe zahlreicher nächtlicher, knarrenden Stufen. Und. Es gab keinen Zweifel Jemand war im Haus mit größtmöglicher Wucht bewusst. Letzte Nacht ein paar hundert Meter entfernt von hier unangenehmen Besuch bekommen hatte. Das irregeleiteten, aber eben doch öffentliche Meinung zum zuverlässigsten Belastungszeugen seit Monica Lewinsky geworden war.

[00:26:04]

Geistesgegenwärtig zog sich die Decke über den Kopf und stellte das Atmen ein. Trotz der Decke über seinem Gesicht konnte der Lichtstrahl einer Taschenlampe erkennen, im Zimmer umher schwankte und schließlich genau auf seine bedeckten Gesichter hängenblieb. Drei Tage lange Sekunden Stillstand. Stürzte sich mit der Decke vor sich dem Wandel überrascht von der plötzlichen Attacke, taumelte der rückwärts, verlor die Lampe, stolperte über einen Sessel und fiel hin, warf sich samt der Decke über ihn, kniete sich auf die Wild, strampelte Mumie und begann, unkontrolliert auf sie einzudreschen.

[00:27:07]

Allerdings ohne Taschenlampe, die auf dem Boden lag, erkannte Sucher nicht, dass das Geräusch, welches sich mit einem Mal an der Innenseite seines linken Oberschenkels bemerkbar machte und sich zielstrebig in Richtung seiner Aya fortbewegt, von einem beachtlich großen Messer stammte, das sich von unten durch die Decke bohrte.

[00:27:34]

Angekommen stand er vor der Wahl, entweder in Richtung Küche abzubiegen und seinerseits mit einem Messer aufzurüsten, oder vielleicht mit einer Käsereien, mit der man dem Angreifer sicher einen extrem langsamen, qualvollen Tod bescheren könnte. Oder zu flüchten. Sein Gegner hatte sich in der Zwischenzeit auch aufgerappelt und nahm gerade polternd die Treppe in Angriff zu, rannte auf den Abgang zu und schaffte es gerade noch in den drei Großen sässen sprang der dunkle Keller dunkle hinunter und riss die Tür zum Holzrahmen.

[00:28:10]

Ein flacher Burst farbiger Schatten schoss an seinen Beinen vorbei und stürmte auf den Einbrecher zu, der durch den Angriff auf seine Beine das Gleichgewicht verloren. Von einem ungläubigen Schrei begleitet, die halbe Treppe hinunter und entriegelt er das kleine Fenster. Susanne quetschte sich nach draußen und schlürfte sich dabei an irgendeinem Metall, das aus dem Fensterbrett stand. Den linken Oberschenkel fiel dann aus dem Fenster, rappelte sich auf und begann zu rennen über die Straße, weiter zu dem einzigen Ort, von dem er sich im Moment wirkliche Sicherheit versprach.

[00:28:58]

Im Haus ging das Licht an. Eine verschlafene Gestalt öffnete die Tür.

[00:29:32]

Wie kann man denn so etwas vergessen?

[00:29:37]

Vorher?

[00:29:38]

Dann hat es keinen Grund gehabt, sie zu retten.

[00:29:43]

Bernhard Wimmer, Chefinspektor des Landeskriminalamtes Niederösterreich, hatte den Hund zum Tierarzt nach Bernhards gebracht. Um keine Zeit bei der Aussage Erhebung zu verlieren.

[00:29:56]

Eine Haarfarbe, irgendwas.

[00:30:01]

Man musste nicht zwingend Psychologie studiert haben, um zu erkennen, dass er nicht leiden konnte.

[00:30:06]

Es tut mir leid.

[00:30:07]

Keine Ahnung hat er ja vielleicht noch was bestimmten Geruch nach Kuhstall.

[00:30:26]

Vielleicht werden Sie versuchen, beim Brand hatten Sie als einziger den Täter gesehen und können uns trotz dieser Beobachtung keinen sachdienlichen Hinweis geben. Und jetzt haben sie sogar mit ihm gerauft. Und wieder erfahren wir nichts, überhaupt nichts, was uns irgendwie weiterbringt. Wir sind es ja gewöhnt, dass es mit Zeugen Probleme gibt. Aber eines muss man ihnen lassen So ein absoluter Ausfall wie sie ist nicht bereit. Einer Rede auf das Opfer des Todesangst gehabt. Das ist ja wohl das Letzte.

[00:31:03]

Wenn Sie da nicht finden, was haben Sie hier nur wegen der guten Luft machen, um Urlaub am Bauernhof Ihr gehört?

[00:31:16]

Was war noch einmal Ihr Beruf? Wollen Sie mir etwa erzählen? Sie zahlen Steuern? Ja, nur weiter so, meine Herren.

