Transcripts (10)

"I can't breathe", "Biden beats Trump" – der Jahresrückblick

OK, America?

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  • 4 months ago
  • 01:22:23

8 Minuten 46 Sekunden. So lange hat der Polizist Derek Chauvin am 25. Mai 2020 sein Knie in den Nacken von George Floyd gepresst. Floyd starb. Sein Tod löste in den USA Massenproteste gegen Rassismus und rassistische Polizeigewalt aus. "I can't breathe", wurde auf den Straßen von Washington, D.C. bis Portland von Demonstranten und Black-Lives-Matter-Aktivisten gerufen. Die Proteste wurden zu einem der entscheidenden Wahlkampfthemen zwischen Amtsinhaber Donald Trump und seinem demokratischen Herausforderer Joe Biden. Es war ein Wahlkampf, der von Dramatik geprägt war, was nicht nur an der aggressiven Rhetorik Trumps lag. Die Corona-Pandemie, die Wirtschaftskrise, der Tod der Richterin Ruth Bader Ginsburg, verheerende Waldbrände in Kalifornien, die Covid-Erkrankung Trumps: Immer, wenn man dachte, dass sich der Wahlkampf nicht mehr drehen könnte, passierte etwas Neues. Und dann nach der Wahl am 3. November vier Tage ausharren, bis Joe Biden als Sieger ausgerufen wurde. In der letzten Folge des Jahres blicken wir im US-Podcast zurück auf die prägenden Momente in den USA in 2020 und vergeben Preise: von der Lüge des Jahres, der Demokratin des Jahres, dem Song des Jahres bis hin zum Hoffnungsmoment des Jahres. Der Podcast erscheint wöchentlich immer donnerstags. Sie erreichen uns per Mail an okamerica@zeit.de.

Was kann das Team Biden?

OK, America?

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  • 4 months ago
  • 01:07:44

Es gibt einige Premieren in der neuen Regierung des künftigen US-Präsidenten Joe Biden: So die Personalien vom Senat bestätigt werden, wird Deb Haaland als Innenministerin die erste indigene Ministerin in einem Kabinett sein. Mit Janet Yellen wird die erste Frau das Finanzministerium führen. Der 4-Sterne-General Lloyd Austin wird der erste schwarze Verteidigungsminister und Xavier Becerra der erste Hispanic, der dem Gesundheitsministrium vorsteht. Auf sie alle warten große Aufgaben: die Corona-Pandemie, die Wirtschaftskrise, die soziale Krise des Landes und Aufräumarbeiten nach vieren Jahren chaotischer Trump-Regierung. Amerika steht vor einem schweren Jahr 2021. Bidens Kabinett hat bislang nicht die prominentesten Namen, dafür aber viel Erfahrung. Der künftige Verkehrsminister Pete Buttigieg ist einer der wenigen, die deutlich jünger ist als die meisten seiner älteren Kolleginnen und Kollegen. Joe Bidens bisherige Nominierungen zeigen nicht nur, dass er sich mit möglichst vielen Vertrauten umgeben will, sondern auch, dass der künftige Präsident viele Erwartungen erfüllen will. Ob ihm das gelingt und was von der künftigen US-Regierung zu erwarten ist, diskutieren wir im US-Podcast. Außerdem sprechen wir über das zweite Corona-Hilfspaket und den Cyberangriff auf die USA. Und im Get Out: The Old Vic Theatre in London mit einer Weihnachtsgeschichte und der Held der Polio-Impfung, Elvis Presley. Der Podcast erscheint wöchentlich immer donnerstags. Sie erreichen uns per Mail an okamerica@zeit.de.

Die Geschichte von Joe und Hunter Biden

OK, America?

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  • 4 months ago
  • 01:02:00

