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Sternengeschichten Folge 426 Cano PUs Steuermann für Raumsonden Heute gibt es in den Sternengeschichten zur Abwechslung mal wieder eine echte Sternengeschichten, also eine Geschichte über einen Stern. Wir sehen uns gemeinsam Cano PUs an. Oder besser gesagt wir reden drüber. Denn sehen kann man Cano Opus von Europa aus so gut wie gar nicht. Nur wenn man wirklich ganz weit nach Süden reist, nach Gibraltar, nach Malta oder nach Kreta z.B., dann kann man ihn sehen. Oder man befindet sich halt außerhalb von Europa, in Afrika, in Mittelamerika oder sonst irgendwo im Süden oder überhaupt gleich auf der Südhalbkugel der Erde, was ja jede Menge Menschen auch tun, die aber vermutlich nicht zur regelmäßigen Hörerschaft dieses Podcasts gehören.

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Wenn man sich an einem Ort befindet, an dem man Cano Post sehen kann, dann ist es meistens auch gar nicht schwer, ihn zu sehen. Nach Sirius ist Cano PUs nämlich der zweit hellste Stern am Nachthimmel. Da muss man sich nicht sonderlich anstrengen. Deswegen ist der den Menschen auch schon ziemlich früh aufgefallen und sie haben ihn immer wieder beobachtet. Das hat z.B. auch der Astronom Abul Wahid Muhammad Ahmad Rushdie getan. Auch und ein wenig kürzer bekannt. Und das in einem lateinischen Namen Averroes.

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Geboren ist er in Al-Andalus, im spanischen Cordoba und von da aus Haba Cano Opus nicht sehen können. Als er aber dann im Jahr 553 nach Marrakesch gereist ist, da war Cano PUs super zu beobachten. Das hat ihn in seiner Ansicht bestärkt, die zuvor natürlich auch schon längst andere Leute gehabt haben, dass die Erde eine Kugel sein muss, weil er wie sonst soll man es erklären, dass da plötzlich ein Stern am Himmel auftaucht, wenn man in Richtung Süden reist, der im Norden nicht zu sehen ist und der dann wieder unter dem Horizont verschwindet, wenn man zurück nach Norden fährt.

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Über den Ursprung des Namens, da gibt's unterschiedliche Versionen. Der griechische Name Cano PUs, der wurde schon in der Antike für den Stern verwendet. In der Mythologie hat er immer mit Schiffen zu tun. Bei den Ägyptern war Cano PUs, der Admiral einer Flotte, der die Götter ISIS und Osiris nach Indien gebracht hat. In Griechenland hat der Dichter Homer die Geschichte des Trojanischen Krieges erzählt, in dem der König von Sparta Menelaos deswegen in besagten Krieg nach Troja gezogen ist, weil die Trojaner seine Frau entführt haben.

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Auf der Heimfahrt wurde das Schiff von Menelaos vom Steuermann Cano Bos gesteuert, und das Sternbild, in dem die griechischen Gelehrten den Stern Cano PUs gesehen haben, wurde nach einem ebenfalls berühmten Schiff aus der Mythologie benannt. Argo Navis oder Schiff Argo, das Boot, mit dem der Held Jason und seinen Argonauten sich auf den Weg zu ihren Abenteuern gemacht haben. Und wenn wir schon ein Schiff am Himmel hat, dann braucht es einen Steuermann, haben die Leute sich damals wahrscheinlich gedacht.

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Und den Hellsten stärkt dort Cano PUs genannt. Was es daneben auch noch gibt, ist eine ägyptische Stadt, die Cano PUs heißt bzw. gibt sie nicht mehr. Aber früher hat es sie mal gegeben, im westlichen Nildelta, an der Küste des Mittelmeers, ein Stück östlich von da, wo sich heute die Stadt Alexandria befindet. Angeblich soll Menelaos dort seinen Steuermann begraben haben, als der dort ein bisschen überraschend bei einem Land Ausflug von der Schlange gebissen worden ist und gestorben.

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Es kann auch sein, dass der Name gar nichts damit zu tun hat, sondern vom ägyptischen Begriff kein Loup kommt, was soviel wie goldene Erde bedeutet und sich darauf beziehen könnte, dass man den Stern Cano PUs von der Stadt Cano Bus direkt am Horizont stehen sehen konnte, wo es ein Licht gelb golden erscheint, weil es den ganzen Staub der dicken Erdatmosphäre durchqueren muss. Oder aber die Stadt heißt nicht goldene Erde, sondern goldener Boden, weil es ganz einfach eine sehr reiche Hafenstadt war.

