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[00:00:53]

Sie k├Ânnen darin schon fr├╝h die hier real.

[00:01:00]

Heute geht's los oder sagen wir es. Okay, also Leute, wir starten jetzt mal. Wir sind heute nicht alleine. Und merkt man jetzt, vor allem jetzt, wenn ich bin, die Leute. Wenn die Leute den Podcast bei Julian Moritz h├Âren, dann k├Ânnt ihr jetzt reden. G├Âtter sind verr├╝ckt. Leute.

[00:01:25]

Hallo Neil. Ja, er f├Ąngt jetzt richtig ├╝berfordert. Ich schnell wie?

[00:01:40]

Ich habe mich gut vorbereitet. Ja, sehr gut.

[00:01:44]

Ich wollte mit einem Zitat beginnen.

[00:01:47]

H├Ârt, h├Ârt, h├Ârt. H├Ârt. Oh, ist intellektuell. Herrlich. Ich bin gespannt.

[00:01:54]

Und zwar ist das Zitat von Beethoven. Von Beethoven. Nie von uns.

[00:02:08]

Auf die Frage, ob ich es m├Âchte. Aber das ist nicht fair. Das ist nicht fair.

[00:02:15]

Kirke von Tony Robbins kennt vielleicht der ein oder andere hier. Antonella Alter.

[00:02:22]

Ja, klar, gr├╝sste Motivationstrainer aller Zeiten auf einer Kreil.

[00:02:26]

Und Tony Robbins sagt In den Momenten, wo du Entscheidungen triffst, wird deine Zukunft geformt.

[00:02:34]

Und damit habe ich und damit herzlich willkommen gehei├čen. Socken in Sandalen.

[00:02:43]

Ja, wir haben heute eine eine coole Remix Folge f├╝r euch geplant. Also h├Ârt die Folge nicht nur auf dem Johnsons Kanal, sondern auch auf den Socken in Sandalen Kanal. Und bei uns geht es heute. Ich ich jobbe das einfach mal das Thema oder auch wenn man es jetzt wahrscheinlich eh schon so ein bisschen durch um das Thema Entscheidungen und Entscheidungen treffen.

[00:03:04]

Ja genau. Wir haben ja mal ein paar Gedanken gemacht, wie ihr wor├╝ber man quatschen kann. Und gerade jetzt ist irgendwie bei uns beiden. Also bei uns vielen ja irgendwie so. Also bei uns beiden Paaren quasi irgendwie so ne krasse Entscheidungsphase hab ich das Gef├╝hl, oder? Also wie sieht es da bei euch aus? Also ihr habt ja gerade auch sehr viel, was bei euch im Leben abgeht, oder?

[00:03:27]

Ja, extrem einmal sozusagen sagen. Vor allem durch die aktuelle Situation ist man ja wieder weniger Kerenski ist man mehr oder minder dazu gezwungen, Entscheidungen zu treffen, teilweise auch Entscheidungen, die man vielleicht gar nicht h├Ątte treffen wollen, aber die man dann treffen muss, weil die Situation einfach gar nicht anders hergibt. Ja, absolut.

[00:03:52]

Ja, es gibt ja also ich glaube, da kann man jetzt, da werden wir uns heute relativ viel dr├╝ber quatschen ├╝ber Megathema Entscheidungen, weil es gibt ja ganz viele besondere Situationen, auch Dinge, zum Beispiel Situationen, wo man eben schnell entscheiden muss, wo man bedacht entscheiden muss, wo man vielleicht aber auch, ich sage mal nachhaltig entscheiden muss. Und da gibt es ja ganz viele Punkte, die man, die man da treffen muss und vor allem gerade dieses also ne, gerade ich habe das Gef├╝hl, dass Immobilien Thema also auch bei so auch in unserem anderen Freundeskreis ist das irgendwie so eine krasse Sache ist.

[00:04:26]

Wollen so viele gerade H├Ąuser bauen oder umziehen in gr├Â├čere Wohnungen zum Beispiel und stehen dann irgendwie? Ja okay, du musst mir bis heute Abend Bescheid sagen, ob du jetzt die Wohnung nimmst oder nicht. So ne oder. Oder ob du das Haus nicht oder nicht. Das ist ja und bei euch ist das ja mega krass. Ich wei├č ja. Also wir haben ja mit euch jetzt schon schon l├Ąnger irgendwie gequatscht. Wir gehen ja auch mit euch euren Leidensweg, was.

[00:04:49]

Ich sage mal den Hauskauf angeht und sowas. Und da ward er jetzt auch so oft vor Situationen, wo ihr quasi jetzt Handshake ja oder nein. Und ihr dann erst einmal denkt so hey Leute, wir entscheiden hier gerade ├╝ber ├╝ber eine Sache, die vielleicht den Rest unseres Lebens beeintr├Ąchtigt oder oder beziehungsweise formt. Wie du gerade schon gesagt hast, mit diesem, mit dem, mit dem, mit dem Zitat. Ich finde, das ist so richtig, weil da kommen wir ja auch gleich noch zu nett zu den Entscheidungen, die wir halt getroffen haben, alle in unserem Leben.

[00:05:20]

Nee, also ich finde das.

[00:05:22]

Ich finde es so krass. Also ich finde auch manchmal, ob man das ├╝berhaupt nicht so stemmen kann. Halt ohne ja.

[00:05:29]

Ja. Vor allen Dingen. Was. Was. Was ich bei Tony Robbins auch nochmal so ein bisschen gelesen habe. Man trifft ja unz├Ąhlig viele Entscheidungen am Tag.

[00:05:39]

Also das frage ich stehe, wie viele Entscheidungen man am Tag trifft.

[00:05:42]

Ich glaube ├╝ber ist das also ein Funfact rausgesucht. Ich habe versagt. Nein, nein, nein, ich hab eben wirklich aus einer Hirnforschung US-Studie hab ich eine Zahl rausgesucht, wie viele Entscheidungen trifft. Ich meine okay, das f├Ąngt damit an n├Ąmlich.

[00:05:59]

Ja. Ohne Schei├č. Also ich glaube n├Ąmlich auch, das f├Ąngt ja schon damit an. N├Ąmlich einen Espresso oder einen Latte Macchiato dr├╝cke ich. Dann nehme ich jetzt 165 Grad oder nehme ich mir gerade, wof├╝r ich die Socken oder die Socken?

[00:06:10]

Ja, ganz genau. Ja, genau genommen. Was denkt ihr? Schwierig.

[00:06:14]

400? Ich w├╝rde mal so 700 sch├Ątzen. Saxo 000.

[00:06:19]

Achtung! Sind ├╝ber 20 000. War es gerade. Ach du schei├če.

[00:06:29]

Aber ├╝berleg mal. stimmt. Nehme ich jetzt. Nehme ich jetzt. Keine ahnung.

[00:06:33]

Sie hab. Oder. Putze ich mir. Die z├Ąhne. Gar nicht. Ha. Oh. Mein Gott. Oh.

[00:06:41]

Mein Gott. Das ist ja. Also. Das ist ja wirklich. Den ganzen Tag. Ja. Das sind ja auch Routinen, die sich.

[00:06:47]

Also wenn man es so nimmt, sind Routinen. Nichts anderes als immer dieselben Entscheidungen. Die Materie. Also. Oh mein Gott, das hab ich noch nie dr├╝ber nachgedacht. Und ich brauch 66 Tage. Ich glaube 66 Tage, bis man eine Routine drin hat. Das hei├čt, du brauchst 66 Tage. Bist du immer dieselben Entscheidungen triffst.

[00:07:10]

Aber klar. Ich glaube, es kommt drauf an, was f├╝r Entscheidungen. Weil ich glaube, zum Beispiel beim Z├Ąhneputzen, dass es nicht so also wei├čt du, dass es da ├╝berlegst du noch 60 Tage. Mach ich das? Es ist schon vorbei. Ich glaube, es liegt 66 dahinter steckt. Ja, das stimmt. Also z.B. Spa├č. 66 Tage, um eine Routine zu haben und es einem nicht mehr schwer f├Ąllt, ja, bei Sachen, die so selbstverst├Ąndlich logisch sind, sowas wie Naja, klar putze ich jeden Tag meine Z├Ąhne.

[00:07:46]

Das ist zwar eine Entscheidung, aber die hinterfragst du halt nach dem ersten Mal Treffen nicht mehr so genau.

[00:07:51]

Genau das ist ja das, was ich meine. Das hab ich sogar auch bei Tony Robbins gesehen oder sowas.

[00:07:56]

Ist das der oder oder irgendwie ich habe also es war so eine sechsundsechzig Tage habe ich irgendwo geh├Ârt, damit man damit oah, ich fast mein Zimmer r├Ąumen das Mikrofon ab.

[00:08:06]

Nee, das man quasi aus, das aus einer quasi aus einem Zwang halt wirklich halt dieses ne, dass man das halt nicht mehr hinterfragt. Vielleicht ist es dann so sehr im Kopf drin, aber das ist ja mega heftig. Also ich meine ganz ehrlich, genau das ist das halt, ne, das sind halt dann viele kleine Entscheidungen, oft am Tag, die man halt trifft.

[00:08:25]

Und ja, es geht dann wie gesagt weiter bis hin zu einem Hauskauf halt. Wenn ich so auf unsere auf unsere H├Ąuser suche, sag ich mal zur├╝ckblicke, waren so viele Punkte dabei oder so viele Entscheidungen, die wir auch getroffen haben. Wir haben es z.B. zu einer anderen Immobilie auch ja gesagt. Und im Endeffekt hat uns dann nur gerettet. Ich sage mal, man kann es ja immer nennen, wie man will.

[00:08:52]

Man kann ja sagen, es ist eine eine g├Âttliche F├╝gung. Es ist Schicksal.

[00:08:56]

Es ist das ist das das, das. Wir haben einfach drei Tage zu sp├Ąt unsere Finanzierungs Best├Ątigung bekommen, was dazu gef├╝hrt hat, dass wir jetzt unser Traumhaus hier selber gebaut haben. Und ja, erz├Ąhlt mal bei euch.

[00:09:09]

Ihr habt ja auch jetzt einige sind da, wenns ├╝berhaupt erz├Ąhlt werden darf. Das ist ja kein Geheimnis. Ihr habt ja auf Instagram gezeigt, wo gerade die Haussuchung in Portugal. Was ist denn da so alles passiert, wenn man mal ein bisschen reinholt?

[00:09:26]

Ja, genau. Also f├╝r alle, die uns vielleicht nicht kennen Wir reisen seit knapp zwei Jahren mit dem Camper um die Welt und aufgrund von Coru├▒a haben wir jetzt immer mehr irgendwie das Bed├╝rfnis gehabt, eine neue Homebase irgendwie f├╝r uns zu haben. Also einfach ein Zuhause, wo wir immer wieder heimkommen k├Ânnen und gerade jetzt mit dem zweiten Kind einfach so ein bisschen ankommen k├Ânnen.

[00:09:49]

Und Moritz und ich, wir sind halt mega gerne am am Meer und haben einfach so dieses M├Âgen, dieses s├╝dliche Flair und m├Âgen vor allem Portugal und sind jetzt dieses Jahr auch mehrere Monate wieder in Portugal gewesen und haben uns dort dann quasi auf Haussuchung gemacht. Ja, das hat auch.

[00:10:10]

Er hat auch erstmal ziemlich Spa├č gemacht. Wir haben uns aber darauf Heiligenhaus ja so ein bisschen rein gefolgt und Moritz und ich.

[00:10:20]

Wir sind also Menschen. Wir sind ziemlich schnell Feuer und Flamme f├╝r etwas. Also wir gucken dann wirklich von morgens bis abends und vergleichen und besichtigen und haben dann auch irgendwie schreiben schnell ein bisschen Genna und haben dann auch ziemlich schnell ein Gesp├╝r daf├╝r bekommen, ja, welche H├Ąuser irgendwie gescheit sind und welche nicht. Und ich meine, es musste ja auch irgendwie finanziell alles passen. Und genau das achte Haus. Das war dann ein ganz cooler Mix aus unseren ganzen Vorstellungen und hat irgendwie so ein bisschen unseren Nerv getroffen, weswegen wir dann gesagt haben Okay, das k├Ânnen wir uns echt richtig gut vorstellen, das w├╝rden wir gerne machen.

[00:10:59]

Ja, ich fand das auch so mega interessant zu sehen, wo ihr. Weil ihr habt ja dann wirklich so viele. Also ihr habt euch schon viele H├Ąuser angeguckt und ich h├Ątte da rein theoretisch euch dazu entscheiden k├Ânnen. Keins von denen anzugucken. Aber dadurch, dass sie euch alle angeguckt habt. Ihr habt ihr dann immer wieder gesehen.

[00:11:15]

Ah, okay, das ist cool. Das ist cool.

[00:11:17]

Das ist nicht so cool. Das ist nicht so findet. Und dadurch hat sich ja auch noch mehr eure Meinung gebildet.

[00:11:21]

Das hei├čt, dass diese ganzen kleinen Entscheidungen haben dazu gef├╝hrt, dass ihr vielleicht mehr die wollen, dass sie nicht die falsche Entscheidung trifft.

[00:11:31]

Ja, nee. Ja, ja, definitiv, wie du richtig sagst. Also wir haben uns dann teilweise auch H├Ąuser angeschaut, wo wir wussten okay, das wird zu neun und neunzig komma neun prozent nicht. Aber ja, man kriegt dann wieder eine Erfahrung und hat wieder ein Gesp├╝r mehr daf├╝r, was man m├Âchte oder was man eben nicht m├Âchte.

[00:11:52]

Und es war auch irgendwie diese Entscheidung, nach Portugal zu ziehen. Die haben wir gar nicht bewusst getroffen.

[00:12:00]

Es war irgendwie so echt was. Einfach so, nee, auf das, was danach kam. Wir gucken mal, wir gucken mal nach H├Ąusern hier und also h├Ątte das jetzt mit Portugal geklappt. Mit dem Haus h├Ątten wir jetzt die n├Ąchsten Jahre in Portugal. Ja, so, also das w├Ąre irgendwie easy.

[00:12:14]

Es w├Ąre irgendwie eine Entscheidung gewesen, die wir nicht bewusst getroffen h├Ątten, sondern es war total aus dem Herzen heraus. Wir f├╝hlen uns hier so wohl. Wir w├╝rden einfach gerne hier bleiben und es war dann einfach irgendwie Portugal. Aber es war nicht so ein ach kommen Deutschland oder Portugal. Also dieses, das wir abgewogene. Es war gar nicht so, wir sind echt in dem Moment dachten wir Hey, irgendwie wir geh├Âren hierhin und deswegen machen wir das. Was?

[00:12:40]

Ja plus wir haben dann irgendwie auch sorry f├╝r die Unterbrechung durch zumindest sorry, ich will dich nicht entschuldigen.

[00:12:47]

Nein, nein, alles gut durch am ja, durch ein was? Ja, guten Freund kann man sagen. Aber durch einen Bekannten, der dort auch ne Surf Schule hat. Juli war ja schon mal drei Monate in Portugal und hat dort im Surf Camp gearbeitet und dort ├╝ber zwei Ecken sind wir dann eher erst auf diese Gegend gekommen, weil wir geh├Ârt haben okay, da ziehen grad viele junge deutsche Familien hin. Das ist so ein Hotspot aktuell und wir waren auch durch Zufall nicht weit von der Gegend entfernt, waren immer so 30 Minuten Autofahrt und dann haben wir gesagt Komm, wir fahren einfach mal hin, gucken uns die Gegend an und einfach mal ein Gesp├╝r kriegen.

[00:13:25]

Und dann haben wir auch herausgefunden Ja, es gibt nun eine internationale Schule, einen internationalen Kindergarten. Also es hat sich alles irgendwie so gef├╝gt, wo wir gesagt haben Hey, das. Das passt einfach und das f├╝hlt sich gut vom Bauchgef├╝hl an. Und dann ja, sind wir so in die Entscheidung irgendwie reingerutscht, w├╝rde ich sagen.

