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[00:00:16]

Eine altbekannte Melodie, die wir schon lange nicht mehr gehört haben, die uns aber vielleicht in eine Stimmung versetzt, die wir früher schon einmal in uns gehabt haben. Das können ja bestimmte Melodien, Lieder, die auf einmal so einem Lebensabschnitt noch mal aufflammen lassen, Gerüche, bestimmte Kleidungsstücke, die man wiederfindet, Fotos natürlich, aber vielleicht auch die alte Baywatch Berlin Melodie. Denn ja, es ist soweit Das normale Leben geht wieder los. Die Sama Bryce ist vorbei.

[00:00:43]

Das ist keine schlimme Nachricht, zumindest für die, die ihr Leben mögen, weil an die richten wir uns ja auch mit unserem Podcast. Es ist nur für Leute, die ihr Leben super finden und praktisch noch den i-Punkt obendrauf setzen wollen. Die Kirsche auf der Sahne eines guten Lebens kann eine normale Ausgabe Baywatch Berlin sein. Irgendwann nach all dem Urlaub, nach all dem Besonderen, freut man sich ja auch wieder auf die normale Routine, auf das normale Leben.

[00:01:04]

Und dafür sind wir natürlich da. Wenn ich wir sage, dann meine ich meine zwei Freunde und Kollegen, mit denen ich seit vielen hundert Jahren zusammen Fernsehen produziere, Fernsehen mir ausdenken, das aber auch, mache jetzt schon seit vielen Ausgaben diesen Podcast hier. Aber privat sind wir uns auch sehr ans Herz gewachsen. Ich rede von Jakob Lund und Jakob Lund, sitzt hier Räume weiter.

[00:01:25]

Ich erkläre gleich, wo wir sind.

[00:01:26]

Und Schmidt mit Thomas Schmidt ist in Berlin.

[00:01:31]

Hallo Berlin, muss man vielleicht kurz erklären, warum das so ist? Nämlich erklärt ihr beide, ihr seid los gedüst nach München, zur Aufzeichnung von Joko und Klaas gegen ProSieben. Ich hab so gemacht, als hätte ich noch was im Büro zu tun, bin deswegen in Berlin. Warum sitze ich jetzt als Einziger bei Studio Böhmens, während ihr in den Räumlichkeiten der Bavaria sitzt? Ist das so korrekt wiedergegeben? Ja, absolut.

[00:01:55]

Stimmt. Und die Räumlichkeiten der Bavaria muss man sagen Wir haben hier ein großes Studio, das wir hin und wieder mal für eine gewisse Zeit bespielen. Wir machen dann mehrere Shows, meist gleichzeitig in einer gewissen Zeit, und da sind wir jetzt. Um uns herum sind aber auch noch andere Sachen. Hier ist jetzt z.b. Nächste Woche irgendeine andere Show wird da gerade zusammengeschraubt im Studio nebenan. Ich weiß nicht welchen Sender. Ich weiß ja nicht, was das für eine Show ist.

[00:02:18]

Da sieht man ja noch was mit Guido Cantz ist, was immer das kann. Wusstet ihr, dass Guido Cantz offenbar Wiener Würstchen ist? Sehr, sehr, sehr, sehr gerne mag?

[00:02:28]

Ich habe gehört, dass sie an mir wurde erzählt. Als Moderator fangen wir so an, wenn man manchmal Sachen zugetragen über andere Moderatoren, nachdem man gar nicht gefragt.

[00:02:39]

Manchmal sagen die einem So wusstest du eigentlich, was Guido Cantz gerne ist?

[00:02:43]

Zum Beispiel. Und dann sag ich Was ist denn Guido Cantz gerne? Ich weiß nur das, was jeder Fernsehzuschauer weiß dass er auf karierte Anzüge steht und einen Hang hat für blonde Haare. Aber dass er gerne Würstchen ist, wusste ich nicht. Und die müssen wohl immer bereit sein, irgendwo in der Nähe seiner Garderobe, weil er die so gerne mag. Und wenn sie mal nicht da sind, dann versteht Guido Cantz auch mal keinen Spaß.

[00:03:06]

Und wie äußert sich das?

[00:03:07]

Die sind ja irgendwie so sauer. Genauer wurde mir das nicht ausgeführt. Ich hab auch nicht nachgefragt, weil ich, bin ich ein indiskrete Typ. Ich kenne Guido Cantz privat nicht und kann nicht einschätzen, was das für einer ist. Wir haben uns noch nie getroffen. Wir sind uns am Karneval immer ganz hauchzart aneinander vorbeigelaufen, wenn wir unsere Chance am Karneval hatten.

[00:03:23]

Und deswegen sind wir uns eigentlich nie so privat begegnet und hatten auch nicht die Gelegenheit, uns mal so richtig dick anzufreunden. Insofern kann ich das alles nicht einschätzen. Mir wurde nur gesagt, er findet das nicht so gut, wenn seine fertigen Wiener Würstchen nicht rechtzeitig an dem Ort stehen, wo er sie erwartet. Das mag man ins Pliening finden, aber so sind sie halt, unsere Künstler.

[00:03:42]

Ich stelle mir vor, wie er erkennt Ja, es gibt gerade ein Video. Wir reisen ein bisschen, wo ein Kunde im Supermarkt sich irgendwie in die Haare kriegt. Mit dem Kassierer unternimmt er so eine riesen Salami, erkunde und verprügelt den Kassierer mit dieser Riesen Salami. Und es ist völlig absurd und bizarr. So typisch, sagen wir mal, was so an Videos aus dem aus dem Osten Europas Rudersport an Skurrilität nicht zu überbieten.

[00:04:10]

Und so stelle ich es mir vor, wenn Guido Cantz seine Würstchen zu Salami.

[00:04:17]

Ich könnte so sein, dass er dann genau mit der richtigen Wurst fingern, da rein greift und einzelne Mitarbeiter mit Wiener Würstchen bewirft oder so. Das ist aber, wie gesagt, nur ein Produkt meiner Fantasie. Das habe ich jetzt so weitergesponnen, weil ich einfach kreativer Geist bin. Genau weiß ich nicht, ob das so abläuft. Mir wurde nur gesagt Wenn man richtig 120 Prozent gute Laune bei Guido Cantz auch während einer Show Aufzeichnung haben möchte, dann wäre es besser, die Würstchen sind da.

[00:04:40]

Was muss da sein damit die Laune? Hundert Prozent. Und das könnte ich beantworten mit Ja beantwortet du nochmal.

[00:04:46]

Ich habe das Gefühl, ich bin total bescheiden und brauche eigentlich nichts, außer die Sachen, die jeder hat. Und ich habe das Gefühl, ich habe keine Spleens und keine Dinge, wo mir die Hutschnur hochgeht, wenn die nicht da sind.

[00:04:58]

Das muss ich zur Enttäuschung vieler Hörer natürlich bestätigen. Ich kann mir jetzt leider auch nicht so schnell Szenen ausdenken, dass ich immer eine kleine Garuda Maus, das alles nicht kann.

[00:05:12]

Mir gerade im Sinn, dass du immer so eine kleine Maus haben will. Runter knabbert. Aber es ist natürlich alles gelogen. Aber was du natürlich brauchst, um Moderatoren Körper am Leben und auf Trab zu halten. Den Eigenbewegung sind unendliche Mengen von Schokoriegeln. Und die isst du wirklich schon. Du hast so eine ganz spezielle Handhaltung dabei. Du hast es Versuche jetzt mal gut zu beschreiben als alter Radio Experte. Du nimmst ein, so mini riegelt. In den fast zwei Kindern, will man sagen Pinzetten griff zwischen Zeigefinger und Daumen und hast dann da drunter.

[00:05:45]

Wie bei so einem Magazin in der Pistole hast du praktisch mit den anderen drei Fingern so einen Hohlraum gebildet, in dem schon weitere Magazine von dir mechanisch mit dem kleinen Finger hoch gedrückt zu werden. Sobald der erste vollkommen in deinem Rachen verschwunden ist, dann legst du mit der linken Hand nach, sodass dieser Fluss ein Mini Riegel nicht abebbt und in deinem Mund zu einer gleichförmigen Masse aus Wasser knoppix Riegel Snickers wird. Wir sind Bauern, die noch zum Würzen. Und dass dieser Strom, diese praktisch Pipeline, die eigentlich bräuchte man Gerd Schröder um die darf nicht mehr Schoko, als das gebe ich zu.

[00:06:29]

Da bin ich anfällig für sowas. Das schmeckt mir gut. Aber das ist ja nun kein Fehler meiner Persönlichkeit. Würde ich jetzt mal sagen Nein.

[00:06:37]

Aber was ich dir sagen kann dass mich das wahnsinnig wütend macht, dass ich als Mops Wiedermann daneben sitze und einfach nicht schlau werde aus dem Metabolismus deines Körpers, weil du ja wirklich, es schaffst das über Jahrzehnte ein eigentlich sehr ansehnliches Schön Männerkörper dazu. Das ist falsch, und ich sitze da und bin kurz vorm Platzen. Klar, wir haben.

[00:06:58]

Wir beide haben eine unterschiedliche Figur. Da können wir ja ganz offen drüber reden, weil wir uns lange kennen und das okay finden, dass findige Hörer auch schon mal gesehen, dass wir unterschiedliche Kleidergröße haben. Das ist ja nun mal von der Natur so vorgegeben, da muss es euch drum herumreden. Da können wir Schülern trotzdem haben, und das ist ganz normal. Und deswegen muss ich ja so ein bisschen widersprechen. Ich muss mittlerweile, wenn ich so aussehen will, wie ich mir das vorstelle, in meinem Kopf.

[00:07:22]

Wie ich gerne aussehen würde, war ich noch nie. Außer da muss ich trotzdem aufpassen, weil schwindelig neigen dazu, dünn und krank auszusehen, weil wir nicht überall.

[00:07:31]

Was ziehst du mich denn jetzt damit? Jetzt schon wieder? Ich war Alkoholiker, Figur, sehr dünne Beine, dicker Bauch.

[00:07:42]

Aber du hast doch was soll da? Ich finde klasse, hat eigentlich auch breite Waden. Du hast du dich so eine Kletterwand?

[00:07:47]

Ich habe dicke Weine. Du hast eine Wespentaille und eine Sanduhr, welche ich meine besten Teile hab.

[00:07:55]

Gut, ich hab mir zwei, drei Rippen aus, wie Harald Glööckler gerne ausziehen aussehen würde. Auch bei Harald Glööckler, der inzwischen nur noch eine Nippel?

[00:08:03]

Ja, das stimmt. Da sieht tatsächlich aus, als wenn irgendwie mal Demenzen aus dem Osten käme.

[00:08:09]

Aber ich hab ihr Foto geschickt aus meinem Urlaub von meinem Jahrhundert, Sonnenbrand und das Erste, was du geschrieben hast.

[00:08:18]

Von hinten haben wir dieselbe Figur Lavendelöl? Ja, das ist so ungefähr 40 Jahre. Ich bin da, aber ich bin da trotzdem schon reingerutscht, so biologisch, und das ist dann so. Ich habe aufgehört zu rauchen vor anderthalb Jahren, und dann habe ich schlagartig neun Kilo zugenommen. Und natürlich bemerkt man das, und dann habe ich sechs Wochen. Es ist jetzt vielleicht ein bisschen langweilig, weil wir jetzt über so alte Männerteam reden oder eitle, alte Männer. Aber dann habe ich so 608 gemacht.

[00:08:53]

Viele Leute das kennen, dass man schon ist und 16 schon nicht. Das hat irgendwie funktioniert.

[00:09:00]

Ich habe es immer anders gemacht, aber nicht so gut.

[00:09:03]

Dann habe ich Kohlehydrate weggelassen und keinen Zucker, und das hat gut funktioniert. Aber so richtig gut ist es jetzt aktuell nicht mehr. Gut, das lass uns was nicht mehr arbeitsfähig.

[00:09:14]

Die kannst du bei dem Typen Klaas beschreiben. Was ist da so einer, der es so heimlich, still und leise für sich, aber mal so durchzieht? Oder wie würdest du es beschreiben?

[00:09:22]

Naja, so langsam hat er ja so Anwandlung mit seinem gelockerter und irgendwie so ein bisschen Fitness. Und ich glaube, in der letzten Folge haben wir auch drüber gesprochen. Klar, dass so ein trockener, trockener. Heißt auch Du kannst einfach, wenn du irgendwie etwas Geiles gekauft hast. Sah es so aus? Dann schimpfe dich danach. Genauso ist es mit deinem Fitness. Du musst es auf die Nase binden. Du musst allem erzählen, dass du sehr, sehr fit bist und gleichzeitig Schätze gucken, auf McDonald rennt.

[00:09:55]

Ich verschicke teilweise Screenshots von meinen Routen, wo ich lange laufen will, aber das kann ich verstehen.

[00:10:01]

Hab ich dir da ehrlich gesagt auch geschickt? Weil das ist ja ein Teil der Motivation. Irgendwo brauchen wir einen Applaus, und der kommt im Wald, wenn man da alleine etwas Witziges erzählt.

[00:10:13]

Zu meiner Persönlichkeit, wo ich selber über. Was ich so wie ich so gestrickt bin, offenbar ich Ab und zu laufe ich mal mit Leuten zusammen. Und dann läuft es auch besser.

[00:10:25]

Und dann denke ich mir Na ja, klar, der eine zieht den anderen mit, und man denkt nicht zu viel nach. Man redet ein bisschen, und man ist abgelenkt und so. Das verstehe ich ja. Das ist ja auch okay, dass man dann vielleicht länger schafft oder so. Und dann gegenseitig sich ja auch nicht irgendwie was versauen will. Und der andere muss dann so mitmachen mit dem langsamen Tempo oder abbrechen oder so. Das ist klar.

[00:10:43]

Aber das Ding ist. Ich schäme mich. Wenn ich so Publikum habe, würde ich nie aufhören zu laufen. Manchmal erlaubt man sich ja so eine Pause, wenn man kann, da nicht ein paar Kilometer. Wenn man nicht so gut drauf ist, dann läuft man ein paar Meter oder einmal mit Anfängst perforiert, ist eigentlich so den ganzen Lauf. Und wenn ich so durch den Wald laufe, da ist niemand.

[00:11:04]

Dann erlaube ich das schon mal ist das nicht schon das nicht schummeln? Das ist dann eben so und ein paar Meter oder Intervalltraining weiter. Das ist natürlich nicht so gut. Aber wenn ich dann wieder hinten an der Straße bin, da fahren Autos an mir vorbei, hat sich für alles interessiert was für mich. Und da würde ich aber niemals aufhören zu laufen. Wissen kann Ich kann 120 Kilometer hinter mir hab und jetzt endlich fertig bin. Das wissen wir. Der Effekt, dass man funktioniere ich auch da über Publikum.