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Kurz gesagt es gibt jede Menge Mythen. Warum der Stern so heißt, wie er heißt, ist unklar. Klar ist dagegen, dass er seit Juli 2016 ganz offiziell den Eigennamen Cano PUs trägt. Das hat die Internationale Astronomische Union da so entschieden. Sein offizieller Katalog Name war und ist immer noch Alpha Karine, also der hellste Stern Alpha im Sternbild Carina und Carina heißt auf Deutsch Kiehl des Schiffes. Als nämlich der französische Astronom Nicolas Louis de la Cay im 18.Jahrhundert die Sternbilder am Himmel neu organisiert hat, war ihm das sehr, sehr große Sternbild Argo Navis aus der Antike ein bisschen zu unübersichtlich.

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Also hat es in drei kleinere Sternbilder aufgeteilt Puppets, Carina und Wheeler. Oder auf Deutsch Achterdeck, Kiel und Segel des Schiffes. Der Steuermann, der ist halt im Kiel gelandet und leuchtet seither als hellste Stern. Dieser Stern. Wilds vom Himmel, das war jetzt ziemlich viel Geschichte und Mythologie und recht wenig Astronomie. Dabei gibt's gerade da sehr viel von Canon PUs zu erzählen. Mittlerweile auf jeden Fall, denn lange Zeit war da ziemlich viel ziemlich unklar. Das hat schon bei seinem Abstand zur Erde angefangen.

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Die angegebenen Werte, die haben zwischen knapp 100 Lichtjahren und 1200 Lichtjahren geschwankt. Das ist ein ziemlich großes Intervall. Und es ist überraschend, dass man noch bis 2007 nicht wirklich genau gewusst hat, wie weit das Ding entfernt ist. Das Problem ist das Problem, das wir immer haben, wenn es darum geht, die Entfernung zu einem Stern zu bestimmen. Ja, weil die Sterne schauen immer nur aus wie helle Punkte am Himmel, egal ob sie nahe sind oder weit weg.

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Man kann jetzt entweder probieren, die Parallaxe zu messen, also die scheinbare Verschiebung in der Position des Sterns, wenn man ihn aus unterschiedlichen Richtungen betrachtet, z.B. einmal im Juni und einmal im Januar, da die Erde sich ja in der Zwischenzeit ein großes Stück entlang ihrer Bahn um die Sonne bewegt hat, dann schaut man von unterschiedlichen Richtungen auf den Stern, sieht ihn vor unterschiedlichen Hintergrund Sternen. Und diese scheinbare Positions Verschiebung kann man umrechnen in eine Entfernung. Dieser Effekt ist aber winzig.

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Und es hat bis 1938 gedauert, bis man überhaupt mal bei einem Stern messen hat können. Das habe ich in Folge 19 erzählt und selbst ab da war es schwer mit dieser Methode die Entfernung erstens genau und zweitens für eine relevante Menge an Sternen zu bestimmen. Also hat man sich mit anderen Methoden beholfen. Wenn man wüsste, wie hell ein Stern wirklich leuchtet, dann müsste man nur diese absolute Helligkeit mit der für uns am Himmel sichtbaren scheinbaren Helligkeit vergleichen und kann daraus sehr schnell und einfach den Abstand berechnen.

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Das Problem an der Sache ist die absolute Helligkeit. Die kennt man nicht und wenn man sie genau wissen will, geht das nur, wenn man den Abstand schon kennt. Man kann sie aber zumindest schätzen, also aus dem spektrale Typ des Sterns. Das ist vereinfacht gesagt etwas, das sich aus seiner Farbe und seiner scheinbaren Helligkeit ableitet. Aus diesen beiden Größen kann man die Temperatur abschätzen, die Masse des Sterns. Und damit kann man wiederum ungefähr ableiten, wie die absolute Helligkeit sein könnte.

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Aber nur, wenn man wirklich genau weiß, wie diese ganzen Größen zusammenhängen und wie diese spektrale Typen genau funktionieren, was sehr kompliziert ist. Wie ich in Folge 132 schon genauer erklärt habe. Vor allem muss man viele unterschiedliche Beispiele für den in Frage stehenden spektrale Typ kennen und studieren können. Und leider Kurt Cano pus seiner spektrale Klasse, für die man damals kaum Sterne kannte und die daher schlecht untersucht und verstanden war cannot pus. Der gehört zum spektrale Typ F0 2.

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Das war zumindest einer der Werte, die früher genannt worden sind. Das sind Sterne, die sind ein bisschen heißer und Masse reicher als unsere Sonne. Was jetzt aber nicht das Problem ist. Ja, das Problem steckt in der Leuchtkraft. Klasse. Und dabei gehts um den Entwicklungs Zustand. Also um die Frage, ob der Stern noch ein normaler Stern ist oder sich vielleicht schon zu einem riesen Stern aufgebläht hat, weil er sich dem Ende seines Lebens nähert. Unsere Sonne, die gehört zum Leuchtkraft.

