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Das Handelsblatt Morning Briefing von Hans-Jürgen Jakobs. Guten Morgen allerseits! Heute ist Dienstag der 18. August. Und unsere Themen sind EU auf Belarus. Mission Die Macho Wende der FDP China sorgt für größten Börsengang.

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Im Folgenden hören Sie eine kurze werbliche Einspielung. Danach geht es mit dem Morning Briefing weiter.

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Dieser Podcast wird präsentiert von der idiotischer und GHTC im unternehmenseigenen Podcast der Experten für Banking und Informationstechnologie. Dreht sich alles um Leben, Arbeiten, Denken und Sicherheit der Zukunft. Von Transformation über Blockchain bis hin zu KF spricht Sarah Ox mit ihren Gästen über die Trends von morgen und übermorgen. Der Podcast ist auf allen gängigen Streaming Plattformen verfügbar. Weitere Informationen und den Link zum Podcast gibt es in den Schoof Notes.

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Bedarfes Solidarität zu zeigen ist schön. Aber das wird nicht reichen, wenn die EU am morgigen Mittwoch über das betrogene Volk von Belarus redet. Kommissionspräsident den Ursula von der Leyen hat eine strategische Diskussion angekündigt. Man darf gespannt sein, was darunter zu verstehen ist. Die Bürger und Arbeiter in der ehemaligen Sowjetrepublik jedenfalls haben den Diskussions Modus verlassen. Sie sind längst zu lautstarken Protesten und Streiks übergegangen. Staatspräsident und Vahl punisher Alexander Lukaschenko wurde bei seinem Auftritt in einer Fabrik jetzt ausgebuht.

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Rufe wie Geh weg und Hau ab übermitteln eine klare Botschaft. Die Lösung für das Chaos liegt in Litauen. Dort hält sich die eigentliche Wahlsiegerin Swetlana Tichonow Scalia auf. In einer Videobotschaft zeigt sie sich bereit, als nationale Anführerin aufzutreten.

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Kanzlerkandidaten suche keiner, wird Bundeskanzlerin Angela Merkel vorwerfen können, sie benachteilige jemanden aus dem Kreis möglicher Nachfolger. Sicher, die Herrenchiemsee Show mit Bayerns Medien professionellen Obmann Markus Söder war eine starke Nummer, Kutsch und Schifffahrt inklusive. Wobei ihr damaliger Gastgeber weiter im Verdacht steht, am Ende lieber Kaiser in Bayern als König von Deutschland sein zu wollen. Am heutigen Dienstag reist Merkel nun nach Düsseldorf zu Söders Antipoden Armin Laschet. In der Coruna Krise wirkte der NRW-Ministerpräsident zuletzt etwas glücklos. Der einstige Journalist bietet kein westfälisch Wasserschloss auf, sondern mit dem Düsseldorfer Ständehaus und der Zeche Zollverein in Essen.

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Wahrzeichen des Bürger und Arbeiter Thoms. Wo Söder den Märchenonkel gab, wirkt Laschet wie ein jovialer Citoyen. Es gibt nur ein Problem. Nach aktuellen Umfragen halten ihn nur wenige Deutsche für Kanzler fähig. Und erst einmal muss seine CDU am 13. September die NRW Kommunalwahl bestehen.

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Männer Wirtschaft bei der FDP Wer ist schuld, dass sie bei Wahlen nur bescheidenen Erfolg hatte und den Fluch der Kämmerin Posse im Erfurter Landtag nicht loswird. Wie kommt es, dass die Partei selbst der Chefin der eigenen Jugendorganisation Julis als One-Man-Show vorkommt? Nein, diesen Schuh zieht sich Parteichef Christian Lindner nicht an. Es sei vielmehr so, dass er in dieser Lage mehr Hilfe und Unterstützung brauche, tönt er. Weshalb der rheinland pfälzische Wirtschaftsminister Volker Wissing nun neuer Generalsekretär, und der Unternehmer Harald Christ neuer Schatzmeister wird.

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Als watscheln Frau in diesem Spiel dient die bisherige Generalsekretärin Linda Nehberg. Sie wird nach kurzer Schaffenszeit stillos und nach allen Regeln des Machismo und der politischen Intrige entsorgt. Mit irgendwelchen Ideen zur Frauenförderung müssen die Liberalen erst gar nicht mehr aufwarten.

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Konzerte in Coruna Zeiten was Stefan Willig zu verkünden hatte, klang wie eine Sensation Wie Schalmeien Klang in Coruna Tristesse. Der Chef des Instituts für Epidemiologie an der Charité verbreitete Opern und classique, Konzerte in voll besetzten Häusern seien unter bestimmten Bedingungen möglich. Entscheidend sei der Mund, Nasen, Schutz. Vielleicht hat man seine eigene Musik Leidenschaft verführt. Er dirigiert immerhin selbst, war Rektor der Musikhochschule Hanns Eisler und gründete das World Doctors Orchestra. Jedenfalls hat sich sein Arbeitgeber von den flotten Tönen und Thesen billigst distanziert, und zwar fortissimo.

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Es handele sich bei seinem Artikel um ein nicht abgestimmtes Papier, das die Dynamik des Infektionen Geschehens ignoriere. Es gibt nicht die Position des Charité Vorstands wieder, heißt es.

