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[00:00:03]

Hallo und herzlich willkommen zu unserer neuen Episode bei Virtual Frontier. Heute haben wir haben wir den Manuel Pistner und Olga Stepanova zu Gast. Olga ist Rechtsanwältin bei der Kanzlei Winheller in Frankfurt, einer Kanzlei, die sich sowohl auf IT wie auch gemeinnützige Organisationen sowie Steuer- und Wirtschaftsrecht spezialisiert hat. Wir wollen heute einfach mal mit der Olga, die rechtliche Seite von Homeoffice und Remote work und was die ganzen Rahmenbedingungen betrifft sprechen. Aber bevor wir jetzt ins Gespräch einsteigen möchte ich dich Olga kurz bitten, stell dich einfach noch kurz vor, wer du bist, was du machst.

[00:00:51]

Ja gerne, ich bin Rechtsanwältin und externe Datenschutzbeauftragte bei Winheller in Frankfurt. Meine Themenschwerpunkte liegen insbesondere im Datenschutzrecht, aber auch IT und IT-Recht, sprich alles um es zusammenzufassen, was Digitalisierung anbetrifft ist mein Metier. Und ja, ich bin sehr froh, heute hier dabei sein zu dem Thema Remote work und Homeoffice, weil es uns auch als Kanzlei natürlich selber betrifft. Und ich bin auch sehr gespannt auf eure Fragen und auch Eindrücke außerhalb des juristischen Bereichs, sondern wie ihr auch Homeoffice insgesamt selbst wahrnehmt.

[00:01:33]

Ihr seit ja als Rechtsanwaltskanzlei schon vor Jahren einen ganz interessanten Weg gegangen. So wie ich das verstanden habe, gibt es bei euch so gut wie gar keinen Paper mehr im Office. Und ihr seid sehr digital ausgerichtet. Vielleicht magst Du da einfach noch mal kurz, was zu sagen, wie das bei euch in der Kanzlei aufgestellt ist, wie es vor allem dazu gekommen ist, würde mich sehr interessieren. Das ja vor allen Dingen Gründer oder die Kanzleichefs auch gesagt haben, wir wollen dahin gehen zu sagen, wir sind eine Kanzlei, die voll digital arbeitet und den Mitarbeitern die Möglichkeit gibt zu arbeiten, von wo aus sie möchten.

[00:02:12]

Genau, der Gedanke war einfach schon immer da, so ein bisschen progressiv zu sein und wirklich zu schauen, was ist alles möglich mit neuer Technik. Sprich relativ schon zu Beginn gab es keine Papierakten. Es heißt, wir haben alles elektronisch in unseren Datenbanken, sind dadurch extrem flexibel, was Arbeitsorte, Arbeitszeiten und sonstiges anbetrifft. Das heißt, jeder hat auf alles erst mal, wenn er auch unterwegs ist, Zugriff natürlich, soweit es erforderlich ist. Ja, Need to Know basis und Co. Aber das macht die Sache natürlich immens einfacher. Das heißt, ich bin als Datenschutzbeauftragte für viele Unternehmen und Organisationen für die öffentliche Hand bundesweit unterwegs und kann aber ganz entspannt auch von Hotelzimmer abends aus arbeiten, ohne dass sich irgendwelche Aktenberge mit mir zu tragen habe. Darüber hinaus ist auch die IT-Infrastruktur schon immer so aufgestellt worden, dass es möglich ist. So wie jetzt natürlich hat niemand mit Corona gerechnet, aber wir haben 85- 90 Prozent der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Homeoffice sitzen, unabhängig, ob sie als Assistenz, Anwälte, Buchhaltung, Steuerberatung und wer auch immer ist, weil einfach die Möglichkeit schon von Anfang an da war technisch gesehen. Wir hatten jeder unserer eigenen Geräte, also Dienste Handys und Notebooks. Wir haben IP Telefone. Wir haben uns von Anfang an schon in diesem Weg bewegt, und die Krise hat uns in letzter Konsequenz auch recht gegeben. Und wir haben auch Mitarbeiter, die arbeiten ja auch außerhalb der Landesgrenzen. Wir haben eine Kollegin, die hat gesagt, So, mein Lebensweg führt mich nach Portugal. Ich finde es da besonders gut und schön und möchte aber trotzdem dem Arbeitgeber verbunden bleiben. Das haben wir letztlich dann auch eingerichtet. Wir haben auch Kollegen, die in Berlin sitzen oder in Paderborn oder in Karlsruhe. Das alles kein Problem, solange man selbst zu Winheller passt und die IT-Infrastruktur es hergibt, was ja der Fall ist. Hier werden viele Sachen ermöglich, und ich denke, dass es ein sehr großer Vorteil gegenüber vielen anderen Unternehmen ist, nicht nur Kanzleien an sich. Das man vielleicht zuerst schauen muss, wer passt zu uns menschlich und fachlich, unabhängig vom Ort, um dann zu schauen, wie man das dann mit Videokonferenzen, Tools, mit irgendwelchen Jour fixe oder was auch immer dann geregelt bekommt. Ich muss für mich auch sagen, ich habe hier in Frankfurt angefangen und bin aber noch nie so richtig warm geworden mit der Stadt. Bin wieder in meine Heimat Bundesland NRW gezogen, bin ab und an in der Kanzlei bin, aber viel unterwegs, das macht halt.. Das ist noch nicht mal ein großes Gespräch wert zu sagen Ich gehe ins Homeoffice. Es ist sogar gewünscht und gewollt, dass die Mitarbeiter sich da einfach wohlfühlen, ohne sich jetzt mit viel Werbung mache für die Kanzlei einfach zu sagen, das ist einfach der Trend des 21. Jahrhunderts. Auf den Zug sind wir schon immer oder schon lange aufgesprungen. Ich denke, das wird sich jetzt auch durchsetzen. Und Corona ist einfach ein Katalysator in der Hinsicht.

[00:05:28]

Was gibt Dir das persönlich, die Arbeit dort auszuführen, wo du möchtest?

[00:05:37]

Ich bin weniger gestresst, denke ich was den Ort anbetrifft. Ja ich weiß, das ist meine To-Do Liste, das sind meine Prios, die möchte ich heute erledigt haben. Ich muss mich aber nicht stressen. Wie komme ich pünktlich zur Arbeit? Wie komme ich pünktlich zu einem Meeting und wie krieg ich Hin- und Rückreise hin? Das heißt, ich bin mit meinem Laptop, der irgendwie anderthalb Kilo wiegt, voll ausgestattet und muss mich nicht darum kümmern wo meine Akten liegen, ob sie in Frankfurt sind oder bei Gericht oder irgendwo auch immer. Ich habe alles dabei, alles, was ich brauche, und ich denke, das ist ein signifikanter Vorteil ist, dass man diesen Verlust vielleicht den man auch hat, wenn man lange pendelt. Es gibt ja durchaus Kollegen, die sehr weit rein pendeln nach Frankfurt. Das ist die Normalität. Dass diese Zeit nicht verloren geht, sondern produktiv genutzt wird, und das, was man eingespart hat, kann man dann für Freunde, Familie, Hobbys oder einfach Entspannung einsetzen, anstatt dass man irgendwie in einer überfüllten U-Bahn oder S-Bahn steht? Das finde ich sehr, sehr angenehm.

