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[00:00:04]

Passt gut auf den Hut auf und schließt die Tür ab. Die muss täglich entlüftet werden.

[00:00:13]

Zuerst Denk dran, bloß aufpassen!

[00:00:22]

Wir haben ja eh nix.

[00:00:34]

Natürlich eine Katastrophe.

[00:00:47]

Wie lange bleibst du hier?

[00:00:49]

Sonntagabend, da die Chance groß ist, dass ich dich die nächsten 15 Jahr wieder nicht seh, machst du nichts.

[00:00:55]

Zum Abendessen gibt's Verdächtige.

[00:00:58]

Geständnis nicht wirklich überall zu verbreiten, dass du der Schlüssel zur Lösung dieses Falles bist.

[00:01:32]

Volksfeststimmung Ein Hörspiel in zwei Teilen nach dem gleichnamigen Roman von Rainer Nakowitz.

[00:01:39]

Bearbeitung Martin Zühlke Musik Mike Härting. Petra Feldhoff Wie die beiden miteinander, die man eigentlich überhaupt nicht mehr miteinander zu tun haben. Und wisst ihr, was das bedeutet? Gerade habe ich bei der letzten Seite bemerkt, dass mindestens acht oder zehn Tagen oder eigentlich noch wer irgendwo herumliegt, auf dem Weg zu Susi kam, wurde mit einem Mal bewusst, wie riesig sein würde.

[00:04:05]

Aber vor allem optisch. Denn niemand hatte das Bild des Ortes dermaßen nachhaltig bereichert wie der nunmehr unglücklicherweise abgetretene Magier der Mechanik. Lucke stand nämlich der BMW mit Spoilern, Breitreifen, Alufelgen veredelt famille. Selbst die beiden rammeln am Heck, unter denen ein lustiges Injection stand, stammten mit Sicherheit aus Billys kleinem, aber umso feineren Zubehör Schoop für den tiefsinnigen Jungmann. Und solche Autos, Autos mit Seele. Geschmackvoll genau den richtigen Stellen, verchromte, mit selbstbewusster Stilsicherheit veredelte Kleinodien der Mittelklasse.

[00:04:49]

Solche Autos gab es zuhauf in Vösendorf. Sie trug ein kleines, schwarzes, um die Fesseln geschnürte Highheels. Diese waren ja sowieso schon immer das Beste gewesen. Und dann noch die Schminke. Oh mein Gott. Sie hatte Lippen und ein Dekolleté, in dem, was drin war. Reinkommen musste feststellen.

[00:05:21]

Sie sah einfach hinreißend aus. Banu. So weit kann ich dir folgen. Muss er drehte sich um und ging von seinem Hirn, pochte es. Du Trottel, du vollkommen unfähiger Idiot! Herr Kommissar, Daraus muss ich schließen, dass Sie nichts Neues wissen. Das ist ja nach Lage der Dinge. Schauen Sie, es kommen laufend neue Erkenntnisse dazu. Aber Wertermittlung ist am Anfang halt immer ein paar tausend Teilchen, und ohne Vorlage über sieben Brücken musst du gehen, und das Spiel dauert 90 Minuten.

[00:06:31]

Haben Sie eigentlich irgendwann einmal auch etwas Erhellendes zu sagen? Oder bleiben Sie lieber weiterhin bei Ihrem sinnlosen Maulhelden Turm? Wenn Sie mich schon so nett bitten, dann sage ich, was sachdienlich es ist völlig klar, ärgerlich nur Greenpeace gewesen sein, schlimmer Umweltverschmutzer. Der hat sich ja ganz in der Linken versenkt, und das hat sicher manchen Leuten nicht gefallen. Sie wissen ja, wie diese militanten Grünen sagen. Sie haben jetzt immerhin tatsächlich einmal eine Aussage gemacht, die Hand und Fuß hat, nachdem was ich von unseren Tauchern gehört habe.