Die US-Bundesstaatsanwaltschaft untersucht die Steuern von Joe Bidens Sohn Hunter. Es ist das zweite Mal, dass Hunter Biden in die Schlagzeilen gerät. Seine Rolle im Verwaltungsrat des ukrainischen Unternehmens Burisma stand im Zentrum der Ukraine-Affäre, die zum Amtsenthebungsverfahren gegen US-Präsident Donald Trump führte. Nun steht Hunter im Zentrum der Präsidentschaft seines Vaters, die noch nicht einmal begonnen hat. Denn wenn der Sohn des künftigen Präsidenten möglicherweise Steuern nicht oder nicht korrekt gezahlt hat, ist das immer auch ein politisches Thema. Und Sender wie Fox News versuchen, es sich zunutze zu machen. Doch auch Joe Biden selbst hat im Wahlkampf seine Kinder und seine Familiengeschichte zum Thema gemacht. Es ist eine Geschichte der Tragödien. Worum es bei den aktuellen Ermittlungen geht und ob sie Joe Biden als Präsident gefährlich werden können, diskutieren wir im US-Podcast. Außerdem sprechen wir über das Electoral College, Donald Trumps erneute juristische Niederlagen und den Abgang von Justizminister William Barr. Und im Get Out: John le Carré und sein "The Night Manager" sowie die Serie "The Undoing". Der Podcast erscheint wöchentlich immer donnerstags. Die nächste Folge hören Sie in der kommenden Woche wegen der Feiertage ausnahmsweise schon am Mittwoch, den 23. Dezember. Sie erreichen uns per Mail an okamerica@zeit.de.

Donald Trumps Drama, Akt V

OK, America?

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  • 4 months ago
  • 58:19

Donald Trump macht einfach weiter. Auch wenn er das Wahlergebnis juristisch nicht mehr anfechten kann, behauptet der US-Präsident, dass er um seinen Sieg betrogen worden sei. Und im US-Bundesstaat Georgia, wo im Januar entscheidende Nachwahlen um zwei Senatssitze stattfinden, jubeln ihm seine Anhängerinnen und Anhänger zu, als wäre nichts gewesen. Und auch die Republikanische Partei macht es immer mehr zu ihrer Wahlkampfstrategie für die Zukunft, das Wahlsystem zu diskreditieren. Das ist nicht nur nach innen eine Gefahr für das demokratische Fundament der USA, sondern auch eine Bürde für den künftigen Präsidenten Joe Biden und seine Außenpolitik. Die USA sind kein verlässlicher Partner mehr in der Welt: Trump kündigte Abkommen einseitig auf, verärgerte Regierungen, machte Alleingänge. Biden und sein künftiger Außenminister Antony Blinken werden versuchen, wieder zu einer größeren diplomatischen Normalität zurückzufinden. Doch Vertrauen ist nicht so schnell wieder aufzubauen. Wer Blinken ist, welche internationalen Themen auf der US-Agenda weit oben stehen und warum es problematisch ist, dass Trump auch nach seinem Ausscheiden aus dem Weißen Haus weiter wüten wird, diskutieren wir im US-Podcast. Und im Get Out: die Schrifstellerin Dorothy Gallagher und John Oliver. Der Podcast erscheint wöchentlich immer donnerstags. Sie erreichen uns per Mail an okamerica@zeit.de.

Die Zukunft der Demokraten ohne das Feindbild Trump

OK, America?

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  • 5 months ago
  • 55:37

Feindlich. So nennt Alexandria Ocasio-Cortez die Stimmung gegenüber progressiven Ideen in der eigenen Partei. Nur kurz nach dem Wahlsieg von Joe Biden war es vorbei mit der Solidarität, mit der sich alle Flügel der demokratischen Partei hinter ihren Kandidaten gestellt hatten. Denn bei den Kongresswahlen lief es für die US-Demokraten weit weniger gut, als sie gehofft hatten. Im Repräsentantenhaus hielten sie zwar die Mehrheit, doch anstatt Sitze hinzuzugewinnen, verloren sie einige Wahlkreise. Im Senat hängt eine mögliche Mehrheit an der Nachwahl von zwei Senatssitzen im US-Bundesstaat Georgia im Januar. Die blaue Welle, sie ist ausgeblieben. Liegt es daran, dass im Wahlkampf zu viele progressive Themen und zu oft das Wort Sozialismus gefallen ist, wie Abgeordnete aus eher konservativen Wahlkreisen sagen? Oder daran, dass zu wenig konsequent auf Themen wie Klimawandel, Black Lives Matter und Gesundheitsversorgung gesetzt wurde, wie der linke Parteiflügel kritisiert? Im Podcast sprechen wir über den Lagerstreit bei den Demokraten, die Geschichte der Partei und ihren möglichen Weg in die Zukunft. Und im Get Out: Emmanul Acho mit seinen unbequemen Gesprächen und eine Schwärmerei über Patti Smith. Sie erreichen uns per Mail an okamerica@zeit.de.