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Willkommen zu den einschlafe Geschichten für Erwachsene. Hier wird nicht viel passieren. Hier finden wir Ruhe. Hier finden wir Schlaf. Ich bin Beate Himmel Stoß und ich spreche die Geschichten, die Katrin Nicolai für Träum schön geschrieben hat. Der Hörverlag veröffentlicht in diesem Podcast eine kleine Auswahl von Katrin Nikolay Kurzgeschichten. Wenn ihr mehr davon hören möchtet, könnt ihr ab dem 24. achten, alle Erzählungen als Hörbuch hören. Außerdem sind Sie als wunderschön illustriertes Buch im Wunderglauben Verlag erhältlich. überALL da, wo es Bücher und Hörbücher gibt.

[00:01:00]

Und natürlich im Download. Danke fürs Zuhören. Und danke allen, die sich auch Entspannung und einen tiefen Schlaf wünschen. Unsere Geschichten weiter empfiehlt. Ich möchte euch jetzt eine dieser Geschichten erzählen. Eine Geschichte, die euch einen ruhigen Ort beschert. An dem eure Gedanken zur Ruhe kommen können. Sie ist wie ein Nest, in das ihr euer Flattern des Ich kuscheln könnt. Und so funktioniert's. Ich werde unsere Geschichte zweimal erzählen. Beim zweiten Mal etwas langsamer. Ihr folgt einfach dem Klang meiner Stimme und dem simplen Verlauf der Geschichte.

[00:02:11]

Ihr euch versehrt. Wird euer Geist zur Ruhe kommen? Und ihr werdet Schlaf finden. Und wenn ihr morgen wieder aufwacht? Werdet ihr euch wie neu geboren fühlen? Falls ihr doch mitten in der Nacht wach werdet. Dann versucht, in die Geschichte zurückzufinden. Und ihr werdet ganz schnell wieder einschlafen. Wir gewöhnen uns hier einige neue Verhaltensweisen an! Und das erfordert etwas üBUNG. Also etwas Geduld. Wenn ihr gerade erst damit anfängt. Und jetzt ist es Zeit, das Licht auszumachen und alles beiseite zu legen.

[00:03:21]

Kuschelt sich in deine bevorzugte schlaff Haltung. Zieht die Decke bis zu den Schultern hoch. Und klopft das Kopfkissen bequem zurecht. Und nun atmet Tief durch die Nase ein. Und langsam durch den Mund wieder aus. Und nun noch einmal. Ein. Unsere heutige Geschichte heißt Nebel und Licht. Sie handelt von kleinen Glücks Spritzen gegen den Trübsinn der grauen Tage. Von einem kleinen Mädchen mit einer roten Wollmütze. Den lateinischen Namen wunderschöner Pflanzen. Und dem guten Rat einer alten Freundin.

[00:04:50]

Nebel und Licht. Es war ein düsterer, nebligen Morgen. Und die Straßenlaternen zeichneten gelbe Licht, Kleckse auf den schmelzenden Schnee. Ich stapfte mit meinen Gummistiefeln durch den Matsch. Und steuerte eines meiner Lieblings Cafés an! Die grauen Tage machten mich trübsinnig. Doch ich hatte vor, etwas dagegen zu unternehmen. Kaffee war der erste Teil meines Plans. An der Ecke eines Bürogebäudes befand sich das Café. Verwinkelte Raum mit Backstein, Wänden und Holzbalken. Es gab dort nur ein kleines Angebot.

[00:06:00]

Tee, Kaffee. Und Muffins, Kekse und Kuchen unter einer Glasglocke. Ich stellte mich hinter einer Frau an! Die ein kleines Mädchen mit roter Wollmütze an der Hand hielt. Der Kleine drehte sich um. Und blickte mit großen Augen zu mir auf. Sie hätte vermutlich in der Schule sein müssen. Nun in der Welt der Erwachsenen unterwegs. Ich fragte mich, ob das Mädchen vielleicht beim Arzt gewesen war. Und jetzt zur Belohnung etwas Süßes bekam. Die Mutter bestellte er eine heiße Schokolade.

[00:06:55]

Und einen großen Keks, der unter der Glasglocke hervor genommen wurde. Die Kleine trug ihn sorgsam zu einem kinder. Tisch in der Ecke. Sich hin. Dann deutete sie nach draußen. Da sei ein Hund mit Punkten drauf. Und mit dem gleichen roten Halsband wie ihr Kätzchen zuhause. Beim Anblick des fröhlichen Kindergesichter. Als ich an die Reihe kam. Bestellte ich einen einfachen Espresso? Und setzte mich an den Tresen. Ich liebe es, mit Muße einen großen Becher Kaffee oder Tee zu trinken.