[00:07:18]

Liegt ja wirklich ein Auto, war nicht zu übersehen. Jetzt erzählen sie mir beim nächsten Mal etwas, das auch nur für den Fall relevant ist. Und Sie machen einen glücklichen Zufall. Ich war so fertig von der Unterhaltung, dass ich erst mal was zu trinken bestellt und das keine Sekunde zu früh feuerte. Doch gerade in den Dreivierteltakt hinein geprügelte Version von Loco Charakter. Die tobende Menge gelernt war gelernt. Die Bublé Harley hinter der Bar hatte sich ganz schön herausgeputzt für den Abend.

[00:08:01]

Knallengen Mini, je ne pinker Lippenstift hatte schon lange nichts Trauriges gesehen. Wie hätte er das ablehnen können, ohne die Frau in eine tiefe Lebenskrise zu stürzen? Er eine große Neuigkeit. Und steckte anschließend zwei weitere Doppelte später stand der Pfarrhofer René vor ihm und ließ großzügig von seiner feuchten Aussprache teilhaben. Naja, gestern nach dem Einsatz wollte ich etwas einkaufen gehen, sie dich umarmt hat und nicht mehr loslassen hat sich einfach so wie Ich bin ehrlich. Eifersüchtig will ich das natürlich auch nicht.

[00:09:27]

Ich weiß nicht, wie ich das anfangen soll. Ich hätte nie gedacht, dass er ausgerechnet mit dem Pfarrhofer so viel gemeinsam hatte. Ich mochte keine Gedanken, bin sowieso morgen. Wieder eine Stunde später tauchte Grasel endlich auf.

[00:09:53]

Wer am besten etwas Verdächtiges auffällt.

[00:10:05]

Wieder eine Stunde später die Augen zumacht, dreht sich alles. Noch eine Stunde später. Oder nicht?

[00:10:41]

Sammeln ist eine wichtige Sache. Befand sich in einem Bett, so viel war klar an der Wand ein Poster. Jimi Hendrix. Er nahm all seinen Mut zusammen, atmete noch immer tief ein und drehte sich auf die andere Seite. Wunderschön. Dicht an dicht gedrängt bis zum Horizont, von der untergehenden Sonne in ein warmes Licht getaucht gewesen, wenn er aus dem Fenster auf den Abendhimmel geschaut und vor allem auch angesichts davon ausgehen, dass es sich doch eher um den von jahrzehntelangem sonnenbank Missbrauch gegerbten Oberkörper da keine Missverständnisse aufkommen lassen.

[00:12:23]

Er war ja ein großer Freund der Gleichberechtigung, der Frau, ihrer Befreiung, und selbstverständlich war er entschieden dafür, dass Frauen auch noch im Klimakterium ein aktives, erfülltes Leben genießen konnten.

[00:12:45]

Auf der anderen Seite lag übrigens auch nicht wirklich besser, noch dazu an einem Sonntagmorgen, an dem man neben der Nackten ins Vorzimmer etwas dran war. Dann stand da draußen.

[00:13:19]

So wie der Tag begonnen hatte, öffnete die Tür einen winzigen Spalt und später hinaus auf den berühmten Namen. Wäre in diesem Etablissement.

[00:14:09]

Blödsinn! Schade, schade.

[00:15:40]

Das Miterleben hätte können, was ich heute Fussballplatz abspielt. Die prächtig bestickten heiligen Fahnen weg der sanften Brise Autobahnfahrt erfunden. Nichts weniger als ein Geniestreich gewesen. Die Autos standen heute so dicht an dicht auf dem Fußballplatz vermutlich kein Tropfen Weihwasser. Den Boden benetzen würde. Altgediente, die so gut wie keine der bisherigen Autobahnfahrten versäumt, hat überhaupt nie gewesen. Die Mitte der Gläubigen stand der Gärtner und heulte verzweifelt. Seine Haare waren schweißnasse. Alle wussten, wer gemeint war.

[00:17:18]

Sein Bruder, der Gärtner Bertel, war verschwunden. Der wusste, dass jetzt Führungsqualitäten gefragt waren. Noch Vergebung gefordert, hatte das Megafon aus der Hand und tat so ziemlich genau das Gegenteil zugeschlagen.

[00:18:28]

Solche Hilfssheriff Truppe war genau das, was Kommissar Weber zu seinem Glück noch brauchte. So schnell es ihm halt möglich war, stürmte er hinter den Altar und entmannt dem 17 das Megaphon, um seinerseits eine begeisterte Rede zu halten.

