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Das ist ja, wenn ich das rückblickend betrachte, total verrückt, was da alles passiert ist. Aber ich gucke ja nach vorne. Cocooning nach hinten. Also wenn ich mein Leben in einem in einer Retrospektive betreiben würde, wäre das ja ganz schön fatal, weil ich will aber nicht sagen, wie geil war das mit der früher. Guck dir das an, was ich alles geschafft habe. Aber ich muss ja das gestalten, was da vorne liegt. Ich muss ja quasi die Bausteine, die mir jetzt hingelegt werden, zu irgendetwas formen.

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Und da hab ich einfach glaub ich eher Schiss, dass ich irgendwann langsam zittrige Hände bekomme und die Steine nicht mehr sauber beieinander stellen kann. Irgendwann fällt das Ding halt zusammen.

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Willkommen im Hotel Matze, dem Interview Podcast mit Vergnügen. Ich bin Matze hier schon. Ich treffe mich hier mit den für mich besten der Besten mit Künstler in Mitunternehmer einen unmittelbaren Typ und versuche herauszufinden, wie die so ticken. Mich interessiert, was sie antreibt, was sie inspiriert. Ich will wissen, wie ihr Alltag aussieht. Wir wissen, warum sie das machen, was sie machen, wie sie das machen. Ich möchte von ihnen lernen. Ihr seid von ihnen lernen und natürlich eine gute Zeit, Demo-Teilnehmer zu haben.

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Bevor ich euch meinen heutigen Gast vorstelle, möchte ich euch zuerst den Supporter vorstellen.

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Mein heutiger Supporter ist Talia, dass Bücher in meinem Leben eine sehr, sehr große Rolle spielt. Ich denke, das kann man sich vorstellen. Eine von vielen Beschäftigungen, die ich momentan doch sehr, sehr vermisse, ist, in einem Buchladen zu gehen, mit ganz viel Zeit nach dem perfekten Buch zu suchen. Bestimmt geht es euch genauso. Bis es wieder so weit ist, könnt ihr bei Thalia Online nach diesem perfekten Buch für euch suchen. Ich wusste gar nicht, dass es bei Thalia nicht nur Bücher, sondern auch E-Books und Hörbücher gibt.

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Das habe ich erst an Digital entdeckt. Ihr könnt euch digital durch aktuelle Bestseller, aber auch durch viele Klassiker und Oldham Favres stöbern. Klickt mal auf Thalia Punkt D Slash Themenwelten, Slash, Neuheiten Den Link packe ich euch in die Shownotes und hier findet ihr die besten Titel für den Frühling. Findet sich vielen Dank an Thalia und nun zu meinem heutigen Gast. Mein heutiger Gast ist Joko Winterscheidt.

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In dem Fall muss ich ergänzen mein heutiger Gast ist endlich Joko Winterscheidt man ihn das erste Mal angefragt hat. Das erfahrt ihr gleich zu Joko. Die meisten hier werden ihn sicherlich sogar noch von MTV kennen. Dort hat er irgendwann angefangen, Musikvideos anzusagen und hat dann einen gewissen Klaas Heufer-Umlauf kennengelernt und mit ihm zusammen die aufregendste und erfolgreichste Fernseh du Karriere in der Geschichte des deutschen Fernsehens gestartet. MTV Home Neo Paradise Circus Halligalli Das Duell um die Welt, das Duell um die Geld Joko und Klaas gegen ProSieben so heißen oder hießen ihre Shows.

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Die Liste ist definitiv unvollständig. Seit 2017 versuchen die beiden, wieder mehr auf eigenen Beinen zu stehen. Klaas macht sein Lennard. Berlin war ja auch schon zu Gast und Joko war erst sehr, sehr lange auf der Suche, hat aber jetzt glaube ich mit Wer steht mir die Show sein eigenes Baby gefunden. Endlich. Joko ist neben seinen Fernsehauftritten für seine grenzenlose Begeisterungsfähigkeit, seine Lacher und den übervollen Projekt Kalender bekannt. Hier ein Start up Investment, dein eigenes Magazin.

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Natürlich macht er auch einen eigenen Podcast abwerfen er zusammen mit Paul Ripke und jetzt auch ganz neu die Schokolade. Ein Wahnsinn. Wir sprechen über Talent, Zuversicht, Zweifel, Antrieb, seine Definition vom Unternehmertum. Eine sehr, sehr schöne Definition hat er da, finde ich. Es geht um eine Sinnkrise, die ich ihm ein bisschen andichten Status und seinen Optimismus. Ich kenne wirklich wenige, die ihr Leben so sehr umarmen und das Beste und meist rausquetschen wollen wie Joko.

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Er ist ein Lebemann, ein lebe Mensch im allerbesten Sinne. Ich freue mich sehr, dass er so schnell und so spontan ins Hotel Matze gekommen ist.

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Ich wünsche euch viel Vergnügen mit Joko Winterscheidt. Du bist auf jeden Fall der Gast, der am längsten gebraucht hat.

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Herzchakra vom Weg zur Lehrlinge 2016 im Dezember. Es war wichtig, dass es dabei möglich war, wenn wir unser Nachhinein gucken. Und du hast mir aber abgesagt mit einem wunderschönen Grund, weil du gesagt hast. Ich habe gerade nichts zu erzählen und deswegen auch in aller Freundschaft. Deswegen würde ich es gerne nicht machen wollen, dachte ich.

[00:04:00]

Super. Das ist ein geiler Grund. Nehme ich total gerne an.. Und dann ging er Jahr um Jahr und Anfang. Anfang. Dann irgendwann. Und das war das. Deswegen wollte ich sagen du. Das fand ich richtig fies. Hast du irgendwann. Paul Ripke sagte dann irgendwann im Podcast Warum gehst du denn da nicht mal hin? Und dann hast du gesagt Der fragt mich ja nicht wieso.

[00:04:20]

Aber das war eine private Spritze weg, weil ich wusste, du wärst im Podcast nicht, sagt sie mir. Wenn man das hört, dann Ratze verinnerliche Artz.

[00:04:29]

Und das hat dazu dazu geführt, dass mich ganz viele Leute angeschrieben haben. Warum? Ich dichte mich an. Was ist denn das?

[00:04:37]

Leider ja. Ja, da ist es schon ganz. Da sind wir schon ganz nah. Weil wir. Ich mache mir manchmal nicht so viele Gedanken darum, was ich mit gewissen Dingen erzeuge und was da vielleicht so Butterfly Effect mäßig hier hinten ankommt. Seid ihr verstritten? Nein, gar nicht. Nee, das ist wahr. Aber ich freue mich auch, dass es lustig ist. Oder das Schöne Veigel. Ich habe gestern Klaas noch gesehen, aber da war.

[00:04:58]

Du bist jetzt auch die Tage irgendwann. Ich Jaja ja morgen ach mega. Warum hatten das eigentlich so lange gedauert, hat mir gleich. Frage ist ja immer hab ich ich. Aber jetzt schließt sich der Kreis. Hab ich. Also ich hatte nichts zu erzählen. Einmal um um das vielleicht Matze ich ich konsumiere deinen Podcast und ich habe gerade auch schon werden das Mikro noch nicht live gesagt, welche Folgen ich alle gefeiert und geliebt. Also haben wir ernsthaft.

[00:05:19]

Deswegen finde ich es total wunderbar, dass wir heute denken, dass du heute mal Zeit für mich. Ich hätte dich mal gefragt Was werde ich machen? Da muss man auch sagen Ja, sagen wir, wann haben wir das festgemacht? Ist ja ewig her.

[00:05:31]

Wir haben das letztes Jahr, nachdem du mir geschrieben hast, welche Folge du besonders gut fand, ist. Oh, es ist lange her. Es ist lange her. Nein, haben wir nur in der Oktober September, glaub ich. Im September. Du hast mir geschrieben, dass die Zugfolge Surfern ist. Und dann hab ich gesagt Na na ja, wir können es ja auch mal komplett. Und dann hast du nämlich auch geschrieben Ja, nächstes Jahr im Februar könnte es.

[00:05:53]

Da hab ich ein paar spannende Sachen zu erzählen und ich dachte, wir reden über vieles heute. Also ich dachte an sie.

[00:05:59]

Das ist die neue Show sein wird.

[00:06:01]

Ah, okay, dann lief sie, fing ja aber schon im Januar an und ich dachte jetzt Moment, Herr Winterscheidt, was ist jetzt hier los?

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Nein, aber ich habe mich gefragt Wieso wisst gerade, eigentlich geht ja wer wo, wo wir anfangen.

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Wie viel Zeit haben wir? Also wie geht's dir jetzt? Jetzt gerade bin ich sehr, sehr viel, sehr, sehr glücklich. Ja, wirklich wunschlos glücklich, würde ich fast sagen. Und das in diesen Zeiten sagen zu können, ist, glaube ich, etwas sehr Schönes. Ja, aber mir geht's. Also es gibt ja viele Facetten. Ja, wenn ich wie. Wenn mir jetzt Berufliches betrachten, ging es mir nie besser. Aus dem einfachen Grund, weil gerade diese Show, von der du sprachst, ist vorbei.

[00:06:38]

Es war ein Riesenerfolg, den ich bis jetzt nicht so richtig begreife. Und ich glaube, man träumt dann immer von Riesenerfolg. Dann sind sie darin und dieser hoch war. Warum ist das so passiert wie heute? Und obwohl ich alle Parameter sehe und die ganze Arbeit und die ganze Liebe, die da rein geflossen ist, sehe und verstehe, ist es dann trotzdem so die Frage, warum das eine Ding und warum nicht andere so, da bin ich dann vielleicht auch zu zu wenig Medienmann, als dass ich da irgendwelche Dinge wirklich rauslesen könnte, was wir da so geschaffen haben.

[00:07:04]

Ich liebe diese Show ja, aber ich liebe auch jede andere Show, die wir machen und für mich müsste dementsprechend jede Show so performen wie Wer steht mir die Show? Und es war ein Fest. Also es gab Momente. Ich glaube das hat zu meiner Geschichte noch nie gegeben, dass wenn sich der Pro7 Chef um halb acht morgens anrufen sagt So Joko, ich habe Champagner aufgemacht, um halb neun kommt die Quote. Ich hab gerade den Tagesschau Marktanteil geschickt bekommen, so die gesamt Marktanteil des Senders definiert und der der Tagesschau Marktanteil.

[00:07:30]

War UHD Rajas also wirklich so verrückt das ganze? Das muss eine irre Quote werden. Und dann haben wir halt mit den letzten beiden Folgen beides mal die 20 prozent geknackt, was wirklich auf ProSieben sensationell sensationell ist, so dass das passiert. Es ist crazy, dass diese Konstellation in dem Panel und auch die Idee von wir holen einfach Menschen quasi die sonst vom Fernseher sitzenden ins Studio rein. Und die können potenziell auch diese Show moderieren, wenn sie wollen, dass das alles funktioniert hat.

[00:07:56]

Also dass diese ganzen Ebenen, die man sich ausgedacht hat, am Ende dann auf einmal in der Show auch so sich zusammenfügen, dass das alles Sinn macht und sogar noch Ebenen entstehen, die man gar nicht denken konnte, weil man in der Theorie nicht alle Ableitungen hätte gehen können. Das ist halt einfach Wahnsinn gewesen. Und ich hab auch die Sendung als eine der wenigen Sendungen wirklich jede Folge gesehen, weil ich dann auch nochmal so für mich, weil das so krass anstrengend war, dieses Quiz zu hosten.

[00:08:19]

Ja, für mich nochmal so eine Wahrnehmung von außen brauchte, weil ich in dieser Sendung wie im Tunnel gewesen bin. Ich habe so Kleinigkeiten festgestellt wie ich, was ich über ihn kennt. Mo unser Bandleader, unfassbare Band, die er da zusammengestellt hat, auch die Truppe da. Wahnsinn. Das dann im Finale zum Beispiel.

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Dann so kleine Sound Teppiche kommen von Night Rider und unbedingt so ja, mein Vater gespielt oder oder irgendwo, wo ich dann auch geschrieben hab parallel.

[00:08:42]

Nee, wie geil ist das denn? Und ich meine, du hast das nicht mitgekriegt, ne? Weil du halt so krasse im Tunnel bist und im großen Ganzen, wenn man das mit beruflich abhackt. Super. Also wenn man das als die eine Berufswelt Fernsehen abhaken möchte, da können sie nicht besser sein. Ich hab auch sonst nicht wenig zu tun gehabt vorher und das ist auch nicht weniger geworden. Also diese diese Homeoffice Welt, die hab ich hab mir zuhause hab ich mir im Keller mittlerweile ein Homeoffice eingerichtet, was ein bisschen tragisch ist.

[00:09:11]

Kein Tageslicht da hast jetzt eine Tageslicht lachen würde die die ganzen überschlage. Ich hab ich hab gestern angefangen zu Google Tageslicht Lampen weil das wirklich ich ich komme um um halb zwei mache ich immer so auch zu Hause und dann geht's halt hoch und auf einmal ist also Tageslicht. Dann fühle ich mich wie ein Vampir und hab das Gefühl, dass ich jetzt gleich verbrenne im Licht, weil das halt einfach so wehtut in den Augen. Und das macht mich ein bisschen fertig, dass ich da diesen Raum im Keller im Keller mir hergerichtet habe, nicht irgendwo, wo Tageslicht ist und dann dem in so gefügt, glaube ich aufgrund des Arbeitspensum.

[00:09:43]

Also ganz logisch, sondern am Anfang war das cool. Du hast eine Videokonferenz oder Telefonkonferenz, sondern legst auf, dann machst du die nächste und dann hast aber den Tag so nach. Keine Ahnung. Der sonst acht Stunden dauert an vier Stunden durchgearbeitet. Jetzt ist der Tag aber zehn Stunden und du hast Rücken an Rücken. Irgendwelche Konferenzen mit irgendwelchen Menschen, die. Von dir wollen. Und du? Ich bin dann halt wirklich teilweise so, dass ich vergesse zu essen und ausgehungert und ausgetrocknet oben sah.

[00:10:09]

Und das macht mich ein bisschen fertig, da muss ich besser werden. Ich habe jetzt eigentlich mir eingestanden, dass ich Mittag auch als einen Termin in meinen Kalender eintragen lasse, dass ich wirklich eine Pause mache, einmal kurz und dass ich dann auch sage um 18 Uhr Schluss, weil das wirklich sonst. Du, du hast ja was wir. Es gab ja, im Silicon Valley gab es mal diese Bewegung von Slow. Ich habe Slow Internet haben sie es genannt oder so, wo sie versucht haben, die Geschwindigkeit des Internets an die an dem Biorhythmus des Menschen anzupassen, weil du ja in einer solchen Schlagzahl quasi torpediert wirst mit Informationen, dass du gar nicht mehr reflektieren kommst und daraus auch gar kein E-Learning mehr ziehen kannst.

[00:10:43]

Und ich habe auch das Gefühl, dass ich gerade so viele Bälle in der Luft habe, dass die Geschwindigkeit, in denen ich die Bälle werfe, so schnell ist, dass ich die Bälle gar nicht mehr sehe und versuche aber einfach nur zugucken, dass keiner runterfällt. Aber ich mache halt einfach nur die Handbewegung, dass ich weiter jonglieren kann und versuche, das irgendwie aufrechtzuerhalten. Ach so, ich dachte, es ist nämlich ein bisschen ruhiger geworden.

[00:11:02]

Nein, gar nicht. Also nee, das ist so normal. Sonst ist es ja so! Also ich wohne in München, die die Firma, die ich klasse habe und mit noch Schmiede hier und dem Leben lieben und eigentlich allen, die in dieser Firma sind. Ich habe immer das Gefühl, dass es für euch allen gehört, uns allen ist. Eine Familie ist ja keine Firma. Da bin ich halt sonst immer so 200 Tage die Woche hier gewesen in der realen Welt.

[00:11:23]

Ich weiß jetzt schon Menschen, die das also zwei, drei Tage, da krieg ich jetzt schon die ersten Evangelien geschrieben. Schön wär's. Winterscheidt Aber jetzt bin ich halt nur zu. Und dadurch, dass ich nur zuhause bin, arbeite ich auch nur von zuhause. Und was diese Reiserei nicht mehr, wo dann keine Zeit für draufgeht. Also nicht im Zug sitzen im Auto und bist halt einfach effektiv den ganzen Tag erreichbar. Also ich war auch sehr viel weg, viel viel weniger als du.

[00:11:46]

Und meistens natürlich dann auch innerhalb von Deutschland. Und du bist dann noch sonst wohin geflogen. Aber ich habe gemerkt, dass in dem letzten Jahr ich bin ja auch seit letztes Jahr März nicht mehr weggewesen und dieses ich kann mir das überhaupt nicht mehr vorstellen. Also dieses Leben, was ich vorher hatte, als ich verstehe, ich verstehe auch gar nicht. Ich hab ich hab meine ganzen Kalender auf und und wenn ich so gucke, was ich 2019 an Meetings, wo ich dachte, ich hätte, da muss ich auf jeden Fall nach München fahren für das Meeting.

[00:12:13]

Vollkommener Quatsch natürlich. Und ich kann mir das überhaupt nicht mehr. Es ist meine Vorstellung gar nicht mehr drin.

[00:12:18]

Also für mich ist sowieso der Luxus, einfach mal zuhause zu sein ist der Allergrößte. Und ich hab ja auch proaktiv entschieden. Also ich glaube, mein Leben wäre auf ganz vielen Ebenen viel leichter, wenn ich in Berlin geblieben wäre. So weil alle hier sind, mit denen ich wirklich Daily Business mäßig nicht arbeiten müsste oder viele von denen hier sind. Aber ich habe mich proaktiv entschieden, diese Stadt zu verlassen, weil die Stadt mich aufgefressen hat und ich auch kein Freund von dieser Stadt nie war.

[00:12:39]

Leider. Ich hätte mir gewünscht, dass er irgendwann mal der Moment kommt von Wir hassen uns so sehr. Jetzt wird es Liebe. Das ist aber nicht geworden und ich fühl mich in München auch sauwohl. Also ist es für mich so genau das, was ich gebraucht habe. Dieses fast dörfliche in München sagen sagt man sich Hallo auf der Straße. Ja, das liebe ich wirklich, weil ich komme vom Dorf, vom Niederrhein und die Leute sagen mir da Hallo!

[00:12:58]

Wenn wir nicht durch die Straßen laufen. Ich hab jedem als kleinem Kind guten Tag gesagt. Nee, dann macht das macht man halt einfach so. Und in München ist es auch so. Das sind so kleine Sachen, die auf die stehe ich. Ich glaube, weil das auch so ein bisschen sich nach zuhause mehr anfühlt, weil so die Kindheitserinnerungen triggert. Aber was glaube ich für mich wirklich der Größte und Schönste, also dem Ganzen etwas Positives abgewinnen zu wollen in der ganzen Scheiße, in der wir ja gerade stecken, so als als nicht nur als Gesellschaft, sondern auch aufgrund dieser Pandemie, ist dabei zu sagen.

[00:13:25]

Ich muss nicht mehr nur unterwegs sein und habe genauso ein bisschen die Erkenntnis, die du auch hast wie verrückt, dass man früher gesagt hat für das Meeting Köln. Ja klar, ich komme ich ja genau. Geht gar nicht anders. Und dann habe ich ja irgendwann auch noch aus überzeugungs Gründen aufgehört in innerdeutsch zu fliegen, wo ich dann gesagt habe das mache ich nicht mehr. Das können andere machen, aber mit mir nicht. Was dazu geführt hat, dass man irgendwie Tage in der Bahn verbracht hat, was auch eine tolle Erfahrung gewesen ist, aber die ich jetzt mittlerweile auch nicht mehr missen.

[00:13:47]

Nicht, dass ich die Bahn damit diskreditieren möchte, im Gegenteil. Großer Fan davon. Aber ich will jetzt gar nicht. Das klingt ja so, als wenn ich Promo machen wollen würde. Wäre für ein Thema, was ich weiß, was mir sehr wichtig ist. Aber bei Schokolade? Dieses ganze Ding ist am Laptop über Videokonferenzen entstanden, weil es keine andere Gelegenheit dazu gab. Also wir hätten es nicht machen können. Das wäre die Alternative gewesen. Letztes Jahr im im Januar Februar.

[00:14:12]

Irgendwann gab es den letzten Termin in Personen Krimbewohner in einem Kreis von Menschen. Und der Rest ist komplett am Rechner. Das finde ich faszinierend. Und nochmal ganz ehrlich Nicht um das Thema zu platzieren, sondern einfach nur, was möglich ist, ohne dass man in einem Raum ist. So wie viele Leute du steuern kannst, mit wie vielen Menschen du im Miteinander etwas bewegen kannst, obwohl dieses Reisen nicht gegeben ist und alle trotzdem 100 prozent an einem Strang ziehen.

[00:14:39]

Gerade hier reingelaufen. Du bist Zeuge geworden. Ich hatte noch nie in der UNO-Konferenz am Telefon und die Leute sitzen verteilt in ganz Deutschland. Aber ich finde ja, deine große Fähigkeit ist ja dieses in den Raum reinkommen.

[00:14:51]

Also es gibt ja wirklich eher das würde ich das.

[00:14:54]

Jetzt lehne ich mich zurück. Das genieße ich. Das ist wirklich was. Was finde ich ganz toll bei anderen Menschen, wenn man das. Ich hoffe, jetzt kommt das, was ich mir erzählt. Leg dich leg. Ziehe ich schon mal aus. Nein. Nein. Aber es ist wirklich. Wenn man über so Fähigkeiten der Unterhaltung nachdenkt. Ich kenn. In unserem umfeld. Wir kennen ja ein paar. Entertainer. Entertainers. Anführungszeichen. Da gibt es.

[00:15:19]

Ich kenne niemanden. Der das. So gut kann. Wie du. Wirklich. Weil alle anderen.

[00:15:23]

Die das beruflich machen. Die spielen ja den Entertainer. Also Jan, Klaas, Luc. Die sind ja nicht. Die kommen ja nicht in Raum rein und und und. Können den Raum zum Strand. Geht ja eher einen Raum rein und tun so, als wären sie gar nicht da. Und das machst du ja null. Also du gehst den Raum rein. Es ist aber nicht so.. Hallo Buster. Übrigens ich bin Thar, sondern sozusagen du die Waffen, sondern du kannst den Raum unterhalten durch deine Art und Weise und deswegen ist das hier.

[00:15:49]

Aber wenn du jetzt zu dem entfernt bist, kannst du ja eigentlich dein wir es jetzt mal ein trojanisches Pferd dein Bonus Talent Ashoka ja gar nicht richtig zum Wirken bringen, oder?

[00:16:01]

Ach da bin ich. Aber wenn ich eine Sache vom Ripke gelernt habe, ist es Dinge positiv sehen. Nee, da würde ich sagen, wie schön das ist, dass ich das gerade nicht anwenden muss, weil das wiederum im Umkehrschluss bedeuten würde, dass ich sehr viel unterwegs wäre. Ja, aber ich wollte das haben. Denn das Lustige ist ja, glaube ich immer Außenwahrnehmung. Selbstwahrnehmung. Siehst du dich nicht? Ne Null. Also wenn wir zu keinem Zeitpunkt deswegen für dich total schön, dass du das gerade gesagt hast, weil das ja auch etwas ist, was man dann vielleicht so wie Merkel glaub ich ihm im Alter ich will jetzt 42 und ich nenne das jetzt schon Alter merke ich, dass ich viel mehr in der Lage bin, Dinge von außen anzunehmen, die ich früher nie zugelassen hätte.

[00:16:34]

Also dass ich wirklich so eine neue Art von Selbstreflektion betreibe, wenn mir jemand was Nettes sagt, dass ich früher habe ich den jetzt Ehejahre, klar, sagt er jetzt, weil der halt nett sein will, soll ich jetzt nicht ernst genommen? Ah, glaub ich nicht, dass du so ein Mensch bist und b ist es wirklich was, wo ich mich grade richtig drüber freuen kann, weil ich denke mir so verrückt, weil ich erinnere mich ja, wie ich grade reingekommen bin und ich hab's z.B. umgekehrt meine Wahrnehmung ah, ultra unhöflich, dass ich am Telefon noch bin, dass ich hier rein laufe und noch am Telefon bin und so mit Händen felsig.

