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Da war ich vor noch ein paar Jahren komplett anders gepolt. Da war immer mehr Arbeiten für mehr Geld und alles richtig machen und alles perfekt machen. Und heute kann ich auf jeden Fall sagen, dass es mich deutlich entspannter macht, zu wissen, dass es das ist eigentlich kein Thema ist. Das wäre schön, wenn wenn Geld kein Thema ist, dann ist es eigentlich das Beste. Wenn Geld ein zu großes Thema ist. Also ist eigentlich das vielleicht sehen, was nicht richtig läuft.

[00:00:30]

Willkommen im Hotel Matze, dem Interview Podcast mit Vergnügen. Ich bin Matze Hielscher und ich treffe mich hier mit den für mich besten der Besten, mit Künstler in Mitunternehmer und mit schlauen Typen und versuche herauszufinden, wie die so ticken. Mich interessiert, was sie antreibt, was sie inspiriert. Ich will wissen, wie ihr Alltag aussieht. Wir wissen, warum sie das machen, was sie machen, wie sie das machen. Ich möchte von ihnen lernen. Ihr seid von ihr lernen und natürlich eine gute Zeit im Hotel zu haben.

[00:00:54]

Bevor ich euch meinen heutigen Gast vorstelle, möchte ich euch zuerst den Supporter vorstellen.

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Der heutige Supporter ist Disney plus Star Disney plus Star. Das ist die Neue Welt auf Disney plus. Medienmarken wie Marvel, Pixar, Star Wars, National Geographic und Disney waren bei Star tausend Stunden an Drama, Spannung, Spaß, Nervenkitzel für jede Gelegenheit und jede Stimmung auf euch. Komplette Serien, neue Rechnitz und aktuelle Blockbuster sind jederzeit verfügbar. Über Group Boards könnt ihr jetzt gemeinsam mit euren Freunden oder Familie Filme und Serien, auch wenn ihr nicht zusammen an einem Ort seid.

[00:01:30]

Ich habe letztens Breve hat endlich wieder geschaut. Einer meiner absoluten Lieblingsfilme. Und jetzt steht auf meiner Watchlist Darjeeling Limited. Die gesamte Welt von Business Plus inklusive. Da gibt's für 8 Euro 99 pro Monat und ist natürlich jederzeit kündbar. Jetzt unter Disney Pluspunkt. Com anmelden und einfach Lost Stream finanzieren. Dank an Disney Plus Um nun zu meinem heutigen Gast. Mein heutiger Gast ist Natascha Wegelin, die viele vermutlich eher als Madame Moneypenny kennen und die endlich mal wieder eine Unternehmerin ist.

[00:02:01]

Hier Hotel Matze. Seit 2016 betreibt sie das Blog Madame Moneypenny Päd, um Frauen über finanzielle Unabhängigkeit von Staat und Partner zu informieren. Sie macht das in Blogposts, Online Coachings oder auch im Podcast. 2018 veröffentlichte sie das Buch Wie Frauen ihre Finanzen selbst in die Hand nehmen können. Es ist natürlich auch ein Bestseller geworden. In den letzten fünf Jahren haben über 3000 Frauen ihre Coachings zum Thema Finanzen gebucht. In ihrer Community auf Instagram und Facebook sind es weit über 100 000.

[00:02:30]

Das ist im Grunde aber gar nicht um Geld, sondern um Selbstermächtigung geht. Darüber sprechen wir im Podcast. Wir schauen ein bisschen zurück, schauen ins Elternhaus und darauf, was Natascha von ihrem Vater, der bei einer Bausparkasse gearbeitet hat, über Geld gelernt hat. Wie hat sich Ihr Unternehmen, die Madame Money Penny GmbH, in den letzten Jahren bei einer Bank Ihrer Herausforderungen als Unternehmerin? Was bedeutet für Sie Unabhängigkeit? Und warum ist sie nicht auf Sri Lanka, sondern macht trotz gut laufendem Online-Business weiter?

[00:02:56]

Wir reden natürlich auch übers Geld, über Missverständnisse beim Investieren, wie man anlegen sollte, was da eigentlich mit dem Geld passiert und warum sie keine konkreten Anlage Tipps gibt. Nach dem Gespräch dachte ich Schade, das sind nur Frauen. Aber vielleicht gibt's ja bald auch ein Mr. Moneypenny. Aber jetzt erst einmal viel Vergnügen im Hotel. Matze mit Madame Money Penny. Natascha Wegelin. Wenn wir uns in einer Hotelbar kennenlernen würden in Sri Lanka, da war es letztes Jahr, glaub ich im Januar und dieser mich und ich dich nicht kennen würde und ich die Frage, was du beruflich machst.

[00:03:39]

Was würdest du mir im Moment sagen?

[00:03:41]

Ich würde dir sagen, dass ich Frauen dabei helfe, finanziell unabhängig und selbstbestimmt zu werden zu sein. Und wie machst du das? Indem ich sie ganz operativ dabei unterstütze, ihre Finanzen auf Vordermann zu bringen, zu schauen Wo stehe ich eigentlich, wo will ich hin. Thema Altersvorsorge nehmen wir auch noch mit. Und letztendlich sind es ja anhand von Coachings quasi das ich die Frauen von A nach B bringe, von was Geld überhaupt ist. Geld nicht böse hin zu gucken.

[00:04:16]

Vielleicht kann ich ja sogar ein bisschen früher in Rente gehen oder geschmeidiger in Rente gehen oder generell mein Leben vielleicht anders gestalten mit anderen finanziellen Mitteln, die ich dann habe.

[00:04:25]

Was ist Geld für dich?

[00:04:27]

Geld bedeutet für mich Wahlfreiheit, also die Freiheit, Entscheidungen zu treffen. Wie möchte ich mein Leben leben? Wie möchte ich arbeiten? Wie viel? Wie lange möchte ich arbeiten? Wie möchte ich mein Leben gestalten? Reisen also eigentlich ist für mich ein Mittel zur Freiheit.

[00:04:45]

Aber so sind ja Sachen. Also diese Fragen. Das hat ja, also wissen ja ganz wenige eigentlich. Es hat ja sehr viel mit sich hinsetzen zu tun und zu sagen So, jetzt mach ich mir mal so einen Plan und mache eine Reflexion. Und dann kommt er dann noch dazu, dass man sich selbst manchmal gar nicht so richtig gut einschätzen kann. Wie hast du das gemacht? Alles kam so auf dem Weg.

[00:05:08]

Ehrlicherweise. Also ich hab mich jetzt nicht hingesetzt und dachte, so ist Madame Uniper auch nicht entstanden, dass ich ihn wieder. Okay, es braucht eine neue Business Idee oder so, sondern er okay sehen wie ein total blinder Fleck, sowohl bei mir selber als auch bei ganz vielen anderen. Und alles andere ist so. Daraus erwachsen. Also am Anfang hätte ich dir auch nicht sagen können Was ist denn jetzt die Vision? Hinter Madame Mania Pena fallen sie ja auch nicht.

[00:05:34]

Spüler eine Ungerechtigkeit. Ich spüre, dass es da eine Lücke im System gibt, die aktuell nicht richtig gut bedient wird und alles andere kam da nachgelagert. So, warum machen wir das eigentlich? Und was ist überhaupt das Ziel hinter der ganzen Geschichte? Und ich würde sagen, dass ich so auch genauso damit auch mit gewachsen bin, auch als Person. Also was ist mir wichtig? Wo will ich eigentlich hin? Warum? Mit wem? Vor allem auch eine ganz, ganz große Frage.

[00:06:00]

Und ich glaube auch, dass das relativ viel Arbeit ist, sich damit zu beschäftigen und diese Sachen wirklich auch für sich, für sich zu klären. Und ich glaube auch gar nicht, dass es immer so final ist, sondern vielleicht, wenn du mich in 10 Jahren fragst, vielleicht ist es wieder etwas anderes.

[00:06:15]

Aber diese Frage wie möchte ich leben? Das ist ja schon eine sehr, sehr große Frage.

[00:06:20]

Und die hat ja auch ganz viel damit zu tun, dass man erstmal lernt, unabhängig zu denken. Also unabhängig von von Mustern, von Vorgaben, vom eigenen Elternhaus, Gesellschaft und so weiter und so fort. Was hat dir dabei geholfen, das so für dich rauszufinden oder der Frage bzw. der Antwort überhaupt erst mal näher zu kommen, auch wenn sie nicht natürlich nicht endgültig sein kann?

[00:06:40]

Also da schließt sich dann wieder der Kreis zum Geld. Ehrlicherweise bei mir kam es kaum so diese Fragen auf oder auch. Ja genau. Erstmal überhaupt die Fragen. Antworten hatte ich dann noch lange nicht, aber erst einmal so zu sehen. Ach guck mal, da gibt's ja noch eine komplett andere Welt. Ich muss ja gar nicht angestellt sein, bis ich 67 bin. Ich muss ja gar nicht das Geld, was ich verdiene, wieder ausgeben. Ich muss ja gar nicht viel Geld, aber in das Geld können ja für mich arbeiten.

[00:07:03]

Also das, das war für mich auf jeden Fall eine Zeit, die ein paar Jahre her ist und in der ich auch gemerkt habe Guck mal, da ist ja noch etwas komplett anderes, meine andere, mein Blowing Welt für mich damals zu sagen, das du musst es gar nicht so machen, wie es dir in der Schule beigebracht wird. Und nur weil deine Eltern jetzt beide Angestellte waren, heißt es noch lange nicht, dass du das irgendwie auch so machen musst oder dass du überhaupt in diese Zwänge irgendwie reinpassen muss.

[00:07:28]

Mit 67 Rente zu gehen oder Karriere zu machen oder was auch immer. Wie du sagst, das wird ja vom Elternhaus, dann spielen auch verschiedene Glaubenssätze eine Rolle. Und durch dieses diese Geld Reise, die ich auch mit Mada Manin Penny durch Mada Mani Penny für Mada Manin Penny auch mitgemacht habe. Das war auf jeden Fall ein Augenöffner für mich. Auch diese, diese Zusammenhänge und das diese Schranken, die man so mitbekommt oder die ich vielleicht auch mitbekommen habe, dass die gar nicht, dass das gar nicht die Wahrheit ist, das ist gar nicht Fakten sind, dass es nicht so sein muss.

[00:08:04]

Ich stelle mir das gerade.

[00:08:05]

Ich glaub, ich habe irgendwo gelesen, dass du auch Harry Potter Fan bist.

[00:08:08]

Nee, gar nicht mich. Ach so hab ich das dann? Weiß ich nicht. Ich finde es okay. Ich schlaf auch mal dabei ein. Also.

[00:08:16]

Aber ich stelle mir es ja trotzdem so vor, wie so ein bisschen so eine Zauber Tür zu finden. Plötzlich merkt man, man ist an so einem Bahnhof und plötzlich es da irgendwie weiter. Man taucht in eine völlig andere Welt ein. Also bei Harry Potter ist es der Bahnhof gewesen. Was ist das bei dir gewesen?

[00:08:31]

Bei mir sind es letztendlich Bücher gewesen. Ja, Bücher. Also Bücher. Naja, das ganze Thema Persönlichkeitsentwicklung hab ich zum ersten Mal in welchen Büchern drüber gelesen. Bücher zum Thema Geld, Bücher zum Thema Unternehmertum. Und dadurch kam dann auch plötzlich in Anführungsstrichen ganz andere Menschen in mein Leben, weil ich glaub ich auch einfach durch anders durch die Welt gegangen bin und andere Menschen anders wahrgenommen habe, die ich vielleicht vorher auch sonst gar nicht so wahrgenommen hätte, hätte ich ihnen ja, die passen nicht so zu mir.

[00:09:02]

Und jetzt sehe ich so krass was den total Sinn, dass die Person in meinem Leben ist.

[00:09:07]

Hast du ein Beispiel dafür?

[00:09:10]

Ja, verschiedene Mentoren beispielsweise, ne. Also ich hab so ein paar Menschen in meinem Umfeld, die ich durch Zufall in Anführungsstrichen kennengelernt habe. Klar, auch so ein so Business Mentoren oder so. Aber da hätte ich auch nie gedacht, dass ich irgendwie an die ran komme oder dass die sich auch nur ansatzweise für mich interessieren würden oder dass das irgendwie eine Gemeinsamkeit hätten oder so. Und ich merke halt das so Stück für Stück immer mehr von diesen Menschen in mein Leben treten, sei es zufällig.

[00:09:40]

Beim Tennis habe ich jemanden kennengelernt, die sich irgendwie auch selbständig gemacht hat und das sind alles so Begegnungen. Da hätte ich nicht vor ein paar Jahren noch okay. Ist ja irgendwie interessant oder auch einfach. Wir haben Menschen, mit denen ich auch über Geld reden kann, die ich sage Ja, komm, mach ich. Jetzt hab ich irgendwie die und den Umsatz gemacht und die sagen war geil.

[00:09:59]

Nicht so, ja, meinen Sie nicht, so sollte es ein bisschen weniger arbeiten. So, es war schon sehr, sehr großen Unterschied.

[00:10:06]

Welche Bücher waren das am Anfang?

[00:10:07]

Also die, denen die Bahnhofs Bücher, ja, ich sag mal typische Bodo Schäfer. Das hab ich nicht. Nee, Schäfer. Wie irgendwas mit sieben Jahre zum Millionär. Ich kann schon gar nicht sagen, was irgendwie der Buchtitel war. Also ein bisschen reißerisch, aber so, oder? Der reichste Mann von Babylon oder Tony Robbins Magni, das waren so die ersten Bücher, mit denen ich mir auch erst einmal dieses, dieses Wissen und auch dieses meine Zeit angeeignet habe.

[00:10:35]

Wie man mit Geld umgeht, wofür man Geld nutzen kann, wie man auch sehr viel Geld verdienen kann. Und ja, das waren so! Das waren so die Anfänge.

[00:10:46]

Also du hast jetzt gerade von diesen Begegnungen gesprochen und und die sich so ergeben. Was glaubst, warum das so in dein Leben gekommen ist. Ich hab natürlich auch gelesen, du hast eine Versicherung abgeschlossen. War das glaub ich irgendetwas in der Richtung. Aber das ist dann so einen Impact hat, dass du sagst Okay, ich nehme mir jetzt irgendwie so einen dicken Schinken wie Manni von Tony Robbins, was jetzt wirklich irgendwie so ein 800 Seiten Klopper ist. Ja, das sind jetzt irgendwie.

[00:11:08]

Es ist jetzt nicht so ein ich lese mal einen Blogartikel oder oder frag mal jemanden, den ich so kenne, sondern du bist. Du hast hier richtig reingehe. Naja, da könnte man fast sagen warum. Was glaubst du jetzt auch im Blick zurück?

[00:11:24]

In dem Moment weiß man es ja eigentlich nie. Ja, genau so was hat mich daran so gezogen.

[00:11:28]

Also in dem Moment war es einmal so, diese Wut über mich selber, dies ausgeliefert sein, was vollkommen recht. Ich hatte ja so ein Renten Versicherungsvertrag abgeschlossen, aber den hatte ich zu dem Zeitpunkt auch schon drei Jahre Teil drum hab immer wieder fleißig Geld dahin überwiesen, wusste gar nicht so richtig was und wer und überhaupt. Und dann hab ich irgendwann gemerkt, das fühlt sich irgendwie immer noch sehr sehr komisch an. Was das eigentlich so ist? Haben wir den Vertrag angeschaut.

[00:11:52]

Ja und dann war es einfach so. Dieser dieser Moment war es kann jetzt wirklich nicht sein, dass du da so leichte Beute irgendwie warst. Und genau ich hab mich dann. Ich hab mich dann da reingekniet. Ich hab. Ich weiß nicht wie viele Bücher zum Thema gelesen und also meine Entscheidung, weil ich einfach weiß was ich mache es jetzt halt selber so mein Ziel ab da war, dass ich nie wieder eine Rentenversicherung brauche.

[00:12:16]

Brauche ich nicht, hab ich auch nicht so, aber das ist eher. Also das verstehe ich. Also es ist ja auch total klug, aber dieses Du hast auch gerade dieses ausgeliefert sein ist ja ein hartes Wort auch und dieses eben sich so wer so hart reinknien.