[00:18:48]

Die Hilfsbereitschaft der Bevölkerung ist für jeden Hinweis, der zur Auffindung des vermissten Herrn Gärtner und Ergreifung des Täters wird, sehr dankbar. Aber ich muss dringend ersuchen, von jedweder Suchaktion auf eigene Faust und unter Umständen auch noch bewaffnet Abstand zu nehmen. Wir nehmen, um schnellstmöglich aufzufinden. Ich habe bereits in der Zeit in der herumgeredet Bürger drangsaliert. Zur Abwehr unmittelbarer Gefahren für die öffentliche Sicherheit. Das sage ich hiermit Polizeirecht. Wir brauchen jedenfalls nicht das Dorf aufzusuchen, da gibt's ja wohl Freiwillige genug.

[00:20:24]

Das müssen wir ja machen. Warum denn? Wir hier die Klügsten. Außerdem. Bis dahin freue mich des Lebens, da bin ich eine Staubwolke. Ehrlich genug ist genug zum Detektivs geboren bei mir im Café Langevoort.

[00:21:38]

Wahrscheinlich kommt er dem Willi. So oft kann man ja nicht in den Genuss in der Nase haben.

[00:21:51]

Charakteristischer und mit ganz vielen Vander, Nadeln, Wappen und sonstigen Trophäen drauf.

[00:22:06]

So viel mehr herumgeht Flasche Flossen, der wollte doch den Feuerwehr Taucher machen.

[00:22:47]

Scheinbar hatte er hier allein einen Tauchgang gemacht.

[00:23:04]

Was hatte die Polizei?

[00:23:11]

Taucher hatten in der Lage ein Auto gefunden. Dann waren da also nicht nur ein paar Autoreifen, Lichtmaschine und sonstige Trümmer.

[00:23:34]

Da waren sie, die Nasen, die der Bertl aus dem Wasser geholt hatte. Das lustige Injection, das eigentlich darunter gehörte, fehlten.

[00:24:02]

Aufregung über den jüngsten Fahndungserfolg der Polizei dass sich die Situation nunmehr beruhigt und normalisiert, nicht mehr durch unüberlegte und gefährliche Aktionen aufgrund der Beweislage und vor allem aufgrund neuer Erkenntnisse der Kollegen des Landeskriminalamtes Niederösterreich in Gewahrsam genommen werden konnte. Natürlich ist aufgrund der Kurzfristigkeit dieser neuen Entwicklung noch längst nicht jeder Aspekt dieses Falles gekehrt. Ich möchte, dass die Beweislast. Rudolf Radiogerät darf heute unter dringendem Tatverdacht festgenommen und auf den Posten gebracht, wo er von seinen Kollegen gerade einer Befragung unterzogen, genügen schon, damit wir wieder ruhig schlafen.

[00:25:43]

Aufgrund der besonderen Umstände dieses Falles und um eine hoffentlich endgültige Beruhigung der Situation herbeizuführen, darf ich Ihnen auch mit Heranreift bereits ein Teilgeständnis abgelegt haben. Ich finde den Brand am Hof der Familie, und zwar den Brand im Jahre 1994. DNA-Spuren auf einem neuerlich untersuchten Zigarettenstummel deutlich dem Reste zugeordnet werden. Was damals gewesen ist, bedeutet doch nicht, dass er den Brand jetzt aber mehr kann. Und darf ich zum gegenwärtigen Zeitpunkt nun wirklich nicht mehr sagen? Ich bitte um Verständnis.

[00:26:44]

Der Verbleib von Herrn Gärtner ist selbstverständlich der wichtigste Punkt. In der Befragung von Herrn Heranreift erörtert Scheidepunkt. Leider wirklich keine weiteren Angaben mehr machen, wenn Sie mich jetzt bitte entschuldigen. Ich muss zurück auf den Posten. Bernhard und die Befragung des Verdächtigen.