[00:11:30]

Man wird auch immer schneller, wenn eine Antragsgegner entgegenkommt. Das steht einfach fest. Auf einmal wird die Haltung wieder aufrecht, und man rennt da beschwingt dran vorbei, und dann fällt man zusammen wie ein Sack. Hatten wir auch schon mal besprochen. Wisst ihr, was wir nicht besprochen haben? Du hast das jetzt gerade so blumig gemalt, dass die neue alte Melodie von Baywatch Berlin wieder da ist und dass man sich da, dass man da in Erinnerungen kramt. Es ist aber auch das muss man leider sagen, das definitive Ende des Sommers.

[00:12:01]

So ist es ja. Und Leute, ja, ich hatte das doch im Hinterkopf. Steig in mein Auto, und wir zeichnen jetzt auf nach eurer Aufzeichnung von Joko und Klaas gegen ProSieben. Deswegen ist es schon recht spät, nämlich viertel nach zehn, 22 Uhr, 13. Und ich bin dann so gegen neun Uhr losgefahren, weil ich nicht wusste, wann genau ihr fertig hat. Ich steige ins Auto ein. Es fängt an zu regnen, und die Straßen Berlins sind so leer, sind ganz leer, und ich fader im Regen durch.

[00:12:35]

Ich hab mich so einsam gefühlt wie im letzten halben Jahr nicht mehr. Und dann hab ich gedacht, ich muss jetzt. McDonald Ich hatte schon McDonald. Na, da bin ich ja hingefahren, hab mir da rein gedrückt und eine Hamburger Royal TS. In dem ganzen McDonald war ich der einzige Gast, und ich hatte noch so eine Atemschutzmaske an. Und das Schlimme McDonald macht gerade anscheinend in manchen Filialen haben die so Pappkameraden aufgestellt, die den Abstand, den Coruña Abstand gewähren.

[00:13:05]

Das heißt, wenn du da sitzt, sitzt neben dir eine Pappfigur, die dich so anlächelt, und es war das Traurigste, was ich wirklich seit Jahren erlebt habe in diesem Regen, da einsam hin, dann bei McDonald alleine mit der Pappfigur den Maghreb essen. Zur Zeit sag ich mal, und dann bin ich hier hingekommen. Jetzt fühle ich mich gerade aktuell wie Domian, ohne ohne Zuhörer. Und ich dachte mir So muss sich Domian über 20 Jahre gefühlt haben, wenn alle anderen schlafen gehen, wenn das Leben vorbei ist.

[00:13:34]

Wenn der Sommer aufgehört hat, wird alles verdorrt ist. Wenns regnet, dann ist er losgefahren zur Arbeit, hat dann den Scheiße angehört, den die Republik ihm da ins Ohr trötet. Und er hat nicht mal jemand, der ihm Applaus gibt. Ich will jetzt einmal testen Jakob, ich hab gehört, du stehst auf Hack. Ab und zu mal eine Frau aus Hack, und dann lässt es richtig krachen.

[00:13:57]

Ist das richtig?

[00:13:59]

Zumal ich zwei Kinder, weil ich sie ja jetzt mal zu unserer Psychologisierung spiele. Die werden sich da nicht mehr dran. Ich hab mal Verluste. Ich hab die Gelegenheit gehabt, Domian sei die Krone für sein Lebenswerk zu überreichen.

[00:14:27]

Da war schon mal angerufen. Genau da hab ich ihn nachts angerufen, dass er diesen Preis bekommt, und hat mir natürlich am Anfang eine Geschichte ausgedacht. Immer bin ich hab mich dann zu erkennen gegeben und ihm gesagt Lieber Domian, lieber Jürgen, sei es da, ja, du kriegst diesen Preis und so weiter. Und dann hab ich ihm den auch verliehen, dann, als es soweit war.

[00:14:47]

Und dann hab ich da auch noch ein paar Mal mit ihm telefoniert, einfach so, weil wir uns sympathisch waren.

[00:14:54]

Und dann haben wir halt mit so etwas auf der Seele.

[00:14:56]

Nee, ich hatte eben nichts auf der Seele. Aber man fühlt sich die ganze Zeit so. Ich war also acht. Es lief nicht mehr im Fernsehen. Domian als tägliche Nacht. Karl Einsendung war vorbei. Aber ich habe auch jetzt noch die Gelegenheit Welche Nummer hab ich? Könnte. Ich bin der Einzige, der immer noch da, ruft einer keine Psychologin mehr zurück. Aber ich hab immer noch die Gelegenheit, mit Domian mich mal aus zu quatschen. Und das war für mich auch tatsächlich so.

[00:15:21]

. Normalerweise redet man mit Menschen, und gerade wenn man sich nicht gut kennt und man es nur am Telefon, dann ist man natürlich bemüht darum, das Gespräch so in Gang zu halten.

[00:15:32]

Man möchte das Gespräch so möglichst nicht abreißen lassen. Man lässt keine Pausen entstehen, wenn man unsicher ist. Domian ist jemand, den ich schon lange kenne. Für mich ist das auch ein großer Typ, irgendwie. Und dann wollte sie einen guten Eindruck machen bei ihm. Und er ist natürlich ein absoluter Profi Telefonierer, was ihm natürlich hilft daran, dass er mit so jemandem wie mir, den er auch persönlich zu dem Zeitpunkt ich kannte, dann das erste Mal redet.

[00:15:54]

Er kann das viel bessern, erhält, hält die Pausen viel mehr aus. Das heißt, ich erzähle ihm irgendwas so Small-Talk. Ich mache dies und das, und ich erzähle ihm, wo ich herkomme und wir kennenlernen. Grahams besprechen wir am Telefon, und er lässt so ganz lange Zeit und überlegt echt. Ich überlege, wie ich Quatsch. Irgendwas, damit es nicht peinlich wird, damit keine Lücken entstehen.

[00:16:15]

Und er sagt so Ha, ha! Und dann kommt erst mal nichts. Was muss man dann machen, wenn er überlegt? Er muss es einfach aushalten. Normalerweise macht man dann das, was wahrscheinlich jeder Therapeut möchte, wenn er große Pausen setzt. Man erzählt weiter und erzählt die Dinge, die man eigentlich nicht vorhat.

[00:16:33]

Das ist so gruselig. Ich würde da ganz, ganz schnell ganz, ganz schnell reden. Und dann würde ich sagen Ja, aber ich will ja nicht weiter stören. Wollte mich nur mal kurz melden Ich bin der Klars und Tschüss auf Linie. Ich hatte auch klar zu lernen, aber das wird für den Außenstehenden. Ich glaube, deine Analyse ist zu 100 Prozent recht deshalb auch so geübt darin, dass er das zulässt. Aber da durch. Wahrscheinlich ist auf einmal ein inniges Gespräch, das hier führt.

[00:16:58]

Aber ich würde es auf jeden Fall falsch verstehen, würde einfach denken lässt Sieht so aus, wie wenn man keinen Bock hat auf den Besuch. Dann wird man ganz wortkarg, und dann denkt man So ist es ja auch schon.

[00:17:09]

Es gibt zwei Sachen von Stille, und es gibt einmal gibt es gelangweilte oder genervte Stille, so wie du es gerade beschreibst, so stelle, die dafür sorgen soll, dass Ruhe ist. Und dann gibt es aufmerksame Stille. Komischerweise kann man diese Stille mit ein bisschen Gefühl für Situationen schon unterscheiden voneinander.

[00:17:28]

Ob das jetzt aufmerksame Stille ist oder Genervte oder Gelangweilte, sehe sich auch ein Blick auf die Pulp Fiction, sagt Vincent Vega und John Travolta zu mir Valles, dass man jemand ganz Besonderes vor sich hat. Wenn man sich an schweigen kann, würde ich das unterschreiben.

[00:17:43]

100 Prozent, 100 Prozent. Man hätte es ja sonst werden, das wird jetzt klar klar.

[00:17:51]

Wenn wir gerade jetzt gerade waren wir noch auf dem Schlauchboot, jetzt so, als wären wir schon in der Stimmung sind, wollte ich da noch eine Beobachtung nochmal teilen von heute, die jetzt auch da kommen, jetzt auch nicht so wie Gags. Aber ich will es trotzdem mal erzählen, weil das heute ein großer oder ein langer Gedanke war, der jetzt gar nicht so besonders ist. Aber trotzdem hat mich das heute beschäftigt.

[00:18:08]

Ich bin heute, hatte ich das Beweg München gekommen. Das hat mich bewegt.

[00:18:13]

Oh. Erlös. Jetzt muss man das so ne Musik aus. Jetzt habe ich keinen Bock mehr.

[00:18:46]

Ich erzähle, was ehrlich gesagt hat, was mich wirklich bewegt. Du machst diese fröhliche Musik an, dann ist das nicht ganz so schlimm. Für die Leute kommen auch sie an. Ich hätte auch noch Spannung, wenn ich spannend. Also, das war nicht immer so. Ich bin heute das erste Mal wieder geflogen.

[00:19:15]

Man seid jetzt mal ernst, jetzt mach ich.

[00:19:24]

Bin halt erst mal wieder geflogen, seit ich seit seid überhaupt ihr diese ganzen Crooner Maßnahmen stattgefunden haben. Und ich bin heute ersten Mal wieder über den Flughafen gelaufen. Bis das Einschlafen Podcasting.

[00:19:38]

Ich muss sagen, dass ich heute ich war ein bisschen melancholisch, weil ich so das Gefühl hatte, ich fliegt ja mit 50 Robotern im Flugzeug, und man kann nicht mal mehr nonverbal miteinander kommunizieren. Das ist mir erst einmal so aufgefallen. Alle. Sage ich irgendwas wie eine Geschichte aus der Brigitte, so klingt das, muss man so ein bisschen ein bisschen interessiert sein. Ich bin freu, ich bin voll gespannt.

[00:20:09]

Ich sitze sowieso Erdmännchen und lauert so auf die Gelegenheit, mich zu verarschen. So geht das halt nicht anders. Macht die Musik jetzt aus? Eine schöne Stelle gerade. Ich wollte ja signalisieren, dass sich die Zuhörer.

[00:20:43]

Es war tatsächlich so, dass ich heute geflogen bin und dann gar nicht so schwermütig oder sowas, aber ich hatte so gedacht. Es ist schon eine sehr merkwürdige Stimmung, und ich bin ja eigentlich guter Dinge, dass sich das irgendwann mal wieder normalisiert. Und wie das jetzt genau funktionieren wird, weiß ich nicht. Aber ich habe irgendwie im Kopf, ohne jetzt konkret mir vorstellen zu können, wie das so weitergeht, dass man irgendwann mal wieder zu einem ganz normalen Verhalten zurückkommt.

[00:21:07]

Weil ich heute das allererste Mal neben einem Pragmatismus, den man so an den Tag legt, das erste Mal dachte, dass ich, so hab ich das so vermisst, dass man es nicht machen muss, dass man sich so etwas aufsetzen muss, dass man sich dann so anschaut und dass man irgendwie zu nicken kann, was man nur ungefähr weiß, was der andere denkt, auch wenn man nicht miteinander redet. Und wenn das nur einer ist, der irgendwie so ein Ticket in die Hand drückt oder einem irgendwo eine Tür aufmacht oder sonst irgendwas passiert.

[00:21:31]

Oder jemand, der am Einstieg steht und Guten Tag sagt, wenn man irgendwie das Flugzeug geht, und all diese Sachen haben nicht stattgefunden, dann hat man doch noch Kopfhörer drin und sondern ist man so komplett in seiner eigenen Welt. Dann läuft man noch durch einen kahlen Flughafen, der auch aussieht, als wäre er vor zwei Minuten desinfiziert worden, weil das alles nur so Stahl und Stein ist. Und die Sonne scheint nicht. Und da dachte ich mir Das tut mir für all die Kinder leid, die jetzt so geboren sind oder jetzt so geboren werden, die jetzt in dieser Stimmung in Urlaub fahren müssen oder ihre normalen Schulbesuche.

[00:22:03]

Und all das müssen sie jetzt halt so machen, und das tut mir so leid. Und ich denke mir, hoffentlich geht es immer wieder vorbei, die auch mal so ganz normale Erinnerungen irgendwann an ihre Kindheit, an ihre Jugend haben, die damit nichts zu tun haben. Und das hat mich heute so ein bisschen schwermütig.

[00:22:15]

Aber das kann ich nur unterschreiben. Mir macht es mich selber leid, weil wenn man so auf Reisen ist, dann trifft man ja mal ausnahmsweise auf ein paar fremde Leute, genau wie du beschreibst. Und da bin ich schon grundsätzlich jemand gerne mal hier ein Späßchen macht. Oder mit dem Mann, der das Brötchen noch einpackt. Und jetzt? Durch die Masken, wird man dafür gar nicht mehr belohnt. Und da ist mir jetzt schon aufgefallen, dass ich dann doch als entgeld Lacher dann doch haben will.

[00:22:41]

Und wenn ich den ich sehe, dann werde ich immer griesgrämige. Aber ich hab mir jetzt schon ungefähr 1200 Scherze verkniffen, weil einfach der Lohn ausbleibt.

[00:22:50]

Als ich auch in den Urlaub geflogen bin, da dachte ich auch tatsächlich im Flugzeug. Alle haben sich die Koffer oben reingemacht hingesetzt. Jeder mit Maske. Und irgendwie fand ich das fast so ein bisschen rührend. Wir machen immer, als wäre das die Krönung der Schöpfung. Und dies und das sind wir. Wir nehmen uns ja gar nicht irgendwie als verletzliche Wesen wahr. So sind wir Menschen sind geil. Und gerade im Flugzeug, und da haben die alle ihre Maske auf, und jeder macht so mit, weil man irgendwie so die Spezies verletzbar ist.

[00:23:24]

Und da dachte ich irgendwie, das ist so irgendwie ein bisschen rührend. Das ist jetzt so ein stilles Abkommen, oder Was heißt stilles Abkommen? Aber jeder sieht sich in der Pflicht, den anderen zu schützen, zumindest im Flugzeug, wo es gar keine andere Wahl gibt. Also muss man wahrscheinlich raus. Geprügelt wird, wenn man es anders macht. Funktioniert das voll? Und das hatte irgendwas von so einem Gemeinschaftsgefühl bei mir ausgelöst. Also fast das Gegenteil von sentimental wurde.

[00:23:49]

Ja, das verstehe ich auch.

[00:23:51]

Wir sprechen heute bei Baywatch Berlin wieder mal über eine App, über die wir schon mal gesprochen haben. Und eine andere benutzt sie vielleicht ja schon zwischenzeitlich. Es gibt aber auch den einen oder anderen neuen Hörer, dem wir jetzt die klag App nochmal näherbringen möchten. Das ist nämlich was echt Gutes.

[00:24:06]

Versicherungen sind ein zweischneidiges Schwert. Es ist irgendwie ein bisschen langweilig, sich mit Versicherungen auseinanderzusetzen, und man spürt auch nicht so richtig den Vorteil, den man von der Versicherung hat, wenn man sie gar nicht braucht.

[00:24:19]

Aber es sorgt immer für ein schlechtes Gewissen, wenn man sich nicht darum kümmert, dass Märkte im Hinterkopf Scheiße, ich habe keine Versicherung, keine Versicherung, und es kann nicht irgendwie so alles passieren.