[00:12:32]

Also woher kommt dieses so sich das 40 an wie ein ausgeliefert sein. Da denke ich irgendwie an gekidnappt passt er.

[00:12:43]

Naja, ausgeliefert sein im Sinne. Also so ein Ohnmachtsgefühl, weil ich halt weil ich dachte das Wissen ich hatte so ne. Also die hätte mir ja alles mögliche unter die Nase legen können. Hat sie auch gemacht, diese Beraterin. Und ich hab's halt unterschrieben. Ja, wenn ich einmal nachgefragt. Ich hab's einfach. Ich meine, im Endeffekt war es jetzt auch nicht so super schlimm, aber war schon so ein Erlebnis für mich, dass ich dachte Okay, gut.

[00:13:05]

Also irgendwie viele Lebensbereiche im Griff. Läuft eigentlich irgendwie alles. Aber das war es irgendwie nicht so schlau, nicht so klug. Und ja, ich ich weiß nicht, welcher Schalter sich da bei mir umgelegt hat. Es hat dann einfach meinen Ehrgeiz geweckt und ich bin generell ein ziemlich ehrgeiziger Mensch. Ich will mein Leben auf die Kette kriegen, will irgendwie coole Sachen machen und auch ein schönes Leben haben. Und ja, das war dann so mein mein Anhaltspunkt, mich da, mich da erst einmal für mich reinzuziehen.

[00:13:36]

Das ist ja nochmal das eine, das irgendwie selber zu durchdringen und dann ja auch so aufzubereiten und es halt anderen zugänglich zu machen. Ich glaube, das hat mich dann eigentlich noch mehr getriggert, dass ich da dachte Okay, wenn das für dich interessant und relevant ist, gibt's doch bestimmt noch andere Menschen, die das auch wichtiges Thema ist, die genau so blank durch die Gegend laufen wie du. Und mir hatte ich auch ein Stück weit. Hat sich ja dann auch ein Stück weit bewahrheitet, wo man mal drauf schaut.

[00:14:01]

Wie bist du dann dazu gekommen, dass du das. Also ich finde, du unterrichtest ja den Umgang mit Geld im Grunde. Wie fing das dann an? Also von dieser. Ich beschäftige mich selbst damit. Ich würde das jetzt nicht als ein Hobby bezeichnen wollen, das zu lesen, sondern einfach so eine mit so einer Motivation.

[00:14:19]

Ab wann kam der Moment und vielleicht dann auch die Entscheidung sagen So, jetzt fange ich an, das gebe ich nach draußen.

[00:14:26]

Das kam sozusagen sogar relativ früh. Also ich hatte da mit meinem Umfeld rund drüber geredet, mit meinen Freundinnen. Hey, wie macht ihr das denn nur? Nö, gar nicht. Weiß ich auch nicht. Ich mache mein Papa, mein Freund. Dann hab ich also das erste, womit ich angefangen habe. Quasi Stichwörter aus Büchern, die ich gelesen habe. André Kostolany Börsenboom und so weiter. Da hab ich mir immer Notizen gemacht, selber für mich auf meinem Laptop.

[00:14:52]

Naja, und dann dachte ich irgendwann mal Naja, okay. Also wenn ich das für dich aufschreibe, kannst du auch einfach mal so einen Blog machen. Kannst mal einen Blogartikel daraus. Zusammen stampfen und hoffen, dass es keiner liest. Das weiß ich. Ich mache mir eigentlich Deckungssumme irgendwie mal versuchen. Wäre schön, wenn. Aber wäre auch gar nicht so schlimm, wenn wenn es irgendwie niemanden interessiert. Und so wie ich eigentlich vorgegangen. Und da war auch einiges an Selbsttherapie mit dabei, weil ich auch immer noch sehr viele Fragen im Kopf hatte, auf die ich keine Antwort wusste.

[00:15:17]

Und diese ganze Finanzblog Community schon recht eingeschweißte Gruppe. Und da hab ich ehrlicherweise auch so ein bisschen drauf gehofft. Okay, ich kann mir nicht jemand in den Kommentaren vielleicht meine Fragen beantworten, die ich trotzdem immer noch habe. Es ist passiert. Ja, es passiert genau.

[00:15:31]

Also dann habe ich quasi noch ein bisschen Beratung bekommen von von den anderen Finanz Bloggern. Und ja, so ist es dann Stück für Stück eigentlich gewachsen. Und als ich dann die ersten Visits auf dem Blog hatte, da Jörg irgendwie ganz ganz interessant. Vielleicht ist daraus ja etwas machen. Klar, irgendwann bin ich dann auch unternehmerisch daran gegangen, habe gesagt Okay, wer macht das denn sonst noch so? Wie groß ist die Konkurrenz? Wie groß ist denn so der Markt?

[00:15:55]

Wie könnte man das ungefähr aufziehen? Wie könnte man damit irgendwie Geld verdienen? Habe dann die Facebook-Gruppe auch direkt parallel dazu gegründet, weil nur Frauen rein dürfen. Auch wieder eigentlich zum Selbstschutz. Weil ich dachte Okay, wenn die die Fragen stellen und du kannst die Fragen nicht beantworten, dann sollen die sich doch gegenseitig selber Bahnsprecher dieser Facebook-Gruppe bei indem man wird schon ein. So, das war eigentlich der Hintergrund und eben dieses diese Vernetzung von Frauen zum Thema Geld.

[00:16:18]

Ja und dann kam es so, dass das E-Book dann danach und so quasi hochgeschaukelt.

[00:16:23]

Wir gehen nachher nochmal so ein bisschen in die Unternehmensgeschichte rein. Ich würde einfach mal ganz weit zurück in Dein Vater ist hat bei der Bausparkasse gearbeitet. Und was hat er dir über Finanzen beigebracht? Also das hat mich sehr gewundert, weil das für dich, dass du dich dann irgendwann mit Tony Robbins auseinandersetzen muss, jetzt mal ganz großes Beispiel und das Gefühl hast, als Frau nicht genug darüber zu wissen.

[00:16:46]

Und das, obwohl du ein Papa hast, der sich Berufst halber immer mit Geld auseinandersetzen muss. Das hat mich total gewundert.

[00:16:54]

Ja, so was. Also wir haben schon eher so ein sparsames. Mainz hat auch mitbekommen, also vor, wenn ich es so an meine Schwester denke. Wir sind ja schon ein bisschen unterschiedlich. Für mich war es also für mich. Ich hab Sparen mitbekommen und für mich war das irgendwie auch mehr Spaß gemacht, mein Taschengeld zu sparen. Mißliche Sparziele zu setzen. Unsere ein. So vom STANDARD her war das auch immer in Ordnung. Also das war uns hat es ja jetzt auch als Kinder nie an irgendwas großartig großartig gemangelt.

[00:17:25]

Aber wir haben jetzt auch nicht den Luxus Urlaub gemacht. Also schon jetzt nicht nach Spanien geflogen, sondern halt Nordsee. Und ja, was hab ich von denen mitbekommen? Also ich hab da zwischendurch immer mal versucht, mir so die Grundzüge so mit Tilgungen und Zinsen und so weiter. Aber das ist jetzt eigentlich ja auch gar kein Bezug dazu. Was bei uns nie ein Thema war, nie großartig war, irgendwie Aktienbörse, Geld vermehren. Also das da hab ich meine Eltern jetzt dazu gebracht.

[00:17:51]

Jetzt mache ich schließe Sparplan, sich einzurichten. Das war überhaupt nicht sehr sicherheits bedacht, sehr sicherheits orientiert, Liebespaaren aber nicht investieren.

[00:18:03]

Bei uns zuhause wurde über Geld nicht gesprochen. Interessanterweise ist aber bei uns zuhause meine Mutter diejenige, die sich um die ganzen Geldsachen. Aber auch ich kenne natürlich diesen Ausspruch Über Geld spricht man nicht. Und was ich ja irgendwie total durch die Gesellschaft zieht. Also absolut. Meine Frau gibt mir immer so ein Album Drop, wenn ich wieder frage Und was verdienst du damit? Und das so offen anspreche oder auch offen darüber rede war das bei dir zu Hause so?

[00:18:32]

Also haben deine, hat dein Vater offen über Geld gesprochen nicht so richtig nehmen.

[00:18:37]

Also ich wüsste jetzt nicht unbedingt, was der damals so verdient hat. Vielleicht hat es mir erzählt, aber ich weiß, es war eher so groß genug.

[00:18:47]

So wurde jetzt also zumindest mal nicht von meinen Eltern initiiert. Das hat darüber geredet wird. So, das war nicht der Fall. Wir haben Taschengeld bekommen. Das war auch ganz klar, was meine Eltern bezahlen für uns und was halt nicht. Was quasi drin war in der Eltern Flatrate und trotzdem viel sparen mussten.

[00:19:09]

Worauf hast du so gespart?

[00:19:11]

A Ich hab immer auf Sachen vom BVB gespannt, hörte was großer Fan oder bist du, weil er immer noch meine Ehe und mein erstes Sparziel das weiß ich noch ganz genau war so ne Cap, sondern so eine BVB Cap der da mit vierzig Mark gekostet schon echt viele Max das hab echt krass.

[00:19:32]

Und ich hab sie mir dann letztendlich doch nie gekauft. Interessanterweise. Ich hab darauf gespart und drauf gespart und es mir nicht gekauft. Warum nicht sie? Das war mir immer zu groß. Ich es braucht nicht. Also diese Klamotten gab es einfach nicht gepasst. Also mich so diese kärglich. Genau diese diese Kaps ging mir dann immer komplett über die Ohren. Und das hat man nicht so und nicht so funktioniert, weil man Kinderkopf ist.

[00:19:55]

Und warst du schon mal in Schulden? Hast du so Dispo ausgeraubt? Und sowas kennst du? Kennst du sowas? Nee, also einmal wirklich aus Versehen. Weil ich quasi zu viel auf mein Depot rüber Geschichte habe. 12 Euro oder so.. Aber entschulden war ich noch nie. Nie. Also ich hab schon immer ganz gut darin, irgendwie das im Blick zu behalten. Zu sparen. Organisiert zu sein. Also erst. Hab ich auf jeden fall für meine eltern.

[00:20:21]

Diese organisierte strukturierte jaren. Überblick haben. Ist alles schön in Ordnern abgeheftet und nicht ihnen auch noch eine Rechnung. Rums. Das gab's bei uns nicht. Das war schon alles in guten Bahnen und ich glaube, das hab ich da auch mitgenommen. Also Schulden nen Studienkredite hab ich schon einen Kredit, da hab ich noch, aber keinen Dispo oder einen Fernseher auf Pump oder so..

[00:20:41]

Also du hast nicht. Bei mir ist es ja so ein hier hinter mir ist ein Sohn, so ein Karton. Und da steht drauf. Belege.

[00:20:50]

Also so was hast du nicht, sondern du bist da ein bisschen ordentlicher, was das betrifft.

[00:20:54]

Ich hab schon auch Haufen Prinzip. Ja schon. Erstmal alles sammeln und dann mal wegmachen. Aber jetzt auch gerade so im beruflichen Kontext mach ich das halt auch nicht mehr. Also das ist abgegeben. Das machen jetzt meine Mitarbeiter für mich. Mein Papa ist übrigens involviert. Ja, wirklichen Belege, Kram und so weiter. Alles was dein Vater macht, deine Finanzen. Naja, so ein bisschen zumindest. So ein Versagung von links nach rechts schieben und so Excel-Tabellen ausfüllen und so.

[00:21:22]

Das macht er dann für mich. Und gibt's dafür Geld?

[00:21:25]

Klar, symbolisch, symbolisch. Okay.

[00:21:30]

Ich bin ziemlich sicher, dass ich das an Weihnachten dann immer wieder zurückbekommen werde. Euch so pasa?

[00:21:37]

Interessant auf jeden Fall. Also muss ich nachfragen. Nochmal Entschuldigung, aber. Also wie fühlt er sich damit?

[00:21:43]

Da findet es super. Ja, ja, ja. Der findet das super, auch überhaupt da irgendwie zu helfen und auch diesen Einblick einfach zu haben. Der findet es gut.

[00:21:54]

Ja, wo glaubst du verläuft die Grenze zwischen Sparsamkeit und Geizig keit?

[00:22:01]

Ich würde sagen, die verläuft da, wo Sparen keinen höheren Zweck hat. Also einfach nur sparen um des Sparens willen. Nee, okay. Aber was ist denn das Ziel dahinter? Und ich verbinde Geiz auch eher mit enormen Verzicht. Nein, noch Verzicht und auch vielleicht an der falschen Stelle zu sparen. Also wenn ich jetzt sage, ich mache jetzt keinen Sport mehr, weil das Fitnessstudio kostet irgendwie 30 Euro Monat oder was. Dann ist es vielleicht an der falschen Stelle gespart, oder?

[00:22:32]

Keine Ahnung. Eigentlich möchte ich die total gerne ein Geschenk machen, aber irgendwie doch nicht, weil die 15 Euro es mir dann vielleicht nicht wert. Also ich glaube, sparen sollte eigentlich immer einen höheren Zweck verfolgen damit. Damit man dann auch dran bleibt. Damit es auch Spaß macht in dem Moment, wo ich ja weiß, wofür ich spare. Ich sage Okay, ja, ich gebe jetzt das Geld nicht aus, sondern ich packe das in meinen. Keine Ahnung der Aktiendepot oder spart das für eine Weltreise oder was auch immer.

[00:23:00]

Da hat es halt einfach einen höheren Zweck. Ich glaube, deswegen fällt es vielen Menschen aber auch so schwer, so schwer zu sparen, weil sie gar nicht wissen, wofür. Und ich glaube, der Geiz kickt dann wahrscheinlich rein, wenn es mit so negativen Gefühlen verbunden wird. Sage ich dir nicht, oder? Ja, wenn es vielleicht so ein bisschen überhand nimmt.

[00:23:17]

Sind krankhaft, wird okay.

[00:23:20]

Ich hab mal ein ich hatte mal ein Freund hatte und das ist jetzt, wo ich eine ganze Weile habe es das letzte Mal, dass ich mich erinnere so an an so einer Geschichte Recht hat. Hey, und ich hab mich gefragt, ob das richtig ist oder falsch ist. Weiß ich, was ich da empfinde? Das frage ich dich. Wir reden von einer Zeit, wo es noch CD Rohlinge gab. Oh ja, ja. Also 100 Jahre her und er hat mir ein CD Rohling gemacht, der damals 80 Cent einen Euro gekostet hat.

[00:23:47]

Also auch noch Naso. Und dann sagte er mir ein paar Wochen später Ich kriege noch einen Euro von dir für den Rohling und ich hab das damals und auch heute noch als vollkommen behämmert empfunden.

[00:24:01]

Um das mal so richtig. Das kann doch nicht sein, dass ein Euro meine Güte und mir war Geld aber noch.

[00:24:06]

Also prinzipiell hat er ja recht gehabt. Stimmt was gegeben haben Euro gekostet und ich schulde ihm einen Euro. Ich bin aber schon immer jemand gewesen, der ach scheiß 100sten lass stecken und und so weiter und so fort und niemals Typ Sprit Geld gewesen eigentlich und so, sondern irgendwie oder Restaurant mal der eine mehr, der andere. Also keine Buchführung, was das betrifft und auch kein ich versuche immer das Thema Schuld sag ich immer ja, dafür zahle ich das nächste oder so sage ich immer Nein, nein, es gibt keine Schuldigkeit.

[00:24:35]

Ich versuche das immer so wegzuschieben bei Schuld. Doch etwas belastender ist es, finde ich. Wie hättest du das gefunden mit dem einen Euro?

[00:24:45]

Also so erzählt soll ich die ganze ueberlegt, so hätte ich ihn nach dem einen Euro noch gefragt. Also erst einmal ich hätte es nicht schlimm gefunden, wenn ich danach gefragt worden wäre. Aber ich überlege tatsächlich, ob ich dich nicht auch nach dem einen. Vielleicht oder? Vielleicht hätte ich mich auch nicht getroffen. Da kam es irgendwie auch egal, aber ich hatte zumindest mal drüber nachgedacht. Wahrscheinlich schon.