[00:31:22]

Ich habe alles, was Sie brauchen und ob ich jetzt einen Menschen oder einen Hund zusammen macht. Für mich kein Unterschied.

[00:31:31]

Haben Sie einen Verdacht? Wir ermitteln in alle Richtungen. Wer?

[00:31:41]

Da wir nur sehr schwer zu verstehen, aber es hat geklungen wie, na ja, wie heute noch?

[00:32:00]

Wie kann man mir nicht verdenken. Wenn ich gewesen wäre, hätte ich das vermutlich auch gesagt. Würden Sie vielleicht die Stimme wiedererkennen?

[00:32:17]

Naja. Warum frag ich überhaupt? Danke für das aufschlussreiche Gespräch.

[00:32:30]

Wie geht es jetzt weiter? Also aus meiner Sicht ist Personenschutz nicht mehr nötig.

[00:32:38]

Der Täter musste ursprünglich zwar befürchten, durch sie eventuell enttarnt zu werden, weil sie Ihre so genannte Aussage ja nun endlich gemacht haben.

[00:32:54]

Ja, natürlich. Ich habe mir schon eine Ration hergerichtet. Wann, wenn nicht jetzt?

[00:32:59]

Ja, aber deswegen auch nicht.

[00:33:04]

Dann ist es noch schlimmer. Die Susi hat mir schon alles erzählt. Wie geht es dir?

[00:33:09]

Ja, ganz gut bewacht.

[00:33:17]

Warum denn nicht? Da wird doch der meiste Umsatz gemacht.

[00:33:21]

Ich hoffe nur doch, dass das vielleicht jetzt günstiges Wer da so herumläuft.

[00:33:26]

Du hast es doch bloß mit einem reinen Spöler, dem Tor. Das ist ja anstrengend.

[00:33:40]

Als seinen ersten Ball hielt. Elastische Knie und arretiert Substitut mit einfach grenzender Leichtigkeit. Was allerdings, da es sich um einen Rückpass handelte und diese korrupte Funktionärs Bande bei der Fifa offenbar kürzlich die Regel geändert hatte, ohne es zu Janek zu sagen. Dummerweise zu einem indirekten Freistoß in seinem Strafraum führte Janek auf diese überzeugende Weise seinen ersten Ball hielt, stand es schon zwei zu null für die anderen.

[00:34:16]

Ganz konkret angenehme Folge des Stillstandes war, dass sich der Gärtner Poldi, der wegen seiner Fettleibigkeit die ärzte sind ratlos nicht mitspielen konnte.

[00:34:29]

Seit Spielbeginn dem Sucher NEX linke Stange stand nunmehr noch heftiger bemüßigt fühlte, helfend einzugreifen, bevor der Sucher nickte.

[00:34:41]

Inhalt dieser Aussage aber einer genaueren Abklärung zuführen konnte, nagelte der Sechser hatte den Ball Wäsche in Richtung seines Gesichts. Hände hoch! Allerdings wurden seine Hände so hart getroffen, dass er sich selbst die Oberlippe gab, um den Ball so ungefähr alle am Platz Anwesenden teilnahmen. Als ich das Gewebe auflöste, weil der Grasel den Ball in höchster Not bis in das Kinderkarussell brosch, wandte sich privat Trainer zu.

[00:35:25]

Was in Zeiten wie diesen beim Sechser Ich habe so leicht noch Ortsvorsteher.

[00:35:44]

Wegen dem Fahrrad. Fahrrad. Bernhard soll jedes Wort das Ziel haben, die Berner bei einer Probebohrung eine warme Quelle gefunden hat, planen an einer Därme herum, Naturschutzgebiet. Und dann ist sich die Zufahrtsstraße unterworfen.

[00:36:17]

Die Pläne zumindest, weil sich leider nicht aus einem Dutzend Bauern und der Ortsvorsteher von der Bürgerliste erwarten, sich natürlich nicht verkauft.

[00:36:39]

Ja, der Wahnsinn.

[00:36:43]

Und so etwas tut man halt nicht. Jetzt, wo der Suchindex nachdachte, verkauft teures Geld an die Gemeinde und sich den Grund dann von ihren Nachbarn mit dem Flug zurück. Manche Leute waren halt einfach geschäftstüchtiger als andere. Auf einmal lief der Pfarrhofer René allein auf Suchindex Tor zu. Diesmal gelang es, den Ball vor dem galoppierenden Stürmer weg zu schlagen. Allerdings blieb der Pfarrhofer nicht stehen, sondern rauschte mit seinen 105 Kilo ungebremst.

[00:37:54]

Griff in die Brusttasche seines Kariert und zeigte dem Grasel die Rote Karte. Markowitsch Die Karte zu finden die Ledigen unter dem Gejohle der Zuschauer.