[00:16:59]

Also ich bin ja noch da, aber ich begreiflichen.

[00:17:02]

Ich weiß ja, dass ich kurz über den Rücken gestreichelt, weil ich mich so gefreut hat, dass ich das gesehen hab, weil mir so ein Mensch Matze endlich nach all den Jahren. Aber meine Warnung war eher so Ach Mensch, ich, ich, du hast heute morgen ja auch gefragt Wie viel Zeit hast du? Wie lange können wir machen? Und ich hab mich wirklich ernsthaft geärgert, dass ich nicht mehr Zeit habe für dich und denke mir dann so Ich hatte wirklich das Gefühl, als ich das geschrieben hab.

[00:17:22]

Ich hab leider nur das Zeitplänen, was wir ausgemacht haben, hatte ich das Gefühl so scheiße, jetzt habe ich ihn enttäuscht und ich lag wirklich im Hotel noch auf dem Bett und dachte mir so Fuck Mann, kriegst du das irgendwie anders geregelt, dass du das irgendwie verschoben bekommst? Und nein, halt einfach nur um so also quasi meine Wahrnehmung ist immer ich. Ich mache mir wahnsinnig viele Gedanken darum, was andere denken könnten.

[00:17:44]

Über dich, ja. In so einem Moment, wie also eher auf privater Ebene dörflich fucked nein, das ist mir egal, sollen Sie denken, was Sie wollen. Da weiß ich, dass das nicht unbedingt immer der Relevanz entspricht, die man dann auch haben muss, weil halt ganz viele sich einfach auch eine eine Meinung über eingebildet haben, ohne ein zu kennen. Aber im Privaten bin ich total jemand, der sich Gedanken darum macht. Wie kam das jetzt an?

[00:18:05]

Oh, hast du das richtig formuliert? Oder wenn man manchmal so, wenn man zuviel mit Clas rumgehangen hat und man irgendwie so eine gewisse Form von von. Ja, ich, ich, ich, ich, ich sage mal wir wir haben einen sehr eigenen Humor, der teilweise sehr hart sein kann, also teilweise noch härter ist, wenn die Kameras nicht laufen. Wo vor, wo wir auch regelmäßig egal sind, einfach sehr hart ist. Und wenn man dann aus dieser Welt entlassen wird und dann auf einmal im Privaten mit Menschen sitzt, die diesen Humor nicht kennen und man aber auf dem Level weiter schießt, dann ist es durchaus so, dass mal Totenstille am Tisch ist.

[00:18:37]

Und da denkt man sich so Naja, jetzt lass den Bogen mal spannende möglich sein, wo ich dann im Nachgang so abends um 11 noch eine SMS schreib. So sorry nochmal. Ich weiß nicht, ob die überhaupt noch Gedanken machen, aber ich mache mir nur den Kopf um den momentanen. Ja, seit drei Stunden hab ich nicht mehr drüber nachgedacht. Aber nett, dass du dich nochmal entschuldigst. Aber wirklich komplett musst du nicht. Und da bin ich krass anders.

[00:18:56]

Da rattert es ja ganz schön in deinem Kopf. Ja, ja ja ja ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja.

[00:19:01]

Das freut mich, dass es dir gut geht. Weil ich hab und dass du zufrieden aussiehst und das auch nochmal bestätigt. Weil ich hab gedacht, das bestätigt auch so ein bisschen meine Interview Recherche, dass du eine Sinnkrise hattest, also dass du so ein bisschen in den letzten zwei Jahren. Also es ging ein paarmal auch um so ich suche hier eine fernsehe Sache, die mich erfüllt. Und wenn ich. Wenn es die nicht ist, die nichts. Dann höre ich auch auf.

[00:19:26]

Also das war so ein bisschen. Jetzt will ich was wissen, jetzt soll da was passieren. Und wenn das nicht ist, dann hab ich keinen.

[00:19:32]

Hab ich das in Interviews gesagt? Das hast du. Oder hast du das über Private? Nee, das hab ich ja, ist es. Es ist nicht gelogen. Aber das Schöne ist, ich habe es gefunden.

[00:19:38]

Ja, das habe ich auch. Ich hab die Show gesehen und dachte, das ist voll sein Ding, oder? Und ich glaube, dass das wird und das klingt. Das finde ich in dem Kontext gut, dass ich das jetzt sagen kann. Hätte ich mich vor zwei Jahren wahrscheinlich nicht getraut, über irgendwas zu sagen. Ich glaube, die Show wird immer geiler werden, weil ich immer mehr in dieser Show ankommen werde und immer mehr so ein Selbstverständnis für diese Show entwickeln werde.

[00:19:57]

Ja, wenn du Halligalli z.B. als Referenz nimmst, das war eine Weggli, da bist du jede Woche gelaufen. Ich sage mal nach nach zwei Monaten warst du an dem Punkt, dass du so ein bisschen mehr Sicherheit hat. Es nach drei Monaten war es noch sicherer. 4 5 6 sagt, was für Folgen wir da gemacht haben. Und dann habe ich vier Jahre in Summe oder so viele. Es waren viele. Und da gab es ja, wenn man ehrlich ist, davor noch MTV Home, was ja auch die gleiche Welt gewesen ist.

[00:20:17]

Dann gab es ne, da ist das ja auch gleich immer gewesen. Das heißt, da warst du irgendwann so drin, da hattest du ein totales Selbstverständnis für die Sendung und für alle Abläufe und alles. So sehr ich dann trotzdem immer wieder schweißgebadet aus der Sendung rauskam, wenn ich irgendwas nicht zusammenbekommen hab in den 45 Minuten, wo man sie aufragt. 45 Minuten. Ernsthaft, du hattest Stress oder was ist das bei der Sendung so, dass ich weiß, weil sie mir so viel Spaß gemacht hat, aber sie ist so noch geistig noch so anstrengend war, weil man so viele Sachen beachten musste, die man irgendwie jetzt gerade erst lernt.

[00:20:47]

Das ich weiß, beim nächsten Mal hab ich quasi schon etwas mehr. Wie findet man das im Peto und und kann dann quasi auf dem aufbauen und so weiter und so weiter und so weiter. Also ich glaube, je mehr Folgen wir machen, desto besser wird diese Sendung werden. Aber als jemand, der sich sehr viel darüber Gedanken macht, was er vor drei Stunden gesagt hat oder vielleicht falsch gedacht hat, kannst du ja glaub ich ganz gut auch vollziehen.

[00:21:08]

Was diesmal? Also du hast ja wirklich Zeit gelassen mit der Show. Also die, die eine Betrachtungsweise.

[00:21:15]

Oder es gab halt die Gelegenheit, nicht irgendwas zu machen, was dem entsprach.

[00:21:20]

Ja, wie auch immer. Ja, also es hat eine Weile gedauert, fand ich. Und was ist aber diesmal anders gelaufen, dass das ein Produkt geworden ist, wo du sagst Ja, das ist das aber auch.

[00:21:31]

Also ich hab gehört im Podcast mit Paul. Herzlichen Glückwunsch übrigens heute zum Vierzigsten. Es ist ein Runder oder 40? Fuck! Habe ich falsche Geschenke besorgt? Egal, Level Wunder ist ja immer noch mein anderes Geschenk. Ich hab. Ich hab's schon. Ich hab so ein Quatsch Geschenk geschickt. Naja. Naja. Egal. Also kommt von Herzen. Grüße Grüße Schauder erschaudert Komische Scheiße. Ich habe mich selber verrannt in den Referenzen. Fuck, ich habe es auch verloren, weil wir jetzt gerade weil ich grade so über die 40 verwundert war, habe ich komplett mein mein Memory gelöscht.

[00:22:07]

Habe aber auch gedacht, dass er auch älter ist. Du kannst das selbst zusammenbauen. Du kamst über. Es hat so lange gedauert, dann haben wir aber jetzt musst du weitermachen. Danke. Danke. Es hat so lange gedauert. Genau so ist es.

[00:22:24]

Naja, also was ist anders passiert? Sozusagen in der Herstellung? Du hast ja gesagt mit jemandem, der vor drei Stunden sich Gedanken darüber macht, dass das, was man noch weiß. Oder ist das dann nicht genau wie? Wie ist das anders als als bei anderen Projekten, wo du das vielleicht nicht so hattest?

[00:22:39]

Denn das ich ich glaube nicht, dass ich das nicht hatte. Ich glaube, dass das immer da war, aber es ist was anderes, wenn es für dich alleine ist. Also das ist vielleicht in der Außen. Ich bin mir nicht sicher, wie so eine Außenwahrnehmung dann wirklich ist, also ob man die Welt, Yoko und die Welt Klars differenziert zu der Welt Joko und Klaas Ja.

[00:22:59]

Für mich sind es nicht unbedingt zwei Paar Schuhe, aber es ist natürlich eine in eine andere Form von von Sendung. Wenn ich da alleine stehe. Nicht nur, dass ich quasi die Verantwortung dafür tragen, dass das Ding funktioniert. Inhaltlich, also in dem Moment, wo ich da vor der Kamera stehe, die trage ich nicht alleine, sondern mit allen, die an dieser Sendung beteiligt sind. Aber es ist dein Gesicht, aber es ist genau das, was da passieren wird, dass Hagel auf mich ein und wenn da quasi sonst also irgendwie ich weiß, ich könnte Klaas wahrscheinlich auch anrufen und sagen Hey Klausi, gehen wir davon aus, wir stiegen.

[00:23:29]

Die Show hätte nicht funktioniert, der wäre wahrscheinlich der erste gewesen, ein offenes Ohr gehabt hätte und mit mir drüber gesprochen hätte. Weil keiner kennt mich, glaube ich, in diesem medialen Bereich so gut wie er und auch sonst kennt er mich einfach in und auswendig. Aber trotzdem ist es irgendwie so was anderes, weil die letzte Show, die ich gemacht habe, war der Beginn dagegen Gewinner. Das war diese Sportler Sendung, die irgendwie, so glaube ich auch ein bisschen zu früh kam.

[00:23:50]

Vielleicht wenn man ganz ehrlich sein will in der Form, als dass die dann zu breit war. Da da da kamst du aus einer ultra spitzen Halli Galli Welt, die wirklich mit allem Zeit zeitliche Referenzen gesetzt hat, die irgendwie versucht hat, den den, den, den Verrückten, wenn wir wir wollten, die, die die dewi, die den substanziellen Quatsch auf Pro7 machen dürfen. So, und dann gehst du hin und ziehst den Anzug an und stellt sich in eine Sendung um 20.15 und lässt Amateurs Sportler gegen Profisportler antreten.

[00:24:23]

Und das ist glaube ich fürs Öffentlich-Rechtliche ein mega Format. Aber das falsche Format für ProSieben haben wir uns glaub ich damals zu dem Zeitpunkt nicht so eingestanden, wie wir es vielleicht hätte machen müssen, weil wir die Idee immer noch wahnsinnig gut finden und auch lieben. Und das finde ich immer etwas, was total positiv ist. Ich hab die Sendung genauso geliebt wie ich. Wer stellt mir die Show geliebt habe, aber es war die falsche Show auf dem falschen Sender.

[00:24:43]

Soll wer, wenn nicht, ja, wenn ich bei der ARD gewesen wär. Kai Pflaume hätte sich warm anziehen dürfen. Aber ich glaube der Unterschied hier war auch mit dem ganzen Prozess und ich sag mal so Stichwort Unzufriedenheit oder Sinnkrise, die, von der du da sprachst. Natürlich fängst du irgendwann an, an dir zu zweifeln. Aus der einfachen, aus dem Grund, weil es ja ein Job das ist ja wie jeder andere Mensch, der in seinem Job irgendwie eine Unzufriedenheit verspürt, nagt das an dir?

[00:25:10]

Und dann stellst du natürlich und da bin ich dann wiederum anders. Ich stell halt die Frage nicht in die Richtung aller anderen und sage jetzt mal Habt ihr sie eigentlich nicht mehr alle? Sondern ich stelle mir die Frage und sag So hab ich sie eigentlich nicht mehr alle so ich suche. Den Fehler sehe ich dann bei mir und merke dann aber auch, wie ich sage mal, wie, wie inkonsequent ich vielleicht in der Haltung bin zu sagen was ist denn jetzt wirklich der Fehler soll, sondern ich.

[00:25:33]

Ich schwanke so in dem einen Moment brauche ich das als Entschuldigung für mich, warum es nicht geklappt hat und akzeptiere, dass wir im Next Moment ist es die nächste Ausrede und es sind eigentlich tatsächlich fast eher so Ausreden. Von wegen Ja, das hat nicht geklappt, weil das hat nicht geklappt oder der Sender hat ihm nicht genügend Chance gegeben. Der Sender hat da nicht dran geglaubt. Das haben die mir zuliebe gemacht. Eigentlich wollten sie es gar nicht so. Dann fängst du an und hoffst aber so einen Stapel von von von Argumenten auf, wo du eigentlich weiß.

[00:25:54]

Kein Argument davon ist richtig. Und du bestehst irgendwann vor so einem Berg und stellt fest Du hast, du lügst hier die ganze Zeit selber in die Tasche. Es war einfach nicht deine Showman. Das war nicht die richtige Show für dich, sagst du dir aber selber. Das sage ich mir selber. Und es ist, glaube ich auch so für mich die größte Erkenntnis. Ich liebe die Sendung. Ich würde sie auf der ARD soll ProSieben, ich würde sie auf der ARD 100 prozent machen wollen, weil da würde sie den Zuschauer finden.

[00:26:17]

Aber es war die falsche Sendung für den Sender. Der der der Sender hat ein anderes. Er hat ein anderes Profil. Ich glaube, die Erwartungshaltung auch. So kurz nach Halligalli war meine Richtung eine ganz andere. Was macht der denn als nächstes so? Und da war ich einfach zu. Vielleicht in Anführungsstrichen. Zu breit, nicht zu belanglos, aber zu zu breit aufgestellt, als dass ich zu einer Breite also ich wollte auch wirklich ich wollte die große Samstagabend Familien unterhalten soll.

[00:26:40]

Das war mein Wunsch. Das wollte ich. Ich wollte diesen Wetten, das Moment irgendwie haben. Dieses, womit man groß geworden ist, warum man das so liebt, was man da macht. Es war ja nie mein Ziel, in 20 zu kommen. Aber ich glaube, am Ende hat man ganz viele Momente, in denen man irgendwie geprägt wurde, was Medien angeht oder Fernsehen angeht. Ich liebe auch Fernsehen, weil ich mit Fernsehen großgeworden bin. Ich glaube, jemand, der heute groß wird, wird wahrscheinlich sagen in zehn Jahren, wenn er in diesen 15 Jahren, in diesem Business.

[00:27:05]

Ich liebe Streaming, weil ich mit Streaming groß geworden bin. Aber bei mir ist halt Fernsehen und ich hatte so den eigenen Anspruch an mich zu sagen Ich kann das alleine. Ich kann das auf der großen Bühne. Und ich kann das mit Gästen wie Johannes B. Kerner und Nico Rosberg und Elyas M'Barek und mit den größten Sportlern, die wir in diesem Land haben und mit den Menschen, die Hobbysportler Sport genau den gleichen Hobbys Sport betreiben und dann gegen die antreten.

[00:27:27]

Ich kann das und ich kann das auch. Und das ist nicht die Frage hier. Aber es war nicht die richtige Sendung für diesen Sender. Und dann nimmst du diese. Es ist ja kein Misserfolg gewesen, aber es hat nicht so Autoradios performt, dass der Sender, der gesagt hat So, da machen wir mal weiter. Da machen wir mal weiter. Kostet ja auch Geld. Die bezahlen ja auch dafür. Und dann muss man irgendwann eingestehen Okay, dann ist das Ding hier halt vorbei.

[00:27:47]

Aber das hat hat mich geknickt. Natürlich, weil es für mich auch und das muss man vielleicht auch ehrlicherweise sagen der erste große Misserfolg war, den ich alleine zu verknüpfen hatte.

[00:27:57]

Ich habe mit Klaas, was Ende 30 wurde, den ersten Misserfolg hattest. Ja, aber, aber vollkommen richtig. Das ist jetzt die Rückkehr Betrachtungsweise und sieh das Positive Du warst Ende 30, hat es den ersten. Aber ich war bis dahin nicht in der Situation, mich damit auseinandersetzen zu müssen.

[00:28:14]

Wie geht man dann mit Misserfolgen aus? Aus dem WWW setzt man sich mit meinen Misserfolgen auseinander. Und ich glaube, dann war die der Moment für mich. Okay. Erst einmal Ich hab mir eine blutige Nase geholt. Jetzt ziehe ich mich erstmal zurück. Jetzt muss ich erst mal klar darüber werden. Was will ich? Und dann ist es natürlich so, dann findest du für dich heraus, was du willst. Stellst fest, dass es eigentlich gar nicht so krass anders als das, was du gemacht hast.

[00:28:36]

Aber es muss irgendwie anders gehen. Und der Prozess ist halt einfach ein ganz, ganz harter. Wir hatten auch 20 000 andere Formate. Um ehrlich zu sein. Zwischendurch für mich ne 20 000 übertrieben waren zwei oder eins, vielleicht sogar nur wo, dann aber wieder andere Parameter nicht gepasst haben und wo du dann auch sehr unangenehme Gespräche geführt hast, wo du gesagt hast. Ich glaube, das sollten wir nicht machen aus den und den und den Gründen, weil für mich bei beide da ging es um eine viel höhere Schlagzahl.

[00:29:02]

Von der Show habe ich erzählt jetzt einfach und wo ich gesagt habe, ich kann mir nicht vorstellen, dass ich diese Show in Berlin produzieren. Es geht nicht. Dann bin ich nur in Berlin und habe dafür bin ich nicht nach München gezogen. Ich brauche diesen Ort für mich. Ich merke, wie gut mir das tut. Ich kann nicht zurück nach Berlin kommen dafür. Dann lassen wir die Show sein und das ist jetzt keine. Das ist jetzt keine Entscheidung, wo du weißt, darin so offene Türen mit ein, sondern alle sagen Wir wissen Gewissensfragen.

[00:29:28]

Wir haben hier so viel Zeit darauf verwandt. Und jetzt kommst du und sagst uns eigentlich, du kannst das nur in München, das kriegen wir hin. Also wir haben alle Leute. Du kannst ja nicht von uns verlangen, dass wir alle finden, dass wir alle nach München gehen, wo meine Haltung ist Nee, der mir geht's nicht darum, dass ich das von euch verlange, sondern wenn ihr das genauso fühlt wie ich, dass das das eine Ding ist, dann ist das die logische Konsequenz, dass wir sagen Okay, wenn wir das machen können, dann machen wir das alle gemeinsam.

[00:29:50]

Und natürlich kommen wir da aber immer. Ich komme auch seit Jahren nach Berlin zu euch. Dann kommt jetzt halt mal nach München zu mir. So, und das dann abzusagen war hart und hat auch gut. Ich sag mal hat. Nee, du kennst den einen oder anderen. Es gab leichtere Zeiten. Schauder an dieser Stelle. Schauder. Und das Schöne ist aber Pack schlägt sich. Pack verträgt sich. Nee. Das ist so. Da wurde dann. Da gab.

[00:30:16]

Gab's. Meetings. Hoy. Ja, wirklich. Es war keine leichte Zeit. Das war letztes Jahr. Das war letztes Jahr. Ja so nach Ende 2019. Anfang 2020. Vielleicht deswegen auch die Sinnkrisen.

[00:30:34]

Frage. Ja, weil du natürlich dann auch anfängst, wo du merkst. Du. Ah, wenn das. Wenn das, was ich will, das ist, was dazu führt, dass wir uns alle nur noch streiten, dann ist das nicht richtig. Sondern das. Das kann ja nicht sein, dass das irgendwie der Konsens ist. Und dann kommt auch, glaube ich ganz schnell. Sondern es ist ein, sondern ein. Ich sage mal so ein Misstrauen der anderen Seite gegenüber.

[00:30:53]

Und das ist das steigert sich ja das total Absurde ins der guckt zu komisch. Und dann denkt die andere Seite Warum kommt der mich so komisch an? Und dann denkt man selber So, jetzt kommt ja noch komischer als vorher.

[00:31:03]

Und dann steigert würde ich so hoch und da muss ich ehrlich sagen, haben wir uns alle so hart irgendwann am Riemen gerissen und haben gesagt Okay, fucked also alle ist Produktionsfirma Florida.

[00:31:14]

Schmier die Lunten und die Glaß. Thomas Martins nehmen dem Arne alle, wie sie da sitzen. Die dann so im Inner Circle, sag ich mal im ersten Schritt so die ganzen großen Auseinandersetzungen mit einem dann führen, um dann danach quasi mit allen drüber zu reden. Aber wir haben uns dann da glaube ich in einer Art und Weise. Also das war so ein bisschen wie der der Stresstest, wenn wir das Bestehende nach uns die Sintflut. Und wir haben verstanden.

[00:31:38]

Und das ist auch so, ich glaube da. Kein Blatt mehr zwischen, weil das uns wirklich so zusammengeschweißt hat und jetzt auch mit diesem Wer steht mir die Show Baby wie ein Ding haben. Wo ich auch ich ich bin dann immer so, da bin ich da auch so vernebelt, dass ich dann immer denke kam das wirklich von mir? Und ich war so stolz drauf, dass dann Schmieding irgendwann in so einer Klubhaus Talg da erzählt haben soll, weil ich meine so Schmidt, erzähl du nochmal, wie ist die Sendung entstanden?

[00:32:02]

Weil ich wollte es nochmal hören, weil ich war mir so unsicher, weil manchmal neigt man ja auch dazu, Geschichten dann so über cool zu positionieren, weil man denkt ja eher jetzt hab ich war, ich war es. Und dann war es wirklich so schwierig, weil man irgendwie so 2 3 Monate ist schon so, wir wussten es sollen Quis werden. Wir wussten, wie sollte die www, wie wir das so anders angehen wollen, also die die klassischen Fernsehkritiker ins Heute übersetzt und das das eine Riesenaufgabe ist.

[00:32:29]

Weil es gibt tausend Küsse da draußen, die sind seit Dekaden vorhanden und die sind halt einfach. Deswegen funktionieren sie noch, weil sie auch vor die Karten angefangen haben. Die würden heute aber, wenn sie heute Status nicht funktionen. Das heißt wie kriegt man das gelöst? Und wir haben dann wirklich Brainstormings. Über Brains, also Boron, saßen die wildesten Konstellationen an Menschen immer wieder zusammen und auch aufgrund von Lockdown letztes Jahr für mich nicht immer möglich, da live dabei zu sein, dann irgendwie aber zugeschaltet oder dann auch irgendwie abends nur einem Telefonat.

[00:32:57]

Nochmal Was ist der Konsens gewesen heute? Was haben wir da? Was ist rausgekommen?

[00:33:01]

Ich weiß noch, wie ich zu Schmieding gesagt habe Hey, was ist denn, wenn ich um meinen Job spiele und wäre wie eine Messe?

[00:33:09]

Ja, stell dir vor, der Gewinn der Sendung wir haben auch so einen Preis gesucht. Sowas einzigartiges sein. Keine Ahnung. Ne Million gibt's zur Sendung. Keine Ahnung. Auch Raab mit seiner halben Million, die sich dann immer hoch steigert bei Schlag den Raab gab's auch schon. Das heißt, alle Mechaniken waren so gefühlt. Jetzt. Aber was ist denn wirklich? Man gewinnt kein Geld, man gewinnt keine Reise, man gewinnt kein Auto, man gewinnt meinen Job.