[00:13:46]

Also ich hab dann einfach gesagt, sa├č dann abends im Bett, hab gesagt So, ich schreib jetzt 20 Maklern, also ohne Schei├č, da haben wir am Abend auch noch da telefoniert. Nochmal so so voll spannend.

[00:13:58]

Irgendwie ja so krass geil. Und dann das Ganze Portugal ist f├╝r uns. Das war echt krass. Also auch das Gef├╝hl. Und ich dachte, ich w├╝rde aber schon von oben nach unten gefahren. Jetzt ist es so lieber einfach irgendwann so, weil er geil ja sagt.

[00:14:17]

Und das war kein Herz. Herz, Bauch oder Kopfmenschen. Oder habt ihr da eher so verschiedene? Ich bin ein richtiger Mensch. Also er ich w├╝rde spielt alle Faktoren spielen auf jeden Fall eine wichtige Rolle. Gerade. Gerade sag ich mal, wenn man jetzt ein Haus kaufen will, was ja auch echt viel Geld kostet, muss man einfach mal sagen. Aber erst erste Instanz war auf jeden Fall bei uns schon so der Bauch, dann dann das Herz und ich w├╝rde sagen zuletzt fast der Kopf.

[00:14:50]

So ein bisschen, weil ich glaube, Julia und ich sind eh gerne Kopfsch├╝ssen, dann eher so bei den Finanzen, dann bei den Finanzen, genau wie es mir scheint.

[00:15:00]

Du bist ja eher so ein. Ist vern├╝nftig. Wird.

[00:15:04]

Ja genau. Genau genau da werden muss.

[00:15:06]

Ja, das ist n├Ąmlich hier so ein bisschen der Fall war. Ich bin halt so ein extrem vern├╝nftig denkender Mensch. Also ich muss sagen, ich hasse es, gro├če Entscheidungen zu treffen. Also ich am liebsten fl├╝chte ich immer davor. Ich glaube, wenn das ziemlich gegeben h├Ątte in meinem Leben, dann w├╝rde ich wahrscheinlich bis heute immer noch in meiner 30 Quadratmeter Studentenwohnungen leben, weil ich mich nicht getraut h├Ątte, mich zu vergr├Â├čern oder den n├Ąchsten Schritt zu gehen oder so.

[00:15:29]

Weil ich da einfach echt so vern├╝nftig denken bin und immer Angst habe, so zu hoch zu pokern. Naja, und ich glaube halt einfach, dass alle Instanzen, also Herz, Kopf und Bauch eigentlich dazugeh├Âren, eine richtige Entscheidung zu treffen. Also gerade sagt man ja auch so, man soll auf das Bauchgef├╝hl h├Âren und da kann ich nur best├Ątigen, dass es eigentlich immer das Richtige ist, was der Bauch vorgibt. Dass man sich auch danach richten sollte. Demnach muss ich schon sagen Ja, ich bin schon auch ein verkopften Mensch.

[00:15:57]

Aber letzten Endes h├Âre ich eigentlich immer auf meinen Bauch.

[00:15:59]

Du denkst immer sehr, sehr viel ├╝ber die Sachen nach.

[00:16:02]

Also ich bin da halt gar nicht. Solche Entscheidungen zu treffen. Das ist halt, weil ich glaube, das kennt ja auch jeder von uns. Jeder hat bestimmt schon mal eine falsche Entscheidung getroffen und das ist ja auch gut, weil man dadurch halt auch einiges f├╝rs Leben mitnehmen kann.

[00:16:13]

Das ist n├Ąmlich genau bei mir n├Ąmlich die Sache, weil bei mir. Ich hab halt ich. Ich hab halt echt schon viele falsche Entscheidungen, so im Nachhinein. Wenn man da drauf achtet oder drauf guckt. Falsche Entscheidungen getroffen.

[00:16:25]

Zum Beispiel hast du mich geheiratet? Richtig? Nein, aber ich habe halt z.B. sehr viel Geld in meinem Leben schon verloren. So ne im Sinne von.

[00:16:36]

Also muss man etwas mehr gar nicht mehr.

[00:16:43]

Aber es ist tats├Ąchlich so. Also ich hab ja vor dem Pokemon Karten.

[00:16:47]

Ich hab mein Geld immer immer gerade f├╝r genau das aufgegeben, f├╝r genau das ausgegeben in dem Moment, was ich gerade haben wollte. Egal ob das eine Kamera war. Neue Felgen, eine Batz Rolle f├╝rs Auto. Keine Ahnung.

[00:17:06]

Egal was. Ja, vielleicht ist es ein bisschen zu intim. Aber bist du dann so ein Mensch, der auch Schulden machen w├╝rde? Oder hast du? Nein? Nein.

[00:17:14]

Dass du genau das ist das n├Ąmlich. Ich habe nie Geld ausgegeben, was ich nicht hatte.

[00:17:20]

Ich hasse es immer. Also ich habe immer. Ich hab immer geguckt, dass ich noch genug auf dem Konto habe, auch wenn das nicht viel war fr├╝her.

[00:17:28]

Ich habe trotzdem geguckt. Das ist immer noch ziemlich auf Null. Es gibt uns sehr gut. Das war eine Zeitlang plus minus null. Es war sehr viel. Und dann hab ich dem erst mal gezeigt, wie das funktioniert.

[00:17:39]

Ein bisschen was anderes kennengelernt. Die hat mir n├Ąmlich erstmal den Arsch verpr├╝gelt. Nee, aber den ich hab halt.

[00:17:47]

Ich hab halt tats├Ąchlich immer, weil ich hab halt immer das immer anders gesehen. Ich hab nicht das gesehen als ich habe Geld verloren. Also wenn ich mir z.B. eine Kamera gekauft habe, hab ich bis auf den letzten Cent alles daf├╝r ausgegeben, wo andere gesagt haben Atom spar doch erst einmal, dass du mindestens 1 000 Euro auf dem Konto hast oder sowas. Nein, ich will die Kamera jetzt haben und ich gebe meine 2000 Euro nicht auf. Auf der Karte aber aus daf├╝r.

[00:18:10]

Ne, aber ich hab das halt immer so gesehen, dass ich Geld f├╝r Erfahrungen ausgegeben habe.

[00:18:14]

Ich kann danach sagen, ich konnte danach sagen, wenn ich, wenn ich die Kamera mit 500 Euro Verlust zwei Wochen sp├Ąter wieder verkauft habe, weil ich auch ein schlechter H├Ąndler bin ├╝brigens nicht der Verk├Ąufer quasi hab ich aber danach mir gesagt Okay, das war keine.

[00:18:29]

Ich kann jetzt sagen, warum mir diese Kamera nicht gef├Ąllt. Und ich kann daf├╝r. Daf├╝r kann das jemand anderes, das Geld nicht ausgegeben hat. Kann das eben nicht sagen. Der kann nur sagen Ja. Also ich hab Videos gesehen, die Kamera soll mega krass sein. Dann kann ich halt sagen Hey, ich hab die Kamera gehabt und ich finde die Kamera kacke.

[00:18:46]

Also der Verlust war dir die Erfahrung wert. Genau so und das war halt so oft schon in meinem Leben. Ich hab schon so oft ich hab ich hab mir ein Toyota finanziert.

[00:18:54]

Ne jetzt mal also ich habe mir mal mein erstes ersten Neuwagen quasi hab ich finanziert und dann hab ich nach ich glaube drei Monaten eingetauscht gegen einen gr├Â├čeren Lexus beim selben Autohaus.

[00:19:08]

Dann hab ich den Wagen zwei Wochen gefahren und bin dann zu Mercedes und ich musste so viel ich musste so viel zahlen, um die Wagen immer vor auszul├Âsen und alles drum und dran, ne? Das ich das andere Leute gesagt hab. Alter bist du eigentlich bl├Âde? Das war es ist nicht so, dass ich da auch zu diesem Zeitpunkt irgendwie zu viel Geld hatte oder sowas, es war wirklich keine Probefahrt gemacht. Nein, nat├╝rlich nicht. Ich habe mir auch den Cyber-Krieg bestellt oder noch nie.

[00:19:34]

Ich habe in den letzten Jahren wohl Jamil Elektro wagen. Man wei├č nicht mehr, ob der zugelassen wird in Deutschland, aber er ist einfach bestellt. Aber es ist halt ne. Ich hab halt auch gesagt das ist halt ich. Ich geb das gerne aus und deswegen kommen ja auch nachher noch zu. Was ist unsere gr├Â├čte Entscheidung? Beste Entscheidungen, schlechte Entscheidungen und bemi├čt bei den schlechten Entscheidungen. Jetzt aus stand jetzt so wenig eingefallen. Weil ich mir gesagt.

[00:19:58]

Weil ich. Ganz ehrlich. Weil ich. Ganz viele Entscheidungen. Die ich die. Die wir treffen. Ja auch immer. Dazu f├╝hren. Dass man denselben fehler. Nicht nochmal macht.

[00:20:07]

Naja. Was man halt daraus lernt. Dann ist das letzten endes dann doch wieder etwas Wertvolles, wenn man eine schlechte Entscheidung getroffen hat. Genau. Ja, aber wie?

[00:20:14]

Wie ist das f├╝r euch? F├╝r die Beziehung? Weil im Endeffekt sind da ja echt Welten aufeinander gesto├čen, oder? Also am Anfang hat ja, ja. Also am Anfang hat sich Anna schon sehr oft dar├╝ber abgefuckt. ├ťber meine Ausgabe Moral und ├╝ber weil Anna war immer jemand, n├Ąmlich genau das Gegenteil von mir. Anna hat immer absolut am die also absolut am, am, an der Grenze gelebt von den Sachen, die sie braucht.

[00:20:39]

Ich glaube, ich war die reichendes Studentin, die an meiner Uni gegeben hat, ja immer Doppelschicht geschoben, alles zu bekommen, aber hat sich trotzdem nur Reis Flocken lol. Also so hei├čt es. Also so ein bisschen nicht reichen fast das ganze. Aber Anna hat halt immer darauf geachtet, dass halt Geld also. Also ich war das immer super wichtig. Ich sage mal ne hohe Kante zu haben.

[00:21:03]

Immer sch├Ân hei├čt das bei mir. Ich bin es halt gewohnt. Also ich kenne das aus meiner Kindheit viel Geld zu besitzen und quasi alles haben zu wollen, was man sich erm├Âglichen m├Âchte. Aber ich kenne es auch, gar kein Geld zu haben. Nichts. Also wirklich gar nichts. So, und ich wei├č noch, als ich mit meiner Mama damals und mit meinem Bruder ausgezogen sind, meine Eltern getrennt haben, da hatten wir nichts. Also wir haben die ersten Wochen auf Luftmatratzen geschlafen, war weg, nicht mal Betten hatten in unserer neuen Wohnung und sowas.

[00:21:30]

Deswegen kenne ich halt beide Seiten und das hat mich so gepr├Ągt f├╝r mein zuk├╝nftiges Leben, dass ich mir dachte, wenn ich mal eigenst├Ąndig Geld verdiene, dann werde ich auf dieses Geld so gut aufpassen, dass ich es halt immer beiseite legen, falls irgendwas sein sollte, dass ich halt einfach abgesichert bin und dass ich niemals von einem anderen Menschen irgendwie abh├Ąngig sein muss. Und das hat mich halt extrem gepr├Ągt. Klar hab ich meine Ansichtsweise jetzt auch schon ein bisschen gelockert, aber durch mich halt auch durch dich, weil du warst ja so, dass ich war das Gegenteil.

[00:21:59]

Genau genommen ja und dadurch hab ich und dadurch hab ich erst durch Anna erst gelernt, wie sch├Ân das ist, auch mal ein bisschen mehr Geld auf dem Konto zu machen.

[00:22:07]

Plus minus Null. Und ich hab gelernt, wie sch├Ân es ist, auch mal etwas anderes, au├čer nur damit klarzukommen.

[00:22:15]

Wie sieht's bei euch aus?

[00:22:16]

Also irgendwie ist es ja auch, finde ich. Geht ja schon so eine Wertsch├Ątzung mit einher. Also voll voll, wenn man sonst immer alles direkt kauft. Es ist ja auch so, man denkt nicht wirklich dar├╝ber nach. Und indem man ja, verzichtet man ja auch gar nicht mehr. Und ja, da ist nat├╝rlich dann auch der Punkt Spar ich jetzt drei Jahre f├╝r eine Sache, dann ist nat├╝rlich die Wertsch├Ątzung extrem hoch. Oder kaufe ich mir immer genau das, was ich haben m├Âchte, weil ich es halt vielleicht kann oder wie auch immer?

[00:22:43]

Aber dann fehlt wahrscheinlich, oder? Wie ist das also? Wie w├╝rdest du das sagen? Tim, hast du eine hohe Wertsch├Ątzung gegen├╝ber dieser Dinge, weil z.B. wenn man sagt naja, zwei Wochen sp├Ąter hab ich dann das gekauft und dann zwei Wochen, dann ist es ja eigentlich so, wenn man realistisch dr├╝ber denkt, wieviel kann man oder wie viel hat. Es bedeutet jetzt wahrscheinlich nicht so krass viel. Ja und das ist ja z.B. dann wahrscheinlich anders, wenn jemand sagt Ich denke ├╝ber meine Investitionen super lange nach und super intensiv.

[00:23:12]

Dann ist nat├╝rlich auch, dass man vielleicht eher hinter dieser Entscheidung steht und es dann auch noch eher hegt und pflegt.

[00:23:20]

Ja, also ich finde da ich finde, ich glaube, das ist quasi von von von Ding zu Ding. Gibt's da Unterschiede? Weil man muss ja ├╝berlegen. Es gibt ja manche Sachen, klar, auf die man sehr lange sparen muss, weil das eben z.B. sehr teure Sachen sind. Nee, aber es gibt halt auch andere Sachen, die sind ich sag mal nicht so in so weiter Ferne sag ich ja ne.

[00:23:41]

Und bei mir war das halt immer so. Ich hab halt egal was ich bekommen habe. Ich meine, guckt man, man muss sich einfach nur meine Pokemon Karten angucken, die ich jetzt habe.

[00:23:49]

Die Karten sind zum Teil einen Euro wert, aber ich ich hab gerade hier besser als mein Augapfel hier am pflegen halt einfach ne weil weil ich halt immer gesagt habe, weil ich halt immer schon extrem hart f├╝r alle Sachen, die ich haben wollte gearbeitet habe.

[00:24:07]

Ich wollte immer, egal ob das irgendwie super viel wie hei├čt das Taschengeld zur├╝cklegen, zus├Ątzlich noch irgendwie bei der Tankstelle arbeiten gehen und dann noch irgendwie im Fitnessstudio Ger├Ąte putzen oder freitagabends die Schicht ├╝bernehmen oder. Sowas ne einfach solche Sachen. Ich hab immer so Sachen zwischendurch gemacht bei mir war auch immer so. Ich hatte nie viel Geld, aber f├╝r das was ich was ich haben wollte hab, hab ich immer. Ich sage mal, bin ich die Extrameile gelaufen damit.

[00:24:35]

Ich das. Dass ich mir den Traum so schnell wie m├Âglich erarbeiten konnte.

[00:24:40]

Das hab ich auch zum Teil gro├č. Also ganz krass von meinen Eltern und gerade von meinem Vater mitbekommen. Nee, also oder mit mitgegeben bekommen. Weil bei ihm war es halt auch so. Er hat halt immer so im Moment gelebt. Also quasi immer gesagt Hey, jetzt gerade m├Âchte ich eine Harley Davidson fahren, also mache ich dann alles in Portugal oder oder. Nee, nee, mein Vater hatte eine Bar in Portugal, der hat einfach mit. Mit 23 hat er gesagt Hey, ich hab jetzt gerade ich, ich, ich will jetzt ne Bar in Coco.

[00:25:10]

Coco in Portugal haben. Hat man quasi die Coconut Bahnhof damals er├Âffnet. Ist einfach so Hals ├╝ber Kopf da hingefahren. Hat irgendwie alles seinen letzten Cent zusammengekratzt, hat da die Bar aufgemacht.