[00:06:54]

Ich hab mal eine Frage an Dich. Es gibt ja immer noch genug Unternehmen, die sagen Mensch, diese Art der Arbeit wollen wir nicht, oder die meisten sagen nicht sondern das können wir nicht, weil und oft sind die rechtlichen Rahmenbedingungen das, woran man sich festhält und zu sagen, ich muss mich nicht bewegen, weil durch DSVGO und was es auch alles für rechtliche Regularien gibt, darf ich das nicht, kann ich das nicht. Was hält denn Unternehmen wirklich rechtlich davon ab, den Schritt zu gehen und zu sagen Wir arbeiten dort, wo wir sind au die ganze Welt verteilt?

[00:07:25]

Nichts.

[00:07:25]

Ok, und in der Praxis, aus deiner Erfahrung, Was, warum machen Sie es nicht, wenn es so viele Vorteile hat?

[00:07:34]

Ich muss sagen, die Unternehmen, die ich betreue, sind sehr fortschrittlich in der Hinsicht. Nicht, weil ich irgendwie immer nur mit fortschrittlichen Unternehmen arbeite. Aber weil das heißt sehr viele Unternehmen der Branche sind und die schon früh festgestellt haben, dass man irgendwie einen Kampf um Talente hat und man es eben nicht gewährleisten kann, dass alle zeitgleich an einem Ort da sind. Ja also War for Talents, ist insbesondere in dem Bereich, extrem da. Ich habe Mandanten, die haben alles ausgegliedert in andere Länder und machen da Programmier-Dienstleistungen etc.. Denen drückt gar kein Schuh zu sagen. Ja, dann sitzen unsere Developer, mal in Hamburg, mal in München, mal auf dem Land auf der Alm und solange man irgendwie ordentliches Internet hat. Ich glaube einfach, dass es sehr viel an Unternehmen der mittelständischen Branche liegt, die sagen: Das haben wir schon immer so gemacht, es gab nie Homeoffice. Ich möchte die Leute sehen, also klassisches Face Timing. Ich habe dann das Gefühl der Kontrolle. Aber rein rechtlich gibt es zwar keinen Anspruch auf Homeoffice. Es ist zumindest noch nicht irgendwie arbeitsrechtlich statuiert. Aber wenn man sich an die gar nicht so riesigen Vorgaben hält, was den Datenschutzbereich anbetrifft, kriegt man das durchaus hin, mit einem entsprechenden Willen auch Homeoffice für alle zu schaffen soweit es geht. Natürlich, jemand der eine Maschine... an einer Maschine arbeitet oder am Werksband für den wird es halt schwierig. Aber wir sind in Deutschland halt immer mehr auf dem Zug, dass wir reine Dienstleistung anbieten. Und da bietet es sich ja gerade an, auch Homeoffice einzuführen.

[00:09:19]

Und jetzt natürlich die Frage, die mich am meisten interessiert. Finden denn Gerichtstermine und Verhandlungen auch schon virtuell statt?

[00:09:28]

Jein, also ich hatte tatsächlich vor zwei Wochen am Landgericht Wiesbaden einen Termin vor Ort. Der wurde nicht verschoben. Jetzt muss überlegen, was ich sage. Auf jeden Fall war da Maskenpflicht et cetera. Ich hatte mich da auch noch mit einer anderen Richterin unterhalten, von einer anderen Kammer, und sie sagte zu mir, Na ja, eigentlich würde sie es eher vorziehen, die Leute ohne Mundschutz zu vernehmen wenn es jetzt irgendwie eine Zeugenbefragungen, ist. Dann auch lieber digital als mit Mundschutz persönlich im Gerichtssaal. Fand ich irgendwie ganz interessant. Die Richterin war eines älteren Semesters. Insofern kann man jetzt nicht sagen, dass es jetzt eine Altersproblematik, dass ältere Semester sich da nicht digital aufstellen will. Das glaub ich gar nicht. Eine andere Verhandlung die hätte ich jetzt gehabt, Ende Mai wurde tatsächlich verschoben auf den September. Auch mit der Begründung Corona. Also wir hätten das durchaus auch digital machen können. Die Zivilprozessordnung sieht es ja auch vor, dass man das machen kann. Aber ich glaube, ich weiß gar nicht, ob das vom Gerichtsseiten irgendwelche Hindernisse sind. So rein Befindlichkeiten, weil rechtlich der Weg schon seit Ewigkeiten geebnet ist. Ich denke aber, wir kommen dahin. Und wie ich schon sagte Corona ist in der Hinsicht, wenn man Corona, irgendwas Gutes abgewinnen kann, dann der Umstand, dass man gewisse Arbeitsweisen vielleicht auch hinterfragt.

[00:11:04]

Wenn so Verhandlungen digital organisiert werden würden. Wer ist für die technische Ausrichtung verantwortlich, das Gericht?

[00:11:14]

Gute Frage, ja, man müsse es erst mal datenschutzrechtlich auch schon mal gucken. Wer ist da überhaupt verantwortliche Stelle? Entweder wäre es so, dass das Gericht die verantwortliche Stelle ist, alleine. Finde ich schwierig. Ich würde fast sagen Weiß ich nicht, ob wir eine gemeinsame Verantwortlichkeit vielleicht sogar haben zwischen den Parteien und dem Gericht. Andererseits wird das Gericht ja sein, das vermutlich das Tools zur Verfügung stellt. Könnte also auch das Gericht ja Auftragsverarbeiter für die Parteien sein, weil es das Tool zur Verfügung stellt? Das müsste man sich letztlich genauer anschauen. Ich würde aber auf jeden Fall aus IT Sicherheitsperspektive behaupten, dass das Tool und die Zugänge definitiv von Gerichtswesen gestellt werden müssen, weil es ansonsten A Probleme gibt wenn irgendjemand da düber seinen eigenen ich weiß nicht der Kläger über seine Server laufen lassen würde, dann hätte er es halt letztlich in der Hand, und das würde ich glaube ich ich gar nicht so gut finden. Deswegen würde ich sagen für die Sicherheitsfrage sollte auf jeden Fall das Gericht zuständig sein. Warum soll ich mir auch das Problem ins Haus holen? Und ja, wie man das dann datenschutzrechtlich dann nochmal durch auseinanderdividiert, müsste man sich nochmal genauer überlegen. Aber auch da gilt, Alles ist möglich. Ja, ist wirklich nicht so, dass irgendwie das Recht einem da Steine in den Weg legt.

[00:12:45]

Es gab jetzt den letzten Wochen und Monaten, kann man jetzt schon sagen sehr, sehr viele Unternehmen, die ins Homeoffice gegangen sind, mit ihren Mitarbeitern und Remote Arbeit jetzt auch weiterhin praktizieren und auch erkannt haben, dass es eine Möglichkeit ist, mit den Mitarbeitern zu interagieren. Aber die rechtlichen Rahmenbedingungen sind irgendwie noch relativ schwammig bzw. vielleicht sind sie auch bei zentralen Prozessordnung schon gegeben. Aber die Unternehmen wissen vielleicht einfach noch nicht wirklich Bescheid, was denn die Rahmenbedingungen sind. Auf was muss denn so die Top zwei, drei Punkte, ein Unternehmen achten, wenn sie jetzt die Mitarbeiter auch dauerhaft ins Homeoffice sendet oder die Möglichkeit bietet, dass Mitarbeiter Remote von dort aus arbeiten, wo sie möchten?