[00:33:28]

Ich spiele um meine Show. Wir haben 10b, haben wir Tränen gelacht, wenn ich mir die bei Schmidl, die merkt, man ist immer da, hat so und so ein Glucksen des Lachen. Wenn ihr das macht, dann ist die Idee gut. Und er? Hat er wirklich so ein richtiges Lachen, wo ich wusste Okay, er wird dir jetzt wahrscheinlich nicht sofort sagen Mega. Aber es braucht Mut, wenn er auch wirklich so Joko, lass uns morgen früh nochmal telefonieren, wenn es immer noch gut ist.

[00:33:51]

Scheiß drauf. Da geht man damit einfach zum Sender und so war es. Wir haben telefoniert und gesagt Ja, das präsentieren wir jetzt.

[00:33:55]

Und die waren genauso wie du spielst.

[00:33:59]

Und das war dann, so glaube ich, genau das, was ich jetzt gerade an Stimmung verspüre, wenn ich sie erzähle, ist der Grund, warum das dann am Ende auch wahrscheinlich so geworden ist, wie es geworden ist. Weil alle mit diesem Wahnsinn, der da drin steckt, halt sich total identifizieren konnten und das auch glaube ich wahrscheinlich mich am ehesten persönlich dann widerspiegelt, wo ich dann einfach eine Riesenfreude daran habe, da zu stehen und zu sagen Wie verrückt ist das denn?

[00:34:20]

Abends um halb elf am Telefon irgendwie ein Gedancken rausgeputzt. Wenn jetzt eine Show draus geworden ja zu furzen von mir können wir noch was. Was mich fasziniert ist, dass vor mir jemand sitzt, der sich Gedanken darüber macht, was jemand denkt, wie man guckt und so weiter und so fort. Und dann aber sagt Ja, ich wusste, dass ich eine Samstagabendshow, dass ich die machen kann. Also dass auf der einen Seite diese der Zweifel Du bist so wie du bist, wie du bist nicht keine psychologische Kriegsakt.

[00:34:51]

Ich muss los. Naja, ich weiß, was du meinst. Ich sehe das aber auch selber. Das ist ja ein Größenwahn und unsere Selbstzweifel in den in einem Moment.

[00:35:02]

Aber das ist, glaube ich das. Ich glaube, ich glaube, das hast du eben beschrieben. Hast du, ich komme hier rein und man erfüllt den Raum mit irgendetwas. Ich bin keiner. Ich bin keine Show Personality. Ich habe nicht irgendwie so ein, so ein Medienecho oder so. Ich bin der Typ, der in Wald Niel am Niederrhein groß geworden ist. Wenn ich nach Hause kommt, sieht sich kein Schwanz dafür, ob ich beim Fernsehen arbeite. Da unterhalten wir uns darüber, dass das Markus, mein, mein, mein Schulkollegen, die Volksbank leidet.

[00:35:25]

Und jetzt denkst du Leute. Ich hatte letzte Woche eine riesen Show. Übrigens ein mega Erfolg. Also das ist der innere Dialog werden und es interessiert aber keinen. Und ich glaube, das ist was, was was, was ich nie aus mir rauskriegen möchte. Auch weil ich das total gesund finde, dass da irgendwie so, dass ich halt nur eine normale Person bin. Also ich habe glaube ich, wenn du das über Luhe gesprochen, über Jano oder über Klars.

[00:35:45]

Ich glaube, jeder einzelne von denen hat schon irgendwie so eine Vision von wo muss denn diese Fernseh Reise für mich hingehen oder was ist das Bild, was ich von mir zeichnen möchte? Wie will ich wirken oder so?

[00:35:56]

Habe ich nicht. Ich bin zu anstrengend. Würdest du sagen, dass du Entertainer bist? Von Beruf? Nee, keine Ahnung. Frage mich würde nicht, was das für eine Berufsbezeichnung. Ich schreibe im Hotel schreib ich immer, wenn man sich da. Beruf nee, also da muss man ja mal schauen, wie man TV Fuzzi rein, weil ich mir denke so das ist das einzige, wo ich wirklich was mit solchen schreiben. Also ich Entertainer finde ich finde ich es ist so.

[00:36:14]

Das fällt mir wieder dann sofort schwer, weil das so viele vergleichs ebenen aufmacht.

[00:36:20]

James Kordon ist für mich Entertainer. Gott. Wirklich der. Der. Der unfassbar mit mit wie wenig der Menschen unterhalten kann. Also jetzt gar nicht im negativen wie wenig, sondern der der Macht. Eine kleine Geste oder eine kleine Bewegung. So da sitzt wie jede Bewegung, von dem wirkt wie ein studiert und du weißt aber es sie's ist sie eine Du. Eigentlich weißt du gar nichts. Du weißt, sie ist es. So ist es nicht so. Und ich finde.

[00:36:40]

Macht ein Entertainer aus. Dieses, der total weiß, was er da in dem Moment macht, aber aus einem Wissen heraus. Der weiß das, weil er das weiß, was er da macht. Ich glaube, bei mir ist das eher eine Intuition. Ich ich mache etwas und versuche einen Moment zu kreieren und kann den super aufbauen. Und er kann mir aber kurz vorher eine Hand Subkow zerplatzen, weil ich nicht weiß, wofür der Moment eigentlich hin. Du meinst die Technik?

[00:37:02]

Ja, das meine ich.

[00:37:04]

Hast du deswegen gesagt, ich kann nichts und habe daraus einen Beruf gemacht? Ja, aber das hat mich total schockiert, als du das gehört hast.

[00:37:11]

Ja, aber das ist mein Gott. Das ist ja schön. Also nochmal das ist Außenwahrnehmung. Selbstwahrnehmung. Das ist so. Also du siehst da was in mir, was ich selber nicht sehen kann. Für mich ist das und das hat Herr Gottschalk so schön gesagt. Aber ich habe ihm genau die Frage gestellt Hat man mir das Gefühl, dass du nichts kannst und daraus was gemacht hat? Nee, ich kann noch nicht verstehen, warum andere das nicht können, weil für mich ist das keine Gabe.

[00:37:35]

Und das fand ich eine ganz gute Erklärung, weil eh so also das unterschreibe ich sofort, weil ich empfinde nicht, dass das was Besonderes ist, was ich da mache, weil mir das sehr leicht fällt. Und auch wenn ich manchmal in Proben nicht so wirkt. Also ich hasse z.B. Proben.

[00:37:50]

Klaas dreht durch, wenn er mit Würde davon schaut oder an dieser Stelle. Der hasst es wie die Pest, wenn ich in Proben nicht performen, weil ich dann einfach mehr Angst Eloy Jetzt sind die Proben als solche initiiere irgendwie Gasgeben. So kann ich nicht einfach ein Hotel sein. Aida und Fucking da bin ich wirklich glaube ich, ich ich würde mich jetzt nicht mit Thomas Gottschalk vergleichen wollen, weil dann wird das Psychogramm, was wir hier zeichnen, noch absurder.

[00:38:14]

Aber Thomas Gottschalk kam aus LA eingeflogen, hat sich ins Auto gesetzt, hat Wetten, dass. Moderiert, hat sie ins Flugzeug gesetzt, nach Henley geflogen. Mir ist es so, das ist so wirklich.

[00:38:26]

Ich ich bin. Ich, weil ich Farbe mittlerweile verstanden, wie wichtig Proben sind. Aber du gehst trotzdem.

[00:38:34]

Doch ich gehe hin und mache das auch, weil ich bei so einer neuen Show. Weil ich wirklich Abläufe verstehen und fühlen will. Ich glaube, die Wiesheu hätte ich nicht ohne Proben hinbekommen. Aber ich bin dann so jemand. Wenn das gefühlt die keine Ahnung fünfzigste Sendung wäre, weiß ich nicht, ob, wenn ich ganz ehrlich sein würde.

[00:38:53]

Sage Ja, da soll ich die Proben nur mitmachen. Ich weiß zum Beispiel immer, wie ich es kann, indem ich auch wie bei Raab saßen. Ja, klar. Und ich Ach und werde jetzt nicht so viel. Gehupt wird es nicht.

[00:39:05]

Nein. Aber arbeitet denn dass das an mir fehlt dann immer genau. Und ich glaube, es ist der gleiche Grund. Diese Frische. Also ich hab das Gefühl, deshalb bei Halligalli auch so eine gute Gags in der Probe gemacht. Klars hat in der Sendung geklaut.

[00:39:22]

A Das b hab ich das Gefühl, ich hab die Sendung schon mal gemacht und spiele sie dann nochmal durch. Ich brauch dieses ich mache das zum ersten Mal.

[00:39:34]

Wie macht eine klitzekleine Pause? Ich möchte euch zwei weitere Supporter vom Hotel Matze vorstellen. Mein heutiger Supporter ist die Meditations App Seven meint mit Seven meint der meist genutzten Meditations App Deutschlands kommt in kurzen und geführten Meditationen zu mehr Ruhe und Wohlbefinden. Das Besondere ist, ihr könnt meditieren ohne Ende und bis zu 100 prozent der Kosten von eurer Krankenkasse zurückbekommen. Deshalb mein Kurs. Achtsamkeit basiertes Stressmanagement Kurs A BSM ist als Präventions Kurs zertifiziert und so geht's. Klickt einfach auf Sabin meint Punkte Slash Rote Matze macht den Achtsamkeit basierten Stressmanagement Kurs reicht die Bestätigung bei der Krankenkasse ein und bekommt dann euer Geld zurück.

[00:40:13]

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[00:40:42]

Man heutige Supporter ist Food for Future, die neue Eigenmarke von Penny, dem Lebensmitteldiscounter. Egal ob der Umwelt, den Tieren oder euch zuliebe. Um auf Fleisch zu verzichten, wenn auch nur ab und zu, gibt sehr viele gute Gründe. Das muss aber kein Verzicht bedeuten, vor allem nicht mit den Produkten von Food for Future Food for Future ist Pennys neue, komplett vegane Eigenmarke mit vielen leckeren veganen Ersatzprodukte von Erbsen, Börger über veganes Hack und Käse Ersatz Food for Future lässt keine Wünsche offen.

[00:41:10]

Die Produkte sind natürlich rein pflanzlich, das heißt zu 100 prozent ohne tierische Inhaltsstoffe z.B. die Reisner. Gezz statt aus Hähnchenfleisch bestehen die aus Reis Flocken und sind doch mal schnell gehen muss, ein super leckeres aneckte zwischendurch richtig gross und lecker wie Nuggets sein sollten. Schaut direkt mal bei Penny nebenan vorbei oder auf der Website Penny D Slash Food for future. Vielen herzlichen Dank an Penny. Nun zurück zu Joko Winterscheidt. Du hast mal gesagt, dass er die ganzen Sachen so zugefallen sind.

[00:41:43]

Ich glaube wirklich, dass die die Geschichte geht ja immer los.

[00:41:47]

Im Grunde als Redakteur bei Meltzer noch davor. Ich war noch Praktikant bei Arte Tracks und hab da mein Volo gemacht und so. Es ist ja eigentlich assozial. Aber erzähl du. Nee, aber das ist sozusagen die Geschichte. Fängt da irgendwo als Redakteur Praktikant an? Irgendwann Tiermehl, dann Klaas kennengelernt, dann und so weiter und so fort. Wann hast du das erste Mal gemerkt, dass dir die Sachen zufallen?

[00:42:11]

Also das wirklich Merks okay, irgendwie.

[00:42:13]

Ich sitze hier scheinbar in diesem Wagen und irgendwie. Es fährt.

[00:42:19]

Er fährt so richtig bewusst geworden. Meinst du das so gecheckt hat hier hier mal ein Lauf. Ja, ich glaube, das ist bis heute nicht wirklich. Also ich sehe schon, was sich da angehäuft hat. Ich habe mir gerade einen Schrein zu Hause gebaut, weil ich hatte so eine Kiste, wo die ganzen Preise drin waren. Und jetzt hab ich dieses Moroder im Keller, wo kein Tageslicht ist.

[00:42:40]

Und dann will ich, dass es dieses Haus, was du so lange geplant hast, vielleicht ich einfach kein Arbeits-Platz eingeplant. Ja, kann das sein?

[00:42:49]

Vielleicht ist das ja wert. Wer hätte damit gerechnet, dass eine Pandemie kommt? Ich hab ne Bowlingbahn. Ja, ich hab alles was du willst. Aber ich habe keinen, wo Gott es will.

[00:42:58]

Alles. Das ist ja nicht übel. Aber natürlich sehe ich, ich weiß, wie lange bearbeite ich jetzt B-Klasse? Ich hätte es auch gar nicht sagen. Über 10 Jahre her. Ja, aber über 10 Jahre her ist ja mehr als 10 Jahre irgendwo.

[00:43:13]

Ich weiß nicht, wie ich mich neigen wir dazu sagen 15 aber ich glaub das es noch zu viel. Kurz vor der 15ten war wahrscheinlich. Oder was haben wir jetzt 21? Dort hat es auch ne 2:6 weil sie noch da war. Die wm. Im eigenen land. Da. Da. Ich glaub da. Irgendwann muss ich losgegangen sein. Also knapp 15 Jahre. Und natürlich seh ich, was wir da irgendwie geschaffen haben. Und natürlich sehe ich auch, wie irre das ist, dass ich 15 Jahre nicht bei einem Job geblieben bin, weil es eine Welt ist, in der man sich bewegt.

[00:43:38]

Das ist jetzt nicht eine Sendung, 15 Jahre lang.

[00:43:40]

Aber ich hätte so das Gefühl, dass das genauso wie ich irgendwie alles gekommen ist, so und es ist da auch genauso wieder gehen kann. Thomas Ja, ich hab das. Ich habe letztens in einem Interview gesagt, das ist ja, wenn ich das rückblickend betrachte, total verrückt, was da alles passiert ist. Aber ich gucke ja nach vorne. Ich gucke nicht nach hinten. Also wenn ich mein Leben in einem in einer Retrospektive betreiben würde, wäre das ja ganz schön fatal.

[00:44:06]

Weil ich will aber nicht sagen, wie geil war das früher. Guck dir das an, was ich alles geschafft habe. Aber ich muss ja das gestalten, was da vorne liegt. Ich muss ja quasi die Bausteine, die mir jetzt hingelegt werden, zu irgendetwas formen. Und da hab ich einfach, glaub ich eher Schiss, dass ich irgendwann langsam zittrige Hände bekomme und die Steine nicht mehr sauber beieinander stellen kann. Und irgendwann fällt das Ding halt zusammen.

[00:44:23]

Ja. Nein. Aber das ist doch. Das ist.

[00:44:26]

Da kannst du gerne Ja zu sagen. Entschuldigung, aber das ist wirklich. Ich sehe es ja häufiger hier an dieser Stelle. Und da sitzen wir häufiger Leute wie du gegenüber. Und es ist irgendwie. Und dann sagen die immer das. Sagen die immer das.

[00:44:38]

Aber sie. Glaubst doch vielleicht einfach mal! Ich glaube das. Aber das ist doch. Dann sagen Sie Ja, aber ich habe so viel Verantwortung für die ganzen Leute und so weiter und so, ja.

[00:44:47]

Aber am Ende ist das ja auch ein krasser Motor. Also dieses Ich will, ich möchte nicht, dass das morgen vorbei ist, weil es so leicht vorbei sein kann. Würde ich das? Wenn wir das positiv hier drin sehen wollen, wir sie gerade formuliert habe, ist das vielleicht der Antrieb, nach vorne nichts zu sehen. Es ist ja gerade ein Blindflug, so und aus dem Blindflug irgendwie ein Instrument Einflug zu machen und aus dem Instrument Einflug vielleicht eine Sintflut zu machen und aus dem sich vielleicht noch eine perfekte Landung und am perfekten Start hinzukriegen, wäre doch super.

[00:45:12]

Und nichts ist schöner, als wenn man jetzt bei dem Bild bleiben wollen würde, wie gerade mit so einer Sendung abzuheben und zu merken So, hier passiert was so und das irgendwie auch das Ding jetzt erst einmal auf auf Flughöhe zu kriegen. Irre, wie man in dem Bild bleiben kann. Und trotzdem. Du weißt einfach, du kannst immer die Reisegeschwindigkeit nicht bestimmen. Der ist dann wieder zum Ziel. Kommt so und du wünscht dir natürlich, dass das ein endloser Flug ist.

[00:45:37]

Aber das weißt du nicht. Und ich glaube, deswegen bin ich auch so unfassbar umtriebig mit so vielen anderen Sachen, weil ich das Gefühl habe, wenn mir das eine wegbricht, brauche ich etwas Zweites. Und wenn wir das wirklich ich was drin ist und wenn wir das Dritte wegkriegen, was wird es sein? Das ist ja mein Gott, wie viele Menschen sind ultra erfolgreich, weil sie sich auf eine Sache fokussiert haben? Ihr gegenüber sitzt das Gegenteil. Ich habe keine Ahnung, wie viele Bälle gerade in der Luft und also gestern Abend fiel mir dann auf.

[00:45:59]

Ja klar, das gibt's ja auch noch. Oder wenn du denkst, du scheiße ist, hab ich einfach das. Ich hab das. Ich hab ja noch mit Matthias Schweighöfer die CC 15, diese kleine Marketing oder Werbeagentur. Und wir sind ja gerade total eng im Austausch. Und gestern? Ich hatte Geburtstag vor ein paar Wochen und der Nico oder der Geschäftsführer hatte mir ein Geschenk ins Hotelzimmer gestellt, mit großem Band eingräbt und weiß nicht was. Und das fand ich total süß, weil mich das echt gefreut hat, dass es da was gibt.

[00:46:25]

Vielleicht ein Geschenk ist, sich Frau über Geschenke. Und dann dachte ich mir sehr Verrücktes. Es ist so Für mich hat das so eine Normalität bekommen, dass man mit denen da zusammenarbeitet. Aber ich habe es gar nicht, weil es eine eigene Firma wahrgenommen. Ja, aber es ist eine eigene Firma, der ich bin Teil dieser Kampagne. Hilfe, Firmen hast du ja. Wir müssen was tun. Das müssen wir. Okay. Floridsdorfer Schokolade, Schokolade und Florida DFV sind dir dann egal.

[00:46:49]

War alles eins. Jetzt gibt's ja mehrere Gründe. Gibt es mehrere unter der Struktur? Flora zugesellt Yolande Sushi Bikes 17:15 Drei Freunde Wein mit Paul mit Paul. Wenn du es hören wir ja. Ja, ja, es gibt eine GmbH. Wir haben eine GmbH. Aber wir hoffen.

[00:47:09]

Ich. Ich habe hundertprozent etwas vergessen. Was du noch so ein Investment. Irgendwas. So wie ich es gesagt. Ja, ja, ja, ich habe eine Idee.

[00:47:15]

Aber da ist diese, diese Gesellschaft, die quasi existiert, um Investments zu tätigen. Das ist ja jetzt keine Firma, das ist ja quasi alles unter dem Dach. Okay. Dann wären wir bei 6 aber safe. Hab irgendwas vergessen, weil ich habe immer das Gefühl, ich vergesse irgendwie einen Pfennig. Deswegen hat sie jetzt auch Namen aufzuzählen. Ich sage Danke an und dann sage ich mal, ich sage Danke an die Florida TV. Alle wissen, alle wissen wer gemeint ist.

[00:47:37]

Alle wissen das. Ja, ja. Und so 6 7 5 6 irgendwas zwischen 5 und 10?

[00:47:43]

Ja, aber mein Gott. Ja. Aber ich habe Spaß dran mit mir. Es erfüllt mich.

[00:47:46]

Nee, das ist ja auch total. Ich glaube nur das diese. Das ist. Ein. Empfundener mangel ist. Oder nenne ich. Funda mangel. Sowie. Calcio Mangel.

[00:47:55]

Na ja. Ich glaube es ist irgendwie so eine. Also diese. Der Glaube das könnte alles vorbei sein, nachdem man 20 jahre erfolgreich fernsehen macht, das sozusagen mit diesen Schnipsen, so wie du es erst gesagt hast, alles vorbei sein kann und das der Antrieb ist, all die Sachen zu machen und immer weiterzumachen und noch mehr zu machen, weil man und ich glaube, dass das, weil du erst ganz am Anfang hast du drüber gesprochen. Dieses Reflektieren irgendwann alleine merken.

[00:48:19]

Nee, das stimmt alles gar nicht. Das bin ich oder was auch immer. Irgendwann kommt man ja zu den Grund und ich glaube, wenn man, wenn du dich hinsetzt und ganz viele, die ja auch schon saßen, sagen Ja, wie wahrscheinlich ist es denn, das sind Schnipsen passiert und das alles wieder vorbei ist. Und deswegen glaube ich, ist es eine kleine Ausrede, immer weiterzumachen und nicht ein Jahr eine Auszeit zu machen, was man seit Jahren machen will, sondern einfach immer weiter zu fahren, weil man und ich glaube aber, man will das einfach auch.

[00:48:44]

Also ich genieße es ja auch.

[00:48:46]

Ja, ich habe es sogar letztens irgendwann den Gedanken formuliert, ob ich Arbeit süchtig bin, weil ich wirklich merke, wenn sie das ist.

[00:48:53]

Ja, ich glaube, das kann jeder, wenn er in Urlaub fährt. Die die ersten 3, 4, 5 Tage kann ich nicht entspannen, weil man dann erst mal so in diesen Modus kommen muss. Nur dann, wenn es mal mein Hobby der Rasten im Urlaub zu fahren. Man mit vielen Freundinnen Urlaub und ich mag das, wenn man dann auch mit vielen Menschen im Urlaub ist, weil es dann immer irgendwie oder manchmal damit, aber ich mal damit.

[00:49:10]

Aber ich habe mir jetzt irgendwie auch im Alltag fällt mir gerade auch auf, wenn ich sage Ja, aber ich liebe es dann so Sachen wie wenn man ein Ferienhaus gebucht hat für mit allen, dass man halt hingeht und sagt Okay, ich weiß, wo jede Wanne ist, ich weiß, wo jeder Lichtschalter ist. Ich weiß, wie die Beleuchtung angeht. Ich weiß nicht, wer sagt das. Wenn irgendeine Frage sehr gerne weiß ich, kann ich dir sagen, das macht alle wahnsinnig.

[00:49:31]

Weil ich halt die ersten zwei Tage eigentlich nicht gesehen werde, weil ich mir quasi die, die die Begebenheiten meines Hauses bis hin zu Google. DD Die Puhl Technik op sein, weil du Katze mittlerweile jedes PDF runterladen zu irgendwelchen technischen Geräten findet sie ja im Netz. Ich halt weiß, für den Fall, dass was ist, könnte ich das reparieren. Kannst du gut allein sein. Ich hab zu lang geworden sein wollten.

[00:49:56]

Ich würde mir wünschen, besser ich kann gut alleine sein. Ich habe aber dann wiederum und das macht man sich wieder schnell Gedanken um andere. Das Gefühl, das ich in der Zeit, wo ich mich nur mit mir auseinandersetze, andere vernachlässige und das sowohl im Beruflichen als auch im Privaten, das ich da mich zu sehr an erster Stelle setze. Und ich glaube, das ist eine Sache im Generellen meinem Leben. Mir sind andere Menschen wichtiger als ich selber und deswegen kannst du nicht so gut alleine, weil ich dann das Gefühl habe, wenn ich mich, wenn ich mir die Zeit nehme, jetzt keine Ahnung.

[00:50:27]

Ich ich ich wohne in München. Zurzeit gehts nicht, aber es gab eine Zeit, da bin ich regelmäßig in die Berge gefahren und habe dann immer so Tagestouren gemacht und bin dann wie Wandern gewesen und so und habe es aber immer so irgendwie auf die Uhr gucken, so ab 16 Uhr. Ich sollte jetzt so langsam mal wieder zurück. Jetzt hab ich ja schon fast den ganzen Tag für mich gehabt. Ah. Also das dann so, dass ich weiß mit der Ansage heute bitte keine Telefonate, heute bitte keine Termine bla bla bla.