[00:25:08]

Aber dann kommt das. Also es gibt gibt oder ich gebe mir nochmal ein anderes Beispiel. Es gibt bei uns in der Firma gab es lange so Essens Runden und wo sich Leute so hin und her so 12 Zenz hin und her geschossen haben, weil sie irgendwie zusammen einkaufen waren, nicht wahr? Immerhin. Ich hab das immer so mit einer absoluten Genuss beobachtet. Ich dachte so ja ich schulde dir noch 12 Cent ne, aber ich picker noch von dir noch 13!

[00:25:30]

Also ich werd voll interessant. Würde ich. Diese Gespräche würde ich nie führen und also wollte ich nicht damit eigentlich hin.

[00:25:37]

Okay. Aber woher kommt das, dass das an manchen Stellen so eine ganz große Bedeutung.

[00:25:42]

Also so, man sagt dir dann Pfennigfuchser auch dazu jetzt ins Cent fuchsia. Aber woher glaubst du, ist der Ursprung dafür?

[00:25:50]

Ich könnte mir vorstellen, dass der Ursprung in so eine Art Mangeldenken liegt. Also wenn ich zu dir kommen und sage ich kriege nur 13 Cent fundiert, dann vertraue ich vielleicht nicht unbedingt darauf, dass also dann fühlte sich vielleicht wie verloren an. Aber ich kriege eigentlich noch. Also eigentlich hätte ich 13 Cent mehr. Und ich glaube, da geraten viele in so eine Art Mangeldenken. Du kannst den Euro nur einmal ausgeben. Geld wächst nicht auf Bäumen. Das letzte Hemd, keine Taschen.

[00:26:17]

So unterbewußte Programme, die sich da, vermute ich, jetzt mal abspielen würde, so würde ich es erklären. Man könnte diese 13 Cent ja auch ins Investition sehen oder als Investition in keine Ahnung, zumindest mal eine Freundschaft oder was auch immer oder okay, verbringen jetzt wirklich 10 Minuten gratis 13 Cent zu sprechen. Also was ist eigentlich das Geld? Zeitverhältnisse dahinter. Aber ich glaube das ganz ganz vieles auch finanziell, aber auch andere andere Sachen die Grundlage von Mangeldenken haben.

[00:26:49]

Also dieses verpass was bekomme ich das wieder? Mir wurde was weggenommen. Man könnte ja auch vertrauen und sagen Ja okay, gut, wir haben nächste Woche bestimmt 2 Euro rein anstatt diese 13 Cent oder so. Aber dazu gehört natürlich auch ein gewisses Grundvertrauen in sich selber. Vielleicht auch in den eigenen Wert. Und ich glaube, diese Mangeldenken ist da.

[00:27:13]

Könnt ihr da auf jeden Fall euch. Jetzt mal ganz abgesehen von Erziehung und was dafür wie Geld, Gold Erlebnisse in der Kindheit waren. Vielleicht hat auch mal einer was weggenommen. Also ich ich kann mich auch noch an ein paar Kindheitserinnerungen erinnern, die auch mit mal so Wert oder Geschäften oder Geld zu tun haben wie sie da. Warum kann ich mich da eigentlich noch dran erinnern, so 30 Jahre später? Aber irgendwas war da ja anscheinend. Ja, Ingram ist da abgelaufen.

[00:27:37]

Genau dieses Programm ist ja bei mir offensichtlich auch abgelaufen, bei dem bei dem Rohling. Für mich war das auch prägend, weil ich merkte das so, das möchte ich gar nicht. Also ich möchte gar nicht, dass mir der Euro so viel wert ist. Ja so und bin absolut auch. Hab auch die Erfahrung gemacht, dass alles irgendwie doch egal was im Leben kommt wieder wenn ich Scheiße baut. Da kommt die Scheiße wieder und wenn ich gut war, kam das auch wieder.

[00:28:02]

Deswegen absolut für mich. Das Thema Geld hab ich immer irgendwann, weil es so auch unbequem war. Ich konnte sehr viel von dem, was du mit Frauen verbunden hast, konnte ich meinen Namen einsetzen und ich find aber den Begriff Mangeldenken total interessant. Hat sich der für dich verändert? Also du hast ja jetzt würde ich behaupten, was ich gesehen habe.

[00:28:23]

Hier geht es finanziell wahrscheinlich ziemlich gut und du warst ein sehr erfolgreiches Online-Business und so weiter. Und sofort hat sich dein Mangeldenken dadurch verändert.

[00:28:31]

Ich bin auf jeden Fall sehr viel entspannter geworden. Ja, das kann ich definitiv so sagen. Also es fällt mir leichter in diese, also dieses zu vertrauen, diese Balance zu gehen und zu sagen Ja okay, jetzt hast wir Fehler gemacht hat ich leider 60000 Euro gekostet. Blöd gelaufen.

[00:28:49]

Aber dann ist das jetzt halt so und wird schon wieder kommen. Da war ich vor vor noch ein paar Jahren komplett anders gepolt. Also da war immer mehr Arbeiten für mehr Geld und alles richtig machen und alles perfekt machen. Und da hab ich auch nicht um jeden Euro gefeilscht. Aber ich hatte schon auch mal eine Phase, der ich wirklich extrem sparsam war, extrem sparsam gelebt hab, einfach um das also was weiß ich damals für mich auch so richtig angefühlt.

[00:29:19]

Das war gerade die Phase, als ich dieses ganze Geld meintet und so weiter reingekommen in dieses aus dem Hamsterrad raus. Und so was würde ich heute zum Beispiel nie wieder so machen. Also es war ne coole Erfahrung zu wissen okay, wie weit kann ich auch gehen. Trotzdem hatte ich immer noch meine Sachen, die mir wichtig waren Reisen, Ernährung und so weiter. Aber bei einem anderen hab ich schon echt ganz gut zurückgestuft. Und heute kann ich auf jeden Fall sagen, dass es mich deutlich entspannter macht zu wissen, dass das eigentlich kein Thema ist.

[00:29:48]

Das wäre schön, wenn wenn Geld kein Thema ist, dann ist es eigentlich das Beste so, weil wenn gelten zu großes Thema ist, heißt es eigentlich, dass vielleicht. Da irgendwas nicht richtig läuft. Und wie hast du geschafft? Also als Madame Moneypenny das Geld nicht mehr so ein Thema für dich ist. Ja, indem ich.

[00:30:11]

Selber meine privaten Ihna und meine privaten Finanzen anders strukturiert habe. Ich habe einfach mal angefangen Geld zu investieren, anstatt es zu horten, so dass es mehr wird. Ich habe das Geld, was ich eh schon verdient habe, wofür schon meine Zeit reingelaufen, das war schon versteuertes investiert. Und parallel dazu ist Mada Money Penny jetzt auch so stark wachsen, dass ich ja dann auch da drauf rübergeschickt bin, dass das jetzt mein Einkommen Strom ist, mein Haupt Einkommen Strom ist.

[00:30:40]

Und ja, da ist natürlich in so einem Online-Business die Grenzen nach oben ganz gut, ganz gut offen, was einfach so das Einkommen und den Umsatz angeht.

[00:30:52]

Also hat das was mit ein bisschen arrogant und ein bisschen übertrieben auch mit Fuck you Money beschreibt.

[00:30:59]

Total? Absolut. Ja, glaube ich schon. Also bei mir habe ich gemerkt und das ist ja auch so ein bisschen die, die diese Dynamik dahinter. Je mehr Geld man hat, desto leichter wird es auch noch mehr Geld zu kommen. Die Hand hast du keine Ahnung. Geringer sind die Gebühren, weil bei Software Dienstleistern. Also bei meinem Payment Provider, der für mich die Zahlungsabwicklung macht. Da zahle ich halt nicht mehr die normale Provision, die man am Anfang bezahlen muss, wenn man irgendwie anfängt.

[00:31:28]

So weil ich da solche Umsätze mache, dass er sagt Okay, ja, kriege Christian den besseren Deal, damit du bei mir bleibst. So und schwupps hab ich ja dann quasi proportional nochmal mehr. Oder andersrum. Oder oder weniger Kosten. Und dieses Fuck you money das einfach hat definitiv auch, sich von solchen Sachen, von irgendwelchen Kosten oder von unerwarteten Ereignissen nicht so umwerfen zu lassen, sondern sagen zu können Ja gut, ist jetzt irgendwie blöd, aber wirft mich nicht aus der Bahn, wenn da irgendjemand kommt und keine Ahnung, was das von mir haben will oder in Verhandlungen ganz anders reinzugehen oder auch einfach mit dem anderen Standing auftreten zu können.

[00:32:03]

Auch dieses unterschätzt zu werden ist glaube ich auch ein ganz großes, ganz großes Thema. Gerade bei mir jetzt auch persönlich. So die sie haben mir da manipulierbare die Blog doch so ein bisschen machen, ein bisschen was auf hinzukamen. So er ich glaube, was dahinter steht, wissen die meisten gar nicht, weil ich es ja auch nicht so, ich zeige es ja auch nicht so richtig. Aber dieses Fuck you money ist glaube ich etwas, was jeder haben sollte.

[00:32:24]

Also gerade wir Frauen, sone. Das finde ich also einmal zum Arbeitgeber zu. Also in ganz verschiedenen Beziehungen und Situationen einfach sagen zu können so nein, muss ich nicht, muss ich mir nicht geben. Ich brauche nicht den Kunden den Nerv Kunden annehmen, der irgendwie nur die Hälfte zahlen will, um mich dann doppelt so viel meiner Zeit kostet.

[00:32:43]

Hat das was mit einer Zahl zu tun bei dir gehabt? Gab es eine Summe oder womit? Hat das was zu tun?

[00:32:49]

Diese diese Art Freiheit? Du redest ja auch ganz viel. Das hast du ja schon am Anfang gesagt. Geht es bei dir um finanzielle Unabhängigkeit?

[00:32:56]

Ja und wenn ich das bei mir sagen kann, um da ist es so. Ich merk naja, ich fühle mich. Wir haben ein Garten und da steht eine Jurte drauf. Und eigentlich die schönste Zeit hab ich, wenn ich in dieser Jurte bin. Und das ist nicht gut, dass es keine teure Prenzlauer Berg Wohnung und und. Das hat aber bei mir sehr wenig mit Geld zu tun, sondern eigentlich eher mit dem mit der Feststellung Naja, also jetzt, wenn es alles hart auf hart kommt, meine Güte, wenn Sie mal in diese Jurte.

[00:33:25]

Also ja, im Winter vielleicht kalt, aber stellen uns Hannover rein. Ja, also. Also das so ist es nicht.

[00:33:32]

Und das hat bei mir ganz viel in diesem was. So Geld, oder? Also bei mir war das eigentlich gar keine Summe, sondern eigentlich eine Feststellung, wie gut es mir in meiner Jurte geht. Ja, was war das?

[00:33:43]

Kann ich. Kann ich komplett nachvollziehen, kann ich komplett nachvollziehen. Und da schließt sich ja auch so ein bisschen der Kreis, das Geld ja auch nur ein Mittel zum Zweck ist. Also wenn wir jetzt keine Zeit hättest, die du da drin verbringen kannst, wäre es auch blöd, wenn die 20 Stunden am Tag arbeiten müsstest oder so oder deinen Sohn nicht siehst. Und darum geht's ja eigentlich. Also was mache ich denn mit dem Geld? Deswegen würde ich auch sagen, es ist nicht irgendeine Summe oder irgendwas auf dem Konto, weil.

[00:34:08]

Klar, es gibt da gibt es ich irgendwelche Studien dazu, dass ab einem gewissen Einkommens Level das Glück oder die Zufriedenheit, die Sicherheit auch nicht mehr großartig weiter steigt. Weil irgendwann kann es auch so gar nicht mehr ausgeben als der normale Mensch. Kommt ja mit mit einem ordentlichen Gehalt auch ganz gut über die Runden. Also viele brauchen auch nicht 150 000 Euro mehr. Ich auch nicht. Also das ist auch nicht das, was ich mir auszahlen. Das ist signifikant weniger.

[00:34:33]

Und diese Entspanntheit kam eigentlich eher so gar nicht einmal mit der Zahl, sondern zu wissen. Okay, so läuft das Spiel. So, das sind eigentlich die Karten, die ich auf der Hand habe. Das ist eigentlich so, wie ich das, wie ich das machen kann. Ich kann Geld investieren und es wird mehr. Ich kann irgendwie Produkte verkaufen und verdiene auf einmal mehr so mit einem ähnlichen Zeiteinsatz, als ich noch angestellt war. Also es ist mehr so, dieses dieses Spiel zu verstehen, auch in diese Selbstbestimmtheit zu kommen, zu sagen okay, am im Endeffekt hängt es an mir und an niemand anderem.

[00:35:10]

Und das ist, das finde ich, eigentlich eine sehr schöne, eine sehr schöne Ausgangsposition zu sagen Ich entscheide, wann ich in Rente gehe und mit wie viel Geld. Punkt. Und klar, das weiß ich, dass es auch ein großes Privileg ist, dass ich mir solche Gedanken machen kann oder dass es für mich auch realistisch ist. Aber ich habe natürlich auch einiges dafür rein gebuttert und einiges dafür gearbeitet, in dieser Position jetzt sein zu können. Und deswegen ist es gar nicht irgendwie.

[00:35:38]

Ich weiß nie, ob die Leute mal denkt, man brauche jetzt eine Million auf dem Konto. Ich habe mir dann dieses Freiheitsgefühl aufkommt. Das ist ja genau, wie du sagst. Was mache ich dann mit dem Betrag? Also eine Million auf dem Konto geben mir auch nicht mehr Zeit oder irgendwie einen schöneren Garten, sondern wenn ich es dann dafür ausgebe.

[00:35:55]

Also was ich aber bei dir faszinierend finde, das hast du ja auch schon ein bisschen dargelegt, dass dieser Reichtum und es ist schön, dass du da jetzt in dir den Kreis schließt so ein bisschen ja eigentlich vor allen Dingen durch Lernen kommt also durch Wissensaneignung. Also dein Fuck you money Prinzip. Hab nicht so viel mit Geld zu tun, sondern eigentlich mit Wissen.

[00:36:17]

Wenn ich das so richtig verstanden hab oder ja, zumindest mal auch eine gehörige Portion, weil ich halt denke. Also angenommen, es würde jemand kommen und mir alles wegnehmen, was ich habe. Irgendwie keine Ahnung. Mein Laptop und mein Konto plündern und mein Business zumachen.

[00:36:33]

Was steht dann unterm Strich so? Unterm Strich steht dann halt ich relativ nackt da. Aber ich habe immer noch mein Wissen und mittlerweile auch das Wissen, wie ich dann vielleicht auch das ein Business aufbauen kann, um dann halt wieder damit Geld zu verdienen und um wieder einen Mehrwert liefern zu können für andere Menschen und dafür bezahlt zu werden. Und das ist halt etwas. Wer? Wer soll da kommen, um mir das großartig wegnehmen? Und ich glaube, das ist.

[00:36:58]

Man spricht doch immer gerne von Humankapitals. Immer so ein sperriges Wort. Aber irgendwie ist es dann halt genau so und dieses Wissen zu haben, die Erfahrungen zu haben und zu wissen. Ja gut, dann halt was anderes.

[00:37:11]

Dann finde ich halt andere Wege. Mir mal eine klitzekleine Pause. Ich möchte euch zwei weitere Supporter vom Hotel Matcha vorstellen. Mein heutiger Supporter ist Bubble. Wie sind eigentlich eure Vorsätze fürs bisherige Jahr gelaufen? Ganz oben auf der Liste stehen bei einigen sicherlich eine Sprache lernen. Ich versuche es immer mal wieder, aber so richtig gelingt mir das nicht.

[00:37:35]

Mit Babbel, der weltweit erfolgreichsten Sprachlehre App, schaffen wir das aber alle. Denn laut einer Studie der Yale University verbessern 100 prozent der Bubble Lernenden ihre Sprachkenntnisse in nur drei Monaten. Great Fantastic offen, sage ich da. Mit Babbel könnt ihr 14 verschiedene Sprachen lernen, mit dabei sein Englisch, Spanisch, Französisch, aber auch Portugiesisch oder Türkisch. Das Geniale an Babbel ist, dass er dank professioneller erstellter Kurse durch sprachliche Expertinnen für jedes Sprachlabor von Anfang an mit echten Dialogen richtig sprechen lernt, anstatt nur mit einzelnen Worten oder Sätzen, so wie ich das z.B. in der Schule gelernt habe und mich jetzt wundere, dass ich nicht so gut Englisch kann.