[00:38:25]

Ich darf euch im Namen der Freiwilligen Feuerwehr das Publikum, nachdem ich die Wartezeit überbrückt hatte, offensichtlich gleich nahtlos zunächst am Dorfteich, war mir ein Anliegen, den Jüngsten auf der linken Seite zu meiner Zeit schon längst dafür gesorgt, dass die Gemeinde wie die Weihnachtsgans. Für Aufmerksamkeit. Heute oder morgen noch das Volksfest besucht, weil der Endzweck.

[00:40:28]

Zwei junge Feuerwehrleute hatten sich vor dem ROE positioniert und zielten mit härtesten Heilungen Gesichtsausdruck in das Schwarze Loch. Der 9a stand am Wagen und demonstrierte beim Umlegen des Hebels äußerste Entschlossenheit. Und tatsächlich hat dem Schlauch schoss in derselben sekundär ein mächtiger Schwall, den die beiden spät Pubertierenden nur mit großer Mühe einigermaßen in die stinkende öffnung dirigieren konnten. Das Publikum blickte mit Spannung auf das Ende des Rohres welches in die Lacke. Aber da kam nichts. Stattdessen schwappte die in das Rohr hinein geschossene Welle als inzwischen schwarz gewordene Brühe langsam wieder zurück.

[00:41:19]

Bernhard Brandmeister antwortete weltmännisch mit dem Mittelfinger und fanden sich dann wieder seinen Mannen zu, um zu beratschlagen, was jetzt zu tun sei. In der Zwischenzeit hatte auch der Schnecken kapiert, dass im Erfolgsfall vermutlich eine Menge Dreck unbekannter Zusammensetzung in der Lacke landen würde Umwelt, Umwelt, Umwelt, Umwelt, mit der Umwelt, mit der Umwelt.

[00:42:06]

Früher haben wir die Spritzmittel, die uns übrig blieben, sagen die Feuerwehrmänner hatten in der Zwischenzeit einen zweiten Schlauch ausgerollt. Bei der Bezirkshauptmannschaft die Notstandshilfe noch noch. Womit?

[00:42:53]

Vier Burschen standen jetzt zu allem bereit, legte Schalter. Spritzte das Wasser auf die Feier zurück. Aber diesmal gaben sie nicht auf. Aber das ist natürlich, dass man keine Kinder bekommen kann. Suche eine Kette durchaus gefunden, dass man dieses Thema noch ein wenig tiefgreifender hätte diskutieren können. Aber dazu kam es nicht mehr. Denn jetzt passierte es unter dem Druck der zwei Hochleistung Schläuche, die sich als wirklich guter Kauf erwiesen, löste sich die Verstopfung nämlich endlich. Zuerst trampelten einige undefinierbare Brocken aus dem Rohr in die Lage, und dann schoss auf der prächtigsten Fontäne, die wir gesehen hatte, ein Körper heraus, dessen schwarze Gesichtsfarbe weniger seinem eigenen als der fortgeschrittenen Verwesung geschuldet war.

[00:44:10]

Die Leiche trug eine blaue Latzhose und schien den Mund weit aufzureißen, was angesichts dessen, dass der Werkstatt Inhaber Biopic Billy das immer schon gern getan hatte, an sich niemanden groß wunderte außer die Bar ganz scharf, gegen die gleich erkannt hatten, dass das gar nicht der Mund war, sondern der beidseitig bis zur Wirbelsäule aufgeschlitzten Hals. Feinmechaniker Billy vollführte im Trubel eine geschmeidige Rolle rückwärts, befreite sich währenddessen durch den fortgesetzten Wasserdruck dazu animiert mit einem durchaus hörbaren Knacken gänzlich von seinem Kopf und feuerte diesen anschließend mit einem technisch einwandfreien Fallrückzieher weit hinaus aufs Wasser, bevor auch sein Körper effektvoll in die Latte klatschte.

[00:45:15]

Hallo Mama! Da kann es nur. Nichts Neues. Volksfest ein Hörspiel in zwei Teilen nach dem gleichnamigen Roman von Rainer Nakowitz, Bearbeitung Martin Völker Ende des ersten Teils.

[00:45:43]

Die Rollen und ihre Darsteller Christopher Schärf, Simon Schwarz, Manfred Markowitsch, Heinrich Baumgartner, Gärtner, Valentin Schreier, Katrin Hauptmann Pfarrhofer Roland Silbernagel und viele andere als Erzähler Peter Simonischek Technische Realisation Jürgen May und Mechthild Ostermann Regieassistent Peter Simon, Regie Petra Feldhoff.

[00:46:33]

Eine Produktion des Westdeutschen Rundfunks, Köln 2016.

[00:46:39]

Dramaturgie Christina Hensel.