[00:50:49]

Ich weiß, ich muss jetzt dann aber irgendwie auch zurück, weil wenn ich morgen mit denen telefoniere und ich denen sagt Du, ich war gestern den ganzen Tag in den Bergen, es war wunderschön, habe ich das Gefühl, dass ich die Menschen da nicht wertschätze. Vielleicht weil was, was da von deren Seite in der Zeit, wo ich in den Bergen laufen gegangen und geleistet wurde. Und das ist nicht so, weil ich weiß total, wie viel ich auch all den Menschen zu verdanken habe, mit denen ich arbeite.

[00:51:13]

Aber das ist halt wiederum mein Gedanke, den ich Anna gegenüber.

[00:51:15]

Das heißt, du bist ein sehr, sehr strenger Chef zu dir selbst. Hör auf. Wahrscheinlich ja.

[00:51:21]

Ich habe mich das gefragt mit dem Alleinsein, weil du als Kind, das hab ich gelesen, oft nicht in die Schule gegangen bist und mit sozusagen Bauchschmerzen zu Hause geblieben bist und dann allein warst. Warum wolltest du nicht in die Schule?

[00:51:34]

Weil sie nicht weiß. Wirklich nicht, oder? Sie will ja heute keinen Guten.

[00:51:39]

Also es war einfach nur so, ich war einfach zu Hause, einfach weil ich krank war. Ich zuhause ein ganze Krankheit, Bauchweh. Na ja, eben deswegen. Also das habe ich mich halt immer aufgeregt, wenn ich es anfänglich im Fernseh lief. Wenn ich dann einen Tag später an der Schule gehen können. Wirklich. Wirklich. Da gab es so morgen. Da liefen dann irgendwie. Es gab mir dann immer im WDR und so gab's dann Tile Kolleg, hieß es, glaube ich mir.

[00:51:56]

Keiner war da gab's dann so manchmal gab's coole Informationssendungen, die man sich angucken konnte, wo man total Fan von war. Und dann gab's irgendwen, der einem da gab es wirklich Englischkurse in sämtlichen dritten Programmen und da war das ja nicht wie heute, das so irgendwie 40 Kanäle zur Verfügung hat. Sondern mit Glück hast du noch irgendwie aus dem nächsten Bundesland d d die regional Programme eingefangen und das war nicht mal ganz enttäuschen. Er hat deswegen diese große Liebe zu Fernsehen auch vielleicht.

[00:52:19]

Ja, Hering hat immer unsere Putzhilfe, die Putzhilfe. Ja, Frau Vorhergehender, unsere Haushaltshilfe damals zu Hause, weil gute Cassetten gefragt habe ich ja sehr gute. Ja gut, wir sind gut vorbereitet. Feuerring hat tatsächlich das war mein Highlight. Die hatten nämlich damals schon den schlimmen Sender aus RTL, aus Köln, RTL und die konnte mir dann Night Rider aufnehmen und und dann hat sie es auch nicht Bardon A-Team und sondern hat sie das auch gemacht. Dann hat sie mir immer die Kassetten mitgebracht als Feuerring, aber glaub ich nicht wusste ihr Mann hat auch Tutti Frutti.

[00:52:47]

Das war damals eine Pin up Show auf RTL aufgenommen und hat auf diesen gleichen Kassetten mir dann aber wiederum Night Rider und Co aufgenommen. Und dann kam so 30 Sekunden Schnee am Ende von Night Rider und dann hat sich das Bild so ein bisschen wiedergefunden. Und dann kam Tutti Frutti und deswegen, hat aber auch Schmerzen gehabt und deswegen hatte ich Bauchschmerzen. Vielleicht ja. Und das war aber bis bis bis heute ein Ich weiß noch wie. Wir hatten einen Fernseher bei uns oben unterm Dach, einen ausgebauten Dachboden und da stand der Fernseher mit dem Videorekorder.

[00:53:16]

Und ich hab's. Ich habe es geliebt, auf der Karte zu leben und Handel zu gucken. Du warst einfach, du warst dann einfach da vom Fernseher, also bist nicht in die Schule. Ab und zu ist Heringen vorbeigekommen, hat dir eine Videokassette vor die Tür gelegt. Reingeschoben hat da hat saubergemacht hat, hat irgendwas x-Mal. Ich war relativ früh. Meine Mutter ist früh gestorben. Ich war sechs. Meine Geschwister waren zwar da, ich zwei größere Schwestern, aber haben auch gearbeitet.

[00:53:41]

Die sind sind 11 Jahre älter, also die waren nicht mehr zu Hause. Das kann man sich ausrechnen. Wenn ich mit 6 zuhause war, dann waren die halt schon 16 und 17 und da war dann irgendwann so ne. So eine Logik, von der das Leben jetzt nicht alleine bestreiten. Aber ich war relativ früh selbstständig. Also ich musste selber relativ früh selbstständig werden und ohne dass ich irgendwem da. Also ich habe eine tolle Kindheit gehabt. Punkt. Dass gar kein gar kein Gefühl drin, wenn ich dir sage, dass ich relativ früh selbständig werden musste.

[00:54:08]

Aber das war irgendwie so normal, allein zu sein.

[00:54:11]

Also du machst dir alles, was du machst, machst du eigentlich immer auch mit Leuten zusammen. Also du machst diese Firmen mit Leuten zusammen. Genau. Und eigentlich bist du ja jemand, der selbstständig keit wirklich früh gelernt hat dadurch. Das hat mich auch so irritiert, weil das normalerweise das können sehr wenig sich selbstständig was zutrauen. Aber wenn man das so früh gelernt hat.

[00:54:36]

Ja, schönes Paar, würde der Franzose sagen, der eine gute Franzose, aber ich, ich ich weiß es nicht.

[00:54:46]

Ich glaube, ich würde immer noch sehr gut selbstständig sein können. Ja, wirklich. Ich glaube, ich hätte kein Problem damit. Aber ich. Ich mache es nicht, weil ich es dann vielleicht doch auch nicht hinkriege. Ich hätte kein Problem damit zu sagen Das mache ich jetzt alleine so. Es macht mir einfach viel zu viel Spaß, mit anderen Sachen zu machen. Also das ist so die diese, dieses alleine sein. Also nicht nur um zu verstehen, worauf du hinaus möchtest.

[00:55:08]

Du meinst selbstständig sein im Sinne von Du machst alle deine Sachen, die du machst. Mach ich mit anderen Menschen. Genau. Du machst ja, du hast deine Firma, du hast immer Partner, mit denen du das machst und.

[00:55:19]

Aber die brauche ich ja auch, weil ich hab ja gar nicht die Zeit aufgrund dessen, weil ich mir schon so viel quasi zumute, wenn ich es jetzt einfach mal am Positiven, dass ich jetzt gar nicht fulltime überall dabei sein könnte. Also ich brauche ja immer Minimum eine Person, der ich das dann fulltime zutraue, wo ich sage Wie machen wir das denn? Wie organisieren wir uns denn die Woche?

[00:55:37]

Carsten Ich glaube, es gibt halt ein paar Menschen, die sagen, die sich nicht trauen, selbst eine Firma zu machen, weil sie nicht gelernt haben, selbstständig etwas zu tun. Also weil das gar nicht. Das wird uns ja nicht wirklich beigebracht. Also so ehrlich. Und wenn man das dann aber, so wie du so früh eigentlich gelernt hat, selbstständig die Sachen zu machen und selbstständig irgendwie die, die Geschirrspülmaschine zu bedienen und so weiter und so fort, was zu kochen und eigentlich gar niemanden so richtig zu brauchen.

[00:56:06]

Deswegen hat mich das so ein bisschen fasziniert, dass wenn du das so. Ja, aber vielleicht genau aus diesem Grund. Also vielleicht hab ich diese Selbstständigkeit schon durch.

[00:56:14]

Ach ja, stimmt, vielleicht können das andere dann eher oder später oder es ist schwer.

[00:56:19]

Vielleicht ist bei mir so dieses bin der dann wertmäßig ich ich hab das schon einmal durchgespielt selbstständig sein im Alter von 6 bis 18, da waren auch immer Leute von Opern, Mädchen, die dann irgendwann kamen über meine Geschwister, die dann, wenn sie dann da waren, sich auch rührend gekümmert haben und auch mein Vater, wenn er dann da war, sich Ruhe gekümmert hat. Aber im großen Teil war ich da selbstständig und ich glaube, deswegen habe ich vielleicht auch viel mehr Freude daran, mit anderen jetzt was zu machen, weil ich halt weiß, die, auf die kann ich mich verlassen.

[00:56:46]

Was dann? Gut gelaunter Teenager ja, immer hattest du Probleme mit was.

[00:56:53]

Also nee, ich hätte ernsthaft, ich hatte eine eine wahnsinnige Kindheit, eine wahnsinnige Jugend und möchte keine Sekunde von all dem missen, was ich da erleben durfte in diesem kleinen Dorf namens Wald Niel oder zweimal, weil es war wirklich irre. Ich war einem Pädagogik Leistungs ALCA Pädagogik Leistungskurs im Abi gehabt. War ich der? Am Ende war ich der einzige Junge unter 18 Mädels und wir sind auch Abschlussfahrt nach Prag gefahren, stellt man sich jetzt glamourös vor. Am Ende des Tages war es aber so war es auch so, ne.

[00:57:23]

Am Ende des Tages war es so, die die Mädels alle was unter und miteinander unternommen haben und ich mit Herrn Maaßen, meinem LKA Lehrer da irgendwelche statt getingelt bin. Ja, weil die Mädels halt gerne für sich sein wollten. Scheiße. Aber in der Arbeit die das eher als Anekdote. Aber er ist super Zeit. Wirklich. Wenn ich mich zurück erinnere an alles in meine frühe späte jugend kindheit. Ich würde jedem. Ein. Eine. Und natürlich waren die umstände.

[00:57:49]

Mein gott. Ich hab meine mutter. Mit sechs verloren. Also ich würde das gerne tauschen gegen ich. Ich weiß wie es ist, eine Mutter zu haben. Aber ich habe keinen Grund mich zu beschweren, weil es war einfach alles Bombe. Ich habe es geliebt und genossen, da auf dem Land groß zu werden. Wir sind bei Freunden, die irgendwie Bauernhöfe hatten, weil sie halt aus einem landwirtschaftlichen, nicht weil sie da irgendwie gebaut haben, so wie es heute hier im Berliner Umland alle haben, sondern landwirtschaftliche Betriebe zu Hause hatten, wie ich war.

[00:58:14]

Du hast immer am Wald wie ich war, immer im weil der andere, der der Vater ist, die Planierraupe auf der Mülldeponie bei uns einen riesen Müll, der. Im Ort sie eine Planierraupe auf einer Mülldeponie gefahren, da sind wir dann mit dem Fahrrad zur Arbeit gefahren in den Ferien und haben auf der wirklich der Mülldeponie uns. Da gab's dann Container, wo die Sachen, die noch gut waren, dann abgestellt worden und wir sind über diese Mülldeponie gelaufen. Unvorstellbar heute, dass aus Sicherheitsgründen gar nicht möglich.

[00:58:36]

Da waren auch überall noch diese Schornsteine, wo dann quasi die Gase unterirdisch entstanden, verbrannt wurden. Da hätten wir uns wirklich grillen können an den Dingern.

[00:58:44]

Aber das war eine unfassbar unbeschwerte Zeit damals. Da wurde damals ich noch bei uns Ort wurde eine Autobahn gebaut durch ein Waldstück und wenn wer weiß, wie eine Autobahn gebaut wird. Da werden halt riesige Maschinen bewegt und dann kommen riesige Brücken, werden da gebaut. Ich habe gern Rennrad, Rennen oder oder Radrennen auf diesen asphaltierten Straßen gemacht, die am Wochenende von keinem Bauarbeiter benutzt worden sind. Das ist irre deswegen, weil ich habe so viele gute Geschichten und Erinnerungen an früher.

[00:59:13]

Ich würde, da könnte man einen Podcast Roman Du hast ja mit 39 hast du bei Friedemann Marek im Podcast gesagt. Mein Problem ist, dass ich keine Probleme habe.

[00:59:25]

Aber was habe ich denn für Probleme?

[00:59:26]

Nein, aber es scheint mir so, als wäre das mit 16 eigentlich normalerweise. Viele haben als Teenager irgendwelche Probleme und sozusagen oder so eine Schwermut und so weiter. Aber ich finde es total schön, dass du das so formulierst und dass du auch. Man könnte da ja auch etwas anderes lesen. Sozusagen der Junge, der nicht in die Schule gehen will und immer Fernseh guckt und sich die Frosty anguckt. Aber dass du das so empfindest und dass diese das dieser Dorf Idylle eigentlich rückblickend zu schön in Erinnerung hast, ist vielleicht total schön.

[00:59:58]

Ich liebe es auch nach Hause zu kommen und das, was ich eben meinte zu Hause interessiert niemanden, wenn ich in die Pizzeria rein laufe, wo ich jahrelang Pizza ausgefahren habe. Eine Gurke.

[01:00:08]

Punkt. Genau so, das ist für mich der, der dann da bin ich.

[01:00:13]

Und das ist richtig so. Ich bin ja nicht nur weil ich im Fernsehen bin, bin ich ja kein anderer Mensch. Ich glaube auch die größte Erkenntnis von all den Superstars, die man treffen durfte, das sind fucking Menschen so, das ist einfach so. Die sind normal. Robbie Williams hat mit Klaas und mir damals liebes Publikum, die damals eine Sendung waren. Es tut mir leid, was ich jetzt erzähle. Wir haben die eine Dreiviertelstunde warten lassen, weil Robbie Williams mit uns da oben stand.

[01:00:38]

Und er wollte mit uns über das Duell um die Welt reden, weil sein Security ein Deutscher war. Und er hat ihm quasi als Vorbereitung, sagen wir mal so Battery Hover Set und wir saßen mit ihm auf dem Balkon oben hinten am Studio in einer Buffa und er hat sich mit uns ernsthaft einfach total interessiert. Aber das würde die Welt unterhalten, weil wir das so verrückt fand, was er da gesehen hat. Und das ist so der Moment, wo du merkst Oh mein Gott, der steht vor 80000 Leuten da zu seiner Hochsee Rückseite in Newport und ist der absolute Gott des Entertainments, weil der einfach diese Menschen kontrollieren kann in dem Moment mit seiner Musik und mit seiner Kunst.

[01:01:08]

Und trotzdem haben alle ein riesen Bohei um den Typen gemacht, als der rein kam. Und der selber ist der netteste Typ der Welt und sitzt dann da und erzählt dir was von mir und wie verrückt war das?

[01:01:17]

Ich meine, was die den Mund zu legen lassen. Bist du bescheuert? Und dann denkst du dir ja Angeli, den Neuen, die. Und er sieht so crazy. Aber das ist nur eine Zigarette und du stehst halt da. Und das ist so ein Moment, wo du so eine fast außerkörperliche Erfahrung hast, weil du denkst Fuck Mann, das ist Robbie Williams, der mit dir sich gerade über das Dudas den Mund zu nehmen lassen. Und es ist super abnormal.

[01:01:37]

Aber warum erzähle ich das? Weil der einfach ein ganz normaler Typ ist. Und es ist mir so wichtig. Ich, ich, ich, ich habe nicht das Gefühl. Ich glaube ah, ich wollte nie diesen Job, den ich jetzt hier gerade mache. Er hat sich ergeben.

[01:01:49]

Es ist mir zu gefallen. Der ist jetzt so, der hat sich ergeben, weil ich irgendwann dachte bei Meltzer, indem ich da irgendwie die Sendungen vorbereitet habe. Als Redakteur dachte ich mir ganz pragmatisch Er Cerny sein. Da ist die ganze Arbeit.

[01:02:00]

Hab die ganze Kohle kriegt, ist so. Und Tim hat auch damals, als ich zu ihm gesagt habe Akemi, ich gehe zu MTV. Also ich hab mich angeguckt, hat mich ausgelacht. Oder meinte du, ich sehe meine Verschwitzten daran, dass ich moderieren habe? Du willst moderieren? Das glaube ich dir nicht. Wir hatten damals einen Kollegen, Sven, der ist mittlerweile im Team von Klaas als als Autor mit beschäftigt.

[01:02:25]

Wir haben den Kollegen Sven, aber der Sven sofort. Aber du doch nicht so! Das war einfach so. Mein Gott, ich hab bei Tim gesehen Nee, Tim oder Respekt. Der kann auch nichts außer kochen. Aber er hat eine eigene Show. Und dann kann ich jawohl, ich kann gerade ausreden, kann ja auch eine eigene Show machen soll. Und das klingt jetzt total heroisch, weil ich jetzt jedes Mal alles ein wenig anders. Aber die Geschichte ist besser erzählt.

[01:02:46]

Ich weiß aber zumindest, dass du dir eine Wohnung angemietet hast und die eigentlich gar nicht bezahlen konnte.

[01:02:53]

Du hast ein gutes Gedächtnis. Ja, es ist frech. Wir kennen uns schon zu lange. Ich weiß noch, wie du mit der Band bei dir Elsas. Sag. Ja, da. Aber das weiß. Das ist natürlich dieses. Man hat mein Herz. Insofern kann ich dir auch eine größere Wohnung anmieten.

[01:03:07]

Ich weiß ja, denn das war er. Es war eine schöne Wohnung. Die war. Die war toll. Irgendwann. Friedrichshain. Friedrichshain. Mit Matthias. Nee. Mathias. Ja, genau. Jetzt im gleichen Haus gewohnt. Und lustigerweise Nico Buchholz, der heute Geschäftsführer bei. CC 15 hat im Erdgeschoss gewohnt. Das ist verrückt. Wie sich so WebWelt dann aber immer wieder schließen. Aber tatsächlich hatte ich gedacht Mein Gott, ich jetzt im Fernsehen. Aber jetzt weiß ich gar nicht, wie wir da hingekommen sind.

[01:03:31]

Ich würde es sich zutrauen und so ein bisschen großartig. Ich mochte diesen. Diesen. Ich habe keine Probleme, diese Probleme. Da sind wir hergekommen und vor allen Dingen aber auch dieses, sich das zuzutrauen. Also so ein für mich wirklich, dass in meiner Vorstellung, obwohl ich ja auch schon viel auf Bühnen gestanden habe, aber immer mit anderen Leuten zusammen durch die Band ist. Die Vorstellung, auf eine Bühne zu gehen, allein und oder in Raum rein zu gehen oder so.

[01:03:56]

Hier so Unterhaltung oder irgendwas Horror. Wirklich der blanke Horror kann ich mir überhaupt nicht vorstellen, weil mir das nie zutrauen würde Agrarfläche. Und deswegen finde ich es so faszinierend, dass jemand so mit Anfang 20 Herrn Melzer sieht und den Schuldigung, also kann ich ja wohl auch.

[01:04:13]

Ich kann nicht so gut kochen wie leider aber Varela also aus dem Grund, weil. Aber das ist glaube ich auch und ich glaube, das ist. Vielleicht ist das eine Superpower. Ich mache mir immer Gedanken später.

[01:04:23]

Das scheint mir.

[01:04:26]

Das. Da sind wir doch jetzt. Da haben wir doch jetzt mal Frage. Jetzt sind wir endlich mal da angekommen. So, hier geht ein Podcast jetzt los. Endlich. Mein Gott, hat das so lange die Stunde? Nein, aber das ist wirklich so. Also ich. Ich neige dazu, Dinge einfach dann auch machen zu wollen. Das ist ja geil. Aber in dem Fall. Aber das ist immer noch so und das ist vielleicht ein bisschen, weil du gerade sagte ich, dir graut es davor, auf eine Bühne zu gehen und du hast dieses Gefühl dann du genießt das, weil da sind die andere nochmal dazu, glaub ich.

[01:04:54]

Wenn ich das jetzt richtig interpretiere man ist so in dem Schutz von dem dem im Rudel, indem man sie ja genau. Ja, geht mir auch so. Dann neige ich aber dazu zu sagen, dann tritt ich einen Schritt zurück, dann sollen die anderen machen, weil dann muss ich mich ja nicht präsentieren. Und wir kamen eben auch. Genau das war jetzt das Ding. Ich ich wollte ja nie. Der Typ aus dem Fernsehen wäre mir so wichtig, dass man versteht das.

[01:05:13]

Nur weil man im Fernsehen arbeitet, ist man kein anderer Mensch. Ich hab, auch wenn ich sage in meinem größtes Problem ist, dass ich keine Probleme habe. Natürlich will ich auch nichts nächtelangen teilweise wach und zermartern mir den Kopf über irgendwelche Themenkomplexe, die ich nicht gelöst bekomme oder Sachen, die mir wirklich nahe gehen. Oder aber auch keine Ahnung. In dieser ganzen Pandemie ja schon Momente, wo ich dachte Ah fuck, ich kann nicht mehr. Und ich will nicht mehr so, aber trotzdem, wo stehe ich denn, dass ich wirklich eine Grundlage hätte, mich zu beschweren?

[01:05:40]

Also das ist ja so Was ist mein fucking Problem, wenn wenn ich anfange drüber nachzudenken. Also wenn ich nur nach oben schaue, dann ist ein bisschen so wie jetzt jetzt umgekehrt betrachtet. Wenn ich nur nach vorne gucke, würde ich ja dann im Umkehrschluss auch nur zu denen gucken, denen es noch besser geht. Aber das ist ja falsch. In dem Moment finde ich, muss man auch mal kurz reflektieren und sagen So, wo stehe ich denn eigentlich?

[01:06:01]

Das kann ich. Also ich kann schon für mich. Dann aber eher auf nein, nicht auf der Ebene von beruflich was hab ich geleistet? Sondern auf was ist eigentlich hier alles um mich herum? Gerade dass ich mal ganz kurz innehalten muss und sagen muss So was ist eigentlich wirklich dein scheiß Problem.

[01:06:14]

Aber du hast das schon auch, dass du sozusagen diesen Was haben wir also alle Fernsehleute, die ich kenne, haben wir eigentlich haben. Wir haben einen kleinen Hau, aber haben auch diese Next und little bit bigger und ein bisschen besser.

[01:06:29]

Also es gibt eigentlich live, aber das ist ja logisch. Also es ist so. Ich finde es nicht. Das ist ja du. Du erreichst einen ein Plateau. Und da stehst du. Und dann kannst dich entscheiden Bleibst du da? Oder willst du den nächsten Schritt gehen?

[01:06:43]

Ich habe auch so keine Ahnung. Ganz blöden Auto Game im Status Game und da bin ich gerade dabei, das komplett herumzudrehen.

[01:06:51]

Da werde ich glaub ich eher anders.

[01:06:52]

Ja, aber das ist irgendwie so.. Und natürlich gibt's ja, sobald man in so einer Sphäre ist. Also ich meine, bei dir ist es jetzt noch so ein 1:1 drüber, diesen irgendwann. Man startet und denkt so Herrgotts vom Fernseher kann ich auch Meltzer Dann gehe ich zu MTV. Okay. TV-Moderatoren. Das.

[01:07:08]

Das ist vielleicht noch. Das ist auch schwer, aber noch leichter. Aber irgendwann jetzt, wenn es um deine Freunde geht oder wenn es um die Leute, die dich so umgeben. Da sind die größten Fußballer dabei, da ist ein Lias M'Barek dabei und so weiter und so fort. Das sind ja alles. Und natürlich klar auch Superstars. Aber das geht ja.

[01:07:27]

Eigentlich hatte immer irgendjemand irgendetwas mehr sagen. Es gibt ja immer eine permanente Verführung von Konsum, von Konsum und und das kenne ich schon, dass ich manchmal denke, so bei dem einen oder anderen. Und das sind nicht alles immer. Das sind auch nicht nur Fernsehleute, das sind auch so wohlhabende Menschen. Ich denke, er ist doch mal gut.

[01:07:47]

Also so und das weiß ich bei dir gar nicht, ob du das so hast.