[00:38:12]

Außerdem könnt ihr gezielt sprechen üben und eure Aussprache mit der Spracherkennung Funktion perfektionieren. Versteht man euch dann auch im Moment? Zahlreiche Podcast, Episoden und Magazine Artikel sorgen dabei für Abwechslung beim Sprachenlernen. Noch bis zum 30. April gibt es für Hotte Matze Hörerin eine sehr, sehr gute Aktion mit dem Code Check minus ihn könnt ihr jetzt 6 Monate abonnieren, aber ein ganzes Jahr. Dann klickt einfach auf Bubble Punkt. Com Slash Audio und dann es einfach los den Link und alles.

[00:38:40]

Dafür packe ich euch in die schon uns. Herzlichen Dank an Bubble. Mein heutiger Supporter ist Mo Mox Fashion. Ihr habt euch vorgenommen, dieses Jahr mehr Second Hand zu shoppen, über Flohmärkte oder durch Vintage Läden zu streiten. Das müssen wir wahrscheinlich erstmal in die zweite Jahreshälfte schieben. Super easy und nachhaltig geht es trotzdem beim Moo Mox Fashion Lomax Fashion ist Deutschlands größter Secondhand Fashion Onlineshop auf Momoko Fashion vom kommenden packe ich eigentlich schon und finde eine große Auswahl. Qualitäts geprüfte Einzelstücke aus zweiter Hand Kleidung, Schuhe, Asos was gibt's da?

[00:39:13]

Über 2000 Marken von Adidas bis Wrangler Schick Momos Fashion versandkostenfrei was nicht gefällt oder passt schick dir einfach kostenfrei zurück mit dem Code Matze gibts für euch auf Momoko Fashion Punct kommen 22 euro. Neukunden Rabatt bei einem Mindestbestellwert von 40 Euro. Das ist doch mal gut. Viel Freude beim Shoppen. Und vielen herzlichen Dank an Momus. Und nun zurück zu Natascha Wegelin. Was sind die drei größten Irrtümer, wenn es darum geht, Geld zu investieren?

[00:39:46]

Also drei nicht. Du kannst, aber ich kenne auch wenn es noch 11 nehmen.

[00:39:53]

Ja, ich würde sagen, die größten Irrtümer beim Geld investieren. Einer ist auf jeden Fall oder wenn man das mal so ein bisschen auf Fehler, dass die Leute in irgendwas investieren, von dem sie keine Ahnung haben. Also da kommen jetzt auch ein paar Broker um die Ecke, die jetzt hier und alles mit einer App und schnell mal eben in der Straßenbahn ein bisschen rum traden kann man sicherlich alles machen, aber ob das dann wirklich so nachhaltig ist und so zielführend, bin ich mir nicht so sicher.

[00:40:18]

Ich bin Refraktion. Erst einmal Wissen aneignen, nur Strategie aufbauen, Risiko bestimmen, Plan aufstellen und dann investieren und die Jungen gedreht. Der zweite Mythos ist alles Teufelszeug. Börse verliert man nur Geld ist auch nicht richtig, schließt aber wieder zu dem ersten Punkt an. Ja, diejenigen, die nicht wissen, was sie tun. Die fallen halt auf die Nase damit. Und meiner Meinung nach auch ein Stückchen weit zurecht. Aber es gibt auch Leute, die sich das angeeignet haben und die dann davon profitieren, wenn jemand verkaufen will, verkaufen wir verkaufen will und nicht außer schön günstig.

[00:40:52]

Danke, nehm ich mit, ja. Und das dritte dritte Mythos um nochmal das Geschlechter Ding aufzumachen, dass Männer besser sind in der bei Finanzen als bei Frauen. Das ist nämlich auch nicht so. Tatsächlich sind Frauen die besseren Anlegern. Jetzt hab ich in einem Buch gelesen. Ja genau. Es gibt verschiedene Statistiken, Studien, dass Frauen tatsächlich durchschnittlich eine bessere Rendite bekommen als Männer. Was darauf zurückgeführt wird, dass Frauen da so ein bisschen lustigerweise rationaler rangehen und nicht so emotional an das Geld Thema wie Männer vielleicht nicht so Ego getrieben, sondern in ihre Hausaufgaben richten ist langfristig ein.

[00:41:33]

Und dann ist auch wieder gut. Während Männer da vielleicht gerne mal eher so nochmal ein bisschen Tesla und da nochmal es vielleicht sich dann auch eher vergleichen.

[00:41:43]

Mag sein, mag sein. Vielleicht.

[00:41:47]

Wie funktioniert Vermögensaufbau mit Aktien? Relativ simpel Ich investiere Geld, also ich schaue mir an, was möchte ich denn investieren? Welche Aktien, welche ETFs? Das sind dann natürlich im also nicht im Bestfall, sondern im Normalfall sind es Unternehmen, von denen ich mir erhoffe, dass ich daran glaube, dass die sehr gut wachsen werden über die nächsten Jahre, dass das ein gutes Investment ist. Ich könnte mit dem Geld ja auch etwas anderes machen oder in andere Unternehmen investieren.

[00:42:16]

Ja, und dann kaufe ich mir da Aktien von diesem Unternehmen und halte die eigentlich nur die ganze Zeit. Sind sie schon, bekomme ich Dividenden. Manche zahlen Dividenden aus, manche auch wieder nicht. Und ansonsten gibt's da natürlich auch viel, um die Kursgewinne, um die KUS Rendite. Und dann kann ich mir überlegen Götzis gibt es natürlich verschiedene Strategien. Manche kaufen eher kurzfristig, kaufen und verkaufen ihr kurzfristig. Sie sowas wie Gameshow basiert ist schon das ganze, also nicht das ganze.

[00:42:43]

Zockerei. Das ist Zockerei und da gibts die andere Fraktion. Die Band holt Macht, zu der gehöre ich auch. Kaufen, liegen lassen, liegen lassen, liegen lassen und dann irgendwann, wenn der Tipping Point gekommen ist, dass man okay, als hätte ich das Geld ganz gerne möchte ich das verleben. Dann kann man eben Anteile an Aktien oder ganze Aktien, dann verkaufen Anteile am Depot und hat dann hoffentlich einen guten Schnitt gemacht.

[00:43:04]

Hast du für dich, wenn du in eine Aktie investierst, schon diesen Tipping Point im Blick. Also weißt du schon heute 26. Februar 2021. Ich stecke heute 100 000 Euro in die Matze Aktie.

[00:43:19]

Übrigens bin ich jetzt eins. Und weißt du schon, was du nach 11 Jahren wieder rausgehst, oder? Oder wie definierst du diesen Tipping Point?

[00:43:30]

Also ich investiere sowieso nur breit gestreut und ganz langfristig. Also wenn ich heute irgendwas kaufen würde, dann rechne ich damit, dass die nächsten 30 Jahre auch nicht großartig zu verkaufen.

[00:43:39]

Also du würdest nicht meine Aktie nach elf, sondern eher nach 30 Jahren.

[00:43:44]

Also du hast dann also 11 Jahre ist schon ne lange Zeit. Ja. Normalerweise ist es halt so, dass man sich überlegt Okay, wann brauch ich denn das Geld? Und je länger ich das nicht brauche, umso besser. Und klar, so wie wir das machen auch in meinen Coachings ist, dass wir dann halt zurückrechnen, dass wir irgendwie sagen Okay, gerade wenn es ums Thema Rente geht oder was auch immer oder Teilzeit. Aber wie viel Geld brauche ich denn dann wann zur Verfügung und wann ist es eigentlich runter rechnen?

[00:44:06]

Okay, wie viel Rendite muss ich dann machen und wieviel muss ich dementsprechend investieren und über welchen Zeitraum?

[00:44:11]

Und aber trotzdem nochmal auf diesen auf meine Mazza Akte zu bleiben. Also guckt da nicht drauf. Ah, jetzt steigt oder sinkt, sondern du hast eigentlich eher im Zeitraum im Blick, wann du theoretisch das Geld brauchen würdest. Genau.

[00:44:24]

Genau. Und das ist dann quasi eher eine Gesamtbetrachtung. Weise das dann nicht auf die einzelne Aktie, sondern die sind bei mir dann eher so 2 000 Aktien oder bzw. in ETFs dann auch gebündelt, sodass ich da auch gar nicht großartig auswählen muss. Welche Aktie nehme ich denn jetzt oder welche nehme ich nicht, sondern ich mache das sehr breit gestreut in der sozusagen Sapir. Genau, ich habe die und die ETFs, da sind die größten Unternehmen der Welt drin.

[00:44:48]

Und wenn es in 10 Jahren andere sind, dann sind es in 10 Jahren andere. Ich brauche nichts mehr zu tun, da muss ich mir nicht aussuchen. Muss ich mich damit beschäftigen? Das heißt, dann rechne ich mit einer Durchschläge Rendite und schaue dann halt, wann Wandern Tipping Point zu erwarten ist oder wenn er dann noch wirklich kommt.

[00:45:05]

Wenn ich jetzt Geld in eine Aktie stecke, also ich stecke jetzt Geld in die Madame Moneypenny Acte.

[00:45:11]

Also ich gebe das ziemlich, ziemlich gut. Sind wir es ziemlich gut. Ich nehme 1 000 000 Euro gebe ich aus. Was passiert mit diesen 1000 Euro? Also ich gehe jetzt. Hab jetzt keine Ahnung mit Trading, aber ich nutze keine Ahnung. Trade Republique da und da gebe ich das aus 1 000 Euro. Was passiert dann? Was ist genau?

[00:45:30]

Was ist der Weg dann? Na, du kaufst ja Aktien von jemand anderem, ja.

[00:45:37]

Das heißt, wer bekommt dann das Geld und du hast die Aktie dafür? Und dann hab ich mehr. Passierte erst mal nicht. Okay, genau das hat halt Auswirkungen auf den jetzt mal auf den Aktienkurs. Je höher die Nachfrage, desto höher ist eigentlich ganz normale Preis Preisfindung. Aber es ist jetzt nicht so, dass wenn du jetzt eine Aktie irgendwie kaufst das ist dann das Geld bei mir landet oder so, sondern das landet bei demjenigen, der dafür dann schon mal vielleicht anderes Geld bezahlt hat.

[00:46:02]

Wenn du es für 10 000 Euro abkauft, würde ich hoffen, dass der mindest mal noch einen ganz guten Schnitt gemacht. Ich sage immer für 500 gekauft hat. Genau das ist jetzt was anderes als bei einem IPO. Also wenn es wirklich dann, wenn ein Unternehmen an die Börse geht und die Aktien quasi frisch ausgegeben werden. Deswegen macht das Unternehmen das ja, um frisches Kapital reinzubekommen. Aber sobald die einmal draußen sind, ist Tim guckt das herzlich. Egal ob du ne Apple Aktie hast und die mir verkaufst oder nicht.

[00:46:26]

Und ein Wissen hantiert sind.

[00:46:28]

Also mein Geld hat. Also wenn jetzt, wenn ich jetzt eine Aktie kaufe im Sinne von wir bleiben bei bei Apple, bei Tim Cook und dann kaufe ich eine Apple Aktie und was macht der dann mit dem Geld? Wer investiert das wieder in seine in seinen Apple sozusagen?

[00:46:45]

Genau hier würde ich jetzt mal genau der, der investiert ist wieder bzw.. Wie gesagt, er selber bekommt ja erst mal nichts davon, sondern die Person, von dem du das irgendwie kaufst, ja, aber genau. Letztendlich ist es dafür gedacht, zur Kapitalbeschaffung in erster Linie das Unternehmen nicht irgendwelche Kredite aufnehmen müssen oder was um Wachstum zu finanzieren. Deswegen gehen ja dann noch viele an die Börse, sondern genau wer investiert es dann zurück in sein Unternehmen, in Mitarbeiterinnen?

[00:47:11]

Expansion in das neue iPhone müssen sie ja dann seine Aufgabe als Geschäftsführer, damit vernünftig zu wirtschaften und auch dann quasi eine Rendite zu produzieren. Also das ist ja auch immer in dem Moment, in dem ein Unternehmen an die Börse geht, entscheidet es sich natürlich auch dazu, die die Shareholder bei Laune zu halten und dann auch entsprechend die Ziele zu erreichen. Das dann schließt sich der Kreis.

[00:47:35]

Was ist was? Ab wann ist eine Rendite gut?

[00:47:39]

Also. Durchschnittlich liegt die Rendite von Aktien jetzt mal so über alle hinweg soweiso 8 9 prozent in den letzten x 44 Jahren oder so. Und das ist schon ja mit. Es ist dann schon ein bisschen Risiko behaftet. Das kann man ja auch nochmal streuen. Wie viel Risiko eingehen investiere ich jetzt hauptsächlich in Schwellenländer meinetwegen, von dem man noch nicht so richtig weiß. Okay, wie lange dauert es, bis die hochkommen? Oder investiere ich in einige vermeintlich sichere Bank, wie z.B. so einen Apple oder Amazon oder so haben sie natürlich schon extreme Sprünge hinter sich, haben aber auch auf die nächsten.

[00:48:17]

Da ist dann wieder der Zeitraum. Also das ist natürlich, je länger du es hälst, je länger du pro Jahr deine keine Ahnung 8 prozent Rendite mitnehmen kannst, umso besser. Klar. Aber ich sage mal alles soll an sich schon Inflation ausgleichen und die Kosten und so weiter. Jetzt irgendwie mit 3 4 prozent. Na gut. Brauche jetzt nicht unbedingt wie so ein großes hohes Risiko eingehen. Da ist ja dann gerade mal die Inflation sozusagen klar. Bleibt mir dann noch ein bisschen was, aber abzüglich Gebühren und so weiter.

[00:48:46]

Ja, wir haben ja schon gesagt, wir haben schon die drei größten Irrtümer definiert Was sind die wichtigsten Faktoren für ein Investment? Was wird das?

[00:48:54]

Wir können auch wieder 3 nehmen, wenn du möchtest, schließt so ein bisschen daran, dann also zu wissen, was man tut. Auf jeden Fall. Dann das zweite, die Kosten im Blick zu haben. Also was was kostet die ganze Geschichte eigentlich? Da sind wir auch bei so Sachen wie aktive Fonds und so weiter. So ein aktiver Fonds, wenn der einfach mal 1,70 5 prozent oder 2 prozent Kosten pro Jahr hat, kommst du mit deinen 4 mit 4 nicht so weit.

[00:49:19]

Mit 4 5 prozent Rendite bleibt ja nichts mehr von übrig abzüglich Inflation. Also wissen was man tut. Auf die Kosten schauen und das eigene Risiko zu kennen finde ich halt auch immer super super wichtig. Also wirklich zu schauen, wieviel Risiko möchte ich denn überhaupt eingehen, weil am Ende geht es darum, in Krisen, in vermeintlichen Panik Situationen wie jetzt ja vor gut einem Jahr oder vor knapp einem Jahr, dass man da halt einfach die Ruhe behält und sagt Okay, was ich wusste, dass das kommt wieder der Bogen zum Wissen Strategie.

[00:49:51]

Idealerweise weiß man das. Also so eine Krise kommt und ist, die auch mal gerne länger anhält und so weiter. Und wenn man da einfach zu viel Risiko eingegangen ist, dann fällt es einfach emotional unheimlich schwer, da standhaft zu bleiben. Deswegen ist das meiner Meinung nach einer der wichtigsten Bausteine, überhaupt die eigene Risikobereitschaft zu ermitteln. Und wie macht man das? Ja, da gibt's verschiedene. Also gibt's auch kleine psychologische Tests. Mit denen arbeiten wir zum Beispiel.