[00:25:20]

Hat auch geklappt. Ich glaube nicht. Er hat halt sagen k├Ânnen, er hat eine Wahl in Portugal, in Holland.

[00:25:32]

Aber das war halt nee, das war halt dann diese Erfahrung.

[00:25:36]

Halt dann auch so, ne. Und ich finde halt, ich hab, ich hab halt wie gesagt alleine wie gesagt in meiner Familie erlebt. Es kann halt einfach in jeder Sekunde ist.

[00:25:47]

Mit einem Fingerschnipsen kann ein Leben vorbei sein, so ne. Und genau das ist das halt, wo ich halt einfach in dem Moment realisiert habe. Manchmal ist es vielleicht auch gar nicht so verkehrt im Jetzt zu leben. Nee, einfach jetzt eine Entscheidung zu treffen, egal ob die richtig oder falsch ist.

[00:26:05]

Und zu sagen Hey, das ist das ist eine Erfahrung f├╝rs Leben. Und wenn der Zeitpunkt kommen sollte und ich sage mal der Sensenmann kommt, dann nimmt er dich nicht aus dem Leben mit null Erfahrung, weil du halt dein Leben lang Geld auf die Bank gelegt hast. Quasi. Nee, ich meine, ihr seid ja auch das beste Beispiel.

[00:26:24]

Ich kann sagen Ah ja, zeig mir jemanden, der mit einem Kind einmal um die Welt reist. Mit einem Van. Einfach so. Ihr habt alles verkauft, was ihr habt. Auch. Grewe Wie gesagt. Also nee, ihr habt ja alles, alles, alles losging Gorge geworden, was ihr quasi in eurem Hab und Gut quasi habt und seid dann auf Weltreise gegangen mit dem kleinen Baby eine kleine Mission.

[00:26:48]

Und dann noch seid ihr schwanger geworden. Ein zweites Mal. Wir sind immer noch weiter unterwegs.

[00:26:54]

Wie seid ihr denn jetzt? Wer seid ihr? Wei├čt du, was ich meine?

[00:27:04]

Jetzt ist er, denke ich mir.

[00:27:13]

Wir wollen ihm zeigen, wie es ist. So Zwei-Zimmer-Wohnung irgendwo bei Hausgeburten.

[00:27:22]

Aber w├╝rdet ihr jetzt sagen, das war ja, glaube ich. Ich denke mal, das war ja mit eine der gr├Â├čten Entscheidungen in eurem Leben. Ja, vor zwei Jahren alles aufzugeben und alles zu verkaufen und einfach sich quasi in den W├Ąhnend zu setzen und loszufahren. W├╝rdet ihr sagen, das war eure gr├Â├čte, aber beste Entscheidung oder bereut ihr das auch so ein bisschen was?

[00:27:41]

Super. Schwierige Frage, weil es war. Also ich spreche jetzt mal aus meiner Sicht. Es war f├╝r mich eine super einfache Entscheidung. Weil ich aber schon lange diesen Wunsch in mir hatte und ich schon lange wusste Okay, ich m├Âchte. Ich m├Âchte reisen. Ich m├Âchte irgendwie was von der Welt sehen. Und das war ich. Die Entscheidung musste ich eigentlich gar nicht. Also klar, ich habe die Entscheidung ehrlich gesagt schon vor f├╝nf Jahren getroffen, mit einem Mal Studium, wo Julie und ich uns auch kennengelernt haben.

[00:28:19]

Das war. Ich glaub 2016. Ende 2016 war das genau dann im Sommer. Ende. Ende 15 genau. Es war Ende 2015 oder im Fr├╝hling 2016 haben wir uns das erste Mal getroffen und haben gesagt Ja, wenn wenn wir den Bachelor in der Tasche haben, geht sofort los und einreisen also.

[00:28:45]

Und auch nur mit diesem Gedanken hab ich das Studium so krass durchgezogen, weil ich wusste, ich hasse es, wenn er jeden Abend da gesessen, aber sondern ach du Schei├če, ja, das war dann halt voll die gute Motivation f├╝r meine Frau.

[00:29:05]

Na ja, und zwar ja. Also keine drei Tage sp├Ąter sind wir losgefahren. Das hat mein Mann. Moritz Hartmann hat mein Zeugnis bekommen und drei Tage sp├Ąter sind wir losgefahren.

[00:29:19]

G├╝nter Grass. So heftig ist es auch nicht. Ich wurde ja quasi geplant ungeplant schwanger und es hat. Also es war f├╝r uns vollkommen klar, das ├Ąndert ├╝berhaupt nichts an seinen Pl├Ąnen.

[00:29:33]

Ja, Stand wir haben. Ich finde das auch so ein Textmenge dribbeln quasi wie weil jemand es jetzt macht.

[00:29:40]

Ja, das ist ja auch genau das, was was dann passiert. Nee, nicht ihr tretet in das Leben vom Baby, sondern das Baby quasi.

[00:29:49]

Drittens leben von euch Sonne und das ist ja dann auch auch nochmal so ne eine ganz gro├če Entscheidung, die man dann glaub ich auch treffen muss. Ne, wo man halt dann auch mit auch dann dr├╝ber nachdenken muss.

[00:30:00]

Es ist halt jetzt eine weise Entscheidung, die ihr da trefft. Ist das die richtige Entscheidung? Nee. Und ich glaube genau das ist halt dann eben so. Die Situation wahrscheinlich auch, wo ihr dann, wo man dann auch irgendwann so auch mental an seine Grenzen st├Â├čt, st├Â├čt. Also wie war das? Wart ihr euch sofort auch beide einem einer Meinung? Oder habt ihr da schon so miteinander gehadert?

[00:30:23]

Ich glaube, das hatten wir tats├Ąchlich schon in unserer. Als wir gemeinsam die erste Podcastfolge aufgenommen haben, auch schon mal aufgeschrieben.

[00:30:33]

Aber das Ganze war so, dass wir erst die Reise mit dem Werden geplant haben. Es stand eigentlich alles und wir haben gesagt Okay, komm, wir gucken jetzt nach, wanns und wenn wir den Haufen werden. Dann wurde Julie schwanger. Und dann haben wir gesagt Okay, das glaube ich. Keine gute Idee. Kein flie├čend Wasser. Keine Heizung. Nichts. Irgendwie. Mit dem S├Ąugling. Los. Wir buchen uns diese Airbnb Unterk├╝nfte. Und dann hei├čt das dann haben wir ja zw├Âlf.

[00:31:07]

Also ein komplettes Jahr nur mit BMVI stehen.

[00:31:11]

Und dann. Wir haben also im Vorhinein gebucht.

[00:31:13]

Hatte ja 24 Unterk├╝nfte. Ja. Also ich hab das wohl vergessen. Ja, Gott, sehr.

[00:31:23]

Und dann sind wir mit dem Soli nach Futter Ventura geflogen. Da war er sieben Wochen und dann war es so entspannend. Und am 16. Januar, das wei├č ich noch 16. Januar 2009 zum sitzen wir im Flieger und wir gucken uns an und wir sagen Ey, schei├č drauf!

[00:31:44]

Alles storniert. Wir kaufen doch. Ja, und dann haben wir. Drei Tage sp├Ąter haben wir dann den Wagen gekauft. Also wir konnten dann durch den echt durch einen gl├╝cklichen Zufall alle Unterk├╝nfte stornieren. Wir haben das komplette Geld zur├╝ckbekommen. Es waren damals knapp 15 000 Euro.

[00:32:04]

Ein Mitarbeiter bei Airbnb, der euch genau hat. Wie hie├č er nochmal?

[00:32:09]

Timm Genau das, was wir wollten.

[00:32:17]

Aber w├╝rdet ihr sagen, ihr seid euch so bei den meisten oder ich sag mal so bei den gr├Â├čten Entscheidungen immer einig? Oder seid ihr da eigentlich auch eher so ein bisschen unterschiedlich, dass ihr da auch ├Âfter mal diskutieren m├╝sst? Also ich w├╝rde sagen, dass wir grunds├Ątzlich eigentlich zu sehr, sehr vielen Themen, die die gleiche Meinung haben und auch einfach so, ich glaube, dieselbe Denkweise zu vielen Dingen und wir deshalb glaube ich auch relativ schnell auf einen Nenner kommen, was gewisse Dinge betrifft, weil wir das macht es dann einfach einfach leichter.

[00:32:52]

Ja, es ist halt auch. Man kann es ja auch dann meistens ganz gut argumentieren, aber ich bin auf jeden Fall mehr so der Typ Mensch Richtung Thimm, w├╝rde ich sagen. Also ich bin auch eher so dieses jetzt denkt doch mal nicht 10 mal dr├╝ber nach, sondern wenn du es jetzt gerade willst, dann machst ganz dir. Und ich bin auch so, dass ich halt immer sage das Leben kann n├Ąchste Woche vorbei sein. Dann, ja dann hast du es halt irgendwie nie gehabt oder nie ausprobiert.

[00:33:18]

Und ich wei├č noch, als wir die ersten Kooperationen hatten und wir hatten die ersten 5 000 Euro auf dem Konto.

[00:33:30]

Nee, nee, nee, eigentlich ist das stark krass. Naja, auf jeden Fall hatten wir 5000 Euro auf dem Konto und wir waren halt auf Fuerteventura. Gerade am Reisen.

[00:33:44]

Und ich wusste halt der Moritz. Und seitdem ich ihn kenne, jetzt seit f├╝nfeinhalb Jahren oder sechs Jahren.

[00:33:49]

Er wollte schon immer eine Rolex haben und ich wei├č, aber er h├Ątte sich das niemals selbst erf├╝llt. Also der ist da viel zu vern├╝nftig und viel zu. Ja, das kann ich jetzt nicht bringen und das kann ich nicht machen. Und ich habe jetzt eine Familie und keine Ahnung was. Und dann sind wir halt vom Strand heim gelaufen und ich habe halt diesen Rolex Laden gesehen und bin halt so in Badelatschen und richtig verlottert rein. Und der Moritz hat sich gar nicht mehr rein getraut.

[00:34:18]

Wei├č wie ich aussah. Ich sah aus wie ein Penner.

[00:34:22]

Ich hatte so eine eine orangene Badehose an, so vorsichtig.

[00:34:30]

Geh da nicht rein, hab ich gesagt.

[00:34:31]

Ich stehe da auf gar keinen Fall rein und ich kann mir sowieso nicht, egal was so ist halt einmal ein unangenehmer Moment. Und da ist neben den Langenau Blasen und das Ding ist halt.

[00:34:47]

Ehrlich gesagt, ich kann diesen Hype von teuren Uhren oder auch so krassen Autos nicht so viel abgewinnen. Aber ich hab halt gesagt jetzt zeigt doch mal welche du cool.

[00:34:57]

Finde es dann wohl die Idee, dass da so richtig Orell Pfeile und Kinderwunsches im Bahnhof oder in der N├Ąhe der Stadt sogar manchmal.

[00:35:18]

Dann hat der Typ echt.

[00:35:19]

Ich dachte erst, er will uns gar nicht bedienen bedienen. Weil ich dachte, er denkt vielleicht das ist ein Scherz. Mal hei├čt. Naja, jetzt bei Mauritz dann verschiedene Uhren angezogen. Ich meine, so viel blieb ja nicht. Wir hatten halt nur diese 5000 Euro. Und genau dann hat er eine gefunden.

[00:35:43]

Und am Ende haben wir die dann auch gekauft. Geil.

[00:35:50]

Und dann waren wir halt wieder pleite. Ich glaube, das ist aber nicht so was wie eine Rolex aus dem Wohnmobil raush├Ąngen lassen als die Rolex kostet einfach ein Drittel von dem Wohnmobil. Ich muss, aber ich muss zur Verteidigung sagen, ich habe die seitdem nicht einmal rausgezogen.

[00:36:15]

Das ist krass. Das ist ein echter N├Ąhe. Ja und? Aber man war M├Ądeln.

[00:36:22]

Also das war ja gar nicht so als Rechtfertigung klingen oder so, aber jeder, der sich halt mit Uhren irgendwie auskennt, wei├č, dass das halt eine Wertanlage ist und eine Bergsteiger auf jeden Fall.

[00:36:32]

Ich hab und die Uhr ja jetzt schon eine Wertsteigerung von ├╝ber 2000 Euro. Also Wahnsinn.

[00:36:38]

Ja, ja. Ich sag mal unabh├Ąngig davon finde ich ganz cool. Sorry, dass um auf dich zur├╝ckzukommen, Tim, ich finde, es gibt halt manchmal so Entscheidungen im Leben. Das ist so, wenn du einfach merkst irgendwie okay. Das ist jetzt ein Traum seit Jahren. Und er w├╝nscht sich das irgendwie so krass. Und ich dachte mir in dem Moment ganz ehrlich. Also es ist. Ich finde, ich mache mir einfach auch nicht so viel aus Geld, muss ich sagen.

[00:37:04]

Ja, genau das ist das. Ich m├Âchte mich gar nicht. Nee. Ich sage gar nicht, wenn wir es doch jetzt haben und du damit dein.

[00:37:11]

Einer deiner gr├Â├čten Tr├Ąume, die ich nicht nachvollziehen kann. Aber dann muss ich ja auch nicht damit erf├╝llen kannst, dann ist das doch super cool. Und ich wei├č nicht, es ist einfach so, aber da ist dann das Finanzamt kam.

[00:37:24]

Das hatten wir dann nicht so mit einem.

[00:37:28]

Da musste ich sie wieder abgeben. Aber das ist genau das, was du, was du gerade gesagt. Ist n├Ąmlich ein ganz, ganz wichtiger Punkt. Das, was ich auch. Das, was auch bei mir mit einer meiner Grunds├Ątze ist, ist, dass Geld einfach keine Rolle spielt, keine Kahlschlags.

[00:37:49]

Ich bin mit dem Ponce. Ist mir egal. Ja, genau. Weil das Ding ist. In dem Moment denke ich mir halt. Ich denke mir jedes Mal und jeder vern├╝nftige Mensch w├╝rde sagen Alter steckt die schei├č Kohle offen Depot oder wo auch immer.

[00:38:03]

Lass das Geld. Mehrwert. Ja genau. Es gut an die paar tausend Euro, die wir jetzt hier liegen vor mir. Nee so!

[00:38:12]

Aber ich denke in dem Moment ah, das ist gerade das ist. F├╝r mich ist das ein St├╝ck meiner Kindheit, was ich mir gerade wiederhole. Das ist f├╝r mich. Und weil ich hab. Ich hab wirklich. Ich kann. Ich kann. Glaub ich. Also. Also. F├╝r mein. F├╝r mein. Leben. Sagen. Ich habe die beste kindheit gehabt. Die man sich. Die sich. Jedes kind nur. Vorstellen kann. Nee. Wirklich.

[00:38:35]

Ich bin so ich bin so gl├╝cklich. Mit meiner Kindheit. Weil ich halt immer. Ich hab phantasiewelten aufgebaut. Ich habe mit. Ich habe viele Freunde gehabt. Ich hab mit vielen Freunden zusammen Pokemon Karten, Yukio Karten, @georg karten gespielt. Ich hab mir meine Eltern. Wenn ich Freunde sehen wollte, dann hab ich. Mein Mann ist meine Mutter hat ein Kaffeekr├Ąnzchen gemacht. Dann sind alle Freunde vorbeigekommen und so weiter und so fort. Das ging die ganze Zeit und das war halt immer so, ne.

[00:39:01]

Und da haben meine Eltern auch echt einen wahnsinns Job f├╝r vier Kinder quasi geleistet, muss man nochmal sagen.

[00:39:07]

So, und ich hab halt dadurch einfach einfach einfach gemerkt, wie sch├Ân das ist, Erfahrungen zu sammeln.