[01:07:52]

Also dieses nee, also wenn ich es also. Das Schöne ist, glaube ich. Beispiel Elias. Elias und ich, wir kennen sie doch noch nicht so lange. So gut. Wie haben wir die Sendung wirklich? Finde ich sehr gut. Kennenlernen. Ich schätze ihn sehr, weil ich finde auch ich hätte von Elias vorher kein krass anderes Bild, weil ich ihn zwar mal privat erleben durfte, aber ich fand, er hat sich in dieser Sendung genauso gegeben, wie ich ihn privat kenne.

[01:08:09]

Das hat mich total gefreut. Das ist eine Seite. Mir ist Siegertyp für mich unfassbar. Das hat mich persönlich gefreut, dass diese Seite in dieser Show von ihm auch mal kennengelernt werden durfte, weil die kannte man nicht. Also ich kannte sie. Ich habe wenig öffentlich wahrgenommen davon und ich bin mit Elias Rheinarmee nach Hause gefahren. Ja, sorry, wenn ich das jetzt erzähle, aber da ging es um alles, aber nicht um irgendwie sowas, sondern eher so wie wie?

[01:08:32]

Wie geht's dir denn? Also was ist so ein Abgleichen von. Ich glaube, das ist auch eine, eine eine Sache. Du brauchst jemanden aus dieser Branche, um dich vielleicht manchmal auch zu öffnen oder dich zu trauen, zu öffnen auf auf Ebenen von Themen, wo du sagst keine Ahnung, wenn ich jetzt. Ich habe sehr gute Freunde in der Heimat von früher. Aber ich wüsste, mit dem einen oder andern Thema komme ich mit den ganz schnell an den Punkt, wo ich sagen würde Yuko, was ist dein Problem?

[01:08:58]

Das ist eher so eine Auseinandersetzung, die man gut mit Menschen in Öffentlichkeit wie auch in Totalen teilen kann. Und deswegen liebe ich zum Beispiel diese Klars habe, weil das ist Metallica mäßig. Das werden in getrennten Autos kommen. Aber man hat diese ganze Reise zusammen gemacht. Man kann irgendwie diese ganzen Themen sich immer auseinander setzt. Und ich glaube jemandem wie Elias, der das dann vielleicht so für sich alleine erlebt hat, der da ist, vielleicht auch im Freundeskreis, der eine oder andere, der ebenfalls bieg ist so, aber trotzdem vielleicht diese persönliche Ebene hier und da.

[01:09:24]

Dann fehlt nur eine Vermutung. Ich habe das als eines der ehrlichsten und aufrichtigsten und tollsten Gespräche wahrgenommen, weil das für mich ein überraschender Moment war, dass ich mit Elias im Auto sitze und wir uns über Themen unterhalten, wo ich gedacht hätte Krass, Alter, wär so gut kennen wir uns nicht. Und dass man sich da so öffnet und so offen miteinander umgeht im Sinne von Wie fühlt sich das denn für dich an, wenn so eine Situation entsteht oder so eine Situation entsteht, wo du richtig gemerkt hast.

[01:09:45]

Das ist einfach, was ich eben über Robbie Williams erzähle. Ein fucking normaler Mensch, der genauso irgendwie Gefühle hat, aber der auch manchmal aufgrunddessen ist. Das kannst du glaub ich über alle legen, weil es ein öffentliches Bild gibt, in diesem in dieser Welt gefangen ist, sich so zu präsentieren, wie die Öffentlichkeit ihn sieht und du total Schiss hast. Jeder Satz, den ich jetzt hier gerade sage, da mal ich mir auf einer zweiten Ebene die ganze Gedanken drum so okay fuck ist das zitierbar?

[01:10:09]

Wird da irgendwie ein Artikel draus machen. Das ist halt einfach so, diese Perversität von eurer Perversion, von von von der Welt, in der wir leben. Das halt einfach geil. Guck mal, da kann ja sofort ein Artikel ja online machen. Klick. Gut, der Name funktioniert. Die die Werte, mit denen da gehandelt wird, sind ganz andere. So, so, so so private Momente sind das Kostbarste, was es gibt. Und eigentlich ich habe eben was ganz anderes erzählen.

[01:10:28]

Ich habe mich auch etwas anders gefragt. Aber zurück zu diesem Konsum Ding next next next.

[01:10:35]

Das klingt jetzt ultra großkotzig, was ich sage. Aber für mich ist der allergrößte Luxus zu wissen, ich kann das alles mitspielen, wenn ich will. Aber ich muss es nicht. Also, wenn es darum geht zu sagen, ich kaufe mir jetzt noch ein größeres Auto als der andere. Ja, so what? Dann kaufe ich mir ein größeres Auto. Aber ist das befriedigend? Nein. Hab ich dieses Spiel eine Zeitlang mitgespielt? Ja. Hat es mich befriedigt?

[01:10:53]

Nein. Was mache ich daraus? Fuck it! Was ich für ein Auto fahre. Das ist so Ich fange an zu verstehen. Und ich glaube, das hat wirklich was mit dem Alter zu tun, weil du anfängst, dich anders mit Themen auseinanderzusetzen. Weil ich nicht mehr darauf achte. Und so sehr, wie jetzt das ist. Ich merke selber ja innerhalb dieses Gesprächs, wie wir das alles so ein bisschen so okay. Irgendwie hat man jetzt etwas, wo man festhalten kann, hält man da fest.

[01:11:14]

Dann merkt man aber auf anderen Seite kommt was, wo man sagt, das ist ja das Konträrer von dem, was so eben gesagt, dass wir uns kurz daran fest. Und dann kannst du wieder. Also das ist so, also sehr, nennen wir es mal Fluid. Ja, es ist alles in inde flow. Aber ich glaube, der Grund, warum ich so bin wie ich bin. Der Grund, warum ich da bin, wo ich bin, ist der Grund, weil ich mir über ganz viele Dinge Gedanken mache, aber noch nie an irgendeinem Punkt an eine Stelle gekommen bin, wo ich sage Ah, jetzt hab ich's.

[01:11:39]

Sondern ich, die dieses umtriebige Warum habe ich was? Hab ich eben gesagt. Sechs Firmen, weil ich das Gefühl habe, eine Firma reicht nicht. Ich will das andere auch noch wissen. Was geht hier, was geht da? Dieses Unendliche und dann aber auch step by step glaube ich auf ganz vielen Ebenen so ganz kleine Cases zu Klausen, wo ich sage die dieses Chauvi Booty Spiel, da muss ich nicht mehr mitspielen.

[01:12:02]

Okay, also du hast ja gesagt. Hast du das mitgespielt? Ja, ja.

[01:12:06]

Und hast du irgendwann in jetzt bist du auch dabei. Und dann kommen wir auch nachher noch ein bisschen zu einem anderen Projekt. Was du machst gerade. Aber an welchem Punkt hast du gemerkt Nee, irgendwie. Ich muss da.

[01:12:16]

Raus war das bringt. Es ist ja vollkommen egal. Keine Ahnung wieso. Es gab Momente in meinem Neid, aber es gab Momente im Leben, wo ich mir Träume erfüllt habe.

[01:12:26]

So, und wo man dann sagt. Keine Ahnung. Ich wollte immer mal einen Oldtimer haben. Da habe ich mir einen Oldtimer gekauft und da hab ich wirklich habe ich in diesem Auto gesessen und konnte nicht fassen, dass dieser Moment in meinem Leben gekommen ist. Dass ich einen Oldtimer fahren kann. Also dass man sich das erarbeitet hat. Dass es möglich ist zu sagen Den kaufe ich mir jetzt und ich muss nicht nächsten Monat gucken, wo das Essen herkommt. Ich kaufe mir den jetzt, weil es mein Traum gewesen, das Auto zu haben und.

[01:12:51]

Das ist aber dann so, wenn du einmal anfängst über nachzudenken. Ich kauf mir jetzt noch einen Oldtimer, stellt auf einmal fest. Naja, aber das ist der dumme Satz Du kannst ja nur ein Auto fahren. Ja, ich schätze so ein Fester. Ja, natürlich könnte ich mir jetzt noch einen Oldtimer kaufen und ich möchte auch nicht ausschließen, dass das passiert ist. Aber du kommst halt irgendeinen Punkt. Also wirklich genau dahin kommen, dass du feststellst, ich habe gar nicht die Zeit dafür, das so wertzuschätzen, wie mich das im ersten Moment getriggert und gepflegt hat, dass das möglich ist.

[01:13:17]

Wird das dann irgendwann so einen so einen Habitus von Lass das mal machen, so A. Und allein? Also ich habe eine diebische Freude daran, zu recherchieren, zu gucken Ah, okay, was ist so was von Bedienungsanleitung, in dem bedient wird? Stichwort Bildungsplänen. Aber auch zu gucken, wie der Markt für dafür. Also was kosten die, die? Was kostet dieses Auto? Ist es der Kosten-Nutzen Yuko der Preis Leistungs hochreißen?

[01:13:39]

Ja. Aber dann stellt es halt wirklich fest. Und das ist vielleicht die, die der Moment, wo du gefragt hast Was ist der Moment, wo das realisiert, dass das nichts bringt? Ist der Moment, wo du dann sagst Ich hab jetzt den Oldtimer gekauft, ich habe vielleicht schon Oldtimer gekauft, wann bist du jetzt mal damit gefahren? Ich schätze fest Oh, ist lange her. Und dann ruft sie den Typen an, der die Karren repariert und es Norbert.

[01:14:02]

Wann? Wann? Mal war der Wagen bei dir da? Eine Reparatur, Vane? Oder als er bei dir 2900 zum TÜV war. Der ist jetzt zwei Jahre her. Jetzt es krass. Da steht also quasi 2 Jahre unbewegt in der Garage. Mein Mann stellte fest, dass totaler Quatsch. Es befriedigt dich. Null. Es ist einfach nur dieses. Irgendetwas muss ich ja machen, weil die anderen machen das auch. Und dann hab ich da für mich einen Punkt in der gefunden und habe an einem Punkt kefer.

[01:14:27]

Das bringt es nicht. Das ist ja es ist schon so, dass du die Sachen, die machst du wirklich mit dir aus, oder? Ja. Aber wie würde man sonst machen? Weil es ist ja für mich, ich muss die Erkenntnis ja für mich treffen.

[01:14:38]

Naja, es gibt ja man so, ich habe so eine Unterhaltung, die wir hatten, wo ich immer wieder nachgedacht habe. Weil es ist wirklich lange her. Du hast eine Werbung mitgemacht bei einem großen fragwürdigen Burgerladen und wir waren zusammen essen und wir haben darüber gesprochen. Und ich hab dich so ein bisschen die Challenge dazu. Ich weiß natürlich daran erinnerst.

[01:15:02]

Und ich hab ich hab gesagt, dass ich das richtig doof finde und aus Gründen von anwesenden Kindern allein.

[01:15:10]

Und dann hast du gesagt und die Werbung war damals schon ein halbes Jahr alt, meinst du? Krass, Mazur, du bist der erste, der mir das sagt, weil alle anderen verdienen ja irgendwie mit, wenn ich sowas mache und sagen mir das gar nicht, wenn ich irgendwie so ein Ding mache. Und ich hab gedacht krass. Und ich hab danach paarmal so mit meinem Kumpel drüber nachgedacht, ohne die Geschichte sozusagen zu spoilern. Großartig.

[01:15:34]

Es bräuchte eigentlich so eine unabhängige Beratungsfirma für Prominente, weil man erlebt ja ganz oft, dass prominent etwas machen oder allgemein Leute, Boning. Bist du wahnsinnig? Warum hast du das? Aber scheint hier niemanden zu geben, der die Leute dann mal sagt. Und ich habe mich gefragt, ob sich das verändert hat.

[01:15:52]

Aber ich merke, dass Pfitz jetzt gerade ne Idee. Wollen wir eine? Ne Marke Nr.7? W Gar nicht. Nein, ich hab.

[01:16:01]

Aber ich hab heute gelernt, dass du eigentlich immer noch derjenige doubt, dass du die Sachen immer noch selbst entscheidest und dass du doch. Also ja, wieder.

[01:16:07]

Also ich glaube eine Zeit lang. Also. Stichwort das Goldene, diese goldenen Bögen, da würde ich heute so auch nicht mehr machen. Ja, also im einfachen Grund, weil ich glaube ich auch. Aber das ist ja auch was. Weil ich finde das total wichtig ist. Natürlich kann ich mir darüber aufregen, dass ich das damals gemacht hab. Habe ich aber nicht bin. Also ich hab die Entscheidung ja damals bewusst gefällt und hab sie auch getragen. Aber ich weiß noch, als es mir gesagt hast und fand es so krass ehrlich.

[01:16:32]

Weil das natürlich auch irgendwann ein Punkt in einem Leben in der Öffentlichkeit ist, dass keiner mehr die ehrlich sagt, was Sache ist. Weil aus dem Grund, weil a ist es unangenehm, das zu sagen. Weil die Leute wollen dann ja vielleicht auch irgendwie so ein bisschen, dass die Momente gut sind, die man miteinander hat. Und wegen dem, was du gerade gesagt hast. Es verdienen so viele Menschen Geld mit dem, was ich mache und noch mehr Geld, als ich damit verdiene, dass es niemals wirklich konstruktive Unterhaltungen zu diversen Themen geben wird, wenn sie am Ende da mehr von haben als ich.

[01:17:01]

Naja, ist halt leider so. Und da muss dann finde ich irgendwie eine Haltung zu Themen entwickeln. Und ich glaube, das ist mir aber ganz gut gelungen mit letztem Jahr.

[01:17:09]

Ich fand das Gespräch, was du geführt hast mit diesem Poker Spieler Fehler, aber das fand ich total super, weil da ging's ganz viel um Entscheidung und und du hast davon fasziniert, wie viel Entscheidungen er ja treffen muss bei so einem Pokerspiel und dass er sagte das ist eigentlich geht's um die Haltung zu Dingen, wie steht man zu den größeren Themen und dann fallen die Entscheidungen viel, viel leichter.

[01:17:33]

Wenn du weißt, du willst nicht mehr in Deutschland fliegen, wenn die Entscheidung getroffen ist, dann gibt's da gibt's sie nicht mehr so zu sagen. Du nimmst das, du nimmst ganz viele kleine Entscheidungen einfach mit einer ganz großen Haltungs Entscheidung weg. Und das hatte ich auch das Gefühl, dass das sich bei dir total verändert hat.

[01:17:51]

Auch irgendwie durch Friedas for Future auf alles. Ja total das genau solche Themen und vielleicht auch Konsum und dass ich irgendwie so ein bisschen so wegbewegt hat auch sicherlich. Ich glaube das ist ja immer so eine gesamt Gemengelage, die dann irgendwie auch wie so Evolutionsstufe bei einem stattfinden, wo man dann, wenn man feststellt okay, das eigentlich ist es ein einen Wert, der total veraltet ist in meiner Welt. Aber ich halte irgendwie an ihm fest, weil er halt da ist.

[01:18:17]

Aber ich kann ihn ja auch verändern. Ja so und ich glaube das ist etwas, was. Und auch auf ganz vielen Ebenen stattgefunden. Ich glaube, das ist immer so.. Ich neige nicht dazu. Sagen Sie, ich bin erwachsen, auch wenn ich 42 bin. Aber ich glaube, das hat etwas mit Erwachsenwerden zu tun, dass man halt einfach anfängt, Dinge konsequenter zu denken, weil man vielleicht auch feststellt So okay, ich hab jetzt nicht mehr.

[01:18:41]

Bisher hatte ich 42 Jahre Zeit. Ich hab jetzt nicht mehr zweiundvierzig Jahre Zeit, noch alles so zu machen, wie ich es bisher gemacht habe, sondern ich muss noch ein bisschen gucken. Also wenn, wenn ich. Aber ich meine, mein Ziel ist ja ein Tag. Aufzuhören als Stefan Raab. Es ist wirklich eine Energie. Ich habe kein Problem damit. Ich glaube, ich werde es nie. Ich sage das immer so, um um alle in der Flora zu ärgern, sage ich mal mit Fuffziger Schluss.

[01:19:06]

Da höre ich auf, weil ich dann einfach nur noch andere Sachen machen möchte. Weil ich glaube, dann hat man so eine Position erreicht, wo man vielleicht auch sinnvollere Dinge machen kann. Weil ich halte Fernsehen für für schön und witzig und ich glaube, hier und da nutzen wir sinnvolle Dinge. Aber es ist ja primär schon so klar. Sagen Sie mal so schön, so ein Beruf, wo du Angst hast, dass jemand irgendwann eine Türklopfen sagt So, jetzt mach mal was Anständiges.

[01:19:29]

Und das, finde ich, beschreibt es ganz gut.

[01:19:30]

Es ist ja ein Spielplatz, den ich da ab und ich würde mir wünschen, irgendwann so einem schon ein Punkt setzen zu können. Ich weiß aber nicht, ob ich es kann. Also ich wünsche mir das. Das ist ein Wunsch, den ich jetzt auch formuliere. Zu sagen, da mache ich jetzt einen Punkt hinter, das ist ein bisschen so dieses von 6 bis 18 war ich selbstständig bin, dann wird das Game hab ich durchgespielt. Vielen Dank. Ich würde jetzt gerne noch etwas anderes mit meiner Zeit machen.

[01:19:54]

Sei es, dass ich die Zeit nur mit mir vielleicht wieder alleine verbringe und und vielleicht wirklich einen Rap esken Abschied hinlege und total verschwinde von der Oberfläche finde. Was ich faszinierend finde. Das ist ja, das in einer unfassbaren Konsequenz lebt und zeitgleich weiß ich gar nicht, ob ich das könnte, weil dann glaub ich, ich dann doch zu sehr Freude und Spaß an all dem hat, was ich da mache. Ich gar nicht heißt, dass er das nicht mehr hatte oder nicht hat.

[01:20:16]

Aber ich glaub, bei mir wäre es so. Aber keine Ahnung, ob das realistisch ist, mit 15 Punkt zu setzen, um dann andere Sachen zu machen. Aber ein Wunsch existiert da durchaus.

[01:20:26]

Jetzt gerade sozusagen 2021, Februar, 10. Februar. Nehmen wir das Gespräch gerade auf. Was hast du noch nicht erreicht?

[01:20:39]

He he, he he, ich habe schon relativ viel geschafft. Ich habe aber keinen Plan. Also ich glaube, das ist der Unterschied. Ich habe ja gerade was, während suum Milestones ich gerne noch hätte. Du hast sofort einem Kopf gehabt.

[01:20:54]

Ich ja nicht. Du hat keinen Kopf. Ne. Können nichts, was du nicht hab.

[01:20:58]

Gerade habe ich hab gerade eher so, da war ich jetzt gerade Retrospektive und dachte mir so hast du schon alles geschafft. Was könnte da logisch aufbauen? Was wäre das? Ich habe. Und das ist vielleicht eine eine Stärke oder eine Schwäche Schwäche Adorno. Aber ich habe nie einen Plan gehabt für das, was ich mache. Also ich könnte dir nicht sagen, was wie das ist. Das was ich nach 50 machen wollen würde, hab ich keine Ahnung. LTC Die größte Stiftung ins Leben rufen, die diese Welt jemals gesehen hat, die irgendwie dazu führt, dass es in die Politik will jetzt nicht entsprechen wollen.

[01:21:25]

Aber ob die Politik und Heide und fucking genauso irgendetwas ganz anderes. Also ich hab wirklich keine konkrete Idee davon, was das ist, aber ich habe so das Gefühl, es gibt noch so viel, was ich irgendwie noch nicht gemacht habe und es ist nur ein Gefühl. Ich kann es nicht in den Beispielen belegen, dass ich aber erst in dem Moment, wo ich nichts mehr mache, in die Position komme, die Sachen zu finden, die dann vielleicht noch reizen.

[01:21:46]

Das heißt, was hast du noch nicht gemacht?

[01:21:49]

Das weiß ich noch nicht gemacht hab Collina also einfach und indem das ist so oder was hast du noch nicht erreicht. Das heißt aber auch einfach nur auf der Basis von was hast du noch nicht gemacht? Das soll sie nämlich gemacht haben. Also all das Freeway, Kfz-Mechaniker und genau so wie es ist, glaube ich einfach so, also der, der im Moment sind es ja ganz viele Reize oder Impulse, die ich setze durch das, was ich mache. Also das ist alles, was ich gerade mache, hat immer auch damit zu tun, egal ob ob das Sushi Bikes ist, ob das der Wein ist, ob es was es ist, das meint.

[01:22:22]

Es funktioniert ja alles. Vor allen Dingen auch deswegen nicht nur, weil die Produkte unfassbar gut sind durch die Menschen, die sie im Ursprung machen, sondern weil ich der Typ bin, der dann irgendwie auch noch so ein bisschen die Aufmerksamkeit dazu beitragen kann, dass das überhaupt publik wird. Aber wie schön wäre irgendeine Welt, die sich komplett anders aufbaut, ohne diese Bausteine, die es jetzt gerade braucht, um eine Welt aufzubauen. Sondern einfach nochmal so wie so ein Ich mache hier ein Punkt und den setze ich so klar, dass ich auch wirklich dieses eine Jahr Auszeit von den gesprochen, was wir vielleicht irgendwann mal nehme oder auf jetzt auch zwei oder drei.

[01:22:52]

Und in den zwei oder drei Jahren aufgrund dessen, dass man auf einmal ganz andere Eindrücke bekommt und ganz andere Welten auf einen einwirken, weil man halt einfach frei im Kopf ist. So weil aber vielleicht mit 50 auch sagt So, jetzt würde ich auch einen Knopf und all das, was da ist. Entweder wird es verkauft oder es wird von mir aus irgendwie anders gegeben. Es soll irgendwie anders. Das war und ist mir wurscht. Das man wirklich immer so ganz sauber ein weißes Blatt Papier hat, wo man nochmal von vorne anfangen darf und nicht weil ich das bräuchte von vorne anzufangen.

[01:23:18]

Aber weil ich mir das spannend vorstelle. Dann nochmal ich kenne Bobby de Kaiser, ich weiß, ich habe den Kennst vom Name sagt mir das, dass er ehemaliger Torhüter inbrünstiger gewesen. Er hat dann die Donn gegründet als als Firma, die die Gartenmöbel hergestellt ultra erfolgreich weltweit. Und der, der ist ausgestiegen. Kannst du sagen. Also der hat irgendwie sein Leben an einem Punkt quasi auf der Ebene beendet, wo er gesagt hat, es soll so wie in der dann wird.

[01:23:45]

Jetzt überlege ich mal, was ich mit meinem Leben mache und ich glaube, der ist gerade noch in der Phase. Ich würde ihn durchaus als Freund betiteln. Ultra spannender Gesprächspartner auch für dich hab ich direkt im Kopf. Schon ernsthaft mag ich dir gerne Kontakt werden, weil weil Bobby wirklich einer der tollsten Menschen ist in den letzten zwei Jahren kennenlernen durfte. Und der hat, finde ich, der hat es irgendwie. Vielleicht ist das auch der Grund, warum das bei mir so ein Thema ist.

[01:24:08]

Weil ich das bei dem so Merkel. Der der hat sich aus dem Luxus heraus, dass er sich die Zeit nehmen kann, nimmt er sich die Zeit zu gucken was gibt es denn jetzt da draußen eigentlich noch für mich? So was hat was erhellt. Was könnte das Leben für mich noch parat halten? Und das ist ja etwas, wo ich in der Situation, in der ich jetzt stecke, sage Ich bearbeite ja eigentlich nur die Möglichkeiten, die gerade reinkommen.

[01:24:29]

Aber so richtig frei, frei ist man ja, ist man schon. Aber es hängt halt alles zusammen. So, und dieses wirklich einmal einen ganz harten Cut setzen. Ich glaube, da ist jetzt schon Bobbie vielleicht leichter, weil der einfach aus einer anderen Welt kommt, wo er nicht öffentlich ist und die Personen Bobby, der Kaiser jetzt per se niemand ist, der dann irgendwie auch Presse noch irgendwie mäßig wieder mal so interessant ist, dass Leute sie dann fragen, so wie es bei Raab.