[00:13:40]

Die wesentlichen Punkte sind natürlich das Datenschutzrecht auf der einen Seite, dann vermute ich an Punkt 2 Arbeitssicherheitmaßnahmen und jetzt könnte man überlegen, was das ist, ob sie Steuer-, Mietrecht oder vielleicht auch Versicherungsrecht ist. Es ist natürlich schon so, dass alle irgendwie, ja wie sieht es denn jetzt mit dem Datenschutz aus, drüber sprechen. Aber es gibt gewiss auch andere rechtliche Materien, die jedenfalls eine Rolle spielen. Bestes Beispiel. Keine Ahnung. Ich sitze im Homeoffice, will mir einen Kaffee kochen, verbrühe mich an der Kaffeemaschine. Ist das jetzt eine Arbeitsunfall oder nicht? Ist das dann irgendwie versichert? Muss mein Arbeitgeber gucken, dass mein Stuhl, auf dem ich sitze, irgendwie ergonomisch ist oder nicht, irgendwie Arbeits-Sicherheitsaspekte. Aber im Wesentlichen, denke ich, wird es darauf hinauslaufen, dass es datenschutzrechtlich und auch IT infrastrukturell ordentlich aufgestellt sein muss. Die üblichen Sachen sind natürlich, wenn ich personenbezogene Daten, die ich für mein Unternehmen verarbeitet, dann sollte ich entweder schauen, dass sich ein dienstliches Gerät bekomme, was natürlich den entsprechenden Sicherheitsstandards ausgestaltet ist. Also ich weiß nicht Passwort geschützt, verschlüsselte Festplatte, kein Zugriff Dritter drauf, dass ich das ordentlich immer absperre. Auch wenn ich ganz kurz zur Kaffeemaschine gehe, wenn jemand noch zu Hause ist, Et cetera. Das ist so die üblichen Sachen. Oder aber wenn es auch durchaus möglich ist, dass gerade mal keine dienstlichen Geräte gibt, dann sollte man schauen, dass man über einen VPN Tunnel einen Zugriff auf den unternehmenseigene Server gewährleistet. Dass da jedenfalls die Daten nicht auf einem privaten Gerät direkt verarbeitet werden. Das wäre halt ganz schlecht, weil dann der Arbeitgeber sonst keine Ansprüche auf Herausgabe dieser Daten letztlich so richtig hat, weil das Gerät ja im Eigentum des Arbeitnehmers steht und er jetzt nicht sagen kann Gibt mir das jetzt raus. Das ist so die Klassiker. Dann sollte man natürlich schauen, dass irgendwie das Internet ordentlich funktioniert, das man guckt, naja, wenn man jetzt irgendwie dringend auf Ausdrucke angewiesen ist, dass man vielleicht einen Schrank hat, die Ausdrucke dann da einsperrt, Damit die Familienmitglieder oder sonstige Besucher der Wohnung nicht darauf Zugriff nehmen können, dass man, wenn man halt mit Ausdrucken arbeitet, so mache ich das. Ich habe einen ordentlichen Aktenvernichtung unter meinem Schreibtisch, dass sich die Sachen dann direkt in die Aktenvernichtung gebe. Nicht, dass sich jemand irgendwie bei mir zu Hause besonders dafür interessiert, aber einfach, weil ich Datenschutzrecht lebe und ich mir einfach für mich selber den Anspruch hab, mich da konform zu verhalten. Das ist jetzt kein großes Ding, so ein Aktenvernichtung. Der kostet vielleicht. Ich weiß nicht 30, 40, 50 Euro, der ordentlich Konfetti macht und nicht Spagetti, also nicht die langen Papierschnipsel herausgibt. Ja, was sollte man sich dann noch anschauen? Vielleicht mit dem Handy. Wenn man jetzt telefoniert, muss man gucken. Naja, für die meisten wird vielleicht ein privates Handy sein, das man das dann ordentlich aufdröselt. Bei Bring your Device was , oftmals ja auch gelebt wird, muss man natürlich auch gucken, wie es mit Aufwendungsersatzansprüchen. Wie ich es trotzdem als Arbeitgeber schaffe, dann Zugriff auf dieses Gerät zu nehmen. Da sollte man vielleicht über eine Homeoffice Richtlinie drüber nachdenken, wenn es einen Betriebsrat gibt, also es sich um ein vielleicht auch größeres Unternehmen handelt. Da sollte man natürlich auch solche Sachen überlegen, in einer Betriebsvereinbarung zu regeln. Es sind einige Punkte. Aber im Wesentlichen wird es darauf hinauslaufen, dass man die datensicherheitsrechtlichen Gesichtspunkte einhält, ja. Das man nicht schlampig mit den Daten umgeht, dass man entweder ein dienstliches Gerät hat oder aber, dass es auf dem privaten ordentlich darstellt. Und alles andere, ja natürlich kann es mal ein Betriebsunfall geben. Aber wie wahrscheinlich ist es, dass die Aspekte kann man getrost vielleicht nochmal hinten ranstellen, nicht komplett weg diskutieren, aber nicht in erster Linie sich überlegen. Ich glaube, bei vielen Unternehmen ist es so, dass einfach die Mitarbeiter nicht ordentlich geschult sind. Die wissen gar nicht, wie sie sich im Homeoffice zu verhalten haben. Wie ich ja schon eingangs sagte Bei uns ist das normal, dass man Homeoffice macht, auch vor Corona. Auch die Assistenz, auch die Steuerfachangestellten. Also nicht nur die reinen Berater. Das heißt, man hat nie ein Problem gehabt, und jeder weiß, wie er sich verhält. Sprich, ich würde vorschlagen, wenn ein Unternehmen sagt So, wir gedenken jetzt komplett Homeoffice für alle einzuführen ein- zweimal die Woche, dass man eine Homeoffice Schulung vielleicht auch hält. Dass man da nochmal auf gewisse Aspekte sensibilisiert. Dass man eine Richtlinie dazu macht, möglichst kurz, damit man die Leute nicht überfordert und gerade abschreckt, sie zu lesen und zu befolgen. Und dann einfach vor allen Dingen auch in die IT investiert. Die drei Punkte denke ich gar nicht so juristisch, eigentlich.

[00:19:04]

Wie ist denn, wenn ich .. Du hast jetzt gerade gesagt, Ich brauche ein Aktenvernichtung, wenn ich zu Hause noch Papier habe. Mal angenommen, ich bräuchte kein Papier mehr, weil ich konsequent wirklich alles digitalisiere? Jetzt hat Du ja gesagt, Okay, wir müssen gucken das wenn wir Mitarbeiter haben, die auf ihrem privaten Gerät irgendwelche Daten haben oder überhaupt auf ihrem Gerät Daten haben, dass das alles verschlüsselt ist. Wenn ich jetzt alles in die Cloud ziehe. Ich habe keine eigenen Server mehr. Ich habe keine eigene Software, die ich auf meinem lokalen PC installiert, keine lokale Datei Ablage. Habe ich das Thema dann immer noch, oder ist die Cloud wirklich das Sorglos Paket, und ich brauche mich dann um diese ganzen physischen Endgeräte nicht mehr kümmern?

