Transcripts (5)

Der Kampf um die Swing States

OK, America?

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  • about 2 months ago
  • 57:40

In Florida möchte US-Präsident Donald Trump am liebsten Küsse an alle verteilen und keine 24 Stunden später steht er auf einer Bühne in Pennsylvania, um dort seine Anhängerinnen und Anhänger zum Wählen aufzurufen. Und sein demokratischer Herausforderer Joe Biden reist, wenn auch coronabedingt eingeschränkter, von Ohio bis Nevada, um seine Wählerinnen und Wähler zu motivieren. Weniger als drei Wochen vor der Wahl sind die beiden Präsidentschaftskandidaten fast nur noch in den umkämpften Swing States unterwegs. In diesen Bundesstaaten wird nicht traditionell immer republikanisch oder demokratisch gewählt, sondern mal für die eine, mal für die andere Partei gestimmt. Und wer in welchem Bundesstaat gerade vorne liegt, verkündet fast täglich eine neue Umfrage. Doch nach der Wahl 2016 ist die Skepsis gegenüber Prognosen und Wahrscheinlichkeiten groß. Welche Swing States in diesem Jahr besonders wichtig sind, wieso einige wenige Staaten immer entscheidender werden und wie verlässlich die Umfragen wirklich sind, diskutieren wir im US-Podcast. Er erscheint wöchentlich immer donnerstags. Sie erreichen uns per Mail an okamerica@zeit.de.

Der kranke Präsident

OK, America?

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  • about 2 months ago
  • 57:29

Habt keine Angst vor Corona: Diese Botschaft verbreitet US-Präsident Donald Trump, nachdem er an Covid-19 erkrankt ist. Drei Tage wurde Trump im Walter-Reed-Krankenhaus in Bethesda in der Nähe von Washington D. C. behandelt, dann inszenierte er seine Rückkehr ins Weiße Haus am Montag wie eine Auferstehung. Währenddessen erkranken immer mehr Menschen im Umfeld des Präsidenten an dem Virus. Wie es dem Präsidenten wirklich geht, wann er sich genau infiziert hat und wie der Verlauf der Erkrankung ist, bleibt trotz täglicher medizinischer Updates seiner Ärzte unklar. Eine transparente Kommunikation aus dem Weißen Haus dazu gibt es nicht. Und die Hoffnung vieler – darunter auch einige seiner Berater –, dass sich der Präsident nach seiner Erkrankung in Bezug auf seinen Umgang mit der Pandemie ändern würde, hat sich nicht erfüllt. Mehr als 7,5 Millionen Menschen sind im Land infiziert, mehr als 210.000 bereits gestorben, doch Trump verharmlost weiter. Ob diese Strategie für ihn weniger als einen Monat vor der Wahl am 3. November aufgeht, wie sich Joe Biden verhält und welche Folgen die Erkrankung Trumps haben könnte, diskutieren wir in unserem transatlantischen US-Podcast. Er erscheint wöchentlich immer donnerstags. Sie erreichen uns per Mail an okamerica@zeit.de.

Der Präsident und seine Freunde von Fox News

OK, America?

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  • 2 months ago
  • 57:59

Fake News oder willige Helfer, Donald Trump hat den Umgang mit den Medien grundlegend verändert. Außerdem im US-Podcast: das erste TV-Duell der Präsidentschaftskandidaten. Je nach Temperament war es wahlweise eine "Schande" oder eine "Shitshow": Die Kommentare nach der ersten TV-Debatte zwischen US-Präsident Donald Trump und seinem demokratischen Herausforderer Joe Biden waren eindeutig. Präsidial oder erkenntnisreich war an diesem Aufeinandertreffen der beiden Männer, die sich um das mächtigste Amt im Land bewerben, wenig. Es war ein Abend, der die US-amerikanischen Medien noch lange beschäftigen wird. Denn zwei Debatten warten in diesem Wahlkampf noch auf Zuschauer und Berichterstatter. Und auch der Moderator des Abends, Chris Wallace, schaffte es nicht, seiner Rolle gerecht zu werden und der Debatte Struktur zu verleihen. Das lag aber nicht daran, dass Wallace für Fox News arbeitet und damit zugunsten von Trump moderiert hätte. Wallace gilt als einer der letzten unabhängigen Moderatoren des Senders. Seine Kollegen wie Sean Hannity, Tucker Carlson oder Laura Ingraham sind das nicht mehr. Sie sind Meinungsmacher bei dem Nachrichtensender, der von Rupert Murdoch gegründet wurde und explizit ein Publikum rechts der Mitte ansprechen soll. Der Erfolg von Fox News hat die Medienlandschaft verändert. Und die Präsidentschaft Trumps das Verhältnis von Politik und Medien und auch das zwischen Rezipient und Journalist. Ob Trumps Erzählung von Journalismus als Fake News und seine Allianz mit Fox News die Rolle der Medien in der US-amerikanischen Gesellschaft grundsätzlich verändert haben, und welchen Einfluss historische Entwicklungen darauf haben, diskutieren wir im transatlantischen Podcast. Der Podcast erscheint wöchentlich immer donnerstags. Sie erreichen uns per Mail an okamerica@zeit.de.