[01:24:55]

Was macht Stefan also die die meist gestellte Frage in Interviews? Haben Sie Kontakt zu Raab? Was macht er denn gerade? Ich werde Teufel tun, ihn zu erzählen, ob ich a Kontakt habe oder b was er macht. Aber ich glaube, die Frage stellt sich bei ihm nicht. Das wäre aber für mich ein Ziel zu sagen, ich würde gerne irrelevant werden in der medialen Wahrnehmung, um was ganz anderes machen zu können. Ich finde es so beiden wenn man es wenn es so um Erreichen geht, finde ich eigentlich so die persönliche Entwicklung am spannendsten.

[01:25:22]

Eigene superspannend also weil es so war. Natürlich kann es ja immer diese. Keine Ahnung.

[01:25:29]

Man kann das noch machen und das noch machen und das noch machen. Aber ich finde das so je mehr man macht, man ist ja, man kommt überhaupt nicht mehr zum Grund. Man. Nur noch im sozusagen oben und versucht sozusagen Du hast erst das schöne Bild mit dem Jonglieren und aber man kann überhaupt nicht tauchen und ich. Also für mich selber, ich würde mir voll wünschen, dass ich das könnte, dass ich die Geduld habe, mal richtig tief zu tauchen und so tief und auch lange unter Wasser zu bleiben und mal so richtig was zu so nochmal mehr zu begreifen als nur so ein kurzes Anfassen und nochmal anfassen und das nächste dann und so weiter.

[01:26:04]

Aber das würde ich mir. Ich würde mir für mich selber ich würde gern mehr Geduld erreichen wollen oder so. Oder mehr Zuversicht in eine Tiefe zu gehen, die ich die hab ich aktuell z.B. noch nicht so und das wäre bei mir so, dass es dieses aber erreichen.

[01:26:19]

Ich glaube, dass das zumal wie jetzt formulierte wahrscheinlich etwas aus, was bei mir noch ein oder zweijähriger Prozess gewesen wäre in der Auseinandersetzung damit. Was macht man denn wirklich, wenn man das macht? Wie soll ich jetzt diesen Wunsch, ob ich das mache? Gordon Also. Aber ich glaube, dass es da sind wir wieder beim Thema Reflektion, wenn sich dieser Wunsch verfestigen sollte in den nächsten Jahren und ich feststelle Ja, das ist ein gutes Ziel, auf das man hinarbeiten sollte, bräuchte ich ja aber trotzdem irgendwie diesen Moment von.

[01:26:42]

Aber was willst du denn dann wirklich damit anfangen? Wird es wirklich drei Jahren oder ein Jahr oder zwei Jahre nichts machen, um einfach nur nichts zu machen? Oder willst du das machen, um irgendwas zu finden? Und ich glaube, das ist sollte also zu sich selber mehr zu finden oder wie du es gerade so schön beschrieben hast tiefer zu tauchen, um irgendwie was was noch ehrliches zu finden, was was mit einem selber zu tun hat. Oder ist es eine Aufgabe?

[01:27:02]

Ist es ein Haja? Adorno Ich glaube, das müsste ich für mich noch suchen. So, aber so grundlegend merke ich auf meiner ganz persönlichen Ebene die Bereitschaft zu, ich wäre bereit, all das, was da ist, wegzugeben für was Neues.

[01:27:19]

Ah, okay. Aber deshalb auch spannend. Ja, aber ich meine, es ist das ganz. Das ist ja so ein wenn das nochmal so hör auf! Hieß, dass das ja eigentlich, sondern erreichen wollen, dass man loslassen kann.

[01:27:34]

Ja, vielleicht sogar das Ja heute, da wäre es doch von diesen Fäden gesprochen. Aber das ist dann schon so. Hab ich auch noch niemand getroffen, muss ich sagen. Bin ich, den ich schaffe?

[01:27:43]

Nein, aber das ist ja. Ich glaube, so war es. Also so ein Gedanke, wie wir dann gerade vor mir erst einmal laut formuliert ist. Es ist ja etwas, was man sich zusammen mit sich selber ausgemacht hat. Bis hier. Und ich habe durchaus schon das ein oder andere Mal gesagt mit 50 Schluss. So einfach so und das mag ich auch, dass ich mir selber so den, den den Druck von außen aufbaue. Voll gut, dass ich Leuten etwas sage, was ich dann auch liefern muss.

[01:28:03]

Aber da bin ich auch so entspannt, dass ich weiß, ich würde mit mir selber nicht im Unreinen sein oder mit mir selber unzufrieden sein, wenn es das jetzt nicht wird. Wenn es dann 51 oder gar nicht, dann ist es so. Aber ich glaube, diese Auseinandersetzung damit, was hält das Leben denn noch parat? Neben all dem, was ich habe. Wirklich? Ich bin so unfassbar dankbar dafür, was ich alles erleben durfte, was ich alles.

[01:28:24]

Ich bin auf diesem Dorf, über das wir schon gesprochen haben, groß geworden. Das ist bizarr, was in meinem Leben passiert ist. Punkt. Das. Das geht gar nicht in meinen Kopf rein, dass das alles möglich gewesen ist. Und ich frage mich halt so, das ist ja alles passiert und mir zu gefallen.

[01:28:41]

Nee. Aber wenn das alles möglich gewesen ist, brauche ich nicht noch irgendetwas, was mich keine Ahnung wohlhabender macht oder irgendwie auf anderen Ebenen materiell triggert oder weiß ich was? Aber so was? Was? Was gibt's denn da noch? Was? Was? Auf einer ganz anderen Ebene? Keine Ahnung. Vielleicht. Vielleicht, wer die super spirituell. Oder ich habe keine Ahnung. Ich kann mir vorstellen Haare Haran. I don't fucking noch wirklich. Ich finde aber spannend.

[01:29:09]

Und das ist ja auch etwas, was wir auch schon besprochen haben.

[01:29:12]

Das liegt da vorne in diesem nebulösen Bereich des Es, das von mir aus Blindflug. Und das kann ja alles sein. Und das finde ich ultra reizvoll, dass ich nicht weiß, was es ist, aber es mir möglich ist, wenn ich irgendwie die Auseinandersetzung damit starte, vielleicht etwas finde, was ich vielleicht sonst nie gefunden hätte, weil ich einfach gar nicht angefangen hab, mich damit auseinanderzusetzen. Und was für einer privilegierten Situation bin ich, das sagen zu dürfen, dass ich mir sogar die Zeit nehmen könnte, ohne dass es einen Einschnitt in meiner Lebensqualität hätte, so dass da eine Ding zu finden.

[01:29:47]

Und ich glaube schon, dass das wichtig ist, dass wenn man so so umtrieben ist von so einem Gedanken was gibt's da draußen noch, dass man dem. Also die Deso, dieses klassische Vormonaten wie auf Missing Out auch ein Hundertprozent. Einer der Gründe, warum es all diese Projekte mal im Leben geht, hab ich mir nicht so wirklich. Das wird sie machen, da mach ich mit. Und auch da der Gedanke 100% ig of missing out. Wer sagt mir, dass sie mit 50 nicht möglich ist, nochmal ein neues Leben zu starten?

[01:30:14]

Und das, was ich dann aber dadurch erlebe, das habe ich zumindest nicht verpasst. Ich möchte halt nicht zurückblicken, glaube ich. Und ich glaube, dass das auch. Ich neige immer dazu, sagen Sie. Ich glaube, am Ende würde ich sogar fast sagen, ich weiß, dass das alles auch damit zu tun hat. Ich habe meine Mutter mit 6 Jahren verloren. Das war krass. Und für sie, die war so alt wie ich, also so alt, wie ich jetzt bin, ist meine Mutter gestorben und ihr Leben war vorbei.

[01:30:36]

So, das war von. Nicht von jetzt auf gleich, sondern weil wir eine lange schlimme Krankheit hatte.

[01:30:41]

Sie Krebs Krebs hatte sehr und und ich glaube auch anhand dessen dann irgendwie zu sehen, dass das vorbei sein kann und nicht alles irgendwie. Für sie glaube ich noch ganz viele Sachen möglich gewesen wären, die aber nicht möglich waren, weil dann einfach diese Krankheit kam. Das ist etwas, wovon ich mir wünschen würde, dass ich das nicht als Selbstverständliche nehme, was ich hier gerade alles erleben darf. Und das mache ich auch nicht. Und wo ich dann aber auch nicht als das Verständliche nehme, dass das bis ans Ende aller Tage so bleibt und dass es, wenn es die Möglichkeit gäbe, da auch nochmal ganz andere Welten zu erkunden, dass man sich die auch nochmal irgendwie erkunden sollte.

[01:31:13]

Ich bin auch der festen Überzeugung davon. Ich hab einen Neffen, der ist 18, wo ich gesagt Allah, mach dir bitte keinen Stress, was deinen Job angeht. Du bist 18 oder 20! Was nicht heißt, dass irgendwas. Zwischen. 8 21 und. Das finde ich total wichtig, dass man irgendwie so sich die Zeit nimmt für die Dinge, die, die das Leben bestimmen werden und da irgendwie nicht irgendwie treiben lässt, weil die Erwartungshaltung da kommen wir dann wieder zum Materiellen.

[01:31:43]

Weil irgendwer im Freundeskreis Macht hat, das und das ja so what? Dann macht er halt das und das soll er. Dann machst du das halt aber nicht. Dann macht wohl das, was du willst. Was willst du machen? Ich will keinen. Rainer-Maria ist ja kein Problem. Mach, mach doch erst mal Schreiner. Und wenn du Schreiner cool findest und auch wenn alle sich dagegen stellen, wenn du es cool findest. Mach's. Du hast von deiner Mutter gesprochen.

[01:32:02]

Ich weiß, das ist jetzt gerade. Aber ich rede immer gerne über meine Mutter. Ich weiß. Aber ich habe nichts. Nicht. Nein. Nein. Aber über dein Vater. Alles.

[01:32:11]

Es hat mich berührt in der Vorbereitung. Du hast ein schönes Interview mit Katrin Bauerfeind gemacht. Sechs Jahre her. Und dann sagtest du, du würdest dir total wünschen, dass dein Vater dem Mann sagen würde, dass er stolz auf dich ist und dass er das alles gar nicht so richtig sieht. Und ich habe mich gefragt, ob das in diesen sechs Jahren passiert ist.

[01:32:29]

Ja, echt. Mehrfach. Wow! Und wie hat sich das verändert für dich?

[01:32:35]

Ich ich möchte gar nicht so viel drüber sprechen, weil ich glaube, dass es das Interview hat. Weil er eine Bombe in dem Dorf, wo ich groß geworden bin, weil es natürlich jeder sehen kann. Und auf einmal meinen Menschen, sich ein Bild darüber machen zu dürfen, wie denn unsere familiären Verhältnisse gewesen sind. Und da habe ich meinen Vater, fand ich, sehr unrecht getan auf eine Ebene, weil ich mir in dem Moment nicht so bewusst. Also das klingt total naiv, aber ich hatte mit Katrin, die ich auch total mag und schätze und wahnsinnig tolle Frau.

[01:33:02]

Ich würde ihr sagen, ich liebe sie, aber auf einer, auf einer professionellen Ebene liebe ich sie, weil sie einfach so toll ist. Da hab ich mich dann geöffnet. Das war aber so, so in so einem Gespräch wie hier. Du hast ein Gespräch. Du denkst ich darüber nach, dass das irgendwie keine Ahnung wie viele Menschen sehen. Weil es wäre auch falsch, wenn du da die ganze Zeit so sehr die zweite Ebene immer mitlaufen hast.

[01:33:19]

Ist das zitierfähig? Kann da was draus gemacht werden? Welche schlechten Menschen gibt's da draußen, die aus jedem Scheiß eine Geschichte machen wollen? War das was, wo natürlich dann der eine oder andere genau diese Geschichte aufgegriffen hat. Und mein Vater dann auch Briefe zu Hause bekommen hat? Du warst nie für die Kinder da. Was ich nicht so anonym aus dem Dorf, wo ich gedacht hab, das möchte ich mir da nie wieder antun. Ich hab mit meinem Vater ein Verhältnis, das besser ist denn je.

[01:33:42]

Was mich total freut. Und trotzdem haben wir ein sehr spezielles Verhältnis zueinander. Ich habe einfach immer ein spezielles Verhältnis zueinander haben werden, weil ich halt nicht der Typ bin, der so wie ich beim meinem Neffen sage. Einfach Wenn du Schreiner werden wir jetzt, dann werd fucking Schreiner, bitte. Und bei mir war es halt so Mein Vater hat gesagt Du machst Abi. Dann hab ich Abi gemacht, aber ich wollte kein Abi machen. Ich wollte Autoverkäufer werden und ich glaube, das ist auch für jemanden wie mein Vater, der ist 81 eine sehr surreale Welt, in die sein Sohn da rein gestolpert ist.

[01:34:09]

Also das ist so wie bei dem zu erklären, wie die Mechanismen in meiner Welt sind und warum das eine so und so ist und wieso das dann zusammenhängt und warum man das dann so gesagt hat. Einen Moment wie das ist dann manchmal auch zu viel und dann muss man eher gucken, dass man Privates privat hält und dass das Private dann irgendwie auch für einen sauber wieder privat aufgearbeitet wird und dass man da wieder zueinander findet. Und das haben wir Gott sei Dank hingekriegt.

[01:34:31]

Zuber Ja, was hat er gemacht beruflich? Der war Logistiker. Und hast du verstanden, was er macht? Also hab mal mehr, mal weniger. Er war viel unterwegs, was auch zum Vorteil hatte, dass ich teilweise mit durfte.

[01:34:43]

Ich hab dann auch so ich dachte, dass es den Vorteil hat, dass ich viel Tutti Frutti gucken konnte. Nee, nee, da gab's auch eine Zeit. Sowie je älter ich wurde, desto weniger bin ich mit. Da gab's ja die Zeit mit Mädchen und war auch eine Zeit im Internat. Aber der war halt einfach viel wegwerfen. Und ich bin sehr viel in Skandinavien gewesen, in Irland gewesen, in Frankreich gewesen, weil und wenn man mal verreist spricht sehr viele Sprachen fließend.

[01:35:03]

Also ich bis heute nicht verstehe, warum ich nur Englisch kann, weil ich mir wünschen würde, dass ich dieses Talent von ihm übernommen hätte. Der ist irre und es war aber immer toll, weil wir dann halt irgendwo immer mit gewesen bist und dann auch in einem frühen Alter halt so ein bisschen nicht die Welt, also doch die Welt Europa gesehen hast. Und das hab ich geliebt, mit ihm zu reisen. Das war dann meistens Schulferien, wo er arbeiten musste und ich dann irgendwie.

[01:35:24]

Keine Ahnung. Ich war schon irgendwann mal in in Brügge, in Bunin, in Belgien, Brügge sehen und sterben war sehr gut dafür. Das war bei uns nicht ganz so. Aber da hatten wir ein Hotel mit Pool.

[01:35:38]

Ich war den ganzen Tag in diesem Fuehle. Ich glaube, alle Menschen, die sehr viel Ruhe erhofft hatten. Das war für mich das Allergrößte. Ein Hotel mit Pool. Dann kannst du dir das vorstellen. Die hatten ein Schwimmbad und ich war den ganzen Tag. Die Mischung war da nun wirklich wahr. Da gab es da Preise. Das war so halbhoch. Also eine Lars war der Flur und dann konnte sie in den Pool reingucken. Und ich weiß, wir sind runtergegangen, weil ich meine, ich habe ja den ganzen Tag Meetings.

[01:36:02]

Wenn du was essen willst, ruft er an Bitte sag mir Bescheid, wenn du aus dem Hotel raus möchtest. Das war ja damals auch alles so. Heute würde man sich einen Kopf machen. Keine Ahnung. 12 13 jähriges Kind alleine in einer sie ihm nicht bekannten Stadt. Auf gar keinen Fall gehst du da vor die Tür gekommen mit. Und damals war es so. Sag mir bitte Bescheid, wenn du gehst. Nee, da war kein Handy und nichts. Also ein Urvertrauen in mein Handeln hat er gehabt und wir sind losgegangen.

[01:36:24]

Er meint, ich habe jetzt die ganzen Meetings und ich hatte meine Badehose an und ein Handtuch. Er ist. Noch vor meinem geistigen Auge wie einfach so 10 12 irgendetwas und dann sind wir da, sind wir da. Oder ich bin alleine in dieses Becken und sein Tag war zu Ende und er ging zurück und es war wirklich. Der ist ungläubig stehengeblieben und guckte da rein und hat mich dann rausgeworfen. Da bist du jetzt wieder drin ist.

[01:36:46]

Nein, ich war nicht raus und ich war den ganzen Tag in diesem Schwimmbad. Ich habe es geliebt. Ich weiß nicht warum. Heute ist es wieder da. Wissen. Acht Stunden gewesen sein oder so. Ich habe mich dann immer wieder hingelegt. Hatte Lustiges Taschenbuch dabei, das Taschenbuch gelesen. Hab ich wieder geschwommen, haben irgendwelche Spiele gemacht, so wie man das halt, wenn man sich mit Du wollen wir alleine alle Stunden lang.

[01:37:08]

Ich war ein tolles Kind, es wirklich ein tolles Kind. Du hast dir jetzt aber so ein bisschen und das auch mit großem Respekt der Privatsphäre. Du kannst das jetzt aber nicht so machen. Also du musst ja, deine Familie ist ja wirklich geschützt. Man. Niemand weiß, dass du 15 genas und drei Frauen und fünf Männer. Aber du kannst das ja. Also können sie nachvollziehen, was du da eigentlich machst.

[01:37:32]

Also wie ist das denn? Die Frage müsstest du Vala stellen. Das ist schön.

[01:37:37]

Da sind sie. Und hier sind sie. Aber das ist so ein bisschen.

[01:37:45]

Das ist auch ganz gut. Job ist Job. Schnaps, Schnaps. Wir sind zu Hause, ist Schnaps und Arbeit ist Arbeit. Also die die Unterhaltung über vielleicht falsch, aber die, die Die Auseinandersetzung über Berufliches halte ich von zuhause fern. Ah! Siehst du dich als Geschäftsmann?

[01:38:03]

Nein. Siehst du dich als Unternehmer? Ja, vielleicht ein bisschen mehr. Was ist der Unterschied? Also Geschäftsmann ist für mich jemand, der Deals macht und Geld verdient und eine Unternehmung ist ja etwas, was man einfach mal so anfängt. Also eine Unternehmung ist ja auch eine Wanderung in die Berge. Hm, also soso. Also jetzt gar nicht. Also unter der. Ich weiß schon, worauf du hinaus nicht im Sinne von Unternehmer, Unternehmer, also wirtschaftliche Unternehmer.

[01:38:30]

Aber die Definition von einer Unternehmung ich empfinde, wenn ich so soll, sondern eine eine Geschäftsidee verfolge oder wenn ich irgendwas gründe oder aufsetze oder irgendwo mitmache, ist nicht immer zwangsläufig. Monetär getrieben im ersten Schritt soll Sicherlich freue ich mich, wenn da irgendwann mal das Geld investiert hat wiederkommt. Sondern da gehts mir immer eher darum so ach geil, das finde ich spannend. Lass mal machen. Aber deswegen der Vergleich zu einer Wanderung. Ich finde es auch geil, wenn mich am Wochenende jemand in München anheuert und sagst Aogo, da gibt's diesen geilen Parkplatz.

[01:39:04]

Der ist 2 Stunden von hier von Davos. Kannst deine ultra krasse Wanderung machen und hast den wahnsinnig guten Blick über die Seen. Ist das für mich so? Orgi. Ja, lass machen soll. Die Welt triggert mich genauso. Und es ist eher die Welt, die mich triggert und ich die Faszination dafür empfinde, die die Person mir quasi vermittelt. Also wenn wir jetzt bei Elvan, da darf ich hier Namen sagen oder Ich-Gefühl mögen, vielleicht ja, wenn man so will.

[01:39:27]

Ich mache Werbung, das will ich gar nicht. Aber es ist immer gut, wenn man das mit Namen belegen kann. Ich hätte jetzt auch eine Nachfrage zur Schokolade als nichts darstellen würde. Ich schieb doch den Falin. Ich werfe, ich frage, ich fahr kurz so ein bisschen runter.

[01:39:38]

Dann ganze war also nur eine Frage für mich.

[01:39:42]

Nein, aber dieses Menschen, die einen begeistern können ja, für Themen, ja, egal was. Das ist für mich etwas, aus dem eine Unternehmung entsteht. Ja, so und da. Und die Unternehmung empfinde ich aber eher als die Aktionen, die dann daraus resultieren. Also dieses Miteinander etwas machen.

[01:40:01]

Okay, Eier soll.

[01:40:04]

Das ist für mich und dein Unternehmertum ist für mich zu sagen mit anderen Leuten irgendwas auf die Beine stellen. Das kann sein. Lass uns am Wochenende in die Berge fahren und das hat für mich den gleichen Wert wie mit genauso guten Leuten. Lass uns E-Bikes bauen, weil es einfach spannend ist. Es ist eine andere Welt. Da geht es um die Unternehmung, um die Aktion. Das ist schön umzusetzen und das zu machen. Und Geschäftsmann ist für mich jemand, der sagt Okay, wo ist hier die?

[01:40:30]

Die Zahl, die mir am Ende mehr bringt als die Zahl, die ich vorher hatte, war Das ist du bist ja auch Mensch und deswegen hab ich mich, du musst. Du entscheidest nach Bauch, du entscheidest mit dir alleine. Manchmal würde ich mir wünschen, weil ich mehr Geschäftsmann zu sein und mein mein Bankkonto auch. Aber ist nicht so und würde ich auch nicht sein wollen, weil ich glaube, dass immer das geht ja manchmal wirklich entgegen. Also so jetzt keine Ahnung.

[01:40:51]

Tarek Müller würde ich jetzt nicht sagen, ist ein besonderer Bauch. Mensch, der ist der guckt sich Zahlen an und entscheidet nach Zara. Faszinierender Typ. Ja, super faszinierend. So!

[01:41:00]

Aber der ist ja nicht so ein Emo eigentlich wie wir beide. Sondern es hat sozusagen das lohnt sich nicht. Da mach ich nicht auch gut. Auch gut. Aber das ist für mich ein Unternehmer. Also okay. Na ja, verstehe ja. Aber du hast ein anderes Bild auf Unternehmertum und deswegen verstehe ich auch, warum du das. Also du setzt es eher, du setzt Unternehmen eher mit Unternehmung gleich. Und bei mir ist Unternehmer gleichzeitig auch ein bisschen mehr zeigen.

[01:41:25]

Ich bin ein Unternehmer. Also du kannst mir fragen Bist du Unternehmer? Ich mache sehr viel in meiner Freizeit. Ich unternehme sehr viel. Und ich finde die App. Für mich kommt die Herleitung des Wortes Unternehmen nicht zwangsläufig von einer Firma, sondern von der Unternehmung, die quasi gemeinsam gestartet wird, also von dem, was man sich als Ziel setzt. Was wollen wir denn machen? Und sei das Wir fahren mit dem Auto. Keine Ahnung. Nach Apulien versus Ich habe hier so eine witzige Idee für ein günstiges E-Bike.

[01:41:54]

Bemüh gest. Letzter gebaut hat. Das ist für mich komplett gleich verständlich.

[01:41:58]

Was ich ja absolut verrückt finde, dass in deinem Ganzen. Das haben wir ja nun heute wirklich. Da sind wir gut hingekommen, wie die Dinge so entstehen. Aber dass du aus einem. Dass du irgendwo sitzt. So stelle ich mir das jetzt gerade vor und denkst Achim Kula Name Schokolade das aus.

[01:42:14]

So ein Wortspiel, dass da wirklich auch was wird. Nee, das finde ich wirklich. Das ist manchmal. Ich komme eher aus einem keine Ahnung. Ich habe eine Idee für Podcasten. Dann suche ich einen Namen oder was es auch immer ist. Aber das bei dir? Also so sehr Tim Mälzer mäßig. Daran hat mich das erinnert. Warum machst du das? Weil ich es kann. Ich habe jetzt ein bisschen Schokolade. Schokolade. Daraus könnte man doch was machen.