[00:50:14]

Das macht man, indem man sich, wie gesagt, das Wissen aneignet. Das macht man, indem man analysiert. Da gibt's verschiedene Faktoren. Aber das Alter ist natürlich ein Faktor. Wenn ich irgendwie 25 bin und noch 40 Jahre Geld verdienen kann, dann ist es, dann kann ich da mehr Risiko eingehen, als jetzt jemand irgendwie 55 ist. Und wenn dann nochmal eine Krise kommt vor der Rente, wird schon knapp. Das sind alles solche Themen. Wie sicher ist das Einkommen 25 gerade selbstständig gemacht?

[00:50:43]

War es vielleicht dann doch nicht richtig, dass ich da die. Mehr So saves als 40 Jahre und verbeamtet und eigentlich alles ziemlich easy. Das sind so Faktoren. Und dann natürlich auch die Stressresistenz. Also wie? Wie fühle ich mich dann damit, wenn dann einfach mal alles rot ist und gerne auch ein paar Jahre?

[00:51:01]

Ich bin ja auch angestellt als Geschäftsführer. Wie viel Prozent sollte ich von meinem Gehalt investieren? Was würdest du sagen?

[00:51:08]

Also die Daumenregel ist so 10 prozent mit 10 prozent fährt man meistens schon ganz gut und 10 prozent ist meistens auch sowas. Was ist nicht so? Hießen Dull wehtut. Klar, je mehr desto besser. Aber 10 prozent ist ja schon. Passt schon.

[00:51:21]

Achtest du auf sowas wie Nachhaltigkeit? Also schaust du, dass Fonds nachhaltig sind?

[00:51:27]

Naja, da gibt's mittlerweile auch einige, die das die sich zumindest mal auf die Fahne schreiben. Nachhaltigkeit in dem Bereich ist ja immer so ein bisschen. Wie definiere ich jetzt die Nachhaltigkeit eines Unternehmens Zone? Da gibt's aber verschiedene Kriterien, die daran angelegt, die da angelegt werden, die extra dafür entwickelt wurden. Es gibt auch ETFs mittlerweile, die auch für ausschließlich nachhaltige Unternehmen drin haben und. Da ist die Rendite sogar auch zumindest historisch gesehen höher als bei nicht nachhaltigen ETFs z.B. oder Fonds.

[00:51:58]

Was ich sehr plausibel finde, weil es geht ja eben um Nachhaltigkeit, also auch um nachhaltig zu wirtschaften, nicht nur in einem verstrichenen Grün zu sein, sondern das spielt ja auch so was wie Diversity usw. in diesen Kriterien auch eine große Rolle. Und von daher finde ich das sehr plausibel, dass die Unternehmen, die wirklich mal 30 Jahre nach vorne denken und nicht nur bis zum nächsten Quartalsbericht, dass die langfristig auch die bessere Rendite erzielen.

[00:52:22]

Wie geht das, dass das Geld also wenn ich jetzt 1 000 Euro investiere? Das hast du schon gesagt. Festzustellen, dass das Geld für mich arbeitet.

[00:52:30]

Und dann stelle ich mir dann vor, dass 1 000 kleine Euros ja irgendwo genau und so richtig irgendwie für mich eine Ahnung Blog-Artikel schreiben, oder?

[00:52:39]

Also meine 1000 Angestellte sind.

[00:52:42]

Wie funktioniert das, dass die. Also dass sich dieses Geld, wenn ich das irgendwo hin gebe. Also wenn ich das in einer Fischbeck oder einen Fonds oder was auch immer. Das ich, das dieses Geld mehr wird.

[00:52:53]

Also ja, wie schaffen diese 1 000 Mitarbeiter sich zu vermehren?

[00:52:57]

So viel wie sich zu vermehren? Einfach ja genau sich zu vermehren. Also Zinseszinseffekt ist da eigentlich das, was es am besten beschreibt. Das heißt, du bekommst Squall Zinsen in Anführungsstrichen. Eigentlich sind es dann Kursgewinne. Also wenn wir jetzt von Renditen sprechen 5 prozent pro Jahr meinetwegen, dann bekommst du in der ersten Runde 5 prozent auf deine 100 Euro 100 000. Wieviel auch immer wir dann gesagt haben und in der nächsten Runde Runde in Anführungsstrichen bekommst du dann wieder aber 5 prozent auf die 1 000 Euro plus 5 prozent vom letzten Jahr.

[00:53:34]

So und das führt irgendwann zu so einem exponentiellen Wachstum, dass sich das halt immer immer 10 prozent rauf ist, immer 10 prozent auf das letzte, was ja schon mal um 10 prozent gewachsen ist. Und so funktioniert es dann im Endeffekt. Und so funktioniert es auch, dass man dann irgendwann hoffentlich sagen kann Okay, diese diese Gewinne lasse ich mir ausschütten. Also da sind wir dann bei so etwas wie einem passiven Einkommen zu sagen Okay, dies ist das meine ich mit diesen Tipping Point am Anfang oder am Anfang die meiste Zeit.

[00:54:03]

Wahrscheinlich wird investiert, investiert, investiert, gespart, investiert, bis dann dieser Punkt gekommen ist, wo man sich dann okay, jetzt brauche ich gar nicht mehr sparen. Meine ganze ist fett genug. Die Eier sind richtig schön groß, dass ich davon leben kann. Und das heißt, die soll die kleinen Soldaten jetzt mal Pause machen. Die sitzen da weiter und die vermehren sich natürlich auch noch weiter. Aber ich nehme dann sozusagen den Überschuss ab, indem ich dann Aktien wieder verkaufe.

[00:54:27]

Wie auch immer.

[00:54:29]

Hast du für dich eine Art Renten Datum schon definiert? Also hast du für dich schon so einen Natascha? Wandert aus nach Sri Lanka. Moment.

[00:54:40]

Definiert?

[00:54:41]

Nee, das ist. Lustigerweise ist das so eine. So eine Dynamik, die sich bei mir ergeben hat. Also das ist für mich gar nicht mehr so wichtig. Ist also am Anfang ja schon. Ja, ich will irgenwie in Rente gehen. Mit keine Ahnung weiß ich, was ich mich da fest. Ich glaube mein Ziel war mit 45 die Möglichkeit zu haben, in Rente zu gehen oder so eine Excel-Tabelle gebastelt mit Nettovermögen und allem drum und dran. Über die bin ich gestern lustigerweise nochmal gestolpert.

[00:55:04]

Wie komme ich drauf? Aber es ist alles schon so ausgerechnet. Und jetzt denke ich. Oder andersherum. Der Gedanke dahinter ist ja nicht mehr arbeiten zu müssen. Mit Betonung auf müssen. Dieses Ich muss aber in Arbeit ist schwer. So früh wie möglich. Raus aus der Mühle. Was hab ich jetzt halt nicht mehr. Dieses Gefühl, dass ich da unbedingt raus muss, sondern gerade ist bei mir so ja, ich könnte, wenn ich wollte. Aber will ich eigentlich gar nicht, weil es mir so viel Spaß macht.

[00:55:32]

So weil ich ja den ganzen Tag eh machen kann, was ich möchte. So an meinem Ding basteln, Mitarbeiterinnen einstellen, die irgendwelche Sachen kommunizieren, koordinieren, am Unternehmen arbeiten, im Unternehmen arbeiten. Ja, was man sich da alles so, was man sich darunter vorstellt. Von daher gibt es dieses Datum, gibt es nicht. Mittlerweile denke ich mir. Also da machen mit 65 fünfundvierzig. Das mag ich nicht ernst nehmen, weil es ist ja auch langweilig.

[00:56:00]

Traden. Traden. Nee, das ist schon mal gar nicht.

[00:56:05]

Traden und Zigarette rauchen. Ja, eigentlich das Telefon. Ja, genau. Nee. Von daher gibt's das. Gibt's das feste Datum nicht? Ich glaube, es ging bei mir eher um das Gefühl. Ich, ich könnte. Wenn ich wollte, wäre alles möglich. Aber die Karte muss ich gerade gar nicht ziehen, weil ich gerade die Notwendigkeit gar nicht sehe.

[00:56:22]

Wie erklärst du dir denn den Hype, den es gerade um das Thema Aktien gibt? Also ich merk das so im Podcast Bereich, da gibt's das jetzt ein nach dem anderen Aktien Podcast ohne Ende. Ja und immer mehr. Also früher war das auch etwas, was ich dann mal eher ja. Also mit älteren Freunden und Freundinnen besprochen habe.

[00:56:42]

Also wir reden hier über die 40. Kiste. Ja, aber jetzt hab ich das Gefühl, dass das viel mehr. Das sieht man ja dann auch bei sowas wie. Stop Aktie das ist plötzlich irgendwie so ein Kitts Ding ist also, dass es plötzlich Kitts heißt jetzt ja auch irgendwie 20jähriger.

[00:56:59]

Also dass das ja so so hip, cool irgendwie so wird. Also wie erklärst du das?

[00:57:05]

Genau das und das ist auch erst das ist noch relativ frisch so. Diese ganze Entwicklung. Also ich würde sagen, so haben ja 10 Jahre anderthalb, wenn's hochkommt. Ja, also ich glaube, das liegt ganz stark an den Angeboten, die es aktuell gibt. Also einmal natürlich die ich sag mal diese Aufklaerung, die gerade auch viel in sozialen Medien passiert durch irgendwie YouTuber, durch wahrscheinlich auch Menschen wie mich oder die die ganze Fraktionen. Und auf der anderen Seite, das ist jetzt sehr sehr viel leichter ist mit diesen neo Brokern und mal eben ETP runterladen und ich muss ja nicht einmal.

[00:57:40]

Also ich musste noch in die Postfiliale laufen um postiven Verfahren zu machen, mich mein Abo zu flicken bei einer Bank. Und jetzt ist ja immer dein Ausweis in die Kammer. Also du kannst in einem von 10 Minuten dpo helfen und irgendeiner Trados funktioniert ja. Der Zugang ist halt so so viel leichter geworden und schneller geworden. Einfach viel niedrigschwellige, als es noch vor anderthalb Jahren der Fall war. Klar, diese Broker, die da vorne mit dran sind, vermocht sie noch gefahndet bis unters Dach, geben etliches richtig viel Geld für Werbung aus und wahrscheinlich auch auf fruchtbaren Boden zu fallen.

[00:58:16]

Und ja, ich finde auch meine Generation, wo du wahrscheinlich eher noch ein bisschen Gas gibt, sind eher die Älteren in Anführungsstrichen, die das mal irgendwie von ihren Eltern mitbekommen haben. So halb also dein Bankberater und er sagt Machen Sie nochmal irgendwas mit Aktien. Meine Generation war so ein bisschen so! Nee, verstehe ich nicht. Das weiß ich nicht. Und alle haben sie die. Mein Papa hat sich die Finger mit Telekom-Aktien verbrannt. So die Generation bin ich eher.

[00:58:40]

Und jetzt kommen die Jungen, die sagen Ja geil! Ist doch super, wenn ich hier irgendwie ein bisschen was. Also wenn ich halt mein Geld für mich arbeiten lassen kann. Da ist immer Vorsorge. So das Ziel. Das weiß ich nicht so genau. Ja, ich weiß, das Angebot macht es auf jeden Fall. Angebot und die, die die Zugänglichkeit von Informationen darüber.

[00:58:59]

Du bist ja dazu gekommen, weil du gemerkt hast, dass gerade in der Frauenwelt, dass es dann eher der Papa macht oder der Mann macht oder dass es eben nicht etwas ist, was Frauen so hingelegt wird. Und auf deiner Website zumindest war zu lesen, dass Plus 3000 beim Kurs gemacht haben.

[00:59:19]

Wie verändert das die Finanzwelt? Glaubst du also so wie Max hat das auch in deiner Community? Was passiert mit damit, dass viel mehr Frauen jetzt aktiv werden, was ja auch zum Teil mit mir zu tun hat?

[00:59:34]

Ja, also ich glaube also erst einmal ist für mich das Individuum interessanter sind die, die bei mir quasi Kundinnen sind. Wie gehen die rein und wie gehen die wieder raus? So, und da merke ich eben immer mehr, dass es ja, es geht auch um Finanzen und die gehen um mit dem Stapler nach Hause, mit ihrem Plan und so weiter. Ja, dieses ganze Risiko und so weiter. Das, was wir besprochen haben, Strategie, das machen wir alles.

[00:59:57]

Aber der Effekt, der nachhaltige Effekt ist eigentlich ein ganz anderer. Und zwar, dass es Selbstbewusstsein und Selbstwert so dieses machen. Also wie man sowieso am meisten mindset Arbeit mit denen so da geht's eigentlich nicht darum, den ETF Sparplan einzurichten, auch und auch zu wissen, was man tut. Und das natürlich auch sehr, sehr super wichtig. Das war auch immer so das erste Ziel, als ich das so konzipiert habe. Ja, dass das der Outcome damit am Ende nach Hause.

[01:00:24]

Aber eigentlich ist es eine Transformation von Unsicherheit, Ohnmacht hin zu gucken. Und das habe ich es geschafft. Hina von acht Wochen und ich werde es nochmal mein Gehalt neu verhandeln. Und übrigens, ich werde eigentlich kündigen, weil ich hab gar keinen Bock mehr auf mein Scheißjob, weil brauche ich gar nicht mehr. Und übrigens müssen wir auch meiner Partnerschaft darüber reden, warum ich eigentlich zu Hause geblieben bin, Dingen zu Zeit und dafür keinen Ausgleich bekommen habe. Also es ist einfach eine andere Haltung zu sich selber, verbunden mit einem riesigen Selbstbewusstseins Sprung.

[01:00:58]

Und gerade gerade heute, interessanterweise gerade heute habe ich wieder eine Nachricht bekommen hier in der Tasche. Ich habe zwar 19 Berliner am Programm teilgenommen und dann erzählen mir manchmal die Frauen, was ich jetzt noch getan hat oder in welchen Situationen sie sich wiedergefunden haben bei ihr. Was es irgendwie so, dass sie eine UN-Konferenz war und irgendein Mann ihr gesagt hat Kannst du bitte was anderes anziehen?

[01:01:17]

Was sie dann gesagt hat? So ne kann ich nicht. Du kannst ja gerne die Soul Konferenz verlassen, wenn dir das nicht passt. Aber wo sie wahrscheinlich vor zwei Jahren vielleicht noch anders drauf reagiert hätte. So.

[01:01:29]

Das heißt, wenn ich das richtig verstehe Frauen kommen zu dir mit dem Thema Geld. Ja und und eigentlich machst du aber an Personal Coaching.

[01:01:38]

Ja, also da sind wir dann wieder bei. Geld ist Mittel zum Zweck. Sona Also klar, was man mit dem Machen ist. Was sind deine Ziele? Wo willst du hin? Wann möchtest du in Rente gehen? Also Rente? Altersvorsorge? Schon so, dass das Oberthema. Das ist das Topic, aber auf der Reise dahin passiert halt so viel. Was war eigentlich Geld mäßig in deiner Kindheit? Was hast du eigentlich über Geld mitbekommen in Sachen, die wir auch angesprochen haben?

[01:02:00]

Was hast du für Glaubenssätze zum Thema Geld? Warum? Also die Frage ist ja warum bist du gerade da, wo du bist? Ja und nicht vielleicht schon weiter oder auch nicht noch weiter hinten. Aber warum bist du genau gerade da, wo du gerade bist? Warum steckst du in diesem angelte Angestelltenverhältnis, das du vielleicht gar nicht willst? Warum diese Selbstständigkeit, die du vielleicht gar nicht willst? Warum bist du in dieser Partnerschaft, die du vielleicht eigentlich gar nicht willst?

[01:02:22]

Warum hast du Schulden, obwohl du eigentlich weiß, dass Schulden schlecht sind? Das ist ja ein wenig rational, sondern eigentlich komplett emotional. Super viel mit Mainz zu tun, mit Glaubenssätzen, mit Einstellung zu mir selber. Was bin ich mir auch wert? Einfach mal das Gehalt zu verhandeln, Tagessätze zu verhandeln, mehr verlangen zu können, weil ich bin es halt wert. Und das geht einen ganz großen Boost auch im Hintergrund zu wissen. Okay, Finanzen ich geregelt.