[00:07:58]

Aber der intensive Geschmack eines guten italienischen Espresso? Vertreibt schlechte Laune im Nu. Und erinnert mich an sonnige Frühlings Tage in Kampanien. Der Espresso in diesem kleinen Café war exzellent. Und wurde in einer kleinen weißen Tasse mit einem winzigen Löffel serviert. Dazu gab es ein Gläschen Mineralwasser. Das Porzellan wärmte, meine Lippen zum Mund führte. Zuerst mit geschlossenen Augen Duft. Das mache ich immer so! Dann kostete ich den ersten Schluck. Und ließ ihn mir auf der Zunge zergehen.

[00:09:01]

Der Espresso war schwarz und kräftig. Schmeckte aber nicht bitter oder verbrannt. Und ich genoss es, wie er durch meine Kehle rann und mich stärkte. Dann trank ich das Wasser. Warf eine Münze in den Trinkgeld Becher. Und wagte mich wieder hinaus in den Nebel. Bis hierhin hatte sich mein Plan bewährt. Und ein kleines Mädchen gesehen, das sich über einen Hund freute. Meine Lebensgeister begannen zu erwachen. Der nächste Teil meines Plans führte mich durch den Park.

[00:09:58]

Vorbei an dem kleinen Amphitheater. Indem ich an Sommerabenden schöne Konzerte erlebt hatte. Vor mir durch den Schneematsch. Mein Ziel war ein außergewöhnlicher Ort. In einer hektischen Großstadt. Ich ging auf das kugelförmige Glashaus zu. Was mich irgendwie an die Glocke im Café erinnerte. Blieb stehen und sah mich um. Der Nebel war so dicht, dass er wie ein Tuch alles zu umhüllen schien. Sogar die Bäume waren nur schemenhaft zu erkennen. Schließlich zog ich die schwere gläserne Tür auf.

[00:11:02]

Und trat ins Innere. Sofort fing mich feucht heiße Luft. In diesem Gewächshaus blühten über hundert Orchideen. Ich schloss die Augen. Atmete tief den Geruch der warmen Erde. Vanille Duft der Blüten ein. Dann hängte ich meinen Mantel an einen Haken neben der Tür. Und wanderte zwischen den Blumen umher. Während ich die vielfarbigen prachtvollen Pflanzen betrachtete. Alle schwermütigen Gedanken aus meinem Kopf. Ich las die Namen und sagte sie vor mich hin. Um sie mir zu merken.

[00:12:09]

Brazzaville. Hopkins. Stiles. Vor einigen Jahren hatte ich eine sehr betagte Freundin. Deren Leben sich dem Ende zuneigte. Sie liebte Orchideen und zeigte mir jedes Mal ihre Schätze, wenn ich zu Besuch kam. Dabei gestand sie mir eines Tages. Dass er die Blumen immer nach der ersten Blüte eingängen. Achselzuckend sagte meine Freundin damals. Naja, aber ich liebe sie eben so sehr. Deshalb kaufe ich mir ständig neu. Und das werde ich auch weiter tun, solange ich lebe.

[00:13:20]

Was sie auch wirklich gemacht hat. Weil ich wusste, dass dieses Orchideen Haus sie begeistert hätte. Betrachtete ich die bezaubernden Blumen auch durch die Augen meiner Freundin? Im Gedenken an Sie. Von ihr hatte ich gelernt, mir allerlei kleine Genüsse zu gönnen. Um mir das Leben zu versüßen. Ein Tässchen Espresso Gummistiefel, mit denen ich durch Pfützen stapfen konnte. Und Ausflüge wie diesen. Damit mir leichter ums Herz wurde, wenn es einmal schwer war. Als ich aus dem Gewächshaus trat und den Reißverschluss meines Mantels zuzog.

[00:14:16]

Bemerkte ich, dass der Nebel sich lichtete. Der Himmel wurde heller. Ich steckte die Hände in die manteltaschen. Und fand ein Döschen Lippen Balsam mit Minz Aroma. In der einen. Eine Schachtel mit Zimt, Bonbons in der anderen. So viele kleine Freuden, die wir genießen können. Während wir auf den Frühling warten. Nebel. Es war ein düsterer, nebligen Morgen. Die Straßenlaternen zeichneten gelbes Licht, Kleckse. Auf den schmelzenden Schnee. Ich stapfte mit meinen Gummistiefeln durch den Matsch.

[00:15:28]

Und steuerte eines meiner Lieblings Kaffees an! Die grauen Tage machten mich trübsinnig. Doch ich hatte vor. Etwas dagegen zu unternehmen. War der erste Teil meines Plans. An der Ecke eines Bürogebäudes. Das Café. Ein verwinkelte Raum mit Backstein, Wänden und Holzbalken. Es gab dort nur ein kleines Angebot. Tee, Kaffee. Und Muffins, Kekse und Kuchen unter einer Glasglocke. Ich stellte mich hinter einer Frau an! Ein kleines Mädchen mit roter Wollmütze an der Hand hielt.