[00:19:41]

Wenn man komplett aus der Cloud heraus arbeitet und lokal keine Zwischenspeicherung durchführt. Meiner Meinung nach ist die Cloud dann das beste Mittel an der Stelle, weil alles zentralisiert an einem Ort ist, am besten auch um Datenmüll, muss man sagen zu vermeiden, ist es so, dass dann die Dateien, an denen gearbeitet wird, ich weiß nicht, Dokumente, Listen was auch immer sein wird, dass man die repliziert, sich nicht hier und da eine Sicherheitskopie zieht, sondern wirklich alles in einem einzigen in einer einzigen Datei bearbeitet. Man sollte natürlich gucken, dass sich diese Cloud vielleicht in der EU befindet. Ich will jetzt nicht per se US Lösungen oder Lösungen aus anderen Drittstaaten schlechtreden. Das möchte ich gar nicht. Aber es ist schon einfacher, an ein Rechenzentrum zu kommen, wenn es in Düsseldorf und nicht in San Diego liegt. Das heißt, das kann man sich gewiss überlegen. Ich bin sowieso ein Freund von Cloud, weil ich meine, dass ja ich meine, ich kann natürlich gucken, wenn ich auf einmal anfange, meinem Unternehmen zu digitalisieren, auch im Hinblick auf Homeoffice. Angenommen ich habe so ein total altes Gerät, also einen alten Server, der halb am krepieren ist. Das heißt, ich muss da erst mal richtig Geld rein investieren, damit ich den so flott kriege, das dann auch wirklich alle Leute über VPN darauf zugreifen können. Et cetera, et cetera. Dann kann ich halt immer noch die Kosten-Nutzen-Rechnung fahren und überlegen und nicht ein deutsches Rechenzentrum oder ein französisches oder niederländisches Mehr Sinn macht, was die Kosten anbetrifft. Und man muss ja auch eine Sache überlegen. Das, denke ich, macht vielleicht auch den Unterschied aus. Wenn ich ein großes Rechenzentrum nehme was in Berlin, München, Hamburg, Düsseldorf, Frankfurt ich weiß nicht, wo immer alles da ist. Ein wichtiger Punkt ist auch Geo Redundanz, wenn auf einmal irgendwie bei mir der Serverraum brennt oder was bei einem Freund passiert ist. Bei seinen Mandanten ist einfach die Staatsanwaltschaft einmarschiert und haben, anstatt die Festplatten zu spiegeln, einfach mal die Festplatte mitgenommen und dann verloren. Ich sag jetzt nicht, wer es war und co aber, da muss ich sagen, hat die Cloud durchaus viele Vorzüge. Einfach weil das Niveau an Sicherheit ein ganz anderes ist. Ich würde vorschlagen, da definitiv mal ein Blatt Papier zu nehmen, zu überlegen, was ist günstiger für mich auch einfach in der Folgewartungen. Ich muss ja so ein Server hab ich ja nicht einfach hingestellt, ich muss den einrichten, ich muss den warten, ich muss gucken, dass da irgendwie alles läuft, und wenn was kaputt ist, dass auch jemand vorbeikommt. Da kann eine Cloud durchaus Vorzüge haben. Eine Cloud ist nicht zu verteufeln, sagen wir mal so.

[00:22:40]

Viele machen es aber trotzdem, ich höre immer wieder gerade in Gesprächen mit Unternehmern. Die sagen , Mensch hier in Deutschland da sind wir so zugenagelt was Datenschutz angeht uns sind die Hände gebunden. Wir können eigentlich gar nicht digital werden. Was ist denn deine Meinung dazu?

[00:22:57]

Ich glaube, das ist vielleicht entweder ein Mix aus Lethargie was das Thema Digitalisierung anbetrifft, und vielleicht auch Unkenntnis. Ich habe nichts einzuwenden gegen ein gutes deutsches Rechenzentrum. Man muss sich das ja letztlich so vorstellen, je nachdem was ich für Daten verarbeite personenbezogene oder aber auch nicht personenbezogene Daten. Es kann ja durchaus sein, ich bin ein Ingenieursunternehmen. Die personenbezogenen Daten von hier ja gut, ein paar Kundendaten, Name, Adresse. Aber viel spannender sind vielleicht die ganzen Zeichnungen, also die nicht personenbezogenen Daten. Und das ist ja das Haupt Asset eigentlich in unserer mittlerweile Dienstleistungsgesellschaft. Ich muss also gucken, dass dieser Server, auf dem alles abgespeichert ist, das die Backups ordentlich fahren, dass wirklich alles tipptopp funktioniert. Vielleicht macht das viel mehr Sinn in die Cloud zu geben, wo diese Sicherheitsmaßnahme unabhängig vom Datenschutz, der sich ja nur personenbezogene Daten bezieht, sondern wirklich ganz klassisch auf Unternehmensdaten, Geschäftsgeheimnisse etc., ob das nicht viel mehr Sinn macht, weil da definitiv ein viel höherer Standard an Datensicherheit gefahren wird? Und da muss man glaube ich einfach ja, man muss ja fast sagen mit der Cloud Bibel vorangehen und Missionarsarbeit leisten. Eine Cloud, die in Deutschland irgendwo ist, ein Rechenzentrum was Geo redundant an mehreren Standorten ist? Das hat so hohes, also das ist nach allen möglichen 27 001, BSI Grundsätze, alles zertifiziert. Das, wird man als Mittelständler außer man hat viel zu viel Geld kaum schaffen, bei sich in den eigenen Räumlichkeiten, und selbst wen, wir hatten letztens drüber gescherzt . Selbst wenn das Serverraum perfekt ist und der Server auch, drumherum muss man ja gucken. Wenn die Wände aus Rigips sind, dann ist auch schlecht. Man muss dann ja wirklich. O. OK.

[00:25:20]

Manuel Dort hatte ich aufgehört mit der neuen Fragerei.

[00:25:38]

Wir haben ja jetzt auch in den letzten Monaten dadurch, dass viele Unternehmen die Mitarbeiter nach Hause geschickt haben. Aber das Management in der Denkweise relativ noch in der althergebrachten denkt viele Manager, die ihre Mitarbeiter auch kontrollieren wollen. Das haben wir am Anfang schon mal ganz kurz angesprochen. Auch das Thema Kontrolle. Es gab es in den letzten Tagen auch Meldungen in der Presse, dass Unternehmen ihre Mitarbeiter durch Privatdetektive zuhause beschatten lassen, was die Arbeitsleistung angeht. Was kannst du dazu sagen, was das Rechtliche angeht, was die Voraussetzungen angeht und vielleicht auch dein, deine persönliche Meinung zu dem insgesamt?