[01:42:35]

Das finde ich total faszinierend. Weißt du noch diesen Moment, wo du gedacht hast Schokolade?

[01:42:41]

Guter Name? Nee, das ist es leider nicht. Ich würde mir wünschen, dass wir so klar vor Augen hätte. Aber ich weiß noch, dass es irgendwie in einer Unterhaltung wahr, wo es um Schokolade gegangen, dann irgendwie Schokolade, Schokolade in. Ja, ja, das muss ich machen sollte. Und ich weiß nur noch, dass ich Woelk hat, wer da alles involviert gewesen ist. Ich glaube, der Gyn war damals dabei. Nun dieser Ich.

[01:43:06]

Ich habe wenig. Aber man kennt ja vom Namen her. Ja, genau. Auch bei TSC 15 damals gab es ja diese Regisseure, dass Mercedes irgendwann das hätte Hitler das Adolf Hitler Ding mit der eingebauten. Hiermit erkennt. Er erkennt Gefahren, bevor sie passieren. Ja genau. Aber er hatte die Idee ja, da werden nicht die Regel gemacht, sondern hast du recht, dass das Buch dazu geschrieben? Genau. Mit dem saßen wir da glaub ich zusammen und hatten also grundlegend mal drüber gesprochen.

[01:43:32]

Was kann man denn machen? So was gibt's denn so an Welten, die man denn mal so irgendwie berühren wollen würde?

[01:43:38]

Und das ist so, du bist sogar noch so. Also das ist nicht nur das die gesagt dir zukommen, sondern du sitzt auch da und denkst wo könnte man den. Ja, was kann ich dafür? Guck mal, ich hab ja bei ganz vielen Sachen habe ich bisher mitgemacht. Also das ist so irgendwie die Ideen von anderen unterstützt und gut für gut befunden und gesagt Mach ich mit, helfe ich dir gerne. Finde ich toll. Ich mega, dass du das machst.

[01:43:58]

Blablabla. Irgendwann ist aber auch der Moment, da kannst du sagen, mir selber kann ich das. Und es ist nicht so, dass das klingt jetzt so sehr labor mäßig. Sondern es ist jetzt auch nicht ein Moment. Man setzt sich so hin wie wir beide und sagt so ok, und jetzt lass mal gucken, was das Ergebnis ist. Das ist mir zu klinisch. Dette sowieso, war es auch nicht. Sondern es ist ein Prozess, der über keine Ahnung mehrere Monate geht.

[01:44:19]

Sowohl von der von diesem Gefühl von ich würde gerne mal was eigenes machen bis hin zu Was kann das denn werden? Und da gab es glaube ich wesentlich spannendere Themenfelder, wenn es darum ging, jetzt zu sagen Cash money, bling bling, ne. Aber irgendwie fand ich dieses Schokolade Schokolade Wortspiel und dass ich da 39 Jahre gebraucht habe. Die, die die Frustration, dass das so lange gedauert hat, plus die Faszination für dieses, für diesen Namen, da wusste ich so Nee, also wenn du das Ding jetzt vorbeiziehen lässt Stichwort FOMO, dann wirst du dein Leben lang darauf zurückblicken und fragt sich Was wäre wohl aus Schokolade geworden?

[01:44:52]

Und das Lustige ist, dass Michalis Pantelouris, der mit dem ich die Weidemann Magazin damals gemacht habe. Da gab's in der letzten Ausgabe war war so ein bisschen so Farewell mäßig. Ne? Wo geht die Reise hin? Joko Winterscheidt Quo vadis, Joko Winterscheidt? Durfte jeder. Das war für mich eine Überraschungsparty. In dem Heft durfte jeder eine Idee pitchen oder aufgezeichnet präsentieren, was ich denn noch so machen könnte. Da hat Michalis Pantelouris tatsächlich die Schokolade Zigaretten gemacht und da waren wir schon relativ lange in diesem Prozess drin.

[01:45:22]

Das ist die Hochlade geben wird. Dann habe ich mich angerufen Hey Alter, hast du sie noch alle? Weil natürlich für mich das Ding war. Da ist noch niemand jemals drauf gekommen, dass man Schokolade Schokolade mag. Ich habe ja 39 Jahre dafür gebraucht. Und dann kommt Michalis und kurz vor ins Magazin und macht dann noch Schoko, Schokolade, Zigaretten draus, was er total witzig fand. Dann hab ich mich halt das gesagt. Einmal Mechanics, weil ich das Gefühl hatte, nicht hässlich.

[01:45:45]

Nein, ich nicht. Nicht, dass Michalis nachher denkt, ich hätte ihm da den Namen gibt. So weil wie wir ja schon irgendwie machen wir. Eigentlich ist es mir total unangenehm, aber. Also irgendwie nett gesprochen. Also woher. Woher weißt du davon? Das so nicht so Chocolate Zigaretten, der mit niemandem ist. Es war ja eine Überraschung, finde ich, dass es meine Idee gewesen für dich als Gag eine Messe, aber Schokolade, Schokolade oder Mente naja, es liegt ja auf der Hand, oder nicht?

[01:46:08]

Ich so ach ja, vielleicht liegt auf der Hand.

[01:46:12]

Hättest du es vorher gesehen, hättest du Schokolade Schokolade gewusst?

[01:46:15]

Ja, leck mich doch. Bei Nima Okay, dann bin ich halt einfach zu stumpf.

[01:46:20]

Naja. Aber nein, es ist ja. Also das ist. Ich weiß, was du meinst. Aber es ist jetzt dran. Aber es liegt so auf der Hand. Ich finde es halt nicht gesehen.

[01:46:27]

Das ist wie die schöne beste Freundin, die Single ist und man selber ist auch Single und man denkt und alle, alle im Freundeskreis.

[01:46:37]

Ja sagen wir mal ein schönes Bild ist wir, wenn wir in die Schokolade die schöne beste Freundin wird, mit der man jetzt ein Leben lang zusammenbleibt. Er wäre das ganz toll. Du machst dir auch gerade viel.

[01:46:46]

Dass es so ist. Also du ist es. Also das hab ich auch. Also ich finde die große Veränderung, dass wir schließen ja so langsam Kreise. Gerade am Anfang. Ich dachte du. Du steckst eine Sinnkrise. Glaube ich. Hab ich richtig gelegen.

[01:47:00]

Und ist was aus dieser Sinnkrise entstanden? Sind eigentlich zwei Sachen. Das eine ist, er macht seine eigene Show. Die ist erfolgreich. Und er macht endlich seine eigene Firma. Da wissen wir nicht, ob sie erfolgreich wird. Aber es ist sein Ding. Es ist nicht mit. Also du hast Leute dazu geholt, aber es ist so..

[01:47:14]

Joko Und in diesem Fall ist es ja auch noch Irular Schokolade.

[01:47:18]

Also kann auch niemanden bei Sushi bei kann man immer noch sagen naja, also. Oder drei Freunde. Ja, das waren aber eigentlich die anderen zwei Freunde. Ich war hier. Ich bin nur so mitgegangen. Aber hier ist ja klar, haben wir letztens eine journalistische Frage gestellt, ob ich mit Essen und Getränken haben würde. Also da war ja aufgefallen, wie viel auch das ist Genuss, weil Genuss die Genuss Welt. Ja ja, was hast du vor mit Joko?

[01:47:39]

Lade viel.

[01:47:40]

Ich würde gerne meinen Teil dazu beitragen, dass die Welt das klingt so so total fast banal zu sagen, die Welt soll einfach ein Stück besser werden. Ja, weil ich finde es nichts ist schöner, als wenn ich abends auf der Couch sitze und Schokolade esse und weiß, ich tu etwas Gutes. Das ist ja eigentlich ultra leicht. Und genauso ist es. Also. Faktisch ist es so, dass wir, als wir angefangen haben mit der, mit der Schokolade.

[01:48:03]

Und da muss man jetzt die, die die Handelskette Rewe mal erwähnen, weil mit denen hab ich relativ früh gesprochen, habe gesagt Pass mal auf. Ich hab da eine Idee, ich würde gerne Schokolade machen. Ja, was ich nicht möchte ist, dass ich halt so das Gefühl habe, ich mache das und dann funktioniert das nicht. Können wir nicht irgendwie zusammenarbeiten und ihr helft mir quasi von einem Wissen, was ich nicht habe? Da hab ich den großen Vorteil, dass ich in einer Fernsehsendung Hans-Jürgen Mock mal kennengelernt haben in den Einkaufskorb stand und hab eben so ein bisschen erklärt, was ich da habe.

[01:48:30]

Und er fand die Idee mega witzig und hat gesagt So ey, Schokolade, Schokolade, das machen wir ja und haben ja quasi mit den Kollegen.

[01:48:38]

So ist das wirklich. Da sitzen Leute zusammen, die sagen müssen Ein cooler Name, dann machen wir. Naja. Ich. Ich glaube das. Der Unterschied in der Außenwahrnehmung Town mit Menschen immer wesentlich mehr zu als ich selber und deswegen denken die wahrscheinlich ja, wenn dir das so klar formulieren kann, dann wird dir das auch schon so liefern.

[01:48:54]

Naja, so hoffe ich zumindest das das das Bild war was da entstanden ist und in dem es dann haben wir aber dann irgendwie angefangen, weil ich muss natürlich irgendwie auch Produzenten finden.

[01:49:01]

Du brauchst tausend Positionen, wo ich mir keine Gedanken gemacht habe. Ehrlicherweise und da haben wir relativ früh angefangen gemeinsame Sache zu machen im Sinne von Wer ist denn der eine, der mir irgendwie die Kakaobohnen liefern kann, also wo wir es wo ist. Also du willst ja nicht bei so einem Projekt scheitern, weil du feststellst, ich habe aufs falsche Pferd gesetzt und du da ja gesagt. Ich brauch von von deinen Einkaufsladen bitte meine Expertise. Mit wem würden die in den Bereichen zusammenarbeiten abgesagt, sodass es hier eine Liste von Firmen, die ich rausgesucht habe ist da was bei wo du sagst die sind gut, diesen gut, diesen gut so und da haben wir uns ja mal zusammen telefoniert.

[01:49:32]

Es war super konstruktiv im Sinne von ja vielleicht, vielleicht nicht, da er hier die oder ich könnte da nochmal Kontakt Kontakt dahin machen. Die haben da sehr sehr supported und am Anfang war es aber einfach nur eine Schokolade. Wir wollten einfach faktisch Schokolade machen, weil der Wortwitze so genial ist. Und dann war es aber so, dass ich irgendwann das war 20 19 Im November habe ich eine Dokumentation gesehen, die heißt Rotton. Da geht es um die Lebensmittelindustrie und die läuft und läuft auf Netflix und ich glaub verdorben heißt es auf Deutsch oder je nachdem wie nun Netflix eingestellt, das heißt der Rotton oder verdorben verdorben, könnte man sowieso schon was anderes denken.

[01:50:08]

Aber es geht so die Freude für die Freude.

[01:50:10]

Hey, und da gibt's eine Folge, die setzt sich und das war wirklich Zufall, weil ich irgenwie Bock hatte auf eine Dokumentation und habe dann darum gesucht. Und ich glaube, vielleicht war es auch kein Zufall, vielleicht sollte es auch so sein. Everything is Faurisson und habe dann da mir die Folge angeschaut, die sich mit der Kakao Industrie oder beim Anbau von Kakao auseinandersetzt.

[01:50:32]

Ich habe es angeguckt. Mir ist schlecht gewesen danach und ich habe wirklich Fakt, du kannst nicht einfach für den Wortwitz eine Schokolade auf den Markt bringen. Und eigentlich, ich habe mindestens das Wort benutzt. Ich habe Blut an den Händen, wenn ich das mache, weil faktisch Kinderarbeit ist, arbeiten gerade 1,6 Millionen Kinder in Westafrika aufgekauft haben logischerweise nicht legal, sondern es ist fucking Kinderarbeit. Teilweise kennen die ihre Eltern nicht, weil die Eltern ihre Kinder dahin verkauft haben, weil die so sehr sind.

[01:51:00]

Sie stehen im finanziellen Ruin zu sagen ich verkaufe mein Kind an eine Farm. Es gibt moderne Sklaverei auf Grund dessen, logischerweise. Da wird der Urwald abgeholzt dafür, dass die Erträge höher sind. Die Bauern werden so beschissen bezahlt, wie man sie nur bezahlen kann, damit irgendwelche Riesenkonzern richtig Geld verdienen können. Weil dann natürlich auch eine Kette von keine Ahnung 20 Positionen dazwischen ist. Wo jeder Geld verdienen will ist das Produkt kann gar keinen guten Preis haben, weil jeder dazwischen viel Geld verdienen.

[01:51:24]

Und dann stand ich da und dachte mir so Bro ich mir übrigens, ich guck sie an und du weißt, was ich meine. Die wird wirklich anders.

[01:51:30]

Und ich wusste entweder ich lass es oder ich gehe eher Richtung Vollbremsung und wir drehen das Ding nochmal und das war sehr unangenehm. Es Telephonate, weil wir wirklich eigentlich keinen 8 9 Wochen noch ready to go to market oder wie man es nennen sollte. Also wir waren fertig, um das Produkt zu produzieren. Hast du einen guten Reeve Mann angerufen? Hast gesagt Ja ja, ich hab ich hab alle angerufen haben. Also Leute, ich weiß, dass ihr bereit wärt und ich weiß auch, dass ihr mir wahnsinnig geholfen hat.

[01:51:55]

Aber ich kann das Produkt so nicht machen. Und dann war wirklich Totenstille in der Leitung. Da waren alle drin, die Produzenten Everybody. Also das ist dann auch das findet dann auch auf Englisch statt und du hoffst dann einfach, weil das dann internationale Produzenten sind, die dann in den Niederlanden und Belgien und Co sitzen. Und dann hoffst du, dass sie die richtigen englischen Wörter dafür führen. Ist weil ja auch dann sag ich mal so für Menschen, die im Daily Business Englisch reden und du nutzt ein falsches Wort falsch, was eine zweite Bedeutung irgendwie vielleicht eine gewisse Schwingung mitbringt.

[01:52:20]

Denn ich war wirklich. Ich werde nervös werden, dir erzählen, sagte ein Händler. Äh, und hab dann gesagt Hey, das können wir nicht machen. Habt ihr das mal gesehen? Und dann? Teilweise war das so. Ja. Maybe. Ja. Und dann denkst du dir Ja, aber das geht doch nicht ernsthaft. Vevey Ich kann nicht. Also alleine weil. Weil ich das Gefühl habe. Wenn ich das jetzt mache und das alles ignoriere, was ich da gesehen habe, dann komme ich in die Hölle.

[01:52:44]

Das das ich habe es nicht mit mir zusammen gekriegt. Aber wir müssen jetzt eine Vollbremsung machen. Wir machen das nicht so, wie wir es besprochen haben. Du hast das hast du dann entschieden.

[01:52:51]

Das hab ich entschieden. Und das im Keller. Nee, ich lag oben oben auf der Couch und wirklich schweißgebadet, aber auch mit einer gewissen Härte. Weil ich glaube, wenn du dann da zugelassen hättest. Für alle die, die sich vielleicht an den Prozess erinnern und sich das hier anhören. Ich hätte auch gesagt, wir machen es gar nicht. Bevor wir es überhaupt machen. Aber ich wollte das unbedingt. Ich wollte, dass diese Veränderung möglich ist. Und in diesem ganzen Prozess muss man noch eine andere Firma nennen, die Toni Sier aus Niederlanden.

[01:53:19]

Die haben so eine Open Chain aufgesetzt, die wiederum sich genau diesen Problemen angenommen hat. Die sagen halt keine Kinderarbeit mehr. Wir können es nicht garantieren, dass das so ist. Aber wir wollen keine Kinderarbeit mehr in Zukunft. Wir wollen keine moderne Sklaverei. Wir wollen auch nicht, dass die Menschen unfair bezahlt werden. Wir wollen nachvollziehen können Woher kommt die Bohne, wer bekommt dementsprechend das Geld? Also hat der Bauer das direkt Geld bekommen. Bezahlen. Also das ist alles.

[01:53:43]

Wenn du so willst fair getradet plus open chain. Das bedeutet, dass du nochmal eine Extra zahlst, weil auch die Schwankungen im Markt teilweise so unfair sind. So schöne Story, erzählt er kann. Vor ein paar Jahren ist der Kakao Preis um 40 prozent gefallen. Das ist für die Bauern unten, die eh schon am Existenzminimum leben, eine Katastrophe. Die kriegen 40 prozent weniger, obwohl sie eh schon fast nichts dafür bekommen für die härteste Arbeit, die du dir vorstellen kannst.

[01:54:05]

Es ist aber jetzt nicht so, dass die großen Konzerne hingegangen sind und gesagt haben Mr. Watt für uns in der Piñata. Wir geben euch hier mal das Geld, was ihr eigentlich bekommen sollte. Nein, diesen Ehinger kann ja so geil der Preis um 40 prozent gefallen. Jetzt frage ich dich aber kannst du dich erinnern, dass die Produkte im Supermarkt auf 40 prozent billiger geworden sind? Nein, hab mich nicht erinnern. So, das ist halt einfach so ich dachte, das ist ein System.

[01:54:25]

Das ist seit Jahrhunderten falsch aufgesetzt worden. Da werden. Und da gibt es tausend Möglichkeiten für die. Da gibt's fünf, sechs große Player in dieser Welt. Nur die alles hätten machen können, um das zu verändern. Und sie haben es getan. So und nicht, dass ich jetzt der Typ bin, der dieses Ökosystem über Jahrhunderte gewachsen ist, zerstören wird. Aber ich will, dass die Leute wissen, dass es Schokoladen gibt, die man essen kann.

[01:54:45]

Und da sind die Grundprinzipien richtig sauber. Fair Trade ist schon mal sehr gut. Und ich sage dir, wenn die Open Shayne noch draufsteht, sogar noch viel besser. Und ich sage noch nicht einmal Kauf bitte jetzt meine Schokolade, weil ich die Schokolade will. Ich will einfach nur, dass es eine Awareness dafür gibt. Das ist dieses Problem. Da draußen gibt, was ich nicht kannte. So witzig der Schokolade Schokolade Witz ist. Nee, da hab ich neun Jahre gebraucht.

[01:55:06]

Aber ich habe auch relativ unbedarft bis zu dem Tag Schokolade gegessen.

[01:55:10]

Also so wie ich dich auch. Ja, ja, und ich will's nicht mehr. Also ich kann nicht. Ich will einfach. Das ist richtig machen, wenn ich es richtig machen kann. Und das ist hier der Fall. Und ich hab auch gesagt, bei all dem, was wir jetzt da haben, so mit wir wollen was verändern. Wir wollen, dass es den Menschen in Westafrika besser geht. Weil das einfach nicht sein kann, dass wir die ausbeuten, damit wir hier irgendwie Schokolade essen können für einen €35 Sensor.

[01:55:35]

Aber ich will auch keinen Cent aus dieser Firma nehmen, weil ich kein Bock darauf habe, dass ich jetzt auf der Story von Wir können hier was Gutes tun ich mir die Taschen voll mache, sondern meine Intention ist sogar zu sagen Ich weiß nicht, wie man es nennen soll, aber ich würde gerne, dass all das, was diese Firma also ich muss natürlich Gehälter zahlen, die Menschen, die da arbeiten et cetera et cetera. Also ist ja auch schön, wenn ich irgendwann das Geld, was ich mein privates Geld, was da drin ist, das kein vorne, hinter oder so, sondern das Geld, was ich reingesteckt, vielleicht irgendwann auch wieder da rauskommt.

[01:56:00]

Aber das hat Zeit. Aber ich würde mir nie ich würde mir wünschen, sondern ich will, dass das ein geschlossenes Ökosystem wird, aus dem wiederum dann die Möglichkeiten, die wir verändern können, finanziert werden können. Also das eigentlich in dem Moment, wo du sagst, ich kaufe mir jetzt die Schokolade oder irgendeine andere Schokolade, wo das Open scheiß Logo drauf ist, kaufst du das? Unterstützt quasi denn den Zweck des Ganzen, dass man was anders machen kann.

[01:56:22]

Und das war ein Prozess und es war Jetzt habe ich sehr lange geredet, aber das war halt einfach. Das waren zwei Jahre Arbeit, das irgendwie alles so sauber aufzusetzen, dass es jetzt da ist, wo es ist.

[01:56:32]

Das heißt, das ist eine Firma für Wunschdenken, gerade noch die nicht Gewinn maximieren. Also da sind wir beim Unternehmertum oder beim wie auch immer man das nennen will, sondern bestenfalls ich meine, da gibt's ja Modelle, Wirbels und so weiter und so fort. Und da ist ja der Herr Habeck gerade auch richtig dabei zu gucken, ob man da nicht vielleicht eine neue Geschäftsfrauen findet, weil Pyrrhus GmbH also aktuell auch noch nicht so einfach umzusetzen, oder Stiftungen gibt's ja auch und so weiter.

[01:56:58]

Aber das ist das, wo du da hin willst mit.

[01:57:01]

Ich hab's sogar. Also wie auch immer, es wird ja. Ich hab. Ich habe eine Stiftung gegründet in der Zwischenzeit, die dann wiederum der Zweck ist, auch eine Stiftung in diesem Land gründen. Holy shit. Aber ist halt so eine Leben in Deutschland. Dafür ist dann nachher auch alles sauber für festgehalten. Eingedenken mir ja. Aber es ist. Es ist wirklich absurd. Aber zu überlegen, ob da eine Stiftung zwischengeschaltet wird, wo das Geld dann wiederum rein fließt.

[01:57:23]

Denn da sind so die Prozesse. Wie verwaltet man das? Sauber, dass das am Ende das, was mein Wunsch ist, auch so so richtig wie möglich.

[01:57:31]

Also du willst ja nicht, dass irgendwo Geld versickert, weil da irgendwie dann zehn Leute arbeiten müssen, damit das möglich ist. Sondern du das ist. Ich glaube, man nennt es Lins. Das ist total sauber aufgesetzt, ich hab's am Anfang gesagt Wir sitzen in Deutschland verteilt, wir haben kein Büro angemietet. Ich habe sogar mit einer mit einem großen deutschen anderen Konzern, der wiederum in München eine riesige Bürofläche hat, wo ich einen guten Kontakt, immer wieder, dass Leute da sitzen, gerade wahrscheinlich so viele Leute.

[01:57:55]

Können wir da bitte irgendwie Platz haben? So die, die sich die ganze Zeit melde und sagen Was ist denn jetzt? Wollt ihr die Plätze noch haben? Und ich aber sagt Hey, ich weiß nicht. Aber das ist irgendwie verrückt, dass wir das Ding aufgesetzt bekommen haben ohne Büroräume. Ich glaube, es wäre irgendwie moderner zu sagen Nee, die Leute können von arbeiten, wo sie wollen und von mir aus sollen sie werden Bewerbungsgespräche letzte Woche, die dann auch online stattfinden und dann führst du die dann ja auch.

[01:58:18]

Ja, also im letzten Schritt bin ich dabei, weil ich glaube, ihm im Voraus wählen, wer ich a. Die war nett. Die möchte ich haben. Wo es aber natürlich auch eine gewisse Qualifikation haben muss, weil am Ende ist es schon auch. Mit wem hast du das dann zusammen? In dem Fall war es mit dem Nico, weil es ging um eine Marketing Position und dann war bei denen eine.

[01:58:38]

Also wieviel Leute sind sozusagen neu in der Firma sind wir jetzt 5 fünf Menschen, die quasi aktiv daran arbeiten.

[01:58:49]

Und was ist deine Firma und die arbeiten für dich? Das heißt, du bezahlt die aktuell für ihre Arbeit?