[00:24:31]

Und man denkt auch immer latent, man lässt sich so übers Ohr hauen, weil man ja gar nicht weiß, wie groß ist das Risiko, was ich in meinem Leben eigentlich abdecken muss? Und genau da setzt klag an. Mit dieser App könnt ihr checken, ob die Versicherungen, die ihr habt, wirklich die Versicherung sind, die ihr braucht. Clark berät euch dabei und empfiehlt euch dann im Falle einer falschen Versicherung eine bessere Versicherung. Oder wenn ihr komplett überhaupt nicht versichert seid.

[00:24:55]

Dann nähert ihr euch mit der Clark App überhaupt mit diesem Thema. Und dann könnte euch sicher sein, dass ihr eine für euch passende und effektive und gut bezahlte Versicherung vor euch finden werdet.

[00:25:05]

Alles ist dauerhaft kostenlos. Muss man auch sagen, er gibt das Geld. Das muss ja auch mal sagen nicht immer. Genau. Ja, genau. Die, die zeigen euch jetzt nicht die Versicherung in der App mit den meisten Provisionen oder sonst was, sondern die tatsächlich zu eurer Lebenssituation und zu euch als Mensch am besten passt.

[00:25:19]

Und da könnt ihr nicht nur in der App selber euch umschauen. Es ist schon sehr übersichtlich, sondern habt auch die Gelegenheit dann, wenn es mal detailliertere Fragen gibt. Es ist ja nun ein sehr persönliches Thema. Könnt ihr auch über einen Chat oder aber auch übers Telefon oder Mail mit echten Menschen darüber sprechen? Mit Versicherungsexperten?

[00:25:36]

Das wollte ich aber auch sagen. Das ist ja eben so.. Echte Menschen auf der anderen, am anderen Ende der Leitung. Aber wenn man noch gar nicht so im Versicherungsnehmern drin ist, dann gibt's da vielleicht auch so Fragen, für die man sich schämt, weil man denkt Das ist eine ganz dumme Frage, weil ich mich damit nicht befasst habe. Aber wenn man dann einfach in so einer App da die Fragerei eintippt, dann kann man gleich sein Gesicht verlieren und kann da echte Experten fragen, ohne sich peinlich zu machen.

[00:26:00]

Genau das gibt's in Deutschland klagte. Und auch in öSTERREICH Klagen. Aber bei beiden gilt der Code Baywatch 45 Der bringt euch was denn, wenn ihr drei Versicherungen bestehende Versicherung, die ihr schon habt, dort hochgeladen habt, um die zu überprüfen, ob die für euch gut sind oder nicht.

[00:26:18]

Dann kriegt er einen 50 Euro Amazon Gutschein von klagt und das ganze ist gültig bis zum 30. 9. 20. Das heißt, wenn ihr das jetzt macht und euch mal anschaut in den Showdowns, wie er da genau kommt, dann lohnt sich das bis zum 30.9. noch ein bisschen mehr. Also all das Viel Spaß, versichert euch easy und entspannt und habt danach kein schlechtes Gewissen mehr. Denn diese App nimmt euch diesen Stress ab und hilft euch easy, ein Stückchen erwachsener zu werden.

[00:26:46]

Die Versicherung gegen das schlechte Gewissen quasi Werbung.

[00:26:52]

Aber es ist diese Woche in einem ganz speziellen Flugzeug auch weniger rührend daher gegangen. Und da hab ich nämlich ein Video gesehen, bei dem ich mich selber schäme, dass ich da wahnsinnig doll gelacht habe drüber. Es könnte eine neue Rubrik sein. Da hab ich mich an einer falschen Stelle gelacht, und ich möchte den Lacher jetzt offiziell zurückziehen, auch wenn er nur im privatesten Kreis mir unterlaufen ist. Das ist ein Video, was sich heute beim Instagram kanner von extinktion Rebellion habe.

[00:27:19]

Und das ist ja eine Truppe von Leuten, die ich im Grunde sehr schätze und respektiere dafür, dass er sich so vehement und mit so viel Einsatz für den Klimawandel oder im Grunde gegen den Klimawandel stellen und einsetzt und auch mal darauf aufmerksam machen, was wir als Menschen da auch Falsches tun, um den zu beschleunigen. Und da hat sich nun ein junger Mann und das Video habe ich gesehen in einen Eurowings Flug gesetzt, auch mit Maske.

[00:27:45]

Und als das Flugzeug dann von dem losfährt Richtung Rollfeld, da ist der mutig aufgesprungen und hat sich in die Mitte gestellt und hat dann zu einer Art Poetry-Slam angesetzt, um den Leuten im Grunde auf lyrisch poetische Weise den SPIEGEL vorzuhalten und zu sagen Mensch, was macht ihr, beschleunigt den Klimawandel. Ihr sollt alle nicht fliegen. Und jeder, der schon mal geflogen ist und weiß, wenn man da so zwei Stunden am Flughafen hat, gewartet hat. Man hat in der Schlange gestanden, hatten schlechten Kaffee getrunken.

[00:28:16]

Man sitzt dann da, der Gurt ist eng, es ist stickig, man will einfach nur ankommen und will, dass das Fliegen möglichst kurz ist. Und wenn dann einer aufsteht, wo denn auch der Kapitän sagt Wir fahren jetzt erst mal wieder zurück zum Gate. Wir müssen den Typen rauslassen, dann kann es sein, dass Leute unwirsch werden, und deswegen kommt es zu sagen, ich ziele ihn nachher nochmal offiziell zurück. Da fängt er an mit seinem Poetry-Slam und sagt Wir haben die sinngemäß den Planeten ja nur geliehen von unseren Vorväter, Generationen vor uns.

[00:28:45]

Und sofort will ich also drei Sekunden mit einem göttlichen Timing rufen Leute.

[00:28:54]

Und deswegen sage ich heute Ihr alle, wir hier sitzen dann, weil er sich, weil er so schön formuliert, rutscht ihm die Maske unter die Nase.

[00:29:07]

Ich hab den Ausschnitt mal hier, wir können mal kurz reinhören.

[00:29:19]

Ich werde mich nicht wieder. Ich werde mich nicht mehr vor die Hunde gehen und sagen, wir wollen zurück, so hat es geklungen.

[00:29:45]

Beide Seiten verstehen. Beide Seiten haben recht.

[00:29:50]

Belgien ist ja auch so, und das muss man auch zugutehalten, dass sie mit allem, was möglich ist, Aufmerksamkeit herstellen und öffentlichkeit herstellen.

[00:29:59]

Und das ist ja schwierig genug in einer Zeit in München.

[00:30:08]

Aber Sie probieren halt auch immer, das so zu machen, dass danach kein Schaden entsteht. Und man zur Not Jetzt sind wir mal, wenn man irgendwo irgendwo Blut auf die Straßen kippt, so symbolisches Blut. Dann erst mal wieder wegwischen kann, damit es dann danach wieder weg ist, dass man so einen Schritt weiter denkt und nicht alles kurz und klein schlägt. Ja, das ist oft ein schmaler Grat.

[00:30:28]

Was soll denn jetzt eigentlich eine schöne? Ich weiß, wir haben ja auch eine Verantwortung, natürlich eine Hörerschaft. Und ich glaube, keiner unterstellt den extinktion Rebellen, dass die an der schlechten Sache rumheulen. Das ist alles super und muss auch gehört werden. Trotzdem ist natürlich das, was ich gehört habe. Das ist einfach so witzig, dass es so dermaßen den guten Willen um die Ohren gehauen kriegt, weil da so eine Horde nach Köln fliegen will. Das ist einfach gut.

[00:31:02]

Es ist aber auch das Prinzip. Man muss davon sein, dass man kann. Man kann ja durchaus, sagen wir mal, gegen den Klimawandel sein und gleichzeitig zu sagen Poetry-Slam ist nicht mein Medium.

[00:31:14]

Man kann ja sowohl fürs Klima streiten und alles tun und sich ganz bewusst verhalten und trotzdem sagen Poetry-Slam, nicht meine Nummer.

[00:31:24]

Vielleicht war die Idee gut durch die Welt. Noch nicht so wirklich. Ja, wenn man weiß, wie altes Zitat ist, weiß man Es gibt Ideen, für die ist die Welt nie so richtig.

[00:31:40]

Vielleicht kann man darüber nachdenken, wo wir an der falschen Stelle lacht. Hat mir gut gefallen.

[00:31:46]

Das war nicht der Einzige. Es gibt da noch mehrere Videos, das offenbar zeitgleich stattgefunden. Auch von dieser Art Video gab es ein paar mehr noch diese Woche eine Sache zum Thema Masken in Flugzeugen.

[00:31:58]

Ich habe auch gemerkt, zumindest bei mir. Ich weiß, ich habe sofort wieder das Gesellschafters wieder los. Dass man sich andere Masken anguckt und denkt, der hat ein bisschen gespart. Das hat ja auch schon rein gepustet. Meine Maske ist viel geiler. Ich habe eine für 12 Euro gekauft. Maske Und du kommst hier mit so einem blöden Mundschutz ganz normal. Man hat so fast die Maske ist auf Urlaubs, Flug nach Mallorca. Wir wie ein Porsche im Alltag, fühlt sich halt einfach ein bisschen geil als die anderen.

[00:32:34]

Das ist natürlich so, und es gibt halt so Leute, die mal mit der Nase immer noch so klarmachen wollen, dass sie im Prinzip das Ganze jetzt einfach nur machen, weils da auf dem Schild steht.

[00:32:46]

Und das regt mich immer am meisten auf. Also Leute, die mir mit ihrer Nase klarmachen wollen, dass sie auch noch zusätzlich zu dem Zwang, den sie jetzt hier machen, und der Herrgott nochmal, und ich muss jetzt mal durchlaufen Was bin ich denn machen? Ja, dann mache ich das halt so, wie du es da auf dem Schild steht. Aber meine Nase ist letztendlich wie ein kleines Schild hochhalten. Die rauskomme. Nase zeigt. Ich bin da nicht ganz einverstanden.

[00:33:10]

Privat denke ich da ein bisschen anders, aber ich mache das jetzt mal so. Also eigentlich Nudisten, die sagen Na gut, erkennen Sie mir irgendwelche, im Supermarkt zu sein muss. Wenn ihr alle hier in Deutschland euch darauf geeinigt, dann Marie. Aber es hängt halt hinten raus, um zu zeigen. Und so ist es auch mit der Nase raus. Manchmal gibt es Leute, die haben keine Maske. Na gut, vielleicht habe ich es vergessen oder so, auf die bin ich nicht so sauer.

[00:33:34]

Aber ich denke Herrgott, vielleicht haben wir es einfach gar nicht so auf dem Schirm. Zumindest denke ich ganz oft Bei denen habe ich nicht so starke Gefühle. Aber wenn einer mir so zeigen will, dass er irgendwie das Herz in seiner Brust schlagen. Das Akzeptieren von Autoritäten und das Unterordnen. Und dann aber auch diese private Meinung über Sachen, von denen er offenkundig keine Ahnung haben kann. Das nervt mich.

[00:33:59]

Aber es ist für manche Leute, ich möchte sie Spinner nennen, ist das halt so. Und ich frage mich so Meine Nase gegen das Thema. Und die Frage geht vor allem an Jakob Wann hast du zuletzt rebelliert? Wo kannst du dir das letzte Mal vor? Wie William kurz vor der Schlacht?

[00:34:19]

Da musste ich. Sandbänken, das ist wirklich seit langem nicht mehr, hieß es an Wir machen wir Reichendes nach nächstes Jahr.

[00:34:29]

Ich denke darüber nach und Klars man was tuma so ein richtiger Revoluzzer war, das war ich nie so richtig. Also ich kann mich nicht erinnern, dass ich jetzt immer ein Revoluzzer war. Ich habe manchmal bestimmte Entscheidungen getroffen, die keiner so richtig nachvollziehen konnte zu dem Zeitpunkt, weil ich ein Gefühl hatte, dass man das jetzt machen muss. Oder ich habe manchmal mehr Sachen riskiert, als die Leute um mich herum für notwendig gehalten haben. Und am Ende hatte ich dann Glück damit oder so.

[00:34:52]

Das gab es schon. Aber jetzt so richtig so. Eine so rebelliert gegen irgendwas. Da bin ich auch nicht der Typ. Für das habe ich mir angeguckt und hab gewartet, bis ein anderer den Weg klappt. Tritt, und dann bin ich so hinterhergelaufen. Da will ich auch ehrlich mit mir selber sein. Das habe ich wahrscheinlich nicht gemacht.

[00:35:07]

Was ich neulich gemacht habe, an der Raststätte war, da bin ich über diesen Servas Schranke einfach rüber.

[00:35:15]

Weil ich gedacht habe, ich zahle hier nicht fürs Pissen, aber das war alles sauber zu machen. Wir machen das von Menschen.

[00:35:24]

Normalerweise zahle ich da auch, und es gibt nichts Gayle. Also ist es nicht so schön, im Casino zu gewinnen, wie wenn der Vordermann seinen Gutschein da nicht abgezogen hat. Neulich zum Beispiel war es so Da habe ich zweimal Glück an der Schranke zwei Gutscheine extra. Da habe ich praktisch durch Pissen 50 Cent verdient, weil ich mir selber ins Plus gepasst habe. Aber vorher gab es auch einen Aufenthalt, da war ich wie kacke drauf und habe das nicht eingesehen.

[00:35:51]

Da zu bezahlen, was etwas Heftiges macht.

[00:35:54]

Und schon manchmal aber habt ihr, denn man zeigt ja auch oft, wer man ist. In den Moment, wo keiner guckt, und erwischt ihr euch dabei, dass ihr bestimmte Prinzipien auch durchzieht.

[00:36:06]

Wenn ihr wirklich ganz allein sagt Ich gehe mal ein Beispiel. Wenn zum Beispiel mir. Ich habe keine Ahnung, ich laufe irgendwo. Mir fällt so ein ganz kleines Fitzelchen von irgendwo ein, so ein Stück von der Verpackung oder so. Beim Aufmachen fällt mir so beim Laufen runter will ich eine ganz kleine Ecke. Liegt es da an einem Ort, wo ich genau weiß? Irgendwann kommt jetzt einer, der muss das jetzt wegmachen. Ich weiß, da kommt hundertprozentig einer.

[00:36:31]

Muss er jetzt mal? Oder ich bin in irgendein Restaurant, wo man sein Geschirr selber abräumen muss. Aber es gibt ganz viele, die stehen einfach auf und gehen, und überall steht das Geschirr.

[00:36:40]

Und dann kommt einer und räumt dann alles ein und macht das auch total. Emotionslosen ärgert sich nichts darüber. Dann ich mich, wie ich aufstehe und so losgehe. Und dann drehe mich um und merke Ach so, das ist hier mit selber abräumen hab ich gar nicht gemerkt, weil alle anderen Tische sind noch voll geräumt mit dem Zeug, und eigentlich guckt jetzt gar keiner.