[00:26:31]

Rechtlich muss man auf jeden Fall sagen. Dadurch, dass ich zu Hause arbeite, gilt natürlich für mich auch der grundrechtliche Schutz, sprich mein Recht auf Unverletzlichkeit der Wohnung. Also wenn da jemand einen Privatdetektiv bei mir einsteigt, auf dem Balkon in meine Räumlichkeiten, sonstiges, dann ist das natürlich ein Hausfriedensbruch und auch das ist ganz klar. Es gibt ein Verbot der Totalüberwachung ist es auf jeden Fall nicht erlaubt, beispielsweise irgendwelche Keylogger oder sonstiges auf den PCs der Mitarbeiter zu installieren, um dann, ich weiß nicht alle halbe Stunde Screenshots zu ziehen, um zu schauen, was macht die Person eigentlich gerade so? So etwas ist natürlich nicht erlaubt. Sowas wäre, wenn überhaupt, aber sehr, sehr, sehr schwierig, also wenn ein Mitarbeiter da einwilligt. Aber da habe ich berechtigte Zweifel, denke ich an der Freiwilligkeit einer solchen Einwilligung. Das heißt, das ist auf jeden Fall meiner Meinung nach nicht in Ordnung. Was in Ordnung ist das natürlich die ganz klassische Zeiterfassung. Das hat man aber auch außerhalb des Homeoffice. Das hat man auch sonst im Büro, ja. Das man seine Stunden notiert. Also so was wie Stempelkarte die es früher mal gab, dass man weiß, wie viele Stunden die Person dann da, hat sie Überstunden gemacht oder ist früher gegangen oder etwaiges. Das ist auf jeden Fall zulässig. Bei der Identifizierung muss man immer schauen, ob das noch irgendwie im Verhältnis steht. Und ich meine, das definitive Verhältnis steht Zeiterfassung zu machen. Das hat auch, wurde zuletzt von der Rechtsprechung auch klargestellt. Zeiterfassung ist in Ordnung, einfach auch, um das Arbeitszeitgesetz zu wahren. Weil man halt nicht unendlich viele Überstunden machen darf. Aber alles, was mit Privatdetektiven etcetera zu tun hat, ist meiner Meinung nach definitiv nicht zulässig. Und insgesamt, ich frage mich immer wieder. Wie kommen Unternehmen dazu, auf solche Mittel zurückzugreifen? Ich meine, es ist doch letztlich so, dass man ein Arbeitsverhältnis eingeht, weil man in einem gegenseitigen Vertrauens zusammenarbeiten möchte. Und wenn ich weiß, der Mitarbeiter X der ist jetzt nicht so der flotteste der kann ja auch genauso seine Arbeit schlecht machen oder unzureichend erledigen, wenn er vor Ort ist. Allein der Umstand, dass ich im Homeoffice sitze, ändert meiner Meinung nach nicht unbedingt etwas daran. Wenn man Lust hat zu arbeiten und man für seine Sache brennt, dann arbeitet man unabhängig davon, ob man jetzt im Homeoffice ist oder nicht. Ich würde mir eher die Frage stellen, was es nicht in Ordnung mit meinem Arbeitgeber-Arbeitnehmer Beziehung? Wieso hab ich kein Vertrauen in meine Arbeitnehmer? Gibt es irgendwie vielleicht ein anderes grundlegendes Problem, was jetzt auf der Seite des Homeoffice, so sage ich mal, ausgefochten wird. Ich bin der festen Überzeugung, weil ich auch von den Kollegen kenne. Bei uns gibt es wirklich, und da lege ich meine Hand ins Feuer, niemanden, der irgendwie nachgelassen hat, was seine Arbeitsleistung anbetrifft, nur weil er im Homeoffice ist. Sonst muss man sich halt die Frage stellen, passt der Kollege die Kollegin zu? Und das ist ja keine Frage, des Homeoffice, das ist nur meine Meinung.

[00:30:05]

Ja, Manuel auf jeden Fall von dir aus... Was hast du vielleicht für Unternehmer, die Dir in der Episode zuhören und vielleicht noch eher in der Kontrollebene denken als als Tipp als Ratschlag? Weil Du ja schon konsequent seit mehreren Jahren komplett auf Remote setzt, was deine Kollegen und Mitarbeiter angeht. Was kann man denen mitgeben?

[00:30:32]

Ich würde mal sagen, dass sogar, da wir ja mehr mit Freelancern arbeiten, wir aktuell über 150 Freelancer in 67 Ländern und die können gehen, wann sie wollen. Die können von heute auf morgen gehen. Das heißt, wenn ich kontrolliere, und denen sage was ich machen sollen, und sage pass auf, morgen stehe ich bei dir vor der Tür und gucke, ob du auch ja an deinem Computer sitzt und irgendwie 120 Tastenschläge pro 10 Minuten produziert. Dann sagen Sie mir morgen, Ciao! Weil sie einfach nicht darauf angewiesen sind, dass sie mit mir arbeiten, sondern gerade die guten am Morgen im neuen Job. Ich würde mal sagen die Unabhängigkeit, die die Freelancer haben, aber auch mir die Unabhängigkeit, mir die richtigen Leute zu suchen, dann, wenn ich sie brauche. Das schaffe ich nur dann, wenn ich wirklich Vertrauen habe. Jetzt meine ich aber nicht blindes Vertrauen. Es geht nicht darum, dass ich den Leuten blind vertraue und sage. Ach komm du bist jetzt bei mir im Team, du machst irgendwas, und ich vertraue, dass am Ende alles gut wird. Das wird nicht so sein. Aber auf Ergebnis Basis führen, zu definieren, was genau konkret erwarte ich denn überhaupt von dir als festangestellte Mitarbeiter, als Freelancer, was auch immer das Vertragsverhältnis ist, sodass wir einfach auf Ergebnissen führen können und auf der Basis von Fortschritt führen können und wo der Mitarbeiter ist, was er sie gerade anhat. Wie und wann die Person arbeitet, ist ja eigentlich völlig egal. Ich glaube, die meisten Unternehmen arbeiten nur immer noch auf der Basis, dass sie sagen Ich kaufe die Zeit von Mitarbeitern, und deshalb kann ich denen auch sagen, was sie tun sollen. Das gibt mir ein Gefühl von Kontrolle und Macht was viele Unternehmen, die noch alteingesessene Manager angestellt haben, brauchen.

[00:32:15]

Und nur wenn ich die Mitarbeiter sagen kann und ihn kontrollieren kann, kann ich die Macht auch ausüben. Und das ist eben der Führungsstil, der aus der Old Economy besteht. Ich glaube, das wird in Zukunft immer weniger akzeptiert, gerade auch von Mitarbeitern und die die heute noch so führen, werden es in Zukunft noch schwerer haben, gute Mitarbeiter zu finden. Was man jetzt machen kann, ist erst einmal, sich wirklich zu überlegen. Was erwarte ich denn als Output von den Mitarbeitern und das auch mal aufzuschreiben?

[00:32:39]

Was muss das Ergebnis sein das ich sage von diesem Mitarbeiter bekomme ich das, was ich will, und ich muss die Person nicht mehr kontrollieren. Das kann man üben. Das kann man mit den Top Mitarbeitern üben. Einfach mal sagen, schreib doch mal auf. Was sind denn deine KPI's? Was ist denn das, was du wirklich an Ergebnissen lieferst? Und dann kann man das gegenseitig reviewen, coachen und dann einfach sagen Okay, ich sage dem Mitarbeiter jetzt nichts mehr, was er tun soll. Ich stelle nur noch Fragen, also führen nach Fragen, nicht nach sagen. Und das mal eine Woche üben. Das wird gerade für die Kontrollzwang haben und immer sagen Mach mal hier, mach mal da und machst du eigentlich, machst du eigentlich, eine ziemliche Herausforderung werden. Aber ich glaube, es ist eine erste gute Übung zum Führen nach Ergebnis statt nach Anwesenheit.