[00:39:15]

Glaub ich auch so. Und genau das ist das halt dieses alleine. Wenn ich jetzt hier ein Booster Pack wieder Aufgaben mache von Pokemon kann, hab ich einfach genau das Gef├╝hl wie damals. Oder wenn ich ne geile Pokemon Karte ziehe. Das ist wieder f├╝r mich so Flashback 2000 so ne oder wenn man einen geilen Song von damals h├Ârt es ist genau dasselbe. Nee, es ist halt einfach eine Erfahrung, die wir genau haben.

[00:39:37]

Es ist halt auch unbezahlbar. Genau genommen.

[00:39:39]

Sondern ich hab. Ich hab halt genau dieselbe Ansicht wie du jetzt gerade auch gesagt hast, das Geld einfach keine Zwische enth├Ąlt.

[00:39:46]

Was wirklich Rolex hat das Geld einfach keine Rolle spielen, weil im Endeffekt ist es habe.

[00:39:53]

Es war halt aber auch schon dem geschuldet, dass ich halt immer irgendwie meinem Leben die Situation hatte. Das Geld kommt und geht so nee Geld kommt so ne und ich hab dann halt mal auf. Ja genau. Ne. Ich hab halt mal auf ebay Kleinanzeigen einen Rechner verkauft, wo dann gescannt. Ab den ab den dann quasi abgegeben und musste dann das Geld daf├╝r dann wieder zur├╝ckgeben, weil ich keinen Verwendungszweck hatte und so einen Schei├č, wo ich auch riesig Verlust gemacht habe.

[00:40:18]

Ne, damals war das so viel Geld f├╝r mich, was ich da verloren habe. Aber ich hab dann auch gesagt Ah, Mund abputzen, Pech gehabt, Alter, muss hab ich draus gelernt. Passiert mir halt nicht nochmal. Und seitdem ist mir das auch nicht mehr passiert, weil ich halt eben die Erfahrung halt mit dem Geld gemacht habe, sondern ich hab dann halt irgendwann gesagt Geld, Geld alleine macht nicht gl├╝cklich. Nee, ich hol mir lieber mit Geld.

[00:40:40]

Machen wir uns geile Abende, ne, das machen wir auch immer noch, ne, wir sagen halt z.B. haben wir die Grunds├Ątze haben wir auch schon ein paar Mal gesagt. Hab ich, habt ihr glaub ich auch schon paar Mal das Geld halt einfach das. Ich w├╝rde lieber mehr Geld f├╝r Essen ausgeben oder nehmen was.

[00:40:54]

Wir haben jetzt nochmal immer gesagt, wo wir nicht dran sparen ist dann am Essen zum Beispiel, dass man halt sagt Ey, so ein geiles geiles Stake Gala Wein, geiler geiler Kartoffelp├╝ree ist einfach sein Geld wert.

[00:41:08]

Was dann in dem Moment ist, das ist einfach so ein geiler Kartoffelp├╝ree. Heute nehme ich den heute nicht.

[00:41:19]

Nehm ich den heute nicht von ja, sondern von der eigenen Marke meine Welt. Heute gibt's ne feine Welt, geiles Ravioli, aber heute nicht billiger, sondern geil von Magie, sondern im Fall von Knoop.

[00:41:41]

Das ist so dumm, so dar├╝ber, auf welche Weise auch. Genau wie ich lacht sich kaputt, weil wir locker auch schon ein paar Mal im Supermarkt waren. Heute Abend heute auf Moritz und Moritz die Kacke. Ganz normal, ganz normal. Ich ja sogar aus dem Gl├╝cksfee, aus der Indexe. Das genau aus.

[00:42:04]

Heute gibt's nicht die, die ja super, hier bin ich.

[00:42:14]

Ja, genau das ist es halt, weil man sichert, indem man einfach ist.

[00:42:19]

Ja, das ist auch eine Scheidung. Ist auch eine Entscheidung. Das sind zwei Dosen. Seit 2009 sind sie selber zu neunundneunzig. Es war fr├╝h, Kartoffelp├╝ree Tropfen. Es ist grau von Rolex Kartoffelp├╝ree. Es muss nicht sein.

[00:42:50]

Wir sparen nicht einen guten Sch├Ânheit seit Jahren.

[00:42:56]

Ich kenne mich damit gut, aber beim Essen hat auch echt der Spa├č auf. Muss man einfach sagen.

[00:43:04]

Sorry, wenn du da auf Summ auf einem St├╝ck Leder rum wei├čt und du denkst Hauptsache die 19 Cent wieder im Angebot gespart.

[00:43:14]

Dann sage ich ja, so ist es abgelaufen. Ist durch Fleisch gekauft, 30 prozent g├╝nstiger, aber nur noch bis morgen haltbar. Das ist wortkarge. Ist es am n├Ąchsten Tag Abend zum egal?

[00:43:30]

Ja, aber genau das ist das halt. Das man halt einfach auch irgendwann im Leben einfach. Nein, ich glaube je ├Ąlter man wird, desto eher merkt man, dass auch das Geld einfach irgendwo keine Rolle spielt, keine Rolle, keine Rolle spielt. Einfach weil das, weil die Erfahrung wichtiger sind.

[00:43:49]

Was meint ihr denn? Wann ist eine Entscheidung richtig oder falsch?

[00:43:54]

Also es kommt immer drauf an Glaube, dass wenn man eine Entscheidung in dem Moment f├╝r sich bestm├Âglichst trifft, dass sie gar nicht falsch sein kann.

[00:44:05]

Also ich glaube, wenn du einen gewissen Moment hast und du auch ablegst und sagst Okay, f├╝r mich macht die Entscheidung aktuell einfach total viel Sinn, dann kann es schon sein, dass du r├╝ckblickend irgendwann sagst Okay, war jetzt vielleicht nicht so sinnvoll. Aber in dem Moment war es halt trotzdem die beste Entscheidung. Deswegen bin ich eigentlich auch immer ein Freund davon, Entscheidungen zu treffen und dann auch gar nicht so in der Vergangenheit zu kramen oder zu ├╝berlegen Hm, war das jetzt irgendwie so clever?

[00:44:35]

Weil ich glaube, in dem nennen sie es halt in dem Moment richtig anf├╝hlt und du auch f├╝r dich ganz klar argumentieren kannst. Deshalb und deshalb, deshalb macht es Sinn kann es f├╝r mich in dem Moment gar keine falsche Entscheidung sein.

[00:44:48]

Ja, ich glaube, gerade Julie und ich sind da auch sehr ├Ąhnlich. Sorry. Bevor oder als ich Julie kennengelernt habe, hatte ich ja ein Geisteskranker, das Leben. Also es war ja wirklich keine Katastrophe.

[00:45:06]

Und dann kam das andere. Das klingt so, als w├Ąrst du der Untergangspropheten. Ich meine, es betrifft ja der Untergang. Kartoffeln, der neue Block. Es ist ne geisteskrank im Sinne von wirklich 360 grad Drehung.

[00:45:33]

Also ich war ja 5, ich war ja f├╝nfmal die Woche.

[00:45:36]

Feiern halt. Hab ja ganz ganz Geist im richtigen Garten, da ist was krank. Aber da ist Feiern Feiern. Also mit Rose, so richtig ich mich nicht vor 15 Uhr nach Hause kommen.

[00:45:52]

Aber so richtig mit Abschleppen und so. Oder? Das w├╝sste ich auch gern. Die Leute wissen mir ganz gut.

[00:46:01]

Es kommt auf den Zustand drauf an, ob das noch m├Âglich war, ob du dich noch daran erinnerst oder nicht.

[00:46:12]

Nee, also ich hab wirklich alles mitgenommen, was glaube ich so gab. Sch├Ân zu h├Âren.

[00:46:21]

Ja, das war ja auch nicht auf die abschleppt Situation seit einer Woche verheiratet. Ich frage im Raum Ist das das? Das muss ich machen. Das, was die Ehe ist. Ja. Macht Spa├č. Nein. Das wusste ich. Wir auch.

[00:46:39]

Alles, was ich davor betritt, wird ganz unangenehm. Dann unangenehm. Aber ja, ich wei├č, was du meinst.

[00:46:53]

Also dieses Nein. Aber ich. Ich hab mit Judy auch immer schon okay. Ich bin immer offen und ehrlich kommuniziert und sie wusste das auch alles.

[00:47:02]

Und deswegen sind wir ja auch die ersten zweieinhalb Jahre nichts danach. Aber dann muss man sagen, dann gab es einen Tag der Entscheidung.

[00:47:16]

Also was das? Ein Tag der Entscheidung, aber an. Ich hab dann von einem auf den anderen Tag den kompletten Schlussstrich gezogen, hab gesagt Okay, das war's ja. Hab ja dann Juli auch gesagt Okay, ich w├Ąre jetzt quasi bereit, Teilen zu teilen.

[00:47:32]

Ich hab alle meine, meine Party Garten, alle meine, bis dahin noch meine Laster und S├╝nden abgelegt.

[00:47:42]

Ja, aber das war ja das fand ich ├╝brigens so krass damals, weil also Moritz und ich gingen wirklich lange hin und her und es. Also ich fands oder ich ticke da auch einfach anders. Ich bin so voll der Beziehungs Mensch und bin halt einfach viel lieber in einer festen Bindung und investiere halt gerne in eine Person oder in eine Sache und guckt dann halt, ob es funktioniert oder nicht. Und Moritz war genau das Gegenteil. War nie in der Beziehung, hat sich halt mega ausgelebt und genau hat halt irgendwie gef├╝hlt alles mitgenommen.

[00:48:17]

Und ich wei├č noch ganz genau als du meintest ja, ich hab f├╝r mich jetzt die Entscheidung getroffen, ich lasse das jetzt komplett, ich gehe nicht mehr feiern, ich lass das mit den ganzen Weibern.

[00:48:33]

Ich nehme auch kaum noch irgendwelche Sachen so und ich dachte damals noch, ich dachte mir damals noch so Jaja, okay.

[00:48:44]

Laber nicht. Also so als Frauen hat man das halt einfach null ernst. Und ich muss sagen, das war eigentlich einer der Hauptgr├╝nde. Also. Der Hauptgrund ist, was ich an dir liebe, weil der Moritz ist. Er trifft eine Entscheidung und dann ist er da zu 100 prozent dahinter. Es war. Ja, das ist. Ja, das ist genau das. Punkt. Weil.

[00:49:07]

Weil. Es z├Ąhlt ja auch manchmal nicht dazu. Irgendwie eine. Das hab ich n├Ąmlich auch. Also nicht. N├Ąmlich aufgeschrieben. Und zwar ist eine Entscheidung endlos. Quasi ne kleine Entscheidung. Kannst du immer in dem Moment nicht wieder wieder r├╝ckg├Ąngig machen oder sowas.

[00:49:24]

Aber du kannst halt der Ost aus aus Situationen lernen. Und gerade wenn man halt eben auch sagt hey Anna ist auch genau so ne, wenn ich. Ich kann mich noch an ein paar Situationen erinnern, wo Leute einfach oder wo Freunde Anna entt├Ąuscht haben. Und dann hast du ja auch gesagt so ne gut.

[00:49:43]

Ich m├Âchte diese Person nicht mehr in meinem Leben haben. Dann gibt's auch kein Entschuldigung oder Entschuldigung angenommen, sondern dann ist das so. Wenn du dich einmal dazu entschieden hast, jemanden nicht mehr dein Leben zu lassen, weil diejenige, weil die Person vielleicht nicht gut f├╝r dich ist, das ja auch gesagt.

[00:49:58]

Also sagen da hab ich halt auch extrem Ausnahmesituation auch wieder gelernt, weil da komme ich auch so ein bisschen zu einer mit meiner schlechtesten Entscheidungen im ganzen Leben, die aber auch zu einer sehr, sehr guten Sache letzten Endes entwickelt hat. Also wo wir wieder bei diesem erfahrungs lernen sind. Diese Eigenschaft, die du gerade erw├Ąhnt hast, mit diesem endg├╝ltige Entscheidungen zu treffen. Die kommen n├Ąmlich unter anderem aus einer schlechten Entscheidung, die ich mal getroffen habe. Und zwar hatte ich mal so eine ganz, ganz fiese Beziehung.

[00:50:27]

Die hat sich ├╝ber drei, vier Jahre hingestreckt und dieser Typ war einfach komplettes Gift f├╝r mich. Es war also eine komplett toxische Beziehung. Also was lernen wir jetzt wieder, oder? Ja, genau.

[00:50:38]

Ja, genau da hab ich auch mal so ein Video gedreht, der im Knast war und Drogendealer ist. Und sie hatte ganz, ganz krasse Geschichten am Laufen. Und ich hab das halt die ersten Monate gar nicht gemerkt. Also f├╝r mich war das halt einfach ein ganz normaler Kerl und der sich auch ganz normal und vern├╝nftig benommen hat, wenn ich mit ihm zusammen war. Aber der hat es quasi wie so ein Doppelleben, wo er halt seinen ganzen kriminellen Machenschaften sage ich mal so ausge├╝bt hat.

[00:51:02]

Und das war halt auch krass, weil das bei uns so ne richtige on off Beziehung. Und ich bin immer wieder, als ich die Sachen rausgefunden hab, immer st├╝ckchenweise, war ich nat├╝rlich immer verletzter und gekr├Ąnkter. Aber ich bin nie von dem losgekommen. Also er hat es immer wieder geschafft mich einzulullen. Dann bin ich wieder zur├╝ckgekommen und dieses ganze on off, dass es nie so einen richtigen Schlussstrich gegeben hat, das hat mich halt komplett fertig gemacht. Und daraus wird es dann nat├╝rlich den kompletten Entschluss gegeben hat, hab ich so viel Kraft und Zeit verloren in dieser Beziehung und in diese Person halt investiert.

[00:51:34]

Und da hab ich gemerkt so, wenn mein Bauchgef├╝hl mir von Anfang an sagt, das gibt nichts mehr oder die Person tut ihr nicht gut, dann trennt sich endg├╝ltig von dieser Person. Und das hab ich halt echt seit diesem Zeitpunkt, obwohl es so eine schlechte Entscheidung war, mit diesem Mensch immer noch mehr Zeit zu verbringen. Wirklich gelernt, dass ich halt, wenn ich merke, dass mir Freundschaften oder was ich nicht habe auch immer, auch wenn es Familienmitglieder sind oder so, wenn die mir nicht gut tun, dass ich dann sage Okay, ich geb dir vielleicht noch ne Chance, weil jeder Mensch macht auch mal Fehler, das ist klar.

[00:52:02]

Aber nat├╝rlich auch Entschuldigungen und sowas anzunehmen, weil wenn ich merke, diese Person zieht mich immer nur runter oder raubt mir nur Kraft und Zeit und tut mir einfach nicht gut, dann schaffe ich es auch heute, mich von diesen Personen fernzuhalten und auch endg├╝ltig zu trennen.

[00:52:16]

Also da gab's schon sehr 2 3 Ja, ich hab eine Frage Kommunizierst du das mit den Personen oder ziehst du diesen Schlussstrich f├╝r dich und l├Ąsst es die Person quasi sp├╝ren oder wissen die das dann auch? Also ich bin schon eine Person. Ich lass mir relativ viel gefallen, aber ich gehe da nat├╝rlich trotzdem immer wieder Bescheid. So ah, das war gerade nicht cool oder das geht nicht. Und wenn die Person dann sagt Ja, ich ├Ąndere mich. Mir tut das so leid und ich tu dies und das, aber es passiert halt nichts oder ich werde halt immer wieder entt├Ąuscht oder hintergangen, wie auch immer.

[00:52:46]

Und dann entschlie├če ich mich halt komplett den Kontakt abzubrechen. Dann ziehe ich das halt auch komplett durch. Ich ich stelle die Person jetzt nicht voll vor vollendete Tatsachen und sagt Das ist alles gut, es ist alles gut und pl├Âtzlich bin ich weg, sondern ich gebe der Person schon Bescheid, dass ich mich halt nicht gut f├╝hle und dass das halt gerade nicht richtig ist, wie ich behandelt werden. Und wenn ich halt so weitergemacht wird, dann wie viel vorher, dann ist es ja auch irgendwo ein Zeichen, dass die Person dann sagt Okay ist egal was, was.