[00:37:00]

Und ich könnte es auch einfach gehen, und niemand könnte nachvollziehen, was ich hier gemacht habe. Dann muss ich. Aber im ersten Fall muss ich zurückgehen und diesen kleinen Schnipsel aufheben und in die Mülleimer tun. Dann muss ich auch selber den Tisch abräumen. Immer. Und ich glaube, das ist so ein Spruch, den meine Mutter mir eingeimpft hat. Immer zu mir gesagt Du glaubst auch, irgendeiner macht es ja schon für dich.

[00:37:21]

Mein Mann benimmt sich zu Hause wie die Axt im Wald, schmeißt alles in die Ecke, lässt alles stehen und liegen, lässt alles da fallen, wo man es gerade nicht mehr braucht. Und dann kommt meine Mutter und sagt Du glaubst, irgendeiner räumt das schon weg für dich. Und das hab ich immer im Kopf. Die hat mich damit so geprägt, dass ich immer so denke. Nee, ich will ja gar nicht, dass ich einer bin, der denkt, das macht schon irgendeiner für mich, sondern ich stelle mir dann vor, wie irgendeiner meine Scheiße wegräumen muss und so unfairer Weise gar nicht mehr nachvollziehen kann, dass ich das eigentlich auch hätte selber machen können.

[00:37:47]

Und ich werde so kommen, so unbehelligt und unbestraft davon.

[00:37:52]

Und dann fühle ich mich so schlecht, dass ich dann manchmal zurückgehe und es dann nochmal mache und mich dann fast immer um meine zwanghaftigkeit ärger.

[00:37:58]

Aber es ist ein Prinzip, das ich nicht verlassen.

[00:38:00]

So ein schönes Prinzip ist ja 100% ehrenhaft. Aber ich muss sagen, ich habe dasselbe, aber auch wieder eine andere Herleitung. Das habe ich auch wieder jetzt schon wieder im Urlaub gemerkt. Ich bin durch und durch deutsch, so klassisch Allmann. Das ist ja alles, was man dem Ganzen auch vorwerfen kann. Von wegen. Und ich habe gemerkt Da war Autovermietungen, und es waren in dem ganzen Laden steht einer rum, der hat ja irgendwo in der Ecke eine Cola getrunken, und ich habe selbst da.

[00:38:27]

Dann denke ich mir Oh Gott, ich soll jetzt nicht denken, dass ich mich hier vordrängeln will. Aber dann stehe ich genauso in einer anderen Ecke rum, und oder ich bin im Restaurant zum Freiluft Restaurant, und es fehlt ein Stuhl an meinem Tisch, so bis ich mich mal überwinden kann, dann irgendwo anders einen Stuhl zu klauen, weil an jedem Tisch eigentlich drei Stühle stehen. Und dann muss ich da für Chaos sorgen. Da komme ich mir vor wie der Schock darüber gehen, den den Stuhl holen und da weglaufen.

[00:38:55]

Und dann muss irgendein Kellner kommen und sagen Ja, an jeden Tisch gehören drei Stühle, und dann muss er in meiner Vorstellung ins Lager fahren, im Keller. Das ist vollkommen neurotisch, und ich ärgere mich da gerade in so einem Land wie Spanien. Die strahlen alle so ein bisschen easy, easy, list, easy living, und das haben wir so null. Ich fühl mich mit Larry David den ganzen Tag. Ich habe immer Angst, in Fettnäpfchen zu treten, irgendwann auf den Schlips zu treten, irgendetwas falsch zu machen, die Regeln nicht zu beachten.

[00:39:25]

Und deswegen hebe ich auch so ein Schnipsel auf. Aber nicht, weil ich denke, da muss irgendein armer Mensch das wegmachen, sondern ich.

[00:39:33]

Ich will durch diese Welt gehen, ohne Chaos anzurichten. Irgendwas ist das schon.

[00:39:38]

Man hat bei dir, wenn man dich so kennt, und also, wenn es darum geht, einen guten Eindruck irgendwo zu hinterlassen, weil das jetzt mal sein muss. Und so bist du ein anderer Mensch.

[00:39:48]

Ja, ich weiß. Da denke ich manchmal, da habe ich manchmal schon erzählt, was du für einer bist, und dann kommst du und ziehst du deine guten Eindruck Show durch. Und dann gucken nämlich alle anders. Hätte ich irgendeine Lüge erzählt.

[00:40:02]

Das ist aber für mich so Wenn du bei Joko und Klaas gegen ProSieben auf die Bühne triffst, um viertel nach acht in so einen Modus komme ich, und wenn ich dann noch so einen Schluck Bier dazu trink, und so geht das noch ein bisschen besser. Und dann werde ich auf einmal richtig charmant.

[00:40:16]

Du bist ja auch der Einzige gewesen, der bis zum Schluss unsere liebe Kollegin Violetta gesiezt hat. Ja, natürlich. Während jeder im Team seiner Menschen Violetter Wie ist es, wie? Wie geht's dir? Hast du meine Frau Oscar Bronner, wie geht es Ihnen? Hatten Sie eine gute Anreise? Da war immer ein völlig anderer Schmidt als der Typ, der eben noch auf dem Sofa gefleht. Violetter ins Haus kam.

[00:40:40]

Naja, aber das hat ja auch jeder, der ein anderes Verhältnis zu Violetta gehabt. Ich beispielsweise, er einer. Mir wurde mehrmals Geschlechtsverkehr angeboten, findet. Da darf ich dann auch schon mal was.

[00:40:52]

Für Sie waren wir alles Arschlöcher? Er hat sie sehr geliebt. Er Mich auch. Mich auch. Höflich Seriöse. Ja, die hat mich auch immer Herr Schmidt genannt.

[00:41:01]

Ja, das stimmt schon. Aber eine Sache noch zum Thema Urlaub ist zu Ende, wenn der Urlaub zu Ende ist. Die sammobile ist ja jetzt so richtig vorbeigingen, und das gibts ja auch ohne Podcast. Und man weiß dann schon so irgendwann. Mir wurde immer mal verboten, dass ich im Urlaub immer sagen soll Ich habe immer so hoffnungsvoll. So schön, so optimistisch gesagt, guckt man noch zehn Tage.

[00:41:24]

Ja, das klingt natürlich super, wenn man noch 100 Tage, aber wenn man sich so daran gewöhnt, immer so aufzuzählen Wieviel Tage noch sind das irgendwann auch nur noch vier Tage, und dann ist das ja nicht mehr so schön.

[00:41:34]

Da denkt man schon In drei Tagen kann man mal anfangen zu packen. Und dann sieht man dann nur noch die Sachen an, die man nicht für die Fahrt braucht.

[00:41:40]

Im Sommer ist es schon nicht mehr gut. Deswegen gibt es manchmal so ein Gefühl, dass man den Urlaub wirklich genießen muss. Aber trotzdem schleicht sich bei mir irgendwann auch die Erwartung ein, jetzt wieder nach Hause zu fahren. Im Idealfall ist es ja so, und ich weiß nicht was für Typen. Ich freue mich immer wieder auf mein normales Leben, und ich finde eigentlich, dass das nun ein total gutes Zeichen ist, wenn man sich auf so eine Scheiße wie Herbst freut.

[00:42:09]

Ja, ich finde Sommer schön, und das ist das Allerbeste. Aber ich wollte nicht in Kalifornien leben, wo alles immer gleich ist, sondern ich glaube, es spricht für ein irgendwie oc Leben und für ein Leben, das man sich so aufgebaut hat, dass man sich darin wohlfühlt, dass man so Dinge wie den Herbst und wir wissen alle, wie hart das sein kann. Und wenn das vorbei ist, dann kommt der Winter, und dann ist das dieser Matsch.

[00:42:31]

Winter und richtig kalt wird es erst nach Weihnachten, und dann hat man überhaupt keine Lust mehr. Man weiß, dass es hart wird. Es ist kein Licht, und man hat irgendwie mit Dunkelheit und Depressionen zu kämpfen. Und trotzdem habe ich am Ende des Sommers das Gefühl, das ist jetzt gut so. Ich freue mich auf den Herbst, habe ich immer das Gefühl, ich glaube, ich bin gesund, so geil, weil ich gesagt habe, ich würde mir so ein Wochenende wünschen.

[00:42:52]

Jetzt muss man so komplett null Druck, da ist rauszugehen und so. Und das soll Montag dann auch wieder den 30 Grad werden. Aber mal so richtig. Es soll so gewittern und alles, weil und das trifft es auch. Ich freue mich auch auf den Herbst aktuell, weil ich habe The Last of Ast 2 Das Spiel habe ich mir im Sommer gekauft und kam noch nicht zum Spielen. Und das habe ich heute gesehen auf dem Schrank. Dass das noch verpackter lag, hab ich gedacht Mensch.

[00:43:19]

Leben wir nicht? Nella Weil Irgendwann werde ich nicht spielen.

[00:43:22]

Mein Liebesspiel ist es ungefähr das, was du meinst.

[00:43:26]

Nee, nee, nee, nicht so, dass du da wieder deine Fantasie Weltende abgleiten kannst und irgendwie draußen besser einreden kannst, dass du draußen nichts verpasst.

[00:43:36]

Ja, das meine ich jetzt nicht.

[00:43:39]

Jetzt kommen wir zu einem Thema, das, wie ich finde, noch einmal anders betrachtet werden kann als so, wie man es vielleicht zuerst im Kopf hat. Es geht um eine Jobbörse. Da denkt man erst mal Um Gottes Willen, das hat damit zu tun, dass man keinen Job hat. Und dann muss man so ganz schnell seinen Job irgendwie finden, und das muss dann ganz schnell gehen. Und das Erstbeste nimmt man, dann hat man immerhin einen Job.

[00:43:57]

Das würde ich jetzt mal anders sehen. Unsere Arbeitswelt hat sich ein bisschen verändert, die Möglichkeiten haben sich verändert und auch vielleicht auch der persönliche Anspruch an ein abwechslungsreiches. Jopp Leben hat sich bei den Menschen und bei den nachfolgenden Generationen verändert. Und deswegen gibt es jetzt nicht nur ein Arbeitsamt oder die Angst davor, bloß nicht den Job zu wechseln, sondern es gibt zum Beispiel so etwas wie in Dead dot. Com eine Jobbörse, eine Jobvermittlung Seite, die weltweit agiert und die einem nicht nur einen neuen Job vorstellen kann, in der man sich interessieren kann für neue, coole, interessante Sachen, sondern wo man vielleicht auch nochmal auf ganz neue Ideen kommt und das vielleicht mal von der positiven Seite aus sieht.

[00:44:42]

Und das heißt in Dead Form. Kennt ihr das?

[00:44:46]

Schmidt und Jakob ist die weltweite Nummer eins der jopp Seiten. Jeden Monat gibt es 560 000 neue Jobs in Deutschland. Das heißt nicht unbedingt, wie du es ja schon gesagt hat. Nicht nur für Leute, die gerade keinen Job haben, sondern auch Leute, die man sich umschauen wollen, kann ich mich da noch verbessern? Was gibt's denn noch für Arbeitsumfeld? Wo werde ich vielleicht noch besser bezahlt als nur ein Schokoriegeln? Hier zum Beispiel. Ich habe mir Ich hab mal, ich hab mich mal angemeldet, in die man direkt man und meinen Beruf eingibt.

[00:45:15]

Da gibt's da schon ganz, ganz viel. Von RTL 2 über RTL könnte ich arbeiten oder hier Producer. Im Bereich kommen mir die Show von einer Konzentration. Das schreibe ich immerhin.

[00:45:24]

Schmidt hatte auch schon seine Fühler ausgestreckt. Klaas Schmidt Die ist schon ein Bewerbungsgespräch.

[00:45:29]

Tipp hier Gerade meinen Lebenslauf gibt an, wo ich dich über die Klippe runter gestürzt habe. Was für ein Job mir da wird.

[00:45:39]

Wer weiß, vielleicht ist er für mich im öffentlich rechtlichen Bereich auch noch ein bisschen mehr zu holen. In der Tat wird es mir verraten, wo Leute wie ich gebraucht werden. Denn mit so vielen neuen Jobs jeden Monat und mit so einer mit einem Farbfilter, der mir da präsentiert wird, weiß ich, dass all das, was da drinsteht und was da auf mich zukommt, auch seriös ist. Und das ist ja etwas. Da muss man sich nicht von Seite zu Seite klicken.

[00:45:58]

Oder noch viel schlimmer von Haustür zu Haustür laufen oder das nehmen, was bei einem um die Ecke ist. Mittlerweile ist die Welt ein Dorf. Das ist in vielerlei Hinsicht vielleicht ein bisschen unübersichtlich. Wenn man aber so eine Seite hat wie in dort kommen, ist das eigentlich ganz gut, weil man die Möglichkeit hat, sich die ganze Welt mal so anzuschauen, sich selber und das, auf was man Bock hat, vielleicht nochmal neu kennenzulernen. Und deswegen schaut euch doch mal um, wenn ihr gerade Bedarf habt oder wenn ihr das Gefühl hat, es könnte.

[00:46:23]

Aufkomme, endet dort. Ich werde euch. Ich werde euch jetzt noch die letzten vier, fünf Monate des Jahres mit schlechter Laune verwöhnen, weil ich dieses Jahr wirklich auch Coruna wegen zu wenig Urlaub gemacht habe für mein Gefühl. Und deswegen so einfach nicht. Nicht an diesen Punkt gekommen, an den ich sonst auch immer komme, von dem, nun ja, auch gesprochen hast, dass man im Urlaub auch so selber das Gefühl hat, ist auch gut. Jetzt will man mal wieder nach Hause.

[00:46:53]

Jetzt reichts aber, wenn man so anfängt, das Handy wieder in die Hand zu nehmen? Genau. Wenn man so sagt, kommen jetzt schon wieder Sangria, schmeckt mir das nicht mehr.

[00:47:04]

Aber jetzt habe ich jetzt 600 Mal gekniffen. Jetzt, genau, genau.

[00:47:09]

Genau an diesem Punkt bin ich es ja nicht gerade.

[00:47:11]

Das hatte ich einmal als in Namibia war das vor vier Wochen lang, und das war alles wunderbar bis zum letzten Tag. Und trotzdem hat man gedacht, es reicht. Und es gibt das beste Gefühl der Welt, weil man auf einmal so im Reinen ist mit seinem Job, mit seinem Leben, mit seinem Alltag. Man kommt zurück, und man weiß, man hat nicht alles falsch gemacht. Das ist goldwert, und das hatte ich diesmal leider nicht.

[00:47:34]

Das meinte ich eher so, als wenn du jetzt mit einem Playstation spielen. Ja, das hast du jetzt gesagt.