[00:27:27]

Das schwere Tor unter Aufbietung all seiner bescheidenen Kräfte gerade so weit auf, dass er durchschlüpfen konnte. Irgendwo hier musste der Gärtner Bertel sein. Der Mörder hatte nur wenig Vorsprung gehabt. Praktisch das ganze Dorf angefangen hatte, den Bertel zu suchen. Wo hätte er ermordet und irgendwo abgelegt hätte, wäre die Leiche mit Sicherheit schon gefunden worden. Am wahrscheinlichsten war, dass er ihn zu sich nach Hause gebracht hatte, so lange zu verstecken, bis er ihn wieder unbeobachtet loswerden konnte.

[00:28:03]

Wo früher die Kühe gestanden waren, lagerte jetzt in großen Säcken das Kraftfutter für die Schweine. Hier drin war der Bertel schon einmal nicht. Die Kühe angebunden gewesen waren nichts. Vielleicht oben auf dem alten Heuboden kletterte hinauf. Dort oben war es finsterer als in seinem Liebesleben. Er machte ein paar unsichere Schritte, und gerade als sich die Einsicht durchsetzte, dass der Mörder den Bertel wahrscheinlich eher nicht mühselig hatte, stieß er mit dem Knie.

[00:28:40]

Irgendwas blieb regungslos stehen. Ungefähr vier Stunden lang. Es war nichts zu hören. Erleichtert kletterte er wieder hinunter.

[00:29:02]

Vielleicht ist ja noch von früher.

[00:29:07]

Wenn man in den Schweinestall ging, glaubten die gefräßigen Viecher immer, man würde sie jetzt füttern. Sofort an aufgeregtes. Dass du mich auch wieder mal besuchen kommst.

[00:29:29]

Statt wirklich alle Marken durchprobiert?

[00:29:36]

Ich nickte versonnen, nahm dann seine Kappe ab, stellte sich mit gespreizten Fingern die grauen Haare ein paarmal nach hinten und setzte die Kappe dann wieder auf.

[00:29:55]

Vor allem die Auswiesen am Pflanzenkrankheiten, die ihre eigene Wildkräuter Wendisch und mit dem.

[00:30:14]

Muss sich schon fragen Wie bist du überhaupt hierher reingekommen?

[00:30:22]

Wie wars das? Sie wird jeden Augenblick kommen.

[00:30:28]

Der Gärtner bei mir dollar etwas mehr. Was zum Beispiel? Dass du mich umbringen wolltest? überhAUPT nichts. Ob ich dich umbringen hätte denn so etwas machen? Es war geradezu einfach, die Verbindung zwischen der Johanne und dem Wiley herauszufinden und wie Bertel verschwunden ist. Kommt es jetzt wieder dazu? Davor ausgerechnet der Schnecke der Schnecke vertrauten? Also nicht absichtlich. Aber wer hat mir klar gemacht, dass der Berto ja Feuerwehr Taucher hätte werden sollen und diese blöden Rosenrot auf sein Wort kommt, die Makler natürlich jetzt auch wieder auf seinem Auto hat, wo Injection draufsteht.

[00:31:20]

Du warst genau das, das stimmt. Und erst wieder den Hut vom Schnegg. Die Hosen traf man ja wieder.

[00:31:29]

Dass der doch gesorgt hat, ist ein sehr besonderes Pech, dass die Feuerwehr unbedingt ein Taucher braucht und dann ausgerechnet den Gärtner dafür aussucht. Und der wiederum ist nur, dass er allein dalag geübt, sondern dazu noch talentiert war. Beim ersten Mal tauchen in dieser grünen Suppentopf des Otto zum Finden, sondern sogar die Armen, die auf dem Auto drauf blicken und zu erkennen, welches Auto des IS, um zu kapieren, warum es da unten liegt. Das ist eigentlich eine reife Leistung.

[00:32:20]

Tiergarten Win win Situation für alle. Du erfährst noch was. Endlich da.

[00:32:29]

Makler Gregor, der wahrscheinlich nur nocht das Auto austauscht, ist genauso gestottert werden, oft nutzen, BMW atrazin Kennzeichnung montieren und fertig. Bis zum jüngsten Tag Mandalas und wahrscheinlich mit der Wut gegen den Hof übernehmen muss du es sowieso keine mehr.