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Börsengang der ENK Group Schon im September könnte einer der größten Börsengänge aller Zeiten kommen. Der chinesische Finanzdienstleister ANT Group aus dem Hause Alibaba des omnipräsenten Jack Ma könnte mehr als 20 Milliarden Euro erlösen. Schildern wir in unserer Titelstory. Mit dem Manöver weitet sich der amerikanisch chinesische Wirtschafts Konflikt erneut aus. Er ist jetzt nicht mehr nur der Krieg, sondern auch Finanz Krieg. Angriff plant ein Doppel Listing in Shanghai und Hongkong, das in China immer stärker für zwei Notierungen genutzt wird.

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Attraktion der Firma ist die Abwicklung von Zahlungen über Ali. Pay out ist dagegen ein IPO an der einst so prestige reichen kapitalistischen Kultstätte Wall Street. Die Online-Händler Alibaba 2014 noch gerne genutzt hatte.

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Die neue China First Strategie folgt auf die zunehmende Aggressivität der US-Regierung. Washington hat angekündigt, Firmen aus der Volksrepublik bei Verstoß gegen US Bilanzierungsregeln bis Ende 2021 von der Börse zu nehmen sowie Epos chinesischer Firmen in den USA zu erschweren. Umgekehrt ist für Staatspräsident Xiang Ping, dem Patron in Peking, die Technologiebörse in Schanghai das entscheidende Mittel, um die eigene Wirtschaft unabhängiger von den USA zu machen. Die Kalamitäten mit den USA sehen die Chinesen so wie ihr legendärer Staatsmann Deng Xiaoping Der amerikanische Präsident sagt etwas während der Wahl, sagt etwas anderes, wenn er ins Büro einzieht, sagt wieder etwas anderes zur Halbzeit seiner Amtsperiode und wiederum etwas ganz anderes, wenn er geht.

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Nachhaltiges von der Wall Street Die Stärke der USA liegt also anerkanntermaßen in der Wall Street. Was aber ist, wenn die Finanz Größen in ihrer Anlagepolitik den US-Präsidenten weit hinter sich gelassen haben? Donald Trump, ein politisches Fossil, setzt auf öL und Kohle. Er will künftig sogar Bohrungen in einem Naturreservat von Alaska erlauben. Piekfeinen dagegen propagiert nachhaltige Investments, die ökologische, soziale und Unternehmens politische Kriterien beachten. Das gefällt der Trump Administration so wenig, dass ihr Arbeitsministerium nun die Verwalter privater Pensions Gelder riegelt.

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Sie sollen künftig belegen, dass ihre Nachhaltigkeitsstrategie nicht zu Ertragseinbußen führt. Klare Worte zu dieser Art Freiheitsberaubung kommen von Carlo Funk, Manager bei State Street Global Advisors, dem drittgrößten Vermögensverwalter der Welt. Die US-Regierung versteht das Thema nicht. Ich kann mir das nur mit mangelndem Wissen oder Ignoranz erklären. Es geht um viel Geld, das man nicht ignorieren kann. Immerhin kommt allein der US Altersvorsorge Markt auf ein Kapital bestand von elf Billionen Dollar, erklärt unser Finanz aufmache. Es ist schon etwas skurril.

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In diesem Fall verstehen Europäer die Amerikaner besser als deren eigener Präsident.

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Zwist bei Wein Jak und dann ist da noch das hanseatische Wein und Sekt Kontor als Hawesko bekannt. Zu ihm gehört auch Jacques Svein Depot. Deutschlands führender Weinhändler, wird aktuell von einem Prozess erschüttert. Die zwei minderjährigen Kinder des 2016 verstorbenen einstigen CEOs und Hauptaktionär Alexander Margaritoff klagen vom Unternehmen eine Millionensumme ein. Es geht um eine Lebensversicherung für Margaritoff, die Hawesko trotz Zusage nicht realisiert habe. Deshalb säßen seine heute sieben und zwölf Jahre alten Nachkommen auf dem Trockenen. Nach einer feindlichen übernahme gehört die Firma seit 2015 einer GmbH des Aufsichtsratschefs Detlev Meyer.

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Seine Getreuen können sich an den englischen Schriftsteller Gilbert kietz Chesterton halten. Es ist mir völlig gleichgültig, wohin das Wasser fließt, solange es nicht in den Wein läuft. Ich wünsche Ihnen einen heiteren Tag mit ein wenig Weinbegleitung. Es grüßt sie herzlich. Hans Jürgen Jakobs.

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Kennen Sie schon unseren neuen Podcast Handelsblatt Today? Der tägliche Podcast aus dem Newsroom von Deutschlands größter Wirtschaftszeitung. Wir analysieren die relevantesten Themen des Tages und beschreiben deren Auswirkungen auf die Finanzwelt. Ich bin Lena Buir, und ich bin Mari Abdel Asis. Wir sprechen, wenn sie aus Unternehmerinnen, Spitzenpolitikern und Handelsblatt Korrespondenten in aller Welt Handelsblatt Today finden Sie ab dem 17. August auf allen relevanten Podcast Plattformen börsentäglich kurz vor Feierabend.