[00:53:13]

Was soll ich jetzt denkt oder das ist halt einfach noch fast genau das.

[00:53:18]

Naja. Ja, ich finde das ja krass. Es ist auch richtig gut. Ich finde es nur so schwer, teilweise ja.

[00:53:26]

Ich finde es ich auch nicht. Ich hab auch schon so viele. Ich hab auch so viele Menschen in meinem Leben. Teilweise auch immer noch, wo ich sage eigentlich.

[00:53:34]

Eigentlich will ich diese Person gar nicht mehr, da so eine Figur gar nicht mehr in meinem Leben haben, sondern es ist einfach. Die Wege passen einfach nicht zueinander. Aber dann ist dann denkt man halt irgendwie einem schwachen Moment dann immer noch so. Wir hatten ja schon eine coole Zeit zusammen. So ne, das ist halt gerade so, ne. Ich mir mit alten Schulfreunden oder sowas. Ne. Die jetzt teilweise auch komplett abdriften oder sone und die dann irgendwie ne.

[00:53:57]

Weil das ist ja auch so eine Situation. Gerade wenn man halt irgendwie Social Media macht oder eben erfolgreich, indem ist was man macht. Vielleicht auch das dann auf einmal dann eben Menschen vielleicht aus einem alten Leben kommen, die dann da mit teilhaben wollen oder sowas, auch wenn man gar nichts mit dieser Person zu tun haben will. Und dann muss man halt auch die Entscheidung treffen. Nee, will ich das jetzt gerade oder will ich das halt nicht?

[00:54:18]

Naja. Fall. Naja. Aber ich finde es. Ich finde es auch krass.

[00:54:24]

Wie gesagt, bei mir ist es halt auch so. Teilweise in der Vergangenheit war es oft so, dass ich das ich, dass ich Entscheidungen nicht ganz durchgezogen habe. Manchmal. Nee. Also ich hab dann schon gerade so beruflich z.B. in den letzten zwei Jahren ist auch ganz oft schon der Fall gewesen, wo ich gesagt habe okay, jetzt ist hier Schluss. Ich m├Âchte. Ich m├Âchte mich zB. Ich hab ja schon schon bestimmt. Zwei oder dreimal haben wir schon quasi im Team beschlossen, dass wir uns z.B. viel mehr auf Anna und mich konzentrieren, weil wir haben ja ganz oft z.B. die Situation gehabt, dass wir einfach noch super viele meine Kunden Auftr├Ąge angenommen haben oder ich mich dann in Projekte reingekniet habe, wo ich eigentlich gesagt habe Das kann ich eigentlich jetzt gerade gar nicht.

[00:55:12]

Nee, weil ich halt. Wir m├╝ssen uns eigentlich gerade auf uns konzentrieren, damit wir nicht komplett am Rad drehen. Da hab ich auch schon paar Mal gesagt gehabt und hab dann trotzdem immer noch irgendwie kommen. Dann nehmen wir noch hier was an und noch hier was annehmen und hier etwas annehmen. Und dann sa├č ich halt jeden Tag von 6 Uhr morgens oder vor 7 Uhr morgens bis abends um 2 Uhr nachts, dann irgendwie wieder 3 4 Stunden geschlafen und wieder dasselbe von vorne.

[00:55:36]

Und da war ich dann halt selber schuld. Und da hab ich jetzt quasi so oft draus gelernt, dass wir jetzt im neuen Jahr gesagt haben Okay, jetzt passiert was.

[00:55:44]

Ne, jetzt muss was passieren. Und wir sind jetzt auch soweit, dass wir das halt wirklich jetzt mal geschafft haben, diese Entscheidung durchzuziehen. Und das war die beste Entscheidung.

[00:55:52]

Ich glaube, das ist auch der gro├če Unterschied, sag ich mal so zwischen uns beiden. Weil du kannst ja relativ schnell Entscheidungen treffen, auch gr├Â├čere Entscheidungen. Du wei├čt immer sofort, was du willst. Aber mir ist es so. Ich brauche immer meine Zeit, um Entscheidungen zu treffen. Je gr├Â├čer die Entscheidungen sind, desto mehr Zeit brauche ich, um sie zu treffen, weil ich das Gef├╝hl habe, bei mir sind Entscheidungen immer so endg├╝ltig. Also genau. Weil ich lass mich ungerne abbringen von meiner Entscheidung.

[00:56:17]

Ja genau. Dann wieder zur├╝ck oder so. Genauso wie mit dieser Freundschafts Geschichte, die ich gerade erw├Ąhnt hatte. Oder der Beziehungsgeschichte, wenn ich mich wirklich f├╝r etwas entscheide. ├ähnlich wie bei dir, Moritz, wo wir eben dr├╝ber gesprochen haben, dann halte ich auch daran fest und dann bleib ich auch dabei. Und ich glaube, deswegen f├Ąllt es mir halt so schwer, mich dann auch wirklich festzulegen. Und deswegen versuche ich auch ganz oft, mich irgendwie vor so gro├čen Entscheidungen zu dr├╝cken.

[00:56:40]

Was er f├╝r Sternzeichen das w├Ąr jetzt mal interessant, ob weil Girlie und ich sind ja anscheinend voll gleich so von den von den anderen Entscheidung sagen Moritz und Anna wahrscheinlich.

[00:56:49]

Wir gehen in unseren Tagen schon in Badehose. Genau in Paris.

[00:56:52]

Ganz genau, wei├č Nicole. Also ich bin Krebs aus Joly.

[00:57:05]

Jago ist also irgendwie nicht so, ich bin ja da.

[00:57:13]

Knochenkrebs. Aber ich hab ja schon. Aber das mit dem Widder, das hab ich schon geh├Ârt, dass da, dass man da nicht so Entscheidungsfreude, also nicht so, so quasi so entscheidungsfreudig im Sinne von Ja, man macht jetzt einfach mal alles so quasi ist.

[00:57:27]

Ja, das habe ich. Ich werde der Anna auf jeden Fall beipflichten. Also das macht schon total Sinn, weil ich treffe auch Entscheidungen und denke mir danach immer ach was solls, ist doch nur eine Entscheidung.

[00:57:42]

Ja. Ich bin so froh, dass ich Anna Anna dazu schon fast gezwungen habe, dass wir dieses Haus hier bauen, nur weil Anna war erst voll dagegen. Anna Am Anfang war Anna voll dagegen. Immer bei sowas.

[00:57:56]

Und dann hab ich aber so lange gek├Ąmpft und hab gesagt, wenn wir das nicht war, dann raste ich aus. Das ist genau das, was wir brauchen.

[00:58:03]

Ich schw├Âre, ich hab dich, Anna, verpr├╝gelt, wenn wir das nicht genau werden, Mama, meinte ich dann eher zur├╝ck verpr├╝gelt.

[00:58:10]

Also was wolltest du sagen? Julias Zimmer hab dich unterbrochen.

[00:58:14]

Mal wieder das ja. Ich finde es. Eigentlich ist es es. Ich bin ganz froh, dass ich jemanden habe. Wie. Wie Moritz, der tats├Ąchlich mich immer wieder so ein bisschen erdet und mir auch so das Gef├╝hl >. Lass uns vielleicht ein bisschen l├Ąnger ├╝ber das Ganze nachdenken. Und ich bin tats├Ąchlich auch bei so einem Hauskauf, auch wenn es. Ich wei├č nicht, was das ist. Also selbst diese Summe. Das ist f├╝r mich wirklich. Ich denke mir dann in dem Moment ja, lass es uns doch probieren.

[00:58:44]

Und wenn wir in drei Jahren keine Lust mehr haben, dann ziehen wir halt wieder aus.

[00:58:47]

Also es ist so. so mir. Ich. Ich mache mir da irgendwie was. Hei├čt ich mache mir da nicht so viel draus. Aber ich versuche einfach, Entscheidungen nicht so dieses krasse Gewicht zu geben. Mich nicht ausprobieren zu k├Ânnen. So also zum Beispiel ist es dann eher so, dass ich denke, ich entscheide es jetzt einfach. Und vielleicht f├╝hlt sich in einem Jahr nicht mehr richtig an, aber dann kann ich ja irgendwie neu entscheiden. Aber es ist.

[00:59:15]

Ich k├Ânnte niemals so, meine Mutter ist da so ganz extrem. Die ist zum Beispiel die die Schatten und sie einen Pulli findet, den sch├Ân. Und dann muss sie drei Wochen dr├╝ber schlafen.

[00:59:26]

Und dann geht es nicht mehr in einem Saal. Es ist schon entschieden. Nein, ich stehe f├╝r einen Pulli. Denke mir gut, ich nehme ihn jetzt einfach mit. Keine Ahnung. Also klar, es ist auch immer eine Frage des Geldes. Aber es ist jetzt mal, was die Entscheidung angeht. Ich bin einfach so, dass ich das ich nicht ich. Ich fackelte einfach nicht lang, weil ich mir irgendwie denke, ich mache das jetzt einfach. Ich.

[00:59:49]

Ja genau. Vielleicht gerade gut an. Ich mache das jetzt. Genau. Genau dann ist es so.. Genau so war es eigentlich auch mit unserer Reise damals, dass wir einfach gesagt haben, wir machen es jetzt. Was soll passieren? Also im schlimmsten Fall kommen wir zur├╝ck, holen uns eine Wohnung und machen da weiter, wo wir aufgeh├Ârt haben. Ja, genau. Genau genommen.

[01:00:06]

Ich denke auch, dass genau dieser, dieser Gedankengang oder so wie ihr das handhabt, das glaube ich auch. Der ges├╝ndeste auf jeden Fall. Ja, es k├Ânnte sein, dass es nicht immer der Vern├╝nftigste ist. Logischerweise, wenn man einfach mal sagt Ja, ich mache das, worauf ich Lust habe. Aber ich denke, es ist auf jeden Fall der ges├╝ndeste, den ein oder was einen auf Dauer auch am gl├╝cklichsten einfach macht, dass man sich seine Ziele und W├╝nsche und Tr├Ąume erf├╝llt.

[01:00:30]

Und wir haben ja eben schon dar├╝ber gesprochen, was bringt es einem? Das musste ich auch erst mal dazulernen. Das ganze Geld irgendwie zu sparen, uns anzusammeln und auf der Bank zu haben, aber nichts damit anzufangen. Also ich muss sagen, seitdem ich Tim kenne, hab ich so viel erlebt. Nat├╝rlich kommt das auch mit dem Beruf dazu und ich hab mir auch andere finanzielle M├Âglichkeiten. Das ist nat├╝rlich ganz klar. Daf├╝r sind wir unendlich dankbar. Aber ich muss sagen, h├Ątte ich Tim ich nicht an meiner Seite, der das komplette Gegenteil ist, was das angeht, so diese Lebensadern spontane Entscheidung, ja, dann h├Ątte ich wahrscheinlich gar nicht so viele Erfahrungen gemacht.

[01:01:02]

Und ich wei├č jetzt, dass Erfahrungen im Leben das Allerwichtigste sind. Ich denke jetzt mittlerweile ganz, ganz anders dar├╝ber und denke mir, ich geh lieber wei├č ich nicht 1500 Euro f├╝r eine richtig geile Reise aus, die vielleicht auch in einer Woche dann wieder vorbei ist. Aber 10 000 Euro? Nee, wer wei├č.

[01:01:19]

Gerade auch so lass uns mal ne mal auf die Beine stellen, mal meine liebe Freundin. Genau.

[01:01:27]

Ja, aber das sind halt so Momente, die beh├Ąltst du f├╝r immer in deinem Leben, auch wenn du vielleicht nur eine Woche auf Reisen bist. Du kannst die jetzt 2500 Euro auch ein gebrauchtes Auto kaufen. Ja, das kannst du l├Ąnger warten seit einer Woche. Aber trotzdem hast du wahrscheinlich jetzt an dieses Auto nicht so krasse Memories Erfahrungen wie jetzt bei dieser coolen Reise, die du dir schon erm├Âglichen wolltest oder so deswegen. Also das dann auch so Sachen, die ich mir irgendwie neu angeeignet habe und wodurch ich halt voll happy bin.

[01:01:56]

Das halt jemand wie Zimmer in mein Leben gekommen ist, der halt so meine Denkungsweise komplett ver├Ąndert hat. Und ich glaube, dass dieses ja genau das Gegenteil irgendwie dann, dass wir uns genau in der Mitte treffen und das eigentlich so das perfekte Mittelding.

[01:02:07]

Genau dann immer noch die, die, die, die Stumme, die Stimme der Vernunft. So oft auch bei mir dann auch. Auf jeden Fall auch tun, weil das Ding ist. Ich glaube, jetzt k├Ânnen wir auch nochmal ganz schnell wie jetzt apropos dem Ding einen Drift machen. Zu der gr├Â├čten Entscheidung, die man in seinem Leben, die wir jeweils in unserem Leben getroffen haben. Und ich glaube, da kann ich halt auch direkt sagen, dass das bei mir z.B. war, dass ich meine Ausbildung bei der Polizei abbreche.

[01:02:34]

Ne, ich war ja 2 Jahre bei der Polizei in der Ausbildung und hab da auch alles f├╝r gegeben. Hab meine ganzen Abschl├╝sse gemacht, hab so viele Pr├╝fungen daf├╝r gemacht, daf├╝r extra trainiert und alles drum und dran und das war auch damals ich ich wei├č, ich wei├č das auch noch ganz genau, das bestimmt zehn oder zw├Âlf Leute in meinem Umkreis zur war wollten und ich war der einzige der es geschafft hat. Und ich hab's mit T1 mit allem drum und dran, also mit den besten Ergebnissen quasi geschafft, wo alle gesagt haben Hey, wie hast du es gemacht und so weiter und so fort.

[01:03:05]

Wie krass und alles drum und dran. Und meine Eltern waren auch tot. Ist happy, dass ich bei der Polizei bin und alles drum und dran, ne? Die haben gesagt endlich!

[01:03:12]

Unser erster Erstgeborener hat sie endlich verhaftet, da wir ja genau raus aus dem Keller. Ja und das war aber dann.

[01:03:23]

Und ich war halt genauso happy damals. Und dann hab ich aber dann halt quasi nach zwei Jahren gemerkt Ah, das ist einfach nicht das, was ich in meinem Leben machen m├Âchte, so dass ich dann halt quasi h├Ątte ich damals und ich, ich bin das war wirklich wie gesagt eine der gr├Â├čten Entscheidungen in meinem oder auch in unserem Leben, dass ich gesagt habe, ich h├Âre auf bei der Polizei, das h├Ątte ich das nicht gemacht, dann h├Ątte ich.

[01:03:47]

Dann w├╝rden wir jetzt nicht hier in unserem Haus sitzen heute. Denn dann w├╝rden wir nicht die Erfahrungen gemacht haben, die wir jetzt ├╝ber den letzten f├╝nf oder sechs Jahre gemacht haben oder noch mehr sogar. Nee, und wir h├Ątten nicht das Leben wahrscheinlich wei├č, was wir jetzt h├Ątten, weil ich h├Ątte dann wahrscheinlich nicht Anna davon ├╝berzeugt, bei bei bei als Erzieherin aufzuh├Âren, sozusagen im Kindergarten quasi aufzuh├Âren.

[01:04:09]

Wir h├Ątten nicht quasi die ganzen Wege eingeschlagen, die wir jetzt heute eingeschlagen h├Ątten. Und vielleicht ist das quasi der ausschlaggebende Punkt irgendwo gewesen. Halt eben weiter. Also dass das Leben in die Hand zu nehmen in dem Moment, nee, weil das hat halt so viel so viel bewirkt. Weil ich h├Ątte ja gar nicht die das Verlangen gehabt oder ich hab die h├Ątte ich gerne mal die Zeit gehabt, wie Geographie Fotografie zu machen. H├Ątten ja gar keine Zeit f├╝r Social Media gehabt.

[01:04:35]

Nee, wir h├Ątten das alles nicht angeht.