[00:33:27]

Ich war auch ganz erschrocken, wie ich jetzt die letzten Tage gehört habe, dass so eine private Detektei pro Tag auch locker mal 2000 Euro kosten kann pro Fall. Ich glaube, das Geld wäre dann doch wesentlich besser investiert, wenn man das in die Mitarbeiter investiert und vielleicht in das Training was die Arbeit nach Ergebnissen angeht.

[00:33:50]

Oder in einen Psychologen für den Manager der den Detektiv beauftragt hat.

[00:33:54]

Auf jeden Fall.

[00:33:56]

Wir haben vorhin über den Cloud Trend gesprochen. Wenn wir zehn Jahre zurückschauen oder 15, ich weiß nicht genau. Da kam dieser Trend gerade hoch, und viele haben ja gesagt Oh, das ist das Böse, und ich brauch den Server am besten bei mir unter dem Schreibtisch, damit ich genau weiß, wo meine Daten sind. Jetzt ist es ja heute so, dass eigentlich die Standards in den Rechenzentren alle viel, viel, viel, viel höher sind als die unter meinem Schreibtisch sind. Und es gibt auch gerade viele Unternehmensberatungen und Forester, die sagen in zehn Jahren gibt es die Unternehmen, die heute keine Cloud Strategie haben, nicht mehr. Und wenn wir das jetzt mal weiterspinnen? Ich meine, der Grund ist Unternehmen wollen mehr Sicherheit, mehr Flexibilität und sich nicht mehr um alles selbst kümmern müssen. Um Infrastruktur will ich mich nicht kümmern. Ich will meinen Job machen, du als Anwältin, wir als Dienstleister für digitale Projekte und Marketing. Wie wird es denn in Zukunft sein, wenn der Freelancer Trend zunimmt? Ist es denn denkbar, dass wir irgendwann genauso wie wir unsere Server oder einfach Rechenleistung aus der Cloud beziehen? Dass wir irgendwann einfach unsere Arbeitsleistung aus der Cloud beziehen?

[00:35:09]

Wenn du damit meinst, dass man so ein Pool hat von Freelancern und man einfach schaut. Ich weiß nicht, welche Plattform, die keine Ahnung Upwork, ist ja irgendwie ganz im Trend oder auch Dienstleistungen, die du ja anbietet. Danke nochmal. Ich kann mir gut vorstellen, dass sich der Arbeitsmarkt insgesamt einfach verändert dadurch, dass Menschen flexibler werden wird auch dem Arbeitsmarkt flexibler und es kann man sich durchaus die Frage stellen, ob es sinnvoll ist, so viele Leute fest angestellt zu haben. Ich weiß nicht. Ich habe da immer so ein bisschen Bauchschmerzen, auch wenn ich so ein Leiharbeitnehmer Arbeitnehmerüberlassung denke. Das ist, denke ich, eine hochpolitische und philosophische Fragestellung. Ich kann mir gut vorstellen, dass der Trend für diejenigen, die Lust darauf haben, einfach wachsen wird. Und ich glaube das, so empfinde ich es jedenfalls. Ich sage, meine Arbeit muss zu meinem Leben passen. Und nicht unbedingt anders rum. Ich gehöre jedenfalls zu denen, die sehr gerne und sehr viel auch im Job unterwegs ist und auch gerne arbeitet. Aber es muss einfach insgesamt passen. Ich denke, dass sich sehr viele auch die Frage auch in solchen konservativen Branchen wie den Anwälten stellen werden. Und die Unternehmen werden irgendwann anfangen zu rechnen, irgendwann wirklich stupide den Taschenrechner in die Hand nehmen und überlegen, was kostet es mich, ein 27 001 zertifizierten Serverraum mit Server cetera pp, und was auch immer dazukommt zu holen oder eben ein Rechenzentrum. So ähnlich wird es vielleicht auch bei Arbeitnehmern sein. Warum soll man denn nichts sagen, wir haben Projektjuristen das haben wir ja schon ganz oft bei den ganzen Diesel Geschichten mit VW und weiteren, die jetzt noch kommen. Ich finde das gar nicht schlecht, und ich denke, dass der Trend jedenfalls für diejenigen, die Lust darauf haben, wachsen wird. Ich kann mir das sehr gut vorstellen, dass Arbeitnehmer sagen. Warum soll ich dann nur für einen Arbeitgeber arbeiten? Ich kann doch auch mehrere haben, weil mich vielleicht mehrere Projekte interessieren und nicht nur dieses eine. Ich denke, wir werden sehr, sehr, sehr viele Veränderungen sehen. Und ich kann mir gut vorstellen, dass Corona eine gewisse Art von Zäsur vielleicht auch darstellt, dass man sagt, man überdenkt und reflektiert, weil man jetzt die Zeit hat. Und ich meine, dass wir uns auch hier in Deutschland, insbesondere von diesem neuen Flows, Arbeitsweisen auch nicht verschließen dürfen, wenn wir denn überhaupt weiter konkurrenzfähig bleiben wollen. Man sieht es ja nicht die Startup Branche in Berlin, wie die Leute da irgendwie mit Projekten arbeiten et cetera. Warum sollte das nicht so sein? Wieso sollte ich mir nicht vielleicht Motivation oder Inspiration auch anderswo holen, wenn ich nämlich drei Arbeitgeber habe, für die ich arbeite? Ich finde diese Selbstbestimmte ganz, ganz wichtig, und ich kann mir vorstellen, dass es immer noch Leute gibt, die ihren sicheren 9 to 5 Job haben wollen. Das ist doch vollkommen legitim, das möchte ich nochmal unterstreichen. Aber es gibt doch vielleicht Leute unabhängig vom Arbeitsmarkt, die total auf Flexibilität aus sind und Spaß und Interesse daran haben, auch mit Risiko und Unklarheit zu leben. Ja, für die wird der Markt wachsen, das denke ich schon.

[00:39:07]

Bei Flash Hub wie der Manuel auch vorher schon gesagt Bei Bright Solutions arbeiten wir mit Freelancern auf der ganzen Welt zusammen. Ich selber sitze auch hier in Mexiko, und wir haben Mitarbeiter über den ganzen Globus verteilt. Wenn jetzt zum Beispiel ein Unternehmen in Deutschland, sagt OK, wir sind aufgeschlossen, wir können uns das vorstellen, auch mit Mitarbeitern und Kollegen in anderen Orten zusammenzuarbeiten. Aber es sind noch irgendwie skeptisch, und vielleicht haben Bedenken, was die Sicherheit angeht. Wenn ich jetzt zum Beispiel Mitarbeiter in Indien oder in Mexiko sitzen habe. Was ist da wichtig, was ist da Grundbaustein, damit ich da eine vernünftige Zusammenarbeit einmal, was das Rechtliche angeht, und auch die Sicherheit gewährleisten kann?