[00:33:06]

Stimmt, kaufen kann man sich so etwas vorstellen. Und dann kaufen, wenn mein Name ja sowieso mit mir ausstirbt. Zuerst Wiley, wie die ganze Donnerstag. Aber auch da.

[00:33:34]

Warum die Johanna voran hat mir brav machte Johanna Spyri spür spüren, wo sie spürt, ob ja, aber auch da die krumen da traf.

[00:34:02]

Und dann für den Rest deines Lebens ist es völlig wurscht, was mit mir passiert. Ich bin kurz vom Friedhof zurückgekommen. Himmelfahrt hat die Chance geben holt, mich zu rächen. Habe doch vernünftig, nur mehr schlimmer. Schlimm. Was hast du denn schon? Was hast du bitte in aller Herrgottsfrühe dort hin, obwohl du weißt du das trotzdem? Vielleicht kannst du nur irgendwo im verdampfte Amoi. Du bist dort immer wieder Aufpaßt. Ein Haufen kostet. Flesh. Du hast recht, aber ich kann sicher nichts für das ganze Bringer.

[00:35:13]

Warum musst du ausgerechnet an diesem Wochenende wieder herkommen? Es tut mir leid. Nichts Persönliches. Super. Wenn du jetzt mi und den Beatles bringst, nur damit du kriegst verstecken.

[00:35:47]

Wie kommst du darauf, dass ich den Berto umbringen möchte?

[00:35:52]

Naja, ich könnte mir vorstellen, dass dann nicht nur mehr Tote schuld sein wird und dass er deshalb zu dir und ins Gewissen zu reden ist oder vielleicht, dass er zur Polizei geht, ist natürlich kein blöder Gedanke.

[00:36:12]

Das klingt logisch. Es reicht, es ist genug da Bertel. Und jetzt, wo die Polizei etwas lockerer ordo liegt, ist es ja sowieso nur mehr eine Frage der Zeit bis draufkommen heut geh bitte!

[00:36:37]

Offenbar das schlechte Gewissen von Bertel und einfach den Kopf einziehen. Darum habe ich auch überhaupt keinen Grund, ihn umzubringen. Darum ist er auch nicht bei mir.

[00:36:58]

Aber im Gegensatz zu dir kann ich mir ganz gut vorstellen, Detektiv draufkommen zu sein.

[00:37:34]

Auf einmal war der Gärtner Bertel sowas von gesprächig und auch total ehrlich. Ja, er hatte ein Auto gefunden. Er hatte erkannt, dass es das Auto vom Er auch gesehen, wie es vorher aussah, natürlich gleich klar gewesen. Warum er gegangen? Und hatte ihm das verraten?

[00:37:56]

Nein, sonst keinem wirklich nett, aber ein sehr genauer Arbeiter war. Denn schließlich war ich entweder gerade oder eben nicht. Ging ja auch beim Foltern lieber auf Nummer sicher. Also zum Zeigefingern.

[00:38:23]

Ich glaube, wir können jetzt am besten morgen beim Windschutz Gürtel, ein Loch zu dem Fenster und dann einander an. Jetzt hat er das natürlich anders geplant.

[00:38:55]

Er hätte den Stein effektvoll durch die Scheibe schleudern wollen, das den beiden Schurken überfallsartig klargeworden wäre, dass man sie jetzt am Schlafittchen habe.

[00:39:05]

Allerdings hatte der Sucher nicht die Sicherheit von bruchsicher entschieden. unterschätzt.

[00:39:16]

Langsam ging das Tor auf. Gregor kam heraus und startversuch Janek an Gregor nicht nur noch schlimmer. Dickschädel pochte und klopfte es wie in einem schlecht gearteten Dieselmotor. Der Hals brannte, als hätte er Glas gegessen. Nach links ging es jetzt zum Volksfest Gelände und zur Hauptstraße, rechts zur Lacey und nach Hause. Links war die Chance, jetzt einmal bald auf Menschen zu treffen, ohne nachzudenken nach rechts ab.