[01:04:37]

Ja, man sagt ja immer, die eine T├╝r schlie├čt sich und die andere ├Âffnet sie nicht. Und genau so ist das halt eigentlich auch. Du hast damals wahrscheinlich gedacht Oh Gott, ich stehe vor der schlimmsten und gr├Â├čten Entscheidung meines Lebens. Aber dass du jetzt, f├╝nf Jahre sp├Ąter hier sitzt und so dar├╝ber nachdenkst, dass es mit einer der besten Entscheidungen genau war, ist ja mega. Das zeigt auch, dass man sich manchmal so ein bisschen mehr auch zutrauen sollte.

[01:04:58]

Ja, auf jeden Fall, dass man keine Angst vor Entscheidungen haben sollte.

[01:05:01]

Aber ich muss sagen, ich bin da z.B. auch wieder ganz anders, weil ich hab ich zum Beispiel mein Studium durchgezogen, obwohl ich wusste, das wird mir gar nichts bringen.

[01:05:09]

Also ich habe meinen Studiengang angefangen in Sozialer Arbeit und wollte eigentlich immer was anstreben mit diesem Studiengang, wo ich dann w├Ąhrend des Studiengangs erfahren habe, dass ich mit diesem Studiengang eigentlich gar nicht das machen kann, was ich machen wollte und dachte mir Ja gut, jetzt hab ich es aber angefangen und werde es auch zu Ende machen. Ich bin so ein Mensch, wenn ich genau wei├č ich es zu Ende bringen und den Krampf mit der Bachelorarbeit und allem Drum und dran Alter umgehen kann.

[01:05:35]

Es war aber f├╝r mich einfach trotzdem wichtig, das abzuschlie├čen. Also ich musste das irgendwie abschlie├čen und in meiner Tasche haben und jetzt geht's mir auch gut damit. Aber das ist halt voll witzig, wie unterschiedlich wir eigentlich aussehen.

[01:05:46]

Aber ich glaube, das hat auch so einen Ticken was mit ja, vielleicht aufgewachsen. Ich glaube aber, vor allem finde ich, was mein Fall rausf├Ąhrt, ist dieses Ich glaube das dir, dass du Anna, schon ein Typ Mensch bist, der glaube ich. Wie soll ich sagen, dass man sich selbst immer so ein bisschen die Best├Ątigung gibt? Ich ich schafft es und ich kann das. Und es hat glaube ich auch so ein bisschen was mit diesem Ich will nicht scheitern zu tun.

[01:06:15]

Naja, wenn man will keine falsche Entscheidung. Genau.

[01:06:19]

Genau deswegen hat man mehrere Vorentscheid Falle.

[01:06:23]

Ja genau. Bevor hier was w├╝rde zufalle falle, denke ich irgendwie ewig lang dr├╝ber nach oder ziehst durch, obwohl ich es nicht cool finde. Deswegen bist du wahrscheinlich auch lange bei deinem Ex-Freund gewesen. Aber ja, wahrscheinlich insgeheim musstest. Das tut. Es ist schei├če. Aber am Ende des Tages wei├č man ja auch wenn man sich trennt, scheitert man ja auch irgendwie ein bisschen selbst.

[01:06:47]

Dann gibt's nat├╝rlich noch die Sorte Mensch, die sagt Ja gut, bin ich jetzt auf die Nase gefallen. Dann mach ich halt das n├Ąchste Mal anders. Also ja. Ja. Wie gehe ich damit um, dass ich das ich wei├č, eine Entscheidung ist vielleicht nicht richtig oder wie auch immer. Was w├╝rde ihr sagen?

[01:07:02]

Was eure gr├Â├čte Entscheidung im Leben? Vielleicht auch mal abseits von dem, dass ihr euch dazu entschieden habt, um die Welt zu reisen? Weil ich glaube, das war nat├╝rlich so wahrscheinlich. Ich sag mal so die beste Entscheidung. Aber war es auch die gr├Â├čte Entscheidung oder? Bzw. Wie w├╝rdet ihr das sagen? Gab es noch irgendwo andere? Ich sag mal wir spalt wege in eurem Leben.

[01:07:25]

Vielleicht eine alte Beziehung, die ihr beendet hat.

[01:07:28]

Wo ihr also m├╝ssen sich kurz absprechen. Nichts falsches sagen. Moritz nichts. Falsch.

[01:07:37]

Nee, nee, nee, nee, nee. Also ich sag mal so die krasseste Entscheidung, die ich getroffen habe, das habe ich witzigerweise heut auch nochmal in so einem kleinen Kuhnt beantwortet. Auf Instagram. Ich hatte ja, oder meine Eltern haben sich getrennt, da war ich neun. Und es war ja schon. Ich sage mal auf Deutsch schei├č Trennung gewesen. Also die Kinder haben das schon relativ heftig mitbekommen. Und dann gabs dann war ich bei meinem Vater und in den Sommerferien war es dann immer so 3 Wochen.

[01:08:16]

Mutter. Drei Wochen Vater. Und. Ja, es gab nat├╝rlich dann auch noch paar Vorgeschichten. Auf jeden Fall. Am kam mein Vater, die hatten Hund. Er hatte dann eine neue Frau und die kam abends vom Gassi wieder. Ich wei├č noch, es war so 22 Uhr oder so. Und ich war so ungl├╝cklich mit dieser ganzen Situation, wie ich dort bei ihm dann in der Wohnung sa├č, in der neuen. Und ich glaube, ich war so 12 und dann hab ich dann kam er wieder und ich muss so krass weinen.

[01:08:48]

Ich hab gesagt Ey.

[01:08:50]

Mir gehts so schlecht. Ich gehe jetzt und ich komme nie wieder. Und ich habe ihnen ja seitdem nie wieder gesehen. Das ist ja jetzt. Ja, ja.

[01:08:59]

Das ist ja jetzt schon seit ├╝ber 15 Jahren und ich habe nie wieder was von ihnen geh├Ârt. Das war schon ne heftige. Also vor allen dingen auch in dem Alter. So r├╝ck pl├Ądoyer.

[01:09:11]

Pl├Ąne. Ja heftig. Das ich bei 12 Pokemon Karten im Zimmer gesessen habe, die mein Album eigentlich einsortiert hat, sich bis heute nichts ge├Ąndert hat. Okay, ist echt krass krass gepr├Ągt auf jeden Fall.

[01:09:28]

Ja, ja, auf jeden Fall. Auf jeden Fall.

[01:09:30]

Ich hab dann aber auch nie wieder was neues.

[01:09:36]

W├╝rdest du bis heute sagen, dass es die richtige Entscheidung war? Ich Ja, ich glaube, es ist schwierig, mit richtig oder falsch zu beantworten. Ja, es war auf jeden Fall eine Entscheidung, die ich getroffen habe, und da h├Ąngt nat├╝rlich super viel mit drin. Also das ist nat├╝rlich auch super emotional, dass es in einer Phase, wo du dich gerade entwickelst und irgendwie auch rausfinde, dass in welche Richtung du irgendwie gehst. Und um diese Entscheidung auch so so zu akzeptieren, die ich getroffen habe, musste ich nat├╝rlich auch ein St├╝ck weit.

[01:10:19]

Wie soll ich sagen. Ich sag mal in Anf├╝hrungsstrichen meinem meinem Vater vergeben, um mir auch selbst rechtfertigen zu k├Ânnen, dass ich sagen kann Okay, das war ne richtige Entscheidung und so wie es jetzt ist, ist es auch gut. Und h├Ątte ich diese Entscheidung nicht damals getroffen, w├Ąre ich auch nicht der, der ich jetzt bin. So ja, es ist so. So absolut.

[01:10:41]

Das ist ja am Ende. Keine Ahnung. Es ist super schwierig, die Frage mit Ja oder Nein zu beantworten. Aber ich w├╝rde, wenn ich so.

[01:10:54]

Ja, ich kann sie einfach nicht mit Ja oder Nein beantworten, es ist einfach eine Entscheidung, die ich auch nicht getroffen habe. Genau. Ich kann es ja auch ├╝berhaupt nicht wissen. So genau. Du wei├čt ja auch gar nicht.

[01:11:06]

Vielleicht ist es ist es halt in. Nee, nee, ich sag mal so, das kannst du dir halt, ich sag mal nur beantworten, indem du halt dein Vater nochmal siehst.

[01:11:15]

Nee, weil dann kannst du es sagen. Okay. Entweder merkst du dann okay, ich meinte nee. Also das ist jetzt rein hypothetisch. Nee, entweder triffst du ihn. Es ist auf einmal der liebevollste Mensch, den du jemals getroffen hast und denkst dir Fuck, warum hab ich mich damals so entschieden? Oder du l├Ąsst ihn oder du lernst ihn quasi nochmal neu kennen. Und du sagst halt Ah, das ist der ist voll der aggressive Typ. Nee, zum Gl├╝ck bin ich nicht bei ihm geblieben.

[01:11:40]

So wei├č er, dass es im Endeffekt das kann eventuell dar├╝ber entscheiden und du sagst Hey! Ja, das ist jetzt eine gute Entscheidung gewesen oder eine schlechte Entscheidung. Nee, aber auf jeden Fall.

[01:11:51]

Also es gab dann schon nochmal so zwei, drei Situationen in meinem, in meinem voranschreitenden Leben, sag ich mal am, die mir das best├Ątigt haben, dass ich die richtige Entscheidung getroffen habe. Okay, sind einfach nochmal so drei, vier, f├╝nf Sachen aufgekommen ├╝ber die Jahre und wo ich quasi auch gezwungenerma├čen mit ihm so ein bisschen in Kontakt treten musste.

[01:12:16]

Das ging dann einfach dadurch, dass meine Eltern bis zu meinem 18. Lebensjahr noch beide das Sorgerecht hatten und das dann irgendwie so um Kontoer├Âffnung ging und solche Geschichten, also wo ich einfach beide Unterschriften zwingend ben├Âtigt habe.

[01:12:34]

Ja, hab ich mir dann gesagt. Okay, ganz ehrlich, das war letztendlich genau die richtige Entscheidung, die ich damals getroffen habe.

[01:12:42]

Und ja gut, jetzt die die letzten zehn Jahre hab ich ja wirklich ├╝ber gar nichts geh├Ârt. Also ja. Von daher war da. Also das war auf jeden Fall. Ich w├╝rde schon sagen, die ja, die die krasseste Entscheidung, die ich getroffen habe, aber jetzt auch erst so r├╝ckwirkend betrachtet, weil damals war ich ja noch ein kleiner Knirps, sage ich.

[01:13:11]

War ja klar, klar, der, der hat f├╝r sich entschieden hat okay, das bis hierhin und nicht weiter so. Das war dann dann auf jeden Fall endg├╝ltig. Aber so bin ich auch gerne. Also das hat mich auf jeden Fall krass gepr├Ągt, w├╝rde ich sagen. Und deswegen entscheide ich auch so radikal. Also das ist genauso in Bezug auf Freundschaften, oder sei es jetzt Partnerschaften mit Juli. Wenn ich, wenn ich mich f├╝r etwas entscheide, dann hatte schon eine ziemlich starke Gewichtung.

[01:13:45]

Auf jeden Fall. Also ja, da lasse ich dann erst mal nichts dazwischen oder drauf kommen.

[01:13:52]

Aber das w├Ąre ja, das zeigt ja auch, dass du halt auch loyal bist und auch genie├čen kann. Weil ja, voll, voll. Ich wei├č nicht.

[01:13:59]

Vielleicht h├Ątte ich jetzt nicht, h├Ątte Juli jetzt vielleicht nicht mit jedem anderen eine Weltreise angetreten, mit einem drei Monate als Baby oder so. Wenn sie nicht gewusst h├Ątte, sie kann ihr nicht so tausend Prozent vertrauen und wei├č ich nicht. Du schl├Ąfst jetzt nicht wieder in deiner Alter. Also so zwei Wochen, Barney. Irgendwie hab ich mir das anders vorgestellt. Ich habe jetzt wieder zur├╝ck nach Deutschland gehen, noch mal wieder feiern. Also ich glaube, das zeigt ja dann auch einfach so deinen Charakter, wer du bist, so loyal bist.

[01:14:27]

Das h├Ątte ja auch sein k├Ânnen. Ganz ehrlich, wenn man ├╝berlegt, was ihr dann auch auf den Reisen erlebt habt und was f├╝r eine wo vor welchen gro├čen Entscheidungen ich standen und so ne deswegen. Das finde ich wie gesagt auch schon echt echt heftig, sondern es zeigt mir ja auch, was f├╝r ein krasses Team seid.

[01:14:45]

Gab es bei Diana extreme Entscheidungen Juli? Ich hab die ganze Zeit ├╝berlegt, aber ehrlich gesagt ist es tats├Ąchlich. Ich bin echt das Gegenteil. Also es ist auch ich finde es auch gar nicht so so geil, selbst so dar├╝ber. Also ich f├Ąnde es ok. Ich f├Ąnde es irgendwie sch├Âner, wenn ich auch so strahlt w├Ąre mit meinen Entscheidungen glaube ich. Aber ich war mehr so.. Tats├Ąchlich. Ich hab mich einfach eher so ausprobiert in allem und immer viel mit dem Flow quasi gegangen.

[01:15:16]

Also du, du hattest quasi du hast dich quasi nie so wirklich gegen eine eine Richtung entschieden, sondern du bist quasi verleiten. Genau. Du hast die Erfahrung mitgenommen, wie sie gekommen sind im Leben. Ich glaube das. Das ist halt wahrscheinlich auch quasi eine Situation. Vielleicht, dass vielleicht nicht jede, nicht jede Erfahrung geil war. Aber du hast halt quasi dann wahrscheinlich bei jeder Situation, die halt passiert ist oder bei jedem, bei jeder Entscheidung, die du getroffen hast, gesagt Okay, Jo, war ein Fehler, habe ich doch gelernt.

[01:15:46]

Nicht so schlimm. Mund abputzen, weitermachen, nee. Und du hast halt quasi nicht so nachtragend dann auch das Ganze gesehen.

[01:15:53]

Ich glaube, das ist halt genau das so, weil ich wei├č ja genau, was du was so was du sagst quasi auch.

[01:16:00]

Aber ich bei mir war es auch so ein bisschen verurteilt. Also bei mir war es z.B. so, ich hatte ja vor Moritz ungef├Ąhr 5 Beziehungen feste und das ist ja, ich w├╝rde jetzt mal sagen, wenn man erst Mitte zwanzig ist, ist es relativ viel. Also ich hab mich glaub ich alle zwei Jahre getrennt im Schnitt und es war schon. Ich wurde schon so von zuhause dann auch irgendwann so bel├Ąchelt. Also ja, im Prinzip n├Ąchstes Weihnachten mit so ungef├Ąhr.

[01:16:25]

Und ja, ich hab gemerkt, dass ich nicht so richtig ernst genommen werde.

[01:16:30]

Ich hab z.B. super auf meinen Job gewechselt und war halt immer so ein so ein Mensch.

[01:16:38]

Ja schon probiert Sprung ich bin hier. Also ja, ich bin halt so total emotio emotional und ich hab halt immer geguckt okay, wie geht's mir gerade damit? Und wenn ich z.B. einen Job hatte, der mir irgendwie einfach nicht runtergezogen hat oder so genau da, der einfach wo ich gemerkt habe war das ist es einfach nicht. Ich stehe nicht gerne auf und gehe da hin, dann hab ich halt gek├╝ndigt und hatte einen neuen Job. Also ich war nie so eine, ich hab nie rumgammeln oder ich hab mich auch nie h├Ąngen lassen.

[01:17:05]

Ich war auch immer flei├čig, aber ich hab ich war super, ja einfach sprunghaft und ich war auch in den Beziehungen immer so also ich hab eine Beziehung gef├╝hrt und ich konnte mir eigentlich relativ bald sagen Gut, okay, das ehrlich gesagt, das macht jetzt keinen Sinn, an dem Punkt weiterzumachen, weil ich merke einfach, wir ticken unterschiedlich und das wird auch auf lange Sicht gesehen, wird es nichts. Und dann hab ich mich halt getrennt und dann gibt es halt so den Moritz, der sagt ja, wieso gehst du dann ├╝berhaupt diese Beziehung ein?