[00:16:48]

Die Kleine drehte sich um. Und blickte mit großen Augen zu mir auf. Sie hätte vermutlich in der Schule sein müssen. Nun in der Welt der Erwachsenen unterwegs. Ich fragte mich. Ob das Mädchen vielleicht beim Arzt gewesen war? Und jetzt zur Belohnung etwas Süßes bekam. Die Mutter stellte ihr eine heiße Schokolade. Und einen großen Keks, der unter der Glasglocke hervor genommen wurde. Die Kleine trug ihn sorgsam zu einem Tisch in der Ecke. Und setzte sich in.

[00:17:57]

Dann deutete sie nach draußen. Und rief. Da sei ein Hund mit Punkten drauf. Und mit dem gleichen roten Halsband wie ihr Kätzchen zuhause. Beim Anblick des fröhlichen Kindergesichter. Als ich an die Reihe kam. Bestellte ich einen einfachen Espresso? Und setzte mich an den Tresen. Ich liebe es, mit Muße einen großen Becher Kaffee oder Tee zu trinken. Aber der intensive Geschmack eines guten italienischen Espresso? Vertreibt schlechte Laune im Nu. Und erinnert mich an sonnige Frühlings Tage in Kampanien.

[00:19:18]

In diesem kleinen Café. Exzellent! Und wurde in einer kleinen weißen Tasse. Mit einem winzigen Löffel serviert. Dazu gab es ein Gläschen Mineralwasser. Das Porzellan wärmte meine Lippen. Als ich die Tasse zum Mund führte. Zuerst mit geschlossenen Augen den Duft atmete. Das mache ich immer so! Dann hätte ich den ersten Schluck. Und ließ ihn mehr auf der Zunge zergehen. Der Espresso war schwarz und kräftig. Schmeckt aber nicht bitter. Und ich genoss es, wie er durch meine Kehle rann und mich stärkte.

[00:20:42]

Trank ich das Wasser? Warf eine Münze in den Trinkgeld Becher. Und wagte mich wieder hinaus in den Nebel. Bis hierhin hatte sich mein Plan bewährt. Ich hatte etwas Wohltuendes zu mir genommen. Ein kleines Mädchen gesehen? Dass sich über einen Hund freute. Meine Lebensgeister begannen zu erwachen. Der nächste Teil meines Plans. Führte mich durch den Park. Vorbei an dem kleinen Amphitheater. Indem ich an Sommerabenden. Vor mir watschelt durch den Schneematsch. Mein Ziel war ein außergewöhnlicher Ort.

[00:22:11]

In einer hektischen Großstadt einem Wunder gleich kam. Ich ging auf das Kuppel förmige Glashaus zu. Was mich irgendwie an die Glocke im Café. Blieb stehen. Und sah mich um. Der Nebel war so dicht. Dass er wie ein Tuch. Alles zu umhüllen schien. Sogar die Bäume waren nur schemenhaft zu erkennen. Schließlich zog ich die schwere gläserne Tür auf. Und trat ins Innere. Sofort fing mich feucht heiße Luft. In diesem Gewächshaus blühten über hundert Orchideen.

[00:23:34]

Ich schloss die Augen. Atmete tief den Geruch der warmen Erde. Vanille Duft der Blüten ein. Dann hängte ich meinen Mantel an einen Haken neben der Tür. Und wanderte zwischen den Blumen umher. Während ich die vielfarbigen prachtvollen Pflanzen betrachtete. Alle schwermütigen Gedanken aus meinem Kopf. Ich las den Namen. Sagte sie vor mich hin. Teles. Vor einigen Jahren hatte ich eine sehr betagte Freundin. Deren Leben sich dem Ende zuneigte. Sie liebte Orchideen. Und zeigte mir jedes Mal ihre Schätze.

[00:25:34]

Wenn ich zu Besuch kam. Eines Tages? Dass er die Blumen immer nach der ersten Blüte. Achselzuckend sagte meine Freundin damals. Na ja. Aber ich liebe sie ebenso sehr. Deshalb kaufe ich mir ständig neu. Und das werde ich auch weiter tun. Solange ich lebe. Was sie auch wirklich gemacht hat. Weil ich wusste. Dass dieses Orchideen Haus sie begeistert hätte. Betrachtete ich die bezaubernden Blumen auch durch die Augen meiner Freundin? Im Gedenken an Sie.

[00:27:00]

Von ihr hatte ich gelernt. Allerlei kleine Genüsse. Um mir das Leben zu versüßen. Ein Tässchen Espresso. Gummistiefel, mit denen ich durch Pfützen stapfen konnte. Und Ausflüge wie diesen. Damit mir leichter ums Herz wurde. Wenn es einmal schwer war. Als ich aus dem Gewächshaus trat. Und den Reißverschluss meines Mantels zuzog. Dass der Nebel sich lichtete. Der Himmel. Wurde. Ich steckte die Hände in die manteltaschen. Und fand ein Döschen Lippen Balsam mit Minz Aroma.

[00:28:23]

In der einen. Eine Blech, Schachtel mit Zimt, Bonbons in der anderen. So viele kleine Freuden. Wir genießen können. Während wir auf den Frühling warten.