[00:39:56]

Es ist erst mal wichtig vom datenschutzrechtlichen Punkt gibt es erstmals kein großes Problem ja. Man muss halt gucken jetzt so wie du. Du sitzt in Mexiko, das heißt, wir haben auf jeden Fall Drittstaaten Transfer. Wenn Daten aus der EU zu dir nach Hause gelangen nach Mexiko. Müsste man also schauen, wie man das sicherstellt. Wenn du per VPN zum Beispiel auf den Servern von Bright Solutions arbeiten würdest, wäre das kein Drittstaaten Transfer, weil Du ja per VPN, direkt zugeschaltet bis auf den Server. Wenn du in der Cloud arbeitest, im übrigen auch nicht, müsste man sich nochmal mal genauer anschauen. Aber vom Grundsatz her nicht, weil dann wäre es erst mal entscheidend, wo die Cloud ist. Und wenn sie in Düsseldorf oder sonst was ist, dann ist das in Ordnung. Wenn es jetzt so ist, dass du auf deiner lokalen Ebene arbeitest und da die Daten verarbeitest, dann müsse man sich halt fragen, wie man diesen Drittstaaten Transfer ordentlich sichert. Das wäre also die eine Frage. Dann kommen natürlich ganz viele arbeitsrechtliche Fragestellungen, Sozialversicherungsrecht, Versicherungsrecht insgesamt. Das müsste man sich dann nochmal genauer anschauen, wie man das dann ordentlich macht. Auch Steuer. Ich bin jetzt definitiv kein Experte in diesen drei Bereichen die ich gerade genannt habe. Aber das müsste man sich genau nochmal unter die Lupe nehmen und gucken, wie das dann für dich konkret als festangestellte Arbeitnehmer ist. Einfacher wird es natürlich, wenn du ein Freelancer bist, weil du dann keine arbeitsrechtliche Beziehung hast zum Arbeitgeber, ja, zu deinem Auftraggeber in dem Moment. Und dann wird es halt für dich einfacher, weil dann vermutlich einfach den Gesetzen des Landes unterworfen bist. Auch in steuerlicher Hinsicht, in dem du lebst, also vermutlich mexikanisches Steuerrecht, anstatt das man sich, ich weiß nicht Doppelbesteuerung oder irgendwie wie viele Tage warst du hier und da? Das sind alles sehr, sehr viele Fragestellungen, die dranhängen. Und da würde ich sagen macht eine Freelancer Lösungen, vielleicht weniger Probleme. Ich will nur unterstreichen, es nicht unmöglich. Man muss sich aber das genau nochmal anschauen. Ich weiß mindestens von dem einen Kollegen, der bei uns in Lissabon sitzt. Das ist auf jeden Fall auch ein bisschen was zu tun gab für uns natürlich als Rechtsanwälte und Steuerberater hier bei Winheller eher nicht so ganz kompliziert, in eigener Sache tätig zu werden. Aber ansonsten müsste man sich das noch mal genauer anschauen.

[00:42:43]

Manuel hattest du noch eine Frage?

[00:42:45]

Warum bist du den Freelancer geworden?

[00:42:49]

Ja, ich bin Freelancer geworden, weil ich finde mich einfach so ein bisschen, wie die Olga es gerade gesagt hat, nun die Möglichkeit habe, durchaus für unterschiedliche Projekte und Firmen zu arbeiten. Freiheit war für mich ein großes Thema. Dann arbeiten zu können, das was jetzt auch gerade viele im Homeoffice jetzt neu erleben. Ok, Ich kann mir die Arbeitszeiten dann legen, wenn ich auch wirklich optimal umsetzen kann. Also dieses klassische 9 to 5 ist eher schwierig für mich. Ich habe so meine Peak Zeiten, gerade morgen und dann den Nachmittag nochmal und so zwischen 12 und 14 Uhr ist eher schlecht mit mir zu arbeiten. Da hab ich dann einfach als Freelancer die Möglichkeit zu sagen. Ok in der Zeit bin ich dann aber auch einfach nicht erreichbar. Und mit meinen Auftraggebern funktioniert es sehr gut. Das kann ich dazu noch mal sagen, warum ich Freelancer geworden bin. Wie hast du das in den letzten Wochen und Monaten erlebt was die Veränderungen bei Unternehmen angeht, die du auch persönlich kennst?

[00:43:59]

Na ja, ich sage mal Durch den Zwang von Corona hat jetzt keiner mehr die Vorbehalte, ob das denn funktioniert, wenn man so Remote digital zusammenarbeitet, sondern die Frage kommt eher in die Richtung wie funktioniert es besser? Ich persönlich bin im siebten Himmel, weil ich spare so viel Zeit einfach. Ich habe jetzt pro Woche mindestens acht bis locker zwölf Stunden, die ich pro Woche spare, weil ich eben nicht meinen Körper von A nach B transferieren muss, nur um dort das Gleiche zu machen was ich hier mache, nämlich kommunizieren. Die meisten Meetings die erfordern nicht, dass wir uns gegenseitig anfassen, sondern wir reden einfach nur miteinander, und das kann ich komplett auch digital machen. Und da spare ich mir einfach soviel Zeit. Ich finde es echt klasse. Und diese Akzeptanz wünsche ich mir, dass Akzeptanz von digitaler Zusammenarbeit das diese erhalten bleibt. Die ist gut für die Effizienz von Unternehmen. Die ist gut für die Mitarbeiter. Die eröffnet den Unternehmen die Möglichkeit, auch auf dem globalen Talent Pool zuzugreifen. Und für die Umwelt ist auch gut.

[00:45:05]

Auf jeden Fall. Was ich jetzt nochmal mitgenommen haben von der Olga ist, das es durchaus Arbeit erfordert wenn Unternehmen sagen, wir öffnen diese Wege, hin zu Remote, hin zu Homeoffice, aber die eigentlichen Hürden relativ gering sind. Es ist also mehr die Arbeit dahingehend zu sagen, wir wollen es haben. Und was ist denn wirklich erforderlich, um das umzusetzen? Dann ist es meistens ein Umsetzungsfrage, aber weniger die Frage, ob es möglich ist oder ob es rechtliche Bedenken gibt.

[00:45:42]

Genau und eins vielleicht noch an der Stelle. Ja, es ist jetzt nicht irgendwie exorbitant viel, was es jetzt an Umsetzungen, rein juristischer Umsetzung auffordert. Es gibt die eine oder andere Datenschutz Aufsichtsbehörde, die da schon Checklisten verabschiedet hat. Es ist wirklich nicht mehr, weiß ich, nicht so wahnsinnig kompliziert, das zu machen. Und selbst wenn es vielleicht zwei, drei, fünf zehn Stunden eines Anwalts oder Datenschutzbeauftragten kostet. Wenn man sich einfach mal überlegt, was die Mieten in Frankfurt beispielsweise kosten und man sich das wirklich, wie ich schon sagte, stupide einen Taschenrechner nimmt, kann man sich durchaus ausrechnen, dass diese Investition sich vielleicht lohnt. Wir haben schon gescherzt bei uns im Büro Genau bei mir vor dem Büro wird gerade ein weiterer Wolkenkratzer gebaut, und wir haben schon gescherzt darüber, ob der jetzt so ganz schnell vermietet wird, weil vielleicht ja auch das eine oder andere Unternehmen auf die Idee gekommen ist, Bürofläche einzusparen, und haben dann Abstand genommen. Ich kann mir durchaus vorstellen, dass das auch unsere Immobilienwirtschaft in den großen Städten betreffen wird. Ich persönlich könnte mir genauso gut vorstellen, wo total abseits in einem Dorf zu leben. Ich weiß nicht irgendwo in Thüringen, wo die Natur schön ist. Solange ich ordentliches Internet habe, warum soll ich mir das verbieten? Es ist ja doch oft so Großstadt Problem, weil es hier viel Arbeit gibt, dass die Leute alle aus ihren kleineren Örtlichkeiten orten, in die Großstadt reinkommen. Der Wohnungsmarkt sich entsprechend negativ verändert. Oder für die einen oder anderen auch positiv. Büroflächen Markt cetera. Diese Spannung kann man ja rausnehmen. Jedes Mal, wenn ich von Frankfurt mit dem Auto nach Berlin fahre, denke ich mir Mein Gott, so viel schöne Fläche. Man fährt durch Thüringen durch in einem Zug. Man stellt sich ja wirklich die Frage. Warum sitzen alle aufeinander wie verrückt in Frankfurt? Man könnte das doch irgendwie so schön sich machen und wirklich auch Platz haben und auch einfach an anderen Orten leben und arbeiten. Allein der Umstand Naja, in der Stadt gibt es Arbeit ist für mich kein valides Argument mehr, in die Stadt zu ziehen. Aber nur meine Meinung