[01:17:36]

Und ich bin dann halt so, dass ich sage Naja, ich muss zuerst mal ausprobieren.

[01:17:40]

Na ja, genau genommen genau. Und ja, es war dann halt irgendwann schon so, dass ich halt auch oft dachte Boah, krass, ich wei├č ├╝berhaupt nicht, ob ich in der Lage bin, eine Beziehung zu f├╝hren, die so eine Tiefe bekommt und so eine Intensit├Ąt. Und ich wei├č, ich hatte irgendwann schon Schiss, auch einfach aufgrund der Reaktion von au├čen. Das ist bei mir immer so sein wird, dass ich 1 2 Jahre in einer Beziehung bin und dann wieder raus.

[01:18:07]

Und da bin ich halt so froh, dass ich den Moritz hab, der irgendwie auch so krass das Gegenteil gezeigt hat und ich das auch irgendwie kennengelernt habe. Und ja, wie du halt sagst, man geht auf Reisen und es passieren unglaublich viele Dinge. Und ja, man man vertraut sich so heftig und man w├Ąchst irgendwie zu einem Team zusammen, was ich auch vorher einfach noch nie kennengelernt habe. Das hatte ich halt.

[01:18:32]

Genau das hatte ich halt auch mit Anna. Nee, da kommen wir auch direkt noch zu der besten Entscheidung, die ich ich jemals getroffen habe. Und zwar war das, wo ich hab Anna, wo wir uns halt kennengelernt haben oder wieder kennengelernt haben. Also wir waren ja, wir haben uns vor 15 Jahren kennengelernt. Damals geriet ich kennenlernen dann quasi erst richtig kennen.

[01:18:53]

10 Jahre sp├Ąter halt wieder Name mein Simenons per Zufall Talat, oder?

[01:18:57]

Ja, genau das ist ja fast immer innerhalb von einer Woche uns zwei oder drei Mal ├╝ber den Weg gelaufen. Per Zufall auf einmal mitten in K├Âln. Und dann hab ich mich halt dazu entschieden, ihr zum Geburtstag zu schreiben, dass wir uns doch unbedingt nochmal sehen m├╝ssen. Nee, so, und das hat dann eben dazu gef├╝hrt, dass wir uns sofort wieder ineinander verliebt haben. Und dann halt ist daraus dann eben jetzt unsere Beziehungen entstanden. Und ich glaube ich hab auch z.b.

[01:19:29]

Dann immer so diese Zwischenzeit zwischen 16 oder 17, wo wir unser erstes Date hatten und dann eben mit wei├č ich nicht 24 oder sowas, wo es dann quasi oder 23, wo wir uns wieder wiedergesehen haben. Das die Zeit dazwischen einfach das Schicksal war, was uns aufeinander vorbereitet hat. W├Ąhrend wir wahrscheinlich vielleicht mit 16 zusammen gekommen, dann h├Ątte das vielleicht nicht lange gehalten, weil wir beide null Erfahrungen gemacht haben, null Entscheidungen in unserem Leben getroffen haben, die uns eben genau das, was wir jetzt haben, wertsch├Ątzen l├Ąsst.

[01:20:00]

Sozusagen, dass man halt quasi weil ich bin einfach ├╝bergl├╝cklich, dass Anna da keinen Hehl draus macht. Wenn ich jetzt hier mit meinen Pok├ęmon Karten setze, sondern nicht Halt, sagt er, hab ich so bl├Âd wie die ganze dann disskutieren sind, sondern anderen sagt einfach ey, der feiert das finde ich geil, ist cool. Passt so Sonne. Und genau umgekehrt. Mit ganz vielen Dingen. Sondern wo ich dann halt auch sage Nee, das sind halt auch ganz viele Situationen, wo man muss wie ein Fels.

[01:20:33]

Ach ja, da ist die Phase raus. Ja, genau anders ist einfach gl├╝cklich, wenn ich, wenn sie mir nachts um zwei aufwachten, sagt er. Ich sage Okay, ich gehe jetzt runter. Sonst war gar kein Bock auf mich machen. Das ist wirklich f├╝r mich der gr├Â├čte Liebesbeweis. Es kam mir so oft sagen, wie er mich liebt. Er will. Aber wenn also wenn jemand nachts um 2 Uhr erst einmal von mir geweckt wird das war schon die gr├Â├čte Dreistigkeit, dann auch noch freiwillig aufsteht ohne Knurren und mir aus der Ja.

[01:21:12]

Ich denke mir selber Oh Gott. Ja, ja, ja.

[01:21:17]

Es ist ja so und das hat er schon so oft gemacht. Es macht ja jede Dritte nachgef├╝hrt und mir was zu trinken. Ich denke so war krass. Muss wirklich wahre Liebe ergeben.

[01:21:26]

Andererseits. Ich hab hunger. Falls er wirklich. Aber es ist halt ne. Also. Es ist aber genau das, wo ich halt sage. Das ist halt einfach so. diese kleinen dinge. Diese kleinen dinge. Die halt. Die halt einfach so leicht machen.

[01:21:39]

Diese. Also. Ich sage mal unsere beziehung. Das ist das wir. Also das ist. So eine leichtigkeit. Gibt. Dass man halt sagt ey. Nimmt man es mega gerne zusammen. Einfach ne.

[01:21:49]

Und es gibt auch das, dass man da einfach ich sag mal wie gesagt diese Leichtigkeit ins Leben halt rein bekommt. Nee, wie gesagt kleine Dinge wie einen geilen Sonnenuntergang, Prezident oder so. Und das sind halt ne, das sind halt ganz viele Dinge.

[01:22:05]

Nein, ich glaube auch, was da wirklich entscheidend ist, ist, dass ihr seid ja grunds├Ątzlich relativ verschieden. Ich glaube wir auch. Ja, ja.

[01:22:14]

Dass man aber diese diese Verschiedenheiten zu einem Puzzle zusammenf├╝gt.

[01:22:19]

Ja, dass man diese Verschiedenheiten positiv sieht. Vor allem mehr. Also dass man Freunde f├Ąngt. Aber ich will dann das ist eine Erg├Ąnzung und ich will die genau, dass man die Personen auf Teufel komm raus ver├Ąndern will oder man diese durchsetzen will. Sondern eigentlich finde ich es als Bereicherung, wenn du mir irgendwie bei diesen Entscheidungen so vor Augen f├╝hrst Hey, Moment, nee, so ungef├Ąhr. Und genauso umgekehrt, dass ich sage Jetzt mach doch einfach mal, jetzt kauft die Rolex auch die Rolex ja einfach so voneinander.

[01:22:52]

Also ja, man sp├╝rt einfach irgendwie Hey, du tust mir gut, weil du einfach nochmal ne ganz andere Denkweise in mein Leben bringen vor.

[01:22:59]

Ja, die Mischung macht's ja, aber es gibt noch diese Mischung. Nur tats├Ąchlich k├Ąmpfen die so gegeneinander an..

[01:23:05]

Ja, das stimmt. Viele wertsch├Ątzendes gar nicht, dass sie sagen Hey, okay, du bist ganz anders. Aber irgendwie ist es ja auch cool. Vielleicht kann man da ja ne gute Mischung finden. Ja, sondern eher. Und ich finde durchzuboxen. Ja und ich finde es ist auch.

[01:23:21]

Es ist auch total falsch, wenn man ich sage mal ist. Wir haben ja auch ganz viele Freunde und Bekannte, die halt irgendwie immer auf der Suche sind nach dem perfekten Partner irgendwie. Und sich dann irgendwie jemanden suchen, der halt oh und ist genau wie ich. Und die ist genau wie ich und da ist man dran. Und dann. Und dann hat man das. Und dann merkt man irgendwann Fakt, das ist eigentlich gar nicht so geil, dass man irgendwie gleich ist, sondern dass man zu 100 prozent immer gleich ist.

[01:23:44]

So ne. Sondern nat├╝rlich ist es cool, Gemeinsamkeiten zu haben, aber es ist dann eben das ist es dann eben auch cool.

[01:23:51]

Genau die 20 oder 30 prozent zu haben, die dann eben nicht genau gleich sind, sondern eben komplett anders. Einfach. Naja, egal. Das ist, dass ich Star Wars feiere und andere nicht einmal wei├č, wer Yoda ist und es g├Ąbe.

[01:24:04]

Es w├Ąr also ohne Witz. Ich will nicht wissen, wie wenige Frauen sagen w├╝rden Ach also so diese, dieses gelassene von Anna nee, so mit deinem deinen man so, die dann einfach sagt Ja, mach. Also ich glaube, das ist wirklich selten. Ich glaube, die meisten Frauen. Ja genau. Und das finde ich eben so geil. Ja, genau die sich richtig abzwacken, die sich richtig abfackelt, sagen Hey, warum gibst du das Geld daf├╝r aus?

[01:24:31]

Und dann jeden Tag Diskussion haben. Nee, aber nee, das ist halt. Das ist halt nicht genau das. Ganz viel. Es ist halt so, lief oft ├╝ber jeden jeden K├Ąse. Also hab ich gerne. Auch wenn man den anderen so ein bisschen sein l├Ąsst, wie er ist und das halt wirklich als Vorzug aussieht. Und ganz ehrlich ich sage genau. Ich sag mal so ist. Also ich, ich, ich. So ist es halt immer so ich sage mal, das ist immer so ein so ein so eine Ausrede von Nerds, sondern lieber sitze ich lieber, lieber habe ich einen Freund, sag ich mal.

[01:25:01]

Oder. Oder lieber sitze ich hier mit meinen Pokemon Karten als im Berghain auf. Auf Koks irgendwo in der ecke zu liegen. Oder sowas. Oder jenes mit mir die die Hucke zu geben oder so. Oder mein Leben dreht sich nur ums Wochenende. Oder sowas. Nee, das ist halt. Ich glaube, da gibt's halt wirklich schlimmere Sachen. Halt einfach auch irgendwo. Nee. Oder. Oder wenn, wenn, wenn. Es gibt bessere Sachen.

[01:25:24]

Also ich sitze lieber hier mit Pokemon Karten als irgendwie fremd zu schreiben oder zu flirten oder was auch immer. Nee, ich glaube solche Dinge sind auch oft ganz ganz wichtig. Nee, also ich finde zB auch auch so mega krass, z.B. auch wie wie Moritz auch z.B. mit Soli umgeht. Das hab ich auch. Also so als als Papa einfach auch ne, das ist. Das kriegen wir ja z.B. auch voll oft mit, wenn wir einfach mal so Facetime oder Telefonieren oder Sprachen sitzen oder wie auch immer.

[01:25:55]

Ne. Dann kriegen wir das ja auch mit.

[01:25:57]

Wie. Wie wundervoll ihr beide auch als Eltern seid, sondern das ist ja auch was, was gerade wie gesagt hatten. Ist halt gerade oft ein Vater, eine andere Bindung zu einem Kind wie die Mutter. Sondern es ist halt oft nicht so selbstverst├Ąndlich f├╝r einen Vater ein Vater zu sein oder ein Papa zu sein. Ich mache da immer auch immer einen Unterschied. Ich sage immer es gibt Halt. Es gibt halt V├Ąter, es gibt Erzeuger und es gibt Papas.

[01:26:20]

Also Papas sind halt wirklich. So ist die Endstufe von von einem von einem Vater zu sein, sondern das ist halt wirklich so mit Liebe gef├╝llt.

[01:26:30]

Erfahrungen mitgeben, Werte mitgeben, Dinge erkl├Ąren, die Welt erkl├Ąren. So eine und halt eben sein Sein, sein Wesen weiterzugeben. Sondern das finde ich halt. Ist halt so ein es ist halt so ein so ein ganz gro├čer Punkt. Halt auch er schneidet Zwiebeln.

[01:26:51]

Aber ist das wirklich so, weil du vorhin meintest, unabh├Ąngig von der Reise? Aber ich muss sagen, f├╝r mich die gr├Â├čte Entscheidung und die beste mit Abstand war wirklich, dass wir diese Reise angetreten sind, weil ja, genau deshalb k├Ânnen wir ja auch nur dieses Familienleben so leben, wie wir es leben. Absolut. Absolut. Hat sich halt einfach so viel ergeben. Also das hat ja alles wirklich.

[01:27:14]

Im Leben hat sich alles um 360 grad gewandelt. Wir haben. Wir arbeiten zusammen. Der Soli hat seine Eltern seit Tag eins Twente. Und umso mehr wir.

[01:27:27]

Ja, wir haben irgendwie, auch wenn es mich gerade nervt, weil ich zwei Wochen vor Geburt bin und wir keine eigene Wohnung haben. Aber grunds├Ątzlich Feier ist mega, dass wir die Freiheit haben, alles zu tun und zu machen, was wir wollen. Ja, und auch die Tatsache, dass wir eigentlich seit zwei Jahren jeden Tag und den ganzen Tag aufeinander h├Ąngen und wir uns nie auf die Nerven gehen. Was ich ja irgendwie gruselig finde.

[01:27:52]

Aber tats├Ąchlich genau so denk ich mir auch manchmal.

[01:27:56]

So hei├čt es bei anderen auch so. Irgendwie ist es so krass, aber irgendwie. Es ist einfach. Ich wei├č nicht. Ich glaube die ganzen boshaftes. Einfach so zelik zusammen. Ja, ja, ja, genau so ist Zelik zusammen.

[01:28:08]

Und ein ganz gro├čer Punkt ist ich finde, wenn man nach einer gewissen Zeit einfach merkt, man kann. Miteinander den ganzen Tag lachen. Man kann ├╝bereinander lachen. So nimmt man erz├Ąhlten Witz und man lacht sich kaputt ├╝ber denjenigen. Ich glaube, wenn man diesen Stand, diesen Status erreicht hat, dann wei├č man das f├╝r immer. Ne, weil weil Lachen ist das wichtigste im Leben. So, man muss immer. Man muss also nehmen. Man muss nat├╝rlich auch weinen k├Ânnen zusammen.

[01:28:37]

Aber ich glaube, wenn man, wenn man halt nicht mehr Emotionen emotional miteinander werden kann, dann ist glaube ich. Und dann muss man sich halt ├╝berlegen, ob es. Ob das halt die richtige, der richtige Partner ist. Weil ich finde es halt einfach, das ist das beste, wenn man einfach zusammensitzt und wir sitzen auch manchmal hier wie ne, man braucht keine jemand anderes, sondern man kann hier zusammensitzen auf der Couch und wir sagen ein Witz.

[01:29:00]

Und auf einmal fangen wir uns an tot zu lachen, tot zu lachen.

[01:29:03]

Gl├╝cklich. Also das w├Ąre so, als als w├╝rde man irgendwie so wei├č ich nicht. Und das ist halt ich.

[01:29:09]

Ich finde, das ist halt eben super wichtig, dass man einfach ne witzig zusammen sein kann und dass man sich auch was zu erz├Ąhlen hat, dass einem irgendwie genau genommen oder der Gespr├Ąchsstoff ausgeht, egal wo man sich unterhalten oder auch egal wie viel Zeit man zusammen verbringt. Ich meine, wir alle kennen das jetzt gerade gerade in den letzten Jahren, im letzten Jahr auch durch Coru├▒a. Und so viele Paare h├Ąngen ja auch viel zu Hause jetzt rum. Es gibt ja leider auch viele Paare, die sich jetzt gerade trennen, auch weil die das gar nicht kennen.

[01:29:37]

So viel Zeit miteinander zu verbringen, weil das halt keiner so war, hat der Anfang genau richtig. Die geht zur Arbeit, er geht zur Arbeit und man sieht sich dann halt eigentlich immer nur morgens und abends und am Wochenende. Aber viele wissen gar nicht, wie ist das eigentlich 24/7 miteinander zu verbringen. Und wir haben jetzt nat├╝rlich das Gl├╝ck, dass das bei uns einfach gut passt. Ich meine, wir arbeiten ja auch alle zusammen und so, ne, wir sind das gar nicht anders gewohnt, als 24/7 miteinander zu verbringen.