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Klasse. Typ 5 ist also ein Zwerg Stern. Also offiziell ist das ein Zwerg Stern Also noch in ihrem normalen Zustand. Erst in ein paar Milliarden Jahren wird sich die Sonne zu einem roten Riesen aufblähen und wird dann auch eine andere Leuchtkraft Klasse haben. Wahrscheinlich 3 Cano Bus, der gehört zur Leuchtkraft Klasse 2, was sogenannte helle Riesen bezeichnet. Das sind Sterne, die gerade an der Grenze zwischen den riesen Sternen und den noch größeren, noch helleren, noch heißeren über Riesen stehen.

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So oder so war es jetzt aus der Beobachtung des Kanonikus von der Erde nur schwer rauszufinden, welche Art von Sterben man da vor sich hat, weil es eben grad so eine Übergangsklassen ist. Je nachdem, was man da jetzt genau für Schätzwert einsetzt, ist mal eine größere Entfernung herausgekommen für Cano Plus um mal eine kleinere. Erst als man gegen Ende des 20.Jahrhunderts den Satelliten Parkers, über den ich in Folge 87 ausführlich gesprochen habe, eingesetzt hat und bei hunderttausenden Sternen genaue Parallaxe messen konnte, war klar Cannot Abus ist knapp 3000 Lichtjahre von der Erde aus entfernt.

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Darüber hinaus hat eine Masse, die dem 15 fachen der Sonnenmasse entspricht der Radius von Canon beträgt das 71 fache des Sonnen Radius und der Stern leuchtet mehr als. 10 000 Mal heller als unsere Sonne mit einer Oberflächentemperatur von 7500 Kelvin ist er ein bißchen heißer als unsere Sonne. Und welchem spektrale und Leuchtkraft Typ er angehört, ist immer noch nicht ganz klar. Der liegt irgendwo an der Grenze zwischen den spektrale Klassen A und B und an der Grenze zwischen den hellen Riesen und den überrissen Sternen.

[00:10:41]

Was wir vom Kanonikus auch schon beobachtet haben, sind Röntgenstrahlen. Die werden vermutlich in der extrem heißen äußeren Atmosphären Schicht des Sterns erzeugt. Was wir dort bis jetzt noch nicht gefunden haben, sind Planeten. Man hat zwar mal vor langer Zeit gedacht, daß man entsprechende Anzeichen dort gefunden hat. Die haben sich aber als Fehlinterpretation herausgestellt. Das, was man für die Auswirkung der Gravitation eines Planeten auf die Bewegung von Cano PUs gehalten hat, war in Wahrheit die Bewegung der gewaltigen Atmosphäre des Sterns selbst.

[00:11:15]

Aber ganz unabhängig von dem, was man über Kanonikus weiß oder nicht weiß. Eins bleibt sicher Der Stern ist von der Erde aus extrem hell und gut zu beobachten. Nicht nur, weil er so hell ist, sondern weil in seiner Umgebung auch so wenig andere helle Sterne zu finden sind. Und das macht ihn besonders gut geeignet, um ihn als Markierung für die Navigation zu benutzen, was jede Menge Völker im Lauf der Zeit getan haben in Afrika, Australien, Polynesien, Mittel und Südamerika, China, Indien und so weiter.

[00:11:48]

Die haben alle ihre eigenen Mythen und Geschichten über den hellen Stern erzählt, haben ihm ihre eigenen Namen gegeben und ihre eigenen Beobachtungen und Forschungen darüber angestellt. Aber nicht nur früher. Auch heute noch dient Cano PUs der Orientierung am Himmel. Der mythologische Steuermann, der weiß z.B. Beispiel den Raumsonden den Weg durchs All, weil die den hellen und leicht zu findenden Stern auch sehr gut benutzen können, um ihre eigene Position zu bestimmen. Und auch unsere Phantasie regt Cannot pus immer noch an.

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Der Stern hat z.B. in das Werk der britischen Schriftstellerin und Nobelpreisträgerin Doris Lessing geschafft, sogar bis in den Titel ihrer fünf bändigen Science Fiction Serie Cano PUs im Argos und in der grandiosen Romanreihe Dion von Frank Herbert Umkreis. Der titelgebende Planet, ebenfalls den Stern Cano Poss. Wer also von euch mal die Chance haben sollte, den Stern zu beobachten, sollte das auf jeden Fall machen.