[00:47:40]

Das habe ich mir diesmal auch versaut. Ich ziehe auch rückwärts. Da hatte ich so drei, zwei, eins, und ich musste noch drei Tage hab ich nur noch Urlaub. Und die Laune wurde ein bisschen schlechter. Da habe ich folgende Fehler gemacht tatsächlich Fehler. Ich bin mit meinem Mietwagen zum Bordstein, schrammt die Kappe vom Reifen. Die hatte Macken, und dann hab ich angefangen, die Felge genau auf das andere umrundete. Und dann hab ich es. Dann hab ich schon viel zu sehr drüber nachgedacht, wie das wohl ist bei der Autoabgase.

[00:48:14]

Dann habe ich angefangen zu googeln, welche Bewertungen der spanische Autovermieter hat. Und das war desaströs. Die haben alle nur gesagt Du wirst da beschissen. Die ganze Auto zerlegt. Die behaupten, da werden irgendwelche Klappen weg und ab und Sitze fehlen.

[00:48:31]

Was passiert, wenn du den spanischen Autovermieter Google schreiben die gerne wieder? Ja, das war klar. Ich sehe nach Strich und Faden verarschen. Welche Idioten, die nach Mallorca oder Ibiza fahren.

[00:48:43]

Ist doch wohl klar. Jetzt weiß ich aber ich habe eine Selbstbeteiligung von 500 Euro, wäre im allerschlimmsten Fall. Im Worst Case wäre das sehr, sehr ärgerlich, aber auch verkraftbar auf irgendeine Art. Und trotzdem hat es mir. Ich möchte nicht lügen drei Tage Urlaub versaut, weil ich nur noch an diesen scheiß Radkappen denken konnte und ein Finger auf Google war.

[00:49:04]

Du bist ein komischer Typ. Da müssen Sie wieder den Kopf waschen. Wenn du dich von so einem Quatsch im Urlaub so fertig machen lassen. Es gab keine Gründe. Das Gefühl hatte es immer. Auf Leitung 2 ist er immer bei seiner Radkappen.

[00:49:16]

Das macht eine wahnsinnig, wenn man mal ein normales Gespräch führen will.

[00:49:19]

Und irgendwie sitzt man dann da, abends beim Nicht. Ich aber jetzt vielleicht andere Person in deinem Leben. Und dann sitzt man beim Kennenlernen dünner, und dann gibts gerade den dritten Gang, und ein toller Wein wird gereicht. Und Schmidt ist aber von seiner Radkappen nicht absonderlichkeit.

[00:49:31]

Kam nicht gut an, aber das erinnert mich total an meinen Vater. Da ist es irgendwie ab und zu mal passiert, dass der mit seinem Auto irgendwo Gegengerade gerutscht ist und einmal in einem Frankreich Urlaub. Da hat er an seinem Supermarkt Parkplatz und so ein Eisenteile. Und da war eine Stimmung im Auto. Also erstmal war das scheiße, sehr, sehr laut geschrien, und ich weiß nicht, ob wir das, ob wir sowas auch von euren Vätern noch kennt.

[00:49:58]

Wenn die Stimmung echt riecht, also von null auf hundert in die falsche Richtung geht, und man sitzt dann hinten im Fonds und weiß OK, jetzt ist man besser ganz, ganz leise und am besten atmet man wirklich nicht hörbar ist.

[00:50:15]

Und wenn man jünger ist, fragt man sowas wie was denn passiert. Das bringt dann den Vater? Würde ich was sagen? Väter weltweit nochmal dazu, diese Explosion, die es schon im ersten Schritt gab, nochmal doppelt nochmal zu durchleben und nochmal im schreitend zu beschreiben, was passiert ist. Und mein Vater, weil das auch so ist.

[00:50:36]

Es gab praktisch diese Explosion, dann die zweite, und danach wurde einfach nur wiederholt, und zwar so und so tun so ne Scheiße, so eine Scheiße.

[00:50:46]

Das kann ich schon seit 2000 wieder.

[00:50:49]

Hier und da wusste ich, jetzt ist erst mal zwei Stunden werde ich kein Gespräch mehr führen können beim Vater.

[00:50:58]

Mein Vater, der ist tatsächlich mal dran. Der ist EAA, hat er mir auch oft mal vorgerechnet, wie viele Kilometer er heute schon gefahren ist und dass Nerven. Das war auch oft so, dass ich abends dann, wenn ich da noch irgendwas wollte, hatte, mir immer die genaue Kilometer Anzeige an dem Tag gefahren. Ist mir praktisch zu verdeutlichen, dass ich jetzt nicht mehr mit sowas kommen muss, wenn ich irgendwas von ihm wollte. Er kam dann abends rein, so die Kälte noch auf der Jacke.

[00:51:26]

Ich lag schon im Bett, und da wollte ich, dass er irgendwas noch macht. Und so hat er gesagt Ich bin heute 724.

[00:51:33]

Ich glaube nicht, dass ich das heute noch.

[00:51:35]

Aber zu deiner Mutter.

[00:51:36]

Die hat aber leider kein oder alles andere im Haushalt gemacht. Ja, genau. Das ist ein bisschen die Generation, die so ein bisschen links liegengelassen wurde. Das gibt's ja heutzutage gar nicht mehr. Aber das hat uns vielleicht auch zu den Leuten gemacht, die wir sind. Wir waren sie, diese Generation der Spieler alleine.

[00:51:57]

Apropos Generation, die bisschen links liegen wird. Ihr seid ja im Moment gar nicht im Game. Was soll Reality-Shows? Es stimmt gar nicht. Ich gucke überhaupt kein gar nichts. Ich bin wirklich aus dem Urlaub. Ja, jetzt. Der Urlaub war zu Hause, aber ich war im Urlaub, und im Urlaub wird kein Fernsehen geguckt.

[00:52:12]

Eine goldene Regel dafür hat er mich. Ich gucke auch im Urlaub Fernsehen und unter anderem auch jetzt gerade Big Brother. Auch wenn es ein bisschen wehtut. Aber eine Sache da ist ja die Tochter von Willi Herren. Ja, es stimmt, dass eine junge Lady. Die haben wir schon mal.. Für mich ist sie der Junge. Wir müssen das jetzt in Kontext bringen. Die hat in einem anderen Reality Format, wo sie bei Nonnen war, als schwererziehbare Tochter.

[00:52:37]

Anscheinend hat sie die Nonne als Junge beschimpft, und deswegen ist sie dadurch berühmt geworden.

[00:52:44]

Nun ist es ganz normal. Es hat auf jeden Fall ihr Ruhm hat gereicht, von Kabel eins direkt zu Big Brother weitergereicht zu werden. Und jetzt war in der Live-Sendung, die da gestern lief, war Willi Herren im Publikum, und die Tochter musste auch ausziehen. Und man sieht da, wie Willy Haare die Hände gefaltet vorm Gesicht hat und da mitfiebert und alles. Ich musste auf einmal so lachen, weil es so etwas, wie wenn normale Eltern ihre Kinder vom ersten Schultag abholen.

[00:53:15]

Es war so eigentlich. Er wäre gerne jetzt so der stolze Vater, oder er will es seiner Tochter beistehen in dieser schweren Stunde, wenn sie ausziehen muss. Aber so völlig abstrus, dass der Vater der Realtime Vater, der zeitgleich zu sehen ist, bei Kampftag Reality-Star ist und sich da wieder daneben benimmt. Hier die Tochter abholt, als hätte er gleich noch einen Schulranzen auf eine Schultüte an und kommt gerade aus dem Bett.

[00:53:38]

Ja, das ist irgendwann. Ja, man vergisst, dass das früher natürlich ewig handwerksberufe. Also keine Ahnung. Ich habe zum Beispiel einen Maler kennengelernt, letztens, der es in vierter Generation Maler und macht das mit überzeugung. Und alle Männer in seiner Familie waren alle Maler und Lackierer und machen das alles total toll und können das richtig gut. Und das sind so Handwerksberufe, die über Generationen weitergegeben werden. Und es ist so die Stimmung in der Familie, dass man eben diesen Job macht.

[00:54:03]

Man kann das jemandem außerhalb dieser Familie kaum vermitteln, warum das so wichtig für genau diese Linie von Menschen genau das zu machen? Und ja, klar, Reality-Shows gibt es noch nicht so lange. Das heißt, auch die Langzeitstudien davon kommen jetzt erst langsam in Gang.

[00:54:18]

Es gibt richtige Reality TV Dynastien mittlerweile, wo das vom Vater und dem Großvater an den Enkel weitergegeben wird. Und man sagt ja, mein Großvater, der war damals schon im ersten Big-Brother-Haus. Das kann man sich heutzutage gar nicht mehr vorstellen.

[00:54:34]

Das ist was für die Handwerkskammer irgendwann, dass man sagen kann, Sie begehen die Ausbildung, ich mach Big Brother.

[00:54:41]

Das kann man natürlich genau. Das ist natürlich möglich, dass man daraus etwas richtig macht. Aber ich finde eher gut, dass das so eine Stimmung innerhalb einer Familie ist, dass man einen Stolz darauf entwickelt und einfach sagt Ich übernehme den Betrieb von meinem Vater. Ich, für das Familien und Familien Geschäft, weiß ich auch mich daneben, benehme in Fernsehsendungen, indem ich z.B. eine Woche Draufgabe habe.

[00:55:06]

Und dann sitzt man zuhause und guckt so alte Fotoalben, wo er überall eingesperrt war, mit Kameras. Gerade so hier, da war der Opa da. Da hatten die nur diese Kameras. Früher hatten die nur Kameras in den Ecken, mittlerweile sind sie ja auch in den Möbeln. Das waren noch Zeiten, weil so Nachnamens.

[00:55:24]

Schmidt Das kommt ja von alten Handwerksberufen, oft. Der Schmied wird irgendwann im Laufe der Zeit, so Schmidt. Wie ist das bei so Reality Dynastien?

[00:55:33]

Wie können die mit Raza diepresse? Und apropos Big Brother Unsere Ex-Kollegen von Endemol machen wieder einen fantastischen Job. Ist alles super. Aber wenn ein Bewohner rausfliegt, sieht man ein Foto von dem Bewohner, und darauf kommt ein Hässlichkeit nicht zu überbieten. Ein Effekt von so einem Stempel ist so ein Stempel defekt, wo dann raus draufsteht. Das ist. In so einer Art Comic sans Schrift und macht folgendes Grossmacht so, und das haben wir irgendwie. Das ist so. Das wäre sogar das gewesen, und die versucht da immer da bei uns im Märchenwald und entschlossen alles.

[00:56:16]

Und da kommt dieses Geräusch, und der Krieg ist jedes Mal da möchte ich den Fernseher herausreißen aus meiner elektrischen Halterung und in die Spree werfen. Wenn ich diese Scheiße, welche Petition muss ich unterschreiben? Dass Endemol endlich, wenn die denken gefüllt und raus. Stempel Es ist kein Kult, ist einfach peinlich, selbst für Mitbewerber.

[00:56:38]

Aber du bist auch ein komisches Mischwesen. Du bist auf der einen Seite findest sie diese ganzen Sendung super und will sie auch gerne selber machen. Und wenn man dich nicht stoppt, dann würdest du ja sowas schon längst produzieren und hättest deine Rücklichter sehen als Jakob. Aber ich würde diese Leute einsperren, und Hauptsache, die Grafiken sind schön.

[00:56:55]

Denn auf der anderen Seite hast du völlig völlig völlig unpassend zu deinem, zu dem, was du da inhaltlich machen willst. Mir immer die Leute bis auf Blut triezen, bis die ausrasten und du dann dabei zuschauen kannst du dir selbst eine Geschichte, aus dem Ausrastet zusammenschneiden. Denn das möchte ja gerne. Aber das soll natürlich Grafing haben, die dann noch irgendwie internationale Preise gewinnen. Weil wenn einer aus deinem Container rausfliegt, dann soll das raus. Aber in einer ganz besonderen Schriftart.

[00:57:24]

Du beschreibst komplett die Welt. Zeit, die Karibik, Strände. Die Drohne fliegt, und alle kriegen Gänsehaut. Und irgendwelche Assis werden gespielt, die schnell zusammen.

[00:57:39]

Guten Morgen, Humor Klars! Weißt du welche? Aber wo soll ich euch bestellen? Von Axel Stein.

[00:57:48]

Grüße zurück! Wie kommst du jetzt auf?

[00:57:52]

Weil der auch beim Silverman ein paar Kandidaten vom Duell um die Welt liebt.

[00:57:56]

Wir können sagen, jeder, der mitmacht, ist bekannter als alles, was da rumläuft. Das können wir schon mal festhalten.

[00:58:03]

Mit Verlaub, ich bin wirklich ein Junkie, und ich kenne acht von zehn Bewohnern. Bei Big Brother hab ich noch nie gehört oder gesehen, noch nie gehört.

[00:58:13]

Ich weiß nicht, wo das stehe, weil du ja auch gesagt hast oder was Schmidt als Reality Fan beschrieben, der sowas auch gern mal produzieren würde. Und da muss ich mich da anschließen. Ich würde auch wahnsinnig gerne so ein Format machen. Ich möchte jetzt mal allen Leuten einen kleinen Kniff von mir schenken aus dem Hause. Und wenn man ein Reality Format macht, weil das Freie mich schon seit tausend Jahren, warum die das nicht machen? Es ist ja immer so, dass in so einer Truppe von 100 Leuten da rauchen.

[00:58:37]

Heutzutage würde ich mal sagen Ihr und dann? Aus meiner Sicht wird ein großer Fehler begangen. Und zwar ist es dann manchmal so, das hängt auch vom Format ab. Es gibt welche. Da darf man gar nicht rauchen, damit einfach eine enorme Aggression ist. Und dann gibt es Formate, da bekommen die Raucher wie ein Gnadenbrot dann so Zigaretten am Tag zugeteilt, es zwei oder drei sein, dass sie trotzdem aggressiv sind, aber ebenso ein bisschen dieser Sucht frönen, weil sie sich ja auch sagen Es ist eine Sucht, da kann ich nichts dafür.

[00:59:06]

Ich brauche meine Zigaretten und was ich jedem Produzenten rate, der in diesem Sektor tätig. Bei vier Leuten, die rauchen in meinem Beispiel, und Sechsen, die nicht rauchen, würde ich allen Bewohnern, auch den Nichtrauchern, die gleiche mickrige Anzahl an Zigaretten austeilen. Das heißt, jeder kriegt, sagte ich mal, zwei, sodass im Grunde ein Markt entsteht, wo die Nichtraucher jetzt überlegen müssen, welchen gequälten Sucht Raucher sie ihre Zigaretten vermachen und warum. Es entsteht durch das Rauchen, durch die Sucht, ein ober runterrutschen dasVerhältnis, und man kann jetzt also sehen, was passiert.

[00:59:43]

Und was machen diese Nichtraucher aus ihren Zigaretten? Sind die gütig und geben sie jeden Tag den anderen, oder machen sie einen richtigen Handel draus und missbrauchen ihre Macht? Und so ist doch schon mal richtig schön Dampf drin ab Stunde 1! Und das verstehe ich, warum das nicht so gemacht wird.

[00:59:58]

Klars Du merkst, du merkst, warum wir einfach noch nie so etwas produziert haben?