[01:02:46]

Ja, hätte ich mir selber vielleicht gar nicht so zugetraut, aber hab jetzt geschafft und so bringen. Die gehen nicht mit so einer bringing noch eine Einstellung nach außen. Das ist ja was. Wo siehst du denn jetzt vor mir? Und das ist ja auch ich sage mal so die Vision hinter der Vision von Madame Pena. Also die vorderste Vision ist quasi wollen Frauen finanziell unabhängig machen. Aber da könnte man ja auch nochmal die Frage stellen warum denn so?

[01:03:09]

Und da glaube ich schon, dass unabhängige Frauen einfach viel stärker sind. Die sind einfach stärkere Frauen mit sich selber und auch im Außen. Das heißt, sie können sich besser durchsetzen. Das heißt, die können mehr für sich kämpfen, mehr für andere kämpfen. Die lassen sich nicht kleinkriegen. Die sagen auch mal Nein, lassen sich auch nicht klein machen. Kleinhalten ist ja auch ein großes Thema. Und unter der These, von der ich sehr überzeugt bin, dass wenn wir mehr Frauen in gewissen Positionen hätten sowohl Politik, Wirtschaft, dass unsere Welt dann definitiv ganzes Stück besser wäre, ist das sozusagen unser Beitrag dazu.

[01:03:47]

Frauen das einzuimpfen oder zumindest mal auf den Weg zu bringen, dass sie das auch können und dass sie das auch wert sind und dass sie es auch verdient haben, hier zu sein und dass sie es verdient haben. Fucking Zumindest mache ich das gleiche Geld zu bekommen wie der männliche Kollege. Und ja, das ist einfach. Also die gehen da komplett anders raus. Letztendlich und das finde ich ist nochmal so viel mehr wert als ein ETF Sparplan. Klar, denn auch so der Hinterhand.

[01:04:12]

Okay, das ist geregelt. Cool. So Fuck you money ist am Start. So, und was jetzt? Was ist jetzt die nächste große Herausforderung?

[01:04:21]

Musstest du dir neue Eigenschaften? Weiß nicht, wie man es so nennt antrainieren. Also wir haben ja ganz am Anfang über die Bücher gesprochen. Und wenn man sich anguckt, die zehn reichsten Menschen der Welt sind zehn Männer. Und wenn man sich jemand anguckt wie Tony Robbins und bei diesem Hintergrund sieht man deine Bücher und da sehe ich sehr viele von Männern geschriebene Bücher. Ja, sehr viel hat mit Effizienz zu tun, mit Genauigkeit und ja, Produktivität usw. Und sofort.

[01:04:51]

Das sind Sachen und das Ich erkennen das auch. Aber ich lese meine Sachen auf dem Kindle und ich teile mir mein Kindle quasi mit meiner Frau. Und sie lacht sich immer kaputt. So ein bisschen über die Bücher, die ich lese. Wir, ich, wir haben es schon ganz am Anfang gesagt, dass ich sehr viele von den Büchern, die du gelesen hast, auch gelesen habe. Aber meine Frau lies die nicht, die sagen, die hat dann keinen.

[01:05:10]

Ach ja, diese Business Bücher.

[01:05:12]

Und hast du aber dadurch, den du in diese Welt als Frau ja gegangen bist mit Eigenschaften? Das ist natürlich sehr schwierig zu sagen, was den weiblichen was sind männliche eigentlich schon, aber die man vielleicht eher männlich zuordnen Wörter. Also diese Disziplin. Wie gesagt, ich will nicht sagen, dass Frauen nicht diszipliniert sind.

[01:05:29]

Aber weißt du, was ich meine? Ja, auf jeden Fall.

[01:05:33]

Musstest du da in irgendeiner Form verändern? Musstest du da irgendwie härter werden in Anführungsstrichen? Ich begebe mich gerade auf dünnes Eis, aber ich glaube, wir, wir wissen ja was. Wir.

[01:05:44]

Ja genau, nicht ich. Ich weiß, was du meinst. Ich überleg grade. Ich glaube nicht so richtig. Also nicht. Nicht merklich. Nicht, dass ich dachte okay, jetzt musst du eher so oder so werden. Oder rückblickend, dass ich sonst denke Okay, damals was du so, jetzt bist du so! Aber ich finde auch gerade sowas wie Disziplin oder so. Das ist für mich einfach ein Erfolgsfaktor. Die Frage ist wie definiert man für sich Erfolg?

[01:06:07]

Möchte man den erreichen, unter welchen Umständen man ihn erreichen? Wie schnell? Welche Opfer möchte man dafür bringen oder nicht? Und da gehört z.B. sowas wie Disziplin komplett für mich, für mich dazu. Und das ist jetzt aber auch nichts, was jetzt irgendwie neu für mich ist, sondern okay. Wieso hast du diese Ordnung, Sicherheit, Disziplin? Das war bei uns in der Kindheit eigentlich auch schon relativ präsent oder auch einfach so. Dieser, dieser Ehrgeiz und ich habe auch schon wirklich sehr früh war ich immer in Männerdomänen unterwegs.

[01:06:37]

Also ich hab mit sieben Jahren angefangen Fußball zu spielen und da gab es keine Mädchen Teams, weil die Jungs Team Ja, das zieht sich so ein bisschen durch mein Leben auch einfach Unternehmertum. Das erste Unternehmen, was ich gegründet habe WG suche mit zwei männlichen Mitgründer an alle Investoren männlich und so weiter. Aber interessanterweise habe ich da nie so!

[01:07:01]

Nie so extrem drauf geschaut. Vielleicht war ich schon so gewöhnt? Weiß ich nicht, aber ich glaube, das sind so Eigenschaften, die mich irgendwie auch schon immer ausgemacht haben.

[01:07:13]

Und gibt es auch Eigenschaften, die du aber versuchst auch wieder aufzuweichen?

[01:07:18]

Ja, eigentlich. Also vieles von dem, was ich gerade erwähnt habe. Also ich tendiere schon dazu, dann gerne auch zu irgendwas, es zu ehrgeizig. Ehrgeiz ist sowieso auch so ein komisches Wort, aber zu viel ist auch das Wort Geiz drin. Ja, genau. Ja, genau.

[01:07:34]

Zu viel zu wollen und zu sehr die Kontrolle zu haben und zu behalten. Also eher so ein bisschen so ah, so mit dem Kopf durch die Wand. Ich bin auch Steinbock. Viele Hörner. Und von daher ist meine persönliche Herausforderung. Geht eigentlich eher in die andere Richtung. So dieses Loslassen. Und das merke ich jetzt auch stark. Ich meine, wenn man Mani Pena die ersten Jahre hat alles komplett alleine, also alles alleine gemacht. Und jetzt bin ich halt an einem Punkt, der sich Mergel oder schon länger her geht halt nicht mehr.

[01:08:02]

Also. Ja, du kannst auf diesem Level bleiben und kann sich weiterhin tot arbeiten. Und dann bleibt aber irgendwie auch alles so wie es ist. Oder du holst jetzt mal Leute rein, die dich unterstützen, die Sachen besser machen. Und dazu gehören natürlich auch dann, Dinge einfach abzugeben und auch Entscheidungen abzugeben. Und das ist eigentlich gerade eher mein mein Wachstums fällt so eigentlich nicht so, also die Krasse ist die Disziplin und so weiter. Das hab ich alles.

[01:08:26]

Das wurde mir so mitgegeben und wenn es notwendig war, hab ich mir das nochmal extrem nochmal stärker eingeimpft. Das heißt, bei mir geht's eigentlich eher gerade darum, dass vielleicht ein Stück weit nicht aufzuweichen, aber die Balance vielleicht eher zu finden. Jetzt ist es also bei diesen Büchern, die du gelesen hast, die ich gelesen hab oder geht es ganz viel um Routinen schaffen? Also auch wenn es um Disziplin geht. Hast hat sehr, sehr viel mit Routinen zu tun.

[01:08:54]

Das hinter dir steht Atomic kapert habe ich zum Beispiel noch gar nicht gelesen.

[01:08:59]

Ãsterreich habe ich gelesen. Und wie lange dauert es, bis sich an was?

[01:09:05]

Wir haben auf Deutsch ja so eine Gewohnheit. Da bin ich. Wie lange dauert es, bis ich eine neue Gewohnheit gebildet habe und so weiter und so fort.

[01:09:11]

Und es hat ja auch alles, was auch Morning, Routine usw. zuvor hatte. Alles geht ja in dem Bereich Effizienz und Struktur.

[01:09:20]

Also das habe ich ja in den letzten Jahren gelernt und habe auch gelernt, was mir das total guttut. Wie lernst du jetzt? Also was sind sozusagen die Tools und die Hacks, wie man deine dazu sagt, um das wieder loszuwerden? Was hilft dir dabei, diese Kontrolle wieder abzugeben?

[01:09:38]

Ja, weicher zu werden.

[01:09:39]

Ganz viel Selbstreflexion. Ja. Und eben entsprechend andere Bücher. Also da weiter oben im Regal steht auch ganz viel Ryan Holiday. Da steht Hermann Hesse, da steht der tägliche Stoiker. Also eher solche Bücher im Sinne von. Oder auch viel zu Ernährung und so weiter. Oder auch mal hey, nicht zu arbeiten oder mal spontan wegzufahren wie mal eine Reise zu gönnen, die nicht so komplett durchstrukturiert ist und durchgeplant ist. Auszuschlafen. Ja, also es gab Zeiten, gerade an Anfängen zu Mada many pinne Berufe vor fünf Uhr morgens aufgestanden.

[01:10:18]

Hab in so eine Routine dann auch gemacht, die mir auch sehr gut getan hat. Definitiv so von der Struktur her und so weiter und sicherlich auch ein Erfolg, ein Erfolgsfaktor sozusagen war. Auf dieser Reise habe ich mich an Schreibtisch gesetzt und prägt durch durch geballert. Und jetzt ist es mittlerweile so, dass ich bis acht Uhr schlafe, weil mein Körper das auch braucht, weil ich merke, dass mir das guttut. So, aber ich glaube, es ist ja auch immer so ein bisschen.

[01:10:42]

Die Sachen, die dich irgendwo hingebracht haben. Sind das dann noch die Sachen, die ich auch wieder aufs nächste Level bringen? Also ich merke, dass mein Arbeitsalltag zum Beispiel auch komplett anders ist, also dadurch, dass ich nicht mehr beispielsweise die Instagram Posts mache. Ich habe mir auch im Vorgespräch kurz Irland. Ich verbringe viel Zeit mit strategischen Gedanken. So einfach nachdenken, Sachen überlegen, planen und das ist nicht mehr. Also es ist nicht mehr Schlagzahl, es ist nicht mehr.

[01:11:07]

Jede Minute zählt und jede Stunde muss ausgepresst werden bis zum geht nicht mehr. Es waren am Anfang so und sicherlich sind es auch die Früchte dessen, was jetzt vor sich jetzt gibt. Aber für mich persönlich ist es jetzt ein anderes Spiel, was nicht heißt, dass es weniger anstrengend ist. Aber es sind einfach jetzt von mir auch andere Kompetenzen gefragt und eben genau nicht mehr die, alles selber zu machen, sondern eher den Überblick zu behalten und sehr gute, schlaue Menschen einzustellen und zu führen, die dann die operativen Sachen dann übernehmen und viel besser machen als ich, als ich es jemals gemacht habe.

[01:11:39]

Aber dieses Loslassen und auch dieses Ich schlaf mal aus. K Das hört sich immer so einfach an, dass man sowas macht und dass das dann gebe.

[01:11:48]

Ich kenne ganz viele Männer und Frauen, die versuchen loszulassen und die auch im Loslassen wieder so eine Art Plan entwickeln.

[01:11:58]

Ja, ja, absolut.

[01:12:00]

Irgendwie ist echt nicht so einfach. Ist es wirklich. Es ist wirklich nicht so einfach. Wie ist das also, eine Routine zu haben, um keine Routine zu haben? Sie gelaufen?

[01:12:10]

Welches Gefühl versuchst du doch geradezu kultivieren oder oder mehr rauszuholen?

[01:12:15]

Ich versuche mehr. Ich glaube, Vertrauen ist es. Er. Also loslassen. Kontrolle abgeben hat sehr viel mit Vertrauen zu tun. So nochmal zu vertrauen, dass wenn ich jetzt den Sonntag mal nichts mache, geht jetzt auch die Welt nicht unter. Ich glaube, das ist schon in Ordnung. Oder wenn ich Dinge abgebe, dass die das schon gut machen werden. Und wenn nicht, dann ist es auch in Ordnung. Also ich glaube, bei mir geht es auch darum, so ein bisschen zu entkrampfen und zu entkrampfen, Dinge laufen zu lassen.

[01:12:47]

Und auch wenns mal nicht perfekt ist, ist das vollkommen in Ordnung, weil es ist immer noch Godunow so! Und wenn jemand anders ist 80 prozent so macht, wie ich es hundert Prozent machen würde, aber ich es dafür nicht machen muss, ist das ein Gewinn. Also oh ja, das ist also vom einen extrem ins andere. Ist auf jeden Fall nicht nicht so leicht. Ich will auch gar nicht in das komplett andere Extrem. Ist jetzt auch nicht so, dass ich in finanzstark rumsitzen und nichts mache, sondern es ist einfach eine Art, eine andere Art von mit sich selber beschäftigen, eine andere Art von Arbeiten, dass ich das noch vor fünf Jahren gemacht habe.

[01:13:19]

Ja, du hast das auch so ganz schnell gesagt. Du hast gesagt im und am Unternehmen arbeiten willst du das. Also wird sie das mal ein bisschen darstellen, was der Unterschied ist.

[01:13:32]

Ja, also das mache ich bei mir ganz. Du hast wahrscheinlich viele, die irgendwie anfangen, Unternehmen aufzubauen. Am Anfang soll keiner angestellt. Du kannst ja nichts. Also das einzige was du hast, ist sich selber deine eigene Arbeit. Seine eigene Zeit sei es da, arbeitet Manea oder habe ich eher im Unternehmen meinem Unternehmen gearbeitet, war quasi irgendwie selbstständig oder angestellt, aber definitiv nicht. Quasi Investorinnen in mein eigenes Unternehmen. Das heißt alles Operative selber gemacht, jeden inszenieren Pornos, jeden Blogartikel, jede E-Mail beantwortet usw.

[01:14:01]

. Und jetzt bin ich aber eher in der Phase zu überlegen ok, wie kann ich das System das Unternehmen Madame Agni Penny so gestalten? Als Menschen darin 50 arbeiten, können sie mir diese Arbeit abnehmen, dass die nicht nur die Arbeit abnehmen, sondern besser machen, hätte ich sie vorher gemacht habe. Und wir brauchen natürlich gewisse Strukturen. Dafür braucht es erst mal Mitarbeiter, die kommen in ein Unternehmen. Jetzt gerade beschäftige ich mich damit. Irgendwelche Meetings brauchen mich ja nachdenklich.

[01:14:33]

Wir haben uns innerhalb weniger Monate verdoppelt auf. Also halte ich es auch so riesig an, aber ich glaube, wir sind jetzt sieben Angestellte insgesamt mit. Wahrscheinlich werden da nochmal ein Paar und Top kommen dieses Jahr. Das heißt, was eigentlich? Die Strategie? Was für eine Unternehmenskultur soll da eigentlich herrschen? Brauchen wir ein Büro? Es gibt Regeln im Beruf. Also brauchen die einen Laptop. Es ist so Sachen wie Geben wir eigentlich Feedback? Woran werden wir eigentlich gemessen?

[01:15:02]

Gehälter gibt's zum Bonus. Weiß ich gar nicht so, wir sind ja komplett andere Sachen als Ich muss noch das E-Book formatieren und dieses am Unternehmen arbeiten. Das ist ja wusste ich auch gar nicht, was das bedeutet. So gibt es ja am Anfang auch nicht, weil es gibt auch keine Unternehmen, an dem eine großartig arbeiten könntest. Aber das ist so die Entwicklung, in der ich mich gerade befinde. Also weg von diesem einen selber drinnen sein, selber operativ drin sein hinzu.

[01:15:28]

Das System so gut zu bauen, dass andere Menschen da gut Herausforderung haben. Modrig. Gute Erfolge dann auch selber feiern.