Das Drama um "Notorious RBG’s" Nachfolge

OK, America?

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  • 2 months ago
  • 01:07:40

Wer glaubte, dass sich der US-amerikanische Wahlkampf in den wenigen Wochen vor dem 3. November nicht noch zuspitzen könnte, irrte. Als die Nachricht vom Tod Ruth Bader Ginsburgs, Richterin am Supreme Court, Ende vergangener Woche öffentlich wurde, veränderte das noch einmal die Dynamik im Rennen um die Präsidentschaft. Ein Land trauert seitdem um eine brillante Juristin, feministische Ikone und die Liberalen um eine ihrer Heldinnen. Ginsburg, Spitzname "Notorious RBG", hat die Gesellschaft entscheidend geprägt, sie widmete ihre Karriere dem Kampf für Gleichstellung. Aber so übergreifend anerkennend unter linken wie konservativen Amerikanerinnen die Wertschätzung für die Lebensleistung Ginsburg ist, so unüberbrückbar stehen sich die politischen Parteien im Kampf um ihre Nachbesetzung gegenüber. US-Präsident Trump will sein Nominierungsrecht nutzen. Er hat angekündigt, noch in dieser Woche eine Kandidatin zu benennen. Und der republikanische Mehrheitsführer im Senat, Mitch McConnell, hat Trump zugesichert, schnell über die Besetzung abstimmen zu lassen. Die Mehrheit dafür haben die Republikaner aller Voraussicht nach, da Trump-Kritiker Mitt Romney angekündigt hat, sich einer Abstimmung nicht entgegenzustellen. Die Demokraten und ihr Kandidat Joe Biden hingegen spielen Szenarien durch, wie sie nach einer erfolgreichen Wahl die Werteverhältnisse am Obersten Gericht erneut verschieben könnten. Warum der Kampf um Ginsburgs Nachfolge ideologisch so aufgeladen ist und welcher Partei das eher nützen könnte, diskutieren wir im transatlantischen US-Podcast "OK, America?". Der Podcast erscheint ab sofort wöchentlich immer donnerstags. Sie erreichen uns per Mail an okamerica@zeit.de.

Amerika brennt

OK, America?

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  • 3 months ago
  • 59:56

Es brennt an der Westküste der USA. Und die Feuer werden so schnell nicht aufhören. Die Menschen in Kalifornien, Oregon, Washington und anderen Bundesstaaten erleben teils zum zweiten Mal die verheerende Zerstörung, die die Waldbrände anrichten. Und im Süden des Landes ist Hurrikan Sally auf Land getroffen, bringt Regen, Sturm und Überschwemmungen. Es ist einer der ersten von prognostizierten 25 Stürmen, auf die sich das Land in dieser Hurrikansaison laut Meteorologen einstellen muss. Die Menschen in den USA bekommen die Folgen des Klimawandels in diesen Tagen voller Katastrophen deutlich zu spüren. Und der US-Präsident? Donald Trump hat den Klimawandel immer wieder geleugnet, ist aus dem Pariser Klimaabkommen ausgestiegen und macht auch für die Brände nicht die Erderwärmung verantwortlich. Sein Konkurrent bei der Präsidentschaftswahl am 3. November, Joe Biden, nennt den Klimawandel eine der vier großen Krisen, die das Land zu bewältigen habe. Als Präsident will er laut seinem Wahlprogramm ambitionierte Klimaziele forcieren. Wie sehr das Thema die entscheidenden Wahlkampfwochen noch beeinflussen kann und wie die Klimapolitik des Landes in den vergangenen Jahren aussah, debattieren wir in unserem transatlantischen US-Podcast. Außerdem: Bob Woodwards Trump-Enthüllungsbuch "Rage". Der Podcast erscheint ab sofort bis zur Wahl am 3. November wöchentlich immer donnerstags. Sie erreichen uns per Mail an okamerica@zeit.de.