[00:39:51]

Eigenartig war nur, dass, obwohl er so schnell rannte wie Ben Johnson, am Zenit seiner Steroid Synthetik jemals gerannt war. Dass das Keuchel vom Gregor in seinem Rücken immer lauter wurde. Tagelang war Suchindex durch das Dorf geschlichen, in der Hoffnung, keinen zu treffen. Jetzt hat er es geschafft, kehrte alle Kraft, die noch irgendwo in seine Muskel abstinenten. Körper zu finden war, auf ein Häufchen zusammen, ein kleines, aber immerhin schneller, schneller, noch schneller.

[00:40:28]

Der Bahnübergang noch 100 Meter von rechts schob sich hinter ihm jetzt schon ganz dicht hinter ihm keuchte Gregor. Jetzt war so Radek vor den Gleisen. Aus seinem rechten Augenwinkel heraus schaute er dem Zug direkt ins Gesicht. Der Zug verzog keine Miene zu Janek, vermutlich schon zu Hanekes letzter Schritt. Nein, ein Sprung, ein dumpfer Schlag und dann schwarz. Ein helles Licht. Jetzt kam dann wohl gleich die Sache mit dem Tunnel. öffnete die Augen einen winzigen Spalt und schaute in das Licht.

[00:41:35]

Es war nicht warm und angenehm, und es tat weh.

[00:41:41]

Dann schob sich ein riesiger, kantiger Schatten über die Sonne, setzte sich auf und schaute sich langsam, langsam, langsam, eine ganze Weile bewußtlos und dunkelgrün in goldener Schrift.

[00:42:01]

Bernhards blockierte den Bahnübergang. Aus jedem seiner Fenster hingen mehrere Gesichter. Sie wirkten durchaus schockiert. Hätten sie in die andere Richtung geschaut, nicht in die vom Sucher weg? Dann hätten sie gesehen, dass der Zug nicht nur den Sucher der Gregor voneinander getrennt hatte, sondern auch die obere Hälfte von Gregor von der unteren. Die untere lag auf der Straße, und die obere hing irgendwo unter der Lok. Dazwischen lag auch noch so einiges.

[00:42:38]

Tut mir leid, bin ich so schnell gekommen?

[00:42:43]

Während der Kommissar kam? Schnell. Er wusste nicht, was er zuerst hinhalten sollte. An deren Ende. Der Hund wedelte auf, die Schnecke beugte sich herunter und mit seinem Kopf in einem Trichter steckte. Wie du aussiehst.

[00:43:30]

Aber ich fürchte, du musst ihn später lächelte, löste sich aus ihrer Umarmung und ging los.

[00:43:45]

Am Anfang kamen ihnen nur vereinzelt Leute entgegen. Sie sah ungläubig an und zückte sofort ihr Handy. Dann wurden die Menschen immer mehr auf sie zukam. Eine unsichtbare Gestalt, die sich auf der Straße dahin schleppte. Begleitet von einem Trick mit aktiencrash. Dann standen seine fassungslos. Sein Vater nahm die Hände vom Gesicht, beugte sich zu und wischte sich mit dem Handrücken einen blutigen Speichel vom Kinn, betrachtete ihn anschließend interessiert und verzog dann seine aufgeplatzte Lebten zu einem schiefen Lächeln.

[00:45:02]

Seine Mutter sah all die Leute, die ihre geschundenen, verdreckten Sohn entsetzt betrachteten, ihren Sohn, der gerade etwas angerichtet haben musste, von dem sich ihr Ruf zweifellos den Rest ihres Lebens nicht mehr erholen würde.

[00:45:30]

Volksfest in zwei Teilen nach dem gleichnamigen Roman von Rainer Nakowitz Bearbeitung Martin Rollen und ihre Darsteller Christopher Schärf, Simon Schwarz, Manfred Markowitsch, Heinrich Baumgartner, Gärtner, Valentin Schreier, Katrin Hauptmann, Wolf, René Pfarrhofer, Roland Silbernagel und viele andere.

[00:46:22]

Als Erzähler Peter Simonischek technische Realisation Jürgen Klose May und Mechthild Austermann Regieassistent Peter Simon Musik, Regie Petra Feldhoff. Eine Produktion des Westdeutschen Rundfunks Köln 2016. Dramaturgie Christina Hensel.