[01:15:37]

Warum hast du dich entschieden? Du hast das gesagt, was dahinter steht. Das zeige ich gar nicht. Also dieser Mann sieht dich. Du bist das Icon des Ganzen.

[01:15:47]

Du bist ein Objekt, könnte man sagen. Und nun hast du schon so hast es selber verraten. Ich hab's nicht verraten, was die Instagram Post gar nicht mehr von dir kommen. Und so weiter und so fort. Dann ist bei Politikern steht dann immer noch bei den Instagram Kanälen. Manchmal steht ein Mitarbeiter oder bei Christa nicht. Da steht dann KL er hat selber geschrieben. Aber du machst ja sozusagen Personal.

[01:16:11]

Brand Aber bist eigentlich ein Unternehmen. Warum hast du dich entschieden, das so sehr auf dich zu fokussieren und dann nicht Edition 11? Viele Frauen arbeiten an einem Produkt. Ja.

[01:16:28]

Oh, das war keine bewusste Entscheidung. Es ist eher so, ich bin hier so reingestolpert. Also ein paar Jahre zurück. Wie soll der Blog denn heißen? Das heißt also, ich muss ja immer so drüber schreiben. Okay. Da war es also okay. Es braucht irgendwie ein Synonym Alter Ego. Nimmst du das so? Und das bei Blogs er eher so ist, dass so eine Person dahinter steht. Dir mal ein paar persönliche Geschichten irgendwie auch erzählt.

[01:16:56]

Hat sich das so? Hat sich das so ergeben? So? Ja. Es gab auch mal den Moment. Sehr okay. Ist jetzt eigentlich die Firma oder was ist denn jetzt eigentlich? Aber da war ich halt nur Wonder Woman Show und da gab es jetzt auch nichts gegeben, das jetzt irgendwie großartig vor mir hätte abkapseln können. Plus Das Thema Finanzen ist natürlich auch extrem mit Vertrauen behaftet. Also da die Leute suchen sich lieber jemanden, dem sie vertrauen, anstatt irgendein Unternehmen.

[01:17:22]

Klar machen Banken das auch der männlichen Bankberater. Ja, ich vertraue meinem Bankberater usw.. Aber ja, das hat sich so ergeben, als ich sah, dass ich da als Person, als Person, Marke im Vordergrund stehe. Und trotzdem heißt es ja nicht Natascha Wegelin, sondern immer da ist ja so ein bisschen so ein Hybrid. Einfach weil es so gewachsen ist. Ja und ja, tut aktuell nicht weh, da muss man so. Und deswegen ist es jetzt erst mal so.

[01:17:43]

Du hast letztes Jahr, da bist du 5 Jahre geworden.

[01:17:47]

Also Mada Moneypenny ist 5 Jahre geworden, nicht Natascha. Und da ist ein Interview auf Instagram. Da gab's dann so ein Zweiteiler und da ging es um Fehler auch die du, ja du gemacht hast. Und dann hast du gesagt Ja, am Anfang hast du ein Pech oder Nein, du hast anders gesagt, aber sehr nett hast du's gesagt. Und so hast du gesagt, dass es die richtigen Mitarbeiter zu finden. Was das ein Herausforderung war und dass das am Anfang, dass du da Fehler gemacht hast.

[01:18:15]

Was hast du gelernt, was du nicht nochmal so machen würdest?

[01:18:22]

Also ich finde ja immer noch die richtigen Mitarbeiter finden es. Eigentlich ist die hohe Kunst. Also da gibt's einfach eine gewisse Fehler Fehlerquote. Und ich habe gelernt, gerade beim Thema Mitarbeiter einstellen. Ich hab das immer so ein bisschen Fluffy gemacht. Also nicht ein bisschen Fluffy, sondern sehr, weil ich auch ich hab irgendwelche Vorstellungsgespräche hab ja dann irgendwie geführt, aber auch finde ich die Person sympathisch fand, hab ich eigentlich ungefähr so viel Bauchgefühl. Mittlerweile läuft das komplett anders.

[01:18:56]

Da gibt's einen vernünftigen Prozess, der aufgebaut ist mit genau den Fragen, die wir da stellen, mit Referenz, Gesprächen und mit allem Pipapo, allem Drum und Dran, weil ich einfach gemerkt habe, wie wichtig es ist. Also es gab eine Zeit, da hatte ich, da war ich nicht alleine, sondern hatte die ersten zwei Mitarbeiterinnen. War die stressig Phase überhaupt der ganzen letzten fünf Jahre so und eigentlich hatte ich mir Mitarbeiterinnen reingeholt, um nicht mehr so viel zu haben.

[01:19:23]

Also zumindest, dass sie mich halt in gewisser Weise entlasten. Es hat so viel Stress reingebracht und das war tatsächlich auch die Phase, in der ich dann gedacht habe, nachdem die wieder raus waren, dann ist das okay. Jetzt muss ich mal sortieren. Also so was will sie. Jetzt wird sie in die Einrichtung oder in die andere. Und da war ich ehrlicherweise, als man mich da gefragt hat. Das war vor ziemlich genau einem Jahr. Hätte ich auf jeden Fall gesagt Nee, nee, ich mache das nicht.

[01:19:45]

Ich will, ich will kein Team aufbauen. Ich will mir diesen Stress nicht ins Haus holen. So, da war ich komplett kontra und hab eben ne. Dann fahren wir lieber runter. Also wenn das nächste Herausforderung ist, dann fahren sie lieber runter. Und ja, was ich da gelernt habe, ist, dass es den gut strukturierten, durchdachten Prozess geben muss. Für mich persönlich braucht das, um da die Leute herauszufiltern, die dann auch passen und die sich dann auch selber auch bei mir wohlfühlen im Unternehmen und rückblickend auch viel zu spät von den Mitarbeitern getrennt.

[01:20:20]

Auch so ein leidiges Thema. Aber ich hoffe, diesmal läuft's besser. Wie gesagt, jetzt haben wir uns verdoppelt in einem der letzten paar Monate. Ja, gibt es für dich.

[01:20:30]

Wir haben über den Wert gesprochen. Aber gibt es für dich so ein Berg, wo du gerne hin möchtest? Ein Ziel definiert was was für dich. Du arbeitest ja auch mit Zielen. Wo möchtest du damit Madame Moneypenny GmbH hin?

[01:20:43]

Konzern? Firmen, Struktur? Ja, wir. Wir haben uns Ziele gesetzt. Quasi. Die sind geknüpft an wie. Also das ist so unser unsere Einheit. Wie viele Frauen wenig finanzielle Unabhängigkeit helfen wollen, definiert als nicht. Die haben einen Blogartikel gelesen, sondern die haben wirklich auf dem Weg schon Impact gemacht. Die haben eine Transformation in irgendeine Form von signifikanten Wandel durchlaufen. Das ist so das, woran wir messen, ob wir einen guten Job machen. Und da gibt es gewisse Firmen, Ziele natürlich und auch dieses Be HGH, Bukhari oder Gol auf die nächsten fünf Jahre und so weiter.

[01:21:24]

Aber die Währung, also der Wert ist immer Wie viel Frauen haben wir, auf wieviel Frauen haben wir nachhaltigen Impact? Genau in dem Bereich, in dem, was wir, was wir da tun.

[01:21:35]

Ich würde gerne noch mit dir über Alkohol sprechen wollen. Da haben wir eine Gemeinsamkeit. Gemeinsam können wir ja keinen Alkohol trinken, kein Alkohol.

[01:21:46]

Und seit wann trinkst du keinen Alkohol? Und warum nicht? Ich treffe so wenig Leute deswegen. Ich hab mich total gefreut, dass ich das gelesen habe. Ich traf Leute, die kein Alkohol trinken.

[01:21:56]

Jetzt müsste ich mal anderswo fragen Wann hab ich also überlegen, wann ich das letzte Mal Alkohol getrunken habe? Obwohl so ein kleines Glas Champagner, aber hier und da schon noch mal drin. Aber einmal im Jahr ziemlich besonderen Anlässen, aber schon seit Jahren. Was ich jetzt also. 6 Ich würde sagen, so seit mindestens 6 Jahren. Das muss ich mir überlegen. Die ganze Fußballkarriere da war natürlich schon auch ein bisschen, ein bisschen Bier.

[01:22:22]

Wir sind wir am Stand, also seit 6, 5, 6 Jahren, würde ich sagen Genau. Und warum?

[01:22:30]

Weich. Ich habe noch nie den Sinn darin gesehen. Es gab kein einschneidendes Erlebnis. Ich dachte, ich bin aufgewacht und wusste nicht mehr, wo ich bin oder so. Sondern es war eher ok. Es ist mir auch nie so richtig gut geschmeckt. Ich habe danach Bauchschmerzen. Ich kann nicht richtig schlafen. Ich fühl mich komisch. Was genau ist nochmal? Der Vorteil von Alkohol ist ja, dass man sich rechtfertigen muss, wenn man nicht trinkt. Nü. Von daher es war auch gar kein großes Thema bei mir, auch nicht im Umfeld.

[01:22:59]

Es ist halt so. Ich trink dann halt kein Bier mit.

[01:23:03]

Und wie lebst du? Sowas wie Kontrollverlust oder Rausch?

[01:23:08]

Tja, wie gesagt, wenig Kontrollverlust oder Rausch. Boah, ich glaube, das war noch nie so. Das war bei mir noch nie so ein Thema. Ehrlicherweise. Also als Jugendlicher, aber natürlich auch hart gefeiert und so. Aber das hat mich noch nie so getriggert, dass ich dachte, jetzt muss ich mal komplett wasted gehen, weil du bronzen irgendwie den Kick oder den Rausch. Ich hab das. Vielleicht hab ich das gar nicht so extrem, was ich mir denke.

[01:23:36]

Jetzt brauche ich irgendwie ein Rauschzustand.

[01:23:38]

Also Rausch hat ja auch etwas mit mit Loslassen zu tun. War das erst so? Unser Thema war das, der loszulassen. Ist das ja manchmal irgendwie so ein Hilfsmittel? Das auch wirklich. Also einerseits ist das kontrollierte Loslassen aber Bergsteigen, aber immer noch mit Sicherung und so..

[01:23:56]

Aber in dem Rausch, da passieren ja immer noch mal Sachen, die man eben so ein nicht erreicht. Also im freien Feuer, ja.

[01:24:05]

Also das einzige, wo ich jetzt sagen würde okay, da bin ich wirklich komplett ausgecheckt ist immer, wenn ich mich kann man das als Rausch bezeichnen. Eigentlich, wenn ich mich auf eine Sache sehr stark konzentriere so, weil dann, dann bin ich halt komplett dabei. Ich lerne zum Beispiel gerade Geige spielen.

[01:24:22]

Ja und das ist verdammt nochmal das Schwierigste, was ich, was ich in den letzten Jahren gemacht habe oder gelernt habe. Und wenn ich da bei meiner GegenstГnde bin. Das ist. Das ist wie eine Art Rausch, weil ich einfach alles andere. Also es gibt da nichts anderes. Da bin ich so konzentriert auf andere Dinge. Aber als auf die sonst konzentriert bin in meinem Alltag. Nämlich Gehör und Gespür. Und dieses Instrument und Notenlesen und das irgendwie übertragen und die ganze Koordination des ganzen Körpers dann noch hören und wieder justieren.

[01:24:59]

Dass ich da zum Beispiel komplett raus bin und beim Sport auch mal ab abseits von Joggen gehen und nachdenken. Also wirklich anstrengender Sport mit unserem Sportsfreund René z.B. wenn er mal ein ordentliches Session einlegt, denke ich auch an wenig anderes. Gerade irgendwelche so Bannons Sachen mit Gewichten und so. Da bin ich so so bei mir, dass ich da schon in einem anderen Bewusstseinszustand quasi Meditation hilft mir auch. Also das mache ich auch regelmäßig und ich also abends auch so versetzen.

[01:25:29]

Und Modern Family Marathon ist auch voll mein Ding. Das geht dann auch schon irgendwie drei Stunden drauf. Das sind eigentlich so die Themen.

[01:25:39]

Du hast auf deiner Bucket List stehen, dass du ein Ted Talk halten möchtest. Stimmt, das steht ja noch drauf.

[01:25:46]

Wo steht noch drauf? Ist mir aber jetzt egal, Maze. Ich wollte dich natürlich fragen, über was du so reden würde.

[01:25:54]

Es er weiß ich gar nicht so genau. Das weiß ich gar nicht so genau. Also ich finde es reizvoll. Ich finde das unheimlich beeindruckend. Menschen, die so ein TED-Talk so runterreißen ohne ohne richtige Notizen und die da einfach eine Viertelstunde stehen, teilweise sogar länger und einfach so einen Vortrag halten, ohne, äh, ohne, ohne irgendwie aus der. Ohne sich ablenken zu lassen.

[01:26:19]

Ich finde, das sieht immer so! Ich finde es immer ganz beeindruckend, wenn ihr da so richtig schön strukturiert vortragen können und das ist glaube ich eher das Erstrebenswerte und dann auf dieser Bühne euch so auf. Ich weiß gar nicht, ob ich da war. Also ich würde mich irgendwie durchbeißen, aber ich glaube, es ist eher so, die er so die Challenge dahinter, die Herausforderung, das ist einfach zu können.

[01:26:42]

Und wenn dann noch TEP drunter steht, kann das nochmal ein gewisser Stempel. Aber ich hatte schon, ich hatte schon zwei Anfragen. Tatsächlich. Das war dann eher ich weiß gar nicht einmal in Hamburg und einmal eben woanders. Dann war es aber zeitlich nicht gepasst und ich war genau auch so vor mir. Worüber ich eigentlich reden wollen, ist Feminismus. Es ist Geld. Ja, es ist irgendwie weibliches Unternehmertum. Es ist viel mehr Empowerment, ja.

[01:27:04]

Also irgendwas in dem Bereich natürlich, was der letzte Tat Talksendung gesehen hast.

[01:27:09]

Ah, jetzt, als ich beschrieben habe. Wie beeindruckend fand. Muss ich Cordelia denken. Von Einhorn. Eine Periode, die ich so einen richtig tollen Tetra gehalten, noch mit viel Humor drin und so das finde ich auf jeden Fall sehr beeindruckend.

[01:27:25]

Zum Thema Periode Was berührt dich an dem Thema generell?

[01:27:30]

Ach so was wie was berührt mich?

[01:27:34]

Also wo warst du richtig emotional?

[01:27:36]

Ungerechtigkeit ist bei mir ein großes Thema. Also in jeglicher Form, da ich emotional ich werde emotional, wenn sich Menschen selber klein machen, regt mich unheimlich auf. So so Opferhaltung. Und ansonsten? Das berührt mich im positiven Sinne. Es waren jetzt zwei. Schreckt mich kreativste sehr gut. Danke. Im positiven Sinne. Großzügigkeit. Natur. Also eigentlich die Weihten der Natur Berge, Ozean. Wenn man sich immer so schön klein nicht nur vorkommt, sondern eigentlich immer wieder vor Augen bekommt, dass man eigentlich überhaupt nichts ist, so dass man ein schönes Gefühl.

[01:28:18]

Und wie zeigt sich das bei dir? Also wenn du bereit bist, manchmal Tränen tatsächlich vor Rührung oder auch vor Wut, hier auch vor Rührung.

[01:28:28]

Ja, und ich glaube, wenn es so positive Bewegung ist, einfach so, na ja, so eine Gelassenheit zu nehmen, sondern Schwebe, Schwebe, Gefühl.

[01:28:38]

Man hat es das zuletzt, weil ich das fragen darf.

[01:28:40]

Ich würde behaupten, dass ich das immer mal wieder in kleinen, in kleinen Etappen habe. So kleine Sachen, aber so richtig dieses Kreise, diese Wucht der Natur war im letzten Sommer in den Bergen so auf diesem Gipfel zu stehen und zu wissen Ich ich freue mich immer, wenn Berge denken könnten, was würden sie, was würden sie über unsere Menschen denken? Dieses wäre ihr Krabbeltiere. So ein bisschen auf mir rum. Aber eigentlich ist sie ganz genau, wer irgendwie die Regel macht.