[01:30:03]

Aber ich wei├č nicht, wenn man so viel Zeit miteinander verbringt, finde ich es halt wichtig, sich immer noch was erz├Ąhlen zu haben. Also das ist halt einfach nie irgendwie die Themen ausgeht oder man nie aufh├Ârt gemeinsam zu lachen. Und das ist halt irgendwie so das Allerwichtigste.

[01:30:17]

Ja, voll, total. Das muss ich auf jeden Fall beibehalten. Auf jeden Fall.

[01:30:23]

Sonst wird es eng, sonst wird es nicht mehr witzig.

[01:30:28]

Ja, Herr De gedriftet.

[01:30:31]

Wir sind mal kurz abgedriftet. Jetzt anderthalb Stunden. Geil. Das war ich. Ich finde es mega. Ja, ich glaube, das trifft das Thema ganz gut. Was willst du sagen? Ja, ja.

[01:30:44]

Ich wollte einfach nur nochmal sagen, dass das das jetzt durch diese Folge oder durch die ganzen Gespr├Ąche, weil das Zitat wieder so krass passt.

[01:30:55]

Weil ich finde ja den Kreis zu schlie├čen. Ja, ja, ja, sag mal, sagt das nein einfach nein. Weil am Anfang, als ich das Zitat vorgelesen habe, dachte ich Okay, es stimmt schon, irgendwie so eine gewisse Art und Weise, das in jedem Moment, wo du eine Entscheidung triffst, deine Zukunft geformt wird. Ja, aber da ist halt einfach wirklich so. Und das ist sie auch am Anfang gesagt haben, wenn du jeden Tag 20000 Entscheidungen triffst und ja, du und das auch eine Entscheidungskraft so einen krassen Impact haben kann, so dein komplettes Leben ├Ąndern zu k├Ânnen, das ist einfach.

[01:31:31]

Ja. Ich glaube das muss man sich einfach bewusst sein wollend fallen und irgendwie ja einfach auch so dieses Tool nutzen, sag ich mal.. Ne ne. Wie du auch sagst, wenn du damals nicht gesagt hast, das okay fucked. Ich schmei├č hier bei der Polizei hin und ich hab halt eher Bock was mit ja Video, Grafik und Fotografie zu machen, dann w├Ąrst du halt auch nicht an dem Punkt, wo die oder wo ihr jetzt seid, sondern weil es so ist.

[01:32:04]

Ich hab auch noch einen richtig guten Tipp. So vielleicht zum Abschluss so ein bisschen f├╝r Menschen, die sich generell schwertun mit Entscheidungen. Also ├Ąhnlich wie es auch bei mir ist. Und zwar ist das eine M├╝nze zu werfen. Das klingt total bescheuert, weil das Ergebnis ist eigentlich v├Âllig egal, wenn man eine M├╝nze schmei├čt. Aber indirekt verr├Ąt einem das Ergebnis, wie man dann doch f├╝hlt, weil im Endeffekt hat man das immer nur im Kopf, dass man denkt Ich kann mich nicht entscheiden, aber eigentlich hast du immer eine kleine Pr├Ąferenz, die du aber vielleicht nicht abrufen kannst.

[01:32:36]

Und wenn du jetzt zum Beispiel wei├č ich nicht. Kopf hast. Aber du hast indirekt auf Zal gehofft. Dann musst du auf dein Gef├╝hl hoffen und ich kann das so schlecht erkl├Ąren. Es ist halt so Du musst das Bauchgef├╝hl h├Âren und tief in dich gehen. Uns deine emotionale Reaktion verr├Ąt quasi, was du eigentlich willst. Weil vielleicht kann man das mit dem Kopf. Bitte Kopf so, ne?

[01:32:58]

Ja, vielleicht kann man mit so einem ganz banalen Beispiel vergleichen. Ich glaube, wir alle kennen das. Wir posten ja jeden Tag unz├Ąhlige Fotos und oftmals hat man ja so das Gef├╝hl. Ich kann mich zwischen dem einen oder anderen Foto nicht entscheiden und bei mir ist es z.B. nur um jetzt wirklich mal so ein ganz banales Beispiel zu nehmen. Ich kann mich voll oft nicht entscheiden und zeigt am Thimm. Welches findest du besser? Und wenn Tim dann sagt Ich finde es Foto 1 besser, dann denke ich mir so shit, wieso hat er nicht 2 gesagt?

[01:33:23]

Und dann wei├č ich eigentlich schon genug. Ich fand 2. von Anfang an eigentlich besser.

[01:33:27]

Und dann sind da noch das zweite Bild und damit die Entscheidung, sich eigentlich ├╝berhaupt. Ja genau, genau. Aber dieser M├╝nzt tr├Ągt, weil eigentlich ist die Entscheidung also das Ergebnis von der M├╝nze schei├čegal. Aber es verr├Ąt die indirekt, wie deine innerliche eigentliche Entscheidung eigentlich aussieht.

[01:33:45]

Ja, das Beste ist eigentlich, wenn man sagt Kopf oder Zahl. Ja und man macht es hoch, f├Ąngt die und denkt dann nochmal Okay. Will ich gerade Kopf oder Kopf oder Zahl ist? Nun, wenn man dann wei├č ok, Kopf oder Zahl gucken? Ja nicht.

[01:34:00]

Ja. Das hilft dann immer, die Entscheidung zu treffen und nat├╝rlich aufs Bauchgef├╝hl zu h├Âren. Weil das ist meistens das Richtige bei gro├čen Entscheidungen, wenn man das mit der M├╝nze macht. Halten, fotografieren, entscheiden und dann in zwei Jahren nochmal gucken, was eigentlich gezeigt. Okay.

[01:34:17]

Und dann? Also dann nicht das Ergebnis angucken, aber fotografieren, was es war. Und man hat den 2 angucken und dann gucken, ob die M├╝nze die richtige Karte zeigt.

[01:34:26]

Die M├╝nze von 1996 weiter im Kopf.

[01:34:33]

Mein Handy hat irgendwann ein H├Ąndler klaut ja ne Hoa sich tiefgr├╝ndiger. Ohne Schei├č. Das ist sehr tiefgr├╝ndig. Sehen wir jemals hatten.

[01:34:48]

Das war echt. Ich hoffe. Tag. Muss man sagen. Ja. So krass. Die Herrschaft. Wir hoffen. Hier kannst du irgendwie. Folgen. Ja, ja, ja.

[01:34:57]

Ich hoffe, das war nicht zu wirr. Aber ich glaube nicht. Also ich glaube ja eigentlich ziemlich keinen roten Faden irgendwie.

[01:35:02]

Also ich war auf jeden Fall richtig tief drinnen und mir kam das gerade vor wie so ne halbe Stunde oder so ├Ąhnlich wie andere Teilst├╝cken.

[01:35:08]

Oh, das war so! Das sogar mittlerweile unser Aufnahmeger├Ąt neustarten musste. Auch.

[01:35:14]

Ja, das richtig interessant finde ich. Ich liebe solche Dinger. Ja echt. So m├╝ssen wir auf jeden Fall nochmal dr├╝ber quatschen, wenn wir nochmal bei euch sind.

[01:35:21]

Demn├Ąchst nochmal irgendwann, wenn es m├Âglich ist.

[01:35:26]

Manes normalisiert sich das ganze irgendwann wieder.

[01:35:30]

Kennst du meine Pokemon? Karten zeigen es. Holly freut sich schon. Ja sehr. Sondern ich wei├č, dass es irgendwann. Ein Glurak zur Seite f├╝r seine High School. Sein Kollege. Eigentlich will Leela ein Glurak f├╝r Seeley Onkel Zivilehe hat hier. Da wird wohl die Rolle Expertenstatus lex.

[01:36:01]

Mein Geld spielt keine rolle.

[01:36:03]

So. Sehr sch├Ân, ja. G Ja, aber es gibt bei euch halt noch was.

[01:36:07]

Man macht ja noch gar nichts. Wir besuchten gerade Outlander. Ja.

[01:36:12]

Oh, warte mal, was ist Ausl├Ąnder nochmal sehr gut. Das fand ich richtig gut.

[01:36:18]

Folge Eigentlich verfolge ich die richtig gute Folge ja richtig voll. Die geile Folge. Also. F├╝r. F├╝r alle.

[01:36:29]

Serien. Liebhaber. Ja echt ne coole Serie. Im ├╝brigen hat es nicht angefangen.

[01:36:35]

Ne. Timmi, das hat dir glaub ich auch mal bei WhatsApp geschrieben. Ihr m├╝sst The Jinx gucken.

[01:36:44]

Das gibt's nicht auf Netflix, aber ihr d├╝rft nicht googlen, weil er.

[01:36:49]

Und das hab ich schon so oft erz├Ąhlt. Ist das so absolut geisteskrank? The King's ist eine wahre Geschichte und es ist ein wahrer Cayce.

[01:36:58]

Okay, okay. Film Fall ein Fall. Es ist eine Serie. Ich glaube, es gibt insgesamt f├╝nf Folgen. Und ist das. Es ist geisteskrank. Es ist echt.

[01:37:11]

Ich kann mich nicht auf meinem Sitz halten. Wirklich. Es ist. Ich muss das. Durchgucken. Dann ist eine Frage. Ich glaube. Ich war. ├ťber eine Stunde. Stunde. 30 oder so. Und ich habe alle f├╝nf Folgen. Ich musste durchgucken. Es ging nicht. Ich habe das halt. Ja, es gibt so f├╝nf Folgen. Es ist eine wahre Geschichte. Man darf auf keinen Fall googlen, weil dann siehst du sofort, wie der. Wie der Prozess ausging in Amerika.

[01:37:35]

Okay, kann es gucken.

[01:37:38]

Robert Der Rest, der einer der reichsten Immobilien Besitzer in New York ist und der, der besitzt zig Hochh├Ąuser und der ist so die letzten Jahre von der Bildfl├Ąche verschwunden. Und dann kommt ein Journalist und es geht um mehrere Mordf├Ąlle und oh und kehren den w├Ąhrend.

[01:38:05]

Denn w├Ąhrend den Dreh w├Ąhrend der Dreharbeiten kommt halt heraus, was wirklich passiert. Das ist absolut geisteskrank.

[01:38:16]

Es h├Ârt sich so das Kats. Habt ihr Dunford?

[01:38:18]

Ich sage jedem guckt the Jinx. J. Okay. Okay. X Ist das absolut geisteskrank.

[01:38:26]

Okay, ein bisschen was von Ihnen erwartet haben. Also dann erstmal die Frage Wo kommt das? Wo kann man das angucken?

[01:38:32]

Man muss es halt ein bisschen tricky.

[01:38:34]

Man muss googlen, glaube ich. Es ist ein bisschen googeln, aber wir haben keinen Fall. Aber es gibt ja so keine Ahnung. Na also.

[01:38:48]

Man muss mal, man muss mal. Ich komme mir vor. Oder vielleicht, wenn ich krank bin. Oder ich schickte den Link, weil ich glaube es. Ich hab's vor drei, drei, vier Jahren geschaut. Ich kann gleich mal schauen und gucken, ob ich's finde.

[01:39:01]

Und dann gucke ich Google Link einfach dann und habe diese Carsons Bollert. Hab hier Don't faculty kaz geguckt.

[01:39:09]

Nee, nee, nee. Oh, dann habt ihr jetzt was zu tun. Dann guckt ihr jetzt heute Abend auf Netflix. Don't faculty cats. Weil das ist genau n├Ąmlich sowas ├Ąhnliches. Und da geht's halt um um ein Internetvideo, wo jemand ja Katzen, Babys ja t├Âtet.

[01:39:30]

Ja, es ist nicht so. Es ist ja nicht sagen, ich mache es so. Aber das, was ich daraus und was daraus entsteht, das ist das Kann. Das geht auf keine Kuhhaut. Das geht auf keine Kuhhaut. Also mehr ist also nicht. Das ist quasi das, was ich mir aufgeschrieben. Ja, das ist total krank. Das ist total krank. Aber geil, dann haben wir, da haben wir ja noch Seiten weiter gehen k├Ânnen.

[01:39:54]

Es war wirklich. Das war so, als The Jinx geguckt habe. Es war wirklich so ein Life changing Moment. Ich dacht so okay, krass, kann ich. Also es war wirklich. Ich war. Ich wollte es eigentlich nochmal schauen. Ich will es nicht. Aber ich war. Ich war so richtig hype.

[01:40:13]

Ich.

[01:40:14]

Ich war so krass geschockt, dass ich dachte es ist was. Ich hab so, ich hab so komplett an der Menschheit gezweifelt.

[01:40:23]

Ich liebe sowas. Das ist geil. Immer gucken. Mindestens. Okay. Im Kino. Im Kino. Im Kino.

[01:40:32]

Nein, das sind nur meine Pokemon Karten rein.

[01:40:39]

Nur im Yuga kommst du mir. Das ist die Eintrittskarte. Gratis.

[01:40:43]

Hast du Glurak dabei? Nein. Okay. Geh raus. Verkroch sich hinter der T├╝r. Codewort wo eine Flamme in Flammen Wurf. Aber nicht so, Schatz. Ich da. Das ist nicht das Codewort. Codewort Vioxx.

[01:41:02]

Noch nicht in der Badehose.

[01:41:04]

Also hast du gesagt pummeligen Vorm├╝nder Below oder Kl├╝mper Below meine ich einfach diese diese Marke genannt hat.

[01:41:17]

Richtig, richtig. Influence war fast gleich wertvoll.

[01:41:22]

Ich musste ein bisschen Nachhilfe geben.

[01:41:24]

Ja, okay, egalisieren passt jetzt ganz gut, wo ich auf jeden Fall gesund bei euch ist. Ja, ist ja jetzt quasi kurz vorm Platzen. Wie viele? Zwei Wochen ist ausgerichtet?

[01:41:35]

Plus minus plus minus. Leibwachen Boah, ich bin so gespannt. Oh Gott, oh Gott! Wir h├Âren uns ja eh noch. Ja, wir h├Âren uns auf jeden Fall noch, ne?

[01:41:44]

Wie gesagt, bleibt auf jeden Fall gesund.

[01:41:47]

Und ja, wir werden ja sehr sehr cooler Parkas. Also danke. Jeder Beitrag hinterlasst einfach eine 5 Sterne Bewertung. Das sage ich ja immer. Guter Tobi war ja immer wieder gut. Es ist sicher. Ja. Ich.

[01:42:05]

Ich nervt die Leute immer und sagt ihr m├╝sst bewerten.

[01:42:09]

Ja. Finde ich gut. Ja genau. Ja. Muss. Ich meine. Man muss ja auch. geWERTsch├Ątzt. Konstruktive Kritik soll umsonst Listen bezwecken. Lasst doch mal so ein Gewinnspiel machen.

[01:42:25]

Wo die leute. Die Leute unseren Podcast bewerten m├╝ssen als Teil einer Smart.

[01:42:36]

Oder meinst du? Aber was sollen wir denn schreiben, wenn sie nicht mal kennen? Das halte ich f├╝r eine schlechte Bewertung. Aber nur die du bew├Ąhrt sind gewinnt schrieb ein Teil davon gerade mega. Suffragette Das ist da hinten los. Das ist schlechtes Marketing, habe ich an meiner Seite die ├ľVP bedrohlich.

[01:43:13]

Gute Strategie.

[01:43:14]

Wir sollten vor lauter Halbton mega. Mega. Mega. Kartoffelp├╝ree. Top. Ok. Ja ja, ihr geschehen. Und wir h├Âren uns bleibt gesund. Bis zum n├Ąchsten Tag. Richtig. Genau.

[01:43:36]

Chateau. Afrika war die Wiege, die Kampflied in Ultra Marathon der Erzpriester Siegbert Chiron Sutras Esel Oh hey, Megan! By the way and the show documents my journey to be handelt meines inneren Dystonie. Bohrers jugend feinde on a boppard casts ross parfait.