[01:00:03]

Das liegt nicht falsch, wenn wir das machen, weil es einfach 100 Experiment ist.

[01:00:09]

Wir werden sowas auch niemals machen, auch niemals.

[01:00:13]

Ich finde es ja in Ordnung, wenn ich das ja auch manchmal so, aber nicht so, wie ihr muss, muss ich dann kündigen, wenn ich einmal die Erfahrung natürlich selbstverständlich nehmen, die großartigen Kollegen da auf die Beine stellen, jedes Jahr im Sommerhaus des Stars, das ist für mich die beste TV-Unterhaltung des Jahres.

[01:00:34]

Ja, es sind zwei Seiten, die alle so einen glücklicheren Sekunden auf Gottes Erden zählen kann als jene, in denen diese Sendung ein Beispiel macht.

[01:00:45]

Marcus Eine neue Deutsche Welle, Schlager, Legende, Macht und nicht Legenden. Anführungsstrichen macht seiner Frau einen Heiratsantrag. Und das macht er im Babysprache das zwei Staffeln.

[01:00:55]

Und was machen diese genialen Geister vom Sommerhaus der Stars mit einer stoischen Ruhe so?

[01:01:02]

Mit der Kamera auf einen Piss Fleck. In seinem Schritt. Chapeau deswegen liebe Grüße die hier im Sommer Sommerhaus der Stadt. Aber ich habe schon gehört, dass die neue Staffel da bleibt kein Auge trocken. Eine der Macherin hat mich wohl und hat gesagt, ich kann mich auf eine ganz tolle Staffel freuen. Das klingt gut.

[01:01:24]

Aber müssen Sie auch sagen, weil die Konkurrenz mittlerweile so hoch ist und dass es durchaus auch gute Konkurrenz haben wir schon besprochen. Ich glaube nur, man muss wirklich mal sagen bei Jakob, wenn ein Sommerhaus festsaß, macht vieles richtig, weil die ja genauso ticken wie du, Jakob und wirklich die triezen und irgendwie Gespür dafür haben, wo man jetzt so ein bisschen Benzin ins Feuer gießen. Und auf einmal werden die Regeln geändert. Und dann heißt es so Alle denken, sie müssen das Wein und das Glas nicht zum überschwappen bringen.

[01:01:54]

Auf einmal haben die Leute, die eigentlich am besten waren, im Spiel haben, gewonnen, und es ist alles so, wie es sind, auch immer Umschläge rein gereicht kriegen, wo ich unterstellen würde, dass die dann situationsbedingt die Aufgaben verteilen und irgendwie neu zu ordnen. Alles richtig gemacht. Ich merke aber in anderen Formaten unter anderem auch das Dschungelcamp, das Jakob platzt vor Wut und nicht schlafen kann und eigentlich auch nicht mehr arbeitsfähig ist, wenn er sieht, was dann auf der Strecke liegen gelassen wird an Chancen, wo man merkt, da ist jemand, der entwickelt sich jemand zum absoluten Fiesling, und in dem Moment kriegt er seine Zigaretten wieder zurück, obwohl er nichts Großartiges geleistet hat, und ist wieder ein entspannter Typ geworden.

[01:02:41]

Da rastet Jakob aus, und dann kann er dieses Format nicht mehr weiter gucken.

[01:02:45]

Da kann ich es nicht mehr gucken. Und dann gibt es bei uns im Büro. Da treffen wir alle aufeinander und schreien vor Wut uns alles von der Seele, was er da am gestrigen Abend erlebt haben und schreien wie über dem Wiedergeben der drei Sekunden vor dem gigantischen Ausraster.

[01:03:00]

Und dann wird er so belohnt. Oder man merkt Einer war schon hundert Mal in der Prüfung. Ja, Leute, da musste er zum ersten Mal auch wieder rein. Bis er nicht mehr kann. Das will ich sehen.

[01:03:10]

Oder ganz grobes v.l.. Wenn dann auf einmal die Moderatoren anfangen zu sagen Ja, kommt die Frau. Die haben wir doch jetzt schon achtmal gesehen. Jetzt können Sie doch mal um Himmels willen, um Himmels willen, Herr Klaas, da bist du sicher ein besserer Mensch.

[01:03:28]

Dann bin ich ehrlich gesagt. Schmidt Ich finde, du hast noch nie. Ich bin nicht so ein Thema. Ich höre ich zu und denke Ja, wir müssen das mal zusammen gucken.

[01:03:38]

Schmidt Du hast noch ein Thema angerissen. Das fand ich sehr, sehr gut. Und zwar ganz beiläufig vorhin, wie man Besuch los wird. Das wird mich nämlich sehr interessieren, wie er das anstellt, weil ich weiß, es seien beide Menschen, die immer mal wieder Besuch haben und auch größere und kleinere Runden. Aber es gibt ja immer den Punkt, wo man einfach müde ist, und will ich ins Bett. Und dann ist man Gefangener in seiner eigenen Wohnung.

[01:03:59]

Was tut ihr da?

[01:04:01]

Was ich sofort mache, aber ist Es hat dann damit nichts zu tun. Ich schmeiße niemanden raus. Ehrlich gesagt, sondern ich halte es gerne, wenn ich nie wieder eingeladen.

[01:04:11]

Das ist dann einfach so eine einmalige Nummer.

[01:04:15]

Wie kannst du eigentlich arbeiten? Ja, da bin ich streng, aber nervös.

[01:04:19]

Ich möchte niemand mehr zuhören. Ich finde, es gibt so eine Höflichkeit Zeit, wenn man sie dann überschreitet. Wie viel will man noch da?

[01:04:25]

Irgendwie ja, so oder so. Je nachdem es in der Woche ist, so muss man nicht noch sagen irgendwie immer. Ich hab da gesehen, da war noch so eine Flasche Wein können wir hier aufmachen?

[01:04:35]

Das kann man auch machen, aber muss ja auch nicht unbedingt sein. Ich fange halt an alles. Irgendwann bin ich. Wieso? Wir sind ein bisschen passiv, aggressiv und fangen an, einfach die Wohnung aufzuräumen.

[01:04:49]

Das ist super, aber das muss man eh sein, weil ich hab da die Flaschen schon mal räumen und so.

[01:04:55]

Und wenn die dann irgendwann mal was soll man da machen? Ich finde es irgendwann, dann sind die endlich weg. Wann sind Sie endlich weg? Und ich mache die Tür zu. Dann will ich dann nicht noch anfangen, eine Stunde aufzuräumen, sondern dann würde ich einfach Zähneputzen ins Bett. Ist ja klar.

[01:05:07]

Ich finde ein ganz wichtiges Wort. Nur mal so als Previews, so wie ich es mache, ist ein Ja, und das muss man schon mal wissen ganz wichtig, sondern auch jeder, der Sätze hört Merkt euch das. Also, wenn du in so eine Stimmung, die dann auch dir vielleicht zu gut ist, weil du ja müde, bis uns in dein eigenes Bett willst, dann in eine kleine Pause, einfach so ein Ja.

[01:05:28]

Ganz wichtig beides leitet. Jetzt ist es gut. Ich habe ja auch. Es hängt auch oft zusammen, wie das Zuhause organisiert ist, was man so am nächsten Tag machen muss. Was für Aufgaben auf einen zukommen, was für eine Verantwortung man vielleicht auch hat, was man vielleicht auch selber gar nicht so im Griff hat. Wann man genau welche Aufgaben jetzt irgendwie auch gut beraten ist, einigermaßen diszipliniert mit sich und seinem Leben und den Aufgaben, die darin auf einen warten, umzugehen.

[01:05:56]

Und jetzt? Schmidt Hattest du durch einen Besuch eines Mitglieds?

[01:06:03]

Hattest du andere Umstände bei dir zu Hause, die normalerweise nicht herrschen?

[01:06:08]

Normalerweise kümmert sich um deine Viecher und hier deine sie, weil sie eine Gottesanbeterin und wie dieses ganze Crawl zeug da, was du da dann die ganzen futtert Tiere, die Reptilien und so. Aber die Elche, die stehen, die Waschbären, die Koalas, bis alle aufgeblasen sind.

[01:06:32]

Das ist ein Fulltime-Job.

[01:06:34]

Und jetzt hast du aber Besuch von einem nahen Verwandten.

[01:06:37]

Und der wiederum hat mehrere neue, nahe Verwandte mitgebracht, also nahe Verwandte, die gerade erst sagen Mal zur Familie zugestoßen sind, die neuesten Familienmitglieder, die ganz kleines Ossenberg.

[01:06:51]

Und die haben dann eine Zeitlang bei dir irgendwie gewohnt, und da musst du jetzt mal beschreiben, wie das alles so war, was das so mit deinem normalen Leben erst mal Klars.

[01:07:00]

Würde ich mich, so würde ich mich ja interessieren, ob du nicht groß umstellen musstest.

[01:07:04]

überhAUPT gabs nur zwei Dinge, wo du deine Gewohnheiten vielleicht mal ein bisschen anpassen muss das an die aktuelle Situation.

[01:07:16]

DISCLAIMER Bevor ich jetzt das erzähle, muss ich kenntlich machen, dass ich Kinder sehr mag, dass ich mich wohlfühle in ihrer Gesellschaft, dass ich vollstes Verständnis habe, dass, wenn Kinder um einen rum sind, es auch mal ein bisschen lauter wird und man nicht erwarten kann, dass die Wohnung genauso aufgeräumt ist, wie wenn man jetzt alleine zu Hause sitzt. Genauso liebe ich mein Bruder, ein liebevoller Vater. Ich freue mich über jeden Besuch, den er mir abstattet.

[01:07:46]

Und je länger der Besuch dauert, desto lieber habe ich das. So war es auch. Vorweg Alles andere könnte man mir falsch auslegen. Es wird dem wirklich nicht gerecht werden.

[01:07:57]

Aber mein Bruder hat sich mit seiner Frau und den Kindern, die mich besucht. Und gleichzeitig haben mich auch noch meine Eltern besucht als in meiner neuen Wohnung. Und die ist ja jetzt auch kein riesen Schloss nicht so eine Philipp Plein hütte, sondern eher klein. Und da ist es eh schon eine Herausforderung auf so engem Raum. Und die Kinder? Die sind alle und tragen beide noch Windeln. Aber es sind schon mit ordentlich Feuer ausgestattet. Mein Bruder ist der einzige Handwerker in der Familie, der handwerklich was drauf hat.

[01:08:33]

Also nutz ich im Beruf, und wenn er mich besucht, auch dazu, ein paar Sachen zu erledigen. Da werden mal Landtmann geschraubt oder in dem Fall in unserem Gästezimmer einen Fernseher an die Wand geschraubt ist jetzt leider wirklich. War es wieder ein Fernseher, der an die Wand geschraubt wurde? Da hab ich gedacht, da muss mein Bruder ran. Ich bin die ganze Woche über auf den Sack gegangen. Ja, ist ja schön und gut. Wir gehen jetzt auf den Spielplatz, aber irgendwann müssen wir auch diesen Fernseher noch anschrauben.

[01:08:59]

Und es hat nie so richtig ergeben, bis auf einen Nachmittag. Und das war dann so Ich hab den Fernseher mit meinem Bruder angeschraubt. Das heißt, wir haben da die Dübel rein gebohrt und die Bohrmaschine. Und sein Sohn wollte mithelfen. Ganz, ganz, ganz, ganz süß. Da haben wir überlegt Was können wir ihm denn helfen? Machen lassen? Dann hat er. Dann hat er den Staubsauger gekriegt und Hand Staubsauger. Dann hatten wir ja, dann ist er unter uns rumgelaufen.

[01:09:30]

Wir haben oben gebohrt. Ohrenbetäubender Lärm von der Bohrmaschine, die sich durchs Mauerwerk stieg, als Onkel Tobias aufhelfen auch helfen hatte den Staubsauger. Dann hat er irgendwann angefangen zu weinen, weil der Staubsauger nicht laut genug war. Dann hat man ihm den richtigen Staubsauger geben. Der hat aber den Staubsauger gar nicht ausgemacht. Es lief also zu dem Zeitpunkt ein Staubsauger, ein Staubsauger und eine Bohrmaschine. Dann, hat er gemeint, hat er auf einmal den Akkuschrauber gefunden und wollte ganz, ganz nett die Schrauben von meinen Möbeln nachziehen.

[01:10:06]

Und dann hab ich aus dem Nebenraum gehört, wo er rum gerannt ist, dass man immer so, dass der Akkuschrauber aufgeholt ist.

[01:10:13]

Immer, wenn die Schraube nun wirklich nicht alt genug, dass er die Schraube wirklich trifft. Und er hat es dann immer recht neuen Möbelstücken genähert mit diesem Akkuschrauber. Während ich auf einem Stuhl stand, der die Bohrmaschine in der Hand, unter mir zwei Staubsauger und immer wieder Thomas Thomas schraubt das fest. Ich schraube das fest. Irgendwann habe ich zu meinem Bruder geguckt. Stefan. Nicht was los ist, so laut es ist, so absurd laut alles ist es, alles hier so laut.

[01:10:49]

Alles macht hier Lärm ist es überall. Krach aus allen Richtungen merkst erst gar nicht mehr glaubhaft. Der hat trainiert, der hat es gar nicht mehr wahrgenommen. Diese Lautstärke, die da um uns war, wie es ist, kann man gar nicht beschreiben. Wie laut das alles war, das war so ein lauter Nachmittag, und es war original. Auch der Tag, an dem ich meinen Mallow Urlaub gebucht habe, und zwar ganz spontan, habe ich gesagt.

[01:11:15]

Ich freue mich jetzt auf die Zeit, und dann fahren sie irgendwann heim, und dann fahre ich nach Malle und dann nur Pfuhl und sonst nichts und Ruhe. Keine Bohrmaschine, kein Staubsauger, keine Katzen, nichts. Und ich bewundere seit diesem Zeitpunkt bei aller Liebe für Kinder ihr Familienleben. Es ist mir wie Schuppen von den Augen gefallen, wenn da junge Väter dann noch morgen zur Arbeit kommen. Und da werden sie von uns noch angebrüllt, dass sie irgendwann mal performen oder irgendwie so schräg angeguckt, weil sie schon wieder müde sind und so rum nerven mit krank aufs Kind.

[01:11:46]

Oder dies sind das, was man auf solche Ideen kommt man nur, wenn man selbst keine Kinder hat. Insofern war das sehr, sehr heilsam für mich dieser Zeit. Aber ich habe jetzt ernsthaft Sorge, dass das jemals in meinem Leben schaffe. Ich bin nervlich nicht dafür gemacht. Bei aller Liebe das, diesen Lärm. Wie haltet ihr, wie wir das Glas?

[01:12:08]

Das kann ich in allen Details nicht beantworten. Aber ich kann dir zum Beispiel sagen nicht gut genug kenne, um zu wissen, dass du das dann schafft. Ich glaube, wenn man so rein geworfen werden, so eine Situation, und das klingt ja nun sehr so, dass dann aber irgendwas komplett eskaliert ist, auf allen Frequenzen auf einmal gesendet wurde. Und dann kommt man damit nicht klar.