[01:58:55]

Okay, das ist quasi meinen, wenn du so möchtest pre invest im Sinne von Ich glaube, dass das wirtschaftlich funktionieren wird. Ja, in der Hoffnung, dass sie dir. Dass das der Zweck, der dahinter steht, ist für mich gerade irgendwie größer als das Geld, weil ich da reinstecke. Super, da ist ja wirklich was passiert.

[01:59:13]

Ja gut, ja. Wir müssen mal langsam. Zum Ende habe ich jetzt keinen Bock drauf, weil du bist ja Fahrer oder was du willst. Also wir können ich.

[01:59:23]

Also ich hab noch drei schnelle Fragen fürs Ende. Ja, sag ich mal kurz.

[01:59:27]

BB Jetzt müssen alle Pencil die zuhören.

[01:59:38]

Alter Vater, wie kann man denn so langsam einen gewissen prust Abbruchs, bevor ich diese treffen meinen eigenen Urin.

[01:59:47]

Und bevor ich diese drei fragt und ich hab einen gemeinsamen Freund angerufen und sei mein erschaudert an dieser Stelle und ich habe ihn gefragt Wenn Joko Winterscheidt ein Online-Kurs geben müsste, welchen Kurs sollte er geben? Was würdest du dir angucken? Was würdest du gerne von ihm angucken sollen? Er sagte Optimismus im Sinne von Wird schon alles gut gehen.

[02:00:14]

Das fand ich total schön. Ja, ja, gut. Und was ist das Schwere an der Leichtigkeit?

[02:00:21]

Boah, das ist, glaube ich so, wie ich nicht das Gefühl habe, dass ich mit moderierend irgendwas Besonderes mache, sondern es einfach mache. Wenn du damit implizierst, dass einige mich eine gewisse Leichtigkeit umgibt, dann ist das glaube ich etwas, was einfach da ist, was ich, wofür ich sehr dankbar bin, dass ich da keine Probleme mit habe, sie zu leben. Aber das ist, glaube ich auch. Wir sitzen jetzt nicht gerade in einer.

[02:00:45]

Gerade ist eine sehr gute Zeit, um sie mit mir zu unterhalten. Es ist alles mega. Hätten wir uns in dieser Sinnkrise getroffen, hätte es ein duckmäuserisch Gespräch werden können. Wir haben uns aber nicht in der Zeit gesprochen.

[02:00:56]

Ja, aber da er da war, ist mir vielleicht auch ein bisschen zu heiß, dann irgendwie darüber zu reden, wie es mir wirklich geht und ob das dann auch wirklich das ist, was man öffentlich teilen muss. Ich habe ganz großen Respekt davor, wie Luc dies getan hat, weil ich das wirklich krass fand, was ich da gehört habe, was er gesagt hat. Sowas ist eine, wie seine Welt aussieht so, aber ich habe keine Ahnung, was das Schwere an der Leichtigkeit ist.

[02:01:18]

Ich glaube, ich verstehe das Leben als eine Art Du bist jetzt nur. Du bist nur jetzt hier, weil wir zu was wir etwas, weil es die unnötig kompliziert machen. Aber ich mache mir ja häufig genug unnötig kompliziert. Aber in dem Moment, wo ich stark bin und bei mir bin und wo ich irgendwie aus dem Vollen schöpfen kann, so wie gerade, gibt's für mich keine Sekunde, wo ich das Leben als eine Art Belastung empfinde. Und da kann der Tag 18 Stunden haben und ich liebe jede davon.

[02:01:42]

Dann gibt's keinen Online-Kurs mit dir. Ist auch gut. Du hast ja eine gemacht, aber du hast ja genug. Du hast ja genug Geschäft sagen. Ich. Ich. Nein, das ist. Es ist. Also ich finde es total schön, dass das jemand über mich sagt. Ich werde nachher gerne noch erfahren, wer es war. Weil. Weil das ist was, was ich schon irgendwie auch empfinde. Oder ich versuche in allem Scheiß irgendwie zu versuchen, dass das irgendwo was Gutes sein muss.

[02:02:04]

Ja, du bist auch bekannt. Also ich habe ich nicht nur mit einer Person über dich gesprochen, dass man dich anrufen kann.

[02:02:11]

Also ein anderer Moderator sagte Ja, den kann man auch anrufen und er gibt auch einfach total gerne Tipps und Intros und so weiter und so fort. Also da ist auch so ein der Winterscheidt ist wie so ein Mentor.

[02:02:22]

Sie Das ist. Das ist ja schön. Also das ist es freut mich zu hören. Aber ich denke mir immer so und das ist, glaube ich so eine grundlegende Haltung von mir. Nur weil ich durch irgendwelche Scheiße gehen musste, weil ich das lernen musste, wie gehe ich damit um? Muss ich das nicht anderen Leuten zumuten, weil ich denke, dass es eine gute Lektion für die sondern ist? Weißt du was? Ruf mich an, die Abkürzung kann ich dir gerne geben.

[02:02:43]

Und wenn's nur eine Telefonnummer ist oder wenn es eine Erfahrung ist, jemanden zu wählen. Ich bin ein Freund davon, dass man ich habe keine Lust, das, was ich gelernt habe, vermeintlich für mich zu beanspruchen und keinem zu geben. Ich habe eher das Gefühl, dass wenn ich sie mal anderen gebe, ist es besser angebracht als bei mir.

[02:02:59]

Sehr gut. Wir machen noch drei schnelle Fragen zu Ende. Dann musst du nämlich ganz schnell nach München. Was denken andere über dich, was vielleicht gar nicht stimmte?

[02:03:07]

Ich bin schon häufiger damit konfrontiert worden, dass man mich für sehr abgehoben hält. Also es war wirklich so, dass Leute am Ende eines eines Tages jemanden hast.

[02:03:17]

Du bist gar nicht abgehoben, wie ich gedacht habe. Mein Denken, so ich abgehoben war.

[02:03:23]

Woher kommt das?

[02:03:24]

Was habe ich dazu beigetragen, dass das Bild von mir existieren könnte? Du siehst es schön. Du grinst so ein bisschen. Kannst du mir auch gerne erzählen, was, was du glaubst? Das ist es aber. Also ich glaube, wenn ich mir eine Sache bewahrt behalten habe, dann ist es eine Form von Normalität in dem ganzen Wahnsinn. Und ich glaube, das ist etwas, was, wenn man wirklich denkt, dass mir das alles zu Kopf gestiegen ist, was in meinem Leben passiert ist.

[02:03:50]

Nein, ich glaube, man verwechselt, wenn man also man kann schnell verwechseln Abgehobenheit mit Unsicherheit, nein, mit der Fähigkeit, nein zu sagen.

[02:04:02]

Und du bist schon. Du kannst Nein sagen. Also das habe ich ja gelernt.

[02:04:07]

Und nur weil, weil du dich schützt oder deine deine Prioritäten schützt. Und so weiter und so fort. Und jemand, der so viel machen will wie du, muss auch seine Prioritäten schützen.

[02:04:19]

Das wirkt aber schnell, leicht, abgehoben.

[02:04:23]

Ich habe irgendwann angefangen. Ich habe so ein Auto Replay in meinen Mails. Also wenn man mir eine E-Mail schreibt, kommt immer ein Auto Replay und da stehen ganz viele E-Mails, wo man Adressen, wo man sich hinwenden kann. Weil ich nicht den ganzen Tag E-Mails rumhängen will. Und das muss mir mal geben, das total gut, weil es irgendwie so ein zeitsparend und so weiter und so fort. Aber wenn die Leute das erste Mal diese E-Mail kriegen oder so lang, ich habe das ja nicht über angekündigt.

[02:04:46]

Dachten Sie mal, bin ich komplett wahnsinnig geworden, das so zu machen. Aber es hilft mir am Ende. Keine Ahnung. Besseren Podcast zu machen oder mich hinzusetzen und Entscheidungen zu treffen. Aber das wirkt natürlich nach außen arrogant.

[02:04:59]

Auch da kriegt der feine Herr kriegt ihr so viele Anfragen, dass er mir entweder nicht antwortet oder sind Auto Replays hat. Also ich.

[02:05:07]

Interessant, dass mein erster Gedanke war und das ist interessant, das bräuchte ich auch. Und natürlich kommt dann wieder sofort die zweite Ebene. Naja, im Moment. Aber dann, wenn wir die nächste denken. Ja klar. Der feine Herr Befangene hat andere. Rudere. Ja, du hast vollkommen recht. Aber ich glaube, manchmal wirken mögen Dinge anders als sie gemeint sind. Und ich glaube, manchmal interpretiert interpretiert man auch zu viele Dinge rein. Hundertprozentig.

[02:05:27]

Die zweite Frage Ich frage gerne nach Büchern oder Filmen, die mein Gast empfehlen würde. Ich habe gerade ein ultra gutes. Hab ich das mit. Wo ist meine Tasche? Vorne vonne Hose?

[02:05:42]

Nee, du hast da keine Tasche mit gehabt. Nein, ich habe die Taschen. Notenblatt. Scheiße.

[02:05:46]

Aber wir rufen jemanden an. Na gut, wir hatten mich jemanden.

[02:05:52]

Man denkt, manche denken abgehoben. Ich habe keine Wahl. Aber ich denke, er ist abgehauen. Aber nein, er hat einfach jemand, der seine Bücher trägt.

[02:06:01]

Hornochsen Iranian. Zigaretten Push Nachricht Krieg Geld auf Paypal überwiesen bekommen Hopping einige in Iran. Matthias Mein mein guter alter Freund und Nachbar Matthias Schweighöfer hat mir zum Geburtstag ein Buch geschenkt. A Genau. Ich weiß wirklich, ich hatte gerade erst Geburtstag. Worum geht's? Kreatives Leben? Ja, und die Auseinandersetzung mit Fluch oder Segen im Sinne von. Und wie wichtig ist eigentlich es ist das Leben nicht einfach nur das Leben zu verstehen, sondern die Kreativität, die dem Leben als solche schon innewohnt, auch wirklich zu nutzen fürs Leben?

[02:06:41]

Und da möchte ich aber gerne noch was wollen. Und ich bin und deswegen bin ich so stolz darauf, dass ich ein Buch benennen könnte jetzt, weil ich bin nicht der Typ, der zehn Bücher im Jahr liest und andere lesen wahrscheinlich hundert und zehn wäre bei mir schon viel. Aber das geschrieben ja sehr gut. Es ist ein Buch, das hab ich gelesen, das war. Es hat mich fasziniert. Und als dein Freund will ich, dass du das auch liest.

[02:07:01]

Ach, wie schön. Und das kannst du ja noch nachreichen, dass keiner rechnet. Mir fällt der Name nur, weil ich wirklich ich hab. Das war ja auch noch sehr gut. Es ging an meine Privatadresse, die wirklich fast niemand hat. Mit dem Absender einer einem eines weiblichen Namens, wo ich dann noch da ist. Huh. Wer ist das? Scheiße. Und dann in einer Kriegel cracken Schrift eine Karte da drin mit ich ich liebe dich.

[02:07:22]

Du wirklich so ne Öde, der du bist. Du bist toll. Ich liebe dich oder was ich weiß ist Irritation.

[02:07:27]

Zu Hause ist einfach irgendein Stalker oder weiß ich nicht. Mensch, du dich nicht auf dem Schirm haben die wir kennen uns ja auch so absurd. Alles Gute zum Siebenundvierzig. Wir kennen uns jetzt schon seit 52 Jahren, wo ich dann dachte So warte mal ganz kurz, das muss ja jemand sein, der zehn Jahre älter sei. Das heißt, ich bin auf die Welt gekommen, als die Person zehn ist und alles gut. Zum 7. 7:30 ist das überhaupt für mich?

[02:07:47]

Und ich hab's nicht. Es ist vollkommen, in keinster Weise. Und dann fiel mir aber ein, dass Matti mich nach meiner Anschrift gefragt hat und meinte So ey, kannst du mir deine Anschrift mal schicken? Ich hab noch was zum Geburtstag für dich. Und dann hab ich wirklich. Mit Herzklopfen hab ich ihn angerufen und habe nur gesagt Ey, hast du mir dieses Paket mit dem Bugsy?

[02:08:07]

Ja, das war ich. Und für ihn war das immer so total. Da sind wir wieder bei den Gedanken. Ja, wie immer. Aber er hat seine Assistentin gegeben, die hat es abgeschickt. Deswegen war sie als Absenderin drauf, weil er grad im Schnitt sitzt, in irgendeinem großen Film, in der gerieth hat und er meinte, sie hätte keine Zeit. Deswegen hab ich's halt Lena gegeben und Lena hat sie halt geschickt. Und sorry, er wusste nicht, dass es so ne Konversionen für mich war.

[02:08:27]

Oh mein Gott! Das Leben ist außer Kontrolle geraten, und ich wollte Geschichte, weil sie wirklich für mich so wunderschön war, dieses Buch zu bekommen. Und er hat sogar noch Mati. Ich hoffe das okay, da sich das irgendwie Podcast erzähle. Er hat mir auch ein Tagebuch beigelegt, weil er gesagt hat, man muss anfangen Dinge aufzuschreiben. Und das fand ich auch total krass und war wirklich dafür. Man muss Martin und ich, wir haben eine sehr enge Freundschaft.

[02:08:51]

Ich würde sagen, einer meiner besten Freunde, wir telefonieren zweimal im Jahr und dann aber so persönliche Geschenke zu bekommen, hat mich total gefreut. Macht Du nutzt das Tagebuch bis jetzt noch nichts. Liegt noch auf dem Schreibtisch zu Hause. Aber das sich das Buch dabei habe, ist schon eine unfassbare Auszeichnung.

[02:09:09]

Also die letzte Frage ich habe eine große Plakatwand ist immer die letzte Frage. Und am Alexanderplatz?

[02:09:16]

Du darfst drauf schreiben, was dort für alle Berlinerinnen zu lesen sein wird. Es darf keine Werbung sein. Was würdest du drauf schreiben?

[02:09:23]

München ist auch ne schöne Stadt, ne? Nicht vergisst, dass auch. München ist eine schöne Stadt.

[02:09:29]

Friedensdienste eine schöne Stadt. Das passt so gut zu dir. Ja. Ich habe. Ich habe keinen. Wirklich. Keinen Sinn. Ich habe gestern.

[02:09:36]

Das finde ich. So gut. Wie immer. Wir haben ja schon ein paarmal. Über unsere. Münchener. Liebe. Gesprochen. Ich. Ich habe. Ich hab noch. Was. Ich habe gestern. Mit jemandem geschrieben. Die person ist gerade nach München gezogen. Aero Kannst du mir mal helfen? Wo fährt man am Wochenende ohne irgendwie aufs Land? Also gerade geht es ja nicht so, aber gibt es irgendetwas, wenn das wieder möglich ist, wo man irgendwie gut hinfahren kann, wo man dann so in München oder aus der Stadt, da sind 25 wahnsinnig schöne Hotels, wo man einfach ein tolles Wochenende verbringen kann.

[02:10:03]

Hier gibt es so ein paar Hotels, die sind aber alle müssen in die Jahre gekommen. Wir machen jetzt keine Werbung für irgendwelche und ich hab dann mit der Person geschrieben, weil ich Danke gesagt. Du solltest bitte für die Berliner. Das wäre auch ein guter Spruch für die. Für dieses Plakat habe ich geschrieben Du solltest für den Berliner Tourismus arbeiten, weil sie hat es nicht so formuliert, aber ich hab dann daraus diesen Werbeslogan für Berlin formuliert. Berlin An einem Wochenende müssen sie halt wegfliegen, aber sonst ist es ganz okay.

[02:10:33]

Ja.

[02:10:37]

Willkommen in München. Ja bitte. München ist ermoeglicht. Stadt. Ich. Ich kann es nicht in Worte fassen. Das ist einer. Der. Ich habe. Glaube ich. Viele dinge. In meinem leben. Unbewusst. Richtig gemacht. Und ein paar. Auch. Bewusst. Richtig gemacht. Das ist. Der. Beste. MOV. Meines lebens gewesen. Sehr gut. Ich freue mich, dass du hier warst. Ah, voll gut. Danke, danke, danke.

[02:11:01]

Wie es richtig aufgeregt vorbei ist, Herr Kogel.

[02:11:04]

So.

[02:11:05]

Also was ich wirklich sehr toll finde. Und ich glaube, dass du es vielleicht als Schwäche ansiehst. Aber ich finde es als eine Stärke, dass du bereit bist in deine Sachen. Dass du Sachen bereit bist, anders zu machen. Also dass du, obwohl du dir vielleicht irgendwann doch einen kleinen Plan gemacht hast.

[02:11:20]

Das ist immer so naja, dann machen wir das andere. Also es ist ja auch voll okay.

[02:11:25]

Und das finde ich total super. Hat das Feeling von dir. Das kann ich nämlich überhaupt nicht. Danke. Sehr geil. Ich hätte jetzt noch eine Geschichte hinzufügen kann, aber wir müssen irgendeinen Punkt Windmaschine. Aber mein Liebling, da gehe ich jetzt nicht. Du sehr los. Du bist ja lustig.

[02:11:37]

Aber solange der da nicht steht, ist das vielleicht nur zur Erklärung. Es ist sehr. Es ist sehr winterlich, gerade in Deutschland. Ich muss heute noch nach München zurück und ich habe einen Menschen, der mich netterweise fährt. Und ich hab ja gesagt, wir treffen uns am 12. Und ich finde es auch. Also wir könnten jetzt bis 2 Uhr quatschen, aber dann steht da 2 Stunden vor der Tür. Da würde ich nicht wertschätzend Armen seinerzeit umgehen und b ja glaube ich würde das eine sehr abenteuerliche Fahrt.

[02:11:59]

Wobei die Sonne gerade rauskommt, aber sehr sehr schön ausgedrückt. Sieht sehr schön aus, ne? Aber zurück zu dem alles mal über den Haufen werfen. Ich hab mir damals, da war Olli Kahn zu Besuch bei Neo Paradise. Ja und ich hab mir wirklich, weil ich. Ich bin jetzt kein großer Olli Kahn für ihn gewesen oder so, als thym ich eure Leistungen sportlicher Natur und Wahnsinns rückblickend nach dem Gespräch sagen Wahnsinns Typ. Und in dem Interview war es so ein bisschen der Moment von allen.

[02:12:29]

Also ich hab mich wirklich intensiv vorbereitet habe und hat ein Buch geschrieben. Das hab ich auf Double Speed als Hörbuch abgehört. Haben wir nicht alles weiß also in diesem Buch vorkommt und war total fasziniert von ihm und seiner Geschichte und die Art, wie der so tickt. Dann kam der und ich hab so richtig gemerkt, wie das Interview, was ich vorbereitet habe, null auf die Situation passt, die da gerade entsteht. Und dann hab ich einfach so im Interview gesagt Genau, weil du gerade deine Wörter so hingeschmissen hast, habe ich im Interview die Karten genommen, habe sie nach hinten geschmissen, hab gesagt so okay, was reden.

[02:12:57]

Und jetzt hat er so gut. Ja, dass das ein Miteinander wurde und heute immer noch Menschen aus unserem beruflichen Umfeld, mit denen diese Sendung damals gemacht wurde, sagen Ey, eines der krassesten Interviews. Was ich immer noch gerne erinnere, war das mit Oli Kahn damals bei Neo Paradise, weil es halt einfach einmal so einen Twist bekommen hat, weil man halt nicht mehr so nach nach Plan versucht hat, dem Typen das zu entlocken, was man so von ihm wollte, sondern man sich darauf eingelassen hat.

[02:13:22]

Und das finde ich so eine unfassbare Qualität, die du in einer Zweigleisigkeit aussetzen kannst. Um jetzt gleich einen zweiten Schlusspunkt zu finden Du bist akribisch vorbereitet. Finde ich wirklich krass, was du da sagst. Hab ich das gesehen? Hab ich mir jenes angeguckt, wo wir denken Oh mein Gott, so viel Zeit hat er. Auf meinem Leben war der arme Mann. Und trotzdem hast du die diese Offenheit, so ein bisschen wie so ein Fluss, der dann anfängt zu mäandern, nachdem er irgendwie lange auf eine Aschenbahn geschickt wurde.

[02:13:45]

Und trotzdem findest du den Wieczorek Fans ultra faszinierend. Aber eins ruft ja auch nicht Matthias zurück. Ich habe es sehr genossen, hier sein zu dürfen und freue mich denn sehr gespannt, was ich in den nächsten 24 Stunden noch ausschneiden lasse.

[02:14:05]

Puh, das war Joko Winterscheidt.

[02:14:11]

Vielen, vielen herzlichen Dank fürs Zuhören. Ich hoffe, ich habe auch richtig gute Laune bekommen. Ich habe durch das Gespräch richtig gute Laune gekriegt, wenn man Joko den größten Gefallen tun will, den man ihm tun kann. Dann müsste man den 40 Stunden Tag erfinden. Wahnsinn, was der Typ so alles machen will. Mir ist beim Anhören gerade nochmal aufgefallen, dass auf der einen Seite zwar jemand ist, der seine Unternehmung immer mit anderen machen will oder meistens seine Entscheidung jedoch allein trifft.

[02:14:36]

Interessant. Und was auch nochmal klar geworden ist und das sagt er ja auch, wie schnell sich Dinge auch verändern können und wie wichtig daher auch Timing ist. Im letzten Jahr wäre es definitiv ein ganz anderes Gespräch geworden. Jetzt hatte ich das Vergnügen und ihr ja auch mit einem riesigen Optimisten einen Podcast aufnehmen zu können. Das fand ich sehr, sehr erfrischend. Das empfohlene Buch übrigens heißt Die Kunst, ein kreatives Leben zu führen und ist von Frank Bergbach und ich als wir gerade in den Händen.

[02:15:02]

Denn es liegt ja auch direkt rum. Direkt nach dem Podcast haben wir es gefunden. Es ist wirklich ein fantastisches Buch und ich kann die Begeisterung nur nachvollziehen. Am Ende gibt's immer ein kleinen Dank und zwar an die Supporter Seven, meint Talia und Penny. Herzlichen Dank an Arne Hoffmann für die redaktionelle Unterstützung an Maximieren Frisch für den Mix und den Schnitt und natürlich an Jan Köppen für die Musik.

[02:15:22]

So, und jetzt gibt's noch eine Podcast Empfehlung zum direkten Erweitern. Und zwar möchte ich euch den Reflektor Podcast empfehlen. Ist ein Interview Podcast wie dieser hier. Allerdings beschäftigt er sich nur mit Musikern. Geführt werden die Interviews von Jan Müller. Jan Müller ist Bassist der Band Tocotronic. Wir merken die Parallelen. Vielleicht Tocotronic. Wie ihr wisst, liebe ich diesen Podcast. Liebe ich auch. Absolut fantastisch, finde ich. Also wenn ihr denkt, ich bin gut vorbereitet, kann es wirklich noch viel, viel krasser vorbereiten.

[02:15:50]

Das finde ich unglaublich. B. Kaulitz war da schon zu Gast. Mäurer Von den Toten Hosen. Helena Hauff. Habe ich gehört Peter Fox war jetzt da. Der Sänger von Turbostaat, das habe ich, da hab ich reingehört, noch nicht ganz fertig gehört. Tilman Ross mir ein ganz alter Held von mir, ein ganz, ganz viele mehr Reflektor, der Podcast. Überall da, wo man Podcasts hören kann, hört er unbedingt mal rein. Wir hören uns hier wieder.

[02:16:11]

Nächste Woche Mittwoch. Ich freue mich sehr, denn endlich ist ein weiblicher Gast im Hotel. Matze Ich hab's auf jeden Fall auf dem Schirm. Ihr braucht mir nicht schreiben. Ich weiß, ich weiß, ich weiß.

[02:16:20]

Naja, nächste Woche Mittwoch hat das Warten ein Ende. Ich freue mich sehr darauf. Bleibt gesund. Haltet Abstand. Knutscht und kuschelt nur mit euren Liebsten. Wir hören uns wieder. Nächste Woche. Mittwoch. Bis dahin euer Mazza.