[00:48:29]

Meine genauso.

[00:48:30]

Meine genauso. Ich wohne hier in einem Dorf, das hat nicht einmal 900 Einwohner. Ich finde es total klasse. Ich habe mir meine Ruhe. Ich bin mit zwei Schritten im Wald draußen. Ich bin auch in Köln in einer halben Stunde. Ich bin in Frankfurt in der Stunde. Aber eigentlich bin ich da selten, weil wenn ich mal ein paar Freunde sehe, was im Moment auch nicht möglich ist. Für mich hat es auch riesige Vorteile. Hier ist der Wohnraum günstiger, hier habe ich meine Ruhe. Ist klasse. Ich habe mal noch eine Frage. Wir hatten ja auch schon mal ein Projekt zusammen gemacht und vorhin gesagt. Vielen Dank, kannst du mit den Sachen, die du sagen kannst, vielleicht sogar ein bisschen was dazu erzählen, wie deine Erfahrung dabei war?

[00:49:08]

Ja, meine Erfahrung war spannend. Ich werde jetzt nicht zu viel daraus erzählen können. Hintergrund war da derjenige. Es war geplant, ein Unternehmenskauf durchzuführen, und zwar wie die meisten Unternehmenskäufe, die wir hier bei Winheller begleiten wirklich mit IT-Schwerpunkt, sprich letztlich war das Unternehmen nicht so wahnsinnig interessant, sondern wirklich die Technik, die Software dahinter der Code. Und der Mandant ist auf uns zugekommen und hatte gesagt, OK ihr könnt eine IT Due Diligence durchführen und auch den Rest sage ich mal der dranhängt, natürlich Arbeitsverträge etc. das was eben bei einer ganz normalen share purchase deed anfällt auch durchführen. Aber wir haben einen Punkt. Wir brauchen eine technical Due Diligence. Und da hab ich gesagt, schickt uns erst mal das Dokument rüber, was ihr denn so alles da habt. Da habe ich festgestellt, das waren nicht zehn oder zwölf verschiedene Programmiersprachen, in denen der Code geschrieben worden ist oder entsprechende Teile davon. Es war auf jeden Fall nicht so, dass ich jetzt irgendwie über Nacht ein Unternehmen hätte finden können, dass jetzt so viele Entwickler angestellt hat, die auch wirklich alle komplett diese Programmiersprachen abbilden. So war es doch meine ich Manuel. Ja, ich war verzweifelt, weil ich natürlich auch gerne rechtlich beraten beraten wollte, aber wir auch das Gesamtpaket anbieten wollten. Und da kam der Stefan, der Geschäftsführer von Winheller und sagte, Ich kenne da jemanden, der hat dann total cooles Unternehmen und die stellen Freelancer Teams zusammen, die dann in der Lage sind, je nachdem, was man braucht, auch diese Leistung abzubilden. Und dann haben wir relativ zügig zusammengeschlossen und du hattest ein Team auf die Beine gestellt. Das ging total super einfach. Hätte ich nie mit gerechnet. War ich aber auch ehrlicherweise früher nie so involviert in solche Fragestellungen, dass man da so ein Team kreieren muss über Nacht. Ich denke, für mich als Laien in dem Bereich, ich bin ja kein Software Ingenieur, fand ich das schon relativ beeindruckend. Ich fand es super, weil wir konnten natürlich den Mandanten Full Service Lösung anbieten. Und auch einfach, wie schnell das funktioniert hat. Ich bin immer noch, wenn ich ehrlich bin, begeistert, dass es wirklich so, dass man so ein Team zusammenstellt, das so schnell auf die Beine kriegt, hätte ich nie gedacht. Und deswegen danke dafür, dass ihr da so schnell in der Lage war, ein Team zusammenzustellen. Ich meine, es war weniger als ein Tag oder so. Ich bin immer noch begeisterte, das soll jetzt wie ich schon sagte keine Schleichwerbung, das ist ja auch relativ spontan. Sondern wirklich zu sagen. Ich glaube, es gibt wenig Unternehmen da draußen, die mit festangestellten Arbeitnehmern das in der Zeit mit dem, vielleicht auch ich weiß nicht Budget, was auch immer, aber vor allen Dingen auch in der Zeit und auch in der Komplexität hätten hinkriegen können.

[00:52:37]

Ich war auch sehr beeindruckt. Deshalb war es auch so spannend, das dass Projekt gerade in einem rechtlichen Umfeld stattfindet. Und ich hätte auch niemals damit gerechnet, dass wir mal eine Anwaltskanzlei als Kunden bekommen die virtuelles Team für eine technische Due Diligence beauftragen. Das hat mich schon auch sehr begeistert. Ein Tag war es nicht ganz, ich glaub es waren drei Tage, bis das ganze Team da war. Aber es waren wirklich sechs oder sogar acht Freelancer wirklich von USA bis Bali und über Indien über Portugal ich weiß gar nicht, wo. Das war wirklich ein spannendes Projekt, ging ja über zwei Monate. Ich fands auch echt cool. Danke nochmal das du da auch hinzugekommen bist.

[00:53:13]

Ja, Gerne.

[00:53:18]

Ich denke wir haben jetzt einige interessante und wichtige Punkte besprochen, was das Thema Homeoffice und auch die rechtlichen Rahmenbedingungen angeht. Liebe Olga, wenn Unternehmen oder Personen mit euch mit dir Kontakt aufnehmen wollen, was ist da der beste Weg? Wie können Interessenten oder Kunden auf dich zukommen?

[00:53:43]

Alles was mögliche ist, also gerne per Telefon, gerne per E-Mail, per Brieftaube alles. Ich bin auf allen Wegen, digital vor allen Dingen auch zu erreichen. Das heißt einfach Bescheid geben, hier in der Kanzlei anrufen oder einfach schreiben. Wir melden uns relativ zügig zurück.

[00:54:05]

Sehr schön. Dann danke ich euch beiden nochmal recht herzlich, Olga und Manuel für die Teilnahme und für euren Input bei der Episode. Und dann sage ich auch unseren Zuhörern nochmal danke und würde sagen bis zum nächsten mal, hier bei Virtual Frontier.

[00:54:24]

Danke euch beiden!