[01:29:07]

Gerade da finde ich gerade Berge oder auch die Unterwasserwelt, dass immer so ein Ja, so ein Zurechtrücken finde ich so wer bin ich eigentlich? Und dann stehe ich vor diesem riesigen Berg und denkst es okay, weißt du, das bilde ich mir eigentlich ein. Zu was bilde ich mir eigentlich ein, wie wichtig ich bin? Das finde ich einen schönen gesunden Dämpfer.

[01:29:27]

Ich finde das immer beim wenn man so wie man jetzt und wie gerade die des Mars Thema irgendwie sieht oder wenn man das Universum so sieht und wenn man dann so sehr im ganzen Universum wie klein diese Erde ist und wenn man sich dann vorstellt, dass man einem wie kleinen man dann auch da nochmal ist also das ist, dann merkt man genau dieses warum nimmt man sich eigentlich so wichtig und genau und das relativiert dann auch alles andere wird auch die Problemchen, die Prinz vorhat.

[01:29:54]

Was ist sie denn? Worum geht's jetzt gerade? Ja, das finde ich immer sehr, sehr heilsam.

[01:30:02]

Ich würde mal langsam zum Ende kommen und ich würde noch fürs Ende vier schnellere fragen, wenn du möchtest.

[01:30:09]

Namen abseits von der Geige. Was lernst du gerade? Was zwar nicht so gut Kampf gesunde Ernährung ist, ist das ein Thema?

[01:30:18]

Das lernst du gerade erst.

[01:30:20]

Nee, nee, nee. Also gibt's auch immer noch. Kann man sich immer noch gut verbessern, glaube ich. Ja, nee, da bin ich schon recht weit. Aber gibt natürlich immer noch ein paar Verbesserungsmöglichkeiten mehr. Ansonsten ja das Thema Loslassen. Das versuche ich, spiritueller zu leben.

[01:30:38]

Aber das ist schwer.

[01:30:39]

Ich glaube ja, es ist toll. Ja, was denken andere über dich? Was vielleicht gar nicht stimmt? Hier wird oft eine gewisse Arroganz unterstellt, dass Leute denken, ich wäre arrogant, weil ich halt entsprechend mit ja, ich sage mal entsprechenden polarisierenden Botschaften ja auch gerne mal nach draußen gehen, anstatt immer nur heile Welt und Haiyti Tei und also von mir kriegen sie ja schon gesagt So nimm dein Leben selbst in die Hand, anstatt hier rumzuheulen.

[01:31:12]

Und das wirkt dann oftmals arrogant.

[01:31:15]

Meinst du, dass man das auch sagen würde, wenn du ein Mann wärst?

[01:31:20]

Nein, glaube ich nicht, dass man das dann sagen würde, wenn ich ein Mann wäre, sondern dann wäre ich der Obermacker, der total planend.

[01:31:27]

So interessant. Ich war ja total, dass das Thema ist echt eines meiner Lieblingsthemen. Ich weiß, ich würde nur eine Minute Zeit haben. Klar, gerne zum Thema Geld und Erfolg von Frauen und Männern. Jüngstes Beispiel Seria eine ein Unternehmerinnen aus Österreich und Influencerin, die auf. Auf einstigem. Auch viel macht. Hat sich eine Wohnung gekauft. Das Internet ist gebrochen, weil sich eine Frau von ihrem eigenen Geld eine Wohnung gekauft hat. Eine schöne und auch noch relativ stilvoll kostenintensiv eingerichtet hat.

[01:32:03]

Und die Leute sind durchgedreht. Absolut durchgedreht mit Beschimpfungen mit. Ist ja schön, dass du so viel Geld hast, aber muss uns ja nicht unter die Nase reiben. Nö. Von Biss. War irgendwie alles dabei. Du arbeitest doch gar nicht richtig. Influence müsste man sein. So von oben bis unten einmal die komplette Palette. Und genau die Frage deswegen komme ich drauf, wenn sie ein Mann wie was ist. Wenn sie. @Manuel. Es gibt ja laufend mehr verließ ich es nicht kaufen und irgendwie verständlich kommunizieren.

[01:32:31]

Ist echt wirklich abgefahren, dass da. Wer war das? Daria? Daria.

[01:32:36]

Okay. Ja, ja. Also ich würde behaupten, dass das nicht nur was mit damit zu tun hat.

[01:32:42]

Das sage ich jetzt als Mann natürlich hier, dass es eine Frau ist. Ich glaube, dass es generell ein sehr sehr deutsches Phänomen. Also so neide.

[01:32:53]

Meinst du anderen? Nichts. Nichts können, japste Spieler wahrscheinlich auch mit rein.

[01:32:57]

Ja, ja, das ist, wenn wir über Cordelia gesprochen haben, kurz vor von einigen gesprochen. Wenn man in Amerika jemanden Event hinlegen würde wie Olympia, dann würden die Amis würden man dod amazing oder guckt anders sitzen. Ich fand es sehr interessant, wie mit Klubhaus gerade umgegangen wird, dass wenn man die amerikanischen Medien dazu sich durchliest, dann ist da oder auch die ATIS, die da hingehen. Da ist da eine große Freude und Approximation. Und toll, dass da mal wieder was passiert und Social Media, Next und so weiter.

[01:33:29]

Und in Deutschland ist dann ja, die sind ja nicht mal auf Android und da noch nochwas, wo wir unsere Zeit verschwenden und so. Also das ist okay.

[01:33:41]

Es ist sehr seltsam und deswegen glaube ich auch jetzt auch wieder Mangeldenken dieses Night. Wenn jemand anderes was hat, dann hab ich es halt nicht. Ja, das ist was steckt dahinter.

[01:33:50]

Ich will Felix Lotrecht war hier im Podcast und ist einer der wenigen Comedians, die sich damit doch gerne zeigen, mit wieviel Kohle er so hat. An seinem Handgelenk sieht man das in dem Fahrzeug, was da so fährt und er sagt Ja, das ist doch vollkommen klar, dass jemand wie Mark Frosta Multimillionär ist.

[01:34:08]

Aber natürlich wird so getan, als wäre es nicht so, als wäre, als wäre es sozusagen der der Kollege von nebenan, der juveniler 2raumwohnung wie seine Lieder mit Akustikgitarre schreibt. Ja, ich glaube, das ist. Deswegen ist, glaube ich, auch das Thema Geld ein. Dadurch, dass man auch wenig Vorbilder sieht, die das cool machen und so weiter. Dadurch ist das glaube ich auch ein ganz. Und wenn es dann jemand macht und wenn es jemand zeigt, dann passiert genau gleich dieses mãngel gefühl.

[01:34:33]

Genau. Absolut. Und dieses. Dieses niedermachen. Quasi. Wobei. Das hat ja null impact auf mein leben.

[01:34:40]

Ob da jetzt jemand mit einem dicken auto durch die Kurven fährt oder nicht und ob er darüber sich eine Wohnung kauft, dann ist ihnen das hat mit meinem Leben. Ich freue mich für sie.

[01:34:49]

Ja eben. Genau. Genau das so ist doch super. Es wird sich schon gut verdient haben. Sprechen Sie selbst wenn sie diese geschenkt bekommen hat. Ist mir wurscht. Hat doch keinen keinerlei Auswirkungen auf mein Leben. Ja, außer dass ich denke cool und auf allen Dingen.

[01:35:04]

Ich denke dann auch super, der das war, der das auch mit ihrer eigenen Kreativität geschafft.

[01:35:08]

Ja genau, super. Aber wenn man sich das ja, wenn man diese Gedanken eigentlich eigentlich sind. Spiegel eigentlich. Ein Spiegel hat das und ich nicht. Die hat das geschafft und ich nicht so. Das heißt natürlich auch im Umkehrschluss vielleicht könnte ich es schaffen, ja. Aber dazu müsste ich ja genauso reinhängen wie Sie, glaube ich. Ja gar keine Lust drauf. Das will ich ja gar nicht. Und deswegen sie am Ende dann die Böse.

[01:35:32]

Aber nein, das Ich in deinem Hintergrund sind ganz, ganz viele Bücher und ich frage. Wir haben auch schon über sehr, sehr viele Bücher gesprochen. Hier gibt es ein Buch, was du empfehlen würdest, was man sich, wenn man diesen Podcast fertig gehört hat, durchlesen sollte. Also vielleicht auch. Passend zu unserem Gespräch, gerade passend zu unserem Gespräch, war ich wirklich ein sehr schönes Buch fand, steht es da?

[01:35:59]

Ja, genau. Ryan Holiday hatte ich ja schon angesprochen. In der Stille liegt ein Weg. Das fand ich ja, wie der Name schon sagt. Es geht ihnen. Es geht um Stille. Es geht um Beharrlichkeit. Es geht um Vertrauen. Langfristigkeit. Und das ist so. Das fand ich tatsächlich sehr, sehr schön. Und auch nochmal eine andere Perspektive. Also nicht immer dieses Hasselmann in Hackeln, worüber wir auch gesprochen haben. Sondern eher so Geh in dich.

[01:36:27]

Ruhe. Stille auf verschiedenen Ebenen. Das darin eigentlich der Weg zum Erfolg liegt.

[01:36:33]

Ich finde es bei Ihnen ganz interessant, weil er selber ja eigentlich so ein Marketing dud ist wie American Apparel mit mit Marketing mäßig mit ja stimmt.

[01:36:43]

Und dass jemand wie er dann irgendwann anfängt, sich eine Farm zu holen, eine Kuh hat und vor allen Dingen den meisten Tag damit verbringt, die Bücher zu lesen. Und vor allen Dingen ist von ihm ja auch diese Zusammenstellung, die du auch schon erwähnt hast The Daily Stoikern, was wirklich genau fantastisch ist ja auch ein cooler Typ. Irgendwie finde ich auch eine gute. Man zahlt. Man sieht irgendwie, wie jemand sich von angetrieben wahrscheinlich auch ein bisschen von Geld und Impakt usw.

[01:37:14]

dann irgendwie so einen ganz eigenen Weg findet und dann über den Stoikern so die Antworten dann findet man super. Auch ganz inspirierend. Ja, das ist ein anderes Buch. Ich glaube, dass das Neuste dein Ego ist, genau dein Egos, dein Feind Ego ist.

[01:37:28]

Hier nämlich hab ich es gemacht, hab es auf Englisch gelesen. Auch. Fand ich auch großartig. Also ja, sehr gut.

[01:37:35]

Zum Schluss eine Frage, ausgeliehen von einem Kollegen, über den wir kurz gesprochen haben. Tim Ferris Stell dir vor, ich habe eine große Plakatwand mitten in Berlin am Alexanderplatz und du darfst entscheiden was drauf. Was würdest du draufschreiben? Schreiben?

[01:37:51]

Ich würde wahrscheinlich draufschreiben. Auch geklaut, ja auch inspiriert. You can be nice person insta tell people zu verkaufen. Off Also dieses.

[01:38:03]

Das beschäftigt mich auch viel, gerade mit dem ganzen Internet und Instagram. Und jeder zu jedem Scheiß eine Meinung. Und meistens sehen wir eine negative persönliche Grenzen. Es gibt einfach Grenzen, die sich meiner Meinung nach jeder setzen sollte und vor allem darf. Und das heißt aber nicht, dass man eine schlechte Person ist oder ein schlechter Mensch ist, sondern man kann nett sein und hilfsbereit sein usw. aber auch in gewissen Situationen sagen Verpiss dich jetzt bitte.

[01:38:32]

Nein, will ich nicht. So geh weg in allen Lebensbereichen. Und ich glaube, das finde ich gerade für Frauen auch noch mal einfach einen wichtigen wichtigen Aspekt. So man muss nicht von allen gemocht werden und dazu gehört auch, zwischendurch mal Nein zu sagen.

[01:38:47]

Also wir schreiben von wem ist das im Original?

[01:38:50]

Ich habe keine Ahnung. Irgend einen Vorwurf. Ich weiß gar nicht, ob es ein richtiges Zitat ist, ob ich es mal aufgeschnappt.

[01:38:56]

Du kannst ne nette Person sein und trotzdem sagen Verpiss dich! Genau das ist schön.

[01:39:01]

Das finde ich ein schönes Ausrufezeichen am Ende. Genau.

[01:39:06]

Natascha Filmbilder gefingert. Stinkefinger immer ausgezeichnet wurde. Und es war schön.

[01:39:13]

Danke, dass du die Zeit kommen, was an deinem freien Freitag. Ja, das wird. Das. Finde ich. Finde ich. Danke Wils unterhalten konnten. Leider nicht in echt. Ich habe auch gemerkt jz werden das Gespräch habe nicht ein einziges mal niessen oder die Nase pusten. Du hättest es kam gar nix, kam nichts. Aber dann sehen wir uns an Alamannen geht spazieren noch sehr sehr freuen mich auch.

[01:39:33]

Vielen Dank. Vielen Dank! Das war Natascha Wegelin, Madame Moneypenny. Vielen, vielen herzlichen Dank fürs Zuhören. Mir ist das ja schon häufiger bei Unternehmerinnen aufgefallen. Und so hier auch nochmal ganz am Anfang geht das, wenn man ein Unternehmen gründet, um eine kleine Idee, sage ich mal, die man umsetzen möchte und dann, wenn man es gut macht und auch Glück hat und es klappt. Das Business läuft, dann geht es erst um die wichtigen Fragen, dann geht es erst über die Wie schaffe ich es, eine Firma bekannt zu machen und davon leben zu können hinaus.

[01:40:07]

Dann kommen die Sinnfragen und ich finde es wirklich toll, dass Natascha nicht auf Sri Lanka ist und sagt Ach, die Online-Kurse soll einfach weiterlaufen, sondern dass sie weitermacht mit einer großen Mission, nämlich Frauen dabei zu unterstützen, finanziell unabhängig zu werden. Das finde ich richtig, richtig stark. Ich finde es wirklich absurd, dass es mir beim Gespräch auch sehr, sehr aufgefallen ist, dass wir erwachsenen Menschen das System GÃte nicht richtig verstehen, was wir nicht richtig wissen, wie das mit dem Investieren funktioniert, mit der Steuer funktioniert und so weiter und so fort.

[01:40:34]

Wer die ganzen Zusammenhänge sind. Ich finde, das muss in der Schule gelernt werden. Deswegen ist es sehr, sehr gut. Das ist Madame Money Penny. Ich muss aber auch sagen, dass das nicht nur Frauen betrifft, sondern auch viele, viele Männer. Mir inklusive. Ich habe auch keine wirkliche Ahnung vom Thema. Apropos Geld Am Ende danke ich nochmal den Sponsoren, die hier Geld dafür zahlen, dass ich das hier so machen kann. Disney Plus ist diesmal dabei Mo, Mox und Bubble.

[01:40:57]

In den Shownotes findet ihr immer alle Links zu meinen Sponsoren. Herzlichen Dank dafür, dass ihr das hier unterstützt. Findet sich ein Dank auch an Maximieren frisch für den Mix und den Schnitt an Anni Hoffmann für die redaktionelle Unterstützung und an Jan Köppen für die Musik einen kleinen Podcast. Tipp zum Weiteren gibt's heute auch und zwar natürlich Madame. Moni Penny der Podcast überall da, wo es Podcast gibt. Natascha bringt sehr viele Folgen raus. Es gibt immer wieder Quartalsberichte.

[01:41:22]

Ab und zu gibt's Interviews und viel, viel mehr, als wir hier besprochen haben. Ich mag ihn sehr gerne. Er hat mir einen guten Überblick gegeben. Wird er mal rein? Madame Moneypenny, der Podcast überall da, wo es Podcast gibt, wie er uns hier wieder. Nächste Woche Mittwoch mit einem neuen Gast im Hotel Matze. Ich freue mich wie immer, wenn ihr mir schreibt, wo ihr das Ganze so hört. Schick mir gerne Instagram Stories.

[01:41:41]

Vielleicht seid jetzt auch mal wieder ein bisschen mehr draußen und am Spazieren. Es ist sehr, sehr schön immer zu sehen und ich freue mich auch weiterhin über Gäste Wünsche. Am liebsten in den Apple Kommentaren. Natascha z.B. war ein wirklich heiß gewünschter Gast von euch. Bis nächste Woche Mittwoch. Gute Nacht. Guten Tag Olmerts.