[01:12:26]

Es ist ja eine lineare Entwicklung, und irgendwann dann ist es wie bei einem Lautstärkeregler.

[01:12:33]

Du fängst mit Lautstärke 1 an? Und dann hieß es auf CD und dann auf 70, dann durch und dann bist du so bei hundert. Und selbst wenn die geheime Zutat Liebe noch dazu kommt, dann ist das einfach laut.

[01:12:51]

Es ist unfassbar. Und auch, dass man total total super. Ich weiß, wie du so mit anderen Leuten umgehst. Daran kann man schon erkennen, ob einer Familienmensch ist oder nicht. Was du bist, du bist ein unglaubliches Gewohnheit. Deswegen war das auch so ein Riesenthema hier, mit einem Umzug und so. Bis dann alles irgendwie war, musste ich immer so zu. So auch Tavassol. Verbesserungen in deinem Leben jetzt gar nicht zu denken, die dir irgendwie schwerfallen, sondern wirklich.

[01:13:21]

Man muss sich zu den guten Sachen muss man nicht noch hin zwingen und immer sagen Jetzt mach doch mal dies, jetzt mach doch mal das Du ein unglaubliches Gewohnheitstier, und du bist ein Bewahrer. Du bist im besten Sinne, und das meine ich jetzt nicht politisch oder aus, jetzt nicht traditionalistisch. Aber du bist für dich im eigentlichen, eigentlichen Bedeutung des Wortes zu konservativ. Du bewahrt die Dinge so, wie sie sind, und du reizt manchmal vielleicht auch die ein oder andere Sache etwas länger aus, als es gut wäre.

[01:13:50]

Und dann kommen dir dann solche Sachen irgendwie einmal krass vor, und ich glaube einfach nur, sobald du so bestimmte Sachen zulässt und ich dann mal so ein bisschen mit wohlfühlten, so merkst. Aha, dann geht das alles. Aber so muss man sich halt kennen. Ich glaube, du wärst, würde ich das sehr gut machen.

[01:14:08]

Das ist sehr nett und wirklich liebt es.

[01:14:13]

Aber du musst schon an allen Tischen mal die Ecken mit Plastik Dinger machen. Da muss man eine Linie machen. Da musste an der Treppe musste so ein Gitter, man muss an den Fenstern so eine Sicherung anbringen. Du musst den Fernseher höher stellen. Du musst die Fernbedienung weglegen, muss das Telefon als zwei Meter höher anbringen, und du musst den Garten Roboter ausstellen. Du musst die Katzen in ein Zimmer sperren, und ansonsten ist eigentlich alles machbar.

[01:14:39]

Klingt wie ein Traum.

[01:14:44]

Wir haben heute hier in der Folge Joko und Klaas gegen ProSieben hinter uns. Wie war es denn überhaupt?

[01:14:50]

Weil ich sage Ich habe völlig verschwitzt von dem, was ich, was du da heute Unfassbares getan hast.

[01:14:57]

Ja, ich bin heute wahrscheinlich mehr verraten. Drei Stunden her, dass das passiert ist. Das ist eine der unglaublichsten Sachen, die ich in meinem Leben gesehen habe.

[01:15:08]

Ich muss, das will ich auch sagen. Ich bin manchmal auch erstaunt darüber. Das habe ich auch jedem gesagt nach der Sendung, dass ich manchmal wirklich erstaunt darüber bin, was für Talente ich alle noch Schmittener, sich dann über das, was ich normalerweise leisten muss.

[01:15:23]

Wie finde ich imstande bin, darüber hinaus noch hinzukriegen? Und da? Ich habe etwas Sensationelles getan.

[01:15:30]

Schmidt Es ist etwas passiert, was einem trockenen Angeber nicht guttut.

[01:15:37]

Ich drohe wieder in die Sucht.

[01:15:39]

Und du hast es ja zusammengefasst, Klaas.

[01:15:42]

Es ist etwas passiert, was nur Show Bedingungen passieren kann, weil es wirklich so etwas gibt wie einen Show Gott. Und vielleicht kann du ein bisschen aussehen, was das ist.

[01:15:54]

Manchmal braucht man so glückliche Fügung, weil es Beispiel, so eine Art Regelwerk bei Show. Oder es gibt bestimmte Komponenten, die man selber bestimmen kann. Wer spielt was? Was wird genau gespielt? Was können die Leute? Wie lange geht etwas? Ist das spannend? Ist das lustig? Ist das etwas, was am Ende dann doch ganz gut hinkommen, zum Beispiel? So ein Regelwerk muss ja einigermaßen ausgefuchste sein. Das muss über eine ganze Show Dramaturgie hinaus funktionieren.

[01:16:19]

Also ein Punktesystem beispielsweise, dass es möglichst lange spannend bleibt bei verschiedenen Entwicklungen innerhalb dieses Systems. Ich glaube, so kann man zusammenfassen Das ist so die Anforderungen daran, wenn man sich so etwas ausdenkt, dass man ganz lange eigentlich noch alles möglich machen kann und es trotzdem in sich spannend bleibt. Und manchmal gibt es aber die geheime Zutat der ganz besonderen Dramaturgie, die man nicht schreiben kann, die in einem Film natürlich man sich ausdenken kann und so weiter. Aber bei Dingen, die wirklich erst entstehen.

[01:16:47]

Also Spiele, die nachvollziehbar für einen Zuschauer auch gerade erst im Moment entstehen. Da muss es manchmal, so braucht man einfach Glück, dass eine Spannung entsteht, die man nirgendwo reinschreiben kann. Das ist dann eben der Unterschied von einem vor einem geplanten Ding zu einer Show, in der Dinge einfach frei und so wie sie eben sind, passieren. Das sieht man ja auch. Das sind Show. Genau der Show. Gott kann einem manchmal helfen. Und heute muss ich sagen der Show Gott hatte da gar nichts zu melden.

[01:17:11]

Das war einfach meine persönliche Idee. Ich wusste, dass ich die habe, und ich habe da was gezeigt, wo ganz Deutschland mit offenem Mund da sitzen wird. Und ich muss wirklich einzeln hingehen und sagen Zu Recht.

[01:17:25]

20 Leute im Team haben gestern versucht, das zu schaffen, was Klaas heute im Handumdrehen gelungen ist. Und die haben es nicht geschafft.

[01:17:35]

Und dann kann ich. Und ganz ehrlich Dann kam das, was ich heute geschafft Es ist nicht mein Job. Dafür bin ich nicht hier gelandet.

[01:17:44]

Das ist etwas, was ich nebenbei auch noch sehr gut habe. Bin ich mal sehr gespannt. Stehen Sie verstehen? Ab 8. September ist es jetzt Leute. Das muss man vielleicht noch mal kurz sagen. Ab 8. September, 20 Uhr 15, Dienstagabend kann man vielleicht schon sehen, wovon wir heute sprechen. Vielleicht ist aber auch erst die Woche drauf die Woche Klars.

[01:18:06]

Wie ist es denn mit dem? Wir haben jetzt wegen Coruna nur knapp 90 Leute im Publikum. Wie ist das so wie in der Waldorfschule?

[01:18:15]

Die Aufführung ist oder wie ist das Gefühl, die sitzen nur halt irgendwie so in ihren Haushalts Grüppchen zusammen. Die haben natürlich Abstand zueinander, und Leute, die nebeneinander sitzen, das sind nur Leute, die in demselben Haushalt wohnen. Eine Familie, ein paar Menschen, die normalerweise auch in dieser Distanz zueinander leben und dann hierher gekommen sind. Und ja, es hat ein bisschen was Feines. Es hat etwas Elitäres. Es sind nicht so tausend Leute, sondern es ist so was nicht hundert oder so ungefähr.

[01:18:41]

Und die sitzen, wie gesagt, in einem feinen Abstand zueinander. Es sieht aus wie eine Boutique.

[01:18:47]

So würde ich das jetzt mal sagen, um ganz modern zu sein.

[01:18:52]

Dann sind wir nicht mehr die große Massenproduktion und so weiter, wo jeder mal hinkommen kann. Das ist nicht mehr so. Der Europapark oder die Massen durchgeschleust werden, sondern mittlerweile sind wir so eine kleine, feine Boutique Show.

[01:19:04]

Und es ist schon irgendwie groß und die Spielwiesen groß und das alles. Aber es sind nicht so ein paar viel Leute da. Es ist sehr elitär geworden, was das Publikum anbetrifft, und wir suchen uns Leute wirklich aus. Aus jeder Ecke Deutschlands aus, damit wir dann doch noch irgendwie die große Frage, die über allem steht, ja über jeden Screenshot, über jeder Vorstellung eines Rates, einer Gemeinschaft zusammenkommt, die vielleicht andere Leute vertreten soll. So ist es ja 90 Leute, die müssen ja ein ganzes Publikum vertreten.

[01:19:30]

Es sind Repräsentanten eines eigentlichen Publikums. Also fragt man die große philosophische, gesellschafts philosophische Frage Welche Gesellschaft soll das abbilden? Das ist, wenn die Bahn ein Prospekt herausbringt, die große Frage Was ist, wenn sich eine Fraktion vorstellt? Die große Frage Was ist, wenn irgendein Dax-Unternehmen mal den Vorstand präsentiert? Welche Gesellschaft soll das abbilden? Diversity und Unterschiedlichkeit. Und deswegen haben wir natürlich eine gewisse Verantwortung mitbringen. Die müssen wirklich tausend Leute ersetzen in ihrer Vielseitigkeit, und das haben wir heute hervorragend geschafft.

[01:20:03]

Wir hatten jeden Typen heute, da sitzt niemand so erwartet. Und es gab niemanden, glaube ich, der sich in diesem Publikum nicht repräsentiert fühlt.

[01:20:11]

Wenn man sich die Sendung anschaut, und das hat außer alle, die nicht bei Twitter sind, und das Ganze, weil sie es waren, die 30 Twitterer und noch 75 andere das.

[01:20:21]

So war es. Genau das. Schöne Grüße, schöne schöne Grüße. Aber es hat Spaß gemacht. Man lernt ja auch so etwas dann wieder zu schätzen. Irgendwann ist das so normal. Dass da immer Leute sitzen, ist mit ganz vielen Dingen so rund um Coruna, dass man erst mal jetzt weiß, was man daran hat. Ich habe das heute schon mal gesagt zu Dingen, die einem immer egal waren, die man als selbstverständlich wahrgenommen haben. Merkt man jetzt so süß, wie man ist?

[01:20:41]

Das vermisst man irgendwie. Sich gegenseitig anlächeln und auch, dass da Leute sitzen, die Spaß dran haben. Das ist eine Show. Das gab's jetzt alles nicht. Wir haben jetzt viele, viele Shows ohne Publikum gemacht, und wenn irgendwas mal nicht mehr da ist, dann weiß man vielleicht noch etwas mehr zu schätzen, so wie man es schon immer hätte zu schätzen wissen sollen. Und so ist es jetzt auch. Also ich freue mich über jeden, der da vorbeikommt, und natürlich auch über jeden, der sich das im Fernsehen anschaut.

[01:21:06]

Aber das ist schon besser, wenn da jemand ist.

[01:21:09]

Gerade weil unsere Dummheiten dann irgendwie eine Berechtigung bekommen. Und das war heute so. Es hat Spaß gemacht, und ich habe Bock auf die nächsten Folgen.

[01:21:17]

Schmidt Die weiß ich ja auch, dass du auch Fan bist oder es zumindest nutzt von Ebay Kleinanzeigen. Klass Du bist ja noch nicht so, weil ich mir jetzt schon lustig vorstellen, wenn du da irgendwie irgendwie da bin ich nicht los wird.

[01:21:30]

Es gibt keine neuen Trends.

[01:21:34]

Ich will ja nicht, dass die Leute bei mir zu Hause vorbeikommen und irgendwas abholen.

[01:21:37]

Ja, das will keiner Klars, ob prominent oder verarscht und filmen. Es gibt einen neuen Trend bei Ebay Kleinanzeigen. Und zwar ist es für viele Leute so, dass die ausschließlich nur noch bei Ebay Kleinanzeigen Dinge kaufen, weil das ja auch eine gute Idee ist, weil man irgendwie etwas gebraucht kaufen, das dann den Besitzer wechselt, anstatt im Müll zu gehen, und irgendwie ein verlängertes Leben hat. Und man macht ein Schnäppchen.

[01:22:04]

Die Leute erwarten aber den gleichen Einkauf, kommen vor, wie wenn sie hier zum Beispiel ins KaDeWe gehen oder zu Saturn. Da gibt's einen Riesen, schifft in der Erwartung, und das fällt auf die Leute zurück, die wie ich hin und wieder Sachen bei Ebay verkaufen, wo man einfach will, dass sie abgeholt werden. Ja, nicht mal des Geldes wegen.

[01:22:23]

Und so habe ich in der vergangenen Woche eine ganz alte Espressomaschine verkauft, und für mich sollte das so ablaufen, dass ich unterschiedliche Interessen Interessenten hatte. Es war dann mit dem ersten irgenwie der Preis verhandelt und dann sollte der vor meinem geistigen Auge. Wie sehr sollte ich mich täuschen? Stellte sich dann raus einfach praktisch reinkommen in die Wohnung, die Maschine unter den Arm klemmt, sagen da ist das Geld und gehen.

[01:22:50]

Doch war das auch früher immer so. Aber es geht mir ans Schiff, nicht der Beobachter und der Herr kam rein und gesagt Ja, da ist er entstandene Pause, und hier mache ich Anja.

[01:23:04]

Ich sagt Ja, genau, also macht hier den Stecker rein, hier geht's an, und dann kann man. Und ehe ich mich versah.

[01:23:09]

Zehn Minuten hab ich dann geredet über die Maschine, und dann war ich auf einmal ein Beratungsgespräch mit dem Verkäufer von dieser Maschine. Die wollte ich meine Ruhe. Und auf einmal auch. Sicher auch, weil ich einen psychologischen Schaden habe. Hab, war ich ein wunderbarer Verkäufer, der dann auch. Ich bin auf einmal ganz charmant geworden und habe dann Bilder gemalt.

[01:23:31]

Man hat gesagt, das Schöne ist ja auch die Heizung ganz kurz nur vor, und wenn man, dann kann man wunderbar hier den Knopf, und dann geht die anderen. Geht man kurz duschen, und wenn man zurück ist, dann ist sie schon auf Temperatur. Man kann sich dann den ersten Espresso zapfen, und dann macht man es hier so rein. Und hier die Milch, wenn man die schäumt. Das macht man so rum. Das macht man so, dann kann man ganz fein.

[01:23:50]

Puri Wenn man so ist. Da würde ich da 20 Minuten diesen Herrn beraten. Und der wurde aber auch immer skeptischer.

[01:23:57]

Und was ist hier? Das ist doch eine Frechheit, das ist so. So ist das doch gar nicht gedacht. Und dann hab ich irgendwann gesagt Nur dass Sie mich nicht falsch verstehen. Ich bin auch gar nicht professioneller Kaffeemaschinen, Verkäufer, sondern ich habe eigentlich, und die soll weg.

[01:24:11]

Und dann hat er so in meiner Küche rum geguckt, und zu meinem Pech stand dann noch eine alte Kaffeemaschine.

[01:24:21]

Hast du dem Zufall geschuldet, dass ich die alle loswerden muss? Und jetzt denkt er Ich bin Dröse der Kaffeemaschine. Aber ich hab das nicht nur in diesem Bereich festgestellt, sondern es gibt da einen riesigen, erwartungsgemäss Switch. Und möchte jetzt aber allen Leuten sagen, die Sachen bei Ebay kaufen. Ihr geht nicht ins Kaufhaus, nehmt die Kacke, macht es kurz. Kurz gucken, ob nicht Pisse dran klebt, oder es ist komplett im Arsch. Dann gibt man das Geld und zieht Leine.

[01:24:47]

Mein Ziel Leine.

[01:24:49]

Aber Jakob, das klang jetzt so, als hätte es auch Freude entwickelt.

[01:24:53]

Es ist das Rechtsschulen, gut zugehört, und es ist ein zweischneidiges Schwert. Ich verkaufe schon wahnsinnig gerne Sachen.

[01:24:59]

Aber vor allem ist das immer so schlimm, finde, wenn das eine über mich sagt. Ich weiß, dass es vielleicht so ist, aber es ist auch eine Sache, die mir sehr peinlich ist, wo ich eigentlich nicht sein will und wo wir aber auch zugeben müssen, dass ich meine. Nicht zuletzt machen wir hier ein Podcast, und es gibt nichts Schlimmeres, als wenn einer über den anderen sagt Und ich mache mir das Gefühl, vielleicht bin ich so ein anderer, sagt Nadelhölzer.

[01:25:24]

Aber auch gerne reden? Ja, natürlich. Das finde ich das Schönste.

[01:25:29]

Ich weiß natürlich klar, dass gerade der Job irgendwie. Es gibt Menschen, die können jemanden anders nicht mal auf dem Anrufbeantworter sprechen, weil sie irgendwie versinken. Und Gott, wie hört sich meine Stimme an? Und ich bin auch nicht stolz auf dich. Jaja, und so ganz schlimm ist es dann nicht. Aber klar, irgendwo, wenn ich mal eigentlich über jemand anders spreche in einem Gespräch. Und dann sagt jemand über jemand, hört sich aber auch gerne.

[01:25:52]

Dann denke ich so heimlich bei mir. Nee, nee, peinlich. Ich wäre so gerne einer, der das nicht macht. Ich habe zum Beispiel vor kurzem erst Besuch von mehreren Leuten, und einer war dabei, der hat einfach überhaupt gar nicht geredet. Aber das hat auch nicht genervt. Er war einfach so da, und danach hat er auch gesagt, wie wunderschöne das alles fand. Aber das Schlimme ist ja klar so richtig Spaß gemacht, der hat einfach gar nicht so zugehört.

[01:26:17]

Und ich wünsche mir, ich wäre auch so einer, der sich so fein und vornehm zurückhält, der in sich selber Teslas Slade nicht seine Unsicherheit raus pusten.

[01:26:25]

Ich wüsste nicht, was bin ich.

[01:26:28]

Aber das Schlimme ist Wenn man so ist wie wir, dass man gerne mal Warth plaudert, dann kannst du auch nicht wieder zurück. Du kannst nicht montags der Plaudere sein und dienstags nicht mal guten Morgen, sagt Weil dann Sofort gehts dir heute nicht gut. Was ist mit dir los? Eigentlich, weil er so schlecht drauf.

[01:26:47]

Und es wird bei mir auch sofort kokett. Wenn ich dann so tue, als wäre ich irgendwie der Introvertierte.

[01:26:54]

Das ist ja wirklich so, dass sich das spiegelt. Ich reiße mich dann zusammen.

[01:26:59]

Ich probiere dann wirklich mal ein Meeting lang einfach mal die Schnauze zu halten, damit andere auch mal zu Wort kommen und vielleicht meine gar nicht mal so guten Ideen, ich aber sehr laut und selbstbewusst vortrage, dafür sorgen, dass ich so etwas stilleren, vielleicht schlauere Kollegen nicht trauen, was zu sagen. Ich nehme dann vorher vor, einfach mal die Schnauze zu halten. Selbst wenn ich denke Oh, jetzt könnte ich mir was Gutes beisteuern. In dem Momenten, wo ich das Gefühl habe, ich könnte das Gespräch mit einem Kommentar von mir bereichern, dann mir selber zu verbieten, diesen Kommentar dann einzubringen, indem vielleicht ja jemand anders noch einen besseren Kommentar, eine schlauere Idee hinzufügen kann.

[01:27:35]

Und meistens? Dann so Ich werde dann bestätigt und denke fürs nächste Meeting Alles war gut. Nächstes Mal hältst du auch das Maul, und das kann ich aber nicht lange. Und selbst in diesem Meeting passiert es mir dann, dass ich dann anfange, dann auch in normalen Gesprächen. Ich fange einfach an, Lust zu reden. Dann denke ich mir Ah, da höre ich mich gerne selber reden. Und dann bin ich mir selber ganz peinlich, und ich bin im Unreinen mit mir damit.

[01:28:00]

Ich bin noch nicht so weit, dass ich sage Ich bin wohl halt so, und ich habe diesen Fehler an mir noch nicht so richtig.

[01:28:05]

Ich glaube, das Schlimmste Es gibt so zwei Level bei dir. Das ist Berufskrankheit, wie man es nimmt. Ich finde es, du machst das auch. Meistens nervt es nicht, meistens. Aber du hast manchmal, da gibt es zwei, die zweite Stufe, die Zionist und Tigers, du rum. Und das ist in der ganzen Firma gefürchtet. Wenn wir irgendwie zusammensitzen und brainstorming, dann musst du. Irgendwann kommt der Moment, wo du von dem Stuhl aufstehen musst.

[01:28:30]

Du musst von rechts nach links kommt dann nur noch Dummes, während es inhaltlich nicht bewerten. Inhaltlich wurscht. Aber man Kantonist bringt eine Unruhe rein, und da läufst du einfach so. Und du redest nur mit dir. In dem Moment muss man ja auch ein ehrlicher Podcast, und es sind immer die Momente. Es gibt so fast so ein geflügeltes Wort, dass man sagt Wir müssen den Klars auf dem Stuhl halten, dann läuft.

[01:28:56]

Ja, ja, das ist so. Ja, ich weiß genau, was du meinst. Aber manchmal muss ich dann. Manchmal bin ich dann zu unkonzentriert, um leise nachzudenken. Verstehst ja komplett. Ich bin dann so ich. Ich kann mich dann nicht so gut konzentrieren, und ich kann ja nicht leise nachdenken, sondern ich muss dann. Manchmal sorge ich auch dafür, dass praktisch, wenn ich jetzt leise reden, alle anderen weiter. Und ich kann mich nicht konzentrieren.

[01:29:19]

Wenn ich aber laut nachdenke, dann sind alle anderen leise Momente, und dann verliere ich nicht den Faden.

[01:29:27]

Das ich, das ich laut denke, damit alle anderen ruhig sind. Und wenn ich rein quatschen, damit ich es nicht vergesse. Und das stört.

[01:29:34]

Ich habe mir das immer bei dir so vorgestellt. Ich musste es auch öfter hin und wieder auch mal so ein bisschen verteidigen. Und ich glaube wirklich, dass es wirklich nicht bös gemeint. Du, du denkst sehr story, mäßig oder moderat tief. Und zum Beispiel ist eine Herangehensweise an eine Matzen Einspieler Plan du, du moderiert die schon. Dann läufst du durch den Raum. Nee, überhaupt nicht. Und du moderiert, während ein Redakteur sich eher denkt Ah, da machen wir erst mal die Vorgeschichte.

[01:30:07]

Haben wir denn da hat der Zuschauer das gerafft. Dann müssen wir gucken, dass der erste Gag zu dem Zeitpunkt kommt, und dann steigen wir das Auto ein. Also Weg geht rein strukturell vor. Und du deine Herangehensweise an so Sachen ist Du erzählst dir die Geschichte. Und das finde ich überhaupt nicht verwerflich.

[01:30:23]

Ja, aber auch nur, damit man eine Nuss knackt, die man bei jedem Beitrag knacken muss, oder bei jeder Idee, die man so hat, muss man noch einmal wissen, was man eigentlich genau will?

[01:30:31]

Ja, aber dann kann man sich danach. Wenn man das einmal verstanden hat, kann man sich doch dann danach überlegen. Okay, und wie macht man das jetzt? Dass das nicht nur der, der sich ausgedacht hat, versteht, sondern vielleicht auch noch der einen oder anderen, der zufällig sich das an?

[01:30:44]

Ich glaube, du musst an dem Punkt kommen, wo du für dich deine Haltung klar machst. In so einem Beitrag. Und dafür moderiert sie den vor. Und das finde ich überhaupt nicht. Das sollte ich jetzt auch nicht beschämen, weil das sagt einfach nur Du bist völlig zu Recht ein Moderator, und das ist deine Herangehensweise ans kreative Schaffen, das du für dich irgendwie, du, du, du spielst hier den Beitrag quasi komplett fertig vor. Und das ist auch bewundernswert, und wir sitzen halt.

[01:31:13]

Die Redakteure kommen oft aus der ganz anderen Ecke und denken sich eher, wie kriegen das organisiert. Irgendwie kriegen sie das wie Kriese den dazu überredet, und irgendwann haben sie auch das Vertrauen in dich. Dass das dann befüllt wird, mit Worten, mit Gags sind das, und du gehst sofort damit rein. Und deswegen gibt es ja manchmal so ein bisschen das Ja in Ordnung.

[01:31:32]

Da macht ja jeder so was er will. Aber dieses andere so platt reden, das ist mir einfach manchmal peinlich, weil es ja oft auch einfach gar nicht so geistreich ist, wie man in dem Moment so tut.

[01:31:44]

Manchmal muss man dann halt einfach so laut rumschreien, und der Lauteste ist auch der, der recht hat. Das ist in den seltensten Fällen.

[01:31:51]

Ich bin ja froh, wenn wir uns beim Meeting. Da bin ich ja schon zufrieden.

[01:31:57]

Die Zeiten waren hart. Die Zeiten waren hart, wo man immer für jede dumme Idee direkt als Arschloch bezeichnen würde. Das muss ja auch nicht sein. Insofern gehen wir heute.

[01:32:05]

Ich muss sagen aus einer sehr Therapeutika. Das liegt an der späten Stunde, Folge einer späten Stunde.

[01:32:12]

Das liegt an dem Tag, der hinter uns liegt, dass wir jetzt nicht so auf den frischen, unverbrauchten, noch nicht angepassten Tag blicken, sondern wir sind schon so voll mit Tag.

[01:32:21]

Und haben wir es mit so Rudis Resterampe, irgendwie alles, was noch so Angedenken über blieb? Das haben wir jetzt hier nochmal so raus. Geblüht. Das ist natürlich was anderes, als wenn man so einen jungfräulichen Tag noch garrn, wo man im Prinzip noch alle Chancen hat.

[01:32:34]

Ich habe mir gesagt, dass es hier so eine Domian Stimmung bei mir und genau das hat die Folge eingehalten. Die war hoch. Sie war therapeutisch und es war wirklich so eine richtige Domian voll.

[01:32:45]

Wir haben aber auch uns wieder zurück gearbeitet in den normalen Alltag. Jetzt ist uns das Cocktail Schirmchen am Glas mal wieder zugeklappt, und dann kommt man wieder Mineralwasser rein.

[01:32:55]

Wir müssen jetzt aufhören. Thaksins Leitungswasser gibt's jetzt, wir müssen jetzt.

[01:33:00]

Leitungswasser gebe es jetzt wieder und Brot. Ich hab mir heute das erste Mal heute Morgen, als das Haus verlassen habe, das erste Mal wieder Schuhe angezogen. Ich habe wochenlang keine Schuhe angehabt, nur im Supermarkt mal oder so. Und ich bin immer.

[01:33:12]

Ich habe auch ganz verletzte Füße, weil ich immer meinen Füßen immer übergeben.

[01:33:16]

Der Urlaub ist Lazarus.

[01:33:18]

Ich kann so gar nicht mehr richtige Schuhe anziehen und so. Und das hat man Erfolge heute auch ein bisschen angemerkt, dass wir jetzt wieder zurück ins Glied der Gesellschaft. Wir müssen jetzt mal wieder ein bisschen was leisten. Hoch die Tassen und so. Das kann ja nicht das ganze Leben sein. Das bildet eben Beiwort Berlin auch ab. Insofern ist das in Ordnung. Ein Arbeitssieg ist die heutige Folge. Und Neersen Folge sind wir vielleicht ein bisschen mehr wieder angekommen unserem strukturierten Leben und können dann vielleicht auch mal wieder so ein bisschen ausscheren, indem wir dann.

[01:33:44]

Und es ist ja vielleicht gar nicht so eine schlechte Idee, den Podcast mal wieder morgens machen, oder?

[01:33:50]

Auch ich habe keine Wahl. Richtig.

[01:33:52]

Und deswegen sage ich euch, liebe Zuhörer, schön, dass er dabei war. Wir freuen uns auf die nächste Woche. Jetzt arbeitet daran, dass ihr jetzt, nach diesem Sommerurlaub nun auch sehr speziell war, das Leben, was nun wieder kommt. Denn es wird recht lange gehen, arbeitet jetzt daran, dass euch das gefällt, weil eine andere Chance habt ihr nicht. Genau wie Schmidt, die in der Wahl der Aufteilung Klars.

[01:34:14]

Wir haben vorhin gesprochen, man hat einen besonderen Menschen vor sich. Wenn man mit ihm zusammen schweigen kann, sollen wir jetzt vielleicht mal noch eine Minute aussteigen? Einfach mal aussteigen können finde ich gut.

[01:34:24]

Aber nur, wenn die Leute in der Zeit uns beim Schweigen zuhören, uns aber auch noch abonnieren, wenn sie uns nicht abonniert haben. Das macht mich stinksauer, wenn uns Leute, die uns abonnieren. Das geht gar nicht.

[01:34:35]

Wir machen das abonnieren. Ich würde sagen, wir schweigen. Und Jakob? Irgendwann sagst du, und wir werden nicht darauf antworten. Einfach nur ein Jahr. Als hätten Sie jetzt keinen Bock mehr auf den Besuch.

[01:34:43]

Können wir so, als wollte ich jetzt ins Bett, und ihr sollt so genau so! Bei Berlin ist eine Studio Bulmahns Produktion in Zusammenarbeit mit Late Night Berlin und freundlicher Unterstützung der Florida Entertainment. Neue Folgen gibt es jeden Freitag überall, wo